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Das schöne Schiff - Baudelaire, Charles - Gedichtanalyse

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Das schöne Schiff - Baudelaire, Charles - Gedichtanalyse

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Einleitung

Das schöne Schiff - Baudelaire, Charles - Gedichtanalyse

Zielgruppe: Klasse 9–10, mit Vertiefungen für Klasse 11–13.

Charles Baudelaire beschreibt in seinem Gedicht Das schöne Schiff eine junge Frau. Er vergleicht ihre Bewegungen mit einem segelnden Schiff. Das Gedicht hat 40 Verse in zehn Strophen.

Du lernst, wie Du die Form, den Klang, die Bildsprache und die Wirkung des Gedichts untersuchst. Dabei verwendest Du nachprüfbare Verszitate.

Vorhandene vollständige Textseite: Gedicht – Das schöne Schiff – Baudelaire, Charles. Dieser Kurs ergänzt die Textseite. Er legt keine zweite vollständige Gedichtfassung an.

Charles Baudelaire, fotografiert von Étienne Carjat, um 1862.

Hörbeispiel: So klingt der französische Name des Autors.


Quellfassung, Lesefassung, Übersetzung und Interpretation

Begriff Was bedeutet er hier?
Quellfassung Der französische Originaltext Le Beau Navire von Charles Baudelaire. Das Gedicht erschien 1857 in Les Fleurs du mal.
Übersetzung Die deutsche Übertragung Das schöne Schiff von Wolf von Kalckreuth, veröffentlicht 1907. Sie beginnt mit „Ich sage, Mädchen, dir, mein zauberisch Entzücken!“.
Lesefassung Ein gut lesbarer Text einer bestimmten Ausgabe oder Übersetzung. Die Lesefassung ist nicht automatisch der französische Originalwortlaut.
Interpretation Eine begründete Erklärung, was Wörter, Bilder und Form bedeuten könnten. Sie ist weder Originaltext noch Übersetzung.

Französische Quellfassung: Le Beau Navire, Ausgabe 1861, Wikisource. Die Ausgabe von 1861 bietet einen geprüften Text mit zehn vierzeiligen Strophen.

Deutsche Lesefassung: Vorhandene Gedichtseite auf MOOCwiki.

Bibliografischer Nachweis der Kalckreuth-Übersetzung: Germersheimer Übersetzerlexikon und Inhaltsverzeichnis der Deutschen Nationalbibliothek, S. 140.

Wichtig: Es gibt verschiedene Übersetzungen. Stefan Georges Übersetzung von 1901 beginnt anders. Zitate aus George dürfen nicht als Verse aus Kalckreuths Übertragung ausgegeben werden.

Historische Buchabbildung zu Baudelaires Les Fleurs du mal.

Wolf von Kalckreuth, der Übersetzer der hier untersuchten deutschen Fassung.


Zwei kurze Textproben

Französische Quellfassung, Verse 1–2:

Je veux te raconter, ô molle enchanteresse !
Les diverses beautés qui parent ta jeunesse ;

Deutsche Übertragung von Wolf von Kalckreuth, Verse 1–4:

Ich sage, Mädchen, dir, mein zauberisch Entzücken!
Die Reize mannigfalt, die deine Jugend schmücken,
Und malen will ich deine Pracht,
Wo Zartheit eines Kinds aus reifer Schönheit lacht.

Beobachte: Beide Fassungen enthalten eine direkte Anrede. Die Wörter und der Klang sind jedoch unterschiedlich. Die folgenden deutschen Versangaben beziehen sich ausschließlich auf die Kalckreuth-Übertragung.


Historischer Kontext: Internationale Moderne

Baudelaire lebte von 1821 bis 1867 in Frankreich. Er gilt als ein wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne und des späteren Symbolismus.

Für die Internationale Moderne sind neue Bilder, ungewöhnliche Verbindungen und mehrere mögliche Bedeutungen wichtig. Die Beschreibung einer Person kann dadurch zugleich schön und rätselhaft wirken.

Merke: Das Gedicht stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es gehört zur Vorgeschichte der späteren literarischen Moderne. Man sollte es nicht einfach einer einzigen späteren Epoche zuordnen.

Video: Symbolismus, Bildsprache und literarische Moderne. Es erklärt den Epochenkontext, nicht speziell die 40 Verse dieses Gedichts.


Gedichtanalyse


Lyrisches Sprechen

Ein lyrisches Ich spricht eine junge Frau direkt an.

Versbeleg: „Ich sage, Mädchen, dir“ (V. 1).

