Findet Dorie

Findet Dorie
Einleitung
Findet Dorie ist ein Animationsfilm von Pixar aus dem Jahr 2016 und die Fortsetzung von Findet Nemo. Im Mittelpunkt steht Dorie, ein blauer Paletten-Doktorfisch, der Schwierigkeiten hat, neue Erinnerungen festzuhalten. Eines Tages erinnert sie sich daran, dass sie Eltern hat, die sie vermisst. Zusammen mit Nemo und Marlin macht sie sich auf die Suche nach ihrer Familie.
Dieser aiMOOC ist für Kinder ab etwa 6 Jahren gedacht. Du lernst den Film kennen und entdeckst echte Meerestiere, die Figuren aus dem Film ähneln. Außerdem geht es um Gedächtnis, Orientierung, unterschiedliche Stärken, Behinderung, Inklusion und darum, wie Menschen und Tiere sich gegenseitig unterstützen können.

Wichtig: Ein Film erzählt eine erfundene Geschichte. Manche Tierfähigkeiten im Film gibt es wirklich, andere sind vereinfacht oder übertrieben. Dories Gedächtnisprobleme sind eine Eigenschaft der Filmfigur und keine typische Eigenschaft von Paletten-Doktorfischen.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, worum es in Findet Dorie geht. Du kannst mehrere Meerestiere benennen und besondere Fähigkeiten beschreiben. Du kannst Beispiele nennen, wie Gedächtnis und Orientierung unterstützt werden können. Du kannst erklären, warum verschiedene Stärken wichtig sind und warum Hilfe am besten gemeinsam und respektvoll geplant wird.
Der Film Findet Dorie
Findet Dorie heißt im Original Finding Dory. Der Film wurde von Pixar hergestellt und von Disney veröffentlicht. Regie führte Andrew Stanton. Dorie kennst Du schon aus Findet Nemo. In diesem Film wird ihre eigene Geschichte besonders wichtig.
Dorie lebt mit Nemo und Marlin im Korallenriff. Plötzlich erinnert sie sich an Teile ihrer Kindheit und an ihre Eltern. Sie weiß noch, dass ihre Familie mit einem Ort an der kalifornischen Küste verbunden ist. Also beginnt eine Reise. Dabei geraten Dorie, Nemo und Marlin in viele schwierige Situationen und treffen neue Tiere.
Dorie erreicht im Film ein Meeresinstitut. Dort begegnet sie Hank, Destiny und Bailey. Jeder von ihnen kann etwas Besonderes. Gleichzeitig hat jede Figur Dinge, die schwerfallen. Genau das wird für die Geschichte wichtig: Nicht eine Figur kann alles allein.
Filmfiguren und ihre Stärken
- Dorie: Sie ist neugierig, freundlich und gibt nicht schnell auf. Sie findet trotz ihrer Gedächtnisprobleme immer wieder neue Wege.
- Nemo: Er ist mutig und glaubt an Dorie. Seine kleinere Flosse hält ihn nicht davon ab, Abenteuer zu bestehen.
- Marlin: Er plant vorsichtig und achtet auf Gefahren. Manchmal muss er lernen, anderen mehr zuzutrauen.
- Hank: Der Oktopus kann sich gut verstecken und geschickt bewegen. Im Film hat er sieben statt acht Arme und kommt trotzdem erstaunlich gut zurecht.
- Destiny: Der Walhai sieht nicht gut. Trotzdem kann sie schwimmen, helfen und Mut machen.
- Bailey: Der Beluga zweifelt an seiner Echoortung. Im Verlauf der Geschichte entdeckt er Vertrauen in seine Fähigkeit.
Meerestiere und ihre Fähigkeiten
Die Filmfiguren sind erfunden, aber viele von ihnen beruhen auf echten Tierarten. Ihre wirklichen Fähigkeiten sind oft mindestens so spannend wie im Film.
Dorie und der Paletten-Doktorfisch
Dorie ist ein Paletten-Doktorfisch mit dem wissenschaftlichen Namen Paracanthurus hepatus. Diese Fische leben in tropischen Meeresgebieten des Indopazifiks, oft an Korallenriffen. Sie sind auffällig blau, schwarz und gelb. An der Schwanzwurzel besitzen sie eine scharfe, einklappbare Dornstruktur zur Verteidigung. Paletten-Doktorfische fressen unter anderem Zooplankton und auch Algen.
Film und Wirklichkeit: Echte Paletten-Doktorfische sind nicht dafür bekannt, wie Dorie ständig Dinge zu vergessen. Der Film benutzt Dories Gedächtnisproblem als Teil ihrer persönlichen Geschichte.

