Eigene Gaming Regeln für Fortnite entwickeln - Medienbalance - Medienbildung


Eigene Gaming Regeln für Fortnite entwickeln - Medienbalance - Medienbildung
Eigene Gaming Regeln für Fortnite entwickeln - Medienbalance - Medienbildung
Eigene Gaming Regeln für Fortnite entwickeln - Medienbalance - Medienbildung ist ein aiMOOC zur reflektierten Nutzung von Fortnite, digitalen Spielen und Online-Kommunikation. Du lernst, wie Du faire, realistische und überprüfbare Gaming-Regeln entwickelst, damit Gaming Spaß macht, ohne Schule, Schlaf, Familie, Freundschaft, Sport, Hobbys und Gesundheit zu verdrängen. Dabei geht es nicht darum, Fortnite pauschal zu verbieten oder schönzureden. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse, Spielmechaniken, Risiken und Chancen zu verstehen und daraus einen sinnvollen Mediennutzungsvertrag zu gestalten.

Fortnite ist ein populäres Online-Spiel von Epic Games, das unterschiedliche Spielmodi, Battle Royale, kreative Welten, Events, In-Game-Käufe, Chat-Funktionen und soziale Spielmöglichkeiten verbindet. Die USK führt Fortnite in Deutschland mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren; pädagogische Angebote wie die Bundeszentrale für politische Bildung und der Spieleratgeber NRW empfehlen je nach Reife und Spielmodus eine genauere pädagogische Einordnung und weisen auf Themen wie Frustrationstoleranz, Umgang mit Geld, Umgang mit Zeit und Kommunikation hin.[1][2][3]
Ziel des aiMOOCs
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum klare Gaming-Regeln wichtig sind, woran man gute Regeln erkennt und wie Du für Fortnite ein eigenes Regelkonzept entwickelst. Du übst, Medienbalance nicht nur als Spielzeitbegrenzung zu verstehen, sondern als Zusammenspiel von Zeit, Geld, Kommunikation, Sicherheit, Emotionen, Verantwortung und Alltag. Am Ende erstellst Du einen eigenen Fortnite-Regelplan, den Du mit Freundinnen, Freunden, Eltern, Erziehungsberechtigten oder in der Klasse diskutieren kannst.
Warum Fortnite besondere Regeln braucht
Fortnite ist nicht nur ein einzelnes Spiel, sondern eine digitale Plattform mit vielen Spiel- und Sozialformen. Eine Runde kann kurz sein, aber das Spiel motiviert häufig zum Weiterspielen: Teammitglieder warten, tägliche Aufgaben locken, neue Skins erscheinen, Events finden nur zeitweise statt, ein Battle Pass kann Fortschritt versprechen und im Chat entsteht Gruppendruck. Deshalb reichen vage Sätze wie „Spiel nicht zu lange“ meist nicht aus. Gute Regeln sind konkret, gemeinsam besprochen und passen zu Deinem Alltag.

Fortnite kann positive Erfahrungen ermöglichen: Du trainierst Reaktionsfähigkeit, Teamwork, Kommunikation, Strategie, Kreativität und manchmal auch Englisch. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen: lange Spielzeiten, Streit über Medienzeit, Kontakt mit Fremden, unangenehme Sprache im Chat, Kaufdruck durch kosmetische Gegenstände, Frust nach Niederlagen oder Ablenkung von Aufgaben. Medienbildung bedeutet, beides zu sehen und daraus verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
Medienbalance statt reines Verbot
Medienbalance bedeutet, dass digitale Medien einen passenden Platz im Leben haben. Ein ausgewogener Tag besteht nicht nur aus Bildschirmzeit, sondern auch aus Schlaf, Bewegung, Lernen, persönlichen Gesprächen, Ruhe, kreativen Tätigkeiten und freier Zeit ohne Medien. Balance heißt nicht, dass alle Tage gleich aussehen müssen. An einem Wochenende kann mehr Spielzeit möglich sein als an einem Schultag. Wichtig ist, dass Regeln transparent sind und nicht spontan je nach Stimmung geändert werden.

