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Die Rückkehr der Wölfe

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Die Rückkehr der Wölfe




Die Rückkehr der Wölfe


Einleitung

Die Rückkehr der Wölfe ist ein Schweizer Dokumentarfilm von Thomas Horat aus dem Jahr 2019. Der Film dauert etwa 90 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Er zeigt, dass der Wolf nach langer Abwesenheit wieder in verschiedene Landschaften Europas zurückkehrt. Menschen reagieren darauf sehr unterschiedlich: Manche freuen sich über das heimische Wildtier, andere sorgen sich um Schafe, Ziegen oder das Leben in ihrer Umgebung.

In diesem aiMOOC lernst Du den Wolf als heimisches Wildtier kennen. Du erfährst, wie ein Wolfsrudel lebt, was Wölfe fressen, warum sie ein Revier brauchen und wie junge Wölfe neue Gebiete finden. Du untersuchst außerdem, warum Wölfe auch in einer Kulturlandschaft leben können, also in einer Landschaft mit Wäldern, Feldern, Straßen, Dörfern und Weiden.

Besonders wichtig ist eine faire Frage: Wie können Menschen und Wölfe möglichst gut nebeneinander leben? Dazu schauen wir uns Sorgen, Konflikte und Lösungen an. Du lernst zum Beispiel, wie Weidetiere mit Zäunen und Herdenschutzhunden geschützt werden können und warum Wölfe nicht gefüttert werden sollen.

Der Trailer zeigt Dir Bilder und Fragen aus dem Film. Achte beim Anschauen darauf, welche Menschen zu Wort kommen und welche unterschiedlichen Gefühle der Wolf bei ihnen auslöst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, dass der Wolf ein heimisches Wildtier und ein Raubtier ist. Du kannst ein Wolfsrudel als Familie beschreiben, typische Nahrung nennen und erklären, wozu ein Revier dient. Du kannst außerdem erzählen, wie Wölfe nach Deutschland zurückgekehrt sind und warum sie nicht nur in großer Wildnis, sondern auch in Kulturlandschaften leben können. Schließlich kannst Du Konflikte zwischen Menschen und Wölfen benennen und mehrere Lösungen für ein möglichst gutes Zusammenleben erklären.


Der Film und seine große Frage

Der Film Die Rückkehr der Wölfe wurde an verschiedenen Orten in Europa und in den USA gedreht. Dazu gehören auch die Lausitz in Deutschland und Regionen in der Schweiz, Österreich, Polen und Bulgarien. Der Film beobachtet nicht nur Wölfe. Er hört auch Menschen zu, die unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen haben.

Das ist für einen Dokumentarfilm wichtig: Ein Dokumentarfilm erzählt von der wirklichen Welt. Trotzdem wird auch ein Dokumentarfilm gestaltet. Die Filmschaffenden wählen aus, welche Bilder gezeigt werden, welche Menschen sprechen und in welcher Reihenfolge wir etwas sehen. Deshalb kannst Du beim Schauen immer fragen: Was sehe ich? Was höre ich? Wer spricht? Welche Frage stellt der Film?

Die Lausitz liegt im Osten Deutschlands und reicht auch nach Polen. Dort wurden nach langer Abwesenheit wieder Wolfsfamilien mit Nachwuchs nachgewiesen. Von solchen Gebieten aus konnten junge Wölfe weiterwandern und neue Reviere suchen.


Filmforscher-Auftrag

Wenn Du den Film oder ausgewählte Szenen anschaust, beobachte drei Dinge: den Wolf, die Menschen und die Landschaft. Male danach drei Bilder oder schreibe drei kurze Sätze. Zeige, was Du über das Tier gelernt hast, welche Sorge oder Hoffnung ein Mensch im Film hat und wie die Landschaft aussieht.


Der Wolf – ein heimisches Wildtier

Der Wolf heißt in der Fachsprache Canis lupus. Er gehört zur Familie der Hunde. Auch Haushunde sind mit Wölfen verwandt, doch ein Wolf ist kein Haustier. Er sucht seine Nahrung selbst, bewegt sich frei in seinem Lebensraum und gehört zur wilden Tierwelt.

