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D6 G - Informationen verständlich weitergeben

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D6 G - Informationen verständlich weitergeben




Einleitung

D6 G - Informationen verständlich weitergeben zeigt Dir, wie Du aus einem Text, einem Bild, einer Tabelle, einem Video oder einem Audio die wichtigsten Informationen herausfindest und so weitergibst, dass andere sie gut verstehen. Du übst dabei besonders drei Dinge: auswählen, ordnen und in eigenen Worten wiedergeben.

Das ist im Deutschunterricht wichtig, aber auch in fast allen anderen Fächern. Wenn Du zum Beispiel einen Sachtext erklärst, ein Ergebnis aus Biologie vorstellst, eine Schulmitteilung zusammenfasst oder einer anderen Person eine Anleitung gibst, musst Du entscheiden: Was ist wirklich wichtig? Was kann ich weglassen? In welcher Reihenfolge soll ich erklären?

Merksatz: Gute Informationsweitergabe bedeutet nicht, möglichst viel zu sagen. Sie bedeutet, die richtigen Informationen in einer klaren Reihenfolge mit verständlichen eigenen Worten weiterzugeben.


Das lernst Du

Fähigkeit Das kannst Du am Ende
Informationen auswählen Du erkennst Thema, Kernaussage und wichtige Einzelinformationen.
Informationen ordnen Du bringst Inhalte in eine sinnvolle Reihenfolge.
Eigene Worte nutzen Du gibst Informationen sinngemäß wieder, ohne einfach abzuschreiben.
Verständlich erklären Du passt Deine Erklärung an eine Zielgruppe an.
Medien nutzen Du entnimmst Informationen aus Texten, Tabellen, Bildern, Audios und Videos.
KI prüfen Du kontrollierst, ob eine automatisch formulierte Erklärung vollständig und sachlich richtig ist.


Was bedeutet „Informationen verständlich weitergeben“?

Wenn Du Informationen weitergibst, bist Du eine Art Brücke zwischen einer Quelle und einer anderen Person. Die Quelle kann ein Text, ein Gespräch, ein Video, ein Audio, eine Tabelle oder eine Grafik sein. Deine Aufgabe ist nicht, alles wortwörtlich zu wiederholen. Du musst zuerst verstehen, was gemeint ist.

Eine Paraphrase ist eine sinngemäße Wiedergabe mit eigenen Worten. Dabei soll der Inhalt erhalten bleiben. Das bedeutet: Du darfst Formulierungen verändern, aber Du darfst keine wichtigen Tatsachen verdrehen oder neue Informationen erfinden.

Beispiel:

Ausgangssatz Verständlich in eigenen Worten
Der Büchertausch beginnt in der zweiten großen Pause. In der zweiten großen Pause startet der Büchertausch.
Es dürfen höchstens drei Bücher mitgebracht werden. Jede Person kann maximal drei Bücher mitbringen.
Stark beschädigte Bücher werden nicht angenommen. Kaputte Bücher können nicht getauscht werden.

Die Wörter sind verändert, aber die Aussagen bleiben gleich.


Dein Lernweg in fünf Schritten

Für das G-Niveau hilft Dir eine feste Reihenfolge. Nutze sie immer wieder.

Schritt Frage Was Du tust
Überblick Worum geht es? Überschrift, Bild, Anfang und wichtige Signalwörter ansehen.
Auswählen Was muss die andere Person unbedingt wissen? Kernaussage und wichtige Einzelinformationen markieren.
Ordnen Was gehört zuerst, was danach? Stichpunkte sortieren.
Formulieren Wie sage ich es mit eigenen Worten? Kurze, klare Sätze schreiben oder sprechen.
Prüfen Ist alles richtig und verständlich? Mit der Quelle vergleichen und fehlende oder falsche Angaben verbessern.

Videoauftrag: Notiere beim Anschauen drei Schritte, die Dir beim Verstehen eines Sachtextes helfen. Vergleiche Deine Notizen anschließend mit der Fünf-Schritt-Tabelle oben.


