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Gedicht - Die Kraniche des Ibykus - Schiller, Friedrich

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Originalwerk · Lesefassung

Die Kraniche des Ibykus

Schiller, Friedrich

Zum Kampf der Wagen und Gesänge, · 184 Verse. Mit Quell- und Lesefassung, zitiergestütztem Lesequiz und offenen Schreibaufgaben.

GedichtKlasse 9–10 · 11–131 Abschnitte
Porträt von Schiller, Friedrich; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Porträt · Schiller, Friedrich · Ludovike Simanowiz · Public domain Bildquelle ↗

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Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und Wertvorstellungen im Unterricht kritisch einordnen. Die Stufenzuordnung ist eine Orientierung; Auswahl und Begleitung richten sich nach der Lerngruppe.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Abschnitt 1 von 1

Die Kraniche des Ibykus

1
Die Kraniche des Ibykus
Vorlage S. 218
2
Zum Kampf der Wagen und Gesänge,
Vorlage S. 346
3
Der auf Korinthus' Landesenge
Vorlage S. 346
4
Der Griechen Stämme froh vereint,
Vorlage S. 346
5
Zog Ibykus, der Götterfreund.
Vorlage S. 346
6
Ihm schenkte des Gesanges Gabe,
Vorlage S. 346
7
Der Lieder süßen Mund Apoll,
Vorlage S. 346
8
So wandert' er, an leichtem Stabe,
Vorlage S. 346
9
Aus Rhegium, des Gottes voll.
Vorlage S. 346
10
Schon winkt auf hohem Bergesrücken
Vorlage S. 346
11
Akrokorinth des Wandrers Blicken,
Vorlage S. 346
12
Und in Poseidons Fichtenhain
Vorlage S. 346
13
Tritt er mit frommem Schauder ein.
Vorlage S. 346
14
Nichts regt sich um ihn her, nur Schwärme
Vorlage S. 346
15
Von Kranichen begleiten ihn,
Vorlage S. 346
16
Die fernhin nach des Südens Wärme
Vorlage S. 346
17
In graulichtem Geschwader ziehn.
Vorlage S. 346
18
»Seid mir gegrüßt, befreundte Scharen!
Vorlage S. 346
19
Die mir zur See Begleiter waren,
Vorlage S. 346
20
Zum guten Zeichen nehm ich euch,
Vorlage S. 346
21
Mein Los, es ist dem euren gleich.
Vorlage S. 346
22
Von fernher kommen wir gezogen
Vorlage S. 346
23
Und flehen um ein wirtlich Dach.
Vorlage S. 346
24
Sei uns der Gastliche gewogen,
Vorlage S. 346
25
Der von dem Fremdling wehrt die Schmach!«
Vorlage S. 346
26
Und munter fördert er die Schritte
Vorlage S. 346
27
Und sieht sich in des Waldes Mitte,
Vorlage S. 346
28
Da sperren, auf gedrangem Steg,
Vorlage S. 346
29
Zwei Mörder plötzlich seinen Weg.
Vorlage S. 346
30
Zum Kampfe muss er sich bereiten,
Vorlage S. 346
31
Doch bald ermattet sinkt die Hand,
Vorlage S. 346
32
Sie hat der Leier zarte Saiten,
Vorlage S. 346
33
Doch nie des Bogens Kraft gespannt.
Vorlage S. 346
34
Er ruft die Menschen an, die Götter,
Vorlage S. 346
