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Gesprächskompetenz im Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC

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Gesprächskompetenz im Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC




Einleitung

Gesprächskompetenz bedeutet, dass Du in unterschiedlichen Gesprächen passend, verständlich, aufmerksam und fair handeln kannst. Im Deutschunterricht der Klasse 5 lernst Du nicht nur, Texte zu lesen und zu schreiben, sondern auch, wie Du anderen zuhörst, Deine Meinung formulierst, Fragen stellst, auf Beiträge eingehst und Konflikte sprachlich löst. Gute Kommunikation hilft Dir im Unterricht, in Gruppenarbeiten, im Klassenrat, in Präsentationen, in Pausengesprächen und später auch in Ausbildung und Beruf.

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Das Video führt in zentrale Kompetenzen des Deutschunterrichts der Klasse 5 ein. Dieser aiMOOC vertieft den Schwerpunkt Gesprächskompetenz mit Beispielen, Methoden, Übungen und interaktiven Aufgaben. Du lernst, wie Du Gesprächsregeln einhältst, aktiv zuhörst, Deine Gedanken ordnest, angemessen reagierst und Gespräche gemeinsam mit anderen weiterbringst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Gesprächskompetenz ist. Du kannst wichtige Gesprächsregeln nennen, einhalten und begründen. Du erkennst, warum Zuhören, Nachfragen, Feedback, Respekt und Begründungen für gute Gespräche wichtig sind. Außerdem übst Du, in einfachen Diskussionen, Gruppenarbeiten, Rollenspielen und Klassenratsgesprächen sicherer zu sprechen.

  1. Gesprächsregeln: Du kannst Regeln für faire Gespräche formulieren und anwenden.
  2. Aktives Zuhören: Du kannst zeigen, dass Du aufmerksam zuhörst und andere verstanden hast.
  3. Meinung: Du kannst Deine Meinung sachlich sagen und mit Gründen erklären.
  4. Fragen: Du kannst offene und klärende Fragen stellen.
  5. Feedback: Du kannst Rückmeldungen freundlich, konkret und hilfreich geben.
  6. Konfliktlösung: Du kannst in schwierigen Situationen ruhig und respektvoll sprechen.


Was ist Gesprächskompetenz?

Gesprächskompetenz ist eine wichtige mündliche Kompetenz. Sie verbindet mehrere Fähigkeiten: Du sprichst verständlich, hörst aufmerksam zu, achtest auf andere, bleibst beim Thema und reagierst passend auf das, was gesagt wurde. Ein Gespräch gelingt nicht nur dadurch, dass jemand redet. Es gelingt, wenn mehrere Menschen miteinander Bedeutungen austauschen, aufeinander Bezug nehmen und gemeinsam zu einem Ergebnis kommen.

Ein gutes Gespräch ist deshalb wie ein gemeinsames Spiel mit Regeln. Jede Person kann etwas beitragen, aber niemand soll andere verdrängen. In der Klasse 5 ist das besonders wichtig, weil Du neue Mitschülerinnen und Mitschüler kennenlernst, häufiger in Gruppen arbeitest, eigene Lernwege erklärst und in verschiedenen Unterrichtsfächern Deine Gedanken mitteilst.


Warum ist Gesprächskompetenz im Deutschunterricht wichtig?

Der Deutschunterricht fördert die Bereiche Sprechen, Zuhören, Lesen, Schreiben und Nachdenken über Sprache. Beim Sprechen und Zuhören geht es um Situationen, die Du täglich erlebst: Du erzählst etwas, fragst nach, diskutierst, erklärst eine Aufgabe, beschreibst ein Bild, gibst eine Rückmeldung oder löst einen Streit. Wenn Du dabei passende Wörter findest, ruhig bleibst und andere ernst nimmst, wird Lernen leichter.

Gesprächskompetenz hilft Dir auch beim Verstehen von Texten. Wenn Du über eine Geschichte sprichst, merkst Du oft, was Dir noch unklar ist. Wenn Du Deine Meinung zu einer Figur begründest, lernst Du, genauer zu lesen. Wenn Du anderen zuhörst, entdeckst Du neue Sichtweisen. So wird ein Gespräch zu einem Werkzeug des Lernens.


