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IM5 - Dateien für MOOCwiki vorbereiten

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IM5 - Dateien für MOOCwiki vorbereiten



IM5 - Dateien für MOOCwiki vorbereiten


Einleitung

Bevor ein Bild, eine Audioaufnahme, ein Schaubild oder ein Dokument in einem Lernprodukt landet, lohnt sich ein kurzer Datei-Check. Eine gut vorbereitete Datei ist leicht wiederzufinden, passt technisch zum Zweck, ist nicht unnötig groß und hat eine nachvollziehbare Quelle. Genau das trainierst Du in diesem aiMOOC für Klasse 5.

Ein Ordner hilft dabei, Projektdateien übersichtlich abzulegen.
Ein Ordner hilft dabei, Projektdateien übersichtlich abzulegen.

Du arbeitest mit vier typischen Situationen:

  1. Eigenes Bild für einen Lernkurs: Du bereitest ein Foto oder eine Zeichnung so vor, dass Name, Format, Größe und Rechte passen.
  2. Audioerklärung: Du nimmst eine kurze Erklärung auf, benennst sie sinnvoll und prüfst Tonqualität sowie Dateigröße.
  3. Schaubild: Du entscheidest, ob ein Format wie PNG oder SVG zur Grafik passt.
  4. Projektmaterial: Du ordnest zum Beispiel Arbeitsblätter, PDFs, Quellen und Entwürfe in einer klaren Ordnerstruktur.

Das Ziel ist nicht, möglichst viele Dateien zu sammeln. Das Ziel ist, gute Dateien bewusst auszuwählen und vorzubereiten, bevor sie in MOOCwiki oder ein anderes Lernprodukt kommen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Dateinamen so wählen, dass man Inhalt und Zweck schon am Namen erkennt.
  2. passende Dateiformate für Foto, Grafik, Audio und Dokument auswählen.
  3. die Dateigröße prüfen und unnötig große Dateien verkleinern, ohne die Lernqualität kaputtzumachen.
  4. eine Quelle und eine freie Lizenz nachvollziehbar angeben.
  5. Projektdateien in sinnvollen Ordnern ablegen.
  6. vor der Veröffentlichung einen einfachen Datei-TÜV durchführen.


Gute Dateinamen: Sag im Namen, was drinsteckt

Ein Dateiname wie IMG_4837.jpg verrät fast nichts. Ein Name wie wald_blaetter_fotosynthese_lena.jpg ist viel hilfreicher. Gute Namen sparen Suchzeit und verhindern Verwechslungen.

Für Schulprojekte ist diese einfache Regel praktisch: Thema + Inhalt + Zusatz + Dateiendung. Verwende kurze, verständliche Wörter. Damit Dateien auch zwischen verschiedenen Geräten und Programmen gut funktionieren, sind einfache Zeichen besonders robust: Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestrich und Unterstrich. Umlaute und Leerzeichen sind in modernen Systemen oft möglich, aber eine einheitliche einfache Schreibweise kann Gruppenarbeit erleichtern.

Beispiele:

Ungünstig Besser Warum?
neu2.jpg regenwald_stockwerke_schaubild.jpg Thema und Inhalt sind erkennbar.
aufnahme_final_final.mp3 wasserkreislauf_erklaerung_mia.mp3 Die Datei ist auch später noch verständlich.
Dokument(7).pdf projekt_bienen_quellenliste.pdf Der Zweck wird sofort klar.
bild.png vulkan_aufbau_beschriftet.png Die Beschreibung hilft beim Wiederfinden.

Merksatz: Ein guter Dateiname beantwortet mindestens zwei Fragen: Was ist zu sehen oder zu hören? Wofür brauche ich die Datei?


Dateiendungen erkennen

Die Buchstaben nach dem letzten Punkt heißen Dateiendung. Beispiele sind .jpg, .png, .svg, .pdf, .ogg oder .mp3. Die Endung gibt einen Hinweis auf das Dateiformat. Ändere nicht einfach nur die Endung im Dateinamen, wenn Du ein anderes Format brauchst. Nutze stattdessen in einem passenden Programm Speichern unter oder Exportieren.

