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Der wilde Wald

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Der wilde Wald




Einleitung

Der wilde Wald ist ein Dokumentarfilm von Regisseurin Lisa Eder aus dem Jahr 2021. Der Film führt Dich in den Nationalpark Bayerischer Wald. Dort kannst Du sehen, wie sich ein Wald verändert, wenn Menschen in großen Bereichen nicht dauernd Bäume fällen, neu pflanzen oder alles aufräumen. Die wichtigste Idee heißt: Natur Natur sein lassen.

Der Film ist in Deutschland ohne Altersbeschränkung freigegeben. Pädagogische Filmempfehlungen richten sich eher an ältere Kinder. Dieser aiMOOC bereitet die wichtigsten Inhalte deshalb in einfacher Sprache für Kinder ab 6 Jahren auf. Wenn Du den ganzen Film anschaust, ist es gut, wenn Erwachsene Dich begleiten und schwierige Stellen mit Dir besprechen.

Der Nationalpark liegt im Osten Bayerns an der Grenze zu Tschechien. Auf der anderen Seite der Grenze liegt der Nationalpark Šumava. Wälder, Moore, Bäche und Berge bilden hier einen großen Naturraum.

Der kurze Kinotrailer gibt Dir einen ersten Eindruck von den Bildern des Films. Achte darauf: Was bewegt sich? Was klingt? Wo siehst Du alte, junge oder abgestorbene Bäume?


Was ist ein Dokumentarfilm?

Ein Dokumentarfilm zeigt die wirkliche Welt. In Der wilde Wald siehst Du echte Landschaften, Tiere und Menschen. Der Film verbindet große Naturaufnahmen mit Gesprächen. Forschende und andere Menschen erklären, wie sie den Wald erleben und untersuchen. Außerdem wird gezeigt, dass es früher Streit darüber gab, ob abgestorbene Bäume und vom Borkenkäfer befallene Wälder einfach stehen und liegen bleiben dürfen.

Ein Dokumentarfilm erzählt also keine erfundene Abenteuergeschichte. Trotzdem gestaltet die Regisseurin den Film: Sie entscheidet, welche Bilder, Töne, Gespräche und Reihenfolgen Du siehst. Deshalb kannst Du beim Anschauen nicht nur über den Wald, sondern auch über Film und Medien lernen.


Wildnis: Wenn Natur viel selbst entscheiden darf

Wildnis bedeutet nicht, dass ein Ort gefährlich oder ungeordnet ist. Wildnis bedeutet: Die Natur bekommt viel Raum und Zeit, sich nach ihren eigenen Prozessen zu entwickeln. Bäume dürfen alt werden. Stürme dürfen Äste und Stämme zu Boden werfen. Käfer dürfen Holz fressen. Pilze dürfen Holz zersetzen. Aus Samen wachsen neue Pflanzen.

Im Nationalpark Bayerischer Wald wird diese Idee mit dem Satz Natur Natur sein lassen beschrieben. In den Naturzonen soll der Mensch die natürlichen Abläufe möglichst wenig lenken. Genau dieses Prinzip steht im Mittelpunkt des Films.

Schau das Bild genau an: Ein wilder Wald sieht nicht überall gleich aus. Neben großen Bäumen findest Du kleine Bäume, umgestürzte Stämme, moosige Flächen, offene Stellen und dichtes Grün. Diese Mischung ist wichtig.


Wie verändert sich ein Wald von selbst?

Ein Wald ist nie fertig. Er verändert sich ständig. Fachleute sprechen bei solchen Veränderungen auch von Sukzession. Für Dich reicht die Idee eines Waldkreislaufs:

  1. Samen: Samen fallen auf den Boden oder werden von Tieren verbreitet.
  2. Keimling: Aus manchen Samen wachsen winzige junge Pflanzen.
  3. Junger Baum: Die Pflanze wächst und braucht Licht, Wasser und Nährstoffe.
  4. Alter Baum: Ein großer Baum bietet vielen Tieren Nahrung, Schutz und Höhlen.
  5. Totholz: Stirbt oder fällt der Baum, beginnt ein neuer wichtiger Abschnitt.
  6. Neues Leben: Pilze, Insekten und andere Lebewesen bauen das Holz langsam ab. Nährstoffe gelangen wieder in den Boden, und neue Pflanzen können wachsen.

