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IM6 - Bilder mit KI gezielt bearbeiten

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IM6 - Bilder mit KI gezielt bearbeiten




IM6 - Bilder mit KI gezielt bearbeiten


Einleitung

Bilder lassen sich mit KI heute sehr gezielt verändern. Du kannst zum Beispiel einen störenden Gegenstand entfernen, ein passendes Objekt ergänzen, einen Gegenstand freistellen, den Hintergrund austauschen oder ein Bild an den Rändern erweitern. In diesem aiMOOC lernst Du diese fünf Arbeitstechniken Schritt für Schritt. Das Ziel ist nicht, möglichst spektakuläre Bilder zu erzeugen, sondern Bilder bewusst, nachvollziehbar, sicher und passend zu einer Aufgabe zu bearbeiten.

Du arbeitest dabei vor allem mit Gegenständen, Landschaften, Tieren, Zeichnungen und anderen Motiven ohne erkennbare reale Personen. Reale Personen werden in diesem Kurs nicht verändert, wenn keine geeignete Einwilligung vorliegt. Nutze in der Schule nur Werkzeuge, die von Deiner Schule oder Lehrkraft freigegeben sind, und beachte die jeweiligen Regeln zu Datenschutz, Alter und Benutzerkonten.

Das Bild „School Supplies.jpg“ ist ein besonders geeignetes Übungsbild, weil es verschiedene Gegenstände zeigt und laut Wikimedia Commons unter CC0 bereitgestellt wurde. Dadurch kannst Du an einem einzigen Bild das Markieren, Entfernen, Freistellen und Umgestalten üben.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Bildbearbeitung mit KI von einer vollständigen Bildgenerierung unterscheidet. Du kannst die Begriffe Entfernen, Ergänzen, Freistellen, Hintergrundwechsel und Erweiterung richtig verwenden. Du kannst für eine gewünschte Änderung einen klaren Prompt formulieren, einen passenden Bildbereich mit einer Maske auswählen und das Ergebnis kritisch prüfen. Außerdem kannst Du für Produktfoto, Lernmaterial, Plakat und Präsentation einen passenden Arbeitsablauf auswählen.


Die wichtigste Regel: Erst prüfen, dann bearbeiten

Bevor Du ein Bild in ein KI-Werkzeug lädst, klärst Du vier Fragen: Darfst Du das Bild verwenden? Sind reale Personen erkennbar? Enthält das Bild private Daten, Adressen, Kennzeichen, Namen oder andere sensible Informationen? Passt die Bearbeitung zur Aufgabe, ohne andere zu täuschen?

Für Schulübungen sind CC0, gemeinfreie Bilder und eigene Sachfotos ohne Personen besonders praktisch. Bei CC-BY- oder CC-BY-SA-Dateien musst Du die jeweiligen Lizenzbedingungen beachten. Prüfe deshalb immer die Dateiseite des Bildes. Ein Bild ist nicht automatisch frei verwendbar, nur weil Du es über eine Suchmaschine gefunden hast.

Merksatz: Ein guter KI-Workflow beginnt nicht mit dem Prompt, sondern mit der Auswahl eines geeigneten Ausgangsbildes.


Lizenzklarer Bildpool für Deine Übungen

Die folgenden Bilder zeigen keine erkennbaren realen Personen. Die genannten Lizenzangaben beziehen sich auf die jeweiligen Wikimedia-Commons-Dateiseiten. Für eine Veröffentlichung prüfst Du die Dateiseite trotzdem noch einmal.

Datei Motiv Lizenz laut Commons Gute Übung
Produktfoto CC0 Hintergrund wechseln, Bild erweitern
Schulmaterial CC0 Entfernen, Ergänzen, Lernmaterial
Tasse CC0 Freistellen, Produktfoto
Spielzeug CC0 Freistellen, Hintergrundwechsel
Rucksack Public Domain Produktfoto, Plakat
Schere Public Domain Freistellen, Lernmaterial
Klammerentferner Public Domain Ergänzen, Produktfoto
Heftklammern Public Domain Entfernen, Freistellen
Jo-Jo Public Domain Plakat, Hintergrundwechsel
Buntstifte Public Domain Lernmaterial, Erweiterung


Was bedeutet gezielte KI-Bildbearbeitung?

