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Der Gewitterabend - Trakl, Georg - Gedichtanalyse

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Der Gewitterabend - Trakl, Georg - Gedichtanalyse

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Einleitung

Der Gewitterabend - Trakl, Georg - Gedichtanalyse

„O die roten Abendstunden!“

Georg Trakls Gedicht „Der Gewitterabend“ erschien 1913 im Gedichtband Gedichte. Es hat 16 Verse in vier Strophen. Ein Gewitter zieht auf. Bilder von Wind, Blitzen, Angst und Regen erzeugen eine unruhige Stimmung.

In diesem aiMOOC lernst Du, das Gedicht zu lesen, seine Sprache zu untersuchen und eigene Deutungen mit genauen Verszitaten zu begründen.

Zielgruppe: Klasse 9–10, mit Vertiefungen für Klasse 11–13.

Schwerpunkte: Gedichtanalyse, Lyrisches Ich, Metrum, Kreuzreim, Metapher, Expressionismus und Literarische Moderne.

Georg Trakl, Fotografie von C. P. Wagner, 1910. Wikimedia Commons, gemeinfrei.


Quellfassung und Lesefassung


Quellfassung von 1913

Die Quellfassung ist der historisch belegte Text. Das Gedicht erschien in Georg Trakls Gedichte, Leipzig: Kurt Wolff Verlag, 1913, Seite 19.

Originaldruck, Seite 19. Wikimedia Commons, gemeinfreier Scan.

Überprüfbare Quellen:

  1. Wikisource: Der Gewitterabend – anhand der Vorlage korrigierter Originaltext.
  2. Project Gutenberg: Gedichte von Georg Trakl – digitalisierte Buchfassung.
  3. Vorhandene Gedichttextseite auf MOOCwiki – für den Vergleich und das Zitieren.

Wichtig: Im Original steht in Vers 10 „Möven“, nicht „Möwen“. Die historische Schreibweise bleibt erhalten. Auch die Satzzeichen werden nicht stillschweigend verändert.


Lesefassung mit Versnummern

Die folgende Lesefassung übernimmt den überprüften Wortlaut von 1913. Nur die Versnummern und die Übersicht nach Strophen wurden für das Lernen ergänzt.

Strophe Verse
1 1 O die roten Abendstunden!
2 Flimmernd schwankt am offenen Fenster
3 Weinlaub wirr ins Blau gewunden,
4 Drinnen nisten Angstgespenster.
2 5 Staub tanzt im Gestank der Gossen.
6 Klirrend stößt der Wind in Scheiben.
7 Einen Zug von wilden Rossen
8 Blitze grelle Wolken treiben.
3 9 Laut zerspringt der Weiherspiegel.
10 Möven schrein am Fensterrahmen.
11 Feuerreiter sprengt vom Hügel
12 Und zerschellt im Tann zu Flammen.
4 13 Kranke kreischen im Spitale.
14 Bläulich schwirrt der Nacht Gefieder.
15 Glitzernd braust mit einem Male
16 Regen auf die Dächer nieder.

Worterklärungen: „Rosse“ bedeutet Pferde. Ein „Weiher“ ist ein Teich. „Tann“ bezeichnet einen Nadelwald. „Spitale“ ist eine ältere Form für Krankenhaus. „Möven“ ist hier die historische Schreibweise von Möwen.


Übersetzung und Interpretation unterscheiden

Quellfassung: Der historische Wortlaut der Druckausgabe.

Lesefassung: Derselbe Text, übersichtlich aufbereitet. Sie ist keine neue Dichtung.

Übersetzung: Übertragung in eine andere Sprache. Eine englische Übersetzung von Bertram Kottmann ist online verfügbar. Sie ist urheberrechtlich geschützt und wird deshalb hier nicht übernommen.

Interpretation: Eine begründete Erklärung möglicher Bedeutungen. Sie darf mehrdeutig sein, muss aber zum Text passen.


Das Gedicht hören

Georg Trakl: „Der Gewitterabend“, Rezitation von Fritz Stavenhagen. Veröffentlicht vom Kanal „Lyrik für Puristen“ (2014).

Hörauftrag: Achte auf die Wörter „Klirrend“ (V. 6), „kreischen“ (V. 13) und „braust“ (V. 15). Wie verändert die Stimme ihre Wirkung?

