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D6 Fö - Gedanken und Gefühle ergänzen

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D6 Fö - Gedanken und Gefühle ergänzen

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D6 Fö - Gedanken und Gefühle ergänzen

Deutsch – Klasse 6 – Förderschwerpunkt Lernen

Lernbereich: Schreiben – Erzählen und Produktives Schreiben

Abschnitt: Übung

Unser Ziel: Du gibst einer Figur einen kurzen, passenden Gedanken. Du kannst auch ein Gefühl ergänzen.


Einleitung

Stell dir vor:

Mia kommt in die Schule. Sie öffnet ihre Tasche.

Ihr Heft ist nicht da!

Was denkt Mia jetzt?

Vielleicht denkt sie: „Oh nein! Wo ist mein Heft?“

Vielleicht fühlt sie sich besorgt.

Du kannst solche Gedanken und Gefühle in eine Geschichte schreiben.

Dann verstehen andere Menschen die Figur besser.

Das lernst Du hier:

  1. Schauen: Was passiert in der Geschichte?
  2. Fühlen: Wie könnte sich die Figur fühlen?
  3. Denken: Was könnte sie denken?
  4. Schreiben: Ergänze einen kurzen Satz.

Wichtig: Du kannst nicht sicher wissen, was eine Figur denkt. Du darfst dir einen passenden Gedanken ausdenken. Oft passen mehrere Ideen.


Dein Lernweg

Du lernst in drei kurzen Einheiten.

Lerneinheit Deine Aufgabe Zeit
1. Schauen Ein Bild ansehen und ein Gefühl finden. etwa 5 Minuten
2. Gemeinsam üben Einen Gedanken mit Hilfe ergänzen. etwa 5–8 Minuten
3. Selbst versuchen Einen eigenen Gedanken schreiben. etwa 5–8 Minuten

Du kannst jede Einheit wiederholen.

Du kannst eine Pause machen.

Du darfst auf Bilder zeigen, Wörter auswählen, zuhören, sprechen oder schreiben.

Ein kurzer passender Satz ist schon ein guter Anfang!


Lerneinheit 1: Schauen und verstehen


Was ist ein Gedanke?

Ein Gedanke ist etwas, das eine Figur in ihrem Kopf denkt.

Ein Gedanke kann eine Frage sein.

Beispiel:

Mia denkt: „Wo ist mein Heft?“

Ein Gedanke kann auch ein Wunsch sein.

Beispiel:

Tom denkt: „Hoffentlich finde ich meinen Ball!“


Was ist ein Gefühl?

Ein Gefühl zeigt, wie es einer Figur gerade geht.

Eine Figur kann froh, traurig, wütend oder ängstlich sein.

Schau dir diese Gesichter an:

Froh Traurig Wütend Ängstlich Überrascht
„Wie schön!“ „Das ist schade.“ „Das ärgert mich!“ „Hoffentlich geht alles gut!“ „Was ist denn das?“

Merke: Ein Gesicht kann dir einen Hinweis geben. Aber nicht alle Menschen zeigen Gefühle gleich. Manchmal sind mehrere Gefühle möglich.


Bildfolge 1: Das verschwundene Heft

Schau genau hin.

Die Bilder sind Symbole für drei Schritte einer kleinen Geschichte.

Bild 1 Bild 2 Bild 3
Mia packt ihre Tasche aus. Mia findet ihr Heft nicht. Mia entdeckt das Heft unter einem Buch.

Lies die Geschichte:

Mia sucht ihr Heft.

Sie schaut in ihre Tasche.

Das Heft ist weg.

Dann findet sie es unter einem Buch.

Was könnte Mia beim Suchen denken?

„Wo ist mein Heft?“

Wie könnte sie sich fühlen?

Mia ist vielleicht besorgt.

Was könnte Mia am Ende denken?

„Zum Glück! Da ist es!“


Ein Text mit Gedanken und Gefühlen

Text ohne Gedanken:

Mia sucht ihr Heft. Dann findet sie es.

Text mit Gedanken und Gefühlen:

Mia sucht ihr Heft.

Sie ist besorgt.

Sie denkt: „Wo ist mein Heft?“

Dann findet sie es.

Mia freut sich.

Sie denkt: „Zum Glück!“

Was ist neu?

Jetzt weißt Du, was Mia vielleicht denkt und fühlt.

