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Der perfekte Bericht - Deutschunterricht Klasse 5 und 6 1

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Der perfekte Bericht - Deutschunterricht Klasse 5 und 6 1




Der perfekte Bericht – Deutschunterricht Klasse 5 & 6


Einleitung

Ein Bericht informiert sachlich, genau und verständlich über ein vergangenes Ereignis. Im Deutschunterricht der Klassen 5 und 6 lernst Du, wie Du aus Beobachtungen, Stichpunkten oder Zeugenaussagen einen klar gegliederten Sachtext machst. Ein guter Bericht beantwortet die wichtigsten W-Fragen, trennt Fakten von Meinungen und verwendet eine passende Zeitform, meist das Präteritum.

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Ein Bericht ist besonders nützlich, wenn andere Personen zuverlässig erfahren sollen, was passiert ist: bei einem Unfall, einem Schulfest, einem Sportereignis, einem Klassenausflug, einem Streitfall, einer Beobachtung oder einer besonderen Aktion. Anders als eine Erlebniserzählung will der Bericht nicht spannend ausschmücken, sondern korrekt informieren. Deshalb ist er eine wichtige Textsorte für Schule, Alltag und Journalismus.


Was Du in diesem aiMOOC lernst

  1. Textsorte Bericht: Du erkennst, woran man einen Bericht erkennt und wozu er dient.
  2. W-Fragen: Du sammelst die wichtigsten Informationen zu einem Ereignis.
  3. Aufbau: Du gliederst Deinen Bericht in Überschrift, Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  4. Sachlichkeit: Du formulierst ohne Übertreibungen, Gefühle oder persönliche Meinung.
  5. Zeitform: Du verwendest vor allem das Präteritum und bei Vorzeitigkeit das Plusquamperfekt.
  6. Überarbeitung: Du prüfst Deinen Bericht mit einer Checkliste und verbesserst ihn gezielt.


Grundlagen: Was ist ein Bericht?


Die Funktion eines Berichts

Ein Bericht hat die Aufgabe, Leserinnen und Leser zuverlässig über ein Ereignis zu informieren. Er beantwortet nicht die Frage „Wie spannend war es?“, sondern die Frage „Was ist nachprüfbar passiert?“. Deshalb gehört der Bericht zu den informierenden Textsorten. Ein Bericht kann kurz oder ausführlich sein. Für die Klassen 5 und 6 ist besonders wichtig: Der Bericht soll vollständig, geordnet, sachlich und verständlich sein.


Typische Anlässe für Berichte

  1. Unfallbericht: Du berichtest sachlich, was bei einem Unfall passiert ist.
  2. Schulbericht: Du informierst über ein Ereignis in der Schule.
  3. Sportbericht: Du schilderst den Ablauf und das Ergebnis eines Sportereignisses.
  4. Veranstaltungsbericht: Du berichtest über ein Fest, einen Projekttag oder eine Aufführung.
  5. Zeugenbericht: Du hältst fest, was Du beobachtet hast.
  6. Zeitungsbericht: Du informierst Leserinnen und Leser über ein öffentlich interessantes Ereignis.


Bericht, Erzählung und Kommentar unterscheiden

Textsorte Ziel Typische Sprache Beispiel
Bericht sachlich informieren genau, nüchtern, ohne Meinung Ein Bericht über einen Unfall auf dem Schulhof
Erlebniserzählung unterhalten und Erlebnisse anschaulich machen spannend, gefühlsbetont, mit wörtlicher Rede Eine Erzählung über einen aufregenden Ausflug
Beschreibung Merkmale genau darstellen ordnend, anschaulich, beobachtend Eine Beschreibung eines Fahrrads
Kommentar eine Meinung begründen wertend, argumentierend, überzeugend Ein Kommentar zur Handynutzung in der Pause


Die W-Fragen


Die wichtigsten Fragen

Die W-Fragen helfen Dir, die nötigen Informationen zu sammeln. Ohne diese Fragen wird ein Bericht oft unvollständig. Besonders wichtig sind die Fragen nach Personen, Ort, Zeit, Ereignis, Ablauf, Ursache, Folgen und Quelle.

