Zum Inhalt springen

Die Reise der Pinguine

Aus MOOCsWiki Staging

Die Reise der Pinguine




Einleitung

Die Reise der Pinguine ist ein Naturdokumentarfilm über Kaiserpinguine in der Antarktis. Der französische Filmemacher und Antarktisforscher Luc Jacquet beobachtete mit seinem Team über lange Zeit, wie diese besonderen Vögel durch Schnee und Eis wandern, sich paaren, ein Ei ausbrüten, ihre Küken versorgen und im Meer nach Nahrung suchen. Der Film erschien 2005 und zeigt echte Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

Dieser aiMOOC ist für Kinder ab etwa 6 Jahren gestaltet. Du lernst den Lebenszyklus der Kaiserpinguine kennen und erfährst, wie sie sich fortpflanzen, ihre Jungen schützen, Nahrung finden und die große Kälte überstehen. Außerdem untersuchst Du, wie ein Dokumentarfilm aus echten Naturaufnahmen eine spannende Geschichte macht.

Hinweis für Erwachsene: Der Film ist in Deutschland ab 0 Jahren freigegeben. Er zeigt aber auch Hunger, Kälte, Gefahr und den Tod einzelner Tiere. Besonders empfindliche jüngere Kinder sollten den Film deshalb gemeinsam mit einer erwachsenen Person sehen und über schwierige Szenen sprechen.


Der Film

Die Reise der Pinguine trägt im französischen Original den Titel La Marche de l'empereur. Regie führte Luc Jacquet. Im Mittelpunkt stehen keine Schauspielerinnen und Schauspieler, sondern echte Kaiserpinguine.

Der Film ist eine Naturdokumentation. Das bedeutet: Die Tiere und die Landschaft sind echt gefilmt. Trotzdem wird das Material gestaltet. Kamera, Schnitt, Musik und Stimmen bestimmen, was Du siehst, in welcher Reihenfolge Du es siehst und wie eine Szene auf Dich wirkt.

Im Film erhalten die Pinguine menschliche Stimmen und Gedanken. Das ist ein erzählerisches Mittel. In Wirklichkeit sprechen Pinguine natürlich nicht mit menschlichen Wörtern. Sie verständigen sich vor allem mit Rufen, Körperhaltung und Bewegungen. Diese Unterscheidung zwischen Naturbeobachtung und filmischer Erzählung ist wichtig, wenn Du den Film anschaust.

Beobachtungsauftrag zum Trailer: Achte darauf, welche Bilder besonders groß oder nah gezeigt werden. Höre auch auf Musik und Geräusche. Welche Gefühle entstehen dadurch?


Was ist an dem Film echt?

Echt sind die Kaiserpinguine, das Eis, die Stürme, die Wanderungen, das Ei, die Küken, die Nahrungssuche und viele Verhaltensweisen der Tiere. Auch das Zusammenrücken der Pinguine bei großer Kälte ist ein wirkliches Verhalten.

Gestaltet sind unter anderem die Auswahl der Szenen, ihre Reihenfolge, die Musik und die menschlichen Stimmen. Ein Dokumentarfilm zeigt also Wirklichkeit, aber immer aus einer bestimmten Perspektive.

Merksatz: Ein Naturfilm kann echte Vorgänge zeigen und sie gleichzeitig mit filmischen Mitteln zu einer Geschichte formen.


Der Kaiserpinguin

Der Kaiserpinguin heißt wissenschaftlich Aptenodytes forsteri. Er ist die größte heute lebende Pinguinart. Kaiserpinguine sind Vögel, obwohl sie nicht durch die Luft fliegen. Ihre Flügel sind zu kräftigen Flossen umgebildet. Unter Wasser bewegen sie sich damit fast so, als würden sie fliegen.

Ein erwachsener Kaiserpinguin hat einen dunklen Rücken, einen hellen Bauch und gelblich-orange Stellen am Hals. Diese Färbung ist bei erwachsenen Tieren besonders auffällig. Küken sehen ganz anders aus: Sie tragen zunächst ein weiches graues Daunenkleid.

