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Der Baum - Heym, Georg - Gedichtanalyse

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Der Baum - Heym, Georg - Gedichtanalyse

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Einleitung

Der Baum - Heym, Georg - Gedichtanalyse

Zielgruppe: Klasse 9–10, mit Vertiefungen für Klasse 11–13.

Thema: Ein alter Eichbaum steht am Wassergraben. Ein Gewitter naht. Der Baum erinnert den Sprecher an einen Galgen und an menschliche Gewalt.

Du lernst, wie Du das Gedicht mit genauen Verszitaten untersuchst. Dabei achtest Du auf lyrisches Sprechen, Reim, Klang, Bildsprache und Expressionismus.

Wichtig: Das Gedicht spricht über einen Menschen, der erhängt worden sein könnte. Die Darstellung ist bedrückend.

Georg Heym (1887–1912) gehört zu den frühen Vertretern des literarischen Expressionismus.

Textseite: Gedicht - Der Baum - Heym, Georg

Eindeutige Textfassung: Dieser Kurs behandelt nur das Gedicht mit dem Anfang „Am Wassergraben, im Wiesenland“. Es umfasst 24 Verse in sechs Strophen. Im Internet findest Du unter demselben Titel auch ein anderes Gedicht Heyms.


Quellfassung, Lesefassung, Übersetzung und Interpretation


Quellfassung: der Originaldruck

Das Gedicht erschien 1911 in Georg Heyms Gedichtband Der ewige Tag, Seite 26, im Rowohlt Verlag in Leipzig.

Quellfassung bedeutet: Du schaust auf den ursprünglichen Druck. Seine Schreibweisen und Satzzeichen sind wichtig.

Titelblatt des Gedichtbandes von 1911.

Originaldruck von „Der Baum“, Seite 26.

Quellennachweis: Wikisource: Der Baum. Der Text wurde dort zweimal mit dem Original verglichen. Das Digitalisat stammt aus dem Bestand der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.


Lesefassung: 24 Verse

Die folgende Lesefassung übernimmt Wortlaut und Zeichensetzung der überprüften Quellfassung. Nur die Versnummern sind als Lernhilfe ergänzt. Sie gehören nicht zum Gedicht.

1 Am Wassergraben, im Wiesenland
2 Steht ein Eichbaum, alt und zerrissen,
3 Vom Blitze hohl, und vom Sturm zerbissen.
4 Nesseln und Dorn umstehn ihn in schwarzer Wand.

5 Ein Wetter zieht sich gen Abend zusammen.
6 In die Schwüle ragt er hinauf, blau, vom Wind nicht gerührt.
7 Von der leeren Blitze Gekränz umschnürt,
8 Die lautlos über den Himmel flammen.

9 Ihn umflattert der Schwalben niedriger Schwarm.
10 Und die Fledermäuse huschenden Flugs,
11 Um den kahlen Ast, der zuhöchst entwuchs
12 Blitzverbrannt seinem Haupt, eines Galgens Arm.

13 Woran denkst Du, Baum, in der Wetterstunde
14 Am Rande der Nacht? An der Schnitter Gered’,
15 In der Mittagsrast, wenn der Krug umgeht,
16 Und die Sensen im Grase ruhn in der Runde?

17 Oder denkst Du daran, wie in alter Zeit
18 Einen Mann sie in Deine Krone gehenkt,
19 Wie, den Strick um den Hals, er die Beine verrenkt,
20 Und die Zunge blau hing aus dem Maule breit?

21 Wie er da Jahre hing, und den Winter trug,
22 In dem eisigen Winde tanzte zum Spaß,
23 Und wie ein Glockenklöppel, den Rost zerfraß,
24 An den zinnernen Himmel schlug.

Achte auf die Originalschreibung: In Vers 3 steht „zerbissen“, in Vers 7 „umschnürt“ und in Vers 18 „gehenkt“. Die auffälligen Schreibweisen wurden nicht stillschweigend verändert.


Übersetzung: Wörter verstehen

Das Original ist bereits auf Deutsch. Eine Übersetzung in eine andere Sprache liegt diesem Kurs nicht zugrunde.

Die folgenden Erklärungen sind keine zweite Gedichtfassung. Sie übertragen einzelne Wörter in einfaches heutiges Deutsch.

