Das Schloß am Meere - Uhland, Ludwig - Gedichtanalyse
Einleitung
Das Schloß am Meere - Uhland, Ludwig - Gedichtanalyse
Klasse 9–10 | Deutsch | Lesezeit etwa 15 Minuten plus Aufgaben
Ludwig Uhlands Gedicht beginnt wie ein schönes Bild: Ein Schloss steht am Meer. Dann wird die Stimmung traurig. Du untersuchst, wie das Gedicht mit Fragen, Antworten und Gegensätzen arbeitet.
Lernziele: Du kannst den Text mit Verszahlen belegen, zwei Sprechstimmen unterscheiden, Bilder und Gegensätze erklären und eine kurze Gedichtanalyse schreiben.

Porträt: Ludwig Uhland, gemalt 1818 von Gottlob Wilhelm Morff. Gemeinfrei. Wikimedia Commons
Autor und Textgrundlage
Ludwig Uhland lebte von 1787 bis 1862. Das Gedicht entstand laut TextGrid 1805 und erschien erstmals 1807. Es steht in der Gruppe „Balladen und Romanzen“.
Wichtig für die Quelle: Die folgende Quellfassung folgt der Textgestalt „Gedichte (Ausgabe letzter Hand)“ in TextGrid. Ausgangspunkt ist die Zeno-Ausgabe. Die Wikisource-Fassung von 1815 ist eine andere historische Ausgabe und hat einzelne andere Schreibweisen, etwa „Thränen“. Diese Fassungen werden nicht vermischt.
Gedichttext
Quellfassung: Ausgabe letzter Hand
Ludwig Uhland: Das Schloß am Meere
Hast du das Schloß gesehen,
Das hohe Schloß am Meer?
Golden und rosig wehen
Die Wolken drüber her.
Es möchte sich niederneigen
In die spiegelklare Flut;
Es möchte streben und steigen
In der Abendwolken Glut.
»Wohl hab ich es gesehen,
Das hohe Schloß am Meer,
Und den Mond darüber stehen
Und Nebel weit umher.«
Der Wind und des Meeres Wallen
Gaben sie frischen Klang?
Vernahmst du aus hohen Hallen
Saiten und Festgesang?
»Die Winde, die Wogen alle
Lagen in tiefer Ruh,
Einem Klagelied aus der Halle
Hört ich mit Tränen zu.«
Sahest du oben gehen
Den König und sein Gemahl?
Der roten Mäntel Wehen,
Der goldnen Kronen Strahl?
Führten sie nicht mit Wonne
Eine schöne Jungfrau dar,
Herrlich wie eine Sonne,
Strahlend im goldnen Haar?
»Wohl sah ich die Eltern beide,
Ohne der Kronen Licht,
Im schwarzen Trauerkleide;
Die Jungfrau sah ich nicht.«
Quelle: TextGrid, „Gedichte (Ausgabe letzter Hand)“. Acht Strophen mit je vier Versen, zusammen 32 Verse. Die Verszählung beginnt bei „Hast“ mit V. 1.
Lesefassung: heutige Rechtschreibung
Keine Übersetzung. Nur „Schloß“ wird zu „Schloss“ und die Redezeichen werden angepasst. Alte Wörter und der Rhythmus bleiben erhalten. Die Lesefassung ist keine neue historische Quelle.
Hast du das Schloss gesehen,
Das hohe Schloss am Meer?
Golden und rosig wehen
Die Wolken drüber her.
Es möchte sich niederneigen
In die spiegelklare Flut;
Es möchte streben und steigen
In der Abendwolken Glut.
„Wohl hab ich es gesehen,
Das hohe Schloss am Meer,
Und den Mond darüber stehen
Und Nebel weit umher.“
Der Wind und des Meeres Wallen
Gaben sie frischen Klang?
Vernahmst du aus hohen Hallen
Saiten und Festgesang?
„Die Winde, die Wogen alle
Lagen in tiefer Ruh,
Einem Klagelied aus der Halle
Hört ich mit Tränen zu.“
Sahest du oben gehen
Den König und sein Gemahl?
Der roten Mäntel Wehen,
Der goldnen Kronen Strahl?
Führten sie nicht mit Wonne
Eine schöne Jungfrau dar,
Herrlich wie eine Sonne,
Strahlend im goldnen Haar?
„Wohl sah ich die Eltern beide,
Ohne der Kronen Licht,
Im schwarzen Trauerkleide;
Die Jungfrau sah ich nicht.“
Wort-Hilfe: „Wogen“ sind Wellen. „Wonne“ bedeutet große Freude. „Saiten“ meint hier Musik mit Saiteninstrumenten. „Gemahl“ bezeichnet einen Ehepartner. „Jungfrau“ ist hier eine ältere Bezeichnung für eine junge Frau.