Kaiserpinguine verbringen einen großen Teil ihres Lebens auf dem Meereis und im Südlichen Ozean. Zum Brüten kommen viele Tiere zu großen Kolonien zusammen.


Leben in der Antarktis

Die Antarktis liegt rund um den Südpol. Sie ist der kälteste Kontinent der Erde. Große Teile sind von Eis bedeckt. Im Winter ist es lange dunkel, starke Winde können über die Eisflächen wehen, und das Meer friert an vielen Stellen zu.

Kaiserpinguine sind an genau diesen Lebensraum angepasst. Besonders außergewöhnlich ist, dass sie ihren Nachwuchs während des antarktischen Winters großziehen. Während viele Tiere die härteste Jahreszeit meiden, beginnt für Kaiserpinguine dann die wichtigste Phase ihres Familienlebens.

Wusstest Du schon? In der Antarktis leben keine Eisbären. Eisbären leben rund um die Arktis im Norden der Erde. Kaiserpinguine leben dagegen im Süden.


Der Lebenszyklus der Kaiserpinguine

Der Lebenszyklus beschreibt, wie aus einem erwachsenen Pinguinpaar ein Ei, daraus ein Küken und später wieder ein erwachsener Pinguin wird. Bei Kaiserpinguinen ist dieser Ablauf eng mit den Jahreszeiten, dem Meereis und der Entfernung zum offenen Meer verbunden.


Die Reise zum Brutplatz

Im antarktischen Herbst verlassen viele erwachsene Kaiserpinguine das Meer und ziehen über das Eis zu ihren Brutplätzen. Dort kommen viele Tiere in einer Kolonie zusammen.

Sie gehen aufrecht auf ihren Füßen oder rutschen auf dem Bauch über glatte Flächen. Der Weg kann anstrengend sein. Im Film wird diese Wanderung besonders eindrucksvoll gezeigt.

Warum wandern sie überhaupt? Ein Brutplatz auf stabilem Eis bietet dem Ei und später dem kleinen Küken einen Ort außerhalb des kalten Meerwassers. Gleichzeitig müssen die Eltern später immer wieder zum Meer gelangen, weil sie dort ihre Nahrung finden.


Partnersuche und Paarung

In der Kolonie suchen sich Weibchen und Männchen einen Partner. Kaiserpinguine erkennen einander besonders an ihren Rufen. Das ist in einer großen Gruppe sehr wichtig, denn viele Tiere sehen sich auf den ersten Blick ähnlich.

Die Tiere zeigen bei der Partnersuche typische Körperhaltungen und rufen einander zu. Nach der Paarung bildet sich im Körper des Weibchens ein Ei.


Ein einziges Ei

Ein Kaiserpinguinweibchen legt normalerweise ein Ei. Dieses Ei muss unbedingt vor dem Eis geschützt werden.

Nach dem Legen wird das Ei vorsichtig vom Weibchen zum Männchen übergeben. Dabei darf es möglichst nicht lange auf dem Eis liegen, denn es würde sehr schnell auskühlen.


Der Vater brütet

Nun übernimmt das Männchen eine außergewöhnliche Aufgabe. Es legt das Ei oben auf seine Füße und deckt es mit einer warmen Hautfalte ab. Diese Hautfalte nennt man Brutfalte.

Das Männchen brütet das Ei ungefähr zwei Monate lang. In dieser Zeit kann es nicht einfach zum Meer laufen und fressen. Es lebt von den Fettreserven, die es vorher aufgebaut hat.

Währenddessen wandert das Weibchen zurück zum Meer und sucht Nahrung.

Merksatz: Beim Kaiserpinguin brütet der Vater das Ei auf seinen Füßen aus, während die Mutter im Meer Nahrung sucht.


Gemeinsam gegen die Kälte

Die brütenden Männchen stehen mitten im antarktischen Winter auf dem Eis. Um weniger Wärme zu verlieren, rücken sie dicht zusammen. Eine solche Wärmegemeinschaft wird oft als Huddle bezeichnet.