Das Video erklärt verschiedene Dateiformate. Achte beim Anschauen besonders darauf, warum verschiedene Inhalte unterschiedliche Formate brauchen.


Das passende Dateiformat wählen

Nicht jedes Format ist für jede Aufgabe gleich gut. Für Lernprodukte reicht zunächst diese Orientierung:

Inhalt Häufig passende Formate Einfacher Grund
Foto JPG/JPEG Fotos können meist platzsparend gespeichert werden.
Screenshot oder Grafik mit scharfen Kanten PNG Schrift, Linien und Flächen bleiben oft klar.
Schaubild oder Logo als Vektorgrafik SVG Die Grafik lässt sich ohne typische Pixelbildung vergrößern.
fertiges Arbeitsblatt oder Projektmaterial PDF Das Seitenlayout bleibt gut erhalten.
kurze Audioerklärung OGG/OGA oder MP3 Geeignet für gesprochene Inhalte; die konkrete Wahl hängt vom System und Exportprogramm ab.

Wikimedia Commons empfiehlt für Bilder besonders SVG, PNG und JPG. Für Audio werden unter anderem Ogg/Opus, MP3, FLAC und WAVE unterstützt. Wenn Du Material direkt in MOOCwiki hochlädst, prüfe zusätzlich die dort aktuell erlaubten Dateitypen. Medien aus Wikimedia Commons lassen sich in MOOCwiki direkt einbetten.

Überblick über verschiedene Bildformate
Überblick über verschiedene Bildformate
Vergleich von Pixelgrafik und SVG-Vektorgrafik
Vergleich von Pixelgrafik und SVG-Vektorgrafik
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Beispiel für Unterschiede zwischen JPEG und PNG

Für Klasse 5 reicht diese Entscheidungshilfe: Foto → meist JPG. Schaubild → möglichst SVG, sonst PNG. Screenshot → meist PNG. Fertiges mehrseitiges Dokument → PDF. Sprachaufnahme → ein unterstütztes Audioformat wie OGG/OGA oder MP3.


Warum SVG bei Schaubildern oft praktisch ist

Ein SVG speichert Formen und Linien als Vektoren. Dadurch kann ein Schaubild stark vergrößert werden, ohne dass es wie ein vergrößertes Pixelbild unscharf wirkt. Für Fotos ist SVG dagegen normalerweise nicht das passende Format.

Datei:Pixels and Vectors.pdf
Dokumentbeispiel: Vergleich von Pixel- und Vektorgrafik


Dateigröße: So klein wie sinnvoll, so groß wie nötig

Eine Datei kann technisch funktionieren und trotzdem unpraktisch sein. Sehr große Dateien laden langsamer, brauchen mehr Speicher und lassen sich schlechter weitergeben. Sehr stark verkleinerte Dateien können dagegen unleserlich, unscharf oder schlecht verständlich werden.

Prüfe deshalb drei Dinge:

  1. Auflösung: Kann man wichtige Details und Schrift noch gut erkennen?
  2. Kompression: Ist die Datei kleiner geworden, ohne dass die Qualität deutlich stört?
  3. Zweck: Braucht Dein Lernprodukt wirklich die volle Kameraauflösung oder eine minutenlange Rohaufnahme?

Wichtig: Es gibt nicht die eine perfekte Dateigröße für alle Lernprodukte. Ein großes Schaubild mit vielen Details darf mehr Speicher brauchen als ein kleines Symbol. Eine kurze Audioerklärung kann kleiner sein als eine lange Musikaufnahme. Entscheidend ist das Verhältnis von Qualität, Ladezeit und Lernzweck.