Wölfe haben sehr gute Sinne. Sie können gut riechen und hören. Ihre Beine sind für weite Wege geeignet. Oft bewegen sie sich im Trab fort. Dabei können sie große Strecken zurücklegen, ohne dass Menschen sie bemerken. Wölfe sind meist vorsichtig und weichen Menschen aus.

Das SRF-Kindervideo erklärt den Wolf in einfacher Sprache. Vergleiche danach die Erklärung mit dem Dokumentarfilm: Welche Informationen kommen in beiden Medien vor?


Wolf oder Hund?

Ein Wolf kann einem großen Hund ähnlich sehen. Trotzdem solltest Du niemals versuchen, einen frei lebenden Wolf anzufassen oder anzulocken. Ein Wildtier braucht Abstand. Das gilt auch für andere Wildtiere.

Forschende erkennen Wölfe nicht nur am Aussehen. Sie untersuchen zum Beispiel Spuren, Haare oder Kot und nutzen Wildkameras. Manchmal werden auch genetische Spuren im Labor untersucht. So kann man viel über Tiere lernen, die man nur selten direkt sieht.


Das Rudel – eine Wolfsfamilie

Ein Wolfsrudel ist normalerweise eine Familie. Dazu gehören die Elterntiere, die jungen Wölfe aus dem Vorjahr und die neuen Welpen. Ältere Geschwister können bei der Betreuung der jüngeren Tiere helfen. Das Rudel lebt also nicht wie eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe, sondern als Familienverband.

Im Frühling werden meist mehrere Welpen geboren. Sie sind am Anfang klein und brauchen Schutz und Nahrung. Später erkunden sie ihre Umgebung, spielen, lernen und begleiten die älteren Tiere immer häufiger.

Beim Video kannst Du besonders darauf achten, wie Wölfe miteinander kommunizieren und warum Zusammenleben für eine Wolfsfamilie wichtig ist.


Warum heulen Wölfe?

Wölfe können mit Lauten, Körperhaltung und Gerüchen miteinander kommunizieren. Das Heulen kann über große Entfernungen hörbar sein. Es hilft Wölfen zum Beispiel, Kontakt zu halten. Für uns Menschen klingt es manchmal geheimnisvoll. Für die Tiere ist es eine Form der Verständigung.


Nahrung – was frisst ein Wolf?

Wölfe sind Fleischfresser. In Deutschland und Mitteleuropa fressen sie vor allem wild lebende Huftiere. Dazu gehören zum Beispiel Reh, Rothirsch und Wildschwein. Welche Beute vorkommt, hängt vom Lebensraum ab.

Ein Wolf bekommt sein Essen nicht aus einem Napf. Er muss Beute finden, verfolgen und erbeuten. Das gelingt nicht bei jedem Versuch. Deshalb ist Jagd für Wölfe anstrengend und unsicher.

Auch Nutztiere wie Schafe oder Ziegen können von Wölfen angegriffen werden, besonders wenn sie leicht erreichbar und nicht ausreichend geschützt sind. Genau hier entsteht ein wichtiger Konflikt mit Menschen, die Weidetiere halten.


Räuber und Beute gehören zum Ökosystem

In einem Ökosystem sind Lebewesen miteinander verbunden. Pflanzenfresser fressen Pflanzen. Räuber fressen andere Tiere. Wölfe sind ein Teil solcher Nahrungsbeziehungen. Das bedeutet nicht, dass der Wolf „gut“ oder „böse“ jagt. Jagd ist seine natürliche Art, Nahrung zu bekommen.

Für Kinder ist ein wichtiger Unterschied: In Märchen kann ein Wolf sprechen, planen oder absichtlich gemein sein. Ein echter Wolf ist ein Tier. Er handelt nicht wie eine Märchenfigur.

Die Kinderreportage fragt, warum der Wolf in Geschichten oft als „böse“ erscheint. Vergleiche Märchenwolf und echten Wolf.


Das Revier – der Lebensraum einer Wolfsfamilie

Ein erwachsener Wolf oder ein Wolfsrudel nutzt ein großes Gebiet. Dieses Gebiet nennt man Territorium oder Revier. Die Tiere markieren ihr Gebiet und bewegen sich darin auf bekannten Wegen.

