Demontierte Bauteile kennzeichnen und lagern - Schmied


Demontierte Bauteile kennzeichnen und lagern - Schmied
Demontierte Bauteile kennzeichnen und lagern - Schmied
Einleitung
Beim Zerlegen von Maschinen, Schmiedewerkzeugen, Vorrichtungen, Gesenken, Pressen, Hämmern oder Baugruppen reicht es nicht aus, Bauteile lediglich auszubauen und beiseitezulegen. Damit eine spätere Montage sicher, wirtschaftlich und fehlerfrei gelingt, müssen demontierte Teile systematisch gekennzeichnet, dokumentiert, geschützt und gelagert werden.
Für Dich als angehenden Schmied oder als Fachkraft in der Metalltechnik ist diese Arbeit besonders wichtig. Viele Bauteile sind schwer, maßhaltig, verschleißanfällig oder nur in einer bestimmten Einbaulage verwendbar. Werden Lagerdeckel, Distanzringe, Keile, Bolzen, Passfedern, Schrauben, Schmierleitungen oder Gesenkteile verwechselt, können Montagefehler, Funktionsstörungen und Unfälle entstehen. Eine sorgfältige Kennzeichnung bewahrt außerdem den ursprünglichen Zusammenhang der Baugruppe und erleichtert die spätere Instandhaltung.

Das Bild zeigt typische Werkzeuge einer Schmiede. Gerade bei umfangreichen Werkzeugsätzen und Baugruppen ist eine eindeutige Zuordnung entscheidend.
Das Video behandelt eine Demontageaufgabe aus dem Bereich Metalltechnik und kann Dir helfen, typische Arbeitsschritte und Prüfungsanforderungen einzuordnen.
Bedeutung für die Ausbildung
Das Kennzeichnen und Lagern demontierter Bauteile gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten bei Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Umbauarbeiten. In der Ausbildung lernst Du dabei nicht nur handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch systematisches Arbeiten, Arbeitssicherheit, Qualitätsbewusstsein und den sorgfältigen Umgang mit Betriebsmitteln.
Ein Schmied arbeitet häufig an robusten, aber stark beanspruchten Einrichtungen. Dazu gehören beispielsweise:
- Schmiedehammer: Bauteile wie Führungen, Keile, Lagerstellen und Befestigungselemente müssen lagegerecht zugeordnet werden.
- Schmiedepresse: Hydraulikleitungen, Dichtungen, Bolzen und Halterungen dürfen nicht verwechselt oder verunreinigt werden.
- Gesenke: Ober- und Untergesenk, Zwischenlagen und Befestigungsteile müssen eindeutig gekennzeichnet sein.
- Amboss und Hilfseinrichtungen: Zubehör, Unterlagen, Spannmittel und Halterungen müssen sicher und auffindbar gelagert werden.
- Schmiedezange und Handwerkzeuge: Zusammengehörige Teile sollen vollständig und in geprüftem Zustand aufbewahrt werden.
Vorbereitung der Demontage
Bevor Du ein Bauteil löst, verschaffst Du Dir einen Überblick über die Baugruppe. Eine gute Vorbereitung verhindert, dass wichtige Einbaulagen oder Zusammenhänge verloren gehen.
Zuerst ist die Anlage gegen unbeabsichtigtes Anlaufen, Absinken oder Freisetzen gespeicherter Energie zu sichern. Elektrische, hydraulische, pneumatische, mechanische und thermische Gefahren müssen berücksichtigt werden. Bei schweren Bauteilen sind geeignete Hebemittel, Anschlagmittel und sichere Ablageflächen bereitzustellen.
Vor der Demontage solltest Du den Ausgangszustand dokumentieren. Dazu eignen sich Fotos, Skizzen, Einbauzeichnungen, Stücklisten und kurze Notizen. Besonders wichtig sind:
- Einbaulage und Einbaurichtung
- Reihenfolge der Bauteile
- Stellung von Hebeln, Keilen und Einstellelementen
- Verlauf von Leitungen und Schläuchen
- Zuordnung von Schrauben, Muttern, Scheiben und Sicherungselementen
- vorhandene Schäden, Verschleißspuren oder Undichtigkeiten

Auch bei einer überschaubaren Schmiedeeinrichtung befinden sich viele Werkzeuge, Hilfsmittel und Einzelteile am Arbeitsplatz. Ordnung verhindert Verwechslungen und Stolperstellen.
