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Eine Präsentation zeitlich planen - Präsentieren Deutsch

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Eine Präsentation zeitlich planen - Präsentieren Deutsch




Eine Präsentation zeitlich planen - Präsentieren Deutsch


Einleitung

Eine gute Präsentation passt in die vorgegebene Zeit. Du planst nicht nur Inhalte. Auch Medien, Wechsel, Pausen und ein kleiner Zeitpuffer brauchen Zeit.

Du lernst:

  1. die Gesamtzeit zu klären,
  2. einen einfachen Zeitplan zu schreiben,
  3. mit einer Stoppuhr zu üben,
  4. Deinen Plan nach einer Probe zu verbessern.


Die Gesamtzeit klären

Kläre zuerst den Auftrag. Frage nach:

Frage Warum?
Wie lange darf ich sprechen? Das ist Deine Gesamtzeit.
Ist die Fragezeit enthalten? Fragen können extra Zeit brauchen.
Gehören Videos oder Hörbeispiele dazu? Auch ein Medium läuft während Deiner Zeit.
Präsentierst Du allein oder in einer Gruppe? Die Zeit muss passend verteilt werden.

Merksatz: Gesamtzeit = Sprechen + Medien + Wechsel + Puffer.


Ein kleiner Puffer

Ein Zeitpuffer fängt kleine Verzögerungen auf. Bei zehn Minuten kann zum Beispiel eine Minute frei bleiben. Die genaue Aufteilung hängt vom Auftrag ab.


Die Präsentation in Teile gliedern

Eine klare Gliederung macht das Planen leicht:

Teil Aufgabe Beispiel bei 10 Minuten
Einstieg Begrüßen, Thema nennen, Interesse wecken etwa 1 Minute
Hauptteil Zwei oder drei Kernpunkte erklären etwa 7 Minuten
Schluss Wichtigstes Ergebnis zusammenfassen etwa 1 Minute
Puffer Kleine Verzögerungen auffangen etwa 1 Minute

Das ist ein Beispiel. Passe den Plan an Deinen Auftrag an.


Einstieg

Der Einstieg ist kurz. Nenne das Thema und das Ziel. Eine Frage, ein Bild oder ein Gegenstand kann Interesse wecken.


Hauptteil

Im Hauptteil erklärst Du die wichtigsten Punkte. Plane für jeden Punkt eine eigene kleine Zeitspanne. Weniger gute Kernpunkte sind besser als viele hastige Details.


Schluss

Im Schluss nennst Du die wichtigste Aussage noch einmal. Beende die Präsentation klar. Kürze den Schluss nicht weg.


Zeitfresser erkennen

Auch kleine Handlungen kosten Zeit:

Zeitfresser Gute Planung
Folien wechseln Übergänge kurz üben
Ein Video starten Startstelle vorher prüfen
Material verteilen Vorher bereitlegen
Ein Bild erklären Nur die wichtige Aussage nennen
Sprecherwechsel Übergabesatz absprechen
Technikproblem Einen einfachen Ersatz vorbereiten


Laut üben und messen

Eine stille Probe reicht nicht. Sprich die Präsentation laut und vollständig.

  1. Starte die Stoppuhr.
  2. Halte die Präsentation wie im Unterricht.
  3. Notiere die Dauer jedes Teils.
  4. Prüfe: Wo warst Du zu schnell oder zu langsam?
  5. Ändere den Plan und übe noch einmal.


Die Generalprobe

Bei der Generalprobe nutzt Du auch Deine Folien, Bilder, Karten oder Gegenstände. So misst Du eine realistische Dauer.


Zu lang oder zu kurz?

Ergebnis der Probe Sinnvolle Änderung
Zu lang Wiederholungen streichen und unwichtige Details kürzen
Zu lang Lange Medien kürzen oder weglassen
Zu kurz Ein passendes Beispiel ergänzen
Zu kurz Einen Zusammenhang genauer erklären
Passend Noch einmal sicher und ruhig üben

Wichtig: Sprich nicht einfach schneller. Gute Verständlichkeit ist wichtiger.


