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Direkte und indirekte Rede verwenden - aiMOOC

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Direkte und indirekte Rede verwenden - aiMOOC




Direkte und indirekte Rede verwenden


Einleitung

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du die direkte Rede und die indirekte Rede sicher verwendest. Beide Formen brauchst Du beim Schreiben von Erzählungen, Berichten, Interviews, Protokollen, Zeitungsartikeln, Inhaltsangaben und Analysen. Die direkte Rede gibt eine Äußerung wörtlich wieder. Die indirekte Rede berichtet dagegen, was jemand gesagt, gefragt, gedacht oder gefordert hat, ohne die Aussage Wort für Wort zu übernehmen.

Beispiel direkte Rede: Lara sagt: „Ich komme morgen früher.“

Beispiel indirekte Rede: Lara sagt, sie komme morgen früher.

Du erkennst: In der direkten Rede stehen meist Anführungszeichen. In der indirekten Rede werden häufig der Konjunktiv I, ein Nebensatz oder eine Formulierung mit einem Redeanlass verwendet. Dieser aiMOOC hilft Dir, beide Formen zu unterscheiden, korrekt zu zeichnen und passend einzusetzen.

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Grundlagen


Was ist direkte Rede?

Die direkte Rede gibt eine Äußerung so wieder, wie sie gesagt, geschrieben oder gedacht wurde. Sie wirkt lebendig, unmittelbar und anschaulich. Deshalb kommt sie besonders oft in Erzähltexten, Dialogen, Comics, Theaterstücken und Interviews vor.

Beispiel: Tom ruft: „Der Bus fährt gleich ab!“

Die direkte Rede besteht meist aus drei Teilen: einem Redebegleitsatz, der eigentlichen Äußerung und den passenden Satzzeichen. Der Redebegleitsatz erklärt, wer spricht und manchmal auch, wie gesprochen wird.


Was ist indirekte Rede?

Die indirekte Rede gibt den Inhalt einer Äußerung wieder, ohne sie wörtlich zu zitieren. Sie ist sachlicher und distanzierter als die direkte Rede. Deshalb wird sie oft in Berichten, Protokollen, Nachrichten, wissenschaftlichen Texten und Inhaltsangaben verwendet.

Beispiel: Tom sagt, der Bus fahre gleich ab.

Die indirekte Rede zeigt, dass die Aussage von einer anderen Person stammt. Wer schreibt, übernimmt die Aussage nicht automatisch als eigene Meinung. Darum ist die indirekte Rede besonders wichtig, wenn Du Aussagen korrekt, fair und nachvollziehbar wiedergeben willst.


Unterschied zwischen direkter und indirekter Rede

Die direkte Rede ist wörtlich. Die indirekte Rede ist berichtend. Die direkte Rede braucht Anführungszeichen. Die indirekte Rede braucht normalerweise keine Anführungszeichen. Die direkte Rede kann Gefühle, Tonfall und Spannung stark zeigen. Die indirekte Rede eignet sich besser, wenn Du Informationen zusammenfassen oder neutral berichten möchtest.

  1. Direkte Rede: „Ich habe die Aufgabe verstanden“, sagt Mira.
  2. Indirekte Rede: Mira sagt, sie habe die Aufgabe verstanden.
  3. Direkte Rede: Der Trainer fragt: „Kommst du heute zum Training?“
  4. Indirekte Rede: Der Trainer fragt, ob sie heute zum Training komme.


Direkte Rede richtig schreiben


Anführungszeichen und Satzzeichen

In der deutschen Standardschreibung werden für wörtliche Rede meist die typografischen Anführungszeichen „unten und oben“ verwendet: „…“. In vielen Textprogrammen erscheinen manchmal gerade Zeichen "...". Wichtig ist in Schultexten vor allem, dass Du die direkte Rede klar markierst und die Satzzeichen richtig setzt.

Beispiel mit Aussage: Ben sagt: „Ich lese gern.“

Beispiel mit Frage: Ben fragt: „Liest du gern?“

Beispiel mit Ausruf: Ben ruft: „Das Buch ist spannend!“


Redebegleitsatz vor der direkten Rede

Steht der Redebegleitsatz vor der direkten Rede, folgt nach ihm ein Doppelpunkt. Die direkte Rede beginnt mit einem Anführungszeichen unten und endet mit dem passenden Satzzeichen sowie dem schließenden Anführungszeichen.

