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Gedicht - 1. An Italien - Leopardi, Giacomo

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

1. An Italien

Leopardi, Giacomo

Mein Vaterland, ich seh' die Mauern ragen, · 140 Verse. Mit Quell- und Lesefassung, zitiergestütztem Lesequiz und offenen Schreibaufgaben.

GedichtKlasse 9–10 · 11–131 Abschnitte
Historische Darstellung von Leopardi, Giacomo; Kontextbild zur Autorschaft.
Porträt · Leopardi, Giacomo · it:User:Twice25. · Public domain Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: Paul Heyse

Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und Wertvorstellungen im Unterricht kritisch einordnen. Die Stufenzuordnung ist eine Orientierung; Auswahl und Begleitung richten sich nach der Lerngruppe.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Abschnitt 1 von 1

1. An Italien

1
I. An Italien.
Vorlage S. 26
2
(1818. 1 )
Vorlage S. 26
3
Mein Vaterland, ich seh' die Mauern ragen,
Vorlage S. 26
4
Die Bogen, Säulen, Bildnisse, die leeren
Vorlage S. 26
5
Thürme der Väterzeit;
Vorlage S. 26
6
Doch seh' ich nicht den Ruhm,
Vorlage S. 26
7
Den Lorbeer und das Schwert, die sie getragen,
Vorlage S. 26
8
Die großen Ahnen. Machtlos, dich zu wehren,
Vorlage S. 26
9
Mit nackter Brust und Stirne trägst du Leid.
Vorlage S. 26
10
Weh, welche Wunden seh' ich
Vorlage S. 26
11
Und Todesblässe! Muss ich so dich schauen,
Vorlage S. 26
12
Du aller Frauen schönste? Sagt, o sagt,
Vorlage S. 26
13
Euch, Erd' und Himmel, fleh' ich:
Vorlage S. 26
14
Wer hat ihr das getan? und wer – o Grauen! –
Vorlage S. 26
15
Belastet' ihr mit Ketten beide Arme,
Vorlage S. 26
16
Dass sie gelös'ten Haars, von Gram zernagt,
Vorlage S. 26
17
Am Boden sitzt, verlassen, schleierlos,
Vorlage S. 26
18
Und ihr Gesicht, die Arme,
Vorlage S. 26
19
Im Schooße birgt und weint?
Vorlage S. 26
20
Ja, wein', Italien! Du hast Grund zu weinen;
Vorlage S. 26
21
Dir fiel das herbe Loos,
Vorlage S. 26
22
An Glück und Elend unerreicht zu scheinen!
Vorlage S. 26
23
Und wären deine Augen Wasserbäche,
Vorlage S. 26
24
Nie könntest du mit Zähren
Vorlage S. 26
25
Den Abgrund füllen deiner Noth und Schmach.
Vorlage S. 26
26
Die Herrin war, nun trägt sie Magdgewand.
Vorlage S. 26
27
Wer schriebe oder spräche
Vorlage S. 27
28
Von dir, der nicht, gedenk der alten Ehren,
Vorlage S. 27
29
Wehklagte: Klein ward, die wir groß genannt!
Vorlage S. 27
30
Warum? Warum? Ging deine Kraft in Stücke?
Vorlage S. 27
31
Wo sind die Waffen, wo dein Siegerglauben?
Vorlage S. 27
32
Wer nahm das Schwert dir ab?
Vorlage S. 27
33
Und welcher Macht gelang es, welcher Tücke,
Vorlage S. 27
34
Den Mantel dir zu rauben
Vorlage S. 27
35
Und deiner Stirn das goldne Band, du Schöne?
Vorlage S. 27
36
Wie stürztest du hinab
Vorlage S. 27
37
So tief von solcher Höh' und brachst zusammen?
Vorlage S. 27
38
Und Niemand schirmt dich? Keiner deiner Söhne
Vorlage S. 27
39
Steht für dich auf? Ha, Waffen! Ich allein