Bei einer vollständigen Text-zu-Bild-Generierung entsteht ein neues Bild aus einer Beschreibung. Bei der gezielten Bildbearbeitung gibst Du dagegen ein vorhandenes Bild vor und bestimmst, welcher Teil verändert werden soll. Dafür wird häufig ein Bereich markiert. Diese Markierung nennt man Maske. Die KI erhält dadurch eine Art Arbeitszone.

Viele Werkzeuge verwenden für das Ersetzen oder Ergänzen innerhalb eines Bildbereichs den Begriff Inpainting. Beim Erweitern über den bisherigen Bildrand hinaus wird oft von Outpainting gesprochen. Für Klasse 6 reichen die deutschen Begriffe: innen verändern und außen erweitern.

Das Video zeigt eine generative Füllung. Achte beim Anschauen besonders darauf, dass immer ein Bereich ausgewählt wird und die Anweisung möglichst genau beschreibt, was dort entstehen oder verschwinden soll.


Ein guter Prompt für Bildbearbeitung

Ein Prompt für Bildbearbeitung sollte kurz, eindeutig und überprüfbar sein. Formuliere zuerst das Ziel, dann wichtige Eigenschaften. Ein Beispiel für ein Produktfoto lautet: „Ersetze nur den Hintergrund durch eine helle, neutrale Papierfläche. Verändere die Tasse nicht. Erhalte Form, Farbe, Schattenrichtung und Perspektive.“

Ein guter Prompt beantwortet möglichst drei Fragen: Was soll verändert werden? Was soll gleich bleiben? Wie soll das Ergebnis aussehen? Bei schwierigen Aufgaben ist es oft besser, mehrere kleine Bearbeitungsschritte nacheinander auszuführen, statt alles in einem riesigen Prompt zu verlangen.


Die fünf Bearbeitungstechniken


Entfernen: Ein Objekt soll verschwinden

Beim Entfernen markierst Du einen störenden Gegenstand und lässt die KI den frei werdenden Bereich passend auffüllen. Die KI muss dabei aus der Umgebung schließen, wie der Hintergrund hinter dem Gegenstand vermutlich aussieht.

Vorher-Aufgabe: Auf dem Bild liegen viele Schulmaterialien. Wähle einen kleinen Gegenstand am Rand aus.

Nachher-Ziel: Der Gegenstand ist verschwunden. Die Tischfläche oder der Untergrund wirkt an dieser Stelle glaubwürdig weitergeführt.

Ein passender Prompt kann lauten: „Entferne den markierten Gegenstand. Ergänze nur den verdeckten Untergrund. Verändere die übrigen Schulmaterialien nicht.“

Kontrolliere danach die Kanten. Typische Fehler sind doppelte Gegenstände, unlogische Schatten, verschwommene Stellen oder Muster, die sich wiederholen. Wenn ein Fehler entsteht, verkleinere die Maske oder bearbeite nur einen kleinen Teil erneut.


Ergänzen: Ein neues Objekt kommt hinzu

Beim Ergänzen markierst Du eine freie Fläche und beschreibst, welches neue Element entstehen soll. Für Schulübungen eignen sich neutrale Dinge wie ein Blatt Papier, ein Ball, ein Buch, eine Pflanze oder ein einfacher geometrischer Körper. Vermeide Markenlogos, geschützte Figuren und täuschend echte Personen.

Vorher-Aufgabe: Der Klammerentferner liegt allein im Bild.

Nachher-Ziel: Ergänze daneben einen kleinen, unbeschrifteten Notizzettel. Der Klammerentferner selbst bleibt unverändert.

Beispielprompt: „Füge rechts neben dem Klammerentferner einen kleinen gelben, unbeschrifteten Notizzettel hinzu. Gleiche Licht, Perspektive und Schatten an. Verändere den Klammerentferner nicht.“

Prüfe, ob das neue Objekt zum Licht passt. Eine KI kann einen Gegenstand zwar passend zeichnen, aber eine falsche Schattenrichtung oder eine unlogische Größe verrät die Bearbeitung schnell.


