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D8 M - Ein literarisches Werk mediengestützt vorstellen

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D8 M - Ein literarisches Werk mediengestützt vorstellen



D8 M - Ein literarisches Werk mediengestützt vorstellen


Einleitung

Du stellst eine Ganzschrift so vor, dass Deine Klasse das Werk versteht, neugierig wird und Deine Bewertung nachvollziehen kann. Du verbindest Buchdaten, Autor, Handlung, Figuren, Themen, kurze Textbelege und eigene Bewertung mit passenden Medien.

Mini-Ziel Das kannst Du am Ende
Inhalt Eine Ganzschrift knapp und ohne Spoiler zusammenfassen.
Analyse Figuren, Beziehungen und zentrale Themen mit Fachbegriffen erklären.
Medien Cover/Abbildung, Bilder, Zeitleiste, Audio und Video funktional einsetzen.
Präsentation Adressatengerecht, frei und belegt sprechen.
Medienrecht Quellen, Lizenzen und kurze Zitate korrekt kennzeichnen.
KI KI-Ausgaben kritisch prüfen und Unterstützung transparent kennzeichnen.

Zielgruppe: Klasse 8, M-Niveau, Deutsch, Baden-Württemberg.


Motivierender Einstieg: Ein Werk – viele Zugänge

Hier siehst Du ein gemeinfreies Beispiel aus Alice’s Adventures in Wonderland von Lewis Carroll. Es dient nur als Modell für den Medieneinsatz.

Mini-Auftrag: Schau 20 Sekunden auf die Titelseite. Notiere drei Informationen, die Du sicher erkennst, und eine Frage, die offenbleibt.

Vergleiche: Welche Wirkung erzeugt die Illustration, die eine reine Inhaltsangabe nicht leisten kann?

Audio-Check: Höre etwa 45–60 Sekunden. Notiere: Stimme – Tempo – Stimmung – mögliche Wirkung auf Zuhörende.

Merkkasten
Medien sind kein Schmuck. Jedes Medium braucht eine Aufgabe: informieren, veranschaulichen, belegen, ordnen oder eine Wirkung hörbar/sichtbar machen.


Lernziele und Bildungsplanbezug

Für die Klassen 7/8/9 im Fach Deutsch der Sekundarstufe I in Baden-Württemberg gehören unter anderem das zusammenhängende Wiedergeben wesentlicher Inhalte literarischer Texte, der Einsatz von Fachbegriffen sowie ein sachgerechter, funktionaler und kreativer Umgang mit Medien zu den vorgesehenen Kompetenzen.

Bildungsplan: Literarische Texte 7/8/9 Bildungsplan: Medien 7/8/9


Vorwissen aktivieren

3–2–1-Start Dein Eintrag
3 Drei Dinge, die Du über Dein Werk schon sicher weißt.
2 Zwei Figuren oder Konflikte, die wichtig erscheinen.
1 Eine Frage, die Deine Präsentation beantworten soll.

Selbstcheck: Kannst Du Titel, Autor, Textsorte/Gattung und groben Handlungsrahmen ohne Nachschlagen nennen? Wenn nicht, beginne mit Deinen Lesespuren, Randnotizen oder einem Lesetagebuch.


Der Bauplan Deiner Werkvorstellung

Baustein Leitfrage Passendes Medium
1. Einstieg Wie weckst Du Interesse? Bild, Gegenstand, kurze Frage, Geräusch
2. Werkdaten Was muss man zum Buch wissen? gemeinfreie/offen lizenzierte Coverabbildung oder eigene Titelfolie
3. Autor Welche biografischen Angaben sind wirklich werkrelevant? Porträt mit Quellenangabe
4. Handlung Was ist der rote Faden? Zeitleiste mit 5–7 Stationen
5. Figuren Wer handelt wie und warum? Figurenkarte oder Beziehungsnetz
6. Themen Welche Fragen oder Konflikte trägt das Werk? Symbolbild, Schlagwortnetz, kurzer Beleg
7. Bewertung Wie urteilst Du – und worauf stützt Du Dein Urteil? Pro/Contra-Karte oder Kriterienmatrix
8. Schluss Was soll hängen bleiben? Leitfrage, Empfehlung für eine Zielgruppe, Rückbezug auf Einstieg