Merkmale guter Gespräche

Ein gutes Gespräch ist nicht immer leise, fehlerfrei oder schnell. Ein gutes Gespräch ist vor allem fair, verständlich, aufmerksam und zielgerichtet. Fair bedeutet, dass niemand ausgelacht oder absichtlich unterbrochen wird. Verständlich bedeutet, dass Du deutlich sprichst und Deine Gedanken ordnest. Aufmerksam bedeutet, dass Du nicht nur wartest, bis Du selbst sprechen darfst, sondern wirklich zuhörst. Zielgerichtet bedeutet, dass das Gespräch ein Thema hat und nicht beliebig abschweift.

  1. Fairness: Jede Person darf ausreden und wird ernst genommen.
  2. Verständlichkeit: Beiträge sind deutlich, passend und nicht unnötig lang.
  3. Aufmerksamkeit: Zuhörende schauen hin, reagieren und fragen nach.
  4. Themenbezug: Die Beiträge passen zum Gesprächsanlass.
  5. Kooperation: Die Gruppe arbeitet gemeinsam an einer Lösung oder einem Ergebnis.


Gesprächsregeln für Klasse 5

Gesprächsregeln helfen einer Klasse, Gespräche gerechter und ruhiger zu führen. Regeln sind keine Strafen, sondern Vereinbarungen, die allen das Mitmachen erleichtern. Besonders in Klasse 5 ist es sinnvoll, Regeln sichtbar im Klassenraum aufzuhängen und regelmäßig zu überprüfen.

  1. Ausreden lassen: Du wartest, bis eine andere Person fertig gesprochen hat.
  2. Melden: Du zeigst an, dass Du etwas sagen möchtest.
  3. Beim Thema bleiben: Du achtest darauf, dass Dein Beitrag zum Gespräch passt.
  4. Respektvoll sprechen: Du kritisierst eine Sache, aber nicht die Person.
  5. Laut und deutlich sprechen: Du sprichst so, dass die Gruppe Dich verstehen kann.
  6. Auf Beiträge eingehen: Du knüpfst an das an, was vorher gesagt wurde.
  7. Nachfragen: Du fragst freundlich, wenn Du etwas nicht verstanden hast.

Eine Regel wird erst wirksam, wenn sie geübt wird. Deshalb kannst Du nach einem Gespräch kurz überlegen: Welche Regel hat gut geklappt? Welche Regel müssen wir noch üben? So wird die Klasse Schritt für Schritt gesprächsstärker.


Aktives Zuhören

Aktives Zuhören bedeutet, dass Du nicht nur still bist, sondern wirklich versuchst, die andere Person zu verstehen. Du kannst aktives Zuhören zeigen, indem Du Blickkontakt hältst, nickst, passende Rückfragen stellst oder in eigenen Worten zusammenfasst, was Du verstanden hast. Dabei musst Du nicht immer zustimmen. Du zeigst zuerst, dass Du den Beitrag verstanden hast, bevor Du Deine eigene Meinung sagst.

Beispiele für aktives Zuhören sind: Ich habe verstanden, dass Du meinst ..., Kannst Du das genauer erklären?, Meinst Du damit, dass ...? oder Ich finde interessant, dass Du ... gesagt hast. Solche Formulierungen helfen, Missverständnisse zu vermeiden.


Sprechen: verständlich, passend und freundlich

Beim Sprechen kommt es nicht nur auf den Inhalt an. Wichtig sind auch Stimme, Lautstärke, Tempo, Aussprache, Mimik und Gestik. Wenn Du sehr leise sprichst, kann die Gruppe Dich schlecht verstehen. Wenn Du zu schnell sprichst, gehen wichtige Gedanken verloren. Wenn Du unfreundlich klingst, kann ein sachlicher Beitrag wie ein Angriff wirken.

Für Klasse 5 hilft die Regel: Sage zuerst, worum es geht. Erkläre dann Deinen Gedanken. Gib am Ende ein Beispiel oder eine Begründung. So können andere Deinen Beitrag leichter verstehen.

  1. Anfang: Ich möchte etwas zu ... sagen.
  2. Gedanke: Ich finde, dass ...
  3. Begründung: Das denke ich, weil ...
  4. Beispiel: Ein Beispiel dafür ist ...
  5. Anschluss: Was denkt Ihr dazu?