Freistellen: Motiv und Hintergrund trennen

Beim Freistellen bleibt das Hauptmotiv erhalten, während der Hintergrund entfernt oder transparent gemacht wird. Das ist besonders praktisch für Produktfotos, Lernkarten, Präsentationen und Plakate.

Vorher-Aufgabe: Die Tasse steht in ihrer ursprünglichen Umgebung.

Nachher-Ziel: Nur die Tasse ist sichtbar. Der Hintergrund ist transparent oder einfarbig. Henkel und Rand bleiben sauber erhalten.

Bei transparentem Hintergrund eignet sich häufig das Dateiformat PNG, weil es Transparenz speichern kann.

Das Video zeigt Freistellen mit GIMP. Auch wenn dort nicht zwingend KI verwendet wird, lernst Du eine wichtige Grundidee: Ein sauberer Rand ist entscheidend. KI kann Dir beim Auswählen helfen, aber die Qualitätskontrolle bleibt Deine Aufgabe.


Hintergrundwechsel: Gleicher Gegenstand, neue Umgebung

Beim Hintergrundwechsel kombinierst Du Freistellen und Ergänzen. Das Hauptmotiv bleibt möglichst unverändert, während die Umgebung ersetzt wird.

Für ein Lernplakat könntest Du das Spielzeug freistellen und vor eine einfache, farblich ruhige Fläche setzen. Für ein Produktfoto ist ein neutraler Hintergrund oft besser als eine spektakuläre Landschaft, weil das Produkt im Mittelpunkt bleiben soll.

Ein Beispielprompt lautet: „Ersetze nur den Hintergrund durch eine helle, matte Papierfläche. Behalte das Spielzeug vollständig und unverändert. Erzeuge einen weichen Bodenschatten passend zur vorhandenen Beleuchtung.“

Wichtig: Ein neuer Hintergrund kann eine falsche Situation vortäuschen. Schreibe deshalb bei schulischen Dokumentationen dazu, wenn ein Hintergrund mit KI ersetzt wurde.


Erweiterung: Das Bild wird größer

Bei der Erweiterung bleibt der vorhandene Bildausschnitt erhalten. Die KI erzeugt zusätzliche Bildbereiche außerhalb der bisherigen Kanten. Das ist nützlich, wenn ein Hochformatbild für eine Präsentation im Querformat gebraucht wird oder wenn auf einem Plakat Platz für eine Überschrift fehlt.

Vorher-Aufgabe: Das Bild hat einen bestimmten Ausschnitt.

Nachher-Ziel: Erweitere das Bild nach links und rechts. Die vorhandenen Stifte bleiben unverändert. Die neue Fläche soll den bisherigen Hintergrund logisch fortsetzen.

Beispielprompt: „Erweitere das Bild links und rechts. Setze nur den weißen Hintergrund glaubwürdig fort. Verändere Anzahl, Farbe und Form der vorhandenen Stifte nicht.“

Gerade beim Erweitern erfindet die KI neue Inhalte. Kontrolliere deshalb, ob sie versehentlich zusätzliche Stifte, Schatten oder Muster erzeugt hat.


Vorher-Nachher verstehen


Beispiel 1: Hintergrund entfernen und Bild ordnen

Dieses Vorher-Nachher-Beispiel zeigt klassische digitale Bildbearbeitung: Hintergrund wurde entfernt, die Perspektive korrigiert und das Motiv beschnitten. Das Beispiel ist nicht als KI-Beweis gedacht. Es hilft Dir zu erkennen, welche sichtbaren Veränderungen ein Bearbeitungsziel haben kann. Eine KI kann einige dieser Schritte heute automatisch unterstützen, aber Du musst weiterhin beurteilen, ob das Ergebnis sauber ist. Die Datei steht laut Wikimedia Commons unter CC BY-SA 4.0; bei einer Weiterverwendung sind die Lizenzbedingungen einzuhalten.


Beispiel 2: Erweitern und Retuschieren eines Panoramas

Vorher: zusammengesetztes Panorama

Nachher: retuschierte und ergänzte Fassung

Die beiden Commons-Dateien zeigen einen nachvollziehbaren Vorher-Nachher-Vergleich. Die bearbeitete Fassung wurde laut Dateibeschreibung mit GIMP retuschiert und erweitert; es wurde dort ausdrücklich keine generative KI verwendet. Gerade deshalb ist das Beispiel nützlich: Das Ziel „Erweiterung und Aufräumen“ ist älter als generative KI. KI ist ein neues Werkzeug für eine bekannte Bildbearbeitungsaufgabe. Beide Dateien werden auf Commons unter CC0 bereitgestellt.