Dadurch kannst Du ihre Geschichte besser verstehen.


Kurzes Video: Gefühle erkennen

Im Video vom Goethe-Institut geht es um Gefühle.

Deine Aufgabe: Schau oder höre einen kurzen Teil. Zeige danach auf ein passendes Gefühl in der Tabelle oben.

Zusätzlicher kurzer Film:

Knietzsche und die Gefühle – Planet Schule

Du kannst den Film anhalten und einen Abschnitt erneut ansehen.


Mini-Aufgabe 1: Schau, wähle, sprich

Mia findet ihr Heft nicht.

Welche Gefühle könnten passen?

Auswahl Überlege
besorgt Sie sucht ihr Heft und findet es nicht.
traurig Vielleicht denkt sie, dass es verloren ist.
wütend Vielleicht ärgert sie sich über das Suchen.

Dein Auftrag:

Wähle ein Gefühl.

Sprich den Satz:

„Mia ist vielleicht ..., weil sie ihr Heft nicht findet.“

Oder schreibe ihn auf.

Mögliche Antwort:

„Mia ist besorgt, weil sie ihr Heft nicht findet.“

Rückmeldung:

Gut! Du hast ein Gefühl ausgewählt und es mit der Geschichte verbunden.

Auch ein anderes Gefühl kann passen. Erkläre kurz, warum.


Lerneinheit 2: Gemeinsam üben


Vier Schritte zum eigenen Gedanken

Schritt Frage Beispiel
Schauen Was passiert? Mia findet ihr Heft nicht.
Fühlen Wie könnte Mia sich fühlen? Besorgt.
Denken Was geht Mia vielleicht durch den Kopf? Wo ist mein Heft?
Schreiben Wie lautet der Gedanke? Mia denkt: „Wo ist mein Heft?“

Du brauchst nicht sofort alles alleine zu können.

Nimm die Hilfe, die Du gerade brauchst.


Gestufte Hilfen

Hilfe 1 – Bildhinweis

Schau auf das Gesicht.

Mia wirkt unsicher.

Was könnte sie suchen?

Hilfe 2 – Wortliste

Gefühle Gedanken-Wörter
besorgt Wo ist ...?
traurig Oh nein!
froh Zum Glück!
erleichtert Endlich!
ängstlich Hoffentlich ...

Hilfe 3 – Satzstarter

Beginne so:

Mia denkt: „...“

Oder:

„Hoffentlich ...“, denkt Mia.

Hilfe 4 – Beispiel

Mia denkt: „Hoffentlich finde ich mein Heft!“

So übst Du: Versuche es erst mit dem Bild. Wenn Du nicht weiterkommst, nutze die Wortliste. Danach kannst Du den Satzstarter oder das Beispiel ansehen.


Satzstarter-Karten

Mit diesen Karten kannst Du einen Gedanken beginnen.

Satzstarter Wann passt er?
„Oh nein, ...!“ Wenn etwas schiefgeht.
„Hoffentlich ...!“ Wenn die Figur sich etwas wünscht.
„Wo ist ...?“ Wenn die Figur etwas sucht.
„Ob ich das schaffe?“ Wenn die Figur unsicher ist.
„Zum Glück ...!“ Wenn etwas gut ausgeht.
„Juhu, ...!“ Wenn sich die Figur freut.

Du kannst die Karten abschreiben, ausschneiden oder immer wieder auf dem Bildschirm ansehen.


Dein kleiner Schreibplan

So planst Du einen Gedanken:

Frage Meine Idee
Wer ist die Figur? Mia
Was ist passiert? Ihr Heft ist weg.
Welches Gefühl passt? besorgt
Was könnte sie denken? Hoffentlich finde ich es!

Jetzt wird daraus ein Satz:

Mia denkt: „Hoffentlich finde ich es!“


Gemeinsam ergänzen

Lies den Text:

Mia schaut in ihre Tasche.

Ihr Heft ist nicht da.

Mia denkt: ...

Wähle einen passenden Gedanken:

A: „Hoffentlich finde ich mein Heft!“

B: „Heute esse ich Pizza.“

C: „Der Baum ist grün.“

Sprich den passenden Satz laut.

Tipp: Der Gedanke soll etwas mit dem fehlenden Heft zu tun haben.