Meinung, Begründung und Beispiel

Eine Meinung ist das, was Du über ein Thema denkst. Eine Meinung wird überzeugender, wenn Du sie mit einer Begründung erklärst. Noch klarer wird sie, wenn Du ein Beispiel hinzufügst. Diese einfache Struktur hilft besonders bei Unterrichtsgesprächen über Geschichten, Sachtexte, Klassenregeln oder Streitfragen.

Baustein Beispiel Wirkung
Meinung Ich finde, die Figur handelt mutig. Die anderen wissen, was Du denkst.
Begründung Sie hilft ihrem Freund, obwohl sie Angst hat. Deine Meinung wird nachvollziehbar.
Beispiel Das sieht man in der Szene im Wald. Deine Aussage wird genauer.


Fragen stellen

Fragen sind wichtige Werkzeuge in Gesprächen. Mit Fragen kannst Du zeigen, dass Du zuhörst, etwas genauer wissen möchtest oder ein Gespräch weiterführen willst. Eine geschlossene Frage kann oft mit Ja oder Nein beantwortet werden. Eine offene Frage beginnt häufig mit Wie, Warum, Was oder Welche und führt meist zu längeren Antworten.

  1. Verständnisfrage: Was meinst Du mit diesem Wort?
  2. Nachfrage: Kannst Du ein Beispiel nennen?
  3. Begründungsfrage: Warum denkst Du das?
  4. Weiterführende Frage: Was könnte danach passieren?
  5. Perspektivfrage: Wie könnte sich die andere Person fühlen?

Gute Fragen machen ein Gespräch lebendig. Sie zeigen, dass Du Dich für die Beiträge anderer interessierst und nicht nur Deine eigene Meinung loswerden möchtest.


Feedback geben und annehmen

Feedback ist eine Rückmeldung. Es hilft anderen, etwas besser zu machen. Gutes Feedback ist konkret, freundlich und hilfreich. Es sagt nicht nur, was nicht gelungen ist, sondern auch, was schon gut war und welcher nächste Schritt möglich ist. Eine einfache Feedbackformel lautet: Lob – Beobachtung – Tipp.

Teil Formulierungshilfe Beispiel
Lob Gut gelungen ist ... Gut gelungen ist, dass Du laut gesprochen hast.
Beobachtung Mir ist aufgefallen ... Mir ist aufgefallen, dass Du manchmal sehr schnell wurdest.
Tipp Beim nächsten Mal könntest Du ... Beim nächsten Mal könntest Du nach jedem Argument kurz pausieren.

Auch das Annehmen von Feedback ist eine Kompetenz. Du kannst Danke sagen, nachfragen und entscheiden, welchen Tipp Du beim nächsten Mal ausprobieren möchtest.


Konflikte sprachlich lösen

In Gesprächen kann es zu Konflikten kommen. Ein Konflikt entsteht, wenn Personen unterschiedliche Wünsche, Meinungen oder Gefühle haben. Im Deutschunterricht übst Du, Konflikte nicht mit Beleidigungen oder Anschreien zu verschärfen, sondern mit Sprache zu klären.

Eine gute Methode ist die Ich-Botschaft. Sie beschreibt, was Du wahrnimmst, wie Du Dich fühlst und was Du Dir wünschst. Eine Ich-Botschaft greift die andere Person nicht direkt an.

Schritt Satzanfang Beispiel
Beobachtung Ich habe gesehen oder gehört, dass ... Ich habe gehört, dass Du gelacht hast, als ich vorgelesen habe.
Gefühl Ich fühle mich ... Ich fühle mich dadurch unsicher.
Wunsch Ich wünsche mir ... Ich wünsche mir, dass Du beim nächsten Mal ruhig zuhörst.

Eine Du-Botschaft wie Du bist gemein führt oft zu Gegenangriffen. Eine Ich-Botschaft kann helfen, dass die andere Person besser versteht, was passiert ist.


Gesprächsrollen

In vielen Gesprächen gibt es verschiedene Rollen. Rollen helfen, damit eine Gruppe geordnet arbeiten kann. In einer Gruppenarbeit kann eine Person moderieren, eine andere auf die Zeit achten, eine weitere Ergebnisse notieren und eine weitere darauf achten, dass alle mitreden können.