Dein eigenes Vorher-Nachher-Protokoll

Speichere bei jeder Übung mindestens zwei Versionen: das unveränderte Ausgangsbild und das Ergebnis. Notiere zusätzlich den Prompt und den markierten Bereich. So kannst Du nachvollziehen, welche Änderung zu welchem Ergebnis geführt hat.

Eine einfache Dokumentation kann vier Angaben enthalten: Vorher-Datei, Bearbeitungsziel, Prompt und Nachher-Datei. Ergänze bei veröffentlichten Arbeiten einen Lizenzhinweis und den Hinweis „mit KI bearbeitet“, wenn KI einen sichtbaren Teil erzeugt oder ersetzt hat.


Vier konkrete Use-Cases


Produktfoto

Bei einem Produktfoto soll der Gegenstand klar, ruhig und gut erkennbar erscheinen. Für die Übung eignet sich die Tasse oder der Rucksack.

Arbeitsfolge: Wähle das Hauptmotiv aus. Stelle es frei. Entferne kleine störende Randbereiche. Erzeuge einen neutralen Hintergrund. Prüfe Schatten und Kanten. Verändere keine Eigenschaften des Gegenstands, die für die Beschreibung wichtig wären. Wenn ein Produkt beispielsweise Kratzer hat, darfst Du diese nicht einfach entfernen, wenn dadurch ein falscher Eindruck entsteht.


Lernmaterial

Bei Lernmaterialien soll die Bearbeitung das Verstehen erleichtern. Ein Bild kann vereinfacht werden, indem unnötige Dinge entfernt werden. Du kannst auch einen Gegenstand freistellen und anschließend mit eigenen Beschriftungen in einem Präsentations- oder Textprogramm erklären.

Beispiel: Stelle die Schere frei und setze sie auf einen ruhigen Hintergrund. Ergänze die Begriffe Griff, Gelenk und Klinge anschließend als Text in Deiner Präsentationssoftware. Lass Text möglichst nicht direkt von einer Bild-KI erzeugen, weil Buchstaben und Fachbegriffe fehlerhaft sein können.


Plakat

Ein Plakat braucht eine klare Blickführung und genug freie Fläche für Überschrift und Informationen. Nutze zum Beispiel das Jo-Jo als freigestelltes Hauptmotiv. Erweitere den Hintergrund so, dass oben Platz für eine Überschrift entsteht.

Bearbeite zuerst das Bild, setze danach Text, Logos Deiner Schule und weitere Informationen in einem Layoutprogramm ein. So kannst Du Fehler leichter korrigieren und vermeidest, dass die KI unlesbare Schrift erzeugt.


Präsentation

Präsentationen verwenden oft ein breites Seitenverhältnis. Wenn ein Bild zu schmal ist, kann eine vorsichtige Erweiterung helfen. Dabei sollte das Hauptmotiv nicht verändert werden.

Ein sinnvoller Prompt lautet: „Erweitere den neutralen Hintergrund nach rechts, damit dort Platz für Stichworte entsteht. Verändere die Heftklammern nicht.“ Danach fügst Du die Stichworte erst in der Präsentationssoftware ein.


Qualitätscheck: Sieben Fragen vor dem Speichern

  1. Bildquelle: Darf ich das Ausgangsbild für diese Aufgabe verwenden und verändern?
  2. Privatsphäre: Sind reale Personen, private Daten oder sensible Informationen enthalten?
  3. Maske: Habe ich nur den Bereich markiert, der wirklich verändert werden soll?
  4. Prompt: Steht klar im Prompt, was verändert und was nicht verändert werden soll?
  5. Plausibilität: Stimmen Licht, Schatten, Größenverhältnisse, Perspektive und Kanten?
  6. Wahrheitsgehalt: Könnte das bearbeitete Bild andere über einen realen Sachverhalt täuschen?
  7. Kennzeichnung: Muss oder sollte ich die KI-Bearbeitung und die Bildlizenz kenntlich machen?