Informationen aus Texten entnehmen

Beim Lesen musst Du nicht jedes Wort gleich wichtig finden. Suche zuerst nach der Kernaussage. Sie beantwortet die Frage: Was ist die wichtigste Botschaft des Textes?

Danach suchst Du wichtige Einzelinformationen. Dabei helfen Dir W-Fragen:

W-Frage Sie hilft Dir bei … Beispiel
Wer? Personen oder Gruppen alle Schülerinnen und Schüler
Was? Ereignis oder Handlung ein Büchertausch
Wann? Zeitpunkt zweite große Pause
Wo? Ort Mehrzweckraum
Wie? Ablauf Buch abgeben und Tauschmarke erhalten
Warum? Grund oder Ziel Bücher weitergeben und andere Bücher entdecken


Übungssachtext: Büchertausch

Quelle: fiktive Schulmitteilung für diesen aiMOOC.

An einer Beispielschule findet am Freitag in der zweiten großen Pause ein Büchertausch statt. Ort ist der Mehrzweckraum. Jede Person darf höchstens drei gut erhaltene Kinder- oder Jugendbücher mitbringen. Für jedes abgegebene Buch erhält sie eine Tauschmarke. Mit der Marke kann sie ein anderes Buch auswählen. Schulbücher und stark beschädigte Bücher werden nicht angenommen. Wer kein Buch mitbringt, kann zuschauen, aber nichts eintauschen.

Aufgabe: Finde die Kernaussage und höchstens fünf wichtige Einzelinformationen. Überlege auch, welche Information für eine sehr kurze Weitergabe weggelassen werden könnte.

Interaktiver Notizzettel 1 – öffne Deine Sammelhilfe

Notizfrage Deine Aufgabe
Thema Formuliere das Thema mit höchstens fünf Wörtern.
Kernaussage Schreibe einen vollständigen Satz.
Wichtig 1 Notiere eine wichtige Information als Stichpunkt.
Wichtig 2 Notiere eine zweite wichtige Information als Stichpunkt.
Wichtig 3 Notiere eine dritte wichtige Information als Stichpunkt.
Kann weg Nenne eine Information, die für eine sehr kurze Erklärung nicht unbedingt nötig ist.

Arbeitsweise: Schreibe Deine Antworten in Dein Heft oder in ein digitales Notizfeld. Schließe danach den Notizzettel und versuche, den Inhalt frei zu erklären.


Wichtige und weniger wichtige Informationen unterscheiden

Nicht jede Einzelheit gehört in jede Zusammenfassung. Entscheidend ist der Zweck.

Stufe Bedeutung Beispiel beim Büchertausch
Muss hinein Ohne diese Information versteht man die Nachricht nicht richtig. Am Freitag findet ein Büchertausch statt.
Sollte hinein Die Information ist für die Teilnahme wichtig. Ort ist der Mehrzweckraum.
Kann hinein Die Information ergänzt die Erklärung. Wer nichts mitbringt, kann zuschauen.
Kann weg Für eine sehr kurze Weitergabe ist sie nicht nötig. Einzelheiten, die den Kern nicht verändern.

Achtung: „Unwichtig“ bedeutet nicht, dass eine Information grundsätzlich wertlos ist. Sie kann nur für diesen Zweck weniger wichtig sein.


Informationen mit Stichpunkten ordnen

Stichpunkte sind kurze Notizen. Sie helfen Dir, bevor Du vollständige Sätze formulierst. Ein guter Stichpunkt enthält nur so viele Wörter wie nötig.

