D9 G - Reim, Vers, Strophe und Rhythmus

D9 G - Reim, Vers, Strophe und Rhythmus
D9 G - Reim, Vers, Strophe und Rhythmus
Einleitung
Gedichte sehen anders aus als viele Sachtexte oder Geschichten – und sie klingen oft auch anders. Wörter stehen in Versen, Verse bilden häufig Strophen, Wortenden können sich reimen und beim Sprechen entsteht ein Rhythmus. In diesem aiMOOC lernst Du diese Grundbegriffe so kennen, dass Du sie sehen, hören, markieren und sprechen kannst.
Der Kurs richtet sich an die Klasse 9 auf G-Niveau. Du brauchst keine komplizierte Gedichtanalyse. Wichtig ist, dass Du die Grundformen erkennst, sie an einfachen Beispielen beschreiben und beim Vorlesen bewusst hörbar machen kannst.

Das Bild zeigt die Handschrift von Johann Wolfgang von Goethes Gedicht „Ginkgo Biloba“. Schon auf den ersten Blick kannst Du erkennen: Ein Gedicht besteht nicht einfach aus einem langen Textblock. Die Anordnung der Zeilen gehört zur Form eines Gedichts.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du Reim, Vers, Strophe und Rhythmus voneinander unterscheiden. Du kannst einfache Reimschemata erkennen, Verszeilen zählen, Strophen abgrenzen, betonte Silben beim Sprechen hervorheben und erklären, wie Form und Klang die Wirkung eines Gedichts beeinflussen.
Gedichte haben eine sichtbare Form
Ein Gedicht ist ein Text, bei dem Klang, sprachliche Gestaltung und Anordnung der Wörter besonders wichtig sein können. Viele Gedichte bestehen aus einzelnen Zeilen. Diese Zeilen nennt man Verse oder Verszeilen. Mehrere Verse können zu einer Strophe zusammengefasst werden.
Ein einfaches Beispiel:
Der Morgen kommt ganz still heran,
die Straße fängt zu leuchten an.
Ein Fahrrad rollt, ein Fenster klingt,
ein neuer Schultag jetzt beginnt.
Hier siehst Du vier Verse. Zwischen dem zweiten und dritten Vers steht eine Leerzeile. Dadurch entstehen zwei Strophen mit jeweils zwei Versen.
Der Vers
Ein Vers ist eine einzelne Zeile eines Gedichts. Beim gedruckten Gedicht erkennst Du einen Vers meistens daran, dass am Zeilenende bewusst umgebrochen wird.
Beispiel:
Ich höre Regen auf dem Dach,
die Stadt wird langsam wieder wach.
Die erste Zeile ist ein Vers. Die zweite Zeile ist ebenfalls ein Vers.
Merksatz: Ein Vers ist eine Gedichtzeile.
Die Strophe
Eine Strophe ist eine Gruppe von Versen, die im Schriftbild zusammengehören. Zwischen zwei Strophen steht häufig eine Leerzeile.
Beispiel:
Der Wind zieht leise durch die Gassen,
die letzten Busse sind verlassen.
Am Morgen wird es wieder laut,
wenn jeder auf die Straßen schaut.
Die ersten beiden Verse bilden die erste Strophe. Die letzten beiden Verse bilden die zweite Strophe.
Merksatz: Mehrere zusammengehörige Verse können eine Strophe bilden.

Dieses Kalligramm macht besonders deutlich, dass die sichtbare Form eines Gedichts selbst Bedeutung tragen kann. Nicht jedes Gedicht sieht gleich aus.
Reim: Wenn Wortenden zusammenklingen
Ein Reim entsteht, wenn Wörter oder Wortgruppen klanglich übereinstimmen. Im Unterricht begegnet Dir besonders häufig der Endreim: Dabei klingen die Wörter am Ende von Versen gleich oder ähnlich.
Beispiele für Reimpaare:
| Reimpaar | Klang |
|---|---|
| Haus – Maus | gleich klingendes Ende |
| Licht – Gesicht | gleich klingendes Ende |
| gehen – stehen | gleich klingendes Ende |
| Nacht – gemacht | gleich klingendes Ende |
Wichtig: Beim Reim zählt vor allem der Klang. Die Schreibweise allein entscheidet nicht.
Reimschemata sichtbar machen
Wenn Du ein Reimschema bestimmst, vergleichst Du die Reimwörter am Ende der Verse. Gleiche Reime erhalten den gleichen Buchstaben.
Paarreim: aabb
Der Regen fällt auf unser Dach. a
Im Zimmer werden alle wach. a
Dann zieht der Himmel wieder weit. b
Wir starten in die Morgenzeit. b
Die ersten beiden Verse reimen sich miteinander. Danach reimen sich Vers drei und vier. Das heißt Paarreim.