Beispiele:

  1. Aussagesatz: Die Lehrerin sagt: „Morgen schreiben wir eine Übung.“
  2. Fragesatz: Der Schüler fragt: „Dürfen wir ein Wörterbuch benutzen?“
  3. Ausrufesatz: Die Klasse ruft: „Das schaffen wir!“


Redebegleitsatz nach der direkten Rede

Steht der Redebegleitsatz nach der direkten Rede, wird er häufig mit einem Komma angeschlossen. Bei Fragen und Ausrufen bleiben Fragezeichen und Ausrufezeichen erhalten. Bei Aussagesätzen ersetzt das Komma den Punkt der direkten Rede.

Beispiele:

  1. „Morgen schreiben wir eine Übung“, sagt die Lehrerin.
  2. „Dürfen wir ein Wörterbuch benutzen?“, fragt der Schüler.
  3. „Das schaffen wir!“, ruft die Klasse.


Redebegleitsatz eingeschoben

Ein Redebegleitsatz kann auch in die direkte Rede eingeschoben werden. Dann stehen vor und nach dem eingeschobenen Begleitsatz Kommas. Die direkte Rede wird dabei unterbrochen und danach fortgesetzt.

Beispiel: „Ich glaube“, sagt Nele, „dass die Lösung richtig ist.“

Diese Form ist besonders nützlich, wenn ein Dialog natürlicher wirken soll. Sie sollte aber nicht zu häufig verwendet werden, damit der Text übersichtlich bleibt.


Indirekte Rede richtig verwenden


Der Konjunktiv I

Die indirekte Rede wird im Deutschen häufig mit dem Konjunktiv I gebildet. Er zeigt, dass eine Aussage wiedergegeben wird. Besonders wichtig ist die Form bei den Verben sein, haben und Modalverben.

  1. Indikativ: Sie sagt: „Ich bin krank.“
  2. Konjunktiv I: Sie sagt, sie sei krank.
  3. Indikativ: Er sagt: „Ich habe Zeit.“
  4. Konjunktiv I: Er sagt, er habe Zeit.
  5. Indikativ: Sie sagt: „Ich kann helfen.“
  6. Konjunktiv I: Sie sagt, sie könne helfen.


Formen des Konjunktiv I

Der Konjunktiv I wird oft vom Infinitiv abgeleitet. Besonders gut erkennbar ist er in der dritten Person Singular.

Verb Direkte Rede Indirekte Rede
sein „Ich bin bereit.“ Er sagt, er sei bereit.
haben „Ich habe eine Idee.“ Sie sagt, sie habe eine Idee.
gehen „Ich gehe nach Hause.“ Er sagt, er gehe nach Hause.
können „Ich kann das erklären.“ Sie sagt, sie könne das erklären.
werden „Ich werde pünktlich sein.“ Er sagt, er werde pünktlich sein.


Wenn der Konjunktiv I nicht eindeutig ist

Manchmal sieht der Konjunktiv I genauso aus wie der Indikativ. Dann kann der Konjunktiv II verwendet werden, damit klar bleibt, dass es sich um indirekte Rede handelt.

Beispiel: Sie sagen: „Wir kommen später.“

Möglich, aber uneindeutig: Sie sagen, sie kommen später.

Deutlicher: Sie sagen, sie kämen später.

In der Schule und in sachlichen Texten ist diese Unterscheidung wichtig. In der Alltagssprache wird die indirekte Rede jedoch oft mit dem Indikativ gebildet. In einem Bericht, einer Nachricht oder einer Analyse solltest Du aber bewusst entscheiden, welche Form passend ist.


Indirekte Fragen

Bei indirekten Fragen ändert sich die Satzstruktur. Eine Entscheidungsfrage wird oft mit ob eingeleitet. Eine Ergänzungsfrage behält ihr Fragewort.

  1. Direkte Frage: „Kommst du morgen?“
  2. Indirekte Frage: Sie fragt, ob er morgen komme.
  3. Direkte Frage: „Wann beginnt der Film?“
  4. Indirekte Frage: Er fragt, wann der Film beginne.
  5. Direkte Frage: „Warum bist du müde?“
  6. Indirekte Frage: Sie fragt, warum er müde sei.


Indirekte Aufforderungen und Bitten

Aufforderungen, Bitten und Befehle werden in der indirekten Rede oft mit Modalverben wie sollen oder mögen wiedergegeben.

  1. Direkte Rede: Die Mutter sagt: „Räum dein Zimmer auf!“
  2. Indirekte Rede: Die Mutter sagt, er solle sein Zimmer aufräumen.
  3. Direkte Rede: Der Lehrer bittet: „Öffnet bitte die Bücher.“
  4. Indirekte Rede: Der Lehrer bittet, die Klasse möge die Bücher öffnen.
  5. Direkte Rede: Die Trainerin ruft: „Lauft schneller!“
  6. Indirekte Rede: Die Trainerin fordert, sie sollten schneller laufen.


