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Die C-Dur-Tonleiter kennenlernen - Tonleitern und Intervalle 1

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Die C-Dur-Tonleiter kennenlernen - Tonleitern und Intervalle 1



Die C-Dur-Tonleiter kennenlernen - Tonleitern und Intervalle


Einleitung

Die C-Dur-Tonleiter ist ein besonders geeigneter Einstieg in die Musiktheorie, weil sie ohne Vorzeichen notiert wird und auf dem Klavier ausschließlich die weißen Tasten nutzt. Du lernst in diesem aiMOOC die Töne der C-Dur-Tonleiter kennen, erkennst die Abfolge von Ganzton- und Halbtonschritten, bestimmst grundlegende Intervalle und überträgst das Wissen auf Stimme, Instrument, Notenbild und Gehör.

Merksatz: Die C-Dur-Tonleiter besteht aus den Tönen C D E F G A H C. Im deutschen Sprachraum heißt der siebte Ton H; der englische Buchstabe B entspricht in der deutschen Notennamenlehre nicht automatisch dem Ton H, sondern kann je nach Zusammenhang zu Verwechslungen führen.


Was Du am Ende kannst

  1. C-Dur: Du kannst die C-Dur-Tonleiter aufschreiben, singen und auf einem Instrument spielen.
  2. Tonleiter: Du kannst erklären, warum eine Dur-Tonleiter aus einer festen Abfolge von Ganzton- und Halbtonschritten besteht.
  3. Intervall: Du kannst einfache Intervalle vom Grundton C aus benennen.
  4. Notenschrift: Du kannst die Töne C bis C im Violinschlüssel und in Grundzügen auch im Bassschlüssel erkennen.
  5. Gehörbildung: Du kannst Tonhöhenabstände bewusst hören, nachsingen und vergleichen.
  6. Transfer: Du kannst C-Dur auf Melodien, Dreiklänge und eigene musikalische Ideen anwenden.


Grundlagen der C-Dur-Tonleiter


Was ist eine Tonleiter?

Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Oktave. Das Wort erinnert an eine Leiter: Du steigst Tonstufe für Tonstufe nach oben oder unten. In der C-Dur-Tonleiter beginnt diese Leiter auf dem Grundton C und erreicht am Ende wieder ein C, das eine Oktave höher klingt.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e f g a b c \bar "|." }
\addlyrics { C D E F G A H C }

Die acht notierten Töne enthalten sieben verschiedene Stammtöne: C, D, E, F, G, A und H. Das letzte C ist die Wiederkehr des Grundtons in der höheren Oktave. Dadurch klingt die Tonleiter abgeschlossen und stabil.


Aufwärts und abwärts

Tonleitern werden nicht nur nach oben, sondern auch nach unten geübt. Beim Abwärtsgehen bleibt die Tonfolge gleich, aber die Reihenfolge wird umgekehrt: C H A G F E D C.


\relative c'' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 b a g f e d c \bar "|." }
\addlyrics { C H A G F E D C }

Wenn Du singst oder spielst, achte darauf, dass der letzte Ton wieder wirklich auf dem Grundton ankommt. Dieses Ankommen ist für die Wirkung von Dur und für das Verständnis von Tonart wichtig.


C-Dur im Notensystem

Im Violinschlüssel liegt das eingestrichene C auf der ersten Hilfslinie unter dem Notensystem. Von dort aus steigen die Töne der C-Dur-Tonleiter Schritt für Schritt durch Linien und Zwischenräume.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e f g a b c \bar "|." }
\addlyrics { C D E F G A H C }

Im Bassschlüssel beginnt die C-Dur-Tonleiter tiefer. Das ist besonders wichtig für Klavier, Cello, Kontrabass, Fagott und andere tiefere Stimmen oder Instrumente.


\relative c { \clef bass \key c \major \time 4/4 c4 d e f g a b c \bar "|." }
\addlyrics { C D E F G A H C }


Die Töne auf der Klaviatur

Auf der Klaviatur ist C-Dur besonders anschaulich: Du spielst nur weiße Tasten. Das heißt aber nicht, dass alle Nachbartöne gleich weit voneinander entfernt sind. Zwischen manchen weißen Tasten liegt eine schwarze Taste, zwischen anderen nicht. Genau daraus entsteht das typische Muster der Dur-Tonleiter.