Ein hilfreicher Satz lautet: Erst Bedürfnisse klären, dann Zeiten festlegen. Frage Dich: Habe ich genug geschlafen? Habe ich Hausaufgaben und Pflichten erledigt? Habe ich mich bewegt? Habe ich echte Pausen gemacht? Habe ich mit anderen fair kommuniziert? Habe ich mein Geld im Blick? Habe ich nach dem Spielen noch gute Laune und Kontrolle über mein Verhalten? Wenn diese Fragen ehrlich beantwortet werden, entstehen bessere Regeln als durch reine Minutenangaben.
Was gute Gaming-Regeln ausmacht
Gute Gaming-Regeln sind klar, fair, begründet, überprüfbar und veränderbar. Eine Regel wie „Nicht so viel Fortnite“ ist unklar. Eine bessere Regel lautet: „An Schultagen spiele ich Fortnite nur nach Hausaufgaben, Essen und einer Pause; spätestens um 19:30 Uhr endet die letzte Runde.“ Diese Regel enthält Bedingungen, Zeitpunkt und Ende. Sie hilft auch, Streit zu vermeiden, weil vorher klar ist, woran sich alle orientieren.
- Klarheit: Die Regel sagt genau, wann, wie lange und unter welchen Bedingungen gespielt wird.
- Fairness: Die Regel berücksichtigt Schule, Freizeit, Familie und das Bedürfnis nach Erholung.
- Begründung: Die Regel erklärt, warum sie sinnvoll ist.
- Überprüfbarkeit: Man kann feststellen, ob die Regel eingehalten wurde.
- Anpassung: Die Regel wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf gemeinsam verändert.
Regelbereich Zeit: Wann und wie lange?
Die Zeitregel ist oft der sichtbarste Teil eines Gaming-Vertrags. Für Fortnite ist besonders wichtig, nicht mitten in einer Runde überrascht abbrechen zu müssen. Deshalb ist ein Zeitfenster oft besser als eine reine Minutenregel. Ein Zeitfenster könnte lauten: „Dienstag und Donnerstag von 17:00 bis 18:15 Uhr, letzte Runde spätestens um 18:00 Uhr starten.“ So bleibt ein Puffer, falls eine Runde länger dauert. Epic Games bietet in den Kindersicherungsfunktionen unter anderem Zeitlimits, Zeitfenster und Zeitberichte für Fortnite und UEFN an.[4]
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Eine gute Zeitregel unterscheidet zwischen Schultag, Wochenende, Ferien, Prüfungsphase und besonderen Ereignissen. Sie beschreibt auch, was passiert, wenn die Zeit überschritten wird. Wichtig ist, dass die Konsequenz vorher vereinbart ist und nicht erst im Streit entsteht. Medienzeit sollte nicht ständig als Belohnung oder Strafe eingesetzt werden, weil dadurch das Spiel noch stärker emotional aufgeladen wird. Auch klicksafe empfiehlt verbindliche Regelungen und verweist auf den Mediennutzungsvertrag als praktisches Familienwerkzeug.[5][6]
Regelbereich Ort: Wo wird gespielt?
Der Spielort beeinflusst, wie gut Regeln eingehalten werden. Wer Fortnite im eigenen Zimmer spielt, hat mehr Ruhe, aber auch weniger gemeinsame Kontrolle. Wer im Wohnzimmer spielt, kann leichter Pausen einhalten und Fragen klären. Eine gute Ortsregel kann lauten: „Fortnite wird an Schultagen nicht im Bett gespielt“ oder „Nach 20:00 Uhr bleiben Konsole, Controller und Smartphone außerhalb des Schlafzimmers.“ Der Schlafbereich sollte möglichst nicht zum dauerhaften Gaming-Ort werden, weil klare Grenzen zwischen Spiel, Erholung und Schlaf helfen.
Regelbereich Geld: V-Bucks und Käufe verstehen
Fortnite ist grundsätzlich kostenlos spielbar, enthält aber In-Game-Käufe. Für Skins, Emotes, Battle Pass oder andere kosmetische Inhalte kann echtes Geld ausgegeben werden. Deshalb brauchst Du eine Geldregel. Eine faire Regel kann lauten: „Käufe werden vorher besprochen, es gibt ein Monatsbudget, Zahlungsdaten bleiben geschützt und spontane Käufe aus Gruppendruck sind tabu.“ Wichtig ist, den Unterschied zwischen Spielwährung und echtem Geld zu verstehen. V-Bucks sehen im Spiel abstrakt aus, stehen aber für reale Kosten.
