In einem verlassenen Zimmer - Trakl, Georg - Gedichtanalyse
In einem verlassenen Zimmer - Trakl, Georg - Gedichtanalyse
Einleitung
Georg Trakl (1887–1914) war ein österreichischer Dichter. Sein Gedicht „In einem verlassenen Zimmer“ erschien 1913 im Gedichtband Gedichte.
Ein Fenster, bunte Blumenbeete, Orgelmusik und tanzende Schatten: Das Gedicht zeigt eine Welt voller Farben, Klänge und Bewegungen. Doch die Stimmung ist auch seltsam und geheimnisvoll.
Du lernst, das Gedicht genau zu lesen, sprachliche Bilder zu erkennen und Deine eigene Interpretation mit Zitaten zu begründen.
Zielgruppe: Klasse 9–10, Deutschunterricht
Lernziele: Text verstehen, Verse zitieren, sprachliche Mittel erklären, eigene Deutungen entwickeln.

Georg Trakl. Bild: K. Trakl, gemeinfrei. Quelle: Wikimedia Commons.
Hörbeispiel: So wird der Name Georg Trakl ausgesprochen.
Audio: Jeuwre, CC BY-SA 4.0, Commons. Unverändert.
Das Gedicht
Quellenfassung: Ausgabe von 1913
Historische Quelle: Georg Trakl: Gedichte. Erste Auflage, Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1913, Seite 17.
Hier siehst Du die gedruckte Seite aus der historischen Ausgabe.

Originalseite aus Trakls „Gedichte“ (1913), S. 17. Gemeinfreier Scan auf Wikimedia Commons.
Geprüfte Textquellen:
- Zeno.org – Gedichte, Ausgabe 1913
- Wikisource – In einem verlassenen Zimmer
- Wikimedia Commons – Scan der Seite 17
Wichtig: Der Text stammt aus der historischen deutschen Ausgabe. Er ist keine Übersetzung. Alte Schreibweisen werden nicht stillschweigend verändert.
Lesefassung mit Versnummern
Die folgende Lesefassung übernimmt den Wortlaut und die Zeichensetzung der bei Wikisource nach der Erstausgabe korrigierten Fassung. Nur die Versnummern wurden als Lesehilfe ergänzt.
In einem verlassenen Zimmer
01 Fenster, bunte Blumenbeeten,
02 Eine Orgel spielt herein.
03 Schatten tanzen an Tapeten,
04 Wunderlich ein toller Reihn.
05 Lichterloh die Büsche wehen
06 Und ein Schwarm von Mücken schwingt
07 Fern im Acker Sensen mähen
08 Und ein altes Wasser singt.
09 Wessen Atem kommt mich kosen?
10 Schwalben irre Zeichen ziehn.
11 Leise fließt im Grenzenlosen
12 Dort das goldne Waldland hin.
13 Flammen flackern in den Beeten.
14 Wirr verzückt der tolle Reihn
15 An den gelblichen Tapeten.
16 Jemand schaut zur Tür herein.
17 Weihrauch duftet süß und Birne
18 Und es dämmern Glas und Truh.
19 Langsam beugt die heiße Stirne
20 Sich den weißen Sternen zu.
Georg Trakl, 1913. Die Versnummern gehören nicht zum ursprünglichen Gedicht.
Schwierige Wörter verstehen
Kurze Lesehilfen – keine Übersetzung:
- Blumenbeeten: Historische Form, die hier auf Blumenbeete verweist.
- Reihn: Verkürzte Form von Reigen, einem Tanz.
- kosen: Liebevoll oder zärtlich berühren.
- ziehn: Verkürzte Form von ziehen.
- goldne: Verkürzte Form von goldene.
- Weihrauch: Duftender Rauch, oft bei religiösen Handlungen.
- Truh: Verkürzte Form von Truhe, einer großen Kiste.
- Stirne: Ein anderes Wort für Stirn.
Lesehilfe: Du musst nicht jedes ungewöhnliche Bild sofort verstehen. Achte zuerst darauf, was Du sehen, hören oder riechen kannst.
Das Gedicht verstehen
Ein Zimmer voller Eindrücke
Schon am Anfang erscheinen ein Fenster und Blumenbeete (V. 1). Von draußen erklingt eine Orgel (V. 2). An den Tapeten bewegen sich Schatten (V. 3).