  1. C nach D: Ganzton
  2. D nach E: Ganzton
  3. E nach F: Halbton
  4. F nach G: Ganzton
  5. G nach A: Ganzton
  6. A nach H: Ganzton
  7. H nach C: Halbton


Ganzton und Halbton

Ein Halbton ist im heute üblichen zwölfstufigen Tonsystem der kleinste Schritt von einer Taste zur direkt nächsten Taste, egal ob diese weiß oder schwarz ist. Ein Ganzton besteht aus zwei Halbtonschritten. In C-Dur liegen die Halbtonschritte zwischen E und F sowie zwischen H und C.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 e4 f r2 b4 c r2 \bar "|." }

Zum Vergleich hörst Du hier die chromatische Folge von C bis C. Sie enthält alle Halbtonschritte innerhalb der Oktave. Die C-Dur-Tonleiter wählt daraus die Stammtöne ohne Vorzeichen aus.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c8 cis d dis e f fis g gis a ais b c4 \bar "|." }
\addlyrics { C Cis D Dis E F Fis G Gis A Ais H C }


Das Bauprinzip der Dur-Tonleiter

Die Dur-Tonleiter folgt diesem Muster:

Ganzton – Ganzton – Halbton – Ganzton – Ganzton – Ganzton – Halbton

Dieses Muster kannst Du auf jeden beliebigen Grundton übertragen. Bei C-Dur führt es zu C D E F G A H C. Weil die Halbtonschritte zufällig genau zwischen E/F und H/C liegen, braucht C-Dur keine Kreuze und keine Bes. In anderen Dur-Tonarten müssen Töne erhöht oder erniedrigt werden, damit das gleiche Dur-Muster erhalten bleibt.

Schritt Töne in C-Dur Abstand Bedeutung
1 C nach D Ganzton stabiler Beginn vom Grundton aus
2 D nach E Ganzton Fortsetzung der aufsteigenden Bewegung
3 E nach F Halbton erster enger Schritt der Dur-Tonleiter
4 F nach G Ganzton Öffnung zur Mitte der Tonleiter
5 G nach A Ganzton Vorbereitung des oberen Bereichs
6 A nach H Ganzton Spannung zum Leitton
7 H nach C Halbton Auflösung zum oberen Grundton


Intervalle in der C-Dur-Tonleiter


Was ist ein Intervall?

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Wenn die Töne nacheinander erklingen, spricht man von einem melodischen Intervall. Wenn sie gleichzeitig erklingen, entsteht ein harmonisches Intervall. Intervalle helfen Dir, Melodien zu verstehen, Akkorde aufzubauen und Musik bewusster zu hören.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d c e c f c g c a c b c c' \bar "|." }
\addlyrics { C D C E C F C G C A C H C C }


Intervalle vom Grundton C aus

Wenn Du vom C aus zählst, zählt der Startton immer mit. Deshalb ist C nach E eine Terz: C ist die erste Stufe, D die zweite, E die dritte.

Ausgangston Zielton Intervallname Klangliche Orientierung
C C Prime gleicher Ton
C D Sekunde Schrittbewegung
C E Terz Dur-Färbung im C-Dur-Dreiklang
C F Quarte offener, stabiler Abstand
C G Quinte sehr stabiler Abstand
C A Sexte weiter, heller Abstand
C H Septime spannungsreicher Leittonabstand
C C Oktave gleicher Notenname in höherer Lage


Melodische und harmonische Intervalle hören

In diesem Beispiel hörst Du wichtige Intervalle gleichzeitig. Spiele oder singe zuerst die unteren Töne, dann die oberen Töne und höre, wie sich die Klangwirkung verändert.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 <c e>2 <c f> <c g> <c a> <c b> <c c'> \bar "|." }
\addlyrics { Terz Quarte Quinte Sexte Septime Oktave }

Eine Quinte klingt meist sehr stabil, eine Septime dagegen spannungsreich. Diese Spannung ist kein Fehler: In Musik entsteht Ausdruck oft dadurch, dass Spannung aufgebaut und anschließend aufgelöst wird.