In der Gruppe planen

Bei einer Gruppenpräsentation braucht jede Person:

  1. einen klaren Inhalt,
  2. einen passenden Redeanteil,
  3. einen geübten Übergang,
  4. ein sichtbares Zeitsignal.

Eine Person kann leise auf die Zeit achten. Das Signal wird vorher abgesprochen.


Während der Präsentation

Lege eine Uhr so hin, dass nur Du sie gut siehst. Markiere auf Deinen Moderationskarten wichtige Zeitpunkte. Bleibe ruhig, wenn Du etwas kürzen musst.

Ist eine Fragezeit geplant, sage am Ende: „Jetzt ist Zeit für Fragen.“ Ist sie nicht Teil der Redezeit, kläre das vorher.


Häufige Fehler

Fehler Besser
Nur im Kopf üben Laut und vollständig proben
Zu viele Folien Nur wichtige Folien zeigen
Kein Puffer Eine kleine Reserve einplanen
Langes Video Nur einen kurzen Ausschnitt nutzen
Schluss vergessen Schlusszeit fest reservieren


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was klärst Du zuerst? (Die erlaubte Gesamtzeit) (!Die Farbe der letzten Folie) (!Die Sitzordnung im Raum) (!Die Schriftart aller Notizen)




Warum übst Du die Präsentation laut? (Damit Du die echte Sprechdauer misst) (!Damit alle Folien automatisch kürzer werden) (!Damit Du keine Gliederung brauchst) (!Damit die Fragezeit verschwindet)




Was ist ein Zeitpuffer? (Eine kleine Reserve für Verzögerungen) (!Eine besonders lange Einleitung) (!Eine Liste mit Fremdwörtern) (!Ein Ersatz für den Schluss)




Was tust Du, wenn die Probe zu lange dauert? (Du kürzt unwichtige Details) (!Du sprichst jedes Wort doppelt) (!Du fügst weitere Videos ein) (!Du streichst immer den Schluss)




Welche Reihenfolge ist sinnvoll? (Einstieg, Hauptteil, Schluss) (!Schluss, Einstieg, Hauptteil) (!Hauptteil, Schluss, Einstieg) (!Puffer, Schluss, Einstieg)




Was gehört in die Zeitplanung? (Auch Medienwechsel und Übergänge) (!Nur die Anzahl der Folien) (!Nur die Farbe der Bilder) (!Nur der Titel der Präsentation)




Was hilft bei einer Gruppenpräsentation? (Klare Redeanteile und geübte Übergänge) (!Alle sprechen immer gleichzeitig) (!Niemand kennt die Gesamtzeit) (!Nur eine Person kennt das Thema)




Was kannst Du tun, wenn die Probe deutlich zu kurz ist? (Ein passendes Beispiel ergänzen) (!Ohne Grund lange Pausen machen) (!Den Schluss dreimal wiederholen) (!Langsam einzelne Buchstaben sprechen)




Wie behältst Du während der Präsentation die Zeit im Blick? (Mit einer unauffälligen Uhr oder einem vereinbarten Signal) (!Mit ständigem Fragen an das Publikum) (!Mit einem sehr langen Video) (!Mit zusätzlichen Folien ohne Inhalt)




Warum solltest Du bei Zeitdruck nicht einfach sehr schnell sprechen? (Die Verständlichkeit kann leiden) (!Die Folien werden dadurch größer) (!Die Gesamtzeit wird dadurch länger) (!Das Thema ändert sich dadurch)





Memory

Gesamtzeit Ganze verfügbare Dauer
Einstieg Begrüßung und Ziel
Hauptteil Wichtigste Inhalte
Schluss Kurze Zusammenfassung
Puffer Freie Reservezeit
Generalprobe Vollständiges lautes Üben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Aufgabe
Einstieg Thema nennen und Interesse wecken
Hauptteil Kernpunkte erklären
Schluss Ergebnis zusammenfassen
Puffer Verzögerungen auffangen
Generalprobe Den ganzen Vortrag realistisch üben