Lösung und Rückmeldung:

A passt besonders gut.

Mia sucht ihr Heft. Darum kann sie hoffen, dass sie es findet.

Gut gemacht! Du hast einen passenden Gedanken erkannt.


Interaktiver Textbaustein

Setze die fehlenden Wörter ein.

Mia sucht ihr Heft. Ergänze ihren Gedanken.
Mia denkt:

.


Du darfst den Satz mehrmals üben.


Kurze Hörkarten und Erklär-Audios

Hören hilft beim Schreiben.

Die folgenden Tondateien sprechen einzelne Wörter vor.

Hörkarte: Freude

Sprich das Wort nach.

Ergänze: „Tom freut sich.“

Hörkarte: traurig

Sprich das Wort nach.

Ergänze: „Mia ist traurig.“

Zwei kurze Vorlesetexte für Erklär-Audios

Die Texte können Dir vorgelesen werden. Eine Lehrkraft kann sie als kurze Audios aufnehmen und in der Lerngruppe wiederholt abspielen.

Audio-Vorlage 1 – Was ist ein Gedanke?

„Ein Gedanke ist ein Satz im Kopf. Die Figur denkt etwas. Du kannst aufschreiben, was sie vielleicht denkt. Zum Beispiel: Oh nein, mein Heft ist weg!“

Audio-Vorlage 2 – Wie finde ich einen Gedanken?

„Schau auf das Bild. Was passiert? Wie fühlt sich die Figur vielleicht? Überlege dir einen passenden Gedanken. Schreibe einen kurzen Satz.“

Wichtig: Die beiden Erklärtexte sind Vorlesevorlagen. Die oben eingebundenen Tondateien sind echte Hörbeispiele einzelner Wörter, keine vollständigen Erklär-Audios.


Video: Ein Gefühl verstehen

Dieser kurze Film von Knietzsche handelt von Wut.

Höre oder schaue den Film in kleinen Abschnitten.

Deine Aufgabe:

Stell dir vor, Tom wird beim Spielen gestört.

Was könnte er denken?

Ein Beispiel:

„Das ärgert mich!“

Du darfst einen anderen passenden Gedanken finden.


Lerneinheit 3: Jetzt versuchst Du es selbst


Bildfolge 2: Der Ball ist weg

Schau auf die drei Bilder.

Die Symbole zeigen den Anfang, das Problem und das Ende einer Geschichte.

Bild 1 Bild 2 Bild 3
Tom spielt mit dem Ball. Der Ball rollt hinter einen Busch. Tom ist traurig. Eine Freundin holt den Ball. Tom freut sich.

Lies die Geschichte:

Tom spielt Fußball.

Plötzlich rollt der Ball hinter einen Busch.

Tom kann den Ball nicht erreichen.

Eine Freundin hilft ihm.

Sie holt den Ball.

Tom freut sich.


Dein Schreibauftrag

Was denkt Tom, als der Ball wegrollt?

Wähle einen Weg:

Weg A – Auswählen:

„Oh nein, mein Ball!“

„Ich möchte schlafen.“

Weg B – Sprechen:

Sage einen passenden Gedanken.

Beginne mit:

„Tom denkt: ...“

Weg C – Schreiben:

Schreibe selbst einen kurzen Gedanken.

Weg D – Mehr schreiben:

Schreibe einen Gedanken und ein Gefühl.

Beispiel:

Tom denkt: „Oh nein, mein Ball!“

Er ist traurig.

Zusatz:

Was denkt Tom, als er den Ball zurückbekommt?

Vielleicht: „Danke! Jetzt kann ich weiterspielen!“


Deine Hilfen zur Ball-Geschichte

Hilfe Das hilft Dir
Bild Schau auf den traurigen Gesichtsausdruck.
Wörter Ball – weg – traurig – suchen – Hilfe – froh
Satzstarter Tom denkt: „Oh nein, ...!“
Beispiel Tom denkt: „Oh nein, wo ist mein Ball?“

Du entscheidest: Nutze eine Hilfe oder mehrere Hilfen.


Interaktive Textbausteine: Was passt?

Verbinde eine Situation mit einem passenden Gedanken.