Vorlage S. 27
40
Will in den Kampf, will kämpfend für dich fallen;
Vorlage S. 27
41
Du aber, Herr, lass Flammen
Vorlage S. 27
42
Aus meinem Blut in alle Herzen wallen!
Vorlage S. 27
43
Wo sind sie, deine Söhne? Hör' ich nicht
Vorlage S. 27
44
Von Waffen, Schlachtruf, Pauken helle Klänge? –
Vorlage S. 27
45
Ach, fern von dir verspritzen
Vorlage S. 27
46
Ihr Herzblut deine Kinder.
Vorlage S. 27
47
Auf, auf, Italien! Ist's ein Traumgesicht?
Vorlage S. 27
48
Nein! Dort zu Fuß, zu Rosse – welch Gedränge,
Vorlage S. 27
49
Und Rauch und Staub und heller Klingen Blitzen,
Vorlage S. 27
50
Wie Wetterstrahl am Himmel!
Vorlage S. 27
51
Ist dir's kein Trost? Bang kehrst du vom Gefechte
Vorlage S. 27
52
Die Augen ab, noch eh' Entscheidung winkt?
Vorlage S. 27
53
Was soll dort das Getümmel
Vorlage S. 27
54
Italischer Jugend? O ihr ew'gen Mächte,
Vorlage S. 27
55
Dort kämpft für fremdes Land Italiens Schwert! –
Vorlage S. 27
56
Weh dem Unsel'gen, den der Krieg verschlingt
Vorlage S. 27
57
Nicht kämpfend um die heimischen Gefilde,
Vorlage S. 27
58
Für Weib und Kind und Herd,
Vorlage S. 27
59
Nein, gegen Feinde Fremder
Vorlage S. 27
60
Und fern; nicht sinkt er mit dem Rufe nieder:
Vorlage S. 28
61
O Heimat, hehr und milde,
Vorlage S. 28
62
Dies Leben, dein Geschenk, – hier nimm es wieder!
Vorlage S. 28
63
Ihr holden, glücklichen, gepries'nen Tage
Vorlage S. 28
64
Der Vorzeit, wo in Schaaren
Vorlage S. 28
65
Das Volk zum Tod fürs Vaterland sich drängte,
Vorlage S. 28
66
Und du, Thessaliens Bergschlucht, stets umflutet
Vorlage S. 28
67
Von Ruhmeshauch und Klage,
Vorlage S. 28
68
Wo Persien und das Schicksal schwächer waren
Vorlage S. 28
69
Als jenes Häuflein, frei und hochgemuthet!
Vorlage S. 28
70
Hört nicht der Wandrer hier Gesträuch und Flut
Vorlage S. 28
71
Und Fels und Bergeshöhe sich erzählen
Vorlage S. 28
72
Mit heimlich dunkler Stimme,
Vorlage S. 28
73
Dass hier die Schaar der Unbesiegten ruht,
Vorlage S. 28
74
Die hochgesinnten Seelen
Vorlage S. 28
75
Der ihrem Hellas heilig Zugeschwor'nen?
Vorlage S. 28
76
Damals in feigem Grimme
Vorlage S. 28
77
Floh Xerxes durch den Hellespont zurück,
Vorlage S. 28
78
Ein Spott und Hohn den fernsten Nachgebor'nen,
Vorlage S. 28
79
Und von Antela's Hügel, wo im Tode
Vorlage S. 28
80
Die heil'ge Schaar ein ew'ges Leben fand,
Vorlage S. 28
81
Sah mit erhobnem Blick
Vorlage S. 28
82
Simonides hinaus auf Meer und Land.
Vorlage S. 28
83
Und beide Wangen überthaut von Zähren,
Vorlage S. 28
84
Die Brust beklemmt, indeß die Füße wanken,
Vorlage S. 28
85
Die Leier in der Hand,
Vorlage S. 28
86
Singt er; »O ihr Beglückten,
Vorlage S. 28
87
Die ihr die Brust preisgabt den Feindesspeeren
Vorlage S. 28
88
Für sie, der ihr das Leben habt zu danken,
Vorlage S. 28
89
Euch preis't die Welt, euch segnet Griechenland.
Vorlage S. 28
90
Wie heiße Liebe trieb
Vorlage S. 28
91
Euch junge Seelen fort in die Gefahr,
Vorlage S. 28
92
O welche Lieb' in euer herbes Loos!