Kreuzreim: abab
Die Straßen glänzen nach dem Regen. a
Ein Fahrrad fährt durch helles Licht. b
Wir laufen langsam ihm entgegen. a
Ein Tropfen fällt mir ins Gesicht. b
Hier reimen sich Vers eins und drei sowie Vers zwei und vier. Das heißt Kreuzreim.
Umarmender Reim: abba
Der Abend legt sich auf die Stadt. a
Ein letztes Fenster zeigt noch Licht. b
Dann schließt sich langsam jedes Gesicht. b
Bis auch die Straße Ruhe hat. a
Die äußeren Verse gehören zusammen, ebenso die beiden inneren. Das Reimschema heißt umarmender Reim.
Rhythmus: Gedichte mit dem Körper hören
Rhythmus beschreibt, wie Sprache beim Sprechen gegliedert und bewegt klingt. Dabei spielen besonders betonte und unbetonte Silben, Sprechtempo und Pausen eine Rolle.
Sprich den Satz laut:
Ich GEH heute MORgen zur SCHUle.
Du wirst merken: Manche Silben hebst Du stärker hervor als andere. Diese Wechsel erzeugen einen Sprechfluss.
Gedichte können einen sehr regelmäßigen Rhythmus haben. Andere Gedichte klingen freier. Deshalb ist Rhythmus nicht einfach dasselbe wie Reim. Ein Gedicht kann ohne Reim trotzdem deutlich rhythmisch wirken.

Ein Metronom macht regelmäßige Schläge hör- und sichtbar. Beim Gedichtlesen kannst Du ähnlich ausprobieren, ob betonte Silben in einem regelmäßigen Abstand auftauchen.
Hörversuch: Wo liegt die Betonung?
Sprich diese Zeile mehrmals laut:
Ich GEH durch die NACHT in die STADT.
Klatsche bei GEH, NACHT und STADT. Sprich den Satz zuerst langsam, dann schneller. Achte darauf, ob die betonten Stellen trotzdem hörbar bleiben.
Danach sprichst Du:
MORgen REgen, MORgen WIND.
Vergleiche beide Zeilen. Welche wirkt gleichmäßiger? Welche lässt sich leichter klatschen?
Versmaß als Erweiterung
Ein regelmäßiges Muster aus betonten und unbetonten Silben nennt man Versmaß oder Metrum. Für diesen Grundkurs genügt zunächst: Du sollst hören, dass sich Betonungen wiederholen können.
Zwei häufige Muster sind:
| Muster | Vereinfachte Darstellung | Sprechhilfe |
|---|---|---|
| Jambus | unbetont – betont | ge-DACHT, ge-MACHT |
| Trochäus | betont – unbetont | SON-ne, MOR-gen |
Die Wörter sind nur Sprechhilfen. In echten Gedichten untersuchst Du immer den ganzen Vers.
Hören: Ein Gedicht wird zur Sprechgestaltung
Ein Gedicht ist nicht nur Schrift. Beim Vorlesen hörst Du Pausen, Betonungen, Wiederholungen und Rhythmus.
Höre einen Ausschnitt aufmerksam an. Achte nicht zuerst auf jedes einzelne Wort, sondern auf den Klang:
- Betonung: Welche Wörter werden besonders hervorgehoben?
- Pause: Wo entstehen kurze Unterbrechungen?
- Sprechtempo: Wird gleichmäßig oder wechselnd gesprochen?
- Rhythmus: Hörst Du wiederkehrende Bewegungen im Sprechen?
Sichtbar und hörbar unterscheiden
| Begriff | Was Du siehst oder hörst | Einfache Frage |
|---|---|---|
| Vers | einzelne Gedichtzeile | Wie viele Zeilen hat der Abschnitt? |
| Strophe | Gruppe mehrerer Verse | Wo trennt eine Leerzeile Versgruppen? |
| Reim | ähnliche Klänge, oft am Versende | Welche Wörter klingen zusammen? |
| Rhythmus | Wechsel von Betonung, Tempo und Pausen | Wie bewegt sich der Text beim Sprechen? |
Markieraufgaben
Markieraufgabe 1: Verse und Strophen
Lies den Text:
Die Ampel springt auf grünes Licht,
ein Fahrrad wartet länger nicht.
Der Bus fährt langsam um die Ecke,
ich renne schnell die kurze Strecke.
Dein Auftrag: Markiere beim Abschreiben jeden Versanfang mit einem senkrechten Strich. Kreise anschließend die Leerzeile ein. Schreibe darunter: „Der Text hat ___ Verse und ___ Strophen.“
Lösung zur Selbstkontrolle: Der Text hat vier Verse und zwei Strophen.
Markieraufgabe 2: Reimwörter
Im Hof erklingt ein lauter Ton,
am Fenster wartet jemand schon.