Werkdaten und Cover rechtssicher nutzen

Sicherer Weg für öffentliche Lernprodukte: Nutze bevorzugt gemeinfreie oder offen lizenzierte Abbildungen, eigene neutrale Titelfolien oder selbst gestaltete Symbole. Ein aktuelles Verlagscover ist nicht automatisch frei zur Veröffentlichung im offenen Web.

Auf Deine Titelfolie gehören kurz: Titel – Autorin/Autor – Erscheinungsjahr – Gattung – Dein Name nur, wenn es für den Unterricht wirklich nötig ist.


Autor: auswählen statt Lebenslauf vorlesen

Das Porträt von Lewis Carroll ist ein Beispiel für gemeinfreies Bildmaterial. Für Deine eigene Präsentation gilt: Nenne nur biografische Informationen, die das Werk besser verständlich machen.

Filterfrage: Hilft diese Information, Sprache, Thema, Entstehung oder Perspektive des Werkes zu verstehen? Wenn nein, weglassen.


Handlung als Zeitleiste visualisieren

Station Was kommt hinein? Regel
Start Ausgangslage 1 kurzer Satz
Impuls Ereignis, das die Handlung in Gang setzt Ursache nennen
Entwicklung 2–3 Wendepunkte nur Wichtiges
Konflikt Zuspitzung Figurenbezug zeigen
Ausblick so weit, wie Du ohne unnötigen Spoiler gehen willst Ende nicht automatisch verraten

Visualisierungsauftrag: Baue Deine Zeitleiste mit maximal sieben Kästen. Verbinde jeden Kasten mit einem Ursache-Folge-Pfeil.


Figuren sichtbar machen

Eine Figurenkonstellation zeigt nicht nur Namen, sondern Beziehungen: Freundschaft, Konflikt, Abhängigkeit, Konkurrenz, Familie oder Veränderung.

M-Niveau-Auftrag: Wähle 3–5 zentrale Figuren. Schreibe an jeden Verbindungspfeil ein Beziehungswort und ergänze einen kurzen Textbeleg oder eine Seitenstelle aus Deiner Ausgabe.

Fachbegriffe: Protagonist, Antagonist, Figurenkonstellation, direkte Charakterisierung, indirekte Charakterisierung, Entwicklung einer Figur.


Themen und Motive belegen

Ein Thema ist eine größere inhaltliche Frage, zum Beispiel Freundschaft, Ausgrenzung, Mut, Macht, Identität oder Verantwortung. Ein Motiv ist ein wiederkehrendes bedeutungsvolles Element.

Behauptung Beleg Erklärung
Das Werk behandelt ... kurze Textstelle / Seitenangabe / Handlungsmoment Daran erkennt man ...

Regel: Eine Deutung ohne Beleg bleibt eine Behauptung.


Kurze Zitate: funktional und mit Quelle

Video-Auftrag: Notiere drei Regeln für direkte Zitate. Prüfe danach Deine eigene Zitatfolie.

Gemeinfreies Kurzbeispiel: „Curiouser and curiouser!“ – Lewis Carroll, Alice’s Adventures in Wonderland, Kapitel 2, 1865.

Für Dein Werk: Nutze nur so viel Text wie für Deine Erklärung nötig. Kennzeichne Zitat, Autor, Werk und Fundstelle nach der Vorgabe Deiner Lehrkraft.


Audio: Stimme macht Wirkung hörbar

Mit Audio kannst Du Erzählton, Tempo, Stimmung oder Figurenrede untersuchen. Nimm für Dein eigenes Produkt lieber selbst eine sehr kurze Passage auf, wenn die Nutzung erlaubt ist, oder verwende gemeinfreie/offen lizenzierte Aufnahmen.