Nemo und Marlin: Clownfische
Nemo und Marlin sind Clownfische. Clownfische können zwischen den Tentakeln bestimmter Seeanemonen leben. Die Anemone bietet Schutz, und die Fische bewegen sich in ihrer Nähe. Diese enge Lebensgemeinschaft nennt man Symbiose.

Beobachtungsfrage: Wo würdest Du Dich verstecken, wenn Du so klein wie ein Clownfisch wärst?
Hank und die Oktopusse
Hank ist ein Oktopus. Echte Oktopusse haben acht Arme mit vielen Saugnäpfen. Viele Arten können Farbe und Muster ihrer Haut sehr schnell verändern. Das hilft ihnen bei der Tarnung. Oktopusse können außerdem Gegenstände untersuchen und Probleme lösen. Manche öffnen sogar Behälter.
Im Film ist Hank ein besonders geschickter Tarnkünstler. Diese Idee passt zu echten Fähigkeiten von Oktopussen, auch wenn seine Filmtricks übertrieben sind.

Medienauftrag: Schau genau hin. An welcher Stelle erkennst Du den Oktopus zuerst? Welche Farben und Oberflächen helfen beim Verstecken?
Destiny und der Walhai
Destiny ist ein Walhai. Trotz seines Namens ist der Walhai kein Wal, sondern ein Hai und damit ein Fisch. Walhaie sind die größten heute lebenden Fische. Sie fressen vor allem sehr kleine Tiere wie Zooplankton. Dazu nehmen sie Wasser mit Nahrung auf und filtern die Nahrung heraus.
Im Film sieht Destiny schlecht. Auch damit kann sie lernen, sich zu orientieren und anderen zu helfen.

Merksatz: Groß sein bedeutet nicht, große Beute jagen zu müssen. Der riesige Walhai frisst sehr kleine Nahrung.
Bailey und der Beluga
Bailey ist ein Beluga. Belugas sind Wale und leben in kalten Meeresgebieten der Arktis und Subarktis. Sie nutzen Laute zur Verständigung und können Echoortung einsetzen. Dabei senden sie Klicklaute aus. Schall wird von Gegenständen zurückgeworfen. Aus den Echos können die Tiere Informationen über ihre Umgebung gewinnen.
Im Film wird Baileys Echoortung stark übertrieben. In Wirklichkeit funktioniert Echoortung unter Wasser sehr gut, aber ein Beluga kann damit nicht einfach durch Berge oder einen weit entfernten Lastwagen „sehen“.

Klangexperiment: Klatsche einmal in einem großen Raum und einmal in einem kleinen Raum. Hörst Du einen Unterschied? Ein Echo ist zurückgeworfener Schall.
Seeotter: Werkzeuge im Meer
Im Film tauchen auch Seeotter auf. Echte Seeotter können Steine als Werkzeuge benutzen, zum Beispiel um harte Muscheln oder andere Beute mit Schale zu öffnen. Sie schwimmen oft auf dem Rücken und können Nahrung auf ihrem Bauch bearbeiten.

Denkfrage: Ein Stein ist eigentlich kein „Hammer“. Wann wird er für den Otter trotzdem zu einem Werkzeug?
Seelöwen: Schwimmen, hören und an Land ruhen
Kalifornische Seelöwen können sehr gut schwimmen und verbringen viel Zeit im Wasser. Sie kommen aber auch an Land, um zu ruhen. Ihre Vorderflossen sind kräftig. An Land können sie ihren Körper mit den Flossen abstützen und sich deutlich beweglicher fortbewegen als viele echte Robben.