Die Sonne steht noch überm Haus,
wir gehen später alle raus.
Dein Auftrag: Markiere die beiden Wörter des ersten Reimpaares in einer Farbe und die beiden Wörter des zweiten Reimpaares in einer anderen Farbe. Notiere danach das Reimschema.
Lösung zur Selbstkontrolle: Ton – schon und Haus – raus; Reimschema aabb.
Markieraufgabe 3: Betonungen
Sprich den Vers dreimal:
Ich GEH durch die STADT und ich HÖR ihren KLANG.
Dein Auftrag: Unterstreiche beim Abschreiben die Silben oder Wörter, die Du stark betonst. Vergleiche Deine Markierung mit einer Partnerin oder einem Partner. Es kann kleine Unterschiede geben. Entscheidend ist, dass Du Deine Sprechweise erklären kannst.
Sprechversuche
Sprechversuch 1: Metronom
Starte das Metronom-Medium weiter oben. Sprich dazu gleichmäßig:
Re-gen fällt – Re-gen fällt – auf das Dach – auf das Dach.
Versuche, die betonten Wörter auf die Schläge zu legen.
Sprechversuch 2: Reim hörbar machen
Sprich das folgende Verspaar zuerst ganz neutral und danach so, dass die Reimwörter deutlich hörbar werden:
Am Fenster seh ich helles Licht,
der Regen läuft mir ins Gesicht.
Achte darauf, dass Du die Reimwörter nicht unnatürlich übertreibst.
Sprechversuch 3: Rhythmus verändern
Sprich denselben Vers auf drei Arten: langsam und ruhig, schnell und aufgeregt, danach mit deutlichen Pausen.
Heute zieht der Wind durch unsere Straßen.
Beschreibe anschließend: Wie verändert die Sprechweise die Wirkung des Satzes?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Vers? (Eine einzelne Zeile eines Gedichts) (!Eine Überschrift eines Gedichts) (!Ein Reimpaar) (!Eine Gruppe aus mehreren Kapiteln)
Was ist eine Strophe? (Eine Gruppe zusammengehöriger Verse) (!Ein einzelner Buchstabe im Reimschema) (!Nur das letzte Wort eines Gedichts) (!Eine besonders laute Silbe)
Woran erkennst Du einen Endreim besonders häufig? (An ähnlich klingenden Wörtern am Versende) (!An gleich langen Überschriften) (!An der Zahl der Buchstaben im Titel) (!An besonders vielen Kommas)
Welches Reimschema hat ein Paarreim? (aabb) (!abab) (!abba) (!abcd)
Welches Reimschema hat ein Kreuzreim? (abab) (!aabb) (!abba) (!aaaa)
Welches Reimschema hat ein umarmender Reim? (abba) (!abab) (!aabb) (!abcd)
Was ist für den Rhythmus eines gesprochenen Gedichts wichtig? (Der Wechsel von Betonungen und Pausen) (!Nur die Schriftgröße) (!Nur die Zahl der Strophen) (!Nur der Titel des Gedichts)
Was bedeutet betonte Silbe? (Eine Silbe wird beim Sprechen hervorgehoben) (!Eine Silbe wird immer geflüstert) (!Eine Silbe wird nie ausgesprochen) (!Eine Silbe steht immer am Zeilenanfang)
Kann ein Gedicht ohne Reim einen Rhythmus haben? (Ja) (!Nein) (!Nur wenn es genau vier Verse hat) (!Nur wenn jedes Wort gleich lang ist)
Was hilft Dir beim Bestimmen eines Reimschemas? (Die Reimwörter am Ende der Verse vergleichen) (!Nur die Überschrift lesen) (!Alle Satzzeichen zählen) (!Nur die erste Strophe überspringen)
Memory
| Vers | einzelne Gedichtzeile |
| Strophe | Gruppe mehrerer Verse |
| Endreim | Klangübereinstimmung am Versende |
| Paarreim | Reimschema aabb |
| Kreuzreim | Reimschema abab |
| Rhythmus | Wechsel von Betonung und Sprechbewegung |
| Betonung | Hervorhebung einer Silbe beim Sprechen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Beschreibung |
|---|---|
| Vers | einzelne Zeile eines Gedichts |
| Strophe | zusammengehörige Gruppe von Versen |
| Reim | ähnlich klingende Wörter |
| Rhythmus | hörbare Sprechbewegung |
| Betonung | hervorgehobene Silbe |
| Ordne die Reimformen zu. | Reimschema |
|---|---|
| Paarreim | aabb |
| Kreuzreim | abab |
| Umarmender Reim | abba |
| Haufenreim | aaaa |
| reimlose Folge | abcd |
Kreuzworträtsel
| Verszeile | Wie nennt man eine einzelne Zeile in einem Gedicht auch? |
| Strophe | Wie heißt eine Gruppe zusammengehöriger Verse? |
| Endreim | Wie heißt ein Reim am Ende von Verszeilen? |
| Kreuzreim | Welche Reimform hat das Schema abab? |
| Rhythmus | Wie nennt man die hörbare Gliederung und Bewegung beim Sprechen? |
| Betonung | Wie heißt das Hervorheben einer Silbe beim Sprechen? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Versdetektiv: Suche in einem Gedicht acht Verszeilen und nummeriere sie.