Umformung: direkte Rede in indirekte Rede


Wichtige Veränderungen

Beim Umformen von direkter in indirekte Rede musst Du mehrere Dinge beachten. Besonders wichtig sind Personalpronomen, Verbformen, Zeitangaben, Ortsangaben und Satzzeichen.

  1. Personalpronomen: „Ich“ kann zu „er“, „sie“ oder einem Namen werden.
  2. Verbform: Der Indikativ wird häufig zum Konjunktiv I.
  3. Zeitangabe: „heute“ kann je nach Erzählsituation zu „an diesem Tag“ werden.
  4. Ortsangabe: „hier“ kann zu „dort“ werden.
  5. Satzzeichen: Anführungszeichen fallen weg.

Beispiel: Mia sagt: „Ich bin heute hier, weil ich helfen will.“

Indirekte Rede: Mia sagt, sie sei an diesem Tag dort, weil sie helfen wolle.


Schritt-für-Schritt-Methode

Eine sichere Methode hilft Dir beim Umformen:

  1. Sprecher bestimmen: Wer sagt etwas?
  2. Aussage verstehen: Was ist der Inhalt?
  3. Pronomen anpassen: Wer ist mit ich, du, wir oder ihr gemeint?
  4. Verb in die passende Form setzen: häufig Konjunktiv I.
  5. Signalwort wählen: dass, ob oder ein Fragewort.
  6. Satzzeichen prüfen: keine Anführungszeichen in der indirekten Rede.


Typische Fehler vermeiden

Viele Fehler entstehen, wenn direkte und indirekte Rede vermischt werden. Häufig werden Anführungszeichen vergessen, Kommas falsch gesetzt oder Pronomen nicht angepasst. Auch der Konjunktiv wird oft unsicher verwendet.

Fehlerhaft: Lea sagt, „ich habe keine Zeit.“

Richtig als direkte Rede: Lea sagt: „Ich habe keine Zeit.“

Richtig als indirekte Rede: Lea sagt, sie habe keine Zeit.

Fehlerhaft: Der Reporter berichtet, der Spieler ist verletzt.

Sachlicher: Der Reporter berichtet, der Spieler sei verletzt.


Verwendung in Textsorten


Erzählung und Dialog

In einer Erzählung macht direkte Rede Figuren lebendig. Sie zeigt, wie Personen sprechen, streiten, fragen oder reagieren. Dadurch entsteht Nähe zur Handlung.

Beispiel: „Bleib stehen!“, ruft Amir. „Du hast dein Heft vergessen.“

Wenn ein Text sehr viele Dialoge enthält, solltest Du darauf achten, dass die Redebegleitsätze abwechslungsreich, aber nicht übertrieben sind. Wörter wie sagen, fragen, rufen, flüstern oder antworten reichen oft aus.


Bericht und Nachricht

In einem Bericht oder einer Nachricht ist indirekte Rede besonders wichtig. Sie zeigt, dass eine Aussage von einer Quelle stammt. Dadurch wird der Text sachlicher.

Beispiel: Die Schulleitung erklärte, der Unterricht beginne am Montag später.

Diese Form macht deutlich: Die Information stammt von der Schulleitung. Die schreibende Person gibt sie wieder, ohne sie wörtlich zu zitieren.


Inhaltsangabe und Analyse

In einer Inhaltsangabe solltest Du normalerweise keine langen direkten Zitate verwenden. Stattdessen gibst Du Inhalte zusammenfassend wieder. Wenn Du eine Aussage einer Figur darstellen möchtest, ist indirekte Rede oft passend.

Beispiel: Die Figur behauptet, sie habe keine andere Wahl.

In einer Analyse kannst Du direkte Zitate verwenden, wenn Du eine genaue Formulierung untersuchen willst. Dann musst Du sie korrekt mit Anführungszeichen kennzeichnen. Wenn Du nur den Inhalt wiedergibst, verwendest Du indirekte Rede.