Kennzeichnung demontierter Bauteile
Grundsätze der Kennzeichnung
Eine Kennzeichnung muss eindeutig, dauerhaft genug, gut lesbar und werkstoffgerecht sein. Sie darf die Funktion, Oberfläche oder Festigkeit des Bauteils nicht beeinträchtigen.
Die Kennzeichnung soll mindestens erkennen lassen:
- Zu welcher Maschine oder Baugruppe das Teil gehört
- An welcher Position es eingebaut war
- Welche Einbaurichtung zu beachten ist
- Ob das Teil geprüft, nachgearbeitet, ersetzt oder ausgesondert werden soll
- Welcher Arbeitsauftrag oder welche Dokumentation dazugehört
Ein einfaches Kennzeichnungssystem kann aus einer Maschinenkennung, einer Baugruppennummer und einer laufenden Teilenummer bestehen. Beispiel: SH-02-GF-07 kann für Schmiedehammer 02, Führung, Teil 07 stehen. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten das System verstehen und dieselbe Systematik verwenden.
Geeignete Kennzeichnungsverfahren
Je nach Bauteil, Oberfläche, Temperatur und Lagerdauer kommen unterschiedliche Verfahren infrage.
- Anhänger: Robuste Anhänger aus Kunststoff, Metall oder reißfestem Karton werden mit Draht oder Kabelbinder befestigt.
- Beschriftung: Wasserfeste Stifte oder Lackmarker eignen sich für unkritische Oberflächen.
- Klebeband: Beschriftetes Klebeband kann bei kurzen Lagerzeiten verwendet werden, sofern es sicher haftet und keine Rückstände verursacht.
- Farbliche Markierung: Farbpaare oder Strichmarken zeigen Einbaulagen und zusammengehörige Teile.
- Körnerpunkte: Punktmarkierungen sind nur zulässig, wenn die Bauteilfunktion, Festigkeit und Oberfläche nicht beeinträchtigt werden.
- Schlagzahlen: Dauerhafte Kennzeichnung ist nur an dafür geeigneten, spannungsunkritischen Stellen erlaubt.
- Fotodokumentation: Fotos ergänzen die Kennzeichnung und zeigen Lage, Orientierung und Reihenfolge.
- Teilebehälter: Kleine Bauteile werden in beschrifteten Behältern oder Beuteln gesammelt.
An hochbeanspruchten, gehärteten, geschliffenen oder dichtenden Flächen darfst Du nicht ohne Freigabe körnen, schlagen oder ritzen. Kerben können Spannungsspitzen erzeugen, Passungen beschädigen oder Korrosion begünstigen.
Einbaulage und Zusammengehörigkeit sichern
Viele Bauteile sind aufeinander eingelaufen oder paarweise bearbeitet. Dazu gehören Lagerdeckel, Gleitführungen, Distanzscheiben, Keile, Buchsen oder Gesenkeinsätze. Solche Teile dürfen nicht vertauscht werden.
Bewährt haben sich Paarmarkierungen. Zwei zusammengehörige Teile erhalten beispielsweise dieselbe Kennzahl oder ein sich über beide Teile fortsetzendes Farbzeichen. Die Einbaurichtung kann mit Pfeilen, den Angaben oben, unten, links, rechts, Antriebseite oder Bedienseite festgehalten werden.
Bei mehreren gleichartigen Schrauben ist zu entscheiden, ob sie austauschbar sind. Sind unterschiedliche Längen, Festigkeitsklassen oder Einbauorte vorhanden, müssen sie getrennt und eindeutig zugeordnet werden.
Dokumentation
Die Kennzeichnung am Bauteil und die schriftliche Dokumentation ergänzen sich. Ein Anhänger kann verloren gehen, ein Foto kann eine verdeckte Stelle nicht zeigen und eine Stückliste kann den tatsächlichen Zustand einer gebrauchten Anlage unvollständig wiedergeben. Deshalb solltest Du mehrere Informationsquellen miteinander verbinden.