W-Frage Bedeutung Beispiel für eine Antwort
Wer? Wer war beteiligt? die Klasse 6b, zwei Schüler, eine Lehrerin
Was? Was ist passiert? ein Zusammenstoß auf dem Pausenhof
Wann? Wann geschah es? am Dienstag um 10:05 Uhr
Wo? Wo geschah es? auf dem Schulhof neben dem Basketballkorb
Wie? Wie lief es ab? Ein Schüler rannte rückwärts und bemerkte den anderen nicht.
Warum? Warum geschah es? wegen Unachtsamkeit und Gedränge
Welche Folgen? Was geschah danach? eine Schülerin holte Hilfe, der Sanitätsdienst wurde informiert
Woher? Woher stammen die Informationen? Beobachtung, Aussage der Aufsicht, Notizen


Welche W-Fragen gehören wohin?

In der Einleitung stehen die wichtigsten Informationen: Wer war beteiligt? Was ist passiert? Wann und wo geschah es? Im Hauptteil erklärst Du den Ablauf genauer: Wie kam es dazu? Warum geschah es? Im Schluss stehen die Folgen: Was wurde danach getan? Welche Auswirkungen hatte das Ereignis?


Der Aufbau eines Berichts


Die vier Bausteine

Ein guter Bericht folgt einer klaren Gliederung. Dadurch können Leserinnen und Leser schnell verstehen, worum es geht.

Baustein Aufgabe Tipp
Überschrift nennt das Thema knapp sachlich und informativ formulieren
Einleitung beantwortet die wichtigsten W-Fragen Wer, was, wann und wo zuerst nennen
Hauptteil erklärt den Ablauf genau zeitlich oder logisch ordnen
Schluss nennt Folgen und Ergebnis keine neue Meinung hinzufügen


Die Überschrift

Die Überschrift soll Leserinnen und Lesern sofort zeigen, worum es geht. Sie darf nicht übertreiben und soll keine Spannung wie in einer Erzählung erzeugen. Eine gute Überschrift ist kurz, sachlich und genau.

Weniger passend Besser
Der schlimmste Pausenhof-Schock aller Zeiten Zusammenstoß auf dem Schulhof
Ein unglaublich aufregender Tag Projekttag zur Verkehrssicherheit
Chaos beim Sportfest Verzögerung beim Sportfest der Klassen 5 und 6


Die Einleitung

Die Einleitung beantwortet die wichtigsten Grundfragen. Sie kann aus einem oder zwei Sätzen bestehen. Für Klasse 5 und 6 ist es hilfreich, in der Einleitung direkt zu nennen, was passiert ist, wo es geschah und wann es geschah.

Beispiel: Am Dienstag, dem 14. Mai, kam es um 10:05 Uhr auf dem Schulhof der Beispielschule zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Schülern der Klasse 6b.


Der Hauptteil

Im Hauptteil schilderst Du den Ablauf genau. Du ordnest die Informationen so, dass Leserinnen und Leser die Ursache und den Verlauf verstehen. Du schreibst nicht einfach eine Stichwortliste ab, sondern bildest vollständige Sätze. Wichtig ist, dass Du keine erfundenen Einzelheiten ergänzt.

Beispiel: Während der zweiten Pause spielten mehrere Kinder in der Nähe des Basketballkorbs. Ein Schüler lief rückwärts, um einen Ball zu fangen. Dabei übersah er einen Mitschüler, der von der anderen Seite kam. Beide stießen zusammen und fielen zu Boden.


Der Schluss

Der Schluss nennt die Folgen des Ereignisses. Dazu gehören Hilfeleistungen, Schäden, Verletzungen, Entscheidungen oder weitere Schritte. Der Schluss soll sachlich bleiben und keine persönliche Bewertung enthalten.

Beispiel: Die Pausenaufsicht brachte beide Schüler in das Sekretariat. Ein Schüler kühlte sein Knie, der andere konnte nach kurzer Zeit wieder am Unterricht teilnehmen. Die Lehrkraft erinnerte die Klasse anschließend an die Pausenregeln.


Sprache im Bericht


Sachlich schreiben

Ein Bericht ist sachlich. Das bedeutet: Du schreibst so, dass die Informationen überprüfbar bleiben. Du vermeidest Übertreibungen, Vermutungen und persönliche Wertungen.

Unsachlich Sachlich
Der Schüler raste völlig verrückt über den Hof. Der Schüler lief schnell über den Hof.
Alle waren total geschockt. Mehrere Kinder blieben stehen und beobachteten die Situation.
Zum Glück war es nicht so schlimm. Es wurden keine schweren Verletzungen gemeldet.
Ich fand das Verhalten unmöglich. Die Lehrkraft wies auf die Pausenregeln hin.