Eine gute Arbeitsweise ist: Behalte eine hochwertige Originaldatei getrennt als Sicherung und erstelle für das Lernprodukt eine passend verkleinerte Kopie.


Mini-Test: Bildgröße prüfen

Stell Dir vor, Du hast ein Foto direkt vom Smartphone mit sehr hoher Auflösung. Im Lernkurs wird es nur ungefähr 600 Pixel breit angezeigt. Dann ist es sinnvoll, eine Kopie für den Kurs zu verkleinern. So bleibt das Original erhalten, während die Lernversion schneller laden kann.

Beispiel-Dateinamen:

  1. vulkan_experiment_original.jpg – Sicherung in voller Qualität
  2. vulkan_experiment_web.jpg – verkleinerte Version für das Lernprodukt


Quellenangaben und Nutzungsrechte

Nur weil ein Bild im Internet sichtbar ist, darfst Du es nicht automatisch in einem öffentlichen Lernprodukt weiterverwenden. Prüfe deshalb immer, wer das Werk erstellt hat und unter welcher Lizenz es steht. Für frei lizenzierte Materialien ist Wikimedia Commons besonders hilfreich, weil jede Datei eine Beschreibungsseite mit Angaben zu Urheber, Quelle und Lizenz hat.

Beispiel für das Lizenzzeichen CC BY-SA
Beispiel für das Lizenzzeichen CC BY-SA

Bei freien Lernmaterialien hilft die TULLU-Regel als Eselsbrücke:

  1. T – Titel: Wie heißt das Material?
  2. U – Urheber oder Urheberin: Wer hat es erstellt?
  3. L – Lizenz: Unter welcher Lizenz darf es genutzt werden?
  4. L – Link zur Lizenz: Wo steht der Lizenztext?
  5. U – Ursprungsort: Wo wurde das Material gefunden?

Wenn Du ein frei lizenziertes Werk veränderst, etwa zuschneidest, einfärbst oder übersetzt, solltest Du auch die Veränderung kenntlich machen.

Beispiel für eine Quellenangabe im Projekt: „Bitmap VS SVG.svg“, Urheber laut Wikimedia-Commons-Dateiseite, Lizenz CC BY-SA 2.5, Quelle: Wikimedia Commons, bearbeitet: Bildausschnitt für den Lernkurs.

Das Video erklärt verschiedene Creative-Commons-Lizenzen. Für Deinen Datei-Check ist vor allem wichtig: Lizenz lesen, Bedingungen verstehen, Quelle notieren.


Medien von Wikimedia Commons richtig lesen

Öffne auf Wikimedia Commons nicht nur das Bild, sondern die Dateiseite. Dort findest Du meist Beschreibung, Urheber, Quelle, Lizenz, Dateigröße, Format und oft weitere technische Angaben.

Dieses englischsprachige Video der Wikimedia Foundation zeigt Grundlagen von Wikimedia Commons. Nutze bei Bedarf Untertitel und konzentriere Dich auf das Finden von Datei-, Quellen- und Lizenzinformationen.


Audioerklärung vorbereiten

Eine gute Audioerklärung muss nicht lang sein. Für Klasse 5 reicht bei vielen Aufgaben eine klare Erklärung von etwa 30 bis 90 Sekunden. Plane zuerst zwei oder drei Sätze, sprich in ruhiger Umgebung und höre die Aufnahme vor der Verwendung vollständig an.

Mikrofon-Symbol für Audioaufnahmen
Mikrofon-Symbol für Audioaufnahmen

Audio-Check:

  1. Ist die Stimme deutlich zu verstehen?
  2. Gibt es störende Geräusche oder Musik im Hintergrund?
  3. Ist die Aufnahme nicht länger als nötig?
  4. Hat die Datei einen sinnvollen Namen, zum Beispiel wasserkreislauf_erklaerung_noah.ogg?
  5. Sind Personen nur mit ihrer Zustimmung hörbar, wenn die Aufnahme veröffentlicht werden soll?