Ein Demontageprotokoll kann folgende Angaben enthalten:
- Auftrag, Maschine und Baugruppe
- Datum und verantwortliche Person
- Kennnummer des Bauteils
- Benennung und Stückzahl
- ursprünglicher Einbauort
- Zustand und festgestellte Schäden
- notwendige Reinigung oder Prüfung
- vorgesehene Weiterverwendung
- Lagerort
- Besonderheiten für die Montage
Digitale Fotos sollten eindeutig benannt werden. Statt eines Dateinamens wie IMG_4837 ist eine Bezeichnung wie SH02_Fuehrung_links_vor_Demontage hilfreicher. Auf dem Foto kann zusätzlich ein Maßstab oder eine Kennkarte sichtbar sein.
Reinigen und Prüfen vor der Lagerung
Demontierte Teile dürfen nicht ungereinigt und ungeprüft in ein Lager gelegt werden. Anhaftungen von Zunder, Schmierstoff, Staub, Kühlmittel und Metallspänen können Schäden verdecken oder Korrosion verursachen.
Die Reinigung richtet sich nach Werkstoff, Verschmutzung und Bauteilfunktion. Grobe Verschmutzungen werden mit geeigneten Bürsten, Tüchern oder zugelassenen Reinigungsmitteln entfernt. Dichtflächen, Passungen, Gewinde und Lagerstellen sind besonders schonend zu behandeln.
Nach der Reinigung folgt eine Sicht- und Zustandsprüfung. Du achtest beispielsweise auf:
- Risse, Ausbrüche und Verformungen
- Korrosion und Zunder
- Verschleiß, Riefen und Fressspuren
- beschädigte Gewinde
- eingelaufene Lagerstellen
- beschädigte Dichtflächen
- lose oder fehlende Sicherungselemente
- unzulässige Erwärmungsspuren
Bauteile mit unklarem Zustand werden nicht einfach als verwendbar eingelagert. Sie erhalten eine Kennzeichnung wie Prüfung erforderlich und werden von freigegebenen Teilen getrennt.

Korrosions- und Verschleißspuren müssen vor der Wiederverwendung fachgerecht beurteilt werden. Durch die Reinigung dürfen Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität nicht beeinträchtigt werden.
Lagerung demontierter Bauteile
Anforderungen an den Lagerplatz
Der Lagerplatz muss sauber, trocken, tragfähig und gegen unbefugten Zugriff geschützt sein. Bauteile sind so abzulegen, dass sie nicht kippen, rollen, herunterfallen oder Verkehrswege blockieren.
Schwere Bauteile werden möglichst bodennah gelagert. Unterlagen müssen ausreichend tragfähig sein und dürfen empfindliche Flächen nicht beschädigen. Runde Teile werden gegen Wegrollen gesichert. Lange Bauteile benötigen mehrere Auflagepunkte, damit sie sich nicht verformen.
Das Video zeigt Grundideen zur Werkstattorganisation und Lagerübersicht. Übertrage die Hinweise kritisch auf die Anforderungen eines Ausbildungsbetriebs und einer Schmiedewerkstatt.
Schutz empfindlicher Flächen
Geschliffene Flächen, Passungen, Lagerstellen, Dichtflächen und Gewinde benötigen besonderen Schutz. Sie dürfen nicht direkt auf rauem Boden, Stahlkanten oder verschmutzten Unterlagen liegen.
Geeignete Maßnahmen sind:
- Abdecken mit sauberem, geeignetem Material
- Aufsetzen von Schutzkappen auf Gewinde und Leitungsanschlüsse
- Verschließen offener Hydraulik- und Schmierleitungen
- Auftragen eines geeigneten Korrosionsschutzmittels
- Zwischenlegen weicher, sauberer Unterlagen
- getrennte Lagerung empfindlicher Teile
- Schutz gegen Feuchtigkeit, Schweißspritzer und Schleifstaub
Der verwendete Korrosionsschutz muss vor der Montage wieder entfernbar und mit dem Bauteilwerkstoff verträglich sein. Dichtungen, Kunststoffe oder Elastomere dürfen nicht mit ungeeigneten Ölen oder Lösemitteln in Kontakt kommen.
Kleinteile sicher lagern
Schrauben, Muttern, Sicherungsringe, Passfedern, Splinte, Scheiben und Distanzstücke gehen leicht verloren. Sie werden deshalb nicht lose auf Werkbänken oder in großen Mischbehältern gesammelt.