Sekunde, Terz und Quinte als Bausteine

Die Sekunde ist der Schritt von einem Ton zum nächsten Ton der Tonleiter. Viele einfache Melodien bewegen sich überwiegend in Sekunden. Die Terz ist für Dur und Moll besonders wichtig: C nach E bildet in C-Dur die große Terz. Die Quinte C nach G ist ein tragender Abstand für Akkorde und Begleitungen.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e d c e g e c g c2 \bar "|." }
\addlyrics { C D E D C E G E C G C }


Vom Tonleitermaterial zum C-Dur-Dreiklang

Aus der C-Dur-Tonleiter kannst Du Dreiklänge bilden. Der wichtigste Dreiklang ist der C-Dur-Dreiklang: C E G. Er besteht aus Grundton, großer Terz und reiner Quinte. In der Harmonielehre heißt er Tonika, weil er das Zentrum der Tonart bildet.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 <c e g>1 <f a c> <g b d> <c e g> \bar "|." }
\addlyrics { Tonika Subdominante Dominante Tonika }

Die wichtigsten Hauptfunktionen in C-Dur sind Tonika C-Dur, Subdominante F-Dur und Dominante G-Dur. Sie nutzen ausschließlich Töne der C-Dur-Tonleiter und bilden die Grundlage vieler einfacher Liedbegleitungen.


C-Dur, Quintenzirkel und Orientierung in Tonarten

Der Quintenzirkel zeigt, wie Dur- und Molltonarten zusammenhängen. C-Dur steht im Quintenzirkel an einer besonders übersichtlichen Stelle, weil es keine Vorzeichen hat. Von C aus führt eine Quinte nach G; G-Dur hat ein Kreuz. Von C aus führt eine Quinte abwärts nach F; F-Dur hat ein b-Vorzeichen.

Für den Anfang genügt: C-Dur ist Dein Ausgangspunkt. Wenn Du das Muster von Ganzton und Halbton verstanden hast, kannst Du später auch G-Dur, F-Dur und weitere Tonarten erschließen.


Praxis: Singen, Spielen, Hören, Schreiben


Singe die Tonleiter mit Tonsilben oder Notennamen

Du kannst die C-Dur-Tonleiter mit Notennamen singen: C D E F G A H C. Alternativ kannst Du die Solmisationssilben Do Re Mi Fa Sol La Si Do nutzen. Wichtig ist, dass Du die beiden Halbtonstellen E-F und H-C bewusst enger hörst.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e f g a b c \bar "|." }
\addlyrics { Do Re Mi Fa Sol La Si Do }


Spiele eine kleine C-Dur-Melodie

Diese kurze Melodie verwendet nur Töne der C-Dur-Tonleiter. Achte darauf, wann sie schrittweise läuft und wann ein kleiner Sprung entsteht.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e f g2 g a4 g f e d2 c \bar "|." }
\addlyrics { C D E F G G A G F E D C }


Übe C-Dur mit Rhythmus

Tonleitern werden lebendiger, wenn Du sie rhythmisch variierst. Das folgende Beispiel kombiniert Viertel, Achtel, halbe Noten und eine ganze Note.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d8 e f4 g a2 b c1 \bar "|." }
\addlyrics { C D E F G A H C }


Schreibe eigene Tonfolgen

Schreibe kurze Tonfolgen nur mit C-Dur-Tönen. Beginne und ende möglichst auf C, wenn die Melodie geschlossen klingen soll. Beginne oder ende auf anderen Tönen, wenn Du bewusst eine offene Wirkung erzeugen möchtest.