Rechte, Datenschutz und Fairness

Ein KI-Werkzeug gibt Dir nicht automatisch das Recht, jedes beliebige Bild zu bearbeiten. Nutze deshalb für Übungen möglichst eigene Sachfotos ohne Personen, CC0-Dateien oder gemeinfreie Bilder. Bei anderen freien Lizenzen beachtest Du Namensnennung, Lizenzlink und gegebenenfalls die Pflicht, Bearbeitungen unter derselben Lizenz weiterzugeben.

Keine realen Personen ohne geeignete Einwilligung verändern. Das gilt besonders für Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte, Familienmitglieder und fremde Personen. Verändere nicht heimlich Kleidung, Körper, Gesicht, Alter, Umgebung oder Handlungen einer realen Person. Verwende für diesen Kurs stattdessen Gegenstände, Landschaften, Tiere oder Zeichnungen.

Lade außerdem keine privaten Fotos in einen nicht freigegebenen Onlinedienst. Prüfe mit Deiner Lehrkraft, welches Werkzeug in der Schule verwendet werden darf. Entferne nach Möglichkeit Metadaten oder private Angaben, wenn sie für die Aufgabe nicht benötigt werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Freistellen bei der Bildbearbeitung? (Das Hauptmotiv vom Hintergrund trennen) (!Das ganze Bild unscharf machen) (!Einen Text über das Bild schreiben) (!Die Bilddatei umbenennen)




Was ist beim Entfernen eines Gegenstands die wichtigste Aufgabe der KI? (Den verdeckten Hintergrund passend ergänzen) (!Das Bild in Schwarzweiß umwandeln) (!Alle Farben austauschen) (!Eine Überschrift erzeugen)




Was beschreibt ein Prompt bei einer gezielten Bildbearbeitung? (Die gewünschte Veränderung) (!Die Größe des Computerbildschirms) (!Die Lautstärke eines Videos) (!Die Reihenfolge der Dateinamen)




Wozu dient eine Maske bei der Bildbearbeitung? (Sie markiert den Bereich, der verändert werden soll) (!Sie speichert automatisch die Bildquelle) (!Sie macht jedes Bild gemeinfrei) (!Sie verhindert alle KI-Fehler)




Welche Datei eignet sich besonders für ein Motiv mit transparentem Hintergrund? (PNG) (!TXT) (!MP3) (!CSV)




Was bedeutet Erweiterung bei der KI-Bildbearbeitung? (Neue Bildbereiche außerhalb der bisherigen Kanten erzeugen) (!Alle vorhandenen Objekte löschen) (!Nur die Dateigröße verkleinern) (!Das Bild in eine Audiodatei umwandeln)




Welche Regel gilt in diesem Kurs für reale Personen? (Nicht ohne geeignete Einwilligung verändern) (!Immer das Alter verändern) (!Immer den Hintergrund austauschen) (!Nur Gesichter bearbeiten)




Welche Ausgangsbilder sind für Schulübungen besonders unkompliziert? (CC0 oder gemeinfreie Sachbilder) (!Beliebige Bilder aus einer Suchmaschine) (!Fotos fremder Personen ohne Zustimmung) (!Abfotografierte Filmplakate ohne Prüfung)




Was solltest Du nach einer KI-Bearbeitung besonders kontrollieren? (Kanten Licht Schatten und Perspektive) (!Nur den Dateinamen) (!Nur die Bildschirmhelligkeit) (!Nur die Uhrzeit)




Warum ist ein Vorher-Nachher-Protokoll sinnvoll? (Es macht den Bearbeitungsweg nachvollziehbar) (!Es ersetzt die Bildlizenz) (!Es verhindert jede falsche KI-Ausgabe) (!Es erlaubt jede Veröffentlichung)





Memory

Entfernen Störendes Objekt löschen
Ergänzen Neues Element hinzufügen
Freistellen Motiv vom Hintergrund trennen
Hintergrundwechsel Neue Umgebung einsetzen
Erweiterung Bildrand passend fortsetzen
Maske Bearbeitungsbereich markieren
Prompt Arbeitsanweisung formulieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Entfernen Ein vorhandenes Objekt soll verschwinden
Ergänzen Ein neues Objekt soll hinzukommen
Freistellen Ein Motiv wird vom Hintergrund getrennt
Hintergrundwechsel Die Umgebung wird ersetzt
Erweiterung Neue Bildfläche entsteht außerhalb des alten Randes