Situation Wähle einen Gedanken
Dein erfundener Held findet seinen Schlüssel nicht. „Wo ist mein Schlüssel?“ oder „Ich habe Geburtstag!“
Eine Figur gewinnt ein Spiel. „Juhu, geschafft!“ oder „Mein Schuh ist nass.“
Eine Figur hört einen lauten Knall. „Was war das?“ oder „Das Brot schmeckt gut.“
Eine Figur bekommt Hilfe. „Zum Glück hilft mir jemand!“ oder „Der Mond ist weit weg.“

Du kannst die richtigen Gedanken zeigen, sprechen oder aufschreiben.

Kontrolle: In jeder Zeile ist der erste Gedanke ein gut passendes Beispiel.

Merke: Auch andere Gedanken sind möglich, wenn sie zur Situation passen.


Kurze Schreibwerkstatt

Schritt 1: Wähle eine Figur: Mia oder Tom.

Schritt 2: Wähle ein Gefühl.

Schritt 3: Wähle einen Satzstarter.

Schritt 4: Schreibe einen Gedanken.

Schritt 5: Lies ihn leise oder laut.

Mein Satz:

________________________________________________

________________________________________________

Mein zweiter Satz, wenn ich möchte:

________________________________________________


Einfaches Feedback: So prüfst Du Deinen Satz

Frage Wenn es passt Wenn Du noch Hilfe brauchst
Hat Dein Gedanke etwas mit der Geschichte zu tun? Gut! Man erkennt, woran die Figur denkt. Schau noch einmal auf das Bild. Was ist passiert?
Ist der Gedanke verständlich? Prima! Dein Satz ist klar. Nutze einen kurzen Satzstarter.
Passt das Gefühl zur Situation? Das passt! Du kannst es mit der Handlung erklären. Wähle ein Wort aus der Gefühlsliste.
Hast Du etwas selbst ergänzt? Super! Du hast eine eigene Idee gefunden. Sprich erst einen Gedanken. Schreibe ihn danach auf.

Ein Beispiel für hilfreiche Rückmeldung:

„Dein Satz ,Hoffentlich finde ich den Ball!' passt gut. Tom sucht seinen Ball. Du hast an die Geschichte gedacht.“

Ein Beispiel für eine Verbesserung:

„Dein Satz über Pizza ist verständlich. In dieser Szene sucht Tom aber den Ball. Versuch es mit ,Wo ist mein Ball?'“

Wichtig: Eine andere Idee kann auch richtig sein. Erkläre, warum sie zur Geschichte passt.


Interaktive Aufgaben

Du kannst die Aufgaben einzeln bearbeiten.

Du musst nicht alles auf einmal machen.

Wenn etwas noch nicht klappt, versuchst Du es später erneut.


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Gedanke? (Ein Satz im Kopf) (!Eine Farbe) (!Ein Schulranzen) (!Ein Ball)




Was ist ein Gefühl? (Freude oder Angst) (!Eine Hausnummer) (!Ein Lineal) (!Eine Schultasche)




Mia sucht ihr Heft. Welcher Gedanke passt gut? (Wo ist mein Heft) (!Heute esse ich Pizza) (!Der Baum ist grün) (!Ich spiele morgen Fußball)




Tom verliert seinen Ball. Welches Gefühl könnte passen? (Traurigkeit) (!Jeder muss sich freuen) (!Niemand darf sich ärgern) (!Alle müssen lachen)




Was kann ein Hinweis auf ein Gefühl sein? (Der Gesichtsausdruck) (!Die Hausnummer) (!Die Seitenzahl) (!Die Schuhgröße)




Was machst Du vor dem Schreiben? (Ich schaue auf das Bild) (!Ich schließe die Augen und rate blind) (!Ich vergesse die Geschichte) (!Ich schreibe ein fremdes Thema)




Welcher Satz klingt wie ein Gedanke einer suchenden Figur? (Hoffentlich finde ich den Ball) (!Der Ball ist rund) (!Tom geht zum Busch) (!Die Tasche liegt im Zimmer)




Was hilft Dir beim Satzanfang? (Ein Satzstarter) (!Ein Taschenrechner) (!Ein Fahrplan) (!Eine Wasserflasche)




Wann ist ein Gedanke passend? (Wenn er zur Situation gehört) (!Wenn er möglichst lang ist) (!Wenn er gar nichts mit der Figur zu tun hat) (!Wenn er immer nur aus Zahlen besteht)




Was kannst Du nach dem Schreiben prüfen? (Ob Dein Gedanke zur Geschichte passt) (!Ob der Satz besonders viele Wörter hat) (!Ob alle Sätze gleich anfangen müssen) (!Ob Du jedes Wort dreimal geschrieben hast)





Memory

Finde die passenden Paare.