Die Tiere bleiben dabei nicht immer an derselben Stelle. Sie bewegen sich langsam innerhalb der Gruppe. So können verschiedene Pinguine zeitweise weiter innen stehen, wo es wärmer ist.

Denkfrage: Warum wäre es ungünstig, wenn immer dieselben Pinguine außen im kalten Wind stehen müssten?


Das Küken schlüpft

Nach ungefähr 65 bis 75 Tagen schlüpft das Küken. Es ist noch klein und kann seine Körpertemperatur anfangs nicht so gut selbst halten wie ein erwachsener Pinguin. Deshalb braucht es weiterhin die Wärme eines Elternteils.

Wenn die Mutter rechtzeitig zurückkommt, übernimmt sie das Küken und gibt ihm Nahrung. Hat das Küken bereits Hunger, bevor die Mutter zurück ist, kann der Vater es für kurze Zeit mit einer besonderen nährstoffreichen Flüssigkeit aus seinem Körper versorgen.


Die Eltern wechseln sich ab

Wenn die Mutter zurückgekehrt ist, kann der Vater endlich zum Meer gehen und fressen. Später wechseln sich beide Eltern bei der Nahrungssuche und beim Schutz des Kükens ab.

Die Eltern erkennen ihren Partner und ihr eigenes Jungtier vor allem an den Rufen. In einer Kolonie mit sehr vielen Pinguinen ist das eine erstaunlich wichtige Fähigkeit.

Die Nahrung wird im Magen transportiert. Beim Küken angekommen, würgt der Elternvogel die Nahrung wieder hoch und gibt sie an das Junge weiter.


Die Küken wachsen

Mit der Zeit wird das Küken größer. Zunächst trägt es ein dichtes graues Daunenkleid. Dieses hält warm, ist aber noch nicht so wasserfest wie das Federkleid eines erwachsenen Pinguins.

Wenn die Küken alt genug sind, stehen sie zeitweise nicht mehr ständig auf den Füßen ihrer Eltern. Viele Jungtiere rücken in Gruppen zusammen. Auch sie können sich dadurch gegenseitig vor Kälte schützen.

Später wachsen richtige Federn. Das weiche Daunenkleid wird nach und nach abgestoßen.


Der Weg ins Meer

Gegen den antarktischen Sommer sind die jungen Kaiserpinguine fast so groß wie ihre Eltern. Sobald ihr neues Federkleid ausreichend entwickelt ist, können sie ins Meer gehen und selbst nach Nahrung suchen.

Damit beginnt ein neuer Abschnitt ihres Lebens. Wenn sie später erwachsen sind, können auch sie zu Brutplätzen zurückkehren und einen neuen Lebenszyklus beginnen.


Fortpflanzung und Brutpflege

Fortpflanzung bedeutet, dass Tiere Nachwuchs bekommen. Brutpflege beschreibt, wie Vogeleltern ihr Ei und ihre Jungen schützen und versorgen.

Bei Kaiserpinguinen teilen sich Mutter und Vater wichtige Aufgaben:

  1. Eiablage: Das Weibchen legt ein Ei.
  2. Brutpflege: Das Männchen hält das Ei auf seinen Füßen unter der Brutfalte warm.
  3. Nahrungssuche: Das Weibchen geht nach der Eiablage zum Meer und frisst.
  4. Fütterung: Nach dem Schlüpfen versorgen die Eltern das Küken mit Nahrung.
  5. Wärmeschutz: Solange das Küken klein ist, braucht es besonders viel Schutz vor der Kälte.
  6. Elternwechsel: Mutter und Vater wechseln sich später bei Nahrungssuche und Betreuung ab.

Das Besondere daran ist die Zusammenarbeit. Ein Elternteil kann nicht gleichzeitig weit draußen im Meer Nahrung suchen und das Ei auf dem Eis warmhalten. Das Überleben des Kükens hängt deshalb davon ab, dass die Aufgaben zeitlich gut zusammenpassen.