  1. Schnitter (V. 14): Menschen, die auf dem Feld Getreide mähen.
  2. Gered’ (V. 14): Gespräche.
  3. Mittagsrast (V. 15): Pause zur Mittagszeit.
  4. gehenkt (V. 18): erhängt.
  5. Glockenklöppel (V. 23): der Teil einer Glocke, der gegen ihre Wand schlägt.
  6. zinnernen Himmel (V. 24): bildliche Beschreibung eines grauen, metallisch wirkenden Himmels.

In einfachen Worten: Ein beschädigter Baum steht allein vor einem Gewitter. Der Sprecher fragt, was dieser Baum erlebt oder behalten haben könnte. Dabei stellt er sich eine grausame Geschichte vor.


Interpretation: Was könnte das Gedicht bedeuten?

Eine Interpretation erklärt eine mögliche Bedeutung. Anders als ein Verszitat ist sie eine Deutung. Deshalb musst Du sie mit Textstellen begründen.

Deutungsidee: Der Baum könnte ein Zeuge von Gewalt sein. Seine beschädigten Äste erinnern den Sprecher an vergangenes Leid.

Grenze der Deutung: Das Gedicht fragt „Woran denkst Du, Baum“ (V. 13) und „Oder denkst Du daran“ (V. 17). Es beweist nicht, dass der Baum wirklich denken kann oder dass die geschilderte Hinrichtung tatsächlich stattgefunden hat.


Gedichtanalyse


Inhalt und Aufbau

Strophe 1 (V. 1–4): Der alte Eichbaum ist von Blitz und Sturm beschädigt. Nesseln und Dornen umgeben ihn.

Strophe 2 (V. 5–8): Am Abend zieht ein Gewitter auf. Der Baum bleibt unbewegt.

Strophe 3 (V. 9–12): Schwalben und Fledermäuse fliegen um den Baum. Ein verbrannter Ast erinnert an einen Galgen.

Strophe 4 (V. 13–16): Der Sprecher redet den Baum direkt an. Er fragt nach einer alltäglichen Erinnerung an Erntearbeiter.

Strophen 5 und 6 (V. 17–24): Der Sprecher stellt sich eine dunkle Vergangenheit vor: Ein Mensch könnte im Baum erhängt worden sein.

Ein abgestorbener Eichbaum als Vergleichsbild. Das Foto zeigt nicht Heyms Gedichtort.

Arbeitsfrage: Welche Einzelheiten im Foto passen zu „alt und zerrissen“ (V. 2)? Welche Unterschiede gibt es?


Lyrisches Sprechen

Zunächst beschreibt eine nicht näher benannte Stimme den Baum von außen.

Ab Vers 13 ändert sich die Haltung: „Woran denkst Du, Baum“. Der Sprecher wendet sich an den Baum wie an einen Menschen.

Das ist eine Personifikation. Der Baum erhält im sprachlichen Bild die Fähigkeit, sich zu erinnern.

Für Klasse 11–13: Prüfe, ob der Sprecher wirklich etwas über die Vergangenheit weiß oder eigene Vorstellungen in den Baum hineinlegt.


Form und Reim

Das Gedicht besitzt sechs Strophen mit jeweils vier Versen.

In den Strophen steht überwiegend ein umarmender Reim mit dem Muster abba. Beispiel aus Strophe 1:

Wiesenland – a
zerrissen – b
zerbissen – b
Wand – a

In Strophe 3 klingen „Flugs“ (V. 10) und „entwuchs“ (V. 11) ähnlich, bilden aber keinen vollkommen reinen Reim.

Die Verse sind unterschiedlich lang. Ein durchgehend gleichmäßiger Sprechrhythmus ist nicht deutlich erkennbar.

Deutung: Die feste Strophenordnung steht in Spannung zu den unruhigen, teilweise gewaltsamen Bildern.


Klang und Atmosphäre

Wörter wie „Schwalben“ und „Schwarm“ (V. 9) wiederholen den sch-Laut.

„Fledermäuse“ und „Flugs“ (V. 10) verbinden sich ebenfalls durch einen wiederkehrenden Anfangslaut.

Die Wortwahl „zerrissen“ (V. 2), „zerbissen“ (V. 3) und „blitzverbrannt“ (V. 12) verstärkt den Eindruck von Zerstörung.

Gewitterwolken: Vergleiche das Foto mit „Ein Wetter zieht sich gen Abend zusammen“ (V. 5).

Historische Aufnahme eines Blitzes als Animation.