Meeresschildkröten und Orientierung
Meeresschildkröten können weite Strecken durch den Ozean zurücklegen. Forschende haben Hinweise darauf, dass manche Arten das Magnetfeld der Erde zur Orientierung nutzen. Man kann sich das vereinfacht wie einen inneren Kompass vorstellen.

Menschen nutzen andere Hilfen: Wegweiser, Karten, Symbole, Navigationsgeräte, bekannte Gebäude oder Absprachen mit anderen Menschen. Auch Dorie nutzt in der Geschichte Hinweise, Wiederholungen und die Hilfe ihrer Freunde.
Lebensraum Meer
Viele Figuren aus Findet Dorie leben im Meer oder in Meeresnähe. Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Dort finden viele Tiere Nahrung, Verstecke und Partner. Andere Tiere leben im offenen Ozean, an felsigen Küsten oder in kalten Meeresgebieten.

Meere sind empfindliche Lebensräume. Plastikmüll, zu starke Erwärmung, verschmutztes Wasser, Lärm und andere menschliche Einflüsse können Meerestiere gefährden. Du kannst im Alltag helfen, indem Du Müll vermeidest, nichts in Gewässer wirfst und Tiere in der Natur nicht störst.
Gedächtnis: Erinnern kann unterstützt werden
Das Gedächtnis hilft uns, Informationen aufzunehmen, zu speichern und wiederzufinden. Niemand erinnert sich an alles gleich gut. Manche Menschen können sich Gesichter gut merken, andere Wege, Lieder, Bewegungen oder Geschichten. Manche Menschen haben große Schwierigkeiten mit dem Erinnern und brauchen dafür mehr Unterstützung.
Dorie erinnert sich im Film nicht immer zuverlässig an neue Informationen. Trotzdem kann sie lernen, handeln und Beziehungen aufbauen. Sie nutzt Hinweise. Sie wiederholt wichtige Wörter. Bestimmte Orte, Sätze und Gegenstände lösen Erinnerungen aus. Besonders wichtig sind Menschen beziehungsweise Filmfiguren, die nicht nur sagen „Du hast es vergessen“, sondern gemeinsam mit ihr nach Lösungen suchen.
Erinnerungshilfen für Kinder
- Merkzettel: Male oder schreibe eine kleine Erinnerung.
- Symbol: Nutze ein Bild für einen Ort oder eine Aufgabe.
- Wiederholung: Sage eine wichtige Information ruhig noch einmal.
- Reihenfolge: Teile eine große Aufgabe in kleine Schritte.
- Fester Platz: Lege wichtige Dinge immer an denselben Ort.
- Hilfe holen: Frage jemanden, wenn Du nicht weiterweißt.
Wichtig: Eine Erinnerungshilfe ist kein Schummeln. Sie ist ein Werkzeug. Auch Erwachsene benutzen Kalender, Notizen, Wecker, Karten und Navigationsgeräte.
Orientierung: Wie finde ich meinen Weg?
Orientierung bedeutet, zu wissen, wo man ist und wie man zu einem Ziel kommt. Menschen können dafür verschiedene Hinweise nutzen: links und rechts, Farben, Geräusche, auffällige Gebäude, Schilder, Karten oder eine vertraute Person.
Tiere können ganz andere Sinne einsetzen. Belugas nutzen Schall und Echoortung. Meeresschildkröten können Hinweise aus dem Erdmagnetfeld nutzen. Oktopusse verlassen sich unter anderem auf ihre Augen, ihre Arme und ihre sehr bewegliche Körperform. Jede Art hat andere Möglichkeiten.
Mini-Übung: Baue einen sicheren Weg
Lege in einem Raum einen kurzen Weg aus Papierpfeilen. Eine zweite Person soll damit von einem Startpunkt zu einem Ziel finden. Danach verändert Ihr die Aufgabe: Nutzt statt Pfeilen nur Farben oder Symbole. Sprecht darüber, welche Hinweise am besten geholfen haben.
Unterschiedliche Stärken
Dorie ist nicht gut im dauerhaften Erinnern, aber sie ist mutig, offen und erfinderisch. Marlin ist vorsichtig. Nemo vertraut Dorie. Hank kann sich tarnen und sehr geschickt bewegen. Destiny kann trotz ihrer Sehschwierigkeit helfen. Bailey lernt, seiner Echoortung wieder zu vertrauen.