Regelbereich Kommunikation: Chat, Team und Respekt
Fortnite ist ein soziales Spiel. Genau deshalb ist Kommunikation ein zentraler Regelbereich. Der Voice-Chat kann Teamarbeit erleichtern, aber auch Beleidigungen, Druck oder Kontakt mit Fremden ermöglichen. Eine gute Regel beschreibt, mit wem Du sprechen darfst, welche Sprache akzeptabel ist und was Du bei Problemen machst. Beispiele sind: „Ich nutze Voice-Chat nur mit bekannten Personen“, „Ich gebe keine privaten Daten weiter“, „Ich verlasse Chats mit Beleidigungen“ oder „Ich melde unangemessenes Verhalten über die vorgesehenen Funktionen.“
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Respektregeln gelten nicht nur für andere, sondern auch für Dich selbst. Wenn Du merkst, dass Du nach Niederlagen sehr wütend wirst, andere beleidigst oder Dich nicht mehr lösen kannst, ist das ein Signal. Dann hilft eine Pause, ein Gespräch oder eine Veränderung der Regel. Fair Play bedeutet: gewinnen wollen, aber Menschen nicht verletzen.
Regelbereich Emotionen: Frust, Flow und Gruppendruck
Digitale Spiele können starke Gefühle auslösen. Fortnite kann Spannung, Erfolg, Ärger, Freude und Enttäuschung schnell hintereinander erzeugen. Manchmal entsteht ein Flow: Du bist so konzentriert, dass die Zeit schneller vergeht. Das ist nicht automatisch schlecht, aber Du brauchst Strategien, um wieder auszusteigen. Hilfreich sind Timer, feste Endsignale, kurze Reflexionen nach dem Spiel und die Frage: „Wie fühle ich mich jetzt im Vergleich zu vorher?“
Ein guter Umgang mit Gruppendruck ist besonders wichtig. Sätze wie „Nur noch eine Runde“, „Ohne Dich verlieren wir“ oder „Kauf Dir endlich den Skin“ können Druck erzeugen. Deine Regel darf deshalb klare Ausstiegssätze enthalten: „Ich muss nach dieser Runde raus“, „Ich spiele morgen wieder“ oder „Ich kaufe nichts spontan.“ Wer solche Sätze vorher übt, kann sie im Spiel leichter verwenden.
Regelbereich Sicherheit und Privatsphäre
Privatsphäre schützt Dich im Netz. In Fortnite solltest Du keine Adresse, Telefonnummer, Schule, Passwörter, Zahlungsdaten oder privaten Fotos weitergeben. Nutze sichere Passwörter, Zwei-Faktor-Schutz, altersgerechte Einstellungen, Freundeslisten mit Bedacht und Meldefunktionen. Kindersicherung ist kein Zeichen von Misstrauen, sondern ein Werkzeug, um Verantwortung zu lernen. Technische Einstellungen ersetzen aber kein Gespräch über Regeln. Am besten wirken Technik, Vertrauen und klare Absprachen gemeinsam.

Das Ampelmodell für Fortnite-Regeln
Das Ampelmodell hilft Dir, Situationen schnell einzuschätzen.
- Grün: Spielen ist möglich, weil Aufgaben erledigt sind, Zeitfenster passt, Stimmung stabil ist und respektvoll kommuniziert wird.
- Gelb: Vorsicht ist nötig, weil Du müde bist, schon viel gespielt hast, Streit entsteht oder Du nur wegen Gruppendruck weitermachen willst.
- Rot: Stopp ist nötig, wenn Schule, Schlaf, Gesundheit, Geldkontrolle oder respektvoller Umgang gefährdet sind.