Audio-Auftrag: Sprich denselben kurzen Satz neutral, ängstlich und entschlossen ein. Vergleiche: Was verändert sich an Bedeutung und Wirkung?


Adressatengerecht präsentieren

Video-Auftrag: Sammle drei Tipps, die für eine Buch-/Werkvorstellung in Klasse 8 besonders nützlich sind. Streiche einen Tipp, der für Deine konkrete Präsentation weniger wichtig ist, und begründe.

Gute Folie Guter Vortrag
wenig Text frei mit Stichworten sprechen
große Schrift Blickkontakt
ein klarer Gedanke pro Folie deutliches Tempo und Betonung
Quelle direkt am Medium Medien erklären statt nur zeigen


Beispiel kritisch untersuchen: Inhaltsangabe im Video

Untersuchungsauftrag: Notiere beim Video zu Tschick nur die Struktur der Zusammenfassung. Prüfe anschließend am Originaltext Deines eigenen Werkes, welche Informationen Du für Deine Präsentation wirklich brauchst. Übernimm keine Formulierungen ungeprüft.


Medienrecht kompakt

Prüfschritt Frage
Titel Wie heißt das Medium?
Urheber Wer hat es erstellt?
Lizenz Unter welchen Bedingungen darfst Du es nutzen?
Link Woher stammt es?
Bearbeitung Hast Du zugeschnitten, verändert oder ergänzt?

Merke: Bevorzuge Wikimedia Commons, gemeinfreie Werke, CC-Lizenzen und eigene Materialien. Veröffentliche keine privaten Daten, Gesichter oder Stimmen anderer Personen ohne passende Erlaubnis.


KI-Spirale

Schritt Deine Aktion
1 Aufgabe verstehen Markiere Operatoren und Anforderungen.
2 Selbst denken Notiere zuerst eigene Beobachtungen am Originaltext.
3 Lösungsansatz Entwirf Gliederung, These oder Figurenkarte.
4 Konkrete KI-Frage Frage nach einem klar begrenzten Aspekt.
5 Prüfen Vergleiche die Ausgabe mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle.
6 Fehler finden Suche falsche Seitenangaben, erfundene Zitate, unklare Begriffe und unbelegte Behauptungen.
7 Verbessern Formuliere Deine eigene Lösung neu.
8 Kennzeichnen Mache transparent, wofür Du KI genutzt hast.
KI-Merksatz
KI ersetzt keine eigene Textarbeit. Die Ganzschrift bleibt Deine wichtigste Quelle.

Beispiel für eine gute KI-Frage: „Prüfe nur die Verständlichkeit meiner selbst geschriebenen 80-Wörter-Zusammenfassung. Nenne drei unklare Stellen. Ergänze keine neuen Handlungselemente.“


Hilfestufen

Hilfestufe Hilfe
Hilfe 1 Satzstarter: „Die Figur ... verändert sich, weil ...“ – „Das Thema ... zeigt sich an ...“ – „Das Bild unterstützt meine Aussage, weil ...“
Hilfe 2 Nutze den Bauplan: Werkdaten → Handlung → Figuren → Themen → Beleg → Bewertung.
Hilfe 3 Begrenze jede Folie auf eine Leitfrage und maximal drei Stichpunkte.