Wie groß ein Revier sein muss, hängt besonders davon ab, wie viel Nahrung dort vorhanden ist. Ein Rudel braucht genügend Beutetiere und ruhige Plätze. Deshalb kann ein Revier sehr groß sein.

Junge Wölfe bleiben nicht für immer bei ihren Eltern. Wenn sie älter werden, wandern viele ab. Sie können weite Strecken zurücklegen und nach einem freien Gebiet und einem Partner suchen. So entstehen neue Wolfsfamilien.


Spuren lesen

Auch wenn Du keinen Wolf siehst, kannst Du lernen, wie Wildtierforschung funktioniert. Forschende suchen nach Trittsiegeln, Haaren, Kot oder Bildern von Wildkameras. Eine Spur allein beweist aber nicht immer sofort, dass ein Wolf dort war. Fachleute prüfen Hinweise sorgfältig.

Schau Dir die Spur genau an. Zeichne sie ab und markiere, was Dir auffällt. Vergleiche sie später mit einer Hundespur. Denke daran: Für eine sichere Bestimmung braucht es Fachwissen und oft mehrere Hinweise.


Die Rückkehr – wie Wölfe wiederkamen

Wölfe lebten früher in vielen Teilen Europas. Sie wurden über lange Zeit stark verfolgt und in vielen Regionen ausgerottet. Später konnten sie sich wieder ausbreiten. Sie wurden dabei nicht einfach überall von Menschen ausgesetzt. Viele Tiere wanderten selbst in neue Gebiete ein.

In Deutschland wurden ab den späten 1990er-Jahren wieder dauerhaft lebende Wölfe nachgewiesen. Im Jahr 2000 gab es in Sachsen wieder bestätigten Wolfsnachwuchs. Seitdem haben junge Tiere neue Gebiete gesucht und weitere Rudel gegründet.

Die Rückkehr zeigt, wie beweglich und anpassungsfähig Wölfe sind. Ein Wolf braucht nicht nur unberührte Wildnis. Er kann auch in einer Landschaft leben, die von Menschen verändert und genutzt wird.


Was ist eine Kulturlandschaft?

Eine Kulturlandschaft ist eine Landschaft, die Menschen mitgestalten. Dazu können Wälder, Äcker, Wiesen, Weiden, Dörfer, Straßen und Stromleitungen gehören. Deutschland besteht zu großen Teilen aus solchen Kulturlandschaften.

Wölfe können dort leben, wenn sie Nahrung, Rückzugsorte und genug Raum finden. Gleichzeitig begegnen sie dort Spuren menschlicher Nutzung. Deshalb müssen Menschen überlegen, wie Straßenverkehr, Tierhaltung, Naturschutz und Sicherheit zusammenpassen.


Konflikte – warum gibt es Streit um den Wolf?

Die Rückkehr eines großen Raubtiers kann Freude, Neugier, Sorge und Ärger auslösen. Diese Gefühle dürfen im Unterricht nebeneinander stehen. Wichtig ist, zwischen Gefühl, Erfahrung und überprüfbarer Information zu unterscheiden.

Ein besonders wichtiger Konflikt betrifft Weidetiere. Schafe und Ziegen können für Wölfe eine leicht erreichbare Beute sein, wenn sie nicht geschützt sind. Für Tierhalterinnen und Tierhalter kann ein Angriff traurig und wirtschaftlich belastend sein.

Manche Menschen haben auch Angst vor einer Begegnung mit einem Wolf. Andere freuen sich, dass eine früher verschwundene Tierart wieder da ist. Ein gutes Wolfsmanagement versucht, Naturschutz, Sicherheit und die Interessen von Tierhaltenden zusammenzubringen.


Lösungen für das Zusammenleben

Konflikte verschwinden nicht durch ein einziges Mittel. Oft braucht es mehrere Lösungen. Besonders wichtig ist der vorbeugende Schutz von Weidetieren.