Eine Ampelregel kann lauten: „Wenn ich zweimal hintereinander Gelb-Signale bemerke, mache ich eine Pause. Bei Rot beende ich Fortnite für diesen Tag und spreche mit einer Vertrauensperson.“
Ein Fortnite-Regelvertrag in sieben Schritten
Ein guter Regelvertrag entsteht nicht in einer Minute. Er wird ausgehandelt, ausprobiert und verbessert. Nutze diese sieben Schritte als Vorlage.
- Bestandsaufnahme: Notiere eine Woche lang, wann Du Fortnite spielst, warum Du spielst, mit wem Du spielst und wie Du Dich danach fühlst.
- Ziele: Formuliere, was Dir wichtig ist: Spaß, Team, Kreativität, Rangliste, Freundschaft, Entspannung oder Wettbewerb.
- Risiken: Beschreibe, was schwierig werden kann: zu spätes Spielen, Streit, Geld, Chat, Frust oder Ablenkung.
- Zeitfenster: Lege Spieltage, Startzeiten, Endzeiten und Puffer für die letzte Runde fest.
- Kommunikationsregeln: Vereinbare, mit wem Du chattest, welche Sprache gilt und was bei Beleidigungen passiert.
- Geldregeln: Bestimme Budget, Kaufabsprachen, Passwortschutz und Wartezeit vor Käufen.
- Auswertung: Überprüfe nach zwei Wochen, was funktioniert und was angepasst werden muss.
Beispiel für eigene Gaming-Regeln
Mein Fortnite-Regelplan kann so aussehen: An Schultagen spiele ich nur, wenn Hausaufgaben, Essen und eine Pause erledigt sind. Ich spiele höchstens an drei Schultagen und nur in einem vorher festgelegten Zeitfenster. Die letzte Runde beginnt so, dass ich pünktlich aufhören kann. Am Wochenende darf es mehr Spielzeit geben, wenn Schlaf, Bewegung, Familie und andere Hobbys nicht verdrängt werden. Käufe werden nicht spontan getätigt. Voice-Chat nutze ich nur mit bekannten Personen. Nach drei verlorenen Runden hintereinander mache ich eine kurze Pause. Wenn ich wütend werde oder beleidige, beende ich das Spiel. Nach zwei Wochen schaue ich mit einer Vertrauensperson, ob die Regeln fair und wirksam waren.
Medienbildung: Von der Regel zur Verantwortung
Medienbildung bedeutet, dass Du digitale Medien nicht nur benutzt, sondern verstehst, bewertest und gestaltest. Bei Fortnite heißt das: Du erkennst Spielmechaniken, verstehst soziale Dynamiken, schützt Deine Daten, reflektierst Käufe, bleibst respektvoll und entwickelst eigene Regeln. Ein guter Regelplan ist kein Zeichen dafür, dass Du nicht selbstständig bist. Im Gegenteil: Wer Regeln begründet, einhält und verbessert, zeigt Selbstregulation.
Unterrichtsidee: Klassenvertrag für Gaming-Kultur
In einer Klasse kann das Thema als Projekt umgesetzt werden. Zuerst sammelt Ihr typische Streitpunkte rund um Gaming. Danach analysiert Ihr Spielmechaniken, Chat-Situationen, Kostenfallen, Zeitprobleme und positive Gaming-Erfahrungen. Anschließend entwickelt Ihr einen Klassenleitfaden für faire Gaming-Kultur. Dieser Leitfaden kann auch für andere Spiele genutzt werden, etwa Minecraft, Roblox, EA Sports FC oder Brawl Stars. Wichtig ist, dass die Regeln nicht nur Erwachsene beruhigen, sondern von Jugendlichen als sinnvoll erlebt werden.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet Medienbalance beim Gaming? (Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gaming und anderen Lebensbereichen) (!Ein vollständiges Verbot aller Spiele) (!Nur am Wochenende online sein) (!Möglichst viele Siege in kurzer Zeit erreichen)
Warum sind genaue Zeitfenster für Fortnite oft sinnvoller als unklare Zeitangaben? (Sie legen Start Ende und Puffer klar fest) (!Sie machen jede Runde automatisch kürzer) (!Sie ersetzen Gespräche über Medien komplett) (!Sie verhindern jede Niederlage im Spiel)