Vorlage S. 29
93
Und wo, ihr Söhne, blieb
Vorlage S. 29
94
Das Todesgrauen, dass ihr jauchzend gar
Vorlage S. 29
95
Hinströmtet zu dem düstren Felsenpasse,
Vorlage S. 29
96
Als ob zum Tode nicht, zum Tanze bloß,
Vorlage S. 29
97
Zu heitrem Mahl man euch geladen hätte?
Vorlage S. 29
98
Ihr aber zogt die Straße
Vorlage S. 29
99
Hinab zum Fluss der Todten,
Vorlage S. 29
100
Eh' scheidend Weib und Kinder ihr umfasstet,
Vorlage S. 29
101
Da ihr auf hartem Bette
Vorlage S. 29
102
Ach, ohne Tränen, ohne Kuß erblasstet!«
Vorlage S. 29
103
»Doch erst, nachdem ihr Züchtigung und Grauen
Vorlage S. 29
104
Und Schmach dem Feind gebracht.
Vorlage S. 29
105
Wie in der Rinderheerd' ein Löwe wüthet,
Vorlage S. 29
106
Bald auf den Stier sich stürzt und ihm den Rücken
Vorlage S. 29
107
Zerfleischt mit wilden Klauen,
Vorlage S. 29
108
Bald hier, bald dort die Zähne braucht mit Macht,
Vorlage S. 29
109
So schlägt ins Heer der Perser breite Lücken
Vorlage S. 29
110
Hellenengrimm, von hehrem Muth entbrannt.
Vorlage S. 29
111
Ha seht, wie häuptlings Roß und Reiter fallen,
Vorlage S. 29
112
Wie Wagen und Gezelt
Vorlage S. 29
113
In wirrem Sturz die Flucht der Perser bannt,
Vorlage S. 29
114
Und bebend, weit vor Allen,
Vorlage S. 29
115
Flieht mit gelös'tem Haarschmuck der Despot.
Vorlage S. 29
116
Seht, wie vom Blut entstellt,
Vorlage S. 29
117
Das sie vergossen, Griechenlands Heroen
Vorlage S. 29
118
Den Persern schaffen unermessne Noth,
Vorlage S. 29
119
Eh' Mann an Mann, besiegt von seinen Wunden,
Vorlage S. 29
120
Dahinsinkt in den Staub. Heil euch, ihr Helden!
Vorlage S. 29
121
Von eurer That, der hohen,
Vorlage S. 29
122
Wird Zung' und Griffel noch den Enkeln melden.«
Vorlage S. 29
123
»Eh' wird, ins Meer gestürzt, der Sternenreigen
Vorlage S. 29
124
Auslöschend in der Tiefe Schlund verzischen,
Vorlage S. 29
125
Bevor der Nacht zum Raube
Vorlage S. 30
126
So heller Ruhm erblaßte.
Vorlage S. 30
127
Eu'r Grab ist ein Altar. Den Kindern zeigen
Vorlage S. 30
128
Dereinst die Mütter hier die ewig frischen
Vorlage S. 30
129
Spuren von eurem Blut. Und hier im Staube
Vorlage S. 30
130
Knie' ich, ihr Benedeiten,
Vorlage S. 30
131
Und küsse diese Schollen, dies Gestein,
Vorlage S. 30
132
Die unvergänglich heller Glanz verklärt
Vorlage S. 30
133
Durch alle Erdenweiten.
Vorlage S. 30
134
O läg' auch ich hier unten! Hätt' auch mein
Vorlage S. 30
135
Geopfert Blut getränkt die theure Erde!
Vorlage S. 30
136
Doch wenn ein feindlich Schicksal nicht gewährt,
Vorlage S. 30
137
Dass für mein Hellas brechend im Gefechte
Vorlage S. 30
138
Mein Aug' umnachtet werde,
Vorlage S. 30
139
So möge doch der keusche
Vorlage S. 30
140
Ruhm eures Sängers blühn in fernsten Tagen
Vorlage S. 30
141
Durch Gunst der Himmelsmächte,
Vorlage S. 30
142
So lang von euch man singen wird und sagen!«
Vorlage S. 30
143
Fußnoten
Vorlage S. 30
144
1 Die Jahreszahl bedeutet das Jahr der ersten Veröffentlichung.
Vorlage S. 30