Medien zur Vertiefung

Die folgenden Medien helfen Dir, die C-Dur-Tonleiter, Tonleitern allgemein und Intervalle zusätzlich visuell und auditiv zu verstehen.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

  1. Notenname: Verwechsle im deutschen System den Ton H nicht mit dem englischen B. In C-Dur lautet die Tonfolge C D E F G A H C.
  2. Halbton: Suche die Halbtonschritte nicht nur im Notenbild, sondern auch auf der Klaviatur und mit dem Ohr.
  3. Intervall: Zähle beim Bestimmen eines Intervalls den Ausgangston mit.
  4. Oktave: Denke daran, dass das obere C nicht ein neuer fremder Ton ist, sondern der gleiche Notenname in höherer Lage.
  5. Tonart: Merke Dir, dass C-Dur keine Vorzeichen hat, aber trotzdem ein festes Dur-Muster besitzt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Töne gehören zur C-Dur-Tonleiter? (C D E F G A H C) (!C D Es F G As B C) (!C Des E Fis G Ais H C) (!C D E Fis G A H C)




Wo liegen die Halbtonschritte in der C-Dur-Tonleiter? (Zwischen E und F sowie zwischen H und C) (!Zwischen C und D sowie zwischen G und A) (!Zwischen D und E sowie zwischen F und G) (!Zwischen A und H sowie zwischen C und D)




Wie lautet das Bauprinzip einer Dur-Tonleiter? (Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton Halbton) (!Ganzton Halbton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Halbton) (!Halbton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Halbton Ganzton) (!Ganzton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Halbton Halbton)




Welcher Ton ist der Grundton der C-Dur-Tonleiter? (C) (!D) (!G) (!H)




Welches Intervall entsteht von C nach E? (Terz) (!Sekunde) (!Quarte) (!Oktave)




Welches Intervall entsteht von C nach G? (Quinte) (!Prime) (!Septime) (!Sekunde)




Was bedeutet Oktave in der C-Dur-Tonleiter? (Der Ton C erscheint in höherer oder tieferer Lage wieder) (!Der Ton G wird zum Grundton) (!Die Tonleiter bekommt ein Kreuz) (!Die Tonleiter besteht nur aus fünf Tönen)




Welche Tasten nutzt C-Dur auf dem Klavier? (Die weißen Tasten) (!Nur die schwarzen Tasten) (!Alle schwarzen und keine weißen Tasten) (!Nur die Tasten C Fis und H)




Welche Töne bilden den C-Dur-Dreiklang? (C E G) (!C F A) (!D F A) (!G H D)




Wie nennt man den Abstand zwischen zwei Tönen? (Intervall) (!Takt) (!Tempo) (!Rhythmuswert)





Memory

C-Dur Keine Vorzeichen
Tonleiter Geordnete Tonfolge
Halbton Kleinster Schritt
Ganzton Zwei Halbtonschritte
Terz Abstand C bis E
Quinte Abstand C bis G
Oktave Gleicher Notenname
Tonika Klangliches Zentrum





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
C D E F G A H C Tonfolge der C-Dur-Tonleiter
E F Halbtonschritt in C-Dur
H C Leittonauflösung zum oberen Grundton
C E G C-Dur-Dreiklang
Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton Halbton Bauprinzip der Dur-Tonleiter
C bis G Quinte
C bis E Terz
C bis C Oktave




...


Kreuzworträtsel

Tonleiter Wie nennt man eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Oktave?
Grundton Wie nennt man den ersten und zentralen Ton einer Tonleiter?
Halbton Wie heißt der kleinste Schritt im heute üblichen zwölfstufigen Tonsystem?
Oktave Wie heißt der Abstand von C zum nächsthöheren C?
Quinte Wie heißt das Intervall von C nach G?
Terz Wie heißt das Intervall von C nach E?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die C-Dur-Tonleiter beginnt auf dem Grundton

und endet nach einer Oktave wieder auf

. Ihre Töne heißen C D E F G A

C. Das Bauprinzip der Dur-Tonleiter lautet Ganzton Ganzton

Ganzton Ganzton Ganzton Halbton. In C-Dur liegen die Halbtonschritte zwischen

und F sowie zwischen H und

. Der Abstand von C nach E heißt

, der Abstand von C nach G heißt

. Die Töne C E G bilden den

von C-Dur. Auf dem Klavier nutzt C-Dur nur die

Tasten.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. C-Dur: Schreibe die C-Dur-Tonleiter auf ein Notenblatt und markiere den Grundton C am Anfang und am Ende.
  2. Klaviatur: Zeichne eine kleine Klaviatur und färbe alle Tasten, die zur C-Dur-Tonleiter gehören.
  3. Singen: Singe die C-Dur-Tonleiter auf Notennamen und nimm Dich dabei auf. Vergleiche anschließend Anfangs- und Endton.
  4. Halbton: Finde auf einem Instrument die beiden Halbtonstellen E-F und H-C und beschreibe, woran Du sie erkennst.