Das Gedicht verstehen
Der Ort und die Bilder
Die erste Stimme stellt sich ein prachtvolles Schloss vor. Das Licht ist „Golden und rosig“ (V. 3). Die „spiegelklare Flut“ (V. 6) zeigt ruhiges Meerwasser. Das Schloss scheint lebendig: Es „möchte“ sich neigen und steigen (V. 5–8). Das ist eine Personifikation.

Vergleichsbild: Adolf Friedrich Teichs, „Das Schloss am Meer“, 19. Jahrhundert. Nicht als Illustration zu Uhlands Gedicht belegt. National Gallery of Art, CC0. Commons
Mini-Auftrag: Zeige im Bild eine Stelle, die zu V. 1–8 passt. Nenne auch einen Unterschied zum Gedicht.
Zwei Stimmen, zwei Eindrücke
Das Gedicht ist ein Dialog. Eine fragende Stimme denkt an Schönheit, Musik und ein Fest. Die antwortende Stimme berichtet von Mond, Nebel und einem Klagelied (V. 9–20). Beide Stimmen gehören zum Gedicht. Sie sind nicht automatisch der Dichter Ludwig Uhland selbst.

Vergleichsbild: Caspar David Friedrich, „Mondaufgang am Meer“, 1822. Es zeigt ein ähnliches Motiv, ist aber keine nachgewiesene Illustration des Gedichts. Gemeinfrei. Commons
Seh-Hilfe: Vergleiche das warme Licht in V. 3 mit „Mond“ und „Nebel“ in V. 11–12. Was ändert sich?
Erwartete Feier und gehörte Klage
Die Frage nennt „Saiten und Festgesang“ (V. 16). Die Antwort nennt ein „Klagelied“ (V. 19). Das ist ein deutlicher Gegensatz. Die Geräusche und die Stille helfen, die Stimmung zu verstehen.

Animation: Strandwelle von Rollcloud, CC BY 2.5; unverändert eingebunden. Commons | Lizenz
Hörbeispiel: Meereswellen, 10 Sekunden, mnalis, CC BY 3.0; keine Gedichtlesung. Commons | Lizenz
Videobeispiel mit Meereswellen: Giacomo Alessandroni, 2021, CC BY-SA 4.0; nicht der Ort des Gedichts. Commons | Lizenz
Hör-Auftrag: Lies V. 13–20 einmal mit lebhafter, einmal mit ruhiger Stimme. Welche Vortragsweise passt besser zur Antwort? Begründe es mit V. 17–20.
Die letzte Strophe: Was ist sicher?
Die erste Stimme erwartet ein Königspaar in roten Mänteln und mit Kronen (V. 21–24). Sie fragt auch nach einer jungen Frau (V. 25–28). Die Antwort beschreibt dagegen Eltern im „schwarzen Trauerkleide“ (V. 29–31). Die junge Frau wurde nicht gesehen (V. 32).
Textbeleg: „Die Jungfrau sah ich nicht“ (V. 32). Deutung: Vielleicht ist die Tochter gestorben. Das Gedicht sagt ihren Tod nicht ausdrücklich. Unterscheide deshalb eine Beobachtung von einer möglichen Interpretation.

Rezeption: Carl Friedrich Lessing, „Das trauernde Königspaar“, 1830. Dieses Gemälde entstand in Auseinandersetzung mit Uhlands Gedicht und zeigt den Tod der Tochter als Deutung des Malers. Gemeinfrei. Commons | Hintergrund
Form und Sprache
Das Gedicht hat acht Vierzeiler. Meist reimt sich Vers 1 mit 3 und Vers 2 mit 4: Das heißt Kreuzreim (abab). Fragen und Antworten machen den Text lebendig. Helles Licht, Fest und Kronen stehen gegen Nebel, Klagelied und Trauerkleidung. Die Ballade verbindet hier Gedichtform und eine kleine erzählte Szene.
Merksatz zur Analyse: Behauptung + kurzer Versbeleg + Wirkung. Beispiel: Die Stimmung kippt ins Traurige, weil aus dem erwarteten „Festgesang“ (V. 16) ein „Klagelied“ (V. 19) wird.
Lernvideo: Studienkreis, „Die Ballade einfach erklärt!“. Externer YouTube-Inhalt; keine freie Nachnutzungslizenz nachgewiesen.
Schreibhilfe für Deine Gedichtanalyse
Einleitung: Nenne Titel, Autor, Textart und das Thema: der Gegensatz zwischen Glanz und Trauer.
Hauptteil: Beschreibe kurz die zwei Stimmen, den Aufbau und zwei sprachliche Mittel. Belege Deine Aussagen mit Versen.