Hier kannst Du eine kurze freie Beispieldatei im Ogg-Format anhören:

Datei:Example sound file in Ogg Vorbis format.ogg

Die Beispieldatei ist auf Wikimedia Commons als CC0 veröffentlicht. Sie eignet sich hier als technisches Beispiel dafür, wie eine Audiodatei in einem Wiki eingebunden werden kann.


Projektmaterial und Dokumente

Für Arbeitsblätter, Quellenlisten oder fertig gestaltete Projektseiten kann PDF praktisch sein. Es hält ein Seitenlayout in der Regel stabil und lässt sich auf vielen Geräten öffnen. Für Inhalte, die noch gemeinsam bearbeitet werden sollen, ist dagegen oft das ursprüngliche bearbeitbare Dokument sinnvoller.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Dokumente als Projektmaterial
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Symbol für eine PDF-Datei

Beispiel:

  1. projekt_bienen_arbeitsblatt_editierbar.odt – Arbeitsversion
  2. projekt_bienen_arbeitsblatt.pdf – fertige Ausgabe für das Lernprodukt
  3. projekt_bienen_quellen.pdf – Quellenübersicht

Vermeide unnötige Doppelungen. Wenn zehn fast gleiche Dateien herumliegen, ist schnell unklar, welche Version gültig ist. Verwende stattdessen eindeutige Zusätze wie v1, v2 oder ein Datum, wenn Du Versionen wirklich unterscheiden musst.


Ordnung: Eine einfache Ordnerstruktur

Eine gute Ordnerstruktur macht Teamarbeit leichter. Lege zum Beispiel einen Hauptordner für das Projekt an und darin wenige Unterordner.

Ordner als Symbol für eine klare Projektstruktur
Ordner als Symbol für eine klare Projektstruktur
Ordner Inhalt Beispiel
01_bilder Fotos, Grafiken, Schaubilder vulkan_aufbau.svg
02_audio Sprachaufnahmen vulkan_erklaerung.ogg
03_dokumente Arbeitsblätter, PDFs, Quellen vulkan_quellen.pdf
04_fertig geprüfte Dateien für den Lernkurs vulkan_foto_web.jpg

Tipp: Der Ordner 04_fertig sollte nur Dateien enthalten, die den Datei-TÜV bestanden haben.


Vier konkrete Use-Cases


Use-Case A: Eigenes Bild für einen Lernkurs

Du fotografierst ein Experiment. Vor der Verwendung prüfst Du:

  1. Motiv: Ist das Wichtige gut zu sehen?
  2. Datenschutz: Sind Personen oder private Informationen sichtbar?
  3. Dateiname: zum Beispiel keimung_bohne_tag5.jpg.
  4. Format: Für ein Foto ist JPG oft passend.
  5. Größe: Erstelle bei Bedarf eine kleinere Web-Version.
  6. Quelle: Bei einem eigenen Foto notierst Du Dich selbst als Urheber oder Urheberin.
  7. Ablage: Original in 01_bilder_original, fertige Lernversion in 04_fertig.


Use-Case B: Audioerklärung

Du erklärst den Wasserkreislauf in 45 Sekunden. Der Dateiname könnte wasserkreislauf_erklaerung_klasse5.ogg lauten. Höre die Datei mit Kopfhörern und Lautsprecher an. Wenn Du ein Format exportierst, wähle eines, das im Zielsystem unterstützt wird. Hebe die Rohaufnahme auf, bis Dein Lernprodukt fertig ist.


Use-Case C: Schaubild

Du zeichnest ein Schaubild zum Aufbau eines Vulkans. Wenn Dein Zeichenprogramm SVG exportieren kann und die Plattform SVG unterstützt, ist SVG für Linien, Pfeile und Beschriftungen oft eine gute Wahl. Alternativ kann PNG sinnvoll sein. Verwende einen Namen wie vulkan_aufbau_beschriftet.svg.