Ungünstig: „Also der Büchertausch findet am Freitag statt und er ist in der zweiten großen Pause und alle gehen in den Mehrzweckraum.“

Besser als Stichpunkte:

  1. Büchertausch am Freitag
  2. zweite große Pause
  3. Mehrzweckraum
  4. höchstens drei gut erhaltene Bücher
  5. Tauschmarke für jedes abgegebene Buch

Danach ordnest Du die Stichpunkte. Häufig helfen diese Ordnungen:

Ordnung Wann sie passt Beispiel
Zeitliche Reihenfolge bei Abläufen und Berichten zuerst – danach – zum Schluss
Vom Wichtigsten zum Detail bei kurzen Erklärungen Kernaussage – wichtige Einzelheiten – Beispiel
Nach W-Fragen bei Mitteilungen was – wann – wo – wer – wie
Ursache und Wirkung bei Erklärungen Grund – Folge


In eigenen Worten formulieren

In eigenen Worten zu schreiben bedeutet nicht, nur ein einzelnes Wort auszutauschen. Verändere den Satzbau und nutze Wörter, die Du selbst gut verstehst.

Ausgangssatz: „Für jedes abgegebene Buch erhält die Person eine Tauschmarke.“

Zu nah am Original: „Für jedes abgegebene Buch bekommt die Person eine Tauschmarke.“

Deutlicher in eigenen Worten: „Wenn Du ein Buch abgibst, bekommst Du dafür eine Marke. Mit dieser Marke kannst Du ein anderes Buch auswählen.“

Die zweite Form ist länger, aber für eine jüngere Zielgruppe besonders verständlich.

Videoauftrag: Erkläre nach dem Video einer Mitschülerin oder einem Mitschüler die Lesemethode in höchstens vier Sätzen. Nutze dabei nicht die genaue Formulierung des Videos.


Die Zielgruppe beachten

Eine Erklärung ist dann gut, wenn die andere Person sie verstehen kann. Überlege deshalb: Für wen erkläre ich?

Wenn Du einem Kind aus Klasse 3 etwas erklärst, brauchst Du vielleicht einfachere Wörter und ein Beispiel. Wenn Du Deiner Lehrkraft berichtest, kannst Du genauer und sachlicher formulieren.

Zielgruppe Sinnvolle Sprache Beispiel
jüngeres Kind kurze Sätze, einfache Wörter, Beispiel „Du gibst ein Buch ab und darfst dafür ein anderes aussuchen.“
Mitschülerin oder Mitschüler klare Fachwörter, wenn sie bekannt sind „Für jedes abgegebene Buch erhältst Du eine Tauschmarke.“
Lehrkraft sachlich, genau, vollständig „Teilnehmende dürfen höchstens drei gut erhaltene Kinder- oder Jugendbücher mitbringen.“


Informationen aus einem Audio entnehmen

Informationen können auch nur gehört werden. Dann kannst Du nicht so leicht zurückspringen wie bei einem gedruckten Text. Höre deshalb in mehreren Schritten.

  1. Höre zuerst nur auf das Thema.
  2. Höre ein zweites Mal und notiere Schlüsselwörter.
  3. Ordne Deine Notizen.
  4. Formuliere danach zwei oder drei verständliche Sätze.

Freies Hörbeispiel aus der gesprochenen Wikipedia:

Hörauftrag auf G-Niveau: Höre zunächst ungefähr die erste Minute. Notiere das Thema, zwei Informationen, die Du verstanden hast, und ein Wort, das Dir noch unklar ist. Höre die Stelle danach erneut. Prüfe, ob Du Deine Notizen verbessern kannst.

Interaktiver Notizzettel 2 – Hörinformationen

Feld Dein Notizzettel
Thema Worum geht es?
Information A Was hast Du sicher verstanden?
Information B Was hast Du noch verstanden?
Unklares Wort Welchen Begriff möchtest Du klären?
Meine Kurzfassung Formuliere nach dem zweiten Hören zwei Sätze.


Informationen aus Bildern und Tabellen weitergeben

Auch Bilder und Tabellen enthalten Informationen. Beschreibe nicht jedes sichtbare Detail. Frage Dich zuerst, was für die Aufgabe wichtig ist.

Bei einem Bild kannst Du so vorgehen: Was sehe ich? Was davon gehört zum Thema? Was kann ich sicher sagen? Was wäre nur eine Vermutung?