Gedanke Satz im Kopf
Gefühl Freude oder Angst
Mimik Gesichtsausdruck
Wortliste Wörter zum Auswählen
Satzstarter Hilfe für den Satzanfang
Bildfolge Bilder einer Geschichte





Drag and Drop

Ordne den Gedanken der passenden Situation zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Situation
Hoffentlich finde ich meinen Ball! Der Ball ist verschwunden.
Juhu, das habe ich geschafft! Ein Kind hat ein Tor geschossen.
Ich will mich entschuldigen. Zwei Freunde hatten Streit.
Ob ich das kann? Eine Figur steht vor einer schweren Aufgabe.
Zum Glück ist sie wieder da! Eine vermisste Katze kommt zurück.





Kreuzworträtsel

Löse die Fragen.

Mimik Wie nennt man den Gesichtsausdruck mit einem Fachwort?
Freude Wie heißt das Gefühl, wenn jemand sehr froh ist?
Trauer Wie heißt das Gefühl, wenn jemand sehr traurig ist?
Gedanke Wie heißt ein Satz im Kopf?
Satzstarter Wie heißt eine Hilfe für den Anfang eines Satzes?
Bildfolge Wie nennt man mehrere Bilder, die zusammen eine Geschichte zeigen?





LearningApps

Finde weitere Übungen zu Gedanken und Gefühlen.


Lückentext

Ergänze die fehlenden Wörter.

Du kannst den Text mehrfach bearbeiten.

Vervollständige den Text.
Ein

ist ein Satz im Kopf.
Ein

kann Freude oder Angst sein.
Ich schaue mir zuerst das

an.
Ich überlege, was die Figur gerade

.
Ein Gesicht kann einen Hinweis auf ein

geben.
Mia sucht ihr Heft und ist vielleicht

.
Wenn Mia das Heft findet, ist sie vielleicht

.
Eine

hilft mir, passende Wörter zu finden.
Ein

hilft mir beim Schreiben.
Ein guter Gedanke passt zur

.
Ich kann einen kurzen

schreiben.
Ich darf eine Aufgabe noch einmal

.




Offene Aufgaben

Du kannst Aufgaben malen, sprechen oder schreiben.

Die drei Gruppen zeigen, wie viel Unterstützung eine Aufgabe braucht.

Sie sind keine Bewertung Deiner Fähigkeiten.


Leicht

  1. Gefühlskarte: Suche Dir zwei Gesichter aus. Sage oder schreibe ein passendes Gefühl zu jedem Bild.
  2. Ein Gedanke: Schau auf die Bildfolge von Mia. Sprich einen Gedanken, den Mia haben könnte.
  3. Satzstarter: Wähle „Oh nein“, „Hoffentlich“ oder „Zum Glück“. Ergänze einen kurzen Satz.
  4. Bild und Satz: Male einen verlorenen Gegenstand. Schreibe einen Gedanken daneben.


Standard

  1. Mein Schreibplan: Erstelle zu Tom einen Plan mit Figur, Ereignis, Gefühl und Gedanken.
  2. Geschichte ergänzen: Schreibe zu der Ball-Geschichte zwei kurze Sätze. Ein Satz soll ein Gedanke sein.
  3. Gefühle wechseln: Zeige mit zwei Bildern, wie aus Traurigkeit Freude werden kann. Ergänze passende Wörter.
  4. Figur sprechen lassen: Spiele mit einer anderen Person eine erfundene Szene. Sage laut, was Deine Figur denkt. Niemand muss private Erlebnisse erzählen.


Schwer

  1. Zwei verschiedene Gedanken: Schreibe zu derselben Szene zwei Gedanken. Einer soll traurig, der andere hoffnungsvoll sein. Erkläre kurz den Unterschied.
  2. Mini-Comic: Zeichne drei Bilder zu einer erfundenen Geschichte. Ergänze zwei Denkblasen und ein Gefühlswort.
  3. Text verbessern: Nimm den Satz „Tom sucht seinen Ball.“ Ergänze einen passenden Gedanken und ein Gefühl. Erkläre, was Dein Text nun besser zeigt.
  4. Mini-Hörgeschichte: Erfinde eine kurze Geschichte mit drei Sätzen. Lies die Gedanken der Figur mit einer passenden Stimme vor. Du kannst dafür auch nur üben, ohne etwas aufzunehmen oder zu veröffentlichen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Hier geht es darum, ob Du einen passenden Gedanken finden und erklären kannst.