Nahrungssuche

Kaiserpinguine finden ihre Nahrung im Meer. Sie fressen vor allem Fische, Krill und Tintenfische.

Krill sind kleine krebsartige Meerestiere. Sie sind für viele Tiere des Südlichen Ozeans eine wichtige Nahrungsquelle.

Im Wasser sind Kaiserpinguine viel geschickter als an Land. Ihr Körper ist stromlinienförmig. Mit den Flossen treiben sie sich kräftig voran, während Füße und Schwanz beim Steuern helfen.

Kaiserpinguine können tief tauchen und längere Zeit die Luft anhalten. So erreichen sie Beute, die unter dem Eis oder tiefer im Wasser schwimmt. Nach der Jagd müssen sie wieder an die Oberfläche, um Luft zu holen.

Beobachtungsauftrag: Schau auf die Körperhaltung beim Sprung ins Wasser. Was verändert sich gegenüber dem Gang auf dem Eis?


Anpassung an die Kälte

Damit ein Kaiserpinguin den antarktischen Winter überlebt, braucht er mehrere Schutzmechanismen gleichzeitig.

  1. Dichte Federn: Viele dicht stehende Federn halten eine isolierende Luftschicht am Körper.
  2. Fettschicht: Unter der Haut gespeichertes Fett hilft, Wärme zu bewahren und liefert Energie.
  3. Zusammenrücken: In einer dichten Gruppe verlieren die Tiere weniger Wärme.
  4. Brutfalte: Das Ei liegt nicht direkt auf dem Eis, sondern wird auf den Füßen getragen und von warmer Haut bedeckt.
  5. Körperform: Der kompakte Körper hilft dabei, im Verhältnis zur Körpermasse weniger Wärme über die Oberfläche zu verlieren.
  6. Blutkreislauf: In Beinen und Flossen kann der Körper den Wärmeverlust begrenzen.

Keiner dieser Tricks allein würde alle Probleme lösen. Erst das Zusammenspiel von Körperbau und Verhalten macht das Leben in extremer Kälte möglich.


Ein kleines Wärme-Experiment

Du kannst die Idee der Wärmeisolierung mit Hilfe eines Erwachsenen untersuchen. Fülle zwei gleiche Becher mit gleich warmem Wasser. Wickle einen Becher in ein isolierendes Material wie Wolle oder mehrere Stofflagen. Lass den anderen Becher unverpackt. Vergleiche nach einiger Zeit die Temperatur.

Übertragung auf den Pinguin: Das Material um den Becher erfüllt nicht genau dieselbe Aufgabe wie Federn und Fett, aber es zeigt Dir das Grundprinzip: Eine isolierende Schicht kann den Wärmeverlust verlangsamen.


Das Leben in der Kolonie

Eine Kolonie ist eine große Gruppe von Tieren, die am selben Ort zusammenkommt. Bei Kaiserpinguinen bietet eine Kolonie mehrere Vorteile. Die Tiere finden dort Partner, können sich bei Kälte zusammenschließen und hören die Rufe anderer Pinguine.

In einer großen Kolonie herrscht viel Bewegung und Lärm. Eltern müssen trotzdem ihren Partner und später ihr Küken wiederfinden. Dabei helfen charakteristische Rufe.

Probier es aus: Mehrere Kinder schließen die Augen. Ein Kind ruft ein vorher vereinbartes Wort. Kannst Du die Stimme zwischen anderen Stimmen wiedererkennen? Dieses Spiel ist keine genaue Nachbildung des Pinguinrufs, zeigt aber, warum eine individuelle Stimme in einer großen Gruppe nützlich sein kann.


Film und Wirklichkeit

Der Film erzählt das Leben der Kaiserpinguine sehr gefühlvoll. Die Bilder können Dich staunen lassen, die Musik kann Spannung erzeugen, und menschliche Stimmen lassen die Tiere wie Figuren einer Geschichte erscheinen.