- Strophenmarkierung: Wähle ein kurzes Gedicht und markiere jede Strophe mit einer eigenen Farbe.
- Reimpaare sammeln: Finde fünf eigene Reimpaare aus Deinem Alltag, zum Beispiel aus Schule, Freizeit oder Stadt.
- Sprechaufnahme: Nimm vier selbst geschriebene Verse mit dem Handy auf und sprich die Reimwörter deutlich.
Standard
- Reimschema untersuchen: Suche ein kurzes Gedicht, markiere die Reimwörter und bestimme das Reimschema.
- Rhythmus klatschen: Wähle vier Verse und klatsche die betonten Stellen mit. Erkläre, welche Zeile sich am regelmäßigsten anfühlt.
- Zwei Sprechweisen: Nimm dieselbe Strophe einmal ruhig und einmal aufgeregt auf. Vergleiche die Wirkung.
- Mini-Gedicht: Schreibe zwei Strophen mit je vier Versen und verwende einen Paarreim oder Kreuzreim.
Schwer
- Form und Wirkung: Vergleiche zwei kurze Gedichte. Erkläre, wie Verslänge, Strophenbau, Reim und Rhythmus unterschiedlich wirken.
- Audioanalyse: Höre eine Gedichtaufnahme und notiere Stellen, an denen Pausen oder Betonungen die Bedeutung verstärken.
- Gedichtperformance: Entwickle in einer Gruppe eine kurze Sprechfassung eines Gedichts mit wechselnden Stimmen, Pausen und Betonungen.
- Erklärvideo: Produziere ein ein- bis dreiminütiges Erklärvideo, in dem Du Reim, Vers, Strophe und Rhythmus mit eigenen Beispielen sichtbar und hörbar machst.


Lernkontrolle
- Formvergleich: Zwei Gedichte haben dasselbe Thema, aber unterschiedliche Strophenlängen. Erkläre, wie sich dadurch das Lesen und die Wirkung verändern können.
- Reimwirkung: Erkläre, warum ein regelmäßiger Paarreim anders wirken kann als ein Gedicht ohne Reim. Nutze ein eigenes Beispiel.
- Sprechgestaltung: Du sollst eine traurige Strophe vorlesen. Begründe, wie Du Tempo, Pausen und Betonung einsetzen würdest.
- Fehlerdiagnose Reimschema: Eine Person bezeichnet das Schema abab als Paarreim. Erkläre den Fehler und zeige, wie die Reimwörter richtig zugeordnet werden.
- Transfer Rap und Song: Wähle eine kurze selbst formulierte Rap- oder Songzeile. Zeige daran, wo Reim und Rhythmus vorkommen und worin sie sich unterscheiden.
- Gestaltungsentscheidung: Schreibe vier Verse zuerst als einen Block und danach als zwei Strophen. Beschreibe, wie die sichtbare Gliederung Deine Wahrnehmung verändert.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen können, dass Du die vier Grundbegriffe sicher unterscheidest und praktisch anwendest.
- Vers erkennen: Du kannst einzelne Gedichtzeilen sicher bestimmen und zählen.
- Strophe erkennen: Du kannst Verse zu Strophen zuordnen und Strophengrenzen erklären.
- Reim erkennen: Du kannst Reimwörter markieren und einfache Reimschemata wie aabb, abab und abba bestimmen.
- Rhythmus hören: Du kannst betonte Stellen, Pausen und Sprechtempo in einer Aufnahme beschreiben.
- Gedicht sprechen: Du kannst eine kurze Strophe so vorlesen, dass Betonung und Pausen bewusst eingesetzt werden.
- Form und Wirkung erklären: Du kannst in einfachen Worten erklären, wie Reim, Strophenbau und Rhythmus die Wirkung eines Gedichts beeinflussen.
OERs zum Thema
Medien zum Weiterhören und Weitersehen
Achte beim Hören besonders darauf, wie Sprechtempo, Pausen und Betonungen zusammenwirken.
Dieses Video vertieft das Bestimmen des Versmaßes. Für das G-Niveau genügt zunächst, dass Du betonte und unbetonte Stellen bewusst hören kannst.

Nutze das Metronom als Bildidee für einen gleichmäßigen Grundschlag. Sprache ist jedoch lebendiger als ein Metronom: Beim Vorlesen dürfen Tempo und Pausen bewusst wechseln.
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