Höre einen echten Donner:

Audiodatei „Thunder.ogg“ auf Wikimedia Commons

Höraufgabe: Im Gedicht flammen die Blitze „lautlos“ (V. 8). Welche Wirkung hat dieser Gegensatz zum gehörten Donner?


Bildsprache und Gegensätze

Bild 1 – Der Galgen: Der Ast wird als „eines Galgens Arm“ (V. 12) bezeichnet. Ein natürlicher Gegenstand wird mit einem Zeichen für Hinrichtung verbunden.

Bild 2 – Die Glocke: Der Körper des vorgestellten Toten wird „wie ein Glockenklöppel“ (V. 23) beschrieben. Das ist ein Vergleich.

Bild 3 – Der Himmel: „zinnernen Himmel“ (V. 24) lässt an graues Metall denken. Das Bild wirkt kalt und hart.

Gegensatz: Die friedliche „Mittagsrast“ (V. 15) steht gegen die Vorstellung eines gewaltsamen Todes (V. 17–24).

Fliegende Schwalbe: Im Gedicht erscheinen „Schwalben“ (V. 9).

Fledermaus im Flug: Der Text nennt „Fledermäuse“ (V. 10).

Denkfrage: Warum wirken die Tiere im Abendlicht anders als die Erntearbeiter der Mittagsrast?


Moderne und Expressionismus

Georg Heym schrieb in der Zeit der literarischen Moderne. Er zählt zum frühen Expressionismus.

In expressionistischen Gedichten begegnen Dir oft starke Gefühle, bedrohliche Bilder, Angst, Tod und eine veränderte Sicht auf die Welt.

In „Der Baum“ passen dazu der zerstörte Baum, das Gewitter, das Galgenbild und die bedrückende Vorstellung des Todes.

Aber: Nicht alle expressionistischen Gedichte haben dieselbe Form. Heyms sechs vierzeilige Strophen besitzen eine erkennbare Reimordnung.

Lernvideo: Expressionistische Gedichte – Studyflix

Auftrag: Nenne nach dem Video zwei Merkmale des Expressionismus, die Du mit Versen aus „Der Baum“ belegen kannst.


So begründest Du eine Deutung

Verwende drei Schritte:

  1. Beobachtung: Was fällt Dir im Gedicht auf?
  2. Textbeleg: Welches genaue Wort oder welcher Vers zeigt das?
  3. Wirkung: Was könnte diese Stelle bei Lesenden auslösen?

Beispiel: Der Baum wird mit einem Galgen verbunden. Das zeigt die Formulierung „eines Galgens Arm“ (V. 12). Der Ast wirkt dadurch bedrohlich. Das Bild bereitet die spätere Vorstellung einer Hinrichtung vor.

Lernvideo: Textbelege und ihre Wirkung – MOOCit

Lernvideo: Stilmittel in der Lyrik – deutschstundeonline


Gestufte Hilfen


Hilfe 1 – Leicht

Lies zunächst die Verse 1–12.

Unterstreiche Wörter, die den Baum beschreiben. Markiere danach alle Wörter, die mit Wetter oder Tieren zu tun haben.

Satzanfang: „Der Baum wirkt auf mich ..., weil in Vers ... das Wort ... steht.“


Hilfe 2 – Standard

Lies die Verse 13–24.

Prüfe, welche Fragen der Sprecher stellt. Unterscheide dabei wirkliche Beobachtungen von möglichen Erinnerungen.

Satzanfang: „Die Formulierung ... (V. ...) könnte bedeuten, dass ...“


Hilfe 3 – Schwer

Vergleiche Form und Inhalt.

Warum verwendet das Gedicht eine feste Strophenordnung, obwohl die Bilder bedrohlich und unruhig wirken?

Satzanfang: „Der umarmende Reim bildet einen Gegensatz zur Darstellung ..., was sich an ... (V. ...) erkennen lässt.“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Die folgenden zehn Fragen verwenden überprüfte Wörter aus der Lesefassung. Achte auf die Versangaben.