Bewährt sind beschriftete Kleinteilebehälter, Sortierkästen oder verschließbare Beutel. Ein Behälter sollte nur Teile enthalten, die eindeutig zusammengehören. Die Behälterkennzeichnung muss mit dem Demontageprotokoll übereinstimmen.
Verschlissene Sicherungselemente, selbstsichernde Muttern, Splinte oder beschädigte Schrauben können ersatzpflichtig sein. Sie dürfen nicht unbemerkt wieder in den Bestand der verwendbaren Teile gelangen.
Trennung nach Status
Eine klare Statuskennzeichnung vermeidet, dass beschädigte Teile versehentlich wieder eingebaut werden. Sinnvoll ist eine Trennung in:
- verwendbar
- zu reinigen
- zu prüfen
- nachzuarbeiten
- zu ersetzen
- ausgesondert
Farben können diese Zustände unterstützen, dürfen aber nicht die einzige Information sein. Die Bedeutung der Farben muss betrieblich festgelegt sein.
Besonderheiten in der Schmiede
In einer Schmiede herrschen häufig Staub, Zunder, Wärme, Vibrationen und schwere mechanische Belastungen. Deshalb sind Kennzeichnungsmittel und Lagerplätze entsprechend robust auszuwählen.
Gesenke und Gesenkeinsätze sind schwer und besitzen funktionswichtige Konturen. Sie müssen standsicher gelagert und gegen Beschädigung der Gravur geschützt werden. Ober- und Untergesenk sind als Satz zu kennzeichnen. Auch die Einbaurichtung und die Zuordnung zur Maschine müssen eindeutig bleiben.
Keile, Führungsleisten und Distanzstücke können auf eine bestimmte Maschine oder Position angepasst sein. Eine Verwechslung verändert möglicherweise das Spiel der Führung oder die Lage des Werkzeugs. Bei Schmiedehämmern und Pressen können daraus ungleichmäßige Belastungen und erhöhte Unfallgefahren entstehen.
Warm gewordene Bauteile dürfen erst nach ausreichender Abkühlung, Reinigung und Prüfung verpackt oder mit bestimmten Schutzmitteln behandelt werden. Restwärme kann Kennzeichnungen beschädigen, Brände verursachen oder Schutzstoffe zersetzen.

Die traditionelle Schmiede verdeutlicht, dass Werkzeuge und Arbeitsmittel räumlich geordnet werden müssen. In modernen Betrieben kommen zusätzlich Dokumentation, Statuskennzeichnung und Rückverfolgbarkeit hinzu.
Arbeitssicherheit und Umweltschutz
Beim Kennzeichnen und Lagern gelten die allgemeinen Regeln des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Schwere Bauteile dürfen nur mit geeigneten Hebezeugen bewegt werden. Die zulässige Tragfähigkeit von Regalen, Paletten, Anschlagmitteln und Transportgeräten ist einzuhalten.
Du trägst die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung. Je nach Tätigkeit gehören dazu Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz und geeignete Arbeitskleidung. Beim Umgang mit Reinigungs- und Korrosionsschutzmitteln sind Betriebsanweisungen und Sicherheitsdatenblätter zu beachten.
Öle, Fette, Reinigungsmittel und verschmutzte Tücher dürfen nicht unkontrolliert in die Umwelt gelangen. Auffangmöglichkeiten, gekennzeichnete Abfallbehälter und betriebliche Entsorgungswege sind zu nutzen.
Typische Fehler und ihre Folgen
- Fehlende Kennzeichnung: Bauteile können nicht mehr sicher zugeordnet werden.
- Unleserliche Beschriftung: Informationen gehen während Reinigung, Transport oder Lagerung verloren.
- Markierung auf Funktionsflächen: Passungen, Dichtflächen oder hochbeanspruchte Bereiche werden beschädigt.
- Gemeinsame Lagerung aller Kleinteile: Schrauben, Scheiben und Sicherungselemente werden verwechselt.
- Ungeschützte Lagerung: Korrosion, Verschmutzung und mechanische Schäden entstehen.
- Keine Statuskennzeichnung: Defekte Teile werden möglicherweise wieder eingebaut.
- Ungeeignete Ablage schwerer Teile: Bauteile kippen, rollen oder überlasten Lagerflächen.