  1. Schutzzaun: Geeignete, gut aufgebaute Zäune können Wölfe daran hindern, zu einer Herde zu gelangen.
  2. Herdenschutzhund: Speziell ausgebildete Hunde leben bei der Herde und können sie gegen Raubtiere schützen.
  3. Beobachtung: Fachleute sammeln Spuren und Daten, damit man weiß, wo Wölfe leben und wie sich Rudel entwickeln.
  4. Beratung: Tierhaltende können Unterstützung bekommen, um passende Schutzmaßnahmen einzusetzen.
  5. Umweltbildung: Gute Informationen helfen, Gerüchte von überprüfbaren Tatsachen zu unterscheiden.

Das Video zeigt, wie Schäferinnen und Schäfer ihre Tiere schützen können. Überlege danach: Welche Lösung hilft den Schafen, und welche Arbeit macht sie für Menschen?


Wenn Du einem Wolf begegnest

Eine Begegnung mit einem frei lebenden Wolf ist selten. Falls Du trotzdem einen Wolf siehst, gilt: Bleib ruhig und halte Abstand. Gehe nicht hin, füttere ihn nicht und versuche nicht, ihn zu streicheln. Bleib bei Erwachsenen. Wenn ein Wolf nicht von selbst weitergeht, können Erwachsene sich bemerkbar machen und langsam Abstand schaffen.

  1. Wildtier: Beobachte aus sicherer Entfernung.
  2. Nicht füttern: Ein Wolf soll Menschen nicht mit Futter verbinden.
  3. Abstand: Gehe nicht auf das Tier zu.
  4. Erwachsene: Sage einer erwachsenen Person Bescheid.
  5. Hund: Hunde sollten in Wolfsgebieten nah bei ihren Menschen bleiben.

Sprich nach dem Video darüber, welche Verhaltensregel Du Dir am besten merken kannst.


Film verstehen: verschiedene Blickwinkel

In Die Rückkehr der Wölfe geht es nicht nur um Tierwissen. Der Film zeigt eine gesellschaftliche Frage. Verschiedene Menschen können dieselbe Situation unterschiedlich erleben.

Eine Schäferin denkt vielleicht zuerst an den Schutz ihrer Tiere. Ein Naturschützer denkt an die Rückkehr einer heimischen Art. Eine Familie denkt an Sicherheit beim Spaziergang. Forschende fragen nach Spuren und Daten. Eine gute Diskussion hört diese Blickwinkel an und prüft anschließend, welche Lösungen möglich sind.

Für Dich als Filmforscherin oder Filmforscher gilt: Suche nicht sofort nach „Gewinnern“ und „Verlierern“. Frage lieber: Welche Bedürfnisse gibt es? Welche Informationen helfen? Welche Lösung schützt möglichst viele Interessen?


Fakten, Gefühle und Meinungen unterscheiden

Ein Fakt ist eine überprüfbare Information, zum Beispiel: Ein Wolfsrudel ist meist eine Familie. Ein Gefühl kann Angst, Freude oder Sorge sein. Eine Meinung sagt, wie jemand etwas bewertet, zum Beispiel: „Ich finde die Rückkehr der Wölfe gut.“

Alle drei können in einer Diskussion vorkommen. Aber sie sind nicht dasselbe. Besonders bei einem Streitthema hilft es, sie auseinanderzuhalten.


Kleine Wolfs-Forscherwerkstatt

Du kannst das Thema auch ohne echte Wolfsbegegnung erforschen. Lege eine große Papierlandschaft an. Zeichne Wald, Wiesen, Dorf, Straße und eine Schafweide ein. Setze dann eine Wolfsfamilie als Spielfiguren in die Landschaft.

Frage Dich: Wo findet das Rudel Ruhe? Wo findet es wilde Beutetiere? Wo liegt eine gefährliche Straße? Wo braucht eine Schafherde Schutz? Verändere Deine Landschaft so, dass Menschen, Weidetiere und Wölfe möglichst gut miteinander leben können.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Wolfsrudel meistens? (Eine Wolfsfamilie) (!Eine Gruppe zufällig zusammenlebender Tiere) (!Eine Schafherde) (!Eine Gruppe von Haustieren)




Was frisst ein Wolf in Mitteleuropa häufig? (Wildtiere wie Rehe und Wildschweine) (!Nur Gras und Blätter) (!Nur Äpfel und Beeren) (!Ausschließlich Schafe)




