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Gedicht - Mora - Günderode, Karoline von

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Originalwerk · Lesefassung

Mora

Günderode, Karoline von

Frothal, König von Scandinavien. · 17 Verse. Mit Quell- und Lesefassung, zitiergestütztem Lesequiz und offenen Schreibaufgaben.

GedichtKlasse 9–10 · 11–131 Abschnitte
Historische Darstellung von Günderode, Karoline von; Kontextbild zur Autorschaft.
Porträt · Günderode, Karoline von · Historisches Museum Frankfurt, Horst Ziegenfusz · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗

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Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und Wertvorstellungen im Unterricht kritisch einordnen. Die Stufenzuordnung ist eine Orientierung; Auswahl und Begleitung richten sich nach der Lerngruppe.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Abschnitt 1 von 1

Mora

1
Mora
Vorlage S. 52
2
Frothal, König von Scandinavien.
Vorlage S. 52
3
Mora, seine Geliebte.
Vorlage S. 55
4
Karmor, ein Krieger.
Vorlage S. 55
5
Thormod,
Vorlage S. 55
6
Carul, Barden.
Vorlage S. 55
7
Carul.
Vorlage S. 55
8
Wehet ihr Lüfte des Frühlings, spielt mit den Locken der Mädchen, flüstert im hohen Gras der Wiese, und rauscht in den Wipfeln des Hains; aber haltet eure Fittiche, dass sie nicht aufrauschen im Sturm, und meine Stimme ungehört entführen, wenn ich den Frühling singe. Schön bist du o Frühling! lieblich deine Tritte über die Fluren! Blumen entkeimen; Quellen entsprudeln dir! Dir jauchzen die Vögel entgegen, diese melodischen Barden der Natur, und sie verstummen, wenn du enteilest, du lieblicher, säuselnder Sohn des Himmels!
Vorlage S. 55
9
Thormod.
Vorlage S. 55
10
Sahst du den Abend herabsteigen auf die Hügel von Scandinavien? du lieblicher Sänger des Frühlings! langsam sind seine Schritte, dunkel sein Gewand von Wolken. Er steigt herauf über die Wälder und Berge, wie die Geister der Verstorb'nen aus ihren Gräbern. Da verstummen die Vögel, kühle Schauer durchzucken alles Leben, feuchte Nebeldünste versammeln sich. Nur der Wiederhall seufzt durch die Nacht, nur die Unke des Sumpfs, und die krächzende Eule unterreden sich mit ihm.
Vorlage S. 55
11
Carul.
Vorlage S. 55
12
Aber die Sterne kommen und lächlen freundlich, und die glänzenden Locken des Mondes, seine grünlichen Strahlen erleuchten die Erde. Nicht alles Leben verstummt in der Nacht, die Lüfte des Abends säuseln, der Wasserfall murmelt melodisch; und das Land der Träume öffnet seine Thore, und die lieblichen Kinder der Gedanken flattern herauf, und küssen die Stirnen der Schlummernden.
Vorlage S. 55
13
Thormod.
Vorlage S. 55
14
Horch! was braust durch den Wald? was hebt so die wogende See? die Winde haben ihre Fesseln gelöst. Reichlicher Regen stürzt herab, Wolken thürmen sich! Blitze zerspalten die Nacht! der Stern des Abends weint in seinen Wolken, die Orkane haben sich ausgerast, zerwühlen den Busen des schäumenden Meers, und zerreissen die Segel kämpfender Schiffe. Der Donner rollt! und der Sohn der Felsen ruft ihm mit hundert Stimmen nach.
Vorlage S. 55
15
Carul.
Vorlage S. 55
16
Frothal, der König der Spere wandelt allein und verirret im Wald, dunkel ist die Nacht, und sein Fuß betritt nicht den Weg der Heimat.
Vorlage S. 55
17
Thormod.
Vorlage S. 55
18
Gräßlich rollt der Donner, die Erde zittert, aber Frothal zittert nicht.
Vorlage S. 55
19
Carul.
Vorlage S. 55
20
Sieh! durch die Nacht sendet ein freundliches Licht den bleichen Schimmer, es ist das Licht von Mora, der schönen Tochter von Torlat. Ihre gastliche Hütte empfängt den irrenden Wand'rer, und ihre Schönheit umfängt das Herz des Königs. Da war Frothal nicht verirrt, als er irrte zu dem lieblichen Mädchen.
Vorlage S. 55
21
Frothal.
Vorlage S. 56
22
Angenehm ist meinem Ohre euer Gesang, ihr Barden des Liedes.
Vorlage S. 56
23
Mora.
Vorlage S. 56
24
Thormod! dein Gesang ist wie der Flug des Adlers. Carul! lieblich ist dein Lied wie die Stimme der Liebe.
Vorlage S. 56
25
Frothal.
Vorlage S. 56
26
Meine Seele ist erregt, mein Arm zuckt nach dem Speer. Komm mit mir zur Jagd der waldigen Insel, Tochter von Torlat.