Nach Stürmen oder starkem Borkenkäferbefall können viele Bäume auf einmal sterben. Das sieht zuerst dramatisch aus. Doch auf hellen Flächen wachsen Gräser, Sträucher und junge Bäume. So entsteht mit der Zeit wieder Wald. Nicht jeder Teil des Waldes ist dabei gleich alt. Gerade diese verschiedenen Entwicklungsphasen machen einen natürlichen Wald vielfältig.


Totholz ist voller Leben

Totholz ist abgestorbenes Holz. Dazu gehören stehende tote Bäume, abgebrochene Äste, Baumstümpfe und Stämme auf dem Boden. Der Name klingt, als wäre dort nichts mehr los. Das Gegenteil ist richtig: Totholz ist für sehr viele Lebewesen ein wichtiger Lebensraum.

In und auf Totholz leben zum Beispiel Käfer, Pilze, Moose und viele winzige Tiere. Spechte suchen in altem Holz nach Nahrung oder bauen Höhlen. Später können auch andere Tiere solche Höhlen nutzen. Wenn Pilze und kleine Tiere das Holz zersetzen, werden Nährstoffe wieder Teil des Waldbodens.

Etwa ein Drittel der Arten, die in deutschen Wäldern vorkommen, ist auf Totholz angewiesen. Deshalb ist es für die Artenvielfalt besonders wichtig, dass im Nationalpark viel abgestorbenes Holz im Wald bleiben darf.

In dieser Folge von Nationalpark Dingsbums erklären Kinder der Nationalparkschulen, warum Totholz wichtig ist. Höre auf Wörter, die Du schon kennst, und sammle danach drei neue Entdeckungen.


Der Borkenkäfer: klein, aber wirksam

Einige Borkenkäfer leben unter der Rinde von Bäumen. Der Buchdrucker ist eine Borkenkäferart, die vor allem Fichten befallen kann. Wenn sehr viele Fichten geschwächt sind, können sich die Käfer stark vermehren. Dann sterben viele Bäume.

Im Wirtschaftswald versuchen Menschen oft, befallene Bäume schnell zu entfernen, damit sich Käfer nicht weiter ausbreiten. In den Naturzonen eines Nationalparks ist das Ziel anders: Dort dürfen natürliche Prozesse ablaufen. Sterbende Fichten werden zu Totholz. Gleichzeitig bekommen junge Bäume mehr Licht. So verändert sich der Wald.

Der Borkenkäfer ist deshalb kein „böser“ Käfer. Er gehört zum Ökosystem Wald. Für Menschen kann sein Auftreten Probleme verursachen, aber in einer Wildnis kann er auch ein wichtiger Teil der natürlichen Veränderung sein.


Artenvielfalt: Viele Arten, viele Beziehungen

Artenvielfalt bedeutet: In einem Gebiet leben viele verschiedene Arten von Pflanzen, Tieren, Pilzen und anderen Lebewesen. Ein artenreicher Wald besteht nicht nur aus vielen Bäumen. Auch Tiere im Boden, Käfer im Holz, Vögel in Baumhöhlen, Pilze auf Stämmen und Säugetiere gehören dazu.

Pilze sind wichtige Helfer im Wald. Manche zersetzen totes Holz. Andere leben mit Baumwurzeln zusammen. So entstehen viele Beziehungen, die ein Wald braucht.

Spechte finden in alten und abgestorbenen Bäumen Nahrung und Plätze für Höhlen. Eine Spechthöhle kann später auch für andere Tiere nützlich sein. Deshalb kann ein alter Baum für viele Arten wertvoll sein.

Auch der Luchs lebt wieder im Bayerischen Wald. Er ist sehr scheu. Im Film steht er zusammen mit vielen anderen Arten für die Frage: Was passiert, wenn Lebensräume groß genug, vielfältig und geschützt sind?


Naturschutz: Schützen heißt manchmal auch in Ruhe lassen

Naturschutz kann unterschiedlich aussehen. Manchmal pflegen Menschen eine Wiese, damit seltene Pflanzen dort genug Licht bekommen. Manchmal bauen sie einen Amphibienzaun. In einem Nationalpark ist ein besonders wichtiges Ziel, natürliche Prozesse in großen Gebieten möglichst frei ablaufen zu lassen.

Das bedeutet aber nicht, dass Menschen gar nichts tun. Rangerinnen und Ranger informieren Gäste, beobachten Entwicklungen und achten auf Schutzregeln. Forschende untersuchen Tiere, Pflanzen, Pilze und Veränderungen im Wald. Wege helfen Besucherinnen und Besuchern, die Natur zu erleben, ohne empfindliche Bereiche unnötig zu stören.