Das zeigt eine wichtige Idee: Eine Schwierigkeit sagt nicht, was jemand insgesamt kann. Menschen und Tiere haben viele Eigenschaften. Manche Fähigkeiten fallen leicht, andere schwer. In einer Gruppe kann es klug sein, Aufgaben so zu verteilen, dass unterschiedliche Stärken zusammenpassen.
Behinderung und Inklusion altersgerecht verstehen
Behinderung kann bedeuten, dass Sehen, Hören, Bewegen, Erinnern, Lernen oder andere Bereiche anders funktionieren und dadurch Barrieren entstehen. Manche Behinderungen sieht man sofort, andere nicht. Manche Menschen brauchen bestimmte Hilfen, andere nicht. Ein Mensch ist aber niemals nur seine Behinderung.
Inklusion bedeutet, dass alle dazugehören und teilnehmen können. Dafür muss nicht jede Person alles auf dieselbe Weise machen. Manchmal braucht jemand mehr Zeit, einen anderen Weg, eine Rampe, große Schrift, klare Bilder, Gebärdensprache, eine Erinnerungshilfe oder eine Begleitperson.
Im Film lassen sich solche Ideen an den Figuren besprechen. Dorie braucht Unterstützung beim Erinnern. Nemo hat eine kleinere Flosse. Destiny sieht schlecht. Hank hat sieben Arme. Bailey zweifelt an einer Fähigkeit. Trotzdem haben alle Stärken und können Entscheidungen treffen.
Gute Hilfe fragt zuerst: „Was brauchst Du?“ Statt einfach etwas für eine andere Person zu entscheiden, ist es besser zuzuhören und gemeinsam eine Lösung zu finden.
Was wir aus dem Film nicht ableiten sollten
Ein Film ist keine medizinische Erklärung. Menschen mit Gedächtnisproblemen, Sehbehinderungen oder körperlichen Behinderungen sind sehr verschieden. Niemand sollte mit einer Filmfigur gleichgesetzt werden. Der Film kann aber ein guter Anlass sein, über Respekt, Barrieren, Hilfen und gegenseitige Unterstützung zu sprechen.
Gegenseitige Unterstützung
Hilfe funktioniert am besten, wenn sie respektvoll ist. Manchmal braucht Dorie einen Hinweis. Manchmal braucht Marlin Mut. Manchmal braucht Bailey Vertrauen. Und manchmal hilft gerade die Person, die vorher selbst Unterstützung gebraucht hat.
- Zuhören: Finde heraus, was die andere Person wirklich braucht.
- Fragen: Frage „Kann ich helfen?“ statt einfach zu übernehmen.
- Gemeinsam planen: Sucht zusammen nach einem guten Weg.
- Geduld: Gib Zeit, wenn etwas länger dauert.
- Stärken sehen: Achte nicht nur auf Schwierigkeiten.
- Selbstständigkeit: Hilfe soll ermöglichen, dass jemand möglichst viel selbst entscheiden und tun kann.
Film und Wirklichkeit vergleichen
Beim Lernen mit Filmen ist Vergleichen besonders wichtig. Frage Dich bei jeder Szene: Was ist erfunden? Was könnte biologisch stimmen? Was wurde für Spannung oder Humor übertrieben?
Beispiele: Oktopusse können sich wirklich tarnen. Walhaie filtern wirklich kleine Nahrung aus dem Wasser. Belugas nutzen wirklich Echoortung. Dories Gedächtnisproblem ist dagegen keine typische Eigenschaft ihrer Fischart. Und Baileys Film-Echoortung kann Dinge, die echte Belugas so nicht können.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Tierart ist Dorie? (Paletten-Doktorfisch) (!Clownfisch) (!Walhai) (!Beluga)
Welche Fähigkeit passt zu einem echten Oktopus? (Tarnung durch veränderbare Hautfarben und Muster) (!Fliegen mit Flügeln) (!Atmen mit Lungen an Land) (!Leuchten wie eine Taschenlampe bei jeder Art)
Was ist ein Walhai? (Ein sehr großer Fisch) (!Ein Blauwal) (!Ein Seelöwe) (!Eine Meeresschildkröte)
Wozu kann ein Beluga Echoortung nutzen? (Zur Orientierung und zum Finden von Dingen unter Wasser) (!Zum Lesen von Schrift) (!Zum Fliegen über Land) (!Zum Wachsen von Korallen)
Was kann ein Seeotter als Werkzeug benutzen? (Einen Stein) (!Eine Feder) (!Eine Wolke) (!Einen Sonnenstrahl)