Für gutes Medienlernen solltest Du zwei Fragen auseinanderhalten:

  1. Was konnte die Kamera wirklich beobachten? Zum Beispiel einen Pinguin, der ein Ei auf den Füßen trägt.
  2. Was fügt der Film als Deutung hinzu? Zum Beispiel menschliche Gedanken, Gefühle oder Sätze, die ein Sprecher für den Pinguin formuliert.

Tiere haben Bedürfnisse, können Stress erleben und zeigen komplexes Verhalten. Trotzdem können Menschen nicht einfach wissen, welche menschlichen Sätze ein Tier denken würde.

Merksatz: Beobachtung ist das, was wir sehen oder messen können. Eine Erzählung verbindet Beobachtungen zu einer Geschichte.


Warum Meereis so wichtig ist

Das Meereis ist für Kaiserpinguine mehr als nur gefrorenes Wasser. Es dient während der Brutzeit als Aufenthalts- und Brutfläche. Das Eis muss lange genug stabil bleiben, damit Ei und Küken geschützt heranwachsen können.

Bricht das Eis in einem Brutgebiet sehr früh auseinander, können Küken in Gefahr geraten, bevor ihr wasserfestes Federkleid vollständig entwickelt ist. Deshalb untersuchen Forschende sehr genau, wie sich Meereis und Pinguinkolonien verändern.

Für Dich ist wichtig: Lebensraum, Nahrung und Lebenszyklus hängen zusammen. Verändert sich ein Teil stark, kann das Auswirkungen auf viele andere Teile haben.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Art von Film ist Die Reise der Pinguine? (Eine Naturdokumentation) (!Ein Zeichentrickfilm) (!Ein Weltraumfilm) (!Ein Märchenfilm)




Wo leben Kaiserpinguine in freier Wildbahn? (In der Antarktis) (!In der Sahara) (!Im tropischen Regenwald) (!In der Arktis bei den Eisbären)




Wer hält bei Kaiserpinguinen das Ei lange auf den Füßen warm? (Das Männchen) (!Das Küken) (!Ein anderer Vogel) (!Ein Fisch)




Warum rücken Kaiserpinguine im Winter dicht zusammen? (Um weniger Wärme zu verlieren) (!Um schneller zu schwimmen) (!Um Fische zu fangen) (!Um ein Nest aus Zweigen zu bauen)




Was gehört zur Nahrung von Kaiserpinguinen? (Krill) (!Gras) (!Äpfel) (!Eicheln)




Wie viele Eier legt ein Kaiserpinguinweibchen normalerweise in einer Brutzeit? (Ein Ei) (!Vier Eier) (!Zehn Eier) (!Zwanzig Eier)




Was macht das Weibchen nach der Übergabe des Eis? (Es geht zum Meer und sucht Nahrung) (!Es baut ein Nest in einem Baum) (!Es fliegt in die Luft) (!Es gräbt eine Höhle im Sand)




Was tragen Kaiserpinguinküken zunächst am Körper? (Ein weiches Daunenkleid) (!Ein Fell wie ein Eisbär) (!Schuppen wie ein Fisch) (!Einen Panzer wie eine Schildkröte)




Was ist im Film ein erzählerisches Mittel und keine echte Pinguinsprache? (Die menschlichen Stimmen der Pinguine) (!Das Eis) (!Die Küken) (!Das Meer)




Wozu nutzen Kaiserpinguine ihre flossenartigen Flügel besonders gut? (Zum Schwimmen) (!Zum Klettern auf Bäume) (!Zum Fliegen über Berge) (!Zum Graben tiefer Erdhöhlen)





Memory

Kaiserpinguin größte heute lebende Pinguinart
Brutfalte schützt das Ei vor der Kälte
Krill kleines Meerestier als Nahrung
Huddle dichte Wärmegemeinschaft
Antarktis Lebensraum rund um den Südpol
Daunen weiches Federkleid des jungen Kükens
Kolonie große Gruppe am Brutplatz
Flossenflügel Antrieb beim Schwimmen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Aufgabe im Lebenszyklus
Vaterpinguin hält das Ei auf den Füßen warm
Mutterpinguin sucht nach der Eiablage Nahrung im Meer
Küken wächst vom Daunenkleid zum Federkleid heran
Krill dient als Nahrung im Meer
Huddle verringert den Wärmeverlust in der Gruppe
Meereis bietet während der Brutzeit einen wichtigen Aufenthaltsort




...