Wenn Du einen Nationalpark besuchst, kannst Du mithelfen: Bleib dort auf den erlaubten Wegen, wo das vorgeschrieben ist. Nimm Deinen Müll wieder mit. Lass Tiere, Pflanzen, Pilze und Totholz dort, wo sie sind. Sei aufmerksam und rücksichtsvoll.

Naturschutz bedeutet also nicht nur „etwas reparieren“. Manchmal ist Schutz auch die Entscheidung, nicht einzugreifen und der Natur Zeit zu geben.


Was zeigt der Film über Mensch und Natur?

Der wilde Wald stellt eine große Frage: Muss der Mensch Natur immer ordnen und kontrollieren? Oder können wir auch beobachten, staunen und lernen, ohne alles zu verändern?

Im Film siehst Du Menschen, die den Wald erforschen, fotografieren, schützen und über ihn nachdenken. Besonders wichtig ist dabei die Idee, dass ein umgestürzter Baum nicht automatisch „Unordnung“ ist. Aus Sicht vieler Waldarten ist er Nahrung, Wohnung und Anfang von etwas Neuem.

Der Film zeigt außerdem, dass Menschen dieselbe Landschaft unterschiedlich bewerten können. Was für die einen wie ein kaputter Wald aussieht, kann für andere ein spannender natürlicher Entwicklungsprozess sein. Gute Fragen helfen Dir, beide Sichtweisen zu verstehen.

Die längere Trailerversion zeigt mehr Eindrücke aus dem Nationalpark. Suche beim Anschauen nach drei Zeichen von Veränderung: einem alten Baum, Totholz und jungem Grün.


Der Wald als großes Netz

Ein Wald ist ein Ökosystem. Das bedeutet: Viele lebende und nicht lebende Teile wirken zusammen. Dazu gehören Tiere, Pflanzen, Pilze, Boden, Wasser, Licht, Luft und Temperatur.

Ein Beispiel: Ein Baum fällt um. Dadurch entsteht eine helle Stelle. Junge Pflanzen bekommen mehr Licht. Käfer nutzen das Holz. Pilze bauen es ab. Ein Specht findet Nahrung. Das Holz speichert Feuchtigkeit. Nach und nach gelangen Nährstoffe in den Boden. Ein einziges Ereignis kann also viele Folgen haben.

Darum ist Artenvielfalt nicht nur eine Liste von Tiernamen. Sie bedeutet auch viele Beziehungen. Wenn Lebensräume verschieden sind, finden mehr Arten passende Orte zum Leben.


Was kannst Du beim Waldspaziergang entdecken?

Du brauchst keine seltenen Tiere zu sehen, um Wildnis zu erforschen. Achte auf kleine Spuren:

  1. Totholz: Gibt es liegende oder stehende abgestorbene Bäume?
  2. Baumnachwuchs: Wachsen junge Bäume neben alten Stämmen?
  3. Pilze: Findest Du Pilze auf Holz oder Boden? Schau nur, ohne unbekannte Pilze anzufassen oder zu essen.
  4. Fraßspuren: Siehst Du Löcher, Gänge oder abgeknabberte Stellen?
  5. Vogelstimmen: Welche Geräusche hörst Du?
  6. Moos: Wo hält sich besonders viel Feuchtigkeit?

Nimm aus Schutzgebieten nichts mit. Ein Foto, eine Zeichnung oder eine Notiz reicht für Deine Forschung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Wildnis im Nationalpark am besten? (Die Natur darf sich in großen Bereichen weitgehend selbst entwickeln) (!Alle Bäume werden jedes Jahr gefällt) (!Der Wald wird täglich aufgeräumt) (!Nur Tiere dürfen den Wald betreten)




Was ist Totholz? (Abgestorbenes Holz von Bäumen und Ästen) (!Nur frisch gesägtes Bauholz) (!Ein Stein mit Moos) (!Ein lebender junger Baum)




Warum ist Totholz wichtig? (Es bietet vielen Lebewesen Nahrung und Lebensraum) (!Es macht alle Tiere krank) (!Es verhindert jedes neue Pflanzenwachstum) (!Es ist im Wald immer nutzlos)