Übungsstationen mit Feedback

Station Auftrag Selbstfeedback
Markieren Markiere in einer Seite Deines Werks zwei Stellen, die eine Figur indirekt charakterisieren. Grün: beide mit Erklärung; Gelb: nur markiert; Rot: Stelle unklar.
Ordnen Ordne fünf Handlungsschritte in eine Zeitleiste. Grün: Ursache-Folge klar; Gelb: Reihenfolge klar; Rot: Ereignisse zu detailliert.
Vergleichen Vergleiche Textstelle und Bild/Audio in zwei Sätzen. Grün: Wirkung + Beleg; Gelb: nur Wirkung; Rot: nur Beschreibung.
Kommentieren Formuliere eine begründete Bewertung in drei Sätzen. Grün: Kriterium + Beispiel; Gelb: Meinung + Grund; Rot: nur Geschmacksurteil.
Recherchieren Prüfe eine Autor- oder Werkangabe in zwei verlässlichen Quellen. Grün: Quellen stimmen überein; Gelb: nur eine Quelle; Rot: Quelle unklar.
Gestalten Erstelle eine Folie mit Bild, 3 Stichpunkten und vollständiger Quellenangabe. Grün: alles lesbar und funktional; Gelb: Quelle/Lesbarkeit fehlt; Rot: Textwand.


Musterlösungen und Lösungswege

Einstieg mit der Alice-Titelseite: Sicher erkennbar sind zum Beispiel Titel, Autorenname und historische Gestaltung. Eine offene Frage kann sein, wie die Gestaltung mit der Handlung zusammenhängt.

Bildvergleich: Eine Illustration zeigt Aussehen, Körperhaltung und Atmosphäre gleichzeitig; eine Inhaltsangabe ordnet dagegen vor allem Handlung.

Audiovergleich: Betonung, Sprechtempo, Lautstärke und Pausen verändern die Wirkung, obwohl die Wörter gleichbleiben.

Figurenaufgabe: Eine gute Lösung nennt Beziehung + Veränderung + Beleg, zum Beispiel „A misstraut B zunächst; später entsteht Zusammenarbeit; sichtbar an ...“.

Themenaufgabe: Gute Begründungen folgen dem Muster These → Beleg → Erklärung.

Rechercheaufgabe: Bevorzuge Originalausgabe, Bibliothekskatalog, Verlags-/Autorenseite, seriöse Lexika oder institutionelle Bildungsangebote. KI-Ausgaben sind keine Belege.


Wiederholung: 60-Sekunden-Check

Erkläre ohne Folien in höchstens 60 Sekunden: Titel – Autor – Ausgangslage – wichtigste Figur – zentrales Thema – Dein Urteil. Danach prüfst Du: War jeder Satz nötig? War mindestens ein Beleg vorbereitet?


Kompetenzcheck

Ich kann ... Noch unsicher Fast sicher Sicher
die Ganzschrift knapp vorstellen
Handlung in einer Zeitleiste ordnen
Figurenbeziehungen mit Fachbegriffen erklären
ein Thema mit Textbeleg begründen
Medien funktional und rechtssicher auswählen
meine Bewertung adressatengerecht begründen
KI-Hilfe prüfen und kennzeichnen

Auswertung: 6–7-mal „Sicher“ → Probevortrag aufnehmen. 3–5-mal → gezielt eine Station wiederholen. 0–2-mal → Bauplan + Hilfestufe 2 erneut nutzen und danach neu prüfen.


Reflexion und Transfer

  1. Reflexion: Welches Medium hat Deine Erklärung wirklich verbessert – und warum?
  2. Transfer: Welche zwei Regeln gelten genauso für ein Referat in Geschichte oder Biologie?
  3. Medienkritik: Wo könnte ein starkes Bild Dein Publikum auch in eine falsche Richtung lenken?
  4. KI-Reflexion: Welche KI-Aussage musstest Du korrigieren oder verwerfen, und woran hast Du den Fehler erkannt?