Genau schreiben

Ein Bericht soll nicht nur sachlich, sondern auch genau sein. Ungenaue Wörter wie „irgendwann“, „irgendwo“, „manche“ oder „Sachen“ helfen Leserinnen und Lesern wenig. Besser sind konkrete Angaben.

Ungenau Genauer
irgendwann in der Pause während der zweiten Pause um 10:05 Uhr
irgendwo draußen auf dem Schulhof neben dem Basketballkorb
ein paar Kinder fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b
es gab Probleme der Beginn des Staffellaufs verzögerte sich um zehn Minuten


Die passende Zeitform

Ein Bericht über ein vergangenes Ereignis steht meistens im Präteritum. Wenn etwas schon vorher passiert war, verwendest Du das Plusquamperfekt. Für Folgen, die noch gelten, kann auch das Präsens passend sein.

Zeitform Verwendung Beispiel
Präteritum Hauptereignis in der Vergangenheit Die Klasse besuchte das Museum.
Plusquamperfekt etwas geschah vor dem Hauptereignis Die Lehrerin hatte die Gruppe vorher eingeteilt.
Präsens etwas gilt noch jetzt Die Ausstellung ist bis Freitag geöffnet.


Direkte und indirekte Rede

In einem Bericht kann es Aussagen von Personen geben. Für Klasse 5 und 6 ist es wichtig, Aussagen nicht zu verfälschen. Häufig ist die indirekte Rede passend, weil sie sachlicher wirkt als ein langer Dialog. Wörtliche Rede verwendest Du nur, wenn ein genauer Wortlaut wichtig ist.

Wörtliche Rede: Die Lehrerin sagte: „Bitte bleibt auf dem Pausenhof stehen.“

Indirekte Rede: Die Lehrerin erklärte, die Schülerinnen und Schüler sollten auf dem Pausenhof stehen bleiben.


Vom Stichwort zum fertigen Bericht


Schritt 1: Informationen sammeln

Bevor Du schreibst, sammelst Du alle wichtigen Informationen. Dazu nutzt Du Beobachtungen, Notizen, Aussagen von Beteiligten oder vorgegebenes Material. Du prüfst, welche Angaben sicher sind und welche unklar bleiben. Unklare Angaben darfst Du nicht einfach erfinden.


Schritt 2: Stichpunkte ordnen

Ordne Deine Stichpunkte nach den W-Fragen. Markiere besonders wichtige Angaben. Streiche Wiederholungen und unwichtige Nebensachen. Achte darauf, dass die Reihenfolge verständlich ist.

Sammlung Ordnung
Ball, Pause, Lehrerin, Schulhof, Knie, 10:05 Uhr, Basketballkorb, Hilfe Wann: 10:05 Uhr; Wo: Schulhof; Was: Zusammenstoß; Folgen: Knie gekühlt


Schritt 3: Bericht planen

Plane die Gliederung, bevor Du ausformulierst. Notiere kurz, was in Einleitung, Hauptteil und Schluss gehört. So vermeidest Du, dass Du wichtige Informationen vergisst oder durcheinander gerätst.


Schritt 4: Bericht schreiben

Schreibe nun vollständige Sätze. Beginne mit der Einleitung und achte darauf, dass die wichtigsten Informationen früh auftauchen. Im Hauptteil erklärst Du die Abfolge genau. Im Schluss nennst Du Folgen und Ergebnis.


Schritt 5: Bericht überarbeiten

Ein guter Bericht entsteht oft erst durch Überarbeitung. Lies Deinen Text noch einmal mit Abstand. Prüfe Inhalt, Aufbau, Sprache und Rechtschreibung. Nutze dabei die Checkliste in diesem aiMOOC.


Muster: Aus Material wird ein Bericht


Ausgangsmaterial

Stichpunkte: Dienstag, 14. Mai; zweite Pause; Schulhof; Klasse 6b; Basketballkorb; zwei Schüler stoßen zusammen; ein Schüler läuft rückwärts; Ballspiel; Pausenaufsicht hilft; Knie gekühlt; keine schweren Verletzungen; Hinweis auf Pausenregeln.


Musterbericht

Zusammenstoß auf dem Schulhof

Am Dienstag, dem 14. Mai, kam es während der zweiten Pause auf dem Schulhof der Beispielschule zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Schülern der Klasse 6b. Der Vorfall ereignete sich um 10:05 Uhr in der Nähe des Basketballkorbs.

Mehrere Schülerinnen und Schüler spielten dort mit einem Ball. Ein Schüler lief rückwärts, um den Ball zu fangen. Dabei bemerkte er einen Mitschüler nicht, der von der anderen Seite kam. Beide Schüler stießen zusammen und fielen zu Boden. Die Pausenaufsicht ging sofort zu den Kindern und fragte nach Verletzungen.