Gesprächsrolle Aufgabe Nützlicher Satz
Moderatorin oder Moderator Leitet das Gespräch und achtet auf Regeln. Wir hören zuerst Leas Gedanken und sammeln danach weitere Ideen.
Zeitwächterin oder Zeitwächter Achtet auf die vereinbarte Zeit. Wir haben noch fünf Minuten für die Entscheidung.
Protokollantin oder Protokollant Notiert wichtige Ergebnisse. Ich schreibe auf, worauf wir uns geeinigt haben.
Regelwächterin oder Regelwächter Erinnert freundlich an Gesprächsregeln. Bitte lasst Ben ausreden.
Präsentierende Person Stellt das Ergebnis der Gruppe vor. Unsere Gruppe ist zu folgendem Ergebnis gekommen.


Gesprächsformen im Deutschunterricht

Im Deutschunterricht der Klasse 5 gibt es viele Gesprächsformen. Jede Gesprächsform hat ein eigenes Ziel. Bei einem Unterrichtsgespräch sammelst Du Gedanken mit der Klasse. In einer Partnerarbeit kannst Du Ideen zuerst leise ausprobieren. In einer Diskussion geht es darum, verschiedene Meinungen auszutauschen. In einem Rollenspiel kannst Du Gesprächssituationen üben. Im Klassenrat werden Anliegen der Klasse besprochen.

  1. Partnergespräch: Du tauschst Dich mit einer Person aus und bereitest Gedanken vor.
  2. Gruppengespräch: Du entwickelst mit mehreren Personen ein Ergebnis.
  3. Unterrichtsgespräch: Die Klasse denkt gemeinsam über ein Thema nach.
  4. Diskussion: Verschiedene Meinungen werden begründet und verglichen.
  5. Streitgespräch: Gegensätzliche Positionen werden fair vertreten.
  6. Interview: Eine Person stellt vorbereitete Fragen, eine andere antwortet.
  7. Klassenrat: Die Klasse bespricht Anliegen, Regeln und Lösungen.


Gesprächsstrategien vor, während und nach dem Gespräch

Gute Gespräche entstehen oft durch Vorbereitung und Reflexion. Vor dem Gespräch kannst Du überlegen, was Du sagen möchtest. Während des Gesprächs achtest Du auf Regeln, Zuhören und passende Beiträge. Nach dem Gespräch überprüfst Du, was gelungen ist und was Du weiter üben möchtest.

Phase Strategie Beispiel
Vor dem Gespräch Gedanken sammeln Ich notiere drei Stichwörter zu meiner Meinung.
Vor dem Gespräch Ziel klären Wollen wir sammeln, entscheiden oder ein Problem lösen?
Während des Gesprächs Anknüpfen Ich beziehe mich auf das, was Mira gesagt hat.
Während des Gesprächs Nachfragen Kannst Du erklären, warum Du das so siehst?
Nach dem Gespräch Reflektieren Welche Regel hat gut funktioniert?
Nach dem Gespräch Verbessern Beim nächsten Mal möchte ich öfter Beispiele nennen.


Kompetenzraster Gesprächskompetenz Klasse 5

Dieses Raster hilft Dir, Deinen Lernstand einzuschätzen. Es ist kein Notenspiegel, sondern eine Orientierung. Du kannst es nach Gesprächen, Gruppenarbeiten oder Präsentationen nutzen.

Bereich Das gelingt schon Das übe ich weiter
Zuhören Ich lasse andere ausreden und kann Wichtiges wiedergeben. Ich stelle häufiger Rückfragen, wenn etwas unklar ist.
Sprechen Ich spreche verständlich und bleibe meistens beim Thema. Ich ordne meine Beiträge noch klarer.
Meinung begründen Ich kann sagen, was ich denke. Ich ergänze öfter Gründe und Beispiele.
Gesprächsregeln Ich kenne wichtige Regeln. Ich achte auch in lebhaften Gesprächen auf die Regeln.
Feedback Ich kann Lob und Tipps unterscheiden. Ich formuliere Tipps noch konkreter und freundlicher.
Konflikte Ich versuche ruhig zu bleiben. Ich nutze Ich-Botschaften und suche gemeinsame Lösungen.


Mini-Methoden für den Unterricht

Gesprächsball: Nur die Person mit dem Ball spricht. Danach wird der Ball weitergegeben. Diese Methode hilft, Unterbrechungen zu vermeiden.

Redekette: Jede Person knüpft an den vorherigen Beitrag an. So entsteht ein zusammenhängendes Gespräch.

Think Pair Share: Du denkst zuerst allein nach, sprichst dann mit einer Partnerin oder einem Partner und teilst danach ein Ergebnis mit der Klasse.