Kreuzworträtsel

Antarktis Wie heißt der Kontinent rund um den Südpol?
Brutfalte Wie heißt die warme Hautfalte über dem Ei?
Krill Wie heißt ein kleines krebsartiges Beutetier der Pinguine?
Kolonie Wie heißt eine große Gruppe von Pinguinen am Brutplatz?
Daunen Wie heißen die weichen Federn eines jungen Kükens?
Flossen Womit treiben sich Pinguine besonders gut durch das Wasser?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Film Die Reise der Pinguine begleitet

in ihrem natürlichen Lebensraum.
Die Tiere leben rund um die

.
Das Weibchen legt normalerweise

Ei.
Der Vater trägt das Ei auf seinen

.
Eine warme

bedeckt das Ei.
Bei großer Kälte rücken viele Tiere zu einem

zusammen.
Nach der Eiablage sucht die Mutter im

nach Nahrung.
Zu den Beutetieren der Kaiserpinguine gehört der

.
Junge Küken tragen zuerst weiche

.
Später bekommen sie ein wasserfesteres

.
Im Wasser bewegen sich Kaiserpinguine mit ihren flossenartigen

fort.
Im Film helfen Stimmen und Musik dabei, aus Naturaufnahmen eine

zu machen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Lebenszyklus: Male sechs Bilder vom Weg eines Kaiserpinguins vom Brutplatz über Ei und Küken bis zum jungen Pinguin im Meer. Lege die Bilder anschließend in die richtige Reihenfolge.
  2. Pinguin-Steckbrief: Gestalte einen Steckbrief mit Lebensraum, Nahrung, Körpermerkmalen und einer besonderen Fähigkeit des Kaiserpinguins.
  3. Filmplakat: Entwirf ein eigenes kinderfreundliches Plakat zu Die Reise der Pinguine. Zeige darauf mindestens drei Dinge, die wirklich zum Lebensraum der Kaiserpinguine gehören.
  4. Geräusche: Höre in einer Filmszene auf Wind, Rufe, Musik und Erzählerstimmen. Male für jedes Geräusch ein eigenes Symbol und erkläre, wie es auf Dich wirkt.


Standard

  1. Storyboard: Zeichne ein Storyboard mit acht Bildern für die Szene von der Eiablage bis zur Rückkehr der Mutter. Ergänze kurze Bildunterschriften.
  2. Nahrungskette: Baue mit Karten eine einfache Nahrungskette mit Krill, Fisch und Kaiserpinguin. Erkläre, warum Nahrung im Meer für das Küken auf dem Eis wichtig ist.
  3. Wärmedämmung: Untersuche mit einer erwachsenen Person, wie verschiedene Materialien einen Becher mit warmem Wasser isolieren. Übertrage Dein Ergebnis vorsichtig auf Federn und Fett beim Pinguin.
  4. Antarktis-Karte: Zeichne eine Weltkarte, markiere die Antarktis und die Arktis und erkläre einem anderen Kind, warum Kaiserpinguine und Eisbären in der Natur nicht am selben Ort leben.