Merksätze

  1. Direkte Rede gibt eine Aussage wörtlich wieder.
  2. Indirekte Rede gibt den Inhalt einer Aussage wieder.
  3. Anführungszeichen stehen bei direkter Rede, aber normalerweise nicht bei indirekter Rede.
  4. Redebegleitsätze können vor, nach oder in der direkten Rede stehen.
  5. Konjunktiv I zeigt in der indirekten Rede Distanz zur wiedergegebenen Aussage.
  6. Konjunktiv II kann verwendet werden, wenn der Konjunktiv I nicht eindeutig ist.
  7. Pronomen, Zeitangaben und Ortsangaben müssen beim Umformen angepasst werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was kennzeichnet die direkte Rede besonders? (Sie gibt eine Aussage wörtlich wieder) (!Sie fasst eine Aussage immer sachlich zusammen) (!Sie steht nie in Anführungszeichen) (!Sie wird nur in Berichten verwendet)




Welche Zeichensetzung ist bei direkter Rede mit vorangestelltem Redebegleitsatz richtig? (Lea sagt: „Ich komme gleich.“) (!Lea sagt „Ich komme gleich.“) (!Lea sagt, „Ich komme gleich.“) (!Lea sagt: ich komme gleich.)




Welche Form ist indirekte Rede? (Tom erklärt, er habe die Aufgabe gelöst) (!Tom sagt: „Ich habe die Aufgabe gelöst.“) (!„Ich habe die Aufgabe gelöst“, sagt Tom) (!Tom ruft: „Fertig!“)




Welches Verb steht im Konjunktiv I? (sei) (!war) (!ist) (!gewesen)




Welche indirekte Frage ist korrekt? (Sie fragt, ob er morgen komme) (!Sie fragt: ob er morgen komme) (!Sie fragt, kommt er morgen) (!Sie fragt ob, er morgen kommt)




Was passiert mit Anführungszeichen in der indirekten Rede normalerweise? (Sie entfallen) (!Sie werden verdoppelt) (!Sie stehen immer am Satzanfang) (!Sie ersetzen das Komma)




Welche Umformung ist sinnvoll? (Er sagt, er sei müde) (!Er sagt, „er ist müde“) (!Er sagt: er sei müde) (!Er sagt, ich bin müde)




Wann ist der Konjunktiv II in der indirekten Rede hilfreich? (Wenn der Konjunktiv I nicht eindeutig ist) (!Wenn eine direkte Rede wörtlich zitiert wird) (!Wenn keine Person spricht) (!Wenn ein Satz keine Verben enthält)




Welche Aussage zur indirekten Rede stimmt? (Sie eignet sich gut für sachliche Berichte) (!Sie ist immer emotionaler als direkte Rede) (!Sie braucht immer ein Ausrufezeichen) (!Sie darf nie ein Fragewort enthalten)




Welche direkte Rede ist richtig geschrieben? („Das ist spannend!“, ruft Mia) (!„Das ist spannend“, ruft Mia!) (!„Das ist spannend!“ ruft Mia) (!Das ist spannend!, ruft Mia)





Memory

Direkte Rede Wörtliche Wiedergabe
Indirekte Rede Berichtete Wiedergabe
Redebegleitsatz Wer spricht
Konjunktiv I Distanz zur Aussage
Anführungszeichen Zeichen der wörtlichen Rede
Indirekte Frage Frage ohne Fragezeichen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
„Ich bin bereit“, sagt Ali. Direkte Rede
Ali sagt, er sei bereit. Indirekte Rede
sagt Ali Redebegleitsatz
sei Konjunktiv I
ob sie komme Indirekte Frage






Kreuzworträtsel

Rede Wie nennt man die Wiedergabe einer Äußerung?
Komma Welches Satzzeichen verbindet oft direkte Rede und nachgestellten Begleitsatz?
Frage Welche Satzart wird in der indirekten Rede oft mit ob eingeleitet?
Zitat Wie nennt man eine wörtlich übernommene Textstelle?
Sprecher Wer äußert eine Aussage?
Konjunktiv Welche Verbform wird oft in der indirekten Rede verwendet?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die direkte Rede gibt eine Äußerung

wieder. Sie steht meist in

und wird häufig durch einen Redebegleitsatz ergänzt. Steht der Redebegleitsatz vor der wörtlichen Rede, folgt meistens ein

. Die indirekte Rede gibt den

einer Aussage wieder. Sie verwendet oft den

I. Aus „Ich bin müde“ wird in der indirekten Rede: Er sagt, er

müde. Bei indirekten Entscheidungsfragen benutzt man häufig das Wort

. Beim Umformen müssen Pronomen wie ich oder du an die neue

angepasst werden.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Dialog schreiben: Schreibe einen kurzen Dialog zwischen zwei Personen mit mindestens sechs Sprechbeiträgen. Achte auf Anführungszeichen und passende Redebegleitsätze.
  2. Satzzeichen üben: Sammle zehn Sätze mit direkter Rede aus einem Buch oder selbst erfundenen Text und markiere Redebegleitsatz, Anführungszeichen und Komma.
  3. Umformung üben: Wandle fünf kurze direkte Reden in indirekte Rede um und vergleiche Deine Lösungen mit einer Partnerin oder einem Partner.
  4. Sprechverben sammeln: Erstelle eine Wortliste mit mindestens zwanzig Verben des Sagens, Fragens und Antwortens.