35
Sein Flehen dringt zu keinem Retter,
Vorlage S. 346
36
Wie weit er auch die Stimme schickt,
Vorlage S. 346
37
Nichts Lebendes wird hier erblickt.
Vorlage S. 346
38
»So muss ich hier verlassen sterben,
Vorlage S. 346
39
Auf fremdem Boden, unbeweint,
Vorlage S. 346
40
Durch böser Buben Hand verderben,
Vorlage S. 346
41
Wo auch kein Rächer mir erscheint!«
Vorlage S. 346
42
Und schwer getroffen sinkt er nieder,
Vorlage S. 346
43
Da rauscht der Kraniche Gefieder,
Vorlage S. 346
44
Er hört, schon kann er nicht mehr sehn,
Vorlage S. 346
45
Die nahen Stimmen furchtbar krähn.
Vorlage S. 346
46
»Von euch, ihr Kraniche dort oben!
Vorlage S. 346
47
Wenn keine andre Stimme spricht,
Vorlage S. 346
48
Sei meines Mordes Klag erhoben!«
Vorlage S. 346
49
Er ruft es, und sein Auge bricht.
Vorlage S. 346
50
Der nackte Leichnam wird gefunden,
Vorlage S. 346
51
Und bald, obgleich entstellt von Wunden,
Vorlage S. 346
52
Erkennt der Gastfreund in Korinth
Vorlage S. 346
53
Die Züge, die ihm teuer sind.
Vorlage S. 346
54
»Und muss ich so dich wiederfinden,
Vorlage S. 347
55
Und hoffte mit der Fichte Kranz
Vorlage S. 347
56
Des Sängers Schläfe zu umwinden,
Vorlage S. 347
57
Bestrahlt von seines Ruhmes Glanz!«
Vorlage S. 347
58
Und jammernd hörens alle Gäste,
Vorlage S. 347
59
Versammelt bei Poseidons Feste,
Vorlage S. 347
60
Ganz Griechenland ergreift der Schmerz,
Vorlage S. 347
61
Verloren hat ihn jedes Herz.
Vorlage S. 347
62
Und stürmend drängt sich zum Prytanen
Vorlage S. 347
63
Das Volk, es fodert seine Wut,
Vorlage S. 347
64
Zu rächen des Erschlagnen Manen,
Vorlage S. 347
65
Zu sühnen mit des Mörders Blut.
Vorlage S. 347
66
Doch wo die Spur, die aus der Menge,
Vorlage S. 347
67
Der Völker flutendem Gedränge,
Vorlage S. 347
68
Gelocket von der Spiele Pracht,
Vorlage S. 347
69
Den schwarzen Täter kenntlich macht?
Vorlage S. 347
70
Sinds Räuber, die ihn feig erschlagen?
Vorlage S. 347
71
Tats neidisch ein verborgner Feind?
Vorlage S. 347
72
Nur Helios vermags zu sagen,
Vorlage S. 347
73
Der alles Irdische bescheint.
Vorlage S. 347
74
Er geht vielleicht mit frechem Schritte
Vorlage S. 347
75
Jetzt eben durch der Griechen Mitte,
Vorlage S. 347
76
Und während ihn die Rache sucht,
Vorlage S. 347
77
Genießt er seines Frevels Frucht.
Vorlage S. 347
78
Auf ihres eignen Tempels Schwelle
Vorlage S. 347
79
Trotzt er vielleicht den Göttern, mengt
Vorlage S. 347
80
Sich dreist in jene Menschenwelle,
Vorlage S. 347
81
Die dort sich zum Theater drängt.
Vorlage S. 347
82
Denn Bank an Bank gedränget sitzen,
Vorlage S. 347
83
Es brechen fast der Bühne Stützen,
Vorlage S. 347
84
Herbeigeströmt von fern und nah,
Vorlage S. 347
85
Der Griechen Völker wartend da,