Das Zimmer scheint verlassen zu sein. Trotzdem wirkt es nicht still.

Vergleichsbild: Blick aus einem Fenster in einen Garten. Karl432, CC BY-SA 4.0, Commons. Unverändert. Keine Aufnahme des Gedichtortes.
Denkfrage: Warum kann ein verlassenes Zimmer trotzdem lebendig wirken?
Farben und Natur
Das Gedicht nennt Blumen, Büsche, Mücken und Schwalben.
Die Natur wirkt lebendig. Zugleich erscheinen manche Bilder ungewöhnlich: In Vers 5 werden die Büsche als „Lichterloh“ beschrieben.

Blumenbeete als Anschauungsbild. Nik Cain, CC BY-SA 4.0, Commons. Unverändert.
Deutungsmöglichkeit: Das starke Licht und die vielen Bewegungen können aufgeregt oder traumhaft wirken.
Die Orgel hören
In Vers 2 heißt es: „Eine Orgel spielt herein.“
Das Geräusch verbindet den Außenraum mit dem Zimmer.
Hörbeispiel einer Orgel:
Charles Harford Lloyd: „Study in Canon for Organ“ (1896). Aufnahme: Mike Hayes, von ihm gemeinfrei veröffentlicht. Wikimedia Commons. Es ist ein Hörbeispiel, nicht die Musik aus Trakls Gedicht.
Hörauftrag: Höre einen kurzen Ausschnitt. Welche Stimmung entsteht für Dich? Begründe Deine Antwort mit einem Wort aus dem Gedicht.
Schwalben am Himmel
In Vers 10 heißt es: „Schwalben irre Zeichen ziehn.“
Die fliegenden Vögel erinnern an Linien oder Zeichen am Himmel.

Animation eines Schwalbenflugs. Nevit Dilmen, CC BY-SA 3.0, Commons. Unverändert.
Beobachtung: Schau Dir die Flugbewegung an. Warum könnte Trakl das Wort „Zeichen“ benutzen?
Eine geheimnisvolle Begegnung
„Wessen Atem kommt mich kosen?“ (V. 9) ist eine Frage. In Vers 16 schaut „Jemand“ zur Tür herein.
Wer das ist, wird nicht erklärt.
Deutungsmöglichkeit: Die unbekannte Person kann Neugier, Hoffnung oder Unsicherheit auslösen. Der Text legt keine eindeutige Antwort fest.
Düfte, Dämmerung und Sterne
In Vers 17 stehen „Weihrauch“ und „Birne“. Die Wörter sprechen den Geruchssinn an.

Rauch von Räucherstäbchen als Vergleichsbild. Manjit Singh, CC BY-SA 4.0, Commons. Unverändert.
Zum Schluss richtet sich die „heiße Stirne“ den „weißen Sternen“ zu (V. 19–20).

Sternenhimmel über Küssnacht und der Rigi. Eddie basler, CC BY-SA 4.0, Commons. Unverändert.
Deutungsmöglichkeit: Die Sterne können für Ferne, Ruhe oder Sehnsucht stehen. Welche Deutung passt für Dich am besten zu den letzten Versen?
Form und Sprache
Strophen, Verse und Reime
Das Gedicht besteht aus fünf Strophen mit je vier Versen. Insgesamt sind es 20 Verse.
Viele Verse sind im Kreuzreim angeordnet. In der ersten Strophe reimen sich „Blumenbeeten“ und „Tapeten“ sowie „herein“ und „Reihn“.
Das Reimschema lautet dort abab. Nicht alle Reimpaare im Gedicht klingen völlig gleich.
Der Rhythmus wirkt stellenweise bewegt. Ein durchgehend regelmäßiges Versmaß sollte deshalb nicht ohne genaue Prüfung behauptet werden.
Sprachliche Bilder
Personifikation: Dinge oder Vorgänge erhalten menschliche Eigenschaften.
Beispiel: „Schatten tanzen“ (V. 3). Schatten bewegen sich hier wie Menschen.
Alliteration: Wörter beginnen mit demselben Laut.
Beispiel: „Flammen flackern“ (V. 13). Der wiederholte Anfangslaut verstärkt den Eindruck von Bewegung.