Use-Case D: Projektmaterial

Deine Gruppe sammelt Bilder, eine Quellenliste, ein Arbeitsblatt und zwei Audioaufnahmen. Statt alles in einen Ordner zu werfen, sortiert Ihr nach Medientyp und markiert am Ende nur die geprüften Dateien als fertig. So verhindert Ihr, dass versehentlich eine Rohdatei oder eine Datei ohne Quellenangabe im Lernprodukt landet.


Interaktiver Datei-TÜV

Bevor eine Datei in Dein Lernprodukt kommt, soll sie sechs Fragen bestehen. Merke Dir das Wort N-F-G-Q-O-P: Name, Format, Größe, Quelle, Ordnung, Prüfung. Du musst die Buchstabenfolge nicht auswendig lernen; wichtiger ist die Reihenfolge der Fragen.

Prüffrage Passender Qualitätsbegriff
Erkennt man am Dateinamen den Inhalt? Dateiname
Passt der Dateityp zum Inhalt? Format
Ist die Datei nicht unnötig groß? Dateigröße
Sind Urheber, Lizenz und Fundort nachvollziehbar? Quelle
Liegt die Datei im richtigen Projektordner? Ordnung
Wurde Bild, Ton oder Dokument vor der Veröffentlichung noch einmal geöffnet und kontrolliert? Endkontrolle




Sicherheits- und Datenschutzcheck

Prüfe vor dem Hochladen auch, ob auf Bildern Namen, Adressen, Kennzeichen, private Nachrichten oder andere persönliche Informationen zu sehen sind. Fotos und Aufnahmen von anderen Personen veröffentlichst Du nicht einfach ohne Klärung. Beachte die Regeln Deiner Schule und hole nötige Zustimmungen ein. Bei Fotos können außerdem Metadaten gespeichert sein, zum Beispiel Aufnahmezeit oder Standortinformationen. Entferne solche Angaben, wenn sie nicht zum Lernzweck gehören.


Medienwerkstatt: Beispiele zum Untersuchen

Untersuche die folgenden Medien nicht nur inhaltlich, sondern als Dateien: Welcher Dateiname wird verwendet? Welche Endung hat die Datei? Wie groß ist sie? Wer ist Urheber oder Urheberin? Welche Lizenz steht auf der Dateiseite?

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Dateibeispiel: Bitmap vs vector.svg
Dateibeispiel: CC BY-SA icon.svg
Dateibeispiel: CC BY-SA icon.svg
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Dateibeispiel: Documents icon.svg

Das Video zeigt den Upload-Assistenten von Wikimedia Commons. Nutze es als Vergleich: Welche Angaben werden beim Hochladen abgefragt, die Du schon vorher in Deiner Projektmappe vorbereiten kannst?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welcher Dateiname ist für ein Schaubild zum Wasserkreislauf am sinnvollsten? (wasserkreislauf_schaubild.svg) (!neu2.svg) (!bild.svg) (!final_final.svg)




Was zeigt die Dateiendung meist an? (Das Dateiformat) (!Den Namen des Ordners) (!Die Lautstärke) (!Die Internetadresse)




Welches Format ist für ein normales Foto häufig passend? (JPG) (!SVG) (!TXT) (!CSV)




Welches Format eignet sich häufig gut für ein skalierbares Schaubild mit Linien und Formen? (SVG) (!MP3) (!WAV) (!DOCX)




Warum sollte eine Datei nicht unnötig groß sein? (Damit sie schneller geladen und leichter weitergegeben werden kann) (!Damit der Dateiname kürzer wird) (!Damit die Quelle verschwindet) (!Damit jedes Bild zu Audio wird)




Wofür steht das erste U in der TULLU-Regel? (Urheber oder Urheberin) (!Upload) (!Unterordner) (!Umbenennen)




Was musst Du bei einem fremden frei lizenzierten Bild vor der Nutzung prüfen? (Quelle und Lizenzbedingungen) (!Nur die Bildfarbe) (!Nur die Anzahl der Pixel) (!Nur den Dateinamen)