Blitzlicht: Jede Person sagt in einem kurzen Satz, was sie denkt oder wie sie sich fühlt. Dabei wird nicht kommentiert.

Stopp-Regel: Wenn ein Gespräch unfair wird, darf eine vereinbarte Person freundlich stoppen und an die Regel erinnern.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Gesprächskompetenz? (Fähig sein fair verständlich und aufmerksam Gespräche zu führen) (!Möglichst viel und möglichst schnell reden) (!Andere im Gespräch überreden müssen) (!Nur richtige Antworten im Unterricht geben)




Welche Gesprächsregel hilft besonders beim Zuhören? (Andere ausreden lassen) (!Nebenbei mit dem Heft rascheln) (!Sofort dazwischenrufen) (!Nur auf die eigene Antwort warten)




Was ist eine Ich-Botschaft? (Eine Aussage über die eigene Wahrnehmung und das eigene Gefühl) (!Eine Beleidigung mit dem Wort ich) (!Ein Befehl an die ganze Klasse) (!Eine Frage ohne echten Inhalt)




Warum ist eine Begründung wichtig? (Sie macht eine Meinung nachvollziehbar) (!Sie ersetzt das Zuhören) (!Sie macht jedes Gespräch kürzer) (!Sie verhindert alle Nachfragen)




Was macht eine Moderatorin oder ein Moderator? (Leitet das Gespräch und achtet auf Regeln) (!Schreibt alle Hausaufgaben der Gruppe) (!Entscheidet immer allein über die Lösung) (!Darf andere absichtlich unterbrechen)




Was gehört zum aktiven Zuhören? (Einen Beitrag mit eigenen Worten zusammenfassen) (!Wegschauen und schweigen) (!Schnell das Thema wechseln) (!Nur auf Fehler achten)




Welche Frage ist eine gute Nachfrage? (Kannst Du ein Beispiel nennen) (!Warum redest Du so komisch) (!Ist doch egal oder) (!Musst Du das wirklich sagen)




Wie gibst Du hilfreiches Feedback? (Konkret freundlich und mit einem Tipp) (!Laut schnell und vorwurfsvoll) (!Nur mit einem schlechten Urteil) (!So allgemein wie möglich)




Was hilft bei einem Streitgespräch? (Sachlich bleiben und Gründe nennen) (!Die andere Person auslachen) (!Immer lauter werden) (!Keine andere Meinung zulassen)




Was beeinflusst neben den Wörtern ebenfalls die Wirkung eines Gesprächsbeitrags? (Stimme Tempo und Lautstärke) (!Nur die Farbe des Heftes) (!Die Anzahl der Stühle) (!Der Wochentag allein)





Memory

Aktives Zuhören aufmerksam zeigen dass man versteht
Ich-Botschaft eigene Gefühle ohne Vorwurf ausdrücken
Gesprächsregel vereinbarte Hilfe für faires Reden
Begründung erklärt warum man etwas meint
Feedback Rückmeldung mit Lob und Tipp
Moderation Gespräch leiten und ordnen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Begrüßung Gespräch eröffnen
Zuhören Beiträge verstehen
Melden Rederecht anzeigen
Begründen Meinung erklären
Zusammenfassen Ergebnis sichern






Kreuzworträtsel

Zuhoeren Wie nennt man es wenn man aufmerksam auf Beiträge anderer achtet?
Meinung Was sagst Du wenn Du ausdrückst was Du über ein Thema denkst?
Feedback Wie heißt eine hilfreiche Rückmeldung mit Lob und Tipp?
Moderator Wer leitet ein Gespräch und achtet auf Regeln?
Frage Womit kannst Du zeigen dass Du etwas genauer verstehen möchtest?
Respekt Was brauchst Du damit andere im Gespräch fair behandelt werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gute Gesprächskompetenz hilft Dir, in der Klasse verständlich zu

. In einem fairen Gespräch lässt Du andere

. Eine Meinung wird überzeugender, wenn Du sie mit einer

erklärst. Mit einer Rückfrage zeigst Du, dass Du einen Beitrag

hast. Eine Ich-Botschaft beschreibt Deine eigene Sicht, ohne jemandem einen

zu machen. Beim Feedback helfen zuerst ein konkretes

und danach ein freundlicher Tipp.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gesprächsregeln-Plakat: Gestalte ein Plakat mit fünf wichtigen Gesprächsregeln für Eure Klasse und ergänze zu jeder Regel ein passendes Symbol.
  2. Zuhörtagebuch: Beobachte an einem Schultag zwei Gespräche und notiere, woran Du gutes Zuhören erkannt hast.
  3. Lieblingsfrage: Sammle zehn gute Fragen, mit denen man ein Gespräch freundlich beginnen oder weiterführen kann.
  4. Feedback-Satzanfänge: Schreibe fünf Satzanfänge für Lob und fünf Satzanfänge für hilfreiche Tipps.