Welche Regel schützt besonders vor unüberlegten Fortnite-Käufen? (Käufe werden vorher besprochen und begrenzt) (!Alle Skins werden sofort gekauft) (!Zahlungsdaten bleiben frei zugänglich) (!V-Bucks zählen nicht als echtes Geld)
Was ist ein sinnvolles Verhalten bei Beleidigungen im Voice-Chat? (Den Chat verlassen melden und Hilfe holen) (!Zurückbeleidigen) (!Private Daten nennen) (!Die Beleidigung als Spielregel akzeptieren)
Welche Aussage beschreibt eine gute Gaming-Regel? (Sie ist klar fair begründet und überprüfbar) (!Sie wird erst im Streit erfunden) (!Sie gilt nur wenn man Lust darauf hat) (!Sie besteht nur aus dem Satz spiel weniger)
Warum sollte die letzte Fortnite-Runde rechtzeitig geplant werden? (Weil Runden unterschiedlich lange dauern können) (!Weil Fortnite danach automatisch gelöscht wird) (!Weil jede Runde exakt gleich lang ist) (!Weil man sonst keine Aufgaben im Spiel bekommt)
Was gehört zu einer guten Kommunikationsregel? (Keine privaten Daten im Chat weitergeben) (!Adresse im Teamchat nennen) (!Passwort mit Mitspielenden teilen) (!Fremde immer sofort zur Freundesliste hinzufügen)
Was zeigt im Ampelmodell eine rote Situation an? (Spielen sollte beendet oder unterbrochen werden) (!Alles ist unproblematisch) (!Noch eine Runde ist Pflicht) (!Käufe sind jetzt besonders sinnvoll)
Wozu dient ein Gaming-Tagebuch? (Es hilft Spielzeit Gründe und Gefühle zu reflektieren) (!Es ersetzt alle Familiengespräche) (!Es erhöht automatisch die Spielstärke) (!Es sammelt geheime Passwörter)
Was ist ein Zeichen von Selbstregulation beim Gaming? (Eine vereinbarte Pause auch wirklich einhalten) (!Nur bei Siegen aufhören) (!Regeln heimlich umgehen) (!Bei Frust länger weiterspielen)
Memory
| Medienbalance | Ausgewogenheit zwischen Spiel und Alltag |
| Zeitfenster | Festgelegter Zeitraum zum Spielen |
| V-Bucks | Virtuelle Währung in Fortnite |
| Voice-Chat | Sprachkommunikation im Team |
| Privatsphäre | Schutz persönlicher Daten |
| Fair Play | Respektvolles Verhalten im Spiel |
| Ampelmodell | Hilfe zur Einschätzung von Situationen |
| Regelvertrag | Gemeinsam vereinbarte Absprachen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Zeitfenster | Wann darf gespielt werden |
| Kaufregel | Wie wird mit V-Bucks umgegangen |
| Chatregel | Wie wird im Team gesprochen |
| Pausenregel | Was passiert bei Frust oder Müdigkeit |
| Privatsphärenregel | Welche Daten bleiben geheim |
| Auswertungsregel | Wann werden Regeln überprüft |
Kreuzworträtsel
| Medienbalance | Wie nennt man ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Online-Zeit und anderen Lebensbereichen? |
| Zeitfenster | Wie heißt eine vorher festgelegte Phase, in der gespielt werden darf? |
| Privatsphaere | Was schützt persönliche Daten und eigene Grenzen im Netz? |
| Teamchat | Wie nennt man die Kommunikation mit Mitspielenden während einer Runde? |
| Vbucks | Wie heißt die virtuelle Währung in Fortnite? |
| Regelvertrag | Wie nennt man gemeinsam schriftlich festgehaltene Absprachen? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Gaming-Tagebuch: Führe drei Tage lang ein kurzes Tagebuch: Wann spielst Du Fortnite, warum spielst Du und wie fühlst Du Dich danach?
- Zeitfenster: Entwirf für eine Schulwoche zwei realistische Fortnite-Zeitfenster mit Startzeit, Endzeit und letzter Runde.
- Fair Play: Formuliere fünf Sätze, die Du im Teamchat nutzen kannst, um respektvoll zu bleiben, auch wenn eine Runde schlecht läuft.