Vorlage S. 56
27
Mora.
Vorlage S. 56
28
Gehe nicht zur Jagd der wald'gen Insel, meine Seele bangt, denn mich warnte ein Traum; ich sah dich erlegt vom Jagdspies, darum meide die Jagd, o König!
Vorlage S. 56
29
Frothal.
Vorlage S. 56
30
Soll ich die Jagd vermeiden! nimmer Mädchen, nimmer meid ich Gefahr, denn mir ward Liebe und Ruhm, so ist mein Sterben kein Tod, was fürcht' ich noch, Tochter von Torlat?
Vorlage S. 56
31
Mora.
Vorlage S. 56
32
Stirbst du mit Ruhm und Liebe, so starbst du doch Frothal für mich.
Vorlage S. 56
33
Frothal.
Vorlage S. 56
34
Komm zur muntern Jagd, nimm die Waffen der Könige Scandinaviens dass du glänzest im Stahle der Helden, und folge mir Mädchen.
Vorlage S. 56
35
Mora allein nachher Karmor.
Vorlage S. 56
36
Mora.
Vorlage S. 56
37
Die Nacht ist verbraust auf den waldigen Höhen, und Frothal schlummert so süß in der Höhle des Felsen. Ach! mir gab die Jagd nicht Freude, die Ermüdung nicht Schlummer. Meine Seele ist traurig, mein Herz klopft ängstlicher und Frothal schlummert so süß.
Vorlage S. 56
38
Karmor.
Vorlage S. 57
39
Ja er muss hier sein, hier in der Höhle. Frothal! komm!
Vorlage S. 57
40
Mora.
Vorlage S. 57
41
Was willst du von Frothal? Warum verscheucht deine Stimme den Schlummer?
Vorlage S. 57
42
Karmor.
Vorlage S. 57
43
Ich rufe den König zum Zweikampf.
Vorlage S. 57
44
Mora.
Vorlage S. 57
45
Warum rufst du ihn!
Vorlage S. 57
46
Karmor.
Vorlage S. 57
47
Er hat mir die Seele meines Busens geraubt, ich liebte die Tochter von Torlat, und sie wählt ihn.
Vorlage S. 57
48
Mora.
Vorlage S. 57
49
Sie wählt ihn, und nicht dich. Was nutzt dir der Kampf? was hilft dir der Sieg?
Vorlage S. 57
50
Karmor.
Vorlage S. 57
51
Du bist Frothal, dies ist sein Schwerd, dies der Schild der Könige, komm zum Kampfe um Torlats langlockigte Tochter. Oder fürchtest du das Schwert von Karmor, wie's dein Zögern verräth, kämpfst du nicht für das Mädchen deiner Liebe!
Vorlage S. 57
52
Mora.
Vorlage S. 57
53
Komm, mich dürstet nach Kampf, mein Muth jauchzt der Gefahr entgegen, komm!
Vorlage S. 57
54
Frothal, nachher Thormod und Carul.
Vorlage S. 57
55
Frothal.
Vorlage S. 57
56
Welches Getöse erweckte mich! mir war als vernähm ich fernes Waffengeklirr! aber jetzt ists so stille, nur der Morgenhauch schlüpft durch die Blätter. – Horch! was rauscht im Wald? es ist der leise Fußtritt von Mora. Mora! komm, komm meine Geliebte!
Vorlage S. 57
57
Carul.
Vorlage S. 57
58
Mora kommt nicht zu dir, o König der Speere!
Vorlage S. 58
59
Thormod.
Vorlage S. 58
60
Mora begegnet dir nicht mehr, nicht mehr in der Halle der Muscheln, noch auf grünenden Triften. Sie wandelt in Walhallas traumreichen Hainen, durchbohrt ist ihr Busen so weiß, die dunkeln Locken schwimmen in Blut.
Vorlage S. 58
61
Frothal.
Vorlage S. 58
62
Trauer umnachtet meine Seele, ihr Söhne des Gesangs! ewige Trauer umarmt mich.
Vorlage S. 58
63
Carul.
Vorlage S. 58
64
Karmor, der düstere Krieger, liebte das Mädchen, und fodern wollt' er dich zum Kampfe, aber Moras Schild glänzte wie der der Könige, ihr Schwert war das der Herrscher. Frothal! sie fiel für dich.
Vorlage S. 58
65
Frothal.
Vorlage S. 58
66
Singet ihr Barden, das Lob der schönen Tochter von Torlat! singet den Ruhm des Mädchens, dass unsterblich blühe die leicht verwelkliche Schönheit. Und ruft mir zum Kampfe den finstern Karmor, fallen soll er, und wäre sein Arm mächtig wie der Arm von Thor, sein Schwert wie Odins.
Vorlage S. 58
67
Carul.
Vorlage S. 58
68
Mora du bist gefallen in deiner Schönheit, gesunken in deiner Blüthe! lieblich warst du wie der Stern des Abends, freundlich wie die scheidende Sonne.
Vorlage S. 58
69
Thormod.
Vorlage S. 58
70
Brüllende Bergströme stürzen von ihren Gipfeln, Wogen brausen! tobende Winde heulen über der Eb'ne, aber nicht Bergströme, Wogen, und Stürme erwecken Mora, denn sie schläft den langen Schlummer. Mora! Mora dich erweckt nicht der blumige Frühling, nicht der Glanz des Morgens, nicht der Purpur des Abends, nicht der Ruf der Liebe. Schön ists zu wandeln, im Lichte des Lebens, aber eng ist das Grab und finster, ewig der Schlummer, darum weinet um Mora, denn sie kehrt nicht wieder zum Lichte.
Vorlage S. 58