Die Aufnahme ist eine Rezitation, nicht die verbindliche Textquelle. Vergleiche abweichende Schreibweisen und Satzzeichen immer mit dem Originaldruck.


Gedichtanalyse


Inhalt und Entwicklung

Strophe 1: Ein roter Abendhimmel und schwankendes Weinlaub zeigen das nahende Gewitter. „Angstgespenster“ (V. 4) machen die Bedrohung spürbar.

Strophe 2: Staub, Wind und Blitze lassen die Umgebung wild erscheinen. Der „Zug von wilden Rossen“ (V. 7) verstärkt den Eindruck großer Bewegung.

Strophe 3: Bilder wie „Laut zerspringt der Weiherspiegel“ (V. 9) und „Feuerreiter“ (V. 11) steigern die Gefahr.

Strophe 4: Die Schreie der Kranken verstärken das Unbehagen. Am Ende bricht der Regen los. Ob er beruhigt oder die Bedrohung fortsetzt, bleibt offen.

Gewitterwolken in Port Said. Foto: Alaaeldeeb, CC BY-SA 4.0.


Lyrisches Sprechen

Im Gedicht wird kein ausdrücklich sprechendes Ich genannt. Stattdessen werden schnell wechselnde Bilder gezeigt.

Das „offene Fenster“ (V. 2) und das Wort „Drinnen“ (V. 4) verbinden Außenwelt und Innenraum.

Mögliche Deutung: Das Gewitter draußen kann auch innere Angst ausdrücken. Das ist eine Interpretation, keine ausdrücklich ausgesprochene Tatsache.


Form, Reim und Rhythmus

Das Gedicht besitzt vier vierzeilige Strophen. Das Reimschema folgt überwiegend dem Kreuzreim.

Ein Beispiel aus Strophe 1 ist „Abendstunden“ / „gewunden“ und „Fenster“ / „Angstgespenster“. In der dritten Strophe sind die Reimklänge weniger genau.

Der Rhythmus ist überwiegend ein vierhebiger Trochäus: Auf eine betonte Silbe folgt meist eine unbetonte. Vers 5 zeigt eine kleine rhythmische Abweichung.

Wirkung: Die regelmäßige Form steht im Gegensatz zu den wilden und bedrohlichen Bildern.

Vertiefung: Prüfe beim lauten Lesen, welche Betonungen besonders stark sind und ob Satzgrenzen und Versgrenzen zusammenfallen.


Klang und Geräusche

Trakl setzt auffällige Lautwörter ein: „Klirrend“ (V. 6), „kreischen“ (V. 13) und „braust“ (V. 15).

Auch „Weinlaub wirr“ (V. 3) fällt auf: Beide Wörter beginnen mit demselben Laut. Das nennt man Alliteration.

Wirkung: Beim Lesen kannst Du das Gewitter fast hören.

Regen und Donner, Tonaufnahme von Caesar, 2006. Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Hörauftrag: Welche Wörter aus dem Gedicht passen zur Aufnahme? Unterscheide zwischen echten Naturgeräuschen und sprachlich erzeugter Wirkung.


Farben und Bildsprache

Die Farben „roten“ (V. 1), „Blau“ (V. 3) und „Bläulich“ (V. 14) geben dem Gedicht eine auffällige Bildwelt.

„Drinnen nisten Angstgespenster“ (V. 4) macht Angst zu einer beinahe sichtbaren Erscheinung.

Beim „Weiherspiegel“ (V. 9), der „zerspringt“, wird die Wasseroberfläche wie zerbrechliches Glas dargestellt.

Der „Feuerreiter“ (V. 11) kann als bedrohliches Bild für die Gewalt eines Blitzes verstanden werden.

Gewitterblitze, Aufnahme von C. Clark für NOAA, 1978. Gemeinfrei.

Blitzanimation von DocWoelle, 2005. Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Vergleich: Ein Foto zeigt ein beobachtbares Ereignis. Trakls „Feuerreiter“ schafft zusätzlich eine ungewöhnliche, bedrohliche Vorstellung.