Das lyrische Ich wirkt begeistert und bewundernd. Die angesprochene Frau antwortet im Gedicht nicht. Deshalb erfahren wir vor allem, wie der Sprecher sie sieht.

Deutungsfrage: Bewundert der Sprecher die Frau als eigenständigen Menschen oder betrachtet er vor allem ihren Körper?


Form und Aufbau

Das Gedicht umfasst zehn Strophen mit jeweils vier Versen. In Kalckreuths Übertragung fallen Paarreime auf: „Entzücken“ reimt sich auf „schmücken“ (V. 1–2).

Viele Strophen bestehen aus drei längeren und einem kürzeren Vers. Der dritte Vers ist oft besonders knapp.

Mehrere Strophen kehren wieder: V. 1–4 erscheinen erneut in V. 13–16. Auch V. 5–8 werden in V. 25–28 wiederholt. Die Strophen V. 9–12 und V. 37–40 sind in der deutschen Übertragung nahezu gleich.

Diese Wiederholungen geben dem Text einen liedartigen Klang.


Das Schiff als zentrales Bild

Versbeleg: „Bist du ein schönes Schiff“ (V. 6).

Der Sprecher vergleicht die gehende Frau mit einem Schiff, das in See sticht. Ein Schiff steht hier möglicherweise für Bewegung, Eleganz, Größe und Freiheit.

John Scott: The Sailing Ship Isabella, 1861. Vergleiche die Haltung und Bewegung des Schiffs mit dem Gedichtbild.

Denkaufgabe: Warum wirkt ein segelndes Schiff anders als ein stehender Gegenstand?


Klang und Rhythmus

Versbeleg: „In einem Takt gewiegt, der trag und ruhevoll.“ (V. 8).

Die Wörter „Takt“, „gewiegt“ und „ruhevoll“ lassen an eine langsame, gleichmäßige Bewegung denken.

Beim Vorlesen kannst Du prüfen, ob Reime, Pausen und Wiederholungen an ein Schaukeln erinnern.

Animation einer Wasserwelle. Sie zeigt ein physikalisches Modell, keine Darstellung des Gedichts.

Film von Meereswellen. Beobachte das wiederkehrende Auf und Ab.

Arbeitsimpuls: Lies V. 5–8 laut. Markiere Stellen, die Du langsam sprechen möchtest.


Bildsprache und Sinneseindrücke

Der Sprecher verwendet Bilder von kostbaren Gegenständen und starken Empfindungen.

Versbeleg: „Ist einer Lade gleich“ (V. 18). Die Brust wird mit einer wertvollen Truhe verglichen. Das ist ein ausdrücklicher Vergleich.

In V. 31 erscheinen „Zwei Zauberinnen“. In V. 34 sind „Riesenschlangen“ Teil eines weiteren Vergleichs. Schönheit wird dadurch nicht nur zart, sondern auch mächtig und geheimnisvoll dargestellt.

Das Gedicht verbindet Sehen, Bewegung, Duft und Rausch. Das kann beim Lesen starke Vorstellungen erzeugen.


Deutungsmöglichkeiten

Deutung A – Bewunderung: Der Sprecher sieht in der jungen Frau Schönheit, Stärke und eine eindrucksvolle Bewegung. Dazu passt der Schiffsvergleich in V. 6.

Deutung B – Idealisierung: Der Sprecher macht aus der Frau fast ein Kunstwerk. Ihre wirklichen Gedanken und Gefühle bleiben uns unbekannt.

Deutung C – Kritischer Blick: Die vielen Körperbilder können die Frau auf ihr Aussehen reduzieren. Zugleich zeigt V. 40, dass sie ihren Weg geht: „gehst deines Weges du.“

Merke: Eine Interpretation ist überzeugend, wenn Du Beobachtung, Verszitat und Deutung verbindest. Verschiedene Deutungen können nebeneinander bestehen.


Hören und Vergleichen

Comédie-Française: Florence Viala liest Le Beau Navire im französischen Original. Achte auf Sprechtempo, Pausen und wiederkehrende Strophen.

Hörauftrag: Höre V. 5–8 im französischen Vortrag. Vergleiche die Wirkung anschließend mit der deutschen Lesefassung.

Weiteres Hörbeispiel aus demselben Gedichtband:

Achtung: Diese Commons-Aufnahme liest Au lecteur, nicht Das schöne Schiff. Sie dient nur zum Vergleich des französischen Gedichtvortrags.