Was ist ein Revier? (Ein Gebiet, das Wölfe regelmäßig nutzen und markieren) (!Ein Stall für Wölfe) (!Ein Tierparkgehege) (!Ein Futternapf im Wald)




Wie entstehen neue Wolfsrudel? (Junge Wölfe wandern ab und gründen mit einem Partner eine neue Familie) (!Menschen bauen für jeden Wolf ein Rudel) (!Welpen bleiben immer bei ihren Eltern) (!Wölfe verwandeln sich in Hunde)




Was ist eine Kulturlandschaft? (Eine von Menschen mitgestaltete Landschaft) (!Eine Landschaft ganz ohne Menschen) (!Nur ein dichter Urwald) (!Nur ein Tierpark)




Welche Maßnahme kann Schafe vor Wölfen schützen? (Ein geeigneter Schutzzaun) (!Ein offenes Weidetor) (!Futter für Wölfe neben der Herde) (!Eine besonders niedrige Schnur ohne Schutzwirkung)




Was solltest Du tun, wenn Du einen Wolf siehst? (Ruhig bleiben und Abstand halten) (!Zum Wolf hinlaufen) (!Den Wolf füttern) (!Versuchen den Wolf zu streicheln)




Warum untersuchen Forschende Wolfsspuren? (Um Hinweise auf Wölfe und ihre Wege zu bekommen) (!Um Wölfe zu Haustieren zu machen) (!Um jede Hundespur Wolfsspur zu nennen) (!Um den Wald zu pflastern)




Was zeigt der Film Die Rückkehr der Wölfe neben den Tieren? (Unterschiedliche Sichtweisen von Menschen) (!Nur erfundene Märchenfiguren) (!Nur Zeichentrickbilder) (!Nur Haustiere in Wohnungen)




Was hilft bei einer fairen Diskussion über Wölfe? (Fakten Gefühle und Meinungen unterscheiden) (!Nur die lauteste Person entscheiden lassen) (!Alle Sorgen auslachen) (!Gerüchte ungeprüft weitergeben)





Memory

Rudel Wolfsfamilie
Revier genutztes Gebiet
Welpe junger Wolf
Reh wildes Beutetier
Schutzzaun Herdenschutz
Wildkamera Forschungsgerät
Kulturlandschaft vom Menschen mitgestaltete Landschaft
Heulen Verständigung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wolfsfamilie Rudel
Junger Wolf Welpe
Gebiet eines Rudels Revier
Wildes Beutetier Reh
Schutz für Weidetiere Elektrozaun
Hilfe beim Bewachen einer Herde Herdenschutzhund
Aufnahme ohne ständige Anwesenheit eines Menschen Wildkamera






Kreuzworträtsel

Rudel Wie nennt man die Wolfsfamilie?
Revier Wie heißt das Gebiet, das ein Wolf oder Rudel regelmäßig nutzt?
Welpen Wie nennt man junge Wölfe?
Wildschwein Welches kräftige Waldtier kann zur Nahrung von Wölfen gehören?
Spuren Was suchen Forschende im Boden oder Schnee?
Weidezaun Was kann eine Schafherde vor Wölfen schützen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Wolf ist ein heimisches

.
Ein Wolfsrudel ist meistens eine

.
Junge Wölfe heißen

.
Ein Gebiet, das ein Rudel regelmäßig nutzt, nennt man

.
Wölfe fressen in Mitteleuropa häufig wilde Tiere wie

.
Eine von Menschen mitgestaltete Landschaft heißt

.
Junge Wölfe können aus dem Elternrevier

.
Schafe können mit einem geeigneten

geschützt werden.
Wölfe sollen von Menschen nicht

werden.
Der Film zeigt verschiedene

auf die Rückkehr der Wölfe.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wolfsporträt: Male einen Wolf möglichst naturgetreu und beschrifte Körpermerkmale, die Dir auffallen.
  2. Rudelbild: Zeichne eine Wolfsfamilie mit Elterntieren, älteren Jungwölfen und Welpen und erkläre einem anderen Kind, warum ein Rudel eine Familie ist.
  3. Spurensuche: Forme aus Knete oder Salzteig eine Wolfspfote und drücke damit eine Spur. Vergleiche Deine Spur mit einem Foto einer echten Wolfsspur.
  4. Filmbeobachtung: Wähle eine kurze Filmszene oder einen Trailerausschnitt und male ein Bild zu der Frage: Was sehe ich über Wolf, Mensch und Landschaft?