Ein Schüler kühlte anschließend im Sekretariat sein Knie. Schwere Verletzungen wurden nicht festgestellt. Nach dem Vorfall erinnerte die Lehrkraft die Klasse daran, beim Spielen auf genügend Abstand zu achten.


Warum ist der Musterbericht gelungen?

  1. Überschrift: Die Überschrift nennt das Ereignis sachlich.
  2. Einleitung: Die wichtigsten W-Fragen werden früh beantwortet.
  3. Hauptteil: Der Ablauf ist verständlich geordnet.
  4. Schluss: Die Folgen werden knapp genannt.
  5. Sachlichkeit: Der Text verzichtet auf Übertreibungen und persönliche Meinung.
  6. Präteritum: Die Vergangenheitsform wird passend verwendet.


Häufige Fehler und bessere Lösungen


Fehler 1: Erzählend statt berichtend schreiben

Manchmal klingt ein Bericht wie eine spannende Erzählung. Das passt nicht, weil ein Bericht informieren soll.

Fehler Verbesserung
Plötzlich passierte etwas Unglaubliches. Um 10:05 Uhr kam es zu einem Zusammenstoß.
Alle schrien laut durcheinander. Mehrere Kinder riefen die Pausenaufsicht.


Fehler 2: Wichtige Informationen fehlen

Wenn Ort, Zeit oder beteiligte Personen fehlen, können Leserinnen und Leser das Ereignis nicht richtig einordnen. Prüfe deshalb immer die W-Fragen.


Fehler 3: Meinung wird als Tatsache dargestellt

Sätze wie „Der Schüler war schuld“ sind problematisch, wenn Du es nicht sicher belegen kannst. Besser ist eine beobachtbare Formulierung: „Der Schüler lief rückwärts und stieß mit einem Mitschüler zusammen.“


Fehler 4: Unpassende Zeitform

Ein Bericht über Vergangenes steht meist im Präteritum. Statt „Die Klasse geht in die Turnhalle“ schreibst Du: „Die Klasse ging in die Turnhalle.“


Fehler 5: Unklare Reihenfolge

Wenn Du zwischen verschiedenen Zeitpunkten hin und her springst, wird der Bericht schwer verständlich. Ordne den Ablauf logisch: zuerst Ausgangssituation, dann Ereignis, dann Reaktion, dann Folgen.


Checkliste für Deinen Bericht


Inhalt prüfen

  1. W-Fragen: Sind Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum und Folgen geklärt?
  2. Quelle: Ist klar, woher die Informationen stammen?
  3. Vollständigkeit: Fehlen wichtige Angaben?
  4. Genauigkeit: Sind Ort, Zeit und Personen möglichst genau genannt?
  5. Fakten: Sind alle Angaben überprüfbar?


Aufbau prüfen

  1. Überschrift: Ist sie sachlich und passend?
  2. Einleitung: Werden die wichtigsten Informationen früh genannt?
  3. Hauptteil: Ist der Ablauf verständlich geordnet?
  4. Schluss: Werden Folgen oder Ergebnis genannt?
  5. Absatz: Gibt es sinnvolle Abschnitte?


Sprache prüfen

  1. Sachlichkeit: Gibt es keine persönliche Meinung?
  2. Präteritum: Passt die Zeitform?
  3. Wortwahl: Sind die Wörter genau und nicht übertrieben?
  4. Satzbau: Sind die Sätze verständlich?
  5. Rechtschreibung: Sind Großschreibung, Zeichensetzung und Grammatik überprüft?


Differenzierung für Klasse 5 und 6


Unterstützung für den Einstieg

Wenn Dir das Schreiben eines Berichts noch schwerfällt, nutze zuerst eine Tabelle mit W-Fragen. Danach formulierst Du aus jeder Tabellenzeile einen Satz. Anschließend verbindest Du die Sätze zu einem zusammenhängenden Text.


Herausforderung für Fortgeschrittene

Wenn Du sicherer bist, kannst Du mehrere Quellen vergleichen. Prüfe, ob Aussagen zusammenpassen oder sich widersprechen. Schreibe dann einen Bericht, der deutlich macht, welche Informationen sicher sind und welche noch unklar bleiben.