Französisches Erklärvideo zu Baudelaire und Les Fleurs du mal. Für Klasse 11–13 und den Französischunterricht besonders geeignet. Die darin analysierte Textstelle stammt nicht aus Le Beau Navire.


Mit Verszitaten arbeiten

Vers Zitierter Wortlaut aus Kalckreuths Übersetzung Mögliche Beobachtung
V. 1 „Ich sage, Mädchen, dir“ Direkte Anrede
V. 6 „Bist du ein schönes Schiff“ Vergleich mit einem Schiff
V. 8 „In einem Takt gewiegt“ Bewegung und Rhythmus
V. 12 „Kind voller Majestät“ Bewundernde, überhöhende Wortwahl
V. 18 „Ist einer Lade gleich“ Vergleich mit einer Truhe
V. 31 „Zwei Zauberinnen“ Magisches Bild
V. 34 „Riesenschlangen“ Bild für Kraft und Beweglichkeit
V. 40 „gehst deines Weges du“ Die Frau bewegt sich selbstständig weiter

Zitierregel: Nenne bei jedem Zitat die Versnummer. Vergleiche den Wortlaut mit der angegebenen Ausgabe. Vermische nicht die Übersetzungen von Kalckreuth und George.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Die Fragen beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf die Übertragung von Wolf von Kalckreuth.

Wer verfasste das französische Gedicht Le Beau Navire? (Charles Baudelaire) (!Wolf von Kalckreuth) (!Stefan George) (!Paul Verlaine)




Von wem stammt die deutsche Fassung mit dem Anfang „Ich sage, Mädchen, dir“? (Wolf von Kalckreuth) (!Stefan George) (!Charles Baudelaire) (!Rainer Maria Rilke)




Welche Sprechsituation zeigt die Formulierung „Ich sage, Mädchen, dir“ in V. 1? (Eine direkte Anrede) (!Ein Gespräch zwischen mehreren Seeleuten) (!Einen Bericht in der dritten Person) (!Eine Antwort der jungen Frau)




Womit wird die angesprochene Frau in V. 6 verglichen? (Mit einem schönen Schiff) (!Mit einer Eisenbahn) (!Mit einer Stadt) (!Mit einem Vogelkäfig)




Welche Wirkung passt zu „In einem Takt gewiegt“ in V. 8? (Eine ruhige schaukelnde Bewegung) (!Ein plötzliches Verstummen) (!Eine hastige Verfolgungsjagd) (!Ein heftiger Streit)




Wie viele Strophen hat das Gedicht? (Zehn) (!Vier) (!Sechs) (!Zwanzig)




Welcher Reim liegt bei „Entzücken“ und „schmücken“ in V. 1 und 2 vor? (Ein Paarreim) (!Ein Binnenreim) (!Ein unreiner Endreim) (!Ein fehlender Reim)




Was geschieht mit den Versen 1 bis 4 später im Gedicht? (Sie werden als Verse 13 bis 16 wiederholt) (!Sie werden vollständig gestrichen) (!Sie stehen nur im französischen Text) (!Sie bilden den letzten Vers)




Welche Art von Bildsprache steht in V. 18 mit „Ist einer Lade gleich“? (Ein Vergleich) (!Eine reine Zeitangabe) (!Eine Regieanweisung) (!Eine direkte Gegenrede)




Welche Interpretation ist durch V. 40 „gehst deines Weges du“ möglich? (Die angesprochene Frau bewegt sich eigenständig weiter) (!Die Frau wird Kapitänin eines Schiffes) (!Die Frau spricht erstmals selbst) (!Der Sprecher verlässt sein Schiff)





Memory

Ordne die Begriffe ihren passenden Erklärungen zu.

Lyrisches Ich Sprechende Stimme im Gedicht
Schiff Vergleichsbild für die junge Frau
Paarreim Zwei benachbarte Verse mit gleichem Endklang
Wiederholung Erneutes Auftreten einer Strophe
Lade Bild einer kostbaren Truhe
Zauberinnen Bild für geheimnisvolle Wirkung





Drag and Drop

Ordne jedem sprachlichen Mittel das passende Textmerkmal zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Textmerkmal
Anrede Ich sage Mädchen dir
Vergleich Du bist wie ein schönes Schiff
Paarreim Entzücken und schmücken
Wiederholung Die erste Strophe erscheint später erneut
Bewegungsbild In einem Takt gewiegt





Kreuzworträtsel

SCHIFF Mit welchem Fahrzeug wird die junge Frau verglichen?
KALCKREUTH Wie heißt der Übersetzer mit Nachnamen?
REIM Wie heißt ein wiederkehrender Gleichklang am Versende?
STROPHE Wie heißt ein Abschnitt aus mehreren Versen?
VERGLEICH Welches sprachliche Mittel verbindet die Frau und das Schiff?
ANREDE Wie heißt das direkte Sprechen zu einer Person?