Standard

  1. Rollenspiel Streit lösen: Spielt zu zweit eine kurze Streitsituation aus dem Schulalltag und löst sie anschließend mit Ich-Botschaften.
  2. Interview führen: Bereite fünf offene Fragen vor, interviewe eine Mitschülerin oder einen Mitschüler und stelle drei interessante Antworten der Klasse vor.
  3. Gruppengespräch beobachten: Beobachte eine Gruppenarbeit und notiere, welche Gesprächsregeln gut eingehalten wurden und welche verbessert werden könnten.
  4. Meinung begründen: Wähle eine Streitfrage aus dem Schulalltag und schreibe drei Meinungen mit jeweils einer Begründung und einem Beispiel.


Schwer

  1. Klassenrat moderieren: Übernimm für eine kurze Gesprächsrunde die Moderation und achte darauf, dass alle beim Thema bleiben und zu Wort kommen.
  2. Gesprächsanalyse: Schreibe ein kurzes Gespräch aus einem Rollenspiel auf und markiere Stellen, an denen Zuhören, Nachfragen oder Feedback wichtig waren.
  3. Podcast Gesprächsregeln: Plant in einer Gruppe eine kurze Audiofolge über faire Gespräche und erklärt darin mindestens vier Gesprächsregeln mit Beispielen.
  4. Debatte fair führen: Bereitet eine einfache Pro-und-Kontra-Debatte vor und achtet besonders auf sachliche Gründe, respektvolle Sprache und eine Abschlussreflexion.



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Lernkontrolle

  1. Gesprächssituation beurteilen: Lies eine kurze Szene, in der mehrere Kinder gleichzeitig sprechen. Erkläre, welche Gesprächsregeln verletzt werden und wie die Gruppe die Situation verbessern kann.
  2. Feedback umformulieren: Verwandle drei unfreundliche Rückmeldungen in hilfreiches Feedback mit Lob, Beobachtung und Tipp.
  3. Konfliktlösung planen: Entwickle für einen Streit auf dem Pausenhof einen Gesprächsplan mit Ich-Botschaft, Rückfrage und Lösungsvorschlag.
  4. Diskussion auswerten: Beurteile nach einer Klassendiskussion, ob die Beiträge gut begründet waren und ob die Teilnehmenden aufeinander eingegangen sind.
  5. Rollen anwenden: Plane eine Gruppenarbeit mit vier Gesprächsrollen und erkläre, warum jede Rolle zum Gelingen des Gesprächs beiträgt.
  6. Transferaufgabe: Übertrage die Gesprächsregeln auf einen Chat in einer Klassengruppe und erkläre, welche Regeln dort besonders wichtig sind.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis sammelst Du Belege dafür, dass Du Deine Gesprächskompetenz erweitert hast. Geeignet sind ein selbst gestaltetes Gesprächsregeln-Plakat, ein Beobachtungsbogen zu einer Gruppenarbeit, eine kurze Reflexion nach einem Rollenspiel und ein Beispiel für überarbeitetes Feedback. Wichtig ist nicht, dass jedes Gespräch perfekt war. Wichtig ist, dass Du Deine Entwicklung erkennst und den nächsten Lernschritt benennen kannst.

Nachweis Das zeigst Du damit
Gesprächsregeln-Plakat Du kennst Regeln und kannst sie verständlich erklären.
Beobachtungsbogen Du erkennst gutes Zuhören und faires Gesprächsverhalten.
Rollenspiel-Reflexion Du kannst Konflikte sprachlich untersuchen und verbessern.
Feedback-Beispiel Du kannst Rückmeldungen freundlich und hilfreich formulieren.
Lernziel-Satz Du kannst Deinen nächsten Übungsschritt benennen.




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