Bei einer Tabelle liest Du zuerst Überschriften und Spalten. Danach suchst Du genau die Werte oder Aussagen, die Du für Deine Erklärung brauchst.

Mini-Beispiel:

Medium Sichere Information Keine sichere Information
Foto von lesenden Kindern Mehrere Kinder lesen in Büchern. Die Kinder finden jedes Buch spannend.
Tabelle mit Uhrzeiten Eine Veranstaltung beginnt um 10 Uhr. Alle Teilnehmenden werden pünktlich sein.

Merksatz: Trenne Beobachtung und Vermutung. Gib nur als Tatsache weiter, was die Quelle wirklich zeigt oder sagt.


Verständlichkeit prüfen

Nutze vor dem Weitergeben einen kurzen Qualitätscheck:

Prüffrage Ja Noch verbessern
Habe ich die Kernaussage genannt? Die wichtigste Botschaft ist klar. Ich muss zuerst sagen, worum es geht.
Sind die wichtigen Informationen vollständig? Nichts Wesentliches fehlt. Ich vergleiche noch einmal mit der Quelle.
Ist alles sachlich richtig? Meine Aussagen stimmen mit der Quelle überein. Ich entferne oder verbessere falsche Angaben.
Nutze ich eigene Worte? Ich habe sinnvoll umformuliert. Ich löse mich stärker vom Originalsatz.
Ist die Reihenfolge logisch? Man kann mir gut folgen. Ich sortiere meine Stichpunkte neu.
Passt die Sprache zur Zielgruppe? Wörter und Sätze sind verständlich. Ich erkläre schwierige Wörter oder vereinfache sie.


KI-Vergleich: automatisch formulierte Erklärungen prüfen

Künstliche Intelligenz kann Texte sehr flüssig formulieren. Eine flüssige Formulierung ist aber noch kein Beweis dafür, dass alles stimmt. Deshalb musst Du eine automatisch erzeugte Erklärung immer mit der Ausgangsquelle vergleichen.

Fiktiver Ausgangstext:

An einer Beispielschule sammelt die Klasse 6a am Mittwoch in der großen Pause alte, noch nutzbare Filzstifte. Die Sammelbox steht vor der Schulbibliothek. Alle Klassen dürfen mitmachen. Die gesammelten Stifte werden an ein Recyclingprogramm weitergegeben. Ausgelaufene Stifte sollen nicht abgegeben werden. Die Aktion endet nach der zweiten großen Pause.

Beispiel einer automatisch formulierten KI-Erklärung:

„Die Klasse 6a sammelt am Mittwoch in der großen Pause alte Filzstifte vor der Schulbibliothek. Alle Klassen können mitmachen. Die Stifte werden an ein Recyclingprogramm geschickt. Auch ausgelaufene Stifte dürfen abgegeben werden.“

Dein Prüfauftrag: Vergleiche Satz für Satz. Markiere gedanklich mit R für richtig, F für falsch und FEHLT für eine wichtige Information, die nicht vorkommt.

Prüfschritt Leitfrage
Richtigkeit Stimmt jede Aussage mit dem Ausgangstext überein?
Vollständigkeit Fehlt eine wichtige Information?
Erfindungen Taucht etwas auf, das die Quelle nicht sagt?
Verständlichkeit Ist die Erklärung klar formuliert?
Eigene Worte Ist sie sinnvoll umformuliert und nicht nur abgeschrieben?

Interaktiver Notizzettel 3 – KI-Prüfung

Schreibe zuerst selbst:

Prüffeld Deine Notiz
Eine richtige Aussage Welche Aussage der KI stimmt?
Eine falsche Aussage Welche Aussage widerspricht der Quelle?
Eine fehlende Information Was Wichtiges wurde weggelassen?
Verbesserte Fassung Formuliere die Erklärung in drei korrekten Sätzen neu.