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Er steigt herauf über die Wälder und Berge, …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Nicht alles Leben verstummt in der Nacht, die Lüfte des Abends säuseln, der […] murmelt melodisch; und das Land der Träume öffnet seine Thore, und die lieblichen Kinder der Gedanken flattern herauf, und küssen die Stirnen der Schlummernden.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

3. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Blitze zerspalten die Nacht! der Stern des Abends weint in seinen Wolken, die Orkane haben sich ausgerast, zerwühlen den Busen des […] Meers, und zerreissen die Segel kämpfender Schiffe.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

5. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Gehe nicht zur Jagd der wald'gen Insel, meine Seele bangt, denn mich …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Komm, mich dürstet nach Kampf, mein Muth jauchzt der Gefahr entgegen, komm!« B: »Da verstummen die Vögel, kühle Schauer durchzucken alles Leben, feuchte Nebeldünste versammeln sich.« C: »Carul! lieblich ist dein Lied wie die Stimme der Liebe.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Du bist Frothal, dies ist sein Schwerd, dies der …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Wehet ihr Lüfte des Frühlings, spielt mit den Locken der Mädchen, flüstert im hohen Gras der Wiese, und rauscht in den Wipfeln des Hains; aber haltet eure Fittiche, dass sie nicht […] im Sturm, und meine Stimme ungehört entführen, wenn ich den Frühling singe.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Sahst du den Abend […] auf die Hügel von Scandinavien? du lieblicher Sänger des Frühlings! langsam sind seine Schritte, dunkel sein Gewand von Wolken.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

10. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Horch! was braust durch den Wald? was hebt so die […] See? die Winde haben ihre Fesseln gelöst.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Beschreibe die Sprechsituation. Was erfährst du über Stimme, angesprochene Person und Umgebung? Belege zwei Beobachtungen mit kurzen Zitaten.

Impulse zur Selbstprüfung

Unterscheide die lyrische Stimme von der biografischen Person. Wo der Text keine eindeutige Angabe macht, formuliere eine begründete Vermutung.

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2. Untersuche zwei sprachliche Bilder, Wiederholungen oder Klangwirkungen. Welche Wirkung ist an den jeweiligen Stellen plausibel?

Impulse zur Selbstprüfung

Nenne jeweils Vers oder Absatz und Wortlaut; Deutungen können sich unterscheiden, müssen aber zum Text passen.

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3. Formuliere eine Deutungshypothese und eine mögliche Gegenlesart. Welche Stelle stützt oder begrenzt deine Deutung?

Impulse zur Selbstprüfung

Trenne Textbeobachtung und Interpretation. Eine begründete Gegenlesart ist kein automatisch falsches Ergebnis.

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Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Wähle zwei Wörter aus dem Gedicht. Schreibe damit vier eigene Verse. Du kannst mit „Ich sehe …“ oder „Ich höre …“ beginnen. Reime sind freiwillig.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Zwei Wörter aus der Vorlage werden aufgegriffen.
  • Eigene Verse und übernommene Zitate sind unterscheidbar.
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Niveau 2 · Vertiefung

2. Schreibe eine eigene Strophe aus einer anderen Perspektive. Übernimm ein sprachliches Bild und verändere es bewusst. Erkläre anschließend kurz, was sich an der Wirkung ändert.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Die neue Perspektive ist erkennbar.
  • Ein genauer Textbeleg begründet die Gestaltung.
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Entwirf ein Antwortgedicht mit einer Gegenposition oder einer heutigen Situation. Begründe zwei sprachliche Entscheidungen mit kurzen Zitaten aus der Vorlage. Unterscheide eigene Deutung und belegbare Beobachtung.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Die Antwort setzt sich mit konkreten Stellen auseinander.
  • Zwei korrekt gekennzeichnete Zitate stützen die Begründung.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autorenschaft nach dokumentierten Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. Quellenedition mit Namensnennung übernommen.

Mora

Karoline von Günderode: Gesammelte Werke. Herausgegeben von Leopold Hirschberg. Band 1–3, Berlin-Wilmersdorf: Bibliophiler Verlag von O. Goldschmidt-Gabrielli, 1920–1922. Günderode, Karoline von 52- Berlin-Wilmersdorf

TextGrid, www.editura.de; Digitale Bibliothek. Die historischen Texte und Übersetzungen bleiben unverändert in der Quellfassung.

Quelltext und Ausgabe ↗ · Originaltext gemeinfrei in Deutschland; annotierte TextGrid-Ausgabe CC BY 3.0 DE Lizenz

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.