Folgekurs-Empfehlung

Wenn Du Figuren und Themen noch genauer deuten willst, arbeite als Nächstes mit D8 M - Literarische Figuren charakterisieren und Beziehungen analysieren oder D8 M - Literarische Texte belegen und deuten weiter.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Funktion sollte ein Medium in einer Werkvorstellung haben? (Es unterstützt eine konkrete Aussage oder Erklärung) (!Es füllt freie Fläche auf der Folie) (!Es ersetzt die Lektüre der Ganzschrift) (!Es macht Quellenangaben überflüssig)




Was gehört zu einer knappen Werkvorstellung? (Titel Autor Handlung Figuren Themen und Bewertung) (!Nur der Lebenslauf des Autors) (!Nur die Lieblingsstelle) (!Nur die Gestaltung des Buchcovers)




Wozu dient eine Figurenkonstellation? (Sie zeigt Beziehungen zwischen wichtigen Figuren) (!Sie zählt alle Kapitel eines Buches auf) (!Sie ersetzt jede Textstelle) (!Sie zeigt nur das Geburtsjahr des Autors)




Wie wird ein Thema überzeugend erklärt? (Mit Behauptung Beleg und Erklärung) (!Mit einer unbegründeten Meinung) (!Mit möglichst vielen Bildern) (!Mit einer langen Nacherzählung)




Was ist bei einer Zeitleiste besonders wichtig? (Die wichtigsten Handlungsschritte in klarer Reihenfolge) (!Jede Kleinigkeit aus jedem Kapitel) (!Nur Daten aus dem Leben des Autors) (!Möglichst viele Farben ohne Erklärung)




Welche Notizen helfen beim freien Sprechen? (Kurze Stichpunkte) (!Vollständig ausformulierte Textseiten) (!Unsortierte Zitate) (!Nur Bilddateinamen)




Was ist bei fremden Bildern vor einer Veröffentlichung zu prüfen? (Urheber Quelle und Lizenz) (!Nur die Dateigröße) (!Nur die Farbe) (!Nur ob das Bild schön aussieht)




Was ist ein sinnvoller Schritt vor einer KI-Anfrage? (Einen eigenen Lösungsansatz entwickeln) (!Die Ganzschrift nicht lesen) (!Die KI um erfundene Seitenzahlen bitten) (!Die Ausgabe ungeprüft übernehmen)




Womit sollte eine KI-Ausgabe zur Literatur geprüft werden? (Mit Originaltext und verlässlichen Quellen) (!Nur mit einer zweiten KI) (!Nur mit Kommentaren unter Videos) (!Gar nicht)




Was macht eine eigene Bewertung überzeugend? (Ein klares Kriterium mit Beispiel aus dem Werk) (!Nur die Aussage dass das Buch gut ist) (!Die Meinung einer anderen Person ohne Quelle) (!Eine möglichst lange Inhaltsangabe)





Memory

Ganzschrift vollständiges literarisches Werk
Figurenkonstellation Beziehungsnetz der Figuren
Leitmotiv wiederkehrendes bedeutungsvolles Element
Quellenangabe Nachweis der Herkunft
Adressatenbezug Anpassung an das Publikum
Zeitleiste geordnete Handlungsstationen
Textbeleg Nachweis aus dem Original
Medienfunktion Aufgabe eines eingesetzten Mediums





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Titelfolie Werkdaten und Einstieg
Zeitleiste Handlungsverlauf
Figurenkarte Beziehungen und Konflikte
Audioausschnitt Stimme und Wirkung
Quellenzeile Herkunft und Lizenz




...


Kreuzworträtsel

Ganzschrift Wie nennt man ein vollständig gelesenes literarisches Werk?
Autor Wer hat das Werk geschrieben?
Figuren Wer handelt in der erzählten Welt?
Thema Wie heißt eine zentrale inhaltliche Frage eines Werkes?
Quelle Woher stammt eine Information oder ein Medium?
Audio Wie nennt man hörbares Material in einer Präsentation?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine vollständige Lektüre nennt man