- Unvollständige Dokumentation: Die Montagereihenfolge und ursprüngliche Einstellung gehen verloren.
Fachgerechter Arbeitsablauf
Ein sicherer Ablauf lässt sich in zehn Schritte gliedern:
- Auftrag, Unterlagen und Baugruppe prüfen.
- Anlage freischalten, sichern und Gefahren beseitigen.
- Ausgangszustand fotografieren und Einbaulagen dokumentieren.
- Kennzeichnungssystem und Lagerbereiche vorbereiten.
- Bauteile in sinnvoller Reihenfolge demontieren.
- Jedes Teil unmittelbar kennzeichnen.
- Kleinteile positionsbezogen in Behältern sammeln.
- Bauteile reinigen und auf Schäden prüfen.
- Flächen schützen und Teile nach Status getrennt lagern.
- Lagerort und Prüfergebnis im Protokoll eintragen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Angabe ist für die spätere Montage besonders wichtig? (Einbaulage des Bauteils) (!Farbe der Werkstattwand) (!Name des Werkzeugherstellers) (!Uhrzeit der Frühstückspause)
Welche Kennzeichnung ist bei empfindlichen Dichtflächen ungeeignet? (Körnung direkt auf der Dichtfläche) (!Anhänger am Bauteil) (!Beschrifteter Teilebehälter) (!Eintrag im Demontageprotokoll)
Wie werden schwere Bauteile vorzugsweise gelagert? (Bodennah und gegen Kippen gesichert) (!Auf dem obersten Regalboden) (!Ungesichert auf einer schrägen Fläche) (!Direkt im Verkehrsweg)
Warum werden offene Hydraulikanschlüsse verschlossen? (Zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit) (!Damit das Bauteil schwerer wird) (!Damit die Kennzeichnung entfällt) (!Damit Öl schneller verdunstet)
Was gehört in ein Demontageprotokoll? (Lagerort des Bauteils) (!Private Telefonnummer des Auszubildenden) (!Wettervorhersage) (!Farbe des Pausenraums)
Wie werden zusammengehörige Gesenkteile behandelt? (Als eindeutig gekennzeichneter Satz) (!Mit anderen Gesenken vermischt) (!Ohne Einbaurichtung abgelegt) (!Ungereinigt im Verkehrsweg gelagert)
Was ist bei einem Bauteil mit unklarem Zustand richtig? (Als prüfpflichtig kennzeichnen und getrennt lagern) (!Sofort als verwendbar freigeben) (!Kennzeichnung entfernen) (!Mit Neuteilen vermischen)
Welches Teil sollte in einem beschrifteten Kleinteilebehälter gelagert werden? (Passfeder) (!Schmiedepresse) (!Ambossstock) (!Werkstatttor)
Warum sind Fotos vor der Demontage sinnvoll? (Sie dokumentieren Lage und Reihenfolge) (!Sie ersetzen jede Arbeitsschutzmaßnahme) (!Sie machen Kennzeichnungen überflüssig) (!Sie erhöhen automatisch die Tragfähigkeit)
Welche Maßnahme schützt eine geschliffene Lagerstelle? (Saubere Unterlage und geeigneter Korrosionsschutz) (!Ablage auf grobem Zunder) (!Schlagmarkierung in der Laufbahn) (!Lagerung im Freien ohne Abdeckung)
Memory
| Einbaulage | Pfeilmarkierung |
| Kleinteile | Sortierbehälter |
| Dichtfläche | Oberflächenschutz |
| Prüfstatus | Statusanhänger |
| Hydraulikanschluss | Schutzkappe |
| Gesenkpaar | Satzkennzeichnung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Fotodokumentation | Ausgangszustand |
| Teileanhänger | Bauteilzuordnung |
| Korrosionsschutz | Oberflächenerhalt |
| Sortierkasten | Kleinteilelagerung |
| Statuskennzeichnung | Verwendungsentscheidung |
| Schutzkappe | Leitungsanschluss |
...