- Medienbalance: Zeichne einen Tageskreis mit Schlaf, Schule, Essen, Bewegung, Hausaufgaben, Freizeit und Gaming. Markiere, wo Fortnite gut hineinpasst.
Standard
- Regelvertrag: Erstelle einen einseitigen Fortnite-Regelvertrag mit Zeitregeln, Geldregeln, Chatregeln, Pausenregeln und Auswertungstermin.
- Ampelmodell: Entwickle ein Ampelplakat für Fortnite-Situationen. Beschreibe je drei grüne, gelbe und rote Situationen.
- In-Game-Käufe: Recherchiere, welche Arten kosmetischer Käufe es in Fortnite gibt, und erkläre, warum ein Budget und eine Wartezeit sinnvoll sein können.
- Voice-Chat: Schreibe einen kurzen Ratgeber für jüngere Spielende: Wie schützt man sich im Chat, ohne den Spaß am Teamspiel zu verlieren?
Schwer
- Mediennutzungsvertrag: Vergleiche Deinen eigenen Regelvertrag mit dem Mediennutzungsvertrag. Verbessere Deinen Vertrag und begründe jede Änderung.
- Gruppendruck: Entwickle ein Rollenspiel zu einer Situation, in der ein Team „nur noch eine Runde“ fordert. Zeige zwei schlechte und zwei gute Lösungswege.
- Medienethik: Diskutiere in einem Essay, ob Free-to-play-Spiele besondere Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen tragen.
- Unterrichtsprojekt: Plane eine 45-minütige Unterrichtsstunde, in der Deine Klasse eigene faire Gaming-Regeln für Fortnite entwickelt und bewertet.


Lernkontrolle
- Transferaufgabe: Ein Freund spielt täglich länger als vereinbart, weil sein Team ihn braucht. Entwickle eine Lösung, die Freundschaft, Teamgefühl und Medienbalance berücksichtigt.
- Fallanalyse: Eine Schülerin kauft spontan V-Bucks, weil ein Skin nur kurz verfügbar scheint. Analysiere, welche Gefühle und Spielmechaniken beteiligt sein könnten, und entwirf eine Schutzregel.
- Regelprüfung: Bewerte die Regel „Ich spiele weniger Fortnite“ nach den Kriterien klar, fair, begründet, überprüfbar und veränderbar. Formuliere eine bessere Version.
- Konfliktlösung: Eltern verbieten Fortnite plötzlich komplett, weil es Streit gab. Entwirf ein Gesprächsmodell, mit dem beide Seiten zu überprüfbaren Regeln kommen können.
- Perspektivwechsel: Erkläre aus Sicht einer Lehrkraft, warum Gaming-Regeln nicht nur Familiensache, sondern auch ein Thema der Medienbildung sein können.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Fakten über Fortnite kennst, sondern eigene Regeln begründen und reflektieren kannst.
- Sachwissen: Du erklärst, welche Merkmale von Fortnite Regeln zu Zeit, Geld, Chat und Sicherheit nötig machen.
- Analyse: Du beschreibst, welche Situationen bei Dir oder anderen zu zu langem Spielen, Frust oder Gruppendruck führen können.
- Regelgestaltung: Du entwickelst einen vollständigen Fortnite-Regelvertrag mit klaren, fairen und überprüfbaren Vereinbarungen.
- Reflexion: Du wertest nach einer Testphase aus, welche Regeln funktioniert haben und welche angepasst werden müssen.
- Kommunikation: Du präsentierst Deine Regeln verständlich und gehst respektvoll mit Rückfragen oder Kritik um.
- Transfer: Du überträgst Deine Erkenntnisse auf andere digitale Spiele oder soziale Medien.
Quellen und weiterführende Hinweise
- USK: Altersfreigabe für Fortnite
- Bundeszentrale für politische Bildung: Fortnite in der Familie
- Spieleratgeber NRW: Pädagogische Beurteilung Fortnite Battle Royale
- Epic Games: Parental Controls
- klicksafe: Digitale Spiele
- Mediennutzungsvertrag: Eigene Medienregeln vereinbaren
- SCHAU HIN!: Nachgefragt Fortnite
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