Musterprüfung öffnen

Die Aussage über Mittwoch, die große Pause, die Sammelstelle und das Recyclingprogramm stimmt. Falsch ist die Aussage, dass ausgelaufene Stifte abgegeben werden dürfen. Im Ausgangstext steht das Gegenteil. Außerdem fehlt, dass die Aktion nach der zweiten großen Pause endet. Auch „noch nutzbare“ Stifte sind genauer als nur „alte“ Stifte.

Mögliche verbesserte Fassung: Am Mittwoch sammelt die Klasse 6a in den großen Pausen alte, noch nutzbare Filzstifte vor der Schulbibliothek. Alle Klassen können mitmachen; ausgelaufene Stifte sollen nicht abgegeben werden. Nach der zweiten großen Pause endet die Sammlung und die Stifte gehen an ein Recyclingprogramm.

KI-Merksatz: Prüfe eine automatisch formulierte Erklärung nie nur danach, ob sie gut klingt. Prüfe immer: Stimmt sie? Fehlt etwas? Wurde etwas erfunden?


Eine gute Kurzfassung erstellen

Eine gute Kurzfassung enthält die wichtigsten Informationen, aber nicht jedes Detail. Für den Büchertausch könnte eine verständliche Kurzfassung so aussehen:

Beispiel: Am Freitag findet in der zweiten großen Pause im Mehrzweckraum ein Büchertausch statt. Jede Person kann bis zu drei gut erhaltene Kinder- oder Jugendbücher mitbringen und gegen andere Bücher tauschen. Schulbücher und stark beschädigte Bücher werden nicht angenommen.

Vergleiche diese Fassung mit dem Ausgangstext. Du siehst: Manche Einzelheiten wurden weggelassen, aber die wichtigsten Informationen bleiben erhalten.


Medien und Rechte

In diesem aiMOOC werden freie Wikimedia-Commons-Medien verwendet. Die Lizenzangaben stehen auf den jeweiligen Commons-Dateiseiten. Bei YouTube-Videos wird das Video lediglich eingebettet; für eine eigene Weiterverwendung gelten die Rechteangaben des jeweiligen Videos.

Medium Verwendung im aiMOOC Lizenz laut Commons-Dateiseite Quelle
Information icon.svg Informationssymbol Public Domain Wikimedia Commons
Students reading in leisure time.jpg Lesen als Informationsaufnahme CC BY-SA 4.0 Wikimedia Commons
Sticky notes.jpg Stichpunkte und Notizen CC BY-SA 3.0 Wikimedia Commons
Microphone icon.svg Hörinformationen CC0 Wikimedia Commons
Springkrebse.ogg Hörtraining CC BY-SA 3.0 und GFDL Wikimedia Commons


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist die Kernaussage eines Textes? (Die wichtigste Botschaft des Textes) (!Jedes einzelne Beispiel des Textes) (!Das längste Wort im Text) (!Die erste Überschrift eines Buches)




Warum sollst Du Informationen in eigenen Worten wiedergeben? (Damit Du zeigst, dass Du den Inhalt verstanden hast) (!Damit Du neue Tatsachen erfinden kannst) (!Damit die Quelle unwichtig wird) (!Damit die Erklärung möglichst lang wird)




Welche Frage hilft Dir besonders beim Auswählen wichtiger Informationen? (Was muss die andere Person unbedingt wissen?) (!Welches Wort hat die meisten Buchstaben?) (!Wie viele Zeilen hat der Text?) (!Welche Farbe hat das Papier?)




Was ist ein guter Stichpunkt? (Eine kurze Notiz mit einer wichtigen Information) (!Ein vollständig abgeschriebener Absatz) (!Eine Vermutung ohne Quelle) (!Eine möglichst lange Erklärung)




Was solltest Du bei einer KI-Erklärung zuerst prüfen? (Ob die Aussagen mit der Ausgangsquelle übereinstimmen) (!Ob die Sätze besonders kompliziert klingen) (!Ob möglichst viele Fremdwörter vorkommen) (!Ob der Text länger als die Quelle ist)