Schluss: Formuliere eine vorsichtige Deutung. Schreibe nicht, der Tod sei sicher bewiesen.
Lernvideo: Studienkreis, „Eine Gedichtanalyse schreiben – So geht’s richtig!“. Externer YouTube-Inhalt; keine freie Nachnutzungslizenz nachgewiesen.
Gestufte Hilfen: Hilfe 1: Markiere im Gedicht Lichtwörter und Trauerwörter. Hilfe 2: Notiere zu jeder Stimme zwei Beobachtungen. Hilfe 3: Beginne so: „Der Gegensatz zwischen … und … wird in Vers … deutlich.“
Interaktive Aufgaben
Die automatischen Aufgaben prüfen Textwissen. Deine eigenen Deutungen und Schreibtexte werden nicht automatisch bewertet.
Quiz: Teste Dein Wissen
Lesequiz: Lies jeweils die genannten Verse noch einmal. Die richtige Antwort steht in der Quellfassung.
Was nennt die erste Stimme in V. 1–2? (Ein Schloss am Meer) (!Einen Turm im Wald) (!Ein Schiff im Hafen) (!Ein Dorf im Gebirge)
Welche Farben haben die Wolken in V. 3? (Golden und rosig) (!Blau und grün) (!Schwarz und grau) (!Weiß und silbern)
Wohin möchte sich das Schloss in V. 5–6 neigen? (In die spiegelklare Flut) (!In einen tiefen Wald) (!Auf eine Blumenwiese) (!Unter einen Felsen)
Was sieht die antwortende Stimme laut V. 11–12? (Mond und Nebel) (!Sonne und Regenbogen) (!Blitze und Sterne) (!Schiffe und Möwen)
Welche Musik erfragt die erste Stimme in V. 15–16? (Saiten und Festgesang) (!Trommeln und Marschmusik) (!Glocken und Wiegenlied) (!Orgeln und Kriegslieder)
Welches Lied hört die Antwortstimme in V. 19? (Ein Klagelied) (!Ein Trinklied) (!Ein Schlaflied) (!Ein Siegeslied)
Nach welchen Personen fragt die erste Stimme in V. 21–22? (Nach dem König und seinem Gemahl) (!Nach zwei Seeleuten) (!Nach zwei Gärtnern) (!Nach zwei Rittern)
Womit wird die junge Frau in V. 27 verglichen? (Mit einer Sonne) (!Mit einer Wolke) (!Mit einem Sternbild) (!Mit einem Baum)
Welche Farbe hat die Kleidung der Eltern in V. 31? (Schwarz) (!Rot) (!Gold) (!Weiß)
Was sagt V. 32 sicher aus? (Die antwortende Stimme hat die junge Frau nicht gesehen) (!Die junge Frau ist sicher gestorben) (!Die junge Frau ist verreist) (!Die junge Frau feiert im Schloss)
Memory
Ordne Begriffe und Erklärungen zu.
| Spiegelklare Flut | Ruhige Wasserfläche |
| Abendwolken | Himmel im Abendlicht |
| Nebel | Schleier in der Luft |
| Festgesang | Erwartete Feiermusik |
| Klagelied | Gehörter trauriger Gesang |
| Trauerkleid | Zeichen von Trauer |
| Kreuzreim | Wechselndes Reimmuster |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Stelle im Gedicht |
|---|---|
| Schloss im Abendlicht | Schöne Anfangsvorstellung |
| Mond und Nebel | Antwort zur Landschaft |
| Festgesang | Frage nach fröhlicher Musik |
| Klagelied | Bericht von trauriger Musik |
| Rote Mäntel | Erwartetes Bild des Königspaars |
| Schwarzes Trauerkleid | Beobachtetes Bild der Eltern |
Kreuzworträtsel
| Schloss | Welches Bauwerk steht am Meer? |
| Wolken | Was weht laut erster Strophe golden und rosig? |
| Nebel | Was sieht die antwortende Stimme um das Schloss? |
| Klagelied | Was hört die antwortende Stimme aus der Halle? |
| Eltern | Wen sieht die antwortende Stimme in der letzten Strophe? |
| Trauerkleid | Welches Kleidungsstück kennzeichnet die Trauer? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Diese Aufgaben haben keine automatische Bewertung. Arbeite allein oder zu zweit. Nutze die Hilfen und entscheide selbst, wie viel Du schreibst.
Leicht
Hilfe: Suche zuerst die passenden Verse. Ein Stichwort genügt zum Start.
- Stimmung: Male zwei kleine Farbfelder für V. 1–8 und V. 29–32. Schreibe zu jedem ein passendes Wort.
- Lesen: Lies V. 13–20 laut. Wähle zwei unterschiedliche Sprechweisen und erkläre Deinen Unterschied.