Vorlage S. 347
86
Dumpfbrausend wie des Meeres Wogen;
Vorlage S. 348
87
Von Menschen wimmelnd, wächst der Bau
Vorlage S. 348
88
In weiter stets geschweiftem Bogen
Vorlage S. 348
89
Hinauf bis in des Himmels Blau.
Vorlage S. 348
90
Wer zählt die Völker, nennt die Namen,
Vorlage S. 348
91
Die gastlich hier zusammenkamen?
Vorlage S. 348
92
Von Theseus' Stadt, von Aulis Strand,
Vorlage S. 348
93
Von Phokis, vom Spartanerland,
Vorlage S. 348
94
Von Asiens entlegner Küste,
Vorlage S. 348
95
Von allen Inseln kamen sie
Vorlage S. 348
96
Und horchen von dem Schaugerüste
Vorlage S. 348
97
Des Chores grauser Melodie,
Vorlage S. 348
98
Der streng und ernst, nach alter Sitte,
Vorlage S. 348
99
Mit langsam abgemeßnem Schritte,
Vorlage S. 348
100
Hervortritt aus dem Hintergrund,
Vorlage S. 348
101
Umwandelnd des Theaters Rund.
Vorlage S. 348
102
So schreiten keine irdschen Weiber,
Vorlage S. 348
103
Die zeugete kein sterblich Haus!
Vorlage S. 348
104
Es steigt das Riesenmaß der Leiber
Vorlage S. 348
105
Hoch über menschliches hinaus.
Vorlage S. 348
106
Ein schwarzer Mantel schlägt die Lenden,
Vorlage S. 348
107
Sie schwingen in entfleischten Händen
Vorlage S. 348
108
Der Fackel düsterrote Glut,
Vorlage S. 348
109
In ihren Wangen fließt kein Blut.
Vorlage S. 348
110
Und wo die Haare lieblich flattern,
Vorlage S. 348
111
Um Menschenstirnen freundlich wehn,
Vorlage S. 348
112
Da sieht man Schlangen hier und Nattern
Vorlage S. 348
113
Die giftgeschwollnen Bäuche blähn.
Vorlage S. 348
114
Und schauerlich gedreht im Kreise
Vorlage S. 348
115
Beginnen sie des Hymnus Weise,
Vorlage S. 348
116
Der durch das Herz zerreißend dringt,
Vorlage S. 348
117
Die Bande um den Sünder schlingt.
Vorlage S. 348
118
Besinnungraubend, herzbetörend
Vorlage S. 349
119
Schallt der Erinnyen Gesang,
Vorlage S. 349
120
Er schallt, des Hörers Mark verzehrend,
Vorlage S. 349
121
Und duldet nicht der Leier Klang:
Vorlage S. 349
122
»Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle
Vorlage S. 349
123
Bewahrt die kindlich reine Seele!
Vorlage S. 349
124
Ihm dürfen wir nicht rächend nahn,
Vorlage S. 349
125
Er wandelt frei des Lebens Bahn.
Vorlage S. 349
126
Doch wehe, wehe, wer verstohlen
Vorlage S. 349
127
Des Mordes schwere Tat vollbracht,
Vorlage S. 349
128
Wir heften uns an seine Sohlen,
Vorlage S. 349
129
Das furchtbare Geschlecht der Nacht!
Vorlage S. 349
130
Und glaubt er fliehend zu entspringen,
Vorlage S. 349
131
Geflügelt sind wir da, die Schlingen
Vorlage S. 349
132
Ihm werfend um den flüchtgen Fuß,
Vorlage S. 349
133
Dass er zu Boden fallen muss.
Vorlage S. 349
134
So jagen wir ihn, ohn Ermatten,
Vorlage S. 349
135
Versöhnen kann uns keine Reu,