Vers 1 beginnt mit „Am Wassergraben, im ...“. Welcher Ort wird genannt? (Wiesenland) (!Stadtpark) (!Gebirge) (!Bahnhof)




In Vers 2 steht „Steht ein Eichbaum“. Welche Baumart wird beschrieben? (Eichbaum) (!Birke) (!Fichte) (!Palme)




„Vom Blitze hohl, und vom Sturm zerbissen“ steht in Vers 3. Was hat den Baum beschädigt? (Blitz und Sturm) (!Feuer und Sand) (!Schnee und Hagel) (!Menschen und Tiere)




„Ein Wetter zieht sich gen Abend zusammen“ steht in Vers 5. Was kündigt sich an? (Ein Gewitter) (!Ein sonniger Morgen) (!Ein Schneesturm im Winter) (!Ein trockener Sommertag)




„Ihn umflattert der Schwalben niedriger Schwarm“ steht in Vers 9. Welche Tiere sind gemeint? (Schwalben) (!Eulen) (!Raben) (!Spatzen)




In Vers 12 heißt es „eines Galgens Arm“. Woran erinnert der Ast? (An einen Galgen) (!An eine Schaukel) (!An eine Brücke) (!An ein Hausdach)




„Woran denkst Du, Baum“ steht in Vers 13. Welches Stilmittel wird verwendet? (Personifikation) (!Übertreibung einer Zahl) (!Wörtliche Rede des Baumes) (!Aufzählung von Baumarten)




Vers 14 nennt „der Schnitter Gered’“. Wer sind die Schnitter? (Erntearbeiter) (!Seeleute) (!Schmiede) (!Soldaten)




In Vers 23 steht „wie ein Glockenklöppel“. Welches Stilmittel erkennst Du? (Vergleich) (!Wiederholung einer Frage) (!Reine Ortsangabe) (!Direkte Rede)




In Vers 17 fragt der Sprecher „Oder denkst Du daran“. Was bleibt dabei offen? (Ob der Baum sich wirklich erinnert) (!Ob ein Eichbaum erwähnt wird) (!Ob das Gedicht am Wasser beginnt) (!Ob Schwalben genannt werden)





Memory

Eichbaum Vom Sturm beschädigter Baum
Wetterstunde Heraufziehendes Gewitter
Schnitter Arbeiter bei der Ernte
Galgens Arm Bedrohliches Bild für einen Ast
Glockenklöppel Vergleich mit dem hängenden Körper
Umarmender Reim Reimfolge abba





Drag and Drop

Ordne die Begriffe den passenden Textstellen oder Erklärungen zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Personifikation Woran denkst Du, Baum
Vergleich Wie ein Glockenklöppel
Bedrohung Eines Galgens Arm
Alltag In der Mittagsrast
Naturbeschreibung Am Wassergraben, im Wiesenland





Kreuzworträtsel

Eichbaum Welche Baumart steht am Wassergraben?
Schwalben Welche Vögel fliegen um den Baum?
Schnitter Wie heißen die Erntearbeiter im Gedicht?
Galgen An welches Hinrichtungsgerät erinnert ein Ast?
Winter Welche Jahreszeit wird in der letzten Strophe genannt?
Glockenklöppel Welcher Gegenstand dient in Vers 23 als Vergleich?





LearningApps

Suche hier nach passenden Übungen zum Gedicht und zum Expressionismus.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der Dichter heißt Georg

.
Das Gedicht erschien im Jahr

.
Der Baum steht am

.
In Vers 2 wird ein

beschrieben.
Das Gedicht hat sechs

.
In Vers 9 fliegen

um den Baum.
Ab Vers 13 wird der Baum direkt

.
Ein Ast erinnert an einen

.
In Vers 23 wird ein

als Vergleich genannt.
Das Gedicht wird dem

zugeordnet.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Der Baum als Gesprächspartner: Schreibe fünf Sätze aus der Sicht des Baumes. Wie fühlt er sich vor dem Gewitter? Verwende zwei passende Wörter aus den Versen 1–12. Kennzeichne Deinen Text als eigene Vorstellung, nicht als Aussage des Gedichts.


Standard

  1. Der Galgen als Bild: Schreibe eine Analyse von etwa 120 bis 180 Wörtern. Erkläre, wie aus einer Naturbeschreibung eine bedrohliche Geschichte wird. Verwende mindestens drei genaue Zitate mit Versangaben. Erkläre bei jedem Zitat seine Wirkung.