Standard

  1. Interview auswerten: Führe ein kurzes Interview zu einem Schulthema und schreibe anschließend einen Bericht mit indirekter Rede.
  2. Erzähltext verbessern: Überarbeite einen erzählenden Text, indem Du direkte Rede einfügst, damit die Figuren lebendiger wirken.
  3. Bericht verfassen: Schreibe einen sachlichen Bericht über ein Ereignis und verwende mindestens fünf Sätze in indirekter Rede.
  4. Perspektive wechseln: Forme einen Dialog so um, dass daraus ein zusammenhängender Bericht aus der Sicht einer dritten Person entsteht.

Schwer

  1. Nachrichtenanalyse: Untersuche einen Zeitungsartikel und markiere, wo direkte Zitate und wo indirekte Rede verwendet werden. Erkläre die Wirkung.
  2. Quellenkritik: Vergleiche zwei Texte über dasselbe Ereignis und bewerte, wie die Wiedergabe fremder Aussagen die Glaubwürdigkeit beeinflusst.
  3. Literarische Gestaltung: Schreibe eine kurze Szene zuerst mit viel direkter Rede und danach als sachliche Zusammenfassung mit indirekter Rede.
  4. Sprachreflexion: Erkläre an eigenen Beispielen, warum der Konjunktiv I Distanz zu einer fremden Aussage schaffen kann.



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Lernkontrolle

  1. Textsortenvergleich: Vergleiche eine Erzählung und einen Bericht. Erkläre, warum in der Erzählung häufiger direkte Rede und im Bericht häufiger indirekte Rede verwendet wird.
  2. Wirkung untersuchen: Analysiere, wie sich die Wirkung eines Textes verändert, wenn direkte Rede durch indirekte Rede ersetzt wird.
  3. Umformung begründen: Forme einen Dialog in einen sachlichen Bericht um und begründe Deine Entscheidungen zu Pronomen, Zeitangaben und Verbformen.
  4. Glaubwürdigkeit prüfen: Erkläre, warum indirekte Rede in Nachrichten helfen kann, zwischen Aussage einer Quelle und Darstellung der berichtenden Person zu unterscheiden.
  5. Fehlerdiagnose: Korrigiere einen fehlerhaften Text mit direkter und indirekter Rede und beschreibe die zugrunde liegenden Regeln.
  6. Transferaufgabe: Entwickle Kriterien, wann Du in einem eigenen Text direkte Rede, indirekte Rede oder ein wörtliches Zitat verwenden würdest.




OERs zum Thema



Links


Lernnachweis

Bearbeite eine eigene Schreibaufgabe zum Thema direkte Rede und indirekte Rede. Wähle eine Situation aus dem Schulalltag, zum Beispiel eine Klassensprecherwahl, ein Gespräch nach einer Klassenarbeit oder eine Diskussion über eine Klassenfahrt. Schreibe zuerst einen kurzen Dialog mit mindestens acht Sprechbeiträgen in direkter Rede. Wandle danach den Dialog in einen sachlichen Bericht mit indirekter Rede um. Markiere anschließend fünf Stellen, an denen Du Pronomen, Verbformen oder Zeitangaben verändern musstest. Erkläre abschließend in fünf bis acht Sätzen, welche Fassung lebendiger wirkt und welche sachlicher wirkt.


Zusammenfassung

Die direkte Rede gibt Äußerungen wörtlich wieder und nutzt Anführungszeichen. Sie macht Texte anschaulich, lebendig und dialogisch. Die indirekte Rede gibt den Inhalt fremder Aussagen wieder und eignet sich besonders für sachliche Texte. Beim Umformen musst Du Pronomen, Verbformen, Zeitangaben, Ortsangaben und Satzzeichen beachten. Der Konjunktiv I ist ein wichtiges Mittel, um deutlich zu machen, dass eine Aussage wiedergegeben wird. Wenn seine Form nicht eindeutig ist, kann der Konjunktiv II helfen.

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
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  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
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  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
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  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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