Wiederholung: Ein Ausdruck erscheint erneut.
Beispiel: Der „tolle Reihn“ steht in Vers 4 und Vers 14. Das verbindet die beiden Textstellen.
Frage: Die Frage „Wessen Atem kommt mich kosen?“ (V. 9) bleibt unbeantwortet.
Lyrische Stimme und Autor
Georg Trakl hat das Gedicht geschrieben. Die Stimme im Gedicht ist aber nicht automatisch Georg Trakl selbst.
In Vers 9 erscheint das Wort „mich“. Damit wird eine wahrnehmende Stimme erkennbar.
Wir wissen aus dem Gedicht nicht sicher, wer diese Stimme ist.
Merke: Unterscheide immer zwischen Autor, lyrischer Stimme und Deiner eigenen Interpretation.
Historischer Hintergrund
Das Gedicht erschien 1913. Es gehört damit in die Zeit des literarischen Expressionismus.
Für die expressionistische Lyrik sind starke Bilder, ungewöhnliche Sprache und intensive Gefühle häufig wichtig.
Trakls Gedichte werden oft mit dem Expressionismus verbunden. Seine Dichtung enthält aber auch symbolistische Einflüsse.
Wichtig: Eine Literaturepoche erklärt nicht automatisch jeden Vers. Zeige immer am Text, warum eine Deutung passt.
Erklärvideo: Expressionistische Gedichte
Studyflix: „Expressionismus Gedichte“, 2022. Das Video erklärt allgemeine Merkmale und die Gedichtanalyse, nicht speziell dieses Gedicht.
Schritt für Schritt zur Gedichtanalyse
Schritt 1: Beobachten
Lies das Gedicht zweimal. Unterstreiche Wörter zu Farben, Geräuschen und Bewegungen.
Beispiel: „Eine Orgel spielt herein.“ (V. 2) – ein Geräusch.
Schritt 2: Beschreiben
Erkläre, was an einer Textstelle auffällt.
Beispiel: Die Schatten werden so beschrieben, als könnten sie tanzen (V. 3).
Schritt 3: Deuten
Erkläre, welche Wirkung das Bild haben könnte.
Beispiel: Die tanzenden Schatten können das Zimmer lebendig, aber auch unheimlich wirken lassen.
Diese Deutung ist eine Möglichkeit, keine gesicherte Aussage über Trakls Absicht.
Drei Hilfestufen
Hilfe 1 – leicht: Suche einen Vers mit einem Geräusch. Schreibe das Geräusch auf.
Hilfe 2 – Standard: Beginne mit: „In Vers ... steht ... . Das Bild wirkt auf mich ... , weil ... .“
Hilfe 3 – schwer: Vergleiche die Stimmung am Anfang mit dem Schluss. Nutze mindestens zwei kurze Zitate.
Video zur Gedichtanalyse
MOOCit The Monkey Dance: „Lyrik verstehen: Systematische Gedichtanalyse im Dialog“, 2026. Ergänzendes Methodenvideo.
Arbeitsauftrag: Prüfe, welche Schritte des Videos Du bereits bei Trakls Gedicht anwenden kannst.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Lies die genannten Verse nach. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.