Kreuzworträtsel

Maske Wie heißt die Markierung des Bereichs, den die KI verändern soll?
Prompt Wie heißt die sprachliche Arbeitsanweisung an die KI?
Freistellen Wie nennt man das Trennen eines Motivs vom Hintergrund?
Transparenz Wie heißt die Eigenschaft eines durchsichtigen Bildhintergrunds?
Inpainting Wie nennt man das KI-Bearbeiten innerhalb eines Bildbereichs häufig auf Englisch?
Outpainting Wie nennt man das KI-Erweitern über den bisherigen Bildrand hinaus häufig auf Englisch?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Beim

wird ein Motiv vom Hintergrund getrennt.
Eine

markiert den Bereich, den die KI bearbeiten soll.
Ein

beschreibt die gewünschte Veränderung.
Beim

soll ein vorhandener Gegenstand verschwinden.
Beim

kommt ein neues Element in das Bild.
Ein

verändert die Umgebung des Hauptmotivs.
Bei der

erzeugt die KI zusätzliche Bildfläche außerhalb der bisherigen Kanten.
Für einen transparenten Hintergrund eignet sich häufig das Format

.
Bei realen Personen ist vor einer Veränderung eine geeignete

nötig.
Für Schulübungen sind Bilder mit

besonders unkompliziert.
Nach jeder Bearbeitung solltest Du Licht Schatten Kanten und

kontrollieren.
Ein

macht Deinen Bearbeitungsweg nachvollziehbar.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Freistellen: Stelle die Tasse aus „Mug image.jpg“ frei und exportiere sie mit transparentem Hintergrund. Vergleiche besonders den Rand des Henkels.
  2. Entfernen: Entferne aus „School Supplies.jpg“ einen kleinen Gegenstand am Bildrand. Beschreibe anschließend zwei Stellen, an denen Du das Ergebnis auf KI-Fehler geprüft hast.
  3. Vorher-Nachher: Erstelle zu einer kleinen Bearbeitung ein Vorher-Nachher-Blatt mit Ausgangsbild, Ergebnis, Prompt und einem Satz zur Qualitätskontrolle.
  4. Lizenzdetektiv: Öffne die Commons-Dateiseite eines Bildes aus dem Bildpool und notiere Dateiname, Urheberangabe, Lizenz und eine Regel, die Du bei einer Veröffentlichung beachten musst.


Standard

  1. Produktfoto: Gestalte aus der freigestellten Tasse oder dem Rucksack ein ruhiges Produktfoto mit neutralem Hintergrund. Der Gegenstand selbst darf in Form und Farbe nicht verändert werden.
  2. Lernmaterial: Erstelle eine Lernkarte zur Schere. Stelle die Schere frei und beschrifte Griff, Gelenk und Klinge anschließend in einem Präsentations- oder Textprogramm.
  3. Plakat: Gestalte mit dem Jo-Jo ein Schulplakat zum Thema „Bewegung“. Erweitere den Hintergrund für die Überschrift und füge die Schrift erst nach der KI-Bildbearbeitung im Layoutprogramm ein.
  4. Präsentation: Erweitere ein geeignetes Sachbild ins Querformat. Lasse rechts bewusst freie Fläche für drei Stichworte und dokumentiere Deinen Erweiterungs-Prompt.