LearningApps

Hier werden bereits vorhandene Übungen gesucht. Eine neue LearningApp wird nicht angelegt.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Das französische Gedicht Le Beau Navire stammt von Charles

.
Die untersuchte deutsche Übertragung schrieb Wolf von

.
Der Text enthält insgesamt vierzig

.
Das Gedicht ist in zehn

gegliedert.
Der Sprecher vergleicht die junge Frau mit einem

.
Die Wörter Entzücken und schmücken bilden einen

.
Die wiederkehrenden Strophen schaffen einen Eindruck von

.
Die Formulierung Ist einer Lade gleich enthält einen

.
Eine Interpretation muss durch ein genaues

begründet werden.




Gestufte Hilfen

Hilfe 1 – Finden: Suche zuerst den genannten Vers in der Textseite. Unterstreiche die wichtigen Wörter.

Hilfe 2 – Erklären: Frage Dich: Welches Bild entsteht? Was empfindet der Sprecher? Wie beeinflusst der Klang den Eindruck?

Hilfe 3 – Schreiben: Nutze diesen Satzbau: „In Vers ... steht ‚...‘. Das ist ein ... . Es wirkt ..., weil ... .“

Hilfe 4 – Vertiefen: Prüfe, ob eine zweite Deutung zum gleichen Textbeleg passt. Unterscheide dabei die Perspektive des Sprechers von der dargestellten Person.


Offene Aufgaben

Die drei Kernaufgaben sind Schreibaufgaben auf verschiedenen Niveaus. Weitere Aufgaben bieten Wahlmöglichkeiten.


Leicht – Klasse 9–10

  1. Kernaufgabe – Textbeschreibung: Schreibe fünf bis sieben Sätze darüber, warum die Frau mit einem Schiff verglichen wird. Verwende V. 6 als Zitat.
  2. Gedichtvortrag: Lies V. 1–8 laut. Erkläre anschließend, wo Du Pausen machst.
  3. Wortfeld: Suche fünf Wörter aus dem Gedicht, die Bewegung, Schönheit oder Kraft ausdrücken. Ordne sie.
  4. Bildanalyse: Betrachte das historische Segelschiff oben und erkläre zwei Gemeinsamkeiten mit dem Gedichtbild.


Standard – Klasse 9–13

  1. Kernaufgabe – Gedichtvergleich: Vergleiche die Anfangsverse der französischen Quellfassung und der Kalckreuth-Übersetzung in etwa 150 Wörtern. Erkläre eine sprachliche Gemeinsamkeit und einen Unterschied.
  2. Reimschema: Untersuche die Reime in zwei Strophen und erkläre, welche Wirkung sie haben.
  3. Höranalyse: Vergleiche den französischen Vortrag der Comédie-Française mit Deiner eigenen Vortragsweise.
  4. Perspektive: Schreibe einen kurzen inneren Monolog aus Sicht der angesprochenen Frau. Kennzeichne ihn ausdrücklich als eigene kreative Gestaltung.


Schwer – Klasse 11–13

  1. Kernaufgabe – Literarische Erörterung: Schreibe eine Deutung von 250 bis 350 Wörtern zur Frage: Zeigt das Gedicht Bewunderung oder eine Reduzierung der Frau auf ihren Körper? Belege beide Seiten mit überprüften Verszitaten.
  2. Übersetzungsvergleich: Vergleiche Kalckreuths V. 5–8 mit den entsprechenden Versen von Stefan George. Untersuche, wie sich Wortwahl und Rhythmus unterscheiden.
  3. Epochenvergleich: Erkläre mit zwei konkreten Textstellen, warum Baudelaire als Wegbereiter des Symbolismus gelten kann.
  4. Medienkritik: Prüfe, ob Bild, Animation und Videos den Text wirklich erklären oder nur passende Stimmungen erzeugen. Formuliere begründete Kriterien.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Lyrisches Ich: Erkläre, warum die Gefühle des Sprechers nicht automatisch die tatsächlichen Gefühle der beschriebenen Frau sind.
  2. Gedichtanalyse: Zeige an V. 6 und V. 8, wie Bild und Klang zusammenwirken.
  3. Interpretation: Formuliere zwei verschiedene Deutungen der Schlusszeile und begründe jede mit dem Text.
  4. Übersetzung: Erkläre, warum ein Zitat aus einer Übersetzung nicht ohne Weiteres als Wortlaut des französischen Originals gelten darf.
  5. Literarische Moderne: Verbinde das Schiffbild mit einem Merkmal moderner oder symbolistischer Lyrik, ohne das Gedicht vorschnell einer späteren Epoche zuzuordnen.
  6. Medienkompetenz: Beurteile, ob eine Aufnahme eines anderen Baudelaire-Gedichts ein geeigneter Beleg für den Wortlaut von Das schöne Schiff sein kann.


Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis solltest Du:

  1. den Autor und den Übersetzer richtig unterscheiden;
  2. die französische Quellfassung und die deutsche Lesefassung benennen;
  3. Aufbau, Paarreime und Wiederholungen am Gedicht erklären;
  4. das lyrische Sprechen und den Schiffsvergleich untersuchen;
  5. mindestens drei korrekt zugeordnete Verszitate nutzen;
  6. Klang und Bildsprache mit ihrer Wirkung verbinden;
  7. zwei begründete Deutungsmöglichkeiten gegenüberstellen;
  8. bei Medien Quelle, Urheber und Lizenz angeben.

Bewertungsvorschlag: Textverständnis 25 %, Analyse 30 %, Belege 25 %, sprachliche Klarheit und Eigenständigkeit 20 %.




OERs zum Thema

Originaltext und Ausgaben:

  1. Wikisource: Übersicht der französischen Ausgaben und Übersetzungen
  2. Wikisource: geprüfte französische Fassung von 1861
  3. Wikisource: andere deutsche Übertragung von Stefan George
  4. Vorhandene MOOCwiki-Gedichtseite
  5. Germersheimer Übersetzerlexikon: Baudelaire und Kalckreuth
  6. Wissenschaftlicher Aufsatz über Aufbau und Symbole des Gedichts, französisch

Weiterführender Wikipedia-Artikel zum Autor:

Hinweis: Der Wikipedia-Artikel behandelt den Autor, nicht ausschließlich dieses Gedicht.


Mediennachweise und Lizenzen

Die folgenden Medien stammen aus bestehenden Angeboten. Es wurden keine Bilder, Audioaufnahmen oder Videos neu erzeugt. Maßgeblich sind jeweils die verlinkten Original-Dateiseiten.

  1. Autorenporträt: Étienne Carjat, Portrait of Charles Baudelaire, um 1862; gemeinfrei, Public Domain Mark. Wikimedia Commons
  2. Buchabbildung: Charles Baudelaire, Fleurs du mal; Gallica/Bibliothèque nationale de France; gemeinfrei, Public Domain Mark. Wikimedia Commons
  3. Übersetzerporträt: Fotograf unbekannt, Wolf von Kalckreuth, um 1903; als anonymes gemeinfreies Werk gekennzeichnet. Wikimedia Commons
  4. Schiffsgemälde: John Scott, The Sailing Ship Isabella, 1861; gemeinfrei, Public Domain Mark. Wikimedia Commons
  5. Wellenanimation: Physics is really fun, 2022; Creative Commons BY-SA 4.0, Lizenz. Wikimedia Commons
  6. Wellenfilm: Mostafameraji, 2020; CC0 1.0. Wikimedia Commons
  7. Ausspracheaufnahme: Le grand Célinien, 2015; CC0 1.0. Wikimedia Commons
  8. Gedichtvortrag Au lecteur: Labé, 2007; unter anderem Creative Commons BY-SA 3.0, Lizenz. Wikimedia Commons

YouTube-Medien: Comédie-Française: Le Beau Navire, MOOCit: Symbolismus und Un Cours de 5 Minutes: Les Fleurs du mal. Sie werden als fremde, vorhandene Videos verlinkt bzw. eingebettet. Ihre Inhalte sind nicht allein durch das Einbetten frei lizenziert. Rechte und Namensnennung bleiben bei den jeweiligen Anbietern.

Textgrundlage für die Verszitate: Wolf von Kalckreuth, Blumen des Bösen, Leipzig, Insel-Verlag, 1907; zugängliche Textwiedergabe. Der bibliografische Zusammenhang ist durch das Übersetzerlexikon und die Deutsche Nationalbibliothek belegt. Bei der Arbeit mit historischen Digitalisaten können Schreibweisen und Übertragungsfehler vorkommen; prüfe deshalb auffällige Wörter am Druck.


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