1. Was wird in Vers 1 mit „Fenster, bunte Blumenbeeten“ beschrieben? (Ein Fenster und bunte Blumenbeete) (!Ein dunkler See) (!Ein Bahnhof ohne Menschen) (!Eine Schule im Winter)
2. Was ist in Vers 2 mit „Eine Orgel spielt herein“ gemeint? (Orgelmusik ist zu hören) (!Ein Vogel spricht) (!Ein Zug fährt vorbei) (!Eine Uhr schlägt zwölf)
3. Welches sprachliche Mittel findest Du in „Schatten tanzen“ in Vers 3? (Personifikation) (!Sachlicher Bericht) (!Vergleich mit wie) (!Direkte Rede)
4. Welche Wahrnehmung steht in „Und ein altes Wasser singt“ in Vers 8 im Vordergrund? (Hören) (!Schmecken) (!Riechen) (!Tasten)
5. Was zeigt das Wort „mich“ in Vers 9? (Eine sprechende Stimme im Gedicht) (!Den Namen des Autors) (!Das Erscheinungsjahr) (!Den Ort der Veröffentlichung)
6. Welche Tiere ziehen laut Vers 10 „irre Zeichen“? (Schwalben) (!Adler) (!Füchse) (!Pferde)
7. Welches Stilmittel zeigt „Flammen flackern“ in Vers 13? (Alliteration) (!Vergleich) (!Direkte Rede) (!Aufzählung von Jahreszahlen)
8. Was ist an „der tolle Reihn“ in Vers 14 besonders? (Der Ausdruck erscheint bereits in Vers 4) (!Der Ausdruck nennt den Autor) (!Der Ausdruck beschreibt eine Schulklasse) (!Der Ausdruck ist ein Datum)
9. Was passiert laut Vers 16 „Jemand schaut zur Tür herein“? (Eine nicht näher benannte Person blickt herein) (!Die lyrische Stimme verlässt das Land) (!Alle Fenster werden geschlossen) (!Die Sterne verschwinden)
10. Wohin wendet sich die Stirne in den Versen 19 und 20? (Zu den weißen Sternen) (!Zum dunklen Keller) (!Zur Orgel) (!Zu einem Spiegel)
Memory
Finde die passenden Begriffe und Erklärungen.
| Fenster | Öffnung zwischen Innenraum und Außenwelt |
| Orgel | Musikinstrument mit Pfeifen |
| Schatten | Dunkle Formen durch fehlendes Licht |
| Schwalben | Vögel mit schnellem Flug |
| Weihrauch | Duftender Rauch |
| Stirne | Vorderer Teil des Kopfes |
| Kreuzreim | Wechselndes Reimschema |
| Personifikation | Vermenschlichung von Dingen |
Drag and Drop
Ordne jedem Sinneseindruck oder Bild die passende Textstelle zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bild aus dem Gedicht |
|---|---|
| Klang | Orgelmusik |
| Flugbewegung | Schwalben |
| Geruch | Weihrauch |
| Tanz | Reigen |
| Ferne | Sternenhimmel |
Kreuzworträtsel
Löse die Fragen mit Wörtern aus dem Gedicht.
| Fenster | Was wird im ersten Vers genannt und lässt den Blick nach draußen zu? |
| Orgel | Welches Musikinstrument ist im zweiten Vers zu hören? |
| Schatten | Was tanzt im dritten Vers an den Tapeten? |
| Schwalben | Welche Vögel ziehen Zeichen am Himmel? |
| Weihrauch | Welcher duftende Rauch wird im Gedicht genannt? |
| Sternen | Welchen Himmelskörpern wendet sich die Stirne am Schluss zu? |
LearningApps
Hier kannst Du nach weiteren Übungen zum Gedicht suchen. Die Treffer sind zusätzliche Angebote und nicht Teil der geprüften Gedichtfassung.
Lückentext
Offene Aufgaben
Wichtig: Diese Aufgaben werden nicht automatisch bewertet. Du bekommst Raum für eigene Beobachtungen, Texte und Deutungen. Begründe Deine Ideen möglichst mit Versangaben.
Leicht
- Zimmer zeichnen: Zeichne ein Zimmer mit Fenster. Übernimm mindestens drei Dinge aus dem Gedicht und beschrifte sie mit Versangaben.
- Sinne finden: Markiere drei Wörter für Geräusche, Bilder oder Gerüche. Erkläre Deine Auswahl.
- Gefühl beschreiben: Schreibe vier kurze Sätze darüber, wie das Gedicht auf Dich wirkt. Nutze ein Zitat.
- Vorlesen: Lies eine Strophe laut vor. Probiere zwei verschiedene Stimmungen aus und erkläre den Unterschied.
Standard
- Bildvergleich: Vergleiche das Fensterfoto mit Vers 1–4. Schreibe auf, was übereinstimmt und was im Foto anders ist.
- Zitate sammeln: Wähle drei Verse aus. Schreibe zu jedem Vers eine Beobachtung und eine mögliche Wirkung.
- Dialog schreiben: Erfinde ein kurzes Gespräch zwischen der lyrischen Stimme und dem unbekannten „Jemand“. Kennzeichne Deinen Text als eigene Fortsetzung.
- Schluss deuten: Schreibe etwa 120 Wörter über die Wirkung der letzten vier Verse. Nutze zwei Textbelege.