Schwer

  1. Filmanalyse: Wähle eine Szene und teile Deine Beobachtungen in zwei Spalten ein: Was ist als Naturverhalten sichtbar und was wurde durch Musik, Schnitt oder Stimme gestaltet?
  2. Brutpflege: Erstelle ein großes Rollenbild für Mutter, Vater und Küken. Zeige mit Pfeilen, wie Wärme, Nahrung und Betreuung im Laufe der Brutzeit zwischen ihnen zusammenhängen.
  3. Meereis: Baue ein Modell des Brutplatzes aus Papier oder Recyclingmaterial. Zeige daran, warum stabiles Meereis für ein noch nicht schwimmfähiges Küken wichtig ist.
  4. Naturfilm: Drehe in einer Gruppe einen ein- bis zweiminütigen Mini-Naturfilm über ein Tier in Eurer Umgebung. Trennt danach gemeinsam zwischen Beobachtung und erzählerischer Gestaltung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zusammenarbeit: Erkläre, warum es für einen Kaiserpinguin nicht möglich wäre, gleichzeitig das Ei auf dem Eis warmzuhalten und weit draußen im Meer Futter zu suchen. Welche Lösung hat die Art dafür?
  2. Kälteanpassung: Ein einzelner Pinguin und eine große Pinguingruppe stehen im starken Wind. Begründe, warum die Gruppe Wärme besser bewahren kann, und nenne zusätzlich eine körperliche Anpassung.
  3. Küken und Wasser: Ein sehr junges Küken steht am Rand des Meeres. Erkläre, warum sein Daunenkleid noch nicht dieselben Aufgaben erfüllt wie das Federkleid eines erwachsenen Tieres.
  4. Meereis und Lebenszyklus: Stelle Dir vor, das Meereis eines Brutplatzes bricht ungewöhnlich früh auf. Beschreibe zwei mögliche Schwierigkeiten für die Küken und ihre Eltern.
  5. Filmische Gestaltung: Im Film spricht eine Stimme so, als würde ein Pinguin seine Gedanken erzählen. Erkläre, warum Du diese Worte nicht als direkt beobachtete Naturtatsache behandeln darfst.
  6. Nahrung und Brutpflege: Erkläre den Weg der Nahrung vom Meer bis zum Küken und zeige dabei, warum die Wanderungen der Eltern zum Meer notwendig sind.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Die Reise der Pinguine ist wichtig, dass Du Zusammenhänge erklären kannst und nicht nur einzelne Wörter auswendig kennst.

  1. Lebenszyklus: Du kannst den Weg von Partnersuche, Ei, Brut, Schlupf, Kükenzeit und erstem Gang ins Meer in der richtigen Reihenfolge erklären.
  2. Fortpflanzung: Du kannst beschreiben, warum das Ei vom Weibchen an das Männchen übergeben wird und wie die Brutfalte schützt.
  3. Brutpflege: Du kannst erklären, wie Mutter und Vater bei Nahrungssuche und Versorgung des Kükens zusammenarbeiten.
  4. Nahrungssuche: Du kannst nennen, was Kaiserpinguine fressen und warum sie dafür ins Meer müssen.
  5. Kälteanpassung: Du kannst mehrere körperliche und verhaltensbezogene Anpassungen an die Kälte erklären.
  6. Antarktis: Du kannst den Lebensraum der Kaiserpinguine auf einer Karte einordnen und die Bedeutung des Meereises beschreiben.
  7. Medienkompetenz: Du kannst zwischen beobachtetem Tierverhalten und filmischer Gestaltung durch Stimme, Musik, Kamera und Schnitt unterscheiden.




Quellen und Hinweise für Lehrkräfte

Die Sachinformationen dieses aiMOOCs wurden mit frei zugänglichen Fach- und Bildungsquellen abgeglichen.

  1. Australian Antarctic Program: Emperor penguin breeding cycle
  2. Australian Antarctic Program: Emperor penguin
  3. British Antarctic Survey: Antarctic wildlife
  4. Wikipedia: Die Reise der Pinguine
  5. Wikipedia: Kaiserpinguin
  6. Kinderfilmwelt: Die Reise der Pinguine


OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche

Der Film verbindet Naturbeobachtung, Biologie, Geografie und Medienbildung. Der Lebenszyklus der Kaiserpinguine lässt sich deshalb mit mehreren Lernbereichen verknüpfen.


aiMOOC-Projekte