Standard

  1. Intervalle: Erstelle eine Tabelle mit allen Intervallen von C bis zum oberen C und notiere zu jedem Intervall ein eigenes Hörbeispiel oder Liedfragment.
  2. Melodie: Komponiere eine viertaktige Melodie in C-Dur, die mit C beginnt und mit C endet. Nutze mindestens eine Terz und eine Quinte.
  3. Gehörbildung: Arbeite mit einer Partnerin oder einem Partner: Eine Person spielt zwei Töne aus C-Dur, die andere benennt den Abstand.
  4. Rhythmus: Spiele die C-Dur-Tonleiter in drei verschiedenen Rhythmen und erkläre, wie sich der musikalische Eindruck verändert.


Schwer

  1. Komposition: Schreibe ein kurzes Stück in C-Dur mit Melodie und einfacher Begleitung aus den Dreiklängen C-Dur, F-Dur und G-Dur.
  2. Analyse: Wähle ein einfaches Lied in C-Dur und untersuche, welche Intervalle in den ersten acht Takten besonders häufig vorkommen.
  3. Transfer: Übertrage das Dur-Muster von C-Dur auf G-Dur und erkläre, warum ein Ton verändert werden muss.
  4. Unterricht: Entwickle eine fünfminütige Erklärung für jüngere Lernende, in der Du C-Dur, Halbtonschritte und Intervalle mit Stimme, Bild und Bewegung vermittelst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Tonleiter: Erkläre an einem eigenen Beispiel, warum die C-Dur-Tonleiter nicht einfach aus gleich großen Abständen zwischen weißen Tasten besteht.
  2. Intervall: Vergleiche C-E und C-F. Beschreibe, wie sich das Zählen der Tonstufen und der Höreindruck unterscheiden.
  3. Transfer: Leite aus dem Dur-Muster ab, warum G-Dur im Unterschied zu C-Dur ein Fis benötigt.
  4. Melodieanalyse: Untersuche eine kurze Melodie in C-Dur und markiere alle Sekunden, Terzen und Quinten.
  5. Dreiklang: Erkläre, warum C E G als C-Dur-Dreiklang besonders stabil wirkt und wie er aus der Tonleiter gewonnen wird.
  6. Gehörbildung: Höre zwei kurze Tonfolgen und entscheide begründet, welche eher nach C-Dur klingt.
  7. Musikalische Gestaltung: Komponiere zwei Schlusswendungen in C-Dur, eine offen klingende und eine abgeschlossen klingende, und begründe Deine Entscheidungen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur einzelne Fakten wiedergeben kannst, sondern die C-Dur-Tonleiter praktisch, hörend und erklärend beherrschst.

  1. Notenschrift: Du kannst die C-Dur-Tonleiter im Violinschlüssel richtig notieren.
  2. Klaviatur: Du kannst die C-Dur-Töne auf der Klaviatur zeigen oder auf Deinem Instrument spielen.
  3. Ganzton und Halbton: Du kannst die Schrittfolge der Dur-Tonleiter erklären und auf C-Dur anwenden.
  4. Intervalle: Du kannst Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave vom Ton C aus bestimmen.
  5. Gehörbildung: Du kannst einfache Tonabstände aus C-Dur nachsingen oder wiedererkennen.
  6. Komposition: Du kannst eine kurze Melodie in C-Dur gestalten und begründen, warum sie zur Tonart passt.
  7. Reflexion: Du kannst typische Fehler wie die Verwechslung von H und B oder das falsche Zählen von Intervallen erkennen und korrigieren.




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