Schwer
- Zwei Deutungen: Entwickle zwei unterschiedliche Erklärungen für den „tollen Reihn“. Begründe beide mit Zitaten und entscheide, welche überzeugender ist.
- Gedichte vergleichen: Vergleiche das Gedicht mit Trakls „Die schöne Stadt“. Achte auf Fenster, Blumen und Klänge. Halte Gemeinsamkeiten und Unterschiede fest.
- Historische Schreibweise prüfen: Vergleiche das Faksimile von 1913 mit einer heutigen Online-Wiedergabe. Prüfe drei Schreibweisen oder Satzzeichen und dokumentiere Deine Quellen.
- Hörfassung entwickeln: Plane eine kurze Lesung mit Naturgeräuschen oder Orgelklängen. Nutze nur selbst erlaubte oder frei lizenzierte Töne, nenne die Quellen und erkläre Deine Gestaltung.


Lernkontrolle
Bearbeite die Aufgaben schriftlich. Hier zählt, wie gut Du Zusammenhänge erklärst.
- Innen und Außen: Erkläre, wie Fenster, Orgel und Schwalben das Zimmer mit der Außenwelt verbinden. Nutze mindestens zwei Verse.
- Wiederkehrende Bilder: Untersuche, warum der „tolle Reihn“ zweimal auftaucht. Welche Wirkung hat diese Wiederholung?
- Sprecher und Autor: Erkläre, warum „mich“ in Vers 9 kein Beweis dafür ist, dass Georg Trakl selbst spricht.
- Bild und Wirklichkeit: Wähle eines der Commons-Bilder. Erkläre, welche Vorstellung es unterstützt und welche Einzelheiten des Gedichts es nicht zeigen kann.
- Stimmung und Veränderung: Vergleiche die erste mit der letzten Strophe. Entwickle eine Deutung und belege sie.
- Ton und Text: Höre das Orgelbeispiel. Erkläre, wie Musik Deine Deutung beeinflusst und warum sie keine historische Tonaufnahme des Gedichts ist.
Lernnachweis
Für einen erfolgreichen Lernnachweis solltest Du Folgendes zeigen:
- Du kannst die historische Ausgabe von 1913 korrekt nennen.
- Du kannst die fünf Strophen und 20 Verse erkennen.
- Du kannst mindestens drei passende Textstellen mit Versnummern zitieren.
- Du kannst zwei sprachliche Mittel erklären und ihre mögliche Wirkung beschreiben.
- Du kannst eine eigene Deutung mit Textbelegen begründen.
- Du unterscheidest den Autor von der lyrischen Stimme.
- Du kennzeichnest eigene kreative Ergänzungen und fremde Medien.
- Du kannst eine kurze Gedichtinterpretation mit Einleitung, Hauptteil und Schluss verfassen.
Mögliche Abschlussleistung: Schreibe eine Gedichtanalyse von etwa 180 bis 250 Wörtern. Nutze mindestens drei Zitate. Erkläre auch, welche Stellen unterschiedlich gedeutet werden können.
OERs zum Thema
Historische Textquellen
- Zeno.org: In einem verlassenen Zimmer – Ausgabe 1913
- Wikisource: Text nach der Erstausgabe
- Wikimedia Commons: Historische Buchseite
- Wikimedia Commons: Gedichte von 1913 als Digitalisat
Urheberrecht: Georg Trakl starb 1914. Seine Gedichte sind in Deutschland gemeinfrei. Die verwendeten Commons-Medien wurden anhand ihrer Dateiseiten ausgewählt. Angaben zu Autor, Lizenz und Quelle stehen bei den Medien. Die Medien wurden für diesen Kurs nicht verändert.
Die YouTube-Videos sind externe Angebote. Ihre Einbettung bedeutet nicht, dass ihre Inhalte unter einer freien Lizenz stehen.
Wikipedia: Georg Trakl
Für das einzelne Gedicht gibt es keinen eigenen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel. Deshalb ist hier der Artikel über den Dichter eingebunden.
Weitere Erklärvideos
Gedichtformen erkennen:
Studyflix: „Gedichtformen“, 2022. Ergänzendes Video zur Formanalyse.
Übertragungsfrage: Welche Informationen aus dem Video helfen Dir bei Trakls Gedicht? Welche Gedichtformen treffen nicht zu?
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