Was kann beim Erinnern helfen? (Ein Bild oder Merkzettel) (!Absichtlich alle Hinweise verstecken) (!Nie nachfragen) (!Jede Aufgabe gleichzeitig beginnen)
Was bedeutet Inklusion? (Alle sollen dazugehören und teilnehmen können) (!Alle müssen genau dasselbe können) (!Nur die Schnellsten dürfen mitmachen) (!Hilfe ist immer verboten)
Welche Aussage über unterschiedliche Stärken passt zum Film? (Eine Gruppe kann gemeinsam mehr schaffen) (!Nur eine einzige Fähigkeit zählt) (!Wer Hilfe braucht kann niemandem helfen) (!Alle Figuren müssen gleich sein)
Woran können sich manche Meeresschildkröten orientieren? (Am Magnetfeld der Erde) (!An Straßenschildern auf dem Meeresboden) (!An Ampeln im Ozean) (!An gedruckten Stadtplänen)
Was ist eine gute Art zu helfen? (Fragen was die andere Person braucht) (!Ohne zu fragen alles übernehmen) (!Über die Person lachen) (!Die Person ausschließen)
Memory
| Dorie | Gedächtnis |
| Hank | Tarnung |
| Destiny | Filternahrung |
| Bailey | Echoortung |
| Seeotter | Werkzeuggebrauch |
| Meeresschildkröte | Magnetorientierung |
| Merkzettel | Erinnerungshilfe |
| Freundschaft | Unterstützung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Paletten-Doktorfisch | Dorie |
| Oktopus | Hank |
| Walhai | Destiny |
| Beluga | Bailey |
| Seeotter | Steinwerkzeug |
...
Kreuzworträtsel
| Dorie | Wie heißt der blaue Paletten-Doktorfisch im Film? |
| Tarnung | Wie heißt das Verstecken durch passende Farben und Muster? |
| Beluga | Welches weiße Meeressäugetier nutzt Echoortung? |
| Walhai | Welcher größte Fisch im Meer filtert kleine Nahrung aus dem Wasser? |
| Kompass | Welches Hilfsmittel zeigt Menschen Himmelsrichtungen? |
| Seeotter | Welches Meeressäugetier kann Steine als Werkzeug nutzen? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Meerestiere: Male Dorie, Hank, Destiny oder Bailey als echtes Tier und schreibe oder diktiere eine echte Fähigkeit dazu.
- Gedächtnis: Erfinde drei Bildsymbole, die Dir helfen könnten, an Schulranzen, Trinkflasche und Hausaufgabe zu denken.
- Orientierung: Lege in einem Raum einen Weg aus Pfeilen und teste, ob eine andere Person das Ziel findet.
- Freundschaft: Spiele mit einer Partnerperson eine kurze Szene, in der jemand zuerst fragt „Wie kann ich helfen?“ und dann passend unterstützt.
Standard
- Tierbeobachtung: Sieh Dir zwei der Tierbilder im aiMOOC genau an und notiere oder erzähle drei Unterschiede zwischen den Körperformen.
- Film und Wirklichkeit: Wähle eine Fähigkeit aus dem Film und recherchiere mit einer erwachsenen Person, was daran in der Natur stimmt.
- Erinnerungshilfe: Entwickle eine kleine Erinnerungskarte für einen Tagesablauf mit Bildern, Farben oder einfachen Wörtern und teste sie.
- Inklusion: Untersuche einen Klassenraum oder Spielplatz. Finde eine Stelle, die für manche Menschen schwierig sein könnte, und zeichne eine bessere Lösung.
Schwer
- Meerestiere und Anpassung: Erstelle ein Plakat mit vier Meerestieren, ihren Lebensräumen und je einer besonderen Fähigkeit.
- Echoortung: Baue mit Bechern, Karton oder anderen Materialien ein Modell, das zeigt, dass Schall zurückgeworfen werden kann, und erkläre den Vergleich zum Beluga.
- Teamarbeit: Erfinde eine Rettungsaufgabe, bei der vier Figuren mit verschiedenen Stärken nur gemeinsam zum Ziel kommen können. Begründe die Rollenverteilung.
- Medienkritik: Gestalte ein kurzes Erklärvideo mit dem Titel „Film oder Wirklichkeit?“. Vergleiche darin mindestens zwei Tierfähigkeiten aus Findet Dorie mit echten biologischen Fähigkeiten.