Vorlage S. 349
136
Ihn fort und fort bis zu den Schatten,
Vorlage S. 349
137
Und geben ihn auch dort nicht frei.«
Vorlage S. 349
138
So singend, tanzen sie den Reigen,
Vorlage S. 349
139
Und Stille wie des Todes Schweigen
Vorlage S. 349
140
Liegt überm ganzen Hause schwer,
Vorlage S. 349
141
Als ob die Gottheit nahe wär.
Vorlage S. 349
142
Und feierlich, nach alter Sitte
Vorlage S. 349
143
Umwandelnd des Theaters Rund
Vorlage S. 349
144
Mit langsam abgemeßnem Schritte,
Vorlage S. 349
145
Verschwinden sie im Hintergrund.
Vorlage S. 349
146
Und zwischen Trug und Wahrheit schwebet
Vorlage S. 349
147
Noch zweifelnd jede Brust und bebet
Vorlage S. 349
148
Und huldiget der furchtbarn Macht,
Vorlage S. 349
149
Die richtend im Verborgnen wacht,
Vorlage S. 349
150
Die unerforschlich, unergründet
Vorlage S. 350
151
Des Schicksals dunkeln Knäuel flicht,
Vorlage S. 350
152
Dem tiefen Herzen sich verkündet,
Vorlage S. 350
153
Doch fliehet vor dem Sonnenlicht.
Vorlage S. 350
154
Da hört man auf den höchsten Stufen
Vorlage S. 350
155
Auf einmal eine Stimme rufen:
Vorlage S. 350
156
»Sieh da! Sieh da, Timotheus,
Vorlage S. 350
157
Die Kraniche des Ibykus!« –
Vorlage S. 350
158
Und finster plötzlich wird der Himmel,
Vorlage S. 350
159
Und über dem Theater hin
Vorlage S. 350
160
Sieht man in schwärzlichtem Gewimmel
Vorlage S. 350
161
Ein Kranichheer vorüberziehn.
Vorlage S. 350
162
»Des Ibykus!« – Der teure Name
Vorlage S. 350
163
Rührt jede Brust mit neuem Grame,
Vorlage S. 350
164
Und, wie im Meere Well auf Well,
Vorlage S. 350
165
So läufts von Mund zu Munde schnell:
Vorlage S. 350
166
»Des Ibykus, den wir beweinen,
Vorlage S. 350
167
Den eine Mörderhand erschlug!
Vorlage S. 350
168
Was ists mit dem? Was kann er meinen?
Vorlage S. 350
169
Was ists mit diesem Kranichzug?« –
Vorlage S. 350
170
Und lauter immer wird die Frage,
Vorlage S. 350
171
Und ahnend fliegts mit Blitzesschlage
Vorlage S. 350
172
Durch alle Herzen. »Gebet acht!
Vorlage S. 350
173
Das ist der Eumeniden Macht!
Vorlage S. 350
174
Der fromme Dichter wird gerochen,
Vorlage S. 350
175
Der Mörder bietet selbst sich dar!
Vorlage S. 350
176
Ergreift ihn, der das Wort gesprochen,
Vorlage S. 350
177
Und ihn, an dens gerichtet war.«
Vorlage S. 350
178
Doch dem war kaum das Wort entfahren,
Vorlage S. 350
179
Möcht ers im Busen gern bewahren;
Vorlage S. 350
180
Umsonst, der schreckenbleiche Mund
Vorlage S. 350
181
Macht schnell die Schuldbewußten kund.
Vorlage S. 350
182
Man reißt und schleppt sie vor den Richter,
Vorlage S. 351
183
Die Szene wird zum Tribunal,
Vorlage S. 351
184
Und es gestehn die Bösewichter,
Vorlage S. 351
185
Getroffen von der Rache Strahl.
Vorlage S. 351