Welche Reihenfolge ist für eine kurze Erklärung oft sinnvoll? (Kernaussage zuerst und danach wichtige Einzelheiten) (!Zufällige Reihenfolge ohne Zusammenhang) (!Unwichtige Details zuerst und Kernaussage zuletzt) (!Nur Beispiele ohne Thema)




Was bedeutet Zielgruppe? (Die Menschen für die eine Erklärung gedacht ist) (!Die Überschrift eines Textes) (!Die Quelle eines Bildes) (!Die Anzahl der Wörter)




Was macht eine Erklärung verständlich? (Klare Sätze und eine logische Reihenfolge) (!Möglichst viele schwierige Fremdwörter) (!Viele Wiederholungen ohne neue Information) (!Ungeprüfte Vermutungen)




Was gehört zu einer sorgfältigen Quellenarbeit? (Prüfen woher eine Information stammt) (!Jede Information sofort glauben) (!Die Quelle absichtlich weglassen) (!Fakten durch Vermutungen ersetzen)




Wann ist eine Kurzfassung vollständig genug? (Wenn alle für den Zweck wichtigen Informationen enthalten sind) (!Wenn jedes Wort des Originals wiederholt wird) (!Wenn nur die eigene Meinung vorkommt) (!Wenn wichtige Angaben ausgelassen werden)





Memory

Kernaussage wichtigste Botschaft
Schlüsselwort besonders wichtiger Begriff
Quelle Herkunft einer Information
Zielgruppe Menschen für die eine Erklärung gedacht ist
Stichpunkt kurze geordnete Notiz
Paraphrase sinngemäße Wiedergabe in eigenen Worten
Faktencheck Prüfung auf sachliche Richtigkeit
Gliederung sinnvolle Ordnung von Informationen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kernaussage finden Wichtigste Botschaft erkennen
Schlüsselwörter notieren Wichtige Einzelinformationen sichern
Stichpunkte sortieren Logische Reihenfolge herstellen
Eigene Worte nutzen Inhalt sinngemäß formulieren
Mit Quelle vergleichen Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen
Zielgruppe beachten Sprache verständlich anpassen






Kreuzworträtsel

Kernaussage Wie heißt die wichtigste Botschaft eines Textes?
Schlüsselwort Wie heißt ein besonders wichtiger Begriff im Text?
Quelle Wie nennt man die Herkunft einer Information?
Stichpunkt Wie heißt eine kurze Notiz mit einer wichtigen Information?
Zielgruppe Wie nennt man die Menschen für die eine Erklärung gedacht ist?
Paraphrase Wie heißt die sinngemäße Wiedergabe mit eigenen Worten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Bevor Du Informationen weitergibst, klärst Du zuerst das

des Textes.
Die wichtigste Botschaft heißt

.
Kurze geordnete Notizen nennt man

.
Mit W-Fragen kannst Du wichtige

finden.
In einer guten Wiedergabe nutzt Du eigene

.
Die Reihenfolge Deiner Erklärung soll

sein.
Eine verständliche Erklärung muss zur

passen.
Bei einer KI-Antwort vergleichst Du die Aussagen mit dem

.
Eine erfundene oder verdrehte Angabe ist sachlich

.
Am Ende prüfst Du die

Deiner Erklärung.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Notizzettel erstellen: Lies eine kurze Schulmitteilung und notiere nur das Thema, die Kernaussage und drei wichtige Stichpunkte.
  2. Drei Sätze: Erkläre den Inhalt des Büchertausch-Textes in genau drei eigenen Sätzen.
  3. Bildinformation: Wähle ein frei lizenziertes Bild und schreibe drei sichere Beobachtungen auf. Ergänze eine Vermutung und markiere sie deutlich als Vermutung.
  4. Audio-Notizen: Höre ungefähr eine Minute des Hörbeispiels. Notiere zwei sichere Informationen und formuliere daraus einen Satz.


