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Den eigenen Medienkonsum beobachten - Medien Deutsch 1

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Den eigenen Medienkonsum beobachten - Medien Deutsch 1




Den eigenen Medienkonsum beobachten - Medien Deutsch


Einleitung

Du nutzt jeden Tag Medien. Dazu gehören zum Beispiel Handy, Fernsehen, Bücher, Musik, Spiele und das Internet.

In diesem aiMOOC beobachtest Du Deinen eigenen Medienkonsum. Du führst ein Medientagebuch. Danach wertest Du Deine Notizen aus.

Du lernst auch, klar über Deine Mediennutzung zu sprechen und zu schreiben.


Lernziele

Nach diesem Kurs kannst Du:

  1. Medien benennen.
  2. Deine Bildschirmzeit beobachten.
  3. ein Medientagebuch führen.
  4. einfache Ergebnisse beschreiben.
  5. über gute Mediennutzung nachdenken.
  6. eigene Ziele formulieren.


Was sind Medien?

Medien übertragen Informationen, Bilder, Töne oder Geschichten.

Beispiele sind:

  1. Smartphone: chatten, spielen, filmen
  2. Fernsehen: Sendungen und Filme sehen
  3. Computer: lernen, schreiben, spielen
  4. Buch: lesen und nachdenken
  5. Radio: Musik und Nachrichten hören
  6. Soziale Medien: Beiträge ansehen und teilen


Medien können verschieden genutzt werden

Du kannst Medien nutzen für:

  1. Information: etwas erfahren
  2. Unterhaltung: Spaß haben
  3. Kommunikation: mit anderen sprechen
  4. Lernen: üben und recherchieren
  5. Kreativität: Texte, Bilder oder Videos gestalten


Was ist Medienkonsum?

Medienkonsum bedeutet: Du nutzt Medien und nimmst Inhalte auf.

Wichtig ist nicht nur die Zeit. Wichtig ist auch:

  1. Was nutzt Du?
  2. Warum nutzt Du es?
  3. Wie fühlst Du Dich dabei?
  4. Was machst Du danach?


Die eigene Mediennutzung beobachten

Beobachten bedeutet: Du schaust genau hin.

Du bewertest Dich zuerst nicht. Du sammelst nur Informationen.


Das Medientagebuch

Ein Medientagebuch hilft Dir beim Beobachten.

Trage für jeden Tag ein:

Tag Medium Dauer Grund Gefühl danach
Montag Handy 30 Minuten Chatten froh
Dienstag Computer 45 Minuten Hausaufgabe zufrieden
Mittwoch Konsole 60 Minuten Spielen müde

Du kannst auch Symbole oder Farben nutzen.


Gute Fragen für Dein Tagebuch

  1. Welches Medium habe ich genutzt?
  2. Wie lange habe ich es genutzt?
  3. Was habe ich gemacht?
  4. War ich allein oder mit anderen?
  5. Wie ging es mir danach?
  6. Habe ich etwas anderes verschoben?


Ergebnisse auswerten

Nach einigen Tagen schaust Du Deine Einträge an.

Markiere:

  1. das oft genutzte Medium
  2. die längste Nutzungszeit
  3. den häufigsten Grund
  4. ein gutes Gefühl
  5. ein unangenehmes Gefühl


Ergebnisse in Sprache fassen

Nutze diese Satzanfänge:

  1. Am häufigsten nutze ich ...
  2. Meistens nutze ich Medien, weil ...
  3. Besonders lange nutze ich ...
  4. Nach der Nutzung fühle ich mich oft ...
  5. Ich war überrascht, dass ...
  6. In Zukunft möchte ich ...


Ergebnisse vergleichen

Du kannst zwei Tage vergleichen.

Beispiel:

Am Samstag nutzte ich mein Handy länger als am Montag. Am Montag brauchte ich den Computer für die Schule. Am Samstag nutzte ich Medien vor allem zur Unterhaltung.

So übst Du Vergleich, Beschreibung und Reflexion.


Eine gute Balance finden

Medien können nützlich sein und Freude machen.

Auch andere Dinge sind wichtig:

  1. Schlaf
  2. Bewegung
  3. Freunde und Familie
  4. Schule und Aufgaben
  5. Ruhe
  6. Spielen ohne Bildschirm


Kleine Ziele setzen

Ein Ziel soll klar und machbar sein.

Beispiele:

  1. Beim Essen bleibt das Handy weg.
  2. Vor dem Schlafen mache ich eine Medienpause.
  3. Ich schalte unnötige Hinweise aus.
  4. Ich plane zuerst meine Aufgaben.
  5. Ich lege das Handy beim Lernen außer Reichweite.


Sprache für eigene Ziele

Du kannst so schreiben:

Ich möchte ...

Ich beginne damit am ...

Ich prüfe mein Ziel nach ... Tagen.

Dabei hilft mir ...


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was zeigt ein Medientagebuch? (Die eigene Mediennutzung) (!Nur die Schulnoten) (!Nur das Wetter) (!Nur die Schlafenszeit)




Was gehört zur Bildschirmzeit? (Die Zeit vor einem Bildschirm) (!Die Zeit beim Zähneputzen) (!Die Zeit auf dem Schulweg) (!Die Zeit beim Ballspielen)




Was solltest Du im Medientagebuch notieren? (Medium und Dauer) (!Nur Deinen Namen) (!Nur die Uhrzeit des Aufstehens) (!Nur Deine Lieblingsfarbe)




Welche Frage hilft bei der Beobachtung? (Wie fühle ich mich danach?) (!Welche Schuhgröße habe ich?) (!Wie heißt meine Straße?) (!Welches Wetter ist morgen?)