Was ist bei einer Audioerklärung besonders wichtig? (Die Stimme ist klar verständlich) (!Die Aufnahme ist möglichst lang) (!Im Hintergrund läuft laute Musik) (!Der Dateiname lautet Aufnahme1)




Wozu dient eine klare Ordnerstruktur? (Sie hilft Dateien schnell zu finden und richtig zuzuordnen) (!Sie ändert automatisch die Lizenz) (!Sie verbessert automatisch die Tonhöhe) (!Sie ersetzt die Quellenangabe)




Was gehört zur Endkontrolle vor der Verwendung in einem Lernprodukt? (Datei öffnen und Inhalt, Quelle sowie Darstellung prüfen) (!Datei ungesehen veröffentlichen) (!Dateiendung zufällig ändern) (!Alle Projektdateien in einen Ordner verschieben)





Memory

JPEG Foto
PNG Screenshot
SVG Schaubild
PDF Dokument
OGG Audio
TULLU Quellenangabe
Ordner Ablage





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Sinnvoller Dateiname regenwald_stockwerke_schaubild.svg
Passendes Fotoformat JPEG
Passendes Audioformat OGG
Quellenprüfung Lizenz und Urheber kontrollieren
Projektordnung Dateien in Unterordner sortieren




...


Kreuzworträtsel

Dateiendung Wie heißt der Teil eines Dateinamens nach dem letzten Punkt?
Ordner Wo werden zusammengehörige Dateien gesammelt?
Lizenz Welche Angabe erklärt, unter welchen Bedingungen ein Werk genutzt werden darf?
Quelle Welches Wort bezeichnet den Fundort oder Ursprung eines Materials?
Metadaten Wie heißen zusätzliche Informationen, die in einer Datei gespeichert sein können?
Format Welches Wort beschreibt die technische Art einer Datei?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein sinnvoller

beschreibt den Inhalt einer Datei. Die Zeichen nach dem letzten Punkt bilden die

. Für Fotos ist häufig das Format

geeignet. Für skalierbare Schaubilder kann

sinnvoll sein. Ein fertiges mehrseitiges Dokument wird oft als

weitergegeben. Eine Datei sollte nicht unnötig viel

benötigen. Bei fremden Materialien prüfst Du immer die

. Die TULLU-Regel hilft bei der

. Zusammengehörige Dateien legst Du in einem passenden

ab. Vor der Veröffentlichung machst Du eine letzte

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Dateinamen verbessern: Erfinde fünf schlechte Dateinamen und formuliere daraus fünf verständliche Dateinamen für ein Schulprojekt.
  2. Format-Detektiv: Suche auf Deinem Gerät je eine JPG-, PNG-, PDF- und Audiodatei. Notiere nur Dateiname, Endung und Zweck, aber keine privaten Inhalte.
  3. Projektordner bauen: Lege für ein erfundenes Thema eine Ordnerstruktur mit Bildern, Audio, Dokumenten und fertigen Dateien an.
  4. Datei-TÜV-Karte: Gestalte auf Papier oder digital eine kleine Karte mit sechs Prüffragen zu Name, Format, Größe, Quelle, Ordnung und Endkontrolle.


Standard

  1. Eigenes Lernbild vorbereiten: Fotografiere oder zeichne ein Lernbild, gib ihm einen sinnvollen Namen, erstelle eine kleinere Lernversion und dokumentiere Deine Urheberschaft.
  2. Audioerklärung aufnehmen: Nimm eine Erklärung von 30 bis 60 Sekunden auf, benenne die Datei sinnvoll und prüfe Verständlichkeit sowie Dateigröße.
  3. Schaubild exportieren: Erstelle ein einfaches Schaubild und exportiere es in zwei Formaten. Vergleiche Lesbarkeit, Dateigröße und Einsatzmöglichkeit.
  4. Commons-Datei prüfen: Wähle eine Datei auf Wikimedia Commons und notiere nach der TULLU-Regel Titel, Urheber, Lizenz, Lizenzlink und Ursprungsort.