Standard

  1. Schulmitteilung vereinfachen: Schreibe eine fiktive Mitteilung mit etwa 100 Wörtern und erstelle danach eine verständliche Kurzfassung mit höchstens 50 Wörtern.
  2. Partner-Check: Tausche Deine Kurzfassung mit einer anderen Person. Prüft gegenseitig Richtigkeit, Vollständigkeit, Reihenfolge und Verständlichkeit.
  3. Mini-Poster: Gestalte ein Poster zu einem Sachthema mit Überschrift, drei wichtigen Informationen, einem freien Bild und einer Quellenangabe.
  4. Interview weitergeben: Befrage eine Person zu einem harmlosen Alltagsthema. Notiere nur die wichtigsten Aussagen und stelle sie anschließend der Klasse in eigenen Worten vor.


Schwer

  1. KI-Vergleich: Lass zu einem selbst geschriebenen Sachtext eine automatische Kurzfassung erstellen. Vergleiche jedes Detail mit dem Original und kennzeichne richtig, falsch und fehlend.
  2. Zwei Quellen prüfen: Nutze zwei geeignete Quellen zum gleichen Sachthema. Finde Gemeinsamkeiten, Unterschiede und eine Information, die Du erst nach dem Vergleich sicher weitergeben möchtest.
  3. Erklärvideo produzieren: Erstelle ein ein- bis zweiminütiges Erklärvideo. Nutze nur die wichtigsten Informationen, sprich in eigenen Worten und nenne Deine Quellen.
  4. Vom Material zur Erklärung: Kombiniere einen Sachtext, eine Tabelle und ein Audio zu einem Thema. Erstelle daraus eine geordnete Erklärung für Schülerinnen und Schüler einer jüngeren Klasse.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zwei Fassungen bewerten: Du erhältst zwei Kurzfassungen desselben Ausgangstextes. Entscheide, welche besser ist, und begründe mit Richtigkeit, Vollständigkeit, Reihenfolge und Verständlichkeit.
  2. Zielgruppe wechseln: Formuliere dieselbe Information einmal für ein Kind aus Klasse 3 und einmal für eine Lehrkraft. Erkläre, warum Du Wörter oder Satzbau verändert hast.
  3. Sachfehler entdecken: Vergleiche eine automatisch formulierte Erklärung mit einer Quelle. Markiere mindestens einen sachlichen Fehler, eine fehlende Information und eine gelungene Formulierung.
  4. Stichpunkte ordnen: Bringe ungeordnete Stichpunkte in eine sinnvolle Reihenfolge und formuliere daraus einen kurzen zusammenhängenden Text.
  5. Vom Hören zum Schreiben: Höre einen kurzen Informationsbeitrag und schreibe danach eine Mitteilung für Mitschülerinnen und Mitschüler. Begründe, welche Informationen Du ausgewählt hast.
  6. Neue Situation: Stelle Dir vor, Du musst Deiner Klasse eine neue Regel erklären. Entwickle eine klare Vorgehensweise vom Lesen der Regel bis zur verständlichen mündlichen Erklärung und begründe jeden Schritt.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis zu D6 G - Informationen verständlich weitergeben ist wichtig:

  1. Du erkennst Thema und Kernaussage einer Quelle.
  2. Du wählst wichtige Informationen passend zum Zweck aus.
  3. Du ordnest Stichpunkte sinnvoll.
  4. Du formulierst verständlich in eigenen Worten.
  5. Du passt Deine Sprache an die Zielgruppe an.
  6. Du unterscheidest sichere Informationen von Vermutungen.
  7. Du prüfst automatisch formulierte KI-Texte auf Richtigkeit, Vollständigkeit und erfundene Angaben.
  8. Du kannst erklären, aus welcher Quelle Deine Informationen stammen.




OERs zum Thema

Wikipedia zur Vertiefung: Die sprachliche Paraphrase beschreibt die sinngemäße Wiedergabe mit anderen Formulierungen.

Weitere passende offene Lernbereiche: Lesekompetenz, Inhaltsangabe, Sachtext, Medienkompetenz, Informationskompetenz, Künstliche Intelligenz in der Bildung.



Verknüpfte Lernbereiche


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