Schwer

  1. Erinnerung oder Vorstellung?: Schreibe einen begründeten Deutungstext von etwa 250 bis 350 Wörtern. Untersuche zwei Lesarten: Der Baum als Zeuge vergangener Gewalt und der Baum als Fläche für die Ängste des Sprechers. Beziehe lyrisches Sprechen, Bildsprache und Reimform ein. Erkläre, welche Lesart Du überzeugender findest und wo Unsicherheit bleibt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Perspektive: Erkläre, wie sich die Haltung des Sprechers zwischen Vers 1 und Vers 13 verändert. Welche Wirkung hat der Wechsel?
  2. Symbol: Begründe, warum der Galgenast mehr als eine bloße Beschreibung eines Zweiges ist.
  3. Kontrast: Vergleiche die Mittagsrast in Vers 15 mit der düsteren Erinnerung in den letzten beiden Strophen. Welche Wirkung entsteht?
  4. Form und Inhalt: Zeige an einer Strophe, wie Reimordnung und bedrohlicher Inhalt zusammenwirken können.
  5. Deutungshypothese: Entscheide, welche Aussage über die Vergangenheit des Baumes sicher belegt ist und welche nur eine Vorstellung des Sprechers bleibt. Belege Deine Unterscheidung.


Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:

  1. die richtige Gedichtfassung identifizieren und den Originaldruck als Quelle angeben kannst;
  2. Quellfassung, Lesefassung, Verständnishilfe und Interpretation unterscheiden kannst;
  3. den Inhalt der sechs Strophen in eigenen Worten erklären kannst;
  4. Sprecher, Reim, Klang und wichtige Bilder mit Verszitaten untersuchen kannst;
  5. mindestens eine Deutung entwickeln und ihre Grenzen benennen kannst;
  6. einen gegliederten Text mit Einleitung, Analyse und Schluss verfassen kannst.

Bewertungshinweis: Wichtig sind vor allem genaue Textbelege, verständliche Erklärungen und begründete Deutungen. Eine bloße Liste von Stilmitteln genügt nicht.


OERs zum Thema

Vorhandene Textseite auf moocwiki.org: Gedicht - Der Baum - Heym, Georg

Gemeinfreier Gedichttext: Georg Heym: Der Baum – Wikisource

Originaldruck: Der ewige Tag, Seite 26 – Wikimedia Commons

Literaturgeschichtlicher Hintergrund: Georg Heym – Wikipedia


Quellen, Medien und Lizenzen

Textquelle: Georg Heym, Der ewige Tag, Rowohlt, Leipzig 1911, S. 26. Der Gedichttext ist gemeinfrei. Die zitierte Lesefassung folgt der überprüften Transkription bei Wikisource. Die Verszahlen sind redaktionelle Ergänzungen.

Wikimedia-Commons-Medien: Die folgenden bestehenden Dateien wurden unverändert eingebunden. Die Fotos dienen dem Vergleich und zeigen keine historisch belegten Schauplätze des Gedichts.

Datei und Quelle Urheber oder Herkunft Lizenz und Namensnennung
Georg Heym.jpg Historisches Porträt; Fotograf auf der Dateiseite nicht genannt Gemeinfrei laut Wikimedia Commons
Der ewige Tag – Titelblatt Ernst Rowohlt Verlag, 1911 Gemeinfrei; nicht schutzfähige Titelblattgestaltung laut Wikimedia Commons
Der ewige Tag 26.jpg Historischer Druck, Georg Heym; Digitalisat der ULB Düsseldorf Gemeinfrei; mechanischer Scan eines gemeinfreien Werks
Dead oak tree Evelyn Simak CC BY-SA 2.0
Storm Clouds Bernard DUPONT CC BY-SA 2.0
A Barn Swallow in Flight Hari K Patibanda CC BY 2.0
Bat in Flight Doug Bowman CC BY 2.0
Lightning animation.gif DocWoelle Vom Urheber gemeinfrei freigegeben
Thunder.ogg Bidgee CC BY 3.0

YouTube-Videos und Urheberhinweise:

  1. Expressionismus Gedichte – Literatur einfach erklärt: Kanal Studyflix.
  2. Gedichtinterpretation: Methode, Sprache, Wirkung: Kanal MOOCit The Monkey Dance.
  3. Die wichtigsten Stilmittel – Thema Lyrik: Kanal deutschstundeonline.

Für die YouTube-Videos wird keine freie Nachnutzungslizenz behauptet. Es werden nur die bestehenden Videoseiten eingebettet und verlinkt. Die jeweiligen Rechte verbleiben bei den Rechteinhabern.


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