Partnerarbeit und Schreibkonferenz

In einer Schreibkonferenz liest eine Partnerin oder ein Partner Deinen Bericht und gibt Rückmeldung. Dabei soll nicht nur gesagt werden, ob der Text „gut“ ist. Besser sind genaue Hinweise: Welche W-Frage fehlt? Wo ist der Ablauf unklar? Welche Formulierung wirkt wertend? Welche Stelle könnte genauer sein?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel eines Berichts? (Sachlich über ein Ereignis informieren) (!Eine erfundene Geschichte spannend erzählen) (!Eine persönliche Meinung beweisen) (!Ein Gedicht auswendig lernen)




Welche Zeitform verwendet man in einem Bericht über ein vergangenes Ereignis meistens? (Präteritum) (!Futur) (!Imperativ) (!Konjunktiv ohne Grund)




Was gehört nicht in einen sachlichen Bericht? (Persönliche Bewertung) (!Ort des Ereignisses) (!Zeit des Ereignisses) (!Folgen des Ereignisses)




Welche Fragen helfen beim Sammeln wichtiger Informationen? (Die W Fragen) (!Die Reimwörter) (!Die Lieblingsfragen) (!Die Fantasiefragen)




Welche Information gehört besonders in die Einleitung eines Berichts? (Das wichtigste Ereignis mit Ort und Zeit) (!Die persönliche Meinung zum Ereignis) (!Ein erfundener spannender Dialog) (!Ein offenes Ende)




Was steht im Hauptteil eines Berichts? (Der genaue Ablauf des Ereignisses) (!Nur die Überschrift) (!Nur die Rechtschreibregeln) (!Nur ein persönliches Fazit)




Was bedeutet sachliche Sprache? (Ohne Übertreibung und ohne persönliche Meinung schreiben) (!Möglichst viele Ausrufezeichen verwenden) (!Gefühle besonders stark betonen) (!Unklare Vermutungen einbauen)




Welche Angabe macht einen Bericht genauer? (Um 10 Uhr auf dem Schulhof) (!Irgendwann draußen) (!Später irgendwo) (!Viele Sachen passierten)




Was solltest Du nicht tun wenn eine Information fehlt? (Die Information erfinden) (!Die Quelle prüfen) (!Nachfragen) (!Die Lücke sachlich benennen)




Was ist beim Überarbeiten eines Berichts besonders wichtig? (Alle Fakten und W Fragen prüfen) (!Den Text möglichst geheim halten) (!Viele Gefühle ergänzen) (!Die Reihenfolge absichtlich durcheinanderbringen)





Memory

W-Fragen Informationen sammeln
Präteritum Vergangenes berichten
Sachlichkeit ohne Meinung schreiben
Quelle Herkunft der Information
Überschrift Thema knapp nennen
Hauptteil Ablauf erklären





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Recherche Fakten sammeln
Planung W-Fragen ordnen
Entwurf Bericht ausformulieren
Überarbeitung Sachlichkeit prüfen
Abgabe Text sauber präsentieren






Kreuzworträtsel

Bericht Welche Textsorte informiert sachlich über ein Ereignis?
Präteritum In welcher Zeitform steht ein Bericht über Vergangenes meistens?
Quelle Wie nennt man die Herkunft einer Information?
Überschrift Was nennt am Anfang das Thema knapp?
Fakten Was darf man in einem Bericht nicht erfinden?
Sachlichkeit Welcher Schreibstil verzichtet auf persönliche Meinung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Bericht informiert sachlich über ein

. Die wichtigsten Informationen sammelst Du mit den

. In der Einleitung nennst Du meist Ort und

. Der Hauptteil erklärt den

. Der Schluss nennt wichtige

. Ein Bericht über Vergangenes steht meistens im

. Persönliche Meinungen und Übertreibungen passen nicht zur

. Wenn etwas vor dem Hauptereignis passiert war, verwendest Du das

. Eine gute Überschrift ist knapp und

. Beim Überarbeiten prüfst Du, ob alle

stimmen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. W-Fragen-Karte: Erstelle eine übersichtliche Karte mit den wichtigsten W-Fragen und je einem Beispiel aus dem Schulalltag.
  2. Mini-Bericht: Schreibe einen kurzen Bericht über eine Unterrichtsstunde, eine Pause oder eine Klassenaktion.
  3. Sachlich oder unsachlich: Sammle fünf unsachliche Sätze und formuliere sie sachlich um.
  4. Überschriften-Werkstatt: Erfinde zu drei vorgegebenen Ereignissen jeweils eine sachliche Überschrift.