Kreuzworträtsel
| Anhänger | Womit kann ein Bauteil schonend und sichtbar gekennzeichnet werden? |
| Lagerort | Welche Angabe zeigt, wo ein Bauteil abgelegt wurde? |
| Passfeder | Welches kleine Maschinenelement überträgt Drehmoment zwischen Welle und Nabe? |
| Korrosion | Wie heißt die schädigende Reaktion eines Metalls mit seiner Umgebung? |
| Gesenk | Welches formgebende Werkzeug wird beim Gesenkschmieden eingesetzt? |
| Protokoll | Wie heißt die schriftliche Dokumentation eines Arbeitsablaufs? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Kennzeichnungssystem: Entwickle ein einfaches Kennzeichnungsschema für eine Baugruppe aus zehn Teilen.
- Fotodokumentation: Fotografiere unter Aufsicht eine kleine Baugruppe und markiere auf den Bildern Einbaulage und Montagereihenfolge.
- Teilebehälter: Gestalte ein gut lesbares Etikett für einen Behälter mit Schrauben, Scheiben und Sicherungsringen.
- Gefährdungsermittlung: Nenne für einen vorgegebenen Lagerplatz fünf mögliche Gefahren und passende Schutzmaßnahmen.
Standard
- Demontageprotokoll: Erstelle ein vollständiges Protokollformular für die Demontage einer Schmiedezange oder einer einfachen Vorrichtung.
- Gesenklagerung: Plane einen sicheren Lagerplatz für drei schwere Gesenkpaare und begründe Auflage, Kennzeichnung und Zugänglichkeit.
- Fehleranalyse: Untersuche ein Fallbeispiel, bei dem Lagerdeckel vertauscht wurden, und beschreibe mögliche technische Folgen.
- Werkstattorganisation: Zeichne einen Lagerbereich mit getrennten Zonen für verwendbare, prüfpflichtige und ausgesonderte Bauteile.
Schwer
- Arbeitsplanung: Plane die vollständige Demontage, Kennzeichnung und Zwischenlagerung einer Baugruppe eines Schmiedehammers.
- Qualitätssicherung: Entwickle eine Prüfliste, mit der eine zweite Person die Vollständigkeit und Rückverfolgbarkeit kontrollieren kann.
- Digitalisierung: Entwirf ein digitales System mit QR-Codes oder Datensätzen zur Zuordnung von Bauteilen, Fotos, Prüfstatus und Lagerort.
- Unterweisung: Produziere ein kurzes Lehrvideo, in dem Du fachgerechte und fehlerhafte Lagerung vergleichst und die Unterschiede erklärst.


Lernkontrolle
- Montagefehler vermeiden: Erkläre anhand eines Beispiels, wie eine fehlende Einbaulagenkennzeichnung zu einer technischen Störung führen kann.
- Kennzeichnungsverfahren bewerten: Vergleiche Anhänger, Lackmarker und Körnerpunkte für drei unterschiedliche Bauteile und begründe Deine Auswahl.
- Lagerkonzept entwickeln: Plane die Lagerung einer Baugruppe mit einem schweren Gesenk, zwei geschliffenen Bolzen, Dichtungen und 30 Kleinteilen.
- Schadensfall analysieren: Ein Bauteil ist nach vier Wochen Lagerung korrodiert. Untersuche mögliche Ursachen in Reinigung, Verpackung, Raumklima und Dokumentation.
- Prozess verbessern: Entwickle aus einer ungeordneten Demontage einen sicheren Arbeitsablauf mit mindestens acht logisch aufeinanderfolgenden Schritten.
- Verantwortung beurteilen: Begründe, warum Kennzeichnung und Lagerung sowohl der Arbeitssicherheit als auch der Qualitätssicherung dienen.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du:
- ein betrieblich nutzbares Kennzeichnungssystem anwenden kannst,
- Einbaulage und Zusammengehörigkeit von Bauteilen sicher dokumentierst,
- geeignete und ungeeignete Markierungsstellen unterscheiden kannst,
- Bauteile nach Zustand und weiterer Verwendung trennst,
- schwere und empfindliche Bauteile sicher lagerst,
- Kleinteile vollständig und positionsbezogen zuordnest,
- Korrosions-, Verschmutzungs- und Beschädigungsrisiken beurteilst,
- ein Demontage- und Lagerprotokoll fachgerecht ausfüllst,
- Arbeitsschutz und Umweltschutz in die Arbeitsplanung einbeziehst,
- die Rückverfolgbarkeit bis zur erneuten Montage sicherstellst.
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