Moderne und Expressionismus

Georg Trakl (1887–1914) gehört zu den bedeutenden deutschsprachigen Dichtern des Expressionismus. Dieser ist eine Strömung der literarischen Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Viele expressionistische Texte zeigen starke Gefühle, Ängste, Krisen und ungewöhnliche Bilder.

Trakls Gedicht wurde 1913, vor dem Ersten Weltkrieg, veröffentlicht. Es darf daher nicht ohne Textbelege als Beschreibung eines bereits erlebten Weltkriegs gedeutet werden.

Das Gedicht verbindet eine eher regelmäßige Form mit einer heftigen Bildwelt. Die schnelle Folge unterschiedlicher Eindrücke erinnert an den Reihungsstil des Expressionismus.

Franz Marc: „Blaues Pferd I“ (1911). Wikimedia Commons, gemeinfreies Kunstwerk.

Bildvergleich: Franz Marc verwendet eine ungewöhnliche Farbe für sein Pferd. Trakl gestaltet Natur ebenfalls auf ungewohnte Weise. Untersuche die Unterschiede zwischen dem Bild und den „wilden Rossen“ (V. 7).

„Literaturgeschichte: Expressionismus“, STARK erklärt. Lernvideo zum Epochenkontext, auch beim Hessischen Bildungsserver nachgewiesen.


Deutungsmöglichkeiten

Naturdeutung: Das Gedicht zeigt einen Gewitterverlauf. Von den ersten Anzeichen bis zum Regen (V. 15–16) nimmt die Bewegung zu.

Angstdeutung: Das Wort „Angstgespenster“ (V. 4) und die Schreie der Kranken (V. 13) verbinden das Gewitter mit seelischer Bedrohung.

Deutung als Krisenbild: Die wilden Einzelbilder können eine unsichere und unübersichtliche Welt zeigen. Diese Lesart passt zum Expressionismus, ist aber nicht die einzig mögliche.

Merksatz: Eine gute Gedichtinterpretation erklärt immer: Beobachtung – Textbeleg – Wirkung – Deutung.


Gestufte Hilfen


Hilfe für Klasse 9–10

Lies zuerst jede Strophe einzeln. Unterstreiche Farben, Geräusche und Wörter, die Angst auslösen.

Satzanfang: „In Vers ... steht ..., dadurch wirkt das Gewitter ...“


Hilfe für den mittleren Anspruch

Suche ein sprachliches Mittel. Erkläre, wie es die Stimmung verändert.

Satzanfang: „Das Bild ... in Vers ... kann als ... verstanden werden, weil ...“


Hilfe für Klasse 11–13

Vergleiche zwei Deutungen. Prüfe, welche Textstellen sie stützen und wo Unsicherheit bleibt.

Satzanfang: „Einerseits spricht Vers ... für ..., andererseits lässt Vers ... auch ... zu.“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Beantworte die zehn Fragen. Die Versangaben beziehen sich auf die überprüfte Lesefassung.

Wie beginnt das Gedicht in Vers 1? (O die roten Abendstunden!) (!O die dunklen Abendstunden!) (!O die blauen Morgenstunden!) (!O die stillen Sommerstunden!)




Was nistet laut Vers 4 drinnen? (Angstgespenster) (!Wolken) (!Rosse) (!Flammen)




Welcher Wortlaut steht in Vers 6? (Klirrend stößt der Wind in Scheiben.) (!Leise weht der Wind durch Bäume.) (!Donnernd fällt der Regen nieder.) (!Flüsternd streift der Wind die Gossen.)




Welche Tiere werden in Vers 7 genannt? (wilde Rosse) (!schwarze Raben) (!junge Wölfe) (!weiße Schwäne)




Was zerspringt laut Vers 9? (der Weiherspiegel) (!das Fensterglas) (!der Abendhimmel) (!das Scheunentor)




Welche Schreibweise verwendet die Quellfassung in Vers 10? (Möven) (!Möwen) (!Moven) (!Möwchen)




Wo kreischen laut Vers 13 die Kranken? (im Spitale) (!am Weiher) (!auf dem Hügel) (!in der Gasse)




Was braust am Ende laut Vers 15 und 16 auf die Dächer nieder? (Regen) (!Schnee) (!Staub) (!Weinlaub)




Welches Reimschema erkennst Du in der ersten Strophe? (Kreuzreim) (!Paarreim) (!Umarmender Reim) (!Durchgehend reimlose Verse)




Welche Aussage über das lyrische Sprechen ist zutreffend? (Ein sprechendes Ich wird nicht ausdrücklich genannt) (!Ein Reiter erzählt seine Lebensgeschichte) (!Ein Arzt berichtet aus einem Krankenhaus) (!Der Dichter spricht die Leser durchgehend mit Du an)





Memory

Finde passende Begriffe und Erklärungen.