. Eine Darstellung von Figurenbeziehungen heißt

. Der Handlungsverlauf lässt sich übersichtlich als

zeigen. Eine Deutung braucht einen passenden

. Fremde Medien brauchen eine korrekte

. Vor der Nutzung eines Bildes prüfst Du seine

. Beim Vortrag helfen kurze

. Eine eigene Wertung sollte mit einem

begründet werden. KI-Ausgaben vergleichst Du mit dem

. KI-Unterstützung sollst Du transparent

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Coveranalyse: Untersuche ein rechtssicher nutzbares Cover oder eine Titelseite. Nenne drei Gestaltungsmittel und ihre mögliche Wirkung.
  2. Handlungsfaden: Formuliere fünf knappe Stationen der Handlung und ordne sie chronologisch.
  3. Figurenkarte: Zeichne drei zentrale Figuren und beschrifte ihre Beziehungen mit passenden Verben.
  4. Sprechprobe: Nimm 30 Sekunden Deines Einstiegs auf und prüfe Lautstärke, Tempo und Verständlichkeit.


Standard

  1. Autor und Werk: Recherchiere drei werkrelevante Informationen zur Autorin oder zum Autor und belege sie mit zwei verlässlichen Quellen.
  2. Themenbeleg: Formuliere eine These zu einem zentralen Thema und stütze sie mit einer kurzen Textstelle oder Seitenangabe.
  3. Medienvergleich: Vergleiche eine Textstelle mit einer Illustration, einem Audio oder einer Verfilmung und erkläre zwei Wirkungsunterschiede.
  4. Präsentationsfolie: Gestalte eine Folie zu einer Figur mit Bild oder Symbol, drei Stichpunkten, Beleg und Quellenzeile.


Schwer

  1. Bewertung mit Kriterien: Entwickle drei Kriterien für Deine Werkbewertung und begründe Dein Urteil mit konkreten Beispielen.
  2. Adressatenwechsel: Plane denselben Werkeinstieg einmal für eine 5. Klasse und einmal für Erwachsene. Begründe die Unterschiede.
  3. KI-Quellencheck: Lass Dir von einer KI drei Aussagen zu Deinem Werk nennen, prüfe jede am Original oder an verlässlichen Quellen und dokumentiere Fehler oder Unsicherheiten.
  4. Medienproduktion: Produziere einen 60–90-sekündigen Trailer ohne Spoiler mit eigenen oder offen lizenzierten Bildern, eigener Stimme und vollständigen Quellenangaben.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Medienentscheidung: Du hast nur drei Minuten Vortrag. Begründe, welche zwei Medien Du auswählst und welche Du bewusst weglässt.
  2. Figurenentwicklung: Erkläre an zwei Handlungspunkten, wie und warum sich eine zentrale Figur verändert.
  3. Themenvergleich: Verbinde ein Thema des Werkes mit einer Alltagssituation oder einem anderen literarischen Text und erkläre Gemeinsamkeit und Unterschied.
  4. Quellenkritik: Vergleiche eine KI-Antwort, einen Lexikonartikel und Deine Ganzschrift zu derselben Frage. Beurteile, welche Quelle wofür geeignet ist.
  5. Präsentationsdiagnose: Analysiere eine Beispiel-Folie mit zu viel Text und gestalte sie so um, dass Bild, Stichpunkte und mündliche Erklärung sinnvoll zusammenspielen.
  6. Urteilsbildung: Formuliere eine differenzierte Bewertung des Werkes, die mindestens ein positives und ein kritisches Kriterium enthält.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind wichtig:

  1. eine klare und adressatengerechte Struktur
  2. eine sachlich richtige, knappe Vorstellung der Ganzschrift
  3. nachvollziehbare Aussagen zu Autor, Figuren, Handlung und Themen
  4. mindestens ein sinnvoll erklärter Textbeleg
  5. funktionaler Einsatz von Bild, Zeitleiste und/oder Audio
  6. eigene begründete Bewertung
  7. korrekte Quellen- und Lizenzangaben
  8. erkennbare Eigenleistung sowie transparente Kennzeichnung von KI-Unterstützung
  9. verständlicher freier Vortrag mit passenden Stichpunkten




OERs zum Thema

Freie Medienquellen: Wikimedia Commons, Wikisource, gemeinfreie Werke und passend lizenzierte OER.


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