Was bedeutet Artenvielfalt? (Viele verschiedene Arten leben in einem Gebiet) (!Nur eine Baumart wächst überall) (!Alle Tiere sehen gleich aus) (!Es gibt keine Pilze)




Was kann nach dem Umfallen eines Baumes passieren? (Mehr Licht erreicht den Boden und junge Pflanzen können wachsen) (!Der ganze Wald hört sofort auf zu wachsen) (!Alle Tiere verlassen für immer den Wald) (!Der Boden verschwindet)




Welche Tiergruppe kann Totholz als Lebensraum nutzen? (Käfer) (!Delfine) (!Pinguine) (!Korallen)




Was ist ein Dokumentarfilm? (Ein Film über die wirkliche Welt) (!Immer ein Zeichentrickfilm) (!Eine erfundene Zaubergeschichte) (!Nur ein Werbefilm)




Welche Aufgabe haben Pilze im Wald unter anderem? (Sie helfen beim Zersetzen von abgestorbenem Material) (!Sie bauen Straßen) (!Sie fällen alle jungen Bäume) (!Sie trocknen jeden Bach aus)




Wie kannst Du Dich im Nationalpark rücksichtsvoll verhalten? (Du befolgst die Regeln und lässt Tiere und Pflanzen ungestört) (!Du nimmst Totholz als Andenken mit) (!Du scheuchst Tiere auf) (!Du wirfst Verpackungen in den Wald)




Welche Aussage passt zur Idee Natur Natur sein lassen? (Nicht jeder natürliche Wandel muss von Menschen gestoppt werden) (!Jeder alte Baum muss sofort entfernt werden) (!Im Wald darf es nur gleich alte Bäume geben) (!Käfer dürfen niemals Teil eines Waldes sein)





Memory

Wildnis Natur darf sich weitgehend selbst entwickeln
Totholz Lebensraum in abgestorbenem Holz
Artenvielfalt Viele verschiedene Arten
Borkenkäfer Kleiner Käfer unter Baumrinde
Nationalpark Großes Schutzgebiet für Natur
Luchs Scheue Wildkatze
Dokumentarfilm Film über die wirkliche Welt





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Samen Beginn eines neuen Baumes
Jungbaum Wachsende nächste Waldgeneration
Altbaum Bietet Krone Höhlen und Lebensraum
Totholz Abgestorbener Stamm voller Leben
Zersetzung Nährstoffe gelangen wieder in den Kreislauf






Kreuzworträtsel

Wildnis Wie heißt Natur, die sich weitgehend selbst entwickeln darf?
Totholz Wie heißt abgestorbenes Holz im Wald?
Luchs Welche scheue Wildkatze lebt im Bayerischen Wald?
Pilze Welche Lebewesen helfen oft beim Zersetzen von Holz?
Specht Welcher Vogel findet in alten Bäumen Nahrung und baut Höhlen?
Ranger Wie nennt man Menschen, die Gäste informieren und im Nationalpark auf Schutzregeln achten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Nationalpark Bayerischer Wald bekommt die

viel Raum für eigene Entwicklungen.
Die Idee des Schutzgebiets heißt „Natur Natur sein

“.
Abgestorbenes Holz im Wald nennt man

.
Viele Käfer, Pilze und andere Lebewesen nutzen Totholz als

.
Wenn ein großer Baum fällt, kann mehr

den Waldboden erreichen.
Aus Samen können neue junge

wachsen.
Viele verschiedene Arten in einem Gebiet nennt man

.
Ein kleiner Bewohner unter der Rinde kann der

sein.
Der scheue Luchs ist eine große

.
Der Film „Der wilde Wald“ ist ein

.
Naturschutz kann auch bedeuten, natürliche Prozesse nicht ständig zu

.
Bei einem Besuch im Nationalpark sollen Tiere und Pflanzen in

bleiben.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Waldgeräusche: Schließe für eine Minute die Augen und sammle fünf Geräusche aus einem Wald, Park oder Garten. Male danach eine Geräuschekarte.
  2. Totholz: Zeichne einen umgestürzten Baum und füge mindestens vier Lebewesen hinzu, die dort wohnen oder Nahrung finden könnten.
  3. Wildnis: Male zwei Waldbilder: einen stark aufgeräumten Wald und einen Wald mit alten Bäumen, jungen Bäumen und Totholz. Erkläre einen Unterschied.
  4. Filmbeobachtung: Schau einen Trailer zu „Der wilde Wald“ und zeichne drei Dinge, die Dir besonders aufgefallen sind.