Quellfassung Historisch belegter Wortlaut
Lesefassung Lesbar aufbereiteter Originaltext
Alliteration Gleicher Anfangslaut mehrerer Wörter
Kreuzreim Wechselnde Reimordnung
Metapher Bildlicher Ausdruck
Reihungsstil Folge unterschiedlicher Eindrücke





Drag and Drop

Ordne die Begriffe ihrer Bedeutung zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Quellfassung Historischer Drucktext
Lesefassung Gut lesbarer Abdruck
Übersetzung Übertragung in eine andere Sprache
Interpretation Begründete Sinndeutung
Textbeleg Nachweis am Wortlaut





Kreuzworträtsel

Finde die Wörter, die tatsächlich im Gedicht stehen.

Fenster Wo schwankt das Weinlaub laut Vers zwei?
Gossen Wo tanzt der Staub laut Vers fünf?
Rossen Welche Pferde werden in Vers sieben genannt?
Spitale Wo kreischen die Kranken laut Vers dreizehn?
Gefieder Welches Wort beschreibt in Vers vierzehn bildlich die Nacht?
Regen Was fällt am Ende auf die Dächer?





LearningApps

Suche nach bereits vorhandenen Lernübungen zum Gedicht und zur Gedichtanalyse.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der Autor des Gedichts heißt Georg

.
Das Gedicht erschien im Jahr

.
Es besteht aus vier

.
Jede Strophe hat vier

.
Im ersten Vers wird die Farbe

genannt.
Im Innern nisten die

.
Ein auffälliges Geräuschwort in Vers sechs lautet

.
In Vers neun zerspringt der

.
In der vierten Strophe kreischen Kranke im

.
Am Ende fällt

auf die Dächer.
Die Reime der ersten Strophe bilden einen

.
Eine gute Interpretation benötigt überprüfbare

.
Eine Übersetzung überträgt den Text in eine andere

.




Offene Aufgaben

Bearbeite Aufgaben auf Deinem Niveau. Für einen kompakten Lernweg kannst Du jeweils eine Aufgabe aus den drei Schwierigkeitsstufen auswählen.


Leicht

  1. Farbsymbolik: Markiere „roten“, „Blau“ und „Bläulich“. Beschreibe ihre Wirkung in drei kurzen Sätzen.
  2. Wortschatz: Erkläre „Rosse“, „Tann“, „Spitale“ und „Möven“ mit eigenen Worten.
  3. Strophenanalyse: Gib jeder Strophe eine kurze passende Überschrift und begründe sie.
  4. Lautmalerei: Lies Vers 6 und Vers 13 laut und erkläre, welche Geräusche die Wörter vermitteln.


Standard

  1. Lyrisches Sprechen: Erkläre den Unterschied zwischen der Außenwelt am Fenster und der Angst im Innern. Nutze Vers 2 und Vers 4.
  2. Metapher: Schreibe einen kurzen Analyseabsatz über den „Feuerreiter“ in Vers 11.
  3. Gedichtanalyse: Beschreibe die Entwicklung der Stimmung über alle vier Strophen mit mindestens drei Textbelegen.
  4. Hörverstehen: Vergleiche die vorhandene YouTube-Rezitation mit Deinem eigenen lauten Lesen und begründe Unterschiede in der Wirkung.


Schwer

  1. Metrum: Untersuche, wie der regelmäßige Rhythmus zur bedrohlichen Bildwelt passt.
  2. Gedichtinterpretation: Entwickle zwei unterschiedliche Deutungen der Schlussverse und bewerte sie.
  3. Textkritik: Vergleiche Originaldruck und eine spätere Textwiedergabe. Prüfe Schreibweise und Zeichensetzung anhand der Quelle.
  4. Expressionismus: Vergleiche das Gedicht mit Franz Marcs „Blaues Pferd I“. Begründe Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit Text- und Bildbelegen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Bei diesen Aufgaben geht es nicht nur um richtiges Erinnern, sondern um begründetes Denken und Anwenden.