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Mit nackter Brust und …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »nachdem« in diesem Textausschnitt? »Eh' scheidend Weib und Kinder ihr umfasstet, Da ihr auf hartem Bette Ach, ohne Tränen, ohne Kuß erblasstet!« »Doch erst, nachdem ihr Züchtigung und Grauen Und Schmach dem Feind gebracht.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗

4. Welcher Ausschnitt enthält eine ausdrückliche Verneinung oder einen Ausschluss? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗ Textstelle 11 ↗

5. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »Bevor« in diesem Textausschnitt? »Auslöschend in der Tiefe Schlund verzischen, Bevor der Nacht zum Raube So heller Ruhm erblaßte.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Bald auf den Stier sich stürzt und ihm den Rücken« B: »Wer hat ihr das getan? und wer – o Grauen! –« C: »Ihr holden, glücklichen, gepries'nen Tage Der Vorzeit, wo in Schaaren Das Volk zum Tod fürs Vaterland sich drängte,«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Beschreibe die Sprechsituation. Was erfährst du über Stimme, angesprochene Person und Umgebung? Belege zwei Beobachtungen mit kurzen Zitaten.

Impulse zur Selbstprüfung

Unterscheide die lyrische Stimme von der biografischen Person. Wo der Text keine eindeutige Angabe macht, formuliere eine begründete Vermutung.

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2. Untersuche zwei sprachliche Bilder, Wiederholungen oder Klangwirkungen. Welche Wirkung ist an den jeweiligen Stellen plausibel?

Impulse zur Selbstprüfung

Nenne jeweils Vers oder Absatz und Wortlaut; Deutungen können sich unterscheiden, müssen aber zum Text passen.

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3. Formuliere eine Deutungshypothese und eine mögliche Gegenlesart. Welche Stelle stützt oder begrenzt deine Deutung?

Impulse zur Selbstprüfung

Trenne Textbeobachtung und Interpretation. Eine begründete Gegenlesart ist kein automatisch falsches Ergebnis.

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Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Wähle zwei Wörter aus dem Gedicht. Schreibe damit vier eigene Verse. Du kannst mit „Ich sehe …“ oder „Ich höre …“ beginnen. Reime sind freiwillig.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Zwei Wörter aus der Vorlage werden aufgegriffen.
  • Eigene Verse und übernommene Zitate sind unterscheidbar.
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Niveau 2 · Vertiefung

2. Schreibe eine eigene Strophe aus einer anderen Perspektive. Übernimm ein sprachliches Bild und verändere es bewusst. Erkläre anschließend kurz, was sich an der Wirkung ändert.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Die neue Perspektive ist erkennbar.
  • Ein genauer Textbeleg begründet die Gestaltung.
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Entwirf ein Antwortgedicht mit einer Gegenposition oder einer heutigen Situation. Begründe zwei sprachliche Entscheidungen mit kurzen Zitaten aus der Vorlage. Unterscheide eigene Deutung und belegbare Beobachtung.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Kennzeichne den neuen Text als eigene Bearbeitung; belege deine Entscheidungen mit dem Gedicht.

  • Die Antwort setzt sich mit konkreten Stellen auseinander.
  • Zwei korrekt gekennzeichnete Zitate stützen die Begründung.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autorenschaft und Übersetzung nach dokumentierten Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. Quellenedition mit Namensnennung übernommen.

1. An Italien

Leopardi, Giacomo: Gedichte und Prosaschriften. Übers. v. Paul Heyse, Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz, 1889. Leopardi, Giacomo 26- Berlin

TextGrid, www.editura.de; Digitale Bibliothek. Die historischen Texte und Übersetzungen bleiben unverändert in der Quellfassung.

Quelltext und Ausgabe ↗ · Originaltext gemeinfrei in Deutschland; annotierte TextGrid-Ausgabe CC BY 3.0 DE Lizenz

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.