Standard

  1. Unfallbericht: Schreibe aus vorgegebenen Stichpunkten einen vollständigen Bericht über einen kleinen Unfall auf dem Schulhof.
  2. Schreibkonferenz: Tausche Deinen Bericht mit einer Partnerin oder einem Partner und prüfe gegenseitig W-Fragen, Aufbau und Sachlichkeit.
  3. Quellenvergleich: Vergleiche zwei unterschiedliche Zeugenaussagen zu einem Ereignis und markiere sichere, unsichere und widersprüchliche Informationen.
  4. Zeitformen-Training: Überarbeite einen Bericht, in dem falsche Zeitformen verwendet wurden, und erkläre Deine Änderungen.


Schwer

  1. Zeitungsbericht: Verfasse einen Bericht über ein echtes Ereignis an Deiner Schule, nachdem Du mindestens zwei Personen befragt hast.
  2. Bericht und Kommentar: Schreibe zu demselben Thema zuerst einen sachlichen Bericht und danach einen kurzen Kommentar. Markiere die Unterschiede.
  3. Redaktionsteam: Arbeitet in einer Gruppe wie eine kleine Redaktion und erstellt eine Klassenseite mit mehreren Berichten zu Schulereignissen.
  4. Medienkritik: Untersuche einen Online-Artikel und prüfe, ob er eher berichtet, kommentiert oder erzählt. Begründe Deine Einschätzung mit Textstellen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Bericht: Du erhältst eine ungeordnete Materialsammlung zu einem Schulausflug. Ordne die Informationen nach W-Fragen und schreibe daraus einen Bericht mit passender Überschrift.
  2. Fehleranalyse: Analysiere einen fehlerhaften Bericht. Erkläre, welche Informationen fehlen, welche Formulierungen unsachlich sind und wie der Aufbau verbessert werden kann.
  3. Perspektivwechsel: Vergleiche eine Erlebniserzählung und einen Bericht zum gleichen Ereignis. Erkläre, wie sich Ziel, Sprache und Aufbau unterscheiden.
  4. Quellenprüfung: Zwei Zeugenaussagen widersprechen sich. Entscheide, welche Informationen Du sicher verwenden kannst und welche Du im Bericht offenlassen musst.
  5. Überarbeitungskompetenz: Überarbeite einen eigenen Bericht in zwei Fassungen und begründe schriftlich, welche Änderungen den Text sachlicher, genauer und verständlicher machen.
  6. Alltagsbezug: Wähle ein Ereignis aus Deinem Alltag und erkläre, wann ein Bericht sinnvoller wäre als eine Erzählung oder ein Kommentar.


Lernnachweis

Erstelle als Lernnachweis einen vollständigen Bericht zu einem selbst gewählten oder vorgegebenen Ereignis. Dein Text soll eine sachliche Überschrift, eine klare Einleitung, einen geordneten Hauptteil und einen Schluss mit Folgen enthalten. Gib außerdem eine kurze Selbstauskunft ab: Welche W-Fragen hast Du beantwortet? Welche Quelle war besonders wichtig? Welche Stelle hast Du nach der Überarbeitung verbessert?


Bewertungsraster für den Lernnachweis

Bereich Erfüllt Teilweise erfüllt Noch zu verbessern
Inhalt Alle wichtigen W-Fragen sind beantwortet. Einzelne W-Fragen fehlen oder bleiben ungenau. Mehrere wichtige Informationen fehlen.
Aufbau Überschrift, Einleitung, Hauptteil und Schluss sind klar erkennbar. Die Gliederung ist erkennbar, aber nicht immer logisch. Der Text ist ungeordnet oder schwer nachvollziehbar.
Sprache Der Bericht ist sachlich, genau und verständlich. Einige Formulierungen sind ungenau oder wertend. Der Text enthält viele Meinungen, Übertreibungen oder unklare Stellen.
Zeitform Das Präteritum wird sicher verwendet. Die Zeitform wechselt gelegentlich unpassend. Die Zeitformen sind häufig falsch oder verwirrend.
Überarbeitung Der Text wurde sichtbar verbessert. Einzelne Verbesserungen sind erkennbar. Eine Überarbeitung ist kaum erkennbar.




OERs zum Thema


Quellen und weiterführende Materialien

  1. Wikipedia: Bericht (Journalismus)
  2. Wikipedia: Textsorte
  3. ARD alpha: Journalistische Textsorten: Meldung, Nachricht, Bericht
  4. Wikimedia Commons: Datei Unterricht.jpg
  5. Wikimedia Commons: Datei Pen-writing.jpg



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