Was bedeutet Medienkonsum? (Medien nutzen und Inhalte aufnehmen) (!Nur Bücher kaufen) (!Nur Geräte reparieren) (!Nur Briefe verschicken)




Was ist ein klares Medienziel? (Beim Essen bleibt das Handy weg) (!Ich mache irgendwann etwas anders) (!Medien sind immer schlecht) (!Ich ändere alles sofort)




Welche Tätigkeit ist ohne Bildschirm möglich? (Ein Spaziergang) (!Ein Onlinevideo) (!Ein Computerspiel) (!Ein Videochat)




Was hilft beim Auswerten? (Häufigkeiten vergleichen) (!Einträge löschen) (!Zeiten erfinden) (!Gefühle verschweigen)




Welcher Satz beschreibt ein Ergebnis? (Am Samstag nutzte ich das Handy länger) (!Handys sind Geräte) (!Heute ist Dienstag) (!Mein Heft ist blau)




Warum beobachtest Du Deinen Medienkonsum? (Um Gewohnheiten zu erkennen) (!Um andere zu bestrafen) (!Um nie mehr Medien zu nutzen) (!Um Zeiten zu vergessen)





Memory

Medientagebuch tägliche Notizen
Bildschirmzeit Zeit vor dem Bildschirm
Smartphone mobiles Gerät
Reflexion über Erfahrungen nachdenken
Pause Zeit ohne Medium
Ziel geplante Veränderung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Beobachten genau hinsehen
Notieren Informationen aufschreiben
Auswerten Ergebnisse prüfen
Vergleichen Unterschiede erkennen
Verändern ein neues Ziel umsetzen

|}






Kreuzworträtsel

Medientagebuch Wo notierst Du Deine tägliche Mediennutzung?
Bildschirmzeit Wie heißt die Dauer vor Handy, Tablet oder Computer?
Smartphone Welches mobile Gerät wird oft zum Chatten genutzt?
Reflexion Wie heißt das Nachdenken über eigene Erfahrungen?
Werbung Was möchte Dich oft zum Kaufen bewegen?
Pause Wie heißt eine kurze Zeit ohne Medien?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
In einem

notierst Du Deine Mediennutzung. Die Dauer vor einem Bildschirm heißt

. Beim Beobachten sammelst Du zuerst

. Danach kannst Du Deine Einträge

. Ein Vergleich zeigt Dir wichtige

. Auch Dein Gefühl nach der Nutzung ist für die

wichtig. Ein klares Ziel kann Deine Mediennutzung

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medienliste: Schreibe fünf Medien auf, die Du kennst.
  2. Tagesbeobachtung: Notiere einen Tag lang jedes genutzte Medium.
  3. Gefühlskarte: Male drei Gesichter für froh, ruhig und müde. Ordne Deine Medienerlebnisse zu.
  4. Satzanfänge: Ergänze die Sätze „Oft nutze ich ...“ und „Danach fühle ich mich ...“.


Standard

  1. Medientagebuch: Führe drei Tage lang ein einfaches Medientagebuch.
  2. Balkendiagramm: Stelle Deine Nutzungszeiten in einem Diagramm dar.
  3. Vergleichstext: Vergleiche einen Schultag mit einem freien Tag.
  4. Interview: Befrage eine Person zu ihren Mediengewohnheiten. Fasse die Antworten kurz zusammen.


Schwer

  1. Wochenprojekt: Beobachte Deine Mediennutzung sieben Tage lang und erkenne Muster.
  2. Argumentation: Schreibe einen kurzen Text zu der Frage „Brauchen wir medienfreie Zeiten?“.
  3. Selbstversuch: Plane eine kleine Veränderung. Prüfe nach einer Woche, ob sie geholfen hat.
  4. Erklärvideo: Gestalte ein kurzes Video mit Tipps für einen bewussten Medienkonsum.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallbeispiel: Eine Person schaut beim Lernen alle zwei Minuten auf das Handy. Erkläre mögliche Folgen und nenne zwei Lösungen.
  2. Vergleich: Zwei Kinder nutzen Medien gleich lang. Ein Kind lernt, das andere scrollt ohne Ziel. Erkläre, warum die reine Zeit nicht alles zeigt.
  3. Tagesplan: Plane einen Nachmittag mit Schule, Medien, Bewegung und Ruhe. Begründe Deine Reihenfolge.
  4. Auswertung: Ein Medientagebuch zeigt lange Nutzung am Abend und Müdigkeit am Morgen. Formuliere eine Vermutung und ein passendes Ziel.
  5. Transfer: Entwickle drei Regeln für eine Klassenfahrt. Die Regeln sollen sinnvoll, klar und fair sein.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sind wichtig:

  1. ein vollständig geführtes Medientagebuch
  2. eine einfache Auswertung
  3. ein Vergleich von mindestens zwei Tagen
  4. ein kurzer Reflexionstext
  5. ein klares persönliches Ziel
  6. eine Begründung für dieses Ziel
  7. eine verständliche Sprache




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