Schwer

  1. Kompressionsversuch: Speichere dasselbe Bild in mindestens drei Qualitäts- oder Größenstufen. Vergleiche Dateigröße und Lesbarkeit und begründe Deine beste Wahl.
  2. Metadaten-Check: Untersuche an einer eigenen Testdatei, welche Metadaten gespeichert sind. Erkläre, welche Angaben für ein Lernprodukt nötig oder unnötig sind.
  3. Team-Dateiregeln: Entwickle für eine Lerngruppe eine einseitige Dateiordnung mit Benennungsregel, Ordnerstruktur, Formatwahl, Quellenregel und Endkontrolle.
  4. Mini-Lernprodukt vorbereiten: Stelle ein Paket aus einem eigenen Bild, einer Audioerklärung, einem Schaubild und einem PDF zusammen. Jede Datei muss Dateiname, passendes Format, angemessene Größe, Quelle und Ablageort begründen können.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Begründete Formatwahl: Du sollst ein Smartphonefoto, ein Pfeildiagramm und eine 45-sekündige Sprachaufnahme in einem Lernkurs verwenden. Entscheide jeweils über ein geeignetes Format und begründe Deine Wahl.
  2. Qualität gegen Dateigröße: Ein Foto ist 12 MB groß, wird im Lernkurs aber nur klein angezeigt. Beschreibe einen sinnvollen Arbeitsweg, ohne das Original zu verlieren.
  3. Quellenentscheidung: Zwei Bilder zeigen dasselbe Motiv. Bei Bild A fehlen Urheber und Lizenz, bei Bild B sind Urheber, Quelle und CC-Lizenz angegeben. Begründe, welches Bild Du für ein öffentliches Lernprodukt bevorzugst und was Du noch prüfen würdest.
  4. Fehlerhafte Projektordnung: In einem Gruppenordner liegen neu.png, neu2.png, final.png, final_neu.png und wirklich_final.png. Entwickle eine bessere Benennung und Ablage.
  5. Veröffentlichungscheck: Auf einem Foto eines Versuchs ist im Hintergrund der volle Name eines Kindes und eine private Nachricht auf einem Bildschirm zu sehen. Erkläre, was Du vor einer Veröffentlichung tun würdest.
  6. Datei-TÜV anwenden: Erstelle für eine selbst gewählte Datei eine vollständige Prüftabelle zu Dateiname, Format, Größe, Quelle, Ordnung und Endkontrolle und begründe das Ergebnis.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern einen vollständigen Arbeitsprozess zeigen kannst. Dein Lernnachweis sollte enthalten:

  1. eine Datei mit einem verständlichen, systematischen Dateinamen.
  2. eine begründete Wahl des Dateiformats.
  3. eine kurze Bewertung der Dateigröße und Darstellungs- oder Tonqualität.
  4. bei fremdem Material eine nachvollziehbare Quellen- und Lizenzangabe, möglichst nach der TULLU-Regel.
  5. eine passende Ordnerstruktur.
  6. eine dokumentierte Endkontrolle.
  7. mindestens einen konkreten Anwendungsfall aus Bild, Audio, Schaubild oder Projektmaterial.




OERs zum Thema

Nützliche freie und offene Informationsquellen:

  1. Wikimedia Commons: Dateitypen – Hinweise zu unterstützten Bild-, Audio- und anderen Medienformaten.
  2. Wikimedia Commons: Lizenzierung – Regeln und Hinweise zu freien Lizenzen.
  3. OERinfo: TULLU-Regel – Eselsbrücke für korrekte Quellen- und Lizenzangaben.
  4. MOOCwiki: Hilfe – Hinweise zum Einbinden und Arbeiten mit Medien im Wiki.



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