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »obgleich« in diesem Textausschnitt? »Der nackte Leichnam wird gefunden, Und bald, obgleich entstellt von Wunden, Erkennt der Gastfreund in Korinth Die Züge, die ihm teuer sind.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

4. Welcher Ausschnitt enthält eine ausdrückliche Verneinung oder einen Ausschluss? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗ Textstelle 11 ↗ Textstelle 12 ↗ Textstelle 13 ↗ Textstelle 14 ↗ Textstelle 15 ↗ Textstelle 16 ↗ Textstelle 17 ↗ Textstelle 18 ↗ Textstelle 19 ↗ Textstelle 20 ↗

5. Welcher Ausschnitt kennzeichnet eine Aussage ausdrücklich als Möglichkeit oder Vermutung? Achte auf die Formulierung; entscheide nicht, ob die Aussage tatsächlich wahr ist.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗ Textstelle 11 ↗ Textstelle 12 ↗ Textstelle 13 ↗ Textstelle 14 ↗ Textstelle 15 ↗ Textstelle 16 ↗ Textstelle 17 ↗ Textstelle 18 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Und Stille wie des Todes Schweigen Liegt überm ganzen Hause schwer, Als ob die Gottheit nahe wär.« B: »Und in Poseidons Fichtenhain Tritt er mit frommem Schauder ein.« C: »Auf ihres eignen Tempels Schwelle Trotzt er vielleicht den Göttern, mengt Sich dreist in jene Menschenwelle, Die dort sich zum Theater drängt.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Und glaubt er fliehend zu entspringen, Geflügelt sind wir da, die Schlingen …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗

9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Und huldiget der furchtbarn Macht, Die richtend im Verborgnen wacht, Die […], unergründet Des Schicksals dunkeln Knäuel flicht, Dem tiefen Herzen sich verkündet, Doch fliehet vor dem Sonnenlicht.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Beschreibe die Sprechsituation. Was erfährst du über Stimme, angesprochene Person und Umgebung? Belege zwei Beobachtungen mit kurzen Zitaten.

Impulse zur Selbstprüfung

Unterscheide die lyrische Stimme von der biografischen Person. Wo der Text keine eindeutige Angabe macht, formuliere eine begründete Vermutung.

Textstelle nachlesen ↗

2. Untersuche zwei sprachliche Bilder, Wiederholungen oder Klangwirkungen. Welche Wirkung ist an den jeweiligen Stellen plausibel?

Impulse zur Selbstprüfung

Nenne jeweils Vers oder Absatz und Wortlaut; Deutungen können sich unterscheiden, müssen aber zum Text passen.

Textstelle nachlesen ↗

3. Formuliere eine Deutungshypothese und eine mögliche Gegenlesart. Welche Stelle stützt oder begrenzt deine Deutung?

Impulse zur Selbstprüfung

Trenne Textbeobachtung und Interpretation. Eine begründete Gegenlesart ist kein automatisch falsches Ergebnis.

Textstelle nachlesen ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Wähle zwei Wörter aus dem Gedicht. Schreibe damit vier eigene Verse. Du kannst mit „Ich sehe …“ oder „Ich höre …“ beginnen. Reime sind freiwillig.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Zwei Wörter aus der Vorlage werden aufgegriffen.
  • Eigene Verse und übernommene Zitate sind unterscheidbar.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Schreibe eine eigene Strophe aus einer anderen Perspektive. Übernimm ein sprachliches Bild und verändere es bewusst. Erkläre anschließend kurz, was sich an der Wirkung ändert.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Die neue Perspektive ist erkennbar.
  • Ein genauer Textbeleg begründet die Gestaltung.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Entwirf ein Antwortgedicht mit einer Gegenposition oder einer heutigen Situation. Begründe zwei sprachliche Entscheidungen mit kurzen Zitaten aus der Vorlage. Unterscheide eigene Deutung und belegbare Beobachtung.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Die Antwort setzt sich mit konkreten Stellen auseinander.
  • Zwei korrekt gekennzeichnete Zitate stützen die Begründung.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autorenschaft nach dokumentierten Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. Quellenedition mit Namensnennung übernommen.

Die Kraniche des Ibykus

Friedrich Schiller: Sämtliche Werke, Auf Grund der Originaldrucke herausgegeben von Gerhard Fricke und Herbert G. Göpfert in Verbindung mit Herbert Stubenrauch, Band 1–5, 3. Auflage, München: Hanser, 1962. Schiller, Friedrich 218- 1962 München

TextGrid, www.editura.de; Digitale Bibliothek. Die historischen Texte und Übersetzungen bleiben unverändert in der Quellfassung.

Quelltext und Ausgabe ↗ · Originaltext gemeinfrei in Deutschland; annotierte TextGrid-Ausgabe CC BY 3.0 DE Lizenz

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