Standard

  1. Nahrungsnetz: Gestalte mit Bildern ein einfaches Nahrungsnetz aus Pflanzen, Reh, Wildschwein und Wolf und erkläre die Verbindungen.
  2. Wolfsrevier: Baue auf Papier oder mit Bausteinen ein Revier mit Wald, Wiese, Straße, Dorf und Schafweide. Zeige sichere und schwierige Orte.
  3. Herdenschutz: Entwirf ein Plakat für einen Bauernhof. Zeige darauf mindestens zwei Möglichkeiten, wie Weidetiere geschützt werden können.
  4. Märchenwolf und echter Wolf: Vergleiche eine bekannte Wolfsgeschichte mit Informationen über echte Wölfe. Gestalte dazu zwei Bildhälften.


Schwer

  1. Rollenspiel Wolfskonferenz: Spielt eine Gesprächsrunde mit den Rollen Kind, Schäferin, Naturschützer, Wolfsforscherin und Bürgermeister. Findet gemeinsam Regeln für das Zusammenleben.
  2. Kulturlandschaft planen: Zeichne eine Landschaft, in der Menschen, Wölfe und Weidetiere Platz haben. Begründe, wo Du Straßen, Rückzugsräume und Schutzmaßnahmen einplanst.
  3. Mini-Dokumentarfilm: Drehe mit Erlaubnis ein kurzes Erklärvideo über die Frage „Wie können Menschen und Wölfe zusammenleben?“. Verwende selbst gestaltete Bilder oder frei nutzbare Medien.
  4. Interview zum Wolf: Befrage eine erwachsene Person zu ihrer Meinung über Wölfe. Trenne anschließend in Deiner Auswertung Fakten, Gefühle und Meinungen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Rudel und Revier: Erkläre mit einem selbst gezeichneten Beispiel, warum die Größe eines Wolfsreviers mit der verfügbaren Nahrung zusammenhängt.
  2. Konflikt Weidetierhaltung: Eine Schafherde steht nachts auf einer ungeschützten Weide. Beschreibe das mögliche Problem und entwickle zwei Schutzlösungen.
  3. Kulturlandschaft: Begründe, warum ein Wolf auch in einer Landschaft mit Dörfern, Feldern und Straßen leben kann und welche Schwierigkeiten dort entstehen.
  4. Filmische Perspektive: Zwei Personen im Film bewerten die Rückkehr des Wolfes unterschiedlich. Erkläre, warum beide unterschiedliche Erfahrungen haben können, ohne dass eine Person automatisch „böse“ oder „dumm“ ist.
  5. Sicheres Verhalten: Ein Kind sieht beim Spaziergang in großer Entfernung einen Wolf. Entwickle eine sichere Handlungskette und begründe jeden Schritt.
  6. Fakt oder Meinung: Formuliere je einen überprüfbaren Fakt, ein mögliches Gefühl und eine Meinung zum Wolf. Erkläre, warum diese drei Aussagen verschieden sind.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du den Wolf als heimisches Wildtier beschreiben kannst. Wichtig ist außerdem, dass Du ein Rudel als Wolfsfamilie erklärst, typische Nahrung kennst, die Bedeutung eines Reviers verstehst und die natürliche Rückkehr der Wölfe in Kulturlandschaften beschreiben kannst. Du solltest mindestens einen Konflikt zwischen Wolf und Mensch erklären und mehrere passende Lösungen wie Herdenschutz, Beobachtung und Information nennen können. Zum Film gehört auch, dass Du verschiedene Blickwinkel erkennst und zwischen Fakten, Gefühlen und Meinungen unterscheiden kannst.




OERs zum Thema


Weitere freie und kindgerechte Lernangebote

Für weitere Recherchen eignen sich der Wikipedia-Artikel zum Wolf, die Kinderseiten der Naturdetektive des Bundesamtes für Naturschutz und Informationen der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf. Nutze Internetseiten am besten gemeinsam mit einer erwachsenen Person und prüfe, wer die Informationen veröffentlicht hat.


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