Lernkontrolle
- Transfer Gedächtnis: Ein Kind vergisst häufig die Reihenfolge beim Anziehen für den Sportunterricht. Entwickle zwei verschiedene Hilfen und erkläre, warum sie helfen könnten.
- Transfer Orientierung: Eine neue Schülerin findet den Weg zur Schulbibliothek nicht. Entwirf ein Orientierungssystem ohne lange Texte, das auch für jüngere Kinder funktioniert.
- Zusammenarbeit: Vier Kinder können unterschiedliche Dinge besonders gut: lesen, zeichnen, sprechen und bauen. Plane eine Gruppenaufgabe, bei der jede Stärke gebraucht wird.
- Film und Biologie: Erkläre an zwei Beispielen, wie Findet Dorie echte Tierfähigkeiten aufgreift und für die Geschichte verändert.
- Inklusion und Barrieren: Beschreibe eine Alltagssituation, in der nicht die Person, sondern eine ungünstige Umgebung das Mitmachen erschwert. Schlage eine Veränderung vor.
- Respektvolle Hilfe: Begründe, warum „Was brauchst Du?“ oft hilfreicher ist als ungefragtes Übernehmen einer Aufgabe.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu Findet Dorie ist wichtig, dass Du nicht nur Filminhalte nacherzählen kannst. Zeige, dass Du Zusammenhänge verstanden hast.
- Du kannst Dorie, Hank, Destiny und Bailey passenden Tierarten zuordnen.
- Du kannst mindestens vier echte Fähigkeiten von Meerestieren erklären.
- Du kannst Film und biologische Wirklichkeit an Beispielen unterscheiden.
- Du kannst einfache Erinnerungshilfen nennen und sinnvoll einsetzen.
- Du kannst erklären, was Orientierung bedeutet und verschiedene Orientierungshilfen vergleichen.
- Du kannst beschreiben, warum Menschen unterschiedliche Stärken haben und warum Teamarbeit helfen kann.
- Du kannst Behinderung und Inklusion respektvoll und altersgerecht erklären.
- Du kannst zeigen, wie Hilfe so gestaltet wird, dass die andere Person mitentscheiden kann.
OERs zum Thema
Weitere freie und seriöse Lernmedien
- Wikimedia Commons: Paletten-Doktorfisch – freie Bilder der Tierart von Dorie.
- Wikimedia Commons: Oktopus – freie Bilder und Medien zu Oktopussen.
- Wikimedia Commons: Walhai – freie Medien über Walhaie.
- Wikimedia Commons: Beluga – freie Medien über Belugas.
- Wikimedia Commons: Seeotter – freie Medien über Seeotter.
- Pixar: Finding Dory – offizielle Informationen zum Film und zu den Figuren.
- Smithsonian Ocean: Oktopusse und andere Kopffüßer – Hintergrundwissen zu Oktopussen.
- Georgia Aquarium: Whale Shark – Informationen zum Walhai.
- USGS: Tiere und Magnetfeld – Informationen zur Orientierung am Erdmagnetfeld.
- Monterey Bay Aquarium: Sea Otter – Informationen zu Seeottern und Werkzeuggebrauch.
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