- Wortfeld: Sammle vier Lichtwörter und vier Trauerwörter. Ordne ihnen Verszahlen zu.
- Bildbeschreibung: Beschreibe das Bild von Caspar David Friedrich in vier Sätzen. Vergleiche es mit V. 9–12.
Standard
Hilfe: Schreibe jeweils „Beobachtung – Beleg – Wirkung“.
- Perspektive: Verfasse einen Tagebucheintrag der antwortenden Stimme nach ihrem Schlossbesuch. Kennzeichne erfundene Details.
- Dialog: Schreibe den Wechsel von Frage und Antwort als kurze Theaterszene mit Regieanweisungen.
- Gedichtvergleich: Vergleiche Uhlands letzte Strophe mit Lessings Gemälde. Was zeigt das Bild zusätzlich, was der Text offenlässt?
- Gedichtanalyse: Schreibe einen Absatz über die Gegensätze „Festgesang“ und „Klagelied“ mit zwei Versbelegen.
Schwer
Hilfe: Stelle erst eine Deutung auf und suche dann Belege und Gegenargumente.
- Interpretation: Schreibe zwei mögliche Erklärungen für das Fehlen der jungen Frau. Trenne ausdrücklich Text und Vermutung.
- Literaturgeschichte: Vergleiche die Schreibweise von 1815 auf Wikisource mit der Ausgabe letzter Hand. Dokumentiere drei Unterschiede.
- Medienanalyse: Erstelle eine schriftliche Planung für ein eigenes Vortragsvideo. Begründe Stimme, Pausen und Bildauswahl; veröffentliche nur mit Einwilligung.
- Essay: Diskutiere auf einer Seite, ob die erste Stimme das Schloss idealisiert. Nutze mindestens drei kurze Versbelege.


Lernkontrolle
Transfer statt reines Auswendiglernen:
- Perspektivwechsel: Erkläre, wie das Gedicht wirken würde, wenn nur die antwortende Stimme sprechen dürfte.
- Symbole: Deute den Gegensatz zwischen „Kronen Licht“ und schwarzer Kleidung. Belege die Aussagen.
- Text-Bild-Vergleich: Zeige, an welcher Stelle Lessings Gemälde mehr festlegt als Uhlands Text.
- Sprache: Ersetze die Personifikation des Schlosses durch eine sachliche Beschreibung und vergleiche die Wirkung.
- Argumentation: Beurteile die Aussage „Die Jungfrau ist sicher gestorben“ mit Textbeleg und vorsichtiger Gegenposition.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis reicht eine kurze Gedichtanalyse von etwa 250–350 Wörtern oder ein gleichwertig begründeter Vortrag. Wichtig sind:
- Einleitung mit Autor, Titel, Textart und Thema.
- Inhaltsangabe mit den zwei Sprechstimmen und dem Stimmungswechsel.
- Formanalyse mit Strophen, Versen und Kreuzreim.
- Sprachliche Mittel mit mindestens zwei passenden Versbelegen und ihrer Wirkung.
- Interpretation mit klarer Trennung zwischen Textaussage und Vermutung.
- Quellenkritik mit Kennzeichnung der verwendeten Fassung und Quellenangabe.
OERs zum Thema
Freier Gedichttext: Uhlands Text ist gemeinfrei. TextGrid führt die hier verwendete Ausgabe letzter Hand. Die TextGrid-Daten und Metadaten stehen gesondert unter CC BY 3.0 Deutschland. Wikisource zeigt die historische Ausgabe von 1815.
Wikipedia: Ein eigener Artikel genau zu diesem Gedicht ist nicht nachgewiesen. Weitere Informationen findest Du bei Ludwig Uhland und beim Gemälde Das trauernde Königspaar.
Medienrechte: Die eingebundenen Commons-Dateien nennen Urheber und Status direkt an der jeweiligen Stelle: Morff, Friedrich und Lessing (gemeinfrei); Teichs/National Gallery of Art (CC0); Rollcloud (CC BY 2.5); mnalis (CC BY 3.0); Giacomo Alessandroni (CC BY-SA 4.0). Alle Medien sind unverändert eingebunden. Bei Wiederverwendung bitte die verlinkten Lizenzbedingungen beachten.
YouTube: Die beiden Studienkreis-Videos dienen nur als eingebettete Lernhilfen. Sie sind nicht als frei lizenzierte OER nachgewiesen und dürfen nicht einfach kopiert oder neu hochgeladen werden. Kein Sofatutor-Material wurde verwendet.
Zusätzliches Hörangebot: Gedichtvortrag mit Lutz Görner, auf der verlinkten Seite ab 2:55. Der dort wiedergegebene Text weicht stellenweise von der hier benutzten Quellfassung ab. Für Zitate gilt die Quellfassung oben.
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