Kreuzworträtsel

Gesamtzeit Wie heißt die ganze verfügbare Dauer?
Stoppuhr Womit misst Du die Dauer beim Üben?
Einstieg Wie heißt der erste Teil einer Präsentation?
Hauptteil Wie heißt der längste mittlere Teil?
Puffer Wie heißt reservierte Zeit für kleine Verzögerungen?
Schluss Wie heißt der letzte Teil mit Zusammenfassung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Zuerst klärst Du die

. Eine Präsentation besteht meist aus Einstieg, Hauptteil und

. Beim Üben misst Du die Dauer mit einer

. Für kleine Verzögerungen planst Du einen

ein. Wenn Du zu lange sprichst, kürzt Du unwichtige

. Wenn Du zu kurz sprichst, ergänzt Du ein passendes

. Auch ein Medienwechsel braucht

. In einer Gruppe erhält jede Person einen klaren

. Eine Generalprobe machst Du laut und möglichst

. Am Ende sicherst Du Deine wichtigste

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Minutenzettel: Schreibe die Gesamtzeit oben auf ein Blatt. Teile sie in Einstieg, Hauptteil, Schluss und Puffer.
  2. Drei-Teil-Plan: Plane eine kurze Präsentation über Dein Hobby mit drei klaren Teilen.
  3. Stoppuhr-Test: Erkläre ein Bild eine Minute lang. Miss die Zeit und wiederhole die Erklärung kürzer.
  4. Bildauswahl: Wähle zwei Bilder für ein Thema. Notiere, wie lange Du jedes Bild erklären willst.


Standard

  1. Zehn-Minuten-Plan: Erstelle einen genauen Zeitplan für eine Präsentation von zehn Minuten.
  2. Probeaufnahme: Nimm eine Probe als Audio oder Video auf. Markiere Stellen, die zu lang sind.
  3. Partnerfeedback: Halte eine kurze Probe vor einer Person. Bitte um Rückmeldung zu Tempo, Verständlichkeit und Zeit.
  4. Gruppenplan: Verteilt eine Präsentation auf mehrere Personen. Plant Redeanteile, Übergänge und Puffer.


Schwer

  1. Zwei Varianten: Plane denselben Inhalt einmal für fünf Minuten und einmal für zehn Minuten. Begründe Deine Auswahl.
  2. Störungsplan: Entwickle einen Ersatzplan für den Fall, dass Video, Ton oder Beamer ausfallen.
  3. Live-Anpassung: Übe, einen Teil während des Sprechens sinnvoll zu kürzen, ohne den Schluss zu verlieren.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video mit Tipps zur Zeitplanung. Zeige darin ein gutes und ein schlechtes Beispiel.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Acht-Minuten-Fall: Du hast acht Minuten und vier große Unterthemen. Erstelle einen Plan und begründe, welche Inhalte Du kürzt.
  2. Zu-lange-Probe: Deine Probe dauert elf Minuten, erlaubt sind zehn. Entscheide, was Du änderst, und erkläre Deine Reihenfolge.
  3. Gruppenaufteilung: Drei Personen präsentieren zwölf Minuten. Plane faire Redeanteile und zwei Übergänge.
  4. Medienentscheidung: Ein Video dauert zwei Minuten, die ganze Präsentation sieben Minuten. Entscheide, ob Du es nutzt, kürzt oder ersetzt. Begründe.
  5. Technikproblem: Der Beamer fällt aus. Beschreibe, wie Du Deinen Inhalt in derselben Zeit verständlich präsentierst.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis zeigst Du:

  1. einen klaren Zeitplan mit Gesamtzeit,
  2. eine passende Aufteilung in Einstieg, Hauptteil, Schluss und Puffer,
  3. eine gemessene Generalprobe,
  4. eine sinnvolle Änderung nach der Probe,
  5. einen Plan für Medien und Übergänge,
  6. eine kurze Reflexion über Deine Zeitentscheidung.




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