Standard

  1. Waldkreislauf: Gestalte sechs Bildkarten von Samen, Jungbaum, Altbaum, Totholz, Zersetzung und neuem Wachstum. Lege daraus einen Kreislauf.
  2. Artenvielfalt: Suche in einem kleinen Naturbereich möglichst viele verschiedene Formen von Pflanzen, Pilzen oder Tierspuren. Fotografiere oder zeichne sie, ohne etwas zu pflücken.
  3. Interview: Frage eine erwachsene Person: „Sollte man einen umgestürzten Baum im Wald liegen lassen?“ Notiere die Antwort und ergänze Deine eigene Meinung.
  4. Dokumentarfilm: Drehe mit Hilfe einer erwachsenen Person ein einminütiges Naturvideo ohne erfundene Handlung. Zeige einen Ort und erkläre, was dort wirklich passiert.


Schwer

  1. Naturschutz: Vergleiche zwei Ideen: „Menschen pflegen Natur aktiv“ und „Menschen lassen Natur in Ruhe“. Finde für beide Ideen ein gutes Beispiel.
  2. Borkenkäfer: Erstelle ein kleines Erklärplakat: Warum kann derselbe Käfer im Wirtschaftswald ein Problem und im Nationalpark Teil eines natürlichen Prozesses sein?
  3. Ökosystem: Baue ein Beziehungsnetz aus den Begriffen Baum, Licht, Wasser, Käfer, Pilz, Specht, Totholz und Boden. Verbinde passende Begriffe mit Pfeilen und erkläre drei Verbindungen.
  4. Nationalpark Bayerischer Wald: Plane mit Erwachsenen eine Exkursion in einen Nationalpark oder ein nahes Schutzgebiet. Formuliere fünf Forscherfragen und dokumentiere die Beobachtungen mit Zeichnungen oder Fotos.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Perspektivwechsel: Ein umgestürzter Baum sieht für manche Menschen „unordentlich“ aus. Erkläre aus Sicht eines Käfers, eines Pilzes und eines jungen Baumes, warum er trotzdem wertvoll sein kann.
  2. Waldentwicklung: Nach einem Sturm sterben viele Bäume. Beschreibe, wie daraus in mehreren Schritten wieder ein vielfältiger Wald entstehen kann.
  3. Naturschutzentscheidung: In einem Schutzgebiet liegt ein toter Baum neben einem Weg. Überlege, wann Menschen ihn aus Sicherheitsgründen entfernen könnten und wann er als Totholz liegen bleiben sollte.
  4. Artenvielfalt: Erkläre mit einem eigenen Beispiel, warum viele verschiedene Lebensräume in einem Wald mehr Arten Platz bieten können als ein Wald, der überall gleich aussieht.
  5. Filmwirkung: Wähle eine Naturaufnahme aus dem Trailer. Beschreibe, wie Bild, Ton und Kameraperspektive Deine Gefühle oder Gedanken über den Wald beeinflussen.
  6. Transfer: Übertrage die Idee „Natur Natur sein lassen“ auf einen Garten, Schulhof oder Park. Was könnte man dort weniger stark ordnen, damit mehr Tiere und Pflanzen Platz finden?




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Der wilde Wald ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Zusammenhänge erklären kannst.

  1. Wildnis: Du kannst in eigenen Worten erklären, was Wildnis im Nationalpark bedeutet.
  2. Waldentwicklung: Du kannst beschreiben, wie alte Bäume, Totholz und neues Wachstum zusammengehören.
  3. Totholz: Du kannst mindestens drei Gründe nennen, warum abgestorbenes Holz für den Wald wichtig ist.
  4. Artenvielfalt: Du kannst erklären, was Artenvielfalt bedeutet und warum verschiedene Lebensräume dabei helfen.
  5. Naturschutz: Du kannst zeigen, warum Nicht-Eingreifen eine Form von Schutz sein kann.
  6. Dokumentarfilm: Du kannst erklären, wie echte Naturaufnahmen, Gespräche und Filmgestaltung zusammenwirken.
  7. Eigenes Handeln: Du kannst Regeln nennen, mit denen Du Tiere und Pflanzen bei einem Naturbesuch schützt.




OERs zum Thema

Zum Film selbst gibt es keinen passenden deutschsprachigen Wikipedia-Artikel. Der zentrale Lernort des Films hat aber einen eigenen Artikel:



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