  1. Innere und äußere Welt: Erkläre, warum ein Naturereignis zugleich ein Bild für menschliche Gefühle sein kann. Prüfe Deine Aussage an zwei Versen.
  2. Form und Wirkung: Zeige an einem Beispiel, wie regelmäßige Form und heftige Bildsprache zusammenwirken.
  3. Medienvergleich: Erkläre, was ein Blitzfoto zeigen kann und welche zusätzliche Bedeutung das Wort „Feuerreiter“ erzeugt.
  4. Mehrdeutigkeit: Begründe, warum der Regen am Schluss sowohl als Entlastung als auch als weitere Bedrohung gelesen werden kann.
  5. Epochenvergleich: Erkläre, welche Merkmale des Gedichts expressionistisch wirken und welche eher zu traditionellen Gedichtformen passen.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis verfasst Du eine kurze, eigenständige Gedichtanalyse.

Wichtig sind:

  1. Eine Einleitung mit Titel, Autor, Erscheinungsjahr und Thema.
  2. Eine knappe Beschreibung der vier Strophen.
  3. Eine Untersuchung von lyrischem Sprechen, Form, Klang und Bildsprache.
  4. Mindestens drei genaue und korrekt nummerierte Versbelege.
  5. Eine begründete Deutung mit Erklärung möglicher Gegenargumente.
  6. Eine klare Trennung zwischen gesicherten Textbeobachtungen und eigenen Deutungen.

Bewertung: Besonders wichtig sind die Genauigkeit der Zitate, der Zusammenhang zwischen Stilmittel und Wirkung sowie eine nachvollziehbare Gesamtdeutung.


OERs zum Thema

Originaltext und Quellen:

  1. Wikisource: Der Gewitterabend – historischer Originalwortlaut.
  2. Wikimedia Commons: Druckseite von 1913 – gemeinfrei.
  3. Project Gutenberg: Gedichte – Buchtext.
  4. Hans Weichselbaum: Georg Trakls dichterischer Wandel – literaturwissenschaftliche Einordnung in ide 4/2004, Seiten 121–124.

Vorhandene Lernbereiche auf MOOCwiki:

  1. Der Gewitterabend – Gedichttext
  2. Lyrik verstehen - Systematische Gedichtanalyse im Dialog
  3. ABI LF - Lyrisches Ich und Sprechsituation analysieren
  4. ABI LF - Metrum, Rhythmus, Reim und Kadenz funktional deuten
  5. ABI - Literatur des 20. Jahrhunderts

Mediennachweise und Lizenzen:

Medium Urheber / Quelle Lizenz und Nutzung
Porträt Georg Trakl C. P. Wagner, 1910 Gemeinfrei, Wikimedia Commons
Originaldruck Georg Trakl, Gedichte, 1913 Gemeinfrei, PD-scan
Gewitterwolken Alaaeldeeb, 2013 CC BY-SA 4.0, Namensnennung erforderlich
Regen und Donner Caesar, 2006 Gemeinfrei, PD-self
Blitzfotografie C. Clark / NOAA, 1978 Gemeinfrei, US-Regierungswerk
Blitzanimation DocWoelle, 2005 Gemeinfrei, PD-self
Blaues Pferd I Franz Marc, 1911 Gemeinfreies Kunstwerk, PD-Art

YouTube: Die Rezitation stammt aus dem Kanal „Lyrik für Puristen“ (Vortrag: Fritz Stavenhagen). Das Epochenvideo stammt von „STARK erklärt“. Die Videos werden nur über ihre ursprünglichen YouTube-Adressen eingebunden. Eine freie Lizenz zur Weiterverbreitung wurde nicht nachgewiesen.

Übersetzung: Die englische Fassung von Bertram Kottmann ist mit © 2016 gekennzeichnet. Sie wird nur verlinkt und nicht als frei lizenzierter Text verbreitet.

Hinweis zur Quellenkritik: Die Medien veranschaulichen den Text. Sie sind keine Belege dafür, wie Georg Trakl das Gewitter persönlich erlebt hat.


Wikipedia: Georg Trakl


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