Schwer

  1. Promptvergleich: Führe dieselbe Bearbeitung mit zwei unterschiedlich genauen Prompts aus. Vergleiche beide Ergebnisse nach Kanten, Licht, Perspektive und unerwünschten Änderungen.
  2. Fehleranalyse: Suche in drei eigenen KI-Bearbeitungen nach typischen Artefakten wie doppelten Objekten, falschen Schatten oder verformten Kanten. Erstelle daraus eine Fehlergalerie mit Verbesserungsvorschlägen.
  3. Workflow: Plane für ein Produktfoto einen vollständigen Arbeitsablauf von Bildquelle über Freistellen und Hintergrundwechsel bis zu Lizenzhinweis und Kennzeichnung. Begründe die Reihenfolge.
  4. Medienethik: Entwirf ein Mini-Regelposter für Deine Klasse mit fünf Regeln zu Bildrechten, Datenschutz, realen Personen, Täuschung und Kennzeichnung von KI-Bearbeitungen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Bearbeitungsentscheidung: Du hast ein Foto eines Schulgegenstands, aber im Hintergrund liegen private Namensschilder. Entscheide, welche Schritte Du vor einer KI-Bearbeitung durchführen würdest, und begründe die Reihenfolge.
  2. Use-Case-Vergleich: Vergleiche Produktfoto und Plakat. Erkläre, warum bei einem Produktfoto ein neutraler Hintergrund oft sinnvoll ist, während ein Plakat mehr freie Gestaltungsfläche brauchen kann.
  3. Fehlerdiagnose: In einem bearbeiteten Bild zeigt der neue Gegenstand einen Schatten nach links, alle anderen Schatten aber nach rechts. Erkläre das Problem und beschreibe zwei mögliche Korrekturen.
  4. Rechte-Transfer: Ein Bild steht unter CC BY-SA statt unter CC0. Erkläre, welche zusätzlichen Punkte Du vor einer Veröffentlichung prüfen musst und warum die Lizenzinformation Teil des Workflows ist.
  5. Transparenz: Eine KI-Erweiterung erzeugt am Bildrand zusätzliche Dinge, die im Original nie vorhanden waren. Formuliere einen geeigneten Hinweis für eine Präsentation und erkläre, warum dieser Hinweis wichtig ist.
  6. Personenschutz: Eine Mitschülerin möchte, dass Du ihr Porträt für ein lustiges Plakat stark veränderst. Beschreibe, welche Fragen zu Einwilligung, Veröffentlichung, Zweck und möglicher Bloßstellung vor der Bearbeitung geklärt werden müssen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur ein schönes Endbild abgibst, sondern Deinen Arbeitsweg nachvollziehbar machst.

  1. Du zeigst mindestens drei verschiedene Bearbeitungstechniken aus Entfernen, Ergänzen, Freistellen, Hintergrundwechsel und Erweiterung.
  2. Du verwendest geeignete Ausgangsbilder und dokumentierst Bildquelle und Lizenz.
  3. Du legst zu mindestens zwei Ergebnissen eine Vorher-Nachher-Dokumentation vor.
  4. Du notierst die verwendeten Prompts und erklärst, warum Du sie verändert oder verbessert hast.
  5. Du prüfst Kanten, Licht, Schatten, Perspektive und unerwünschte Veränderungen.
  6. Du kennzeichnest sichtbare KI-Bearbeitungen in einer für die Aufgabe passenden Form.
  7. Du beachtest Datenschutz und veränderst keine realen Personen ohne geeignete Einwilligung.
  8. Du kannst begründen, welcher Bearbeitungsworkflow für Produktfoto, Lernmaterial, Plakat und Präsentation geeignet ist.




OERs zum Thema

Zusätzlich hilfreich sind die Artikel zu Künstliche Intelligenz, Creative Commons, Gemeinfreiheit, Digitale Bildbearbeitung, Datenschutz und Medienkompetenz.


Medien- und Lizenzhinweise

Die in diesem aiMOOC eingebundenen Übungsbilder stammen aus Wikimedia Commons. Die Übungsbilder im lizenzklaren Bildpool wurden gezielt so ausgewählt, dass keine erkennbaren realen Personen im Mittelpunkt stehen und die Dateiseiten CC0 beziehungsweise Public Domain ausweisen. Bei jeder eigenen Veröffentlichung gilt trotzdem: Dateiseite prüfen, Lizenzbedingungen einhalten und Bearbeitungen transparent dokumentieren.

Das Vorher-Nachher-Beispiel mit dem Sanyo-Gerät steht laut Commons unter CC BY-SA 4.0. Die beiden Iztapalapa-Panoramen stehen laut Commons unter CC0. Bei den Videos handelt es sich um eingebettete YouTube-Inhalte. Nutze sie im Unterricht nach den Regeln Deiner Schule und der verwendeten Plattform.


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