  1. Ein neues Bild: Stell Dir vor, Lina steht vor einer verschlossenen Tür. Schreibe oder sprich einen Gedanken von Lina. Erkläre, warum er passt.
  2. Zwei Gedanken vergleichen: Tom sucht seinen Ball. Vergleiche „Wo ist mein Ball?“ und „Ich freue mich auf das Mittagessen!“. Welcher Gedanke passt besser zur Szene? Warum?
  3. Ein Gefühl erklären: Eine Figur bekommt unerwartet Hilfe. Wähle ein mögliches Gefühl und erkläre es mit dem Ereignis.
  4. Geschichte verändern: Mia findet ihr Heft nicht. Erfinde ein anderes Ende. Welchen Gedanken hat sie jetzt?
  5. Anders denken: Zwei Figuren sehen denselben großen Hund. Eine freut sich, die andere ist unsicher. Schreibe für beide einen passenden Gedanken.
  6. Besser erzählen: Verbessere „Lina wartet.“ mit einem passenden Gedanken. Erkläre, was man jetzt über Lina erfährt.

Rückmeldung zur Lernkontrolle:

Ein Gedanke ist gut begründet, wenn er zur Figur und zum Ereignis passt.

Du darfst beim Erklären auf das Bild zeigen oder Wörter aus der Wortliste benutzen.


Lernnachweis

Das kannst Du am Ende zeigen:

  1. Du kannst ein Ereignis auf einem Bild erkennen.
  2. Du kannst ein mögliches Gefühl einer Figur nennen oder zeigen.
  3. Du kannst einen kurzen, passenden Gedanken auswählen, sprechen oder schreiben.
  4. Du kannst mit einem Hinweis aus der Geschichte erklären, warum Dein Gedanke passt.
  5. Du kannst einen Satz mit Hilfe verbessern.
  6. Du kannst einen eigenen Gedanken in eine kurze Geschichte einbauen.

Dein kleines Lernprodukt:

Wähle Mia, Tom oder eine eigene erfundene Figur.

Erstelle eine kleine Geschichte mit einem Bild und einem Gedanken.

Wenn Du möchtest, ergänze ein Gefühl.

Du kannst Dein Ergebnis vorlesen, zeigen oder mit einer Lehrkraft besprechen.

So kannst Du Deinen Fortschritt sehen:

Das habe ich versucht Meine Rückmeldung
Ich habe ein Bild genau angesehen. Ich habe einen Hinweis entdeckt.
Ich habe einen Gedanken ergänzt. Mein Gedanke gehört zur Geschichte.
Ich habe einen Satz verbessert. Mein neuer Satz zeigt mehr über die Figur.

Das Wichtigste: Ein eigener passender Gedanke ist ein Lernerfolg. Du kannst Deine Sätze immer weiter verbessern.




OERs zum Thema


Wikipedia

Zum genauen Kurstitel gibt es keinen eigenen Wikipedia-Artikel.

Zum Thema Gefühl gibt es einen Hintergrundartikel. Er enthält schwierigere Wörter und ist eher zur Vertiefung mit Unterstützung gedacht.


Weitere Lernmedien

Planet Schule – Gefühle erkennen

Deutsch mit Socke – Gefühle

Hier werden Gefühle mit Gesichtsausdrücken gezeigt.

Planet Schule – Gefühle verstehen

Knietzsche und die Gefühle

Der Film erklärt Gefühle in kurzen Bildern und einfachen Beispielen.

Goethe-Institut – Gefühle und Sprache

Felix und Franzi – Wie geht's Dir?

Hier findest Du ein Video und Übungen zum Sprechen über Gefühle.

Weitere Videoidee: Vier Gefühle kennenlernen

Video: Betzold – Vier Emotionen-Ideen, 2026.


Medienrechte und Quellen

Bilder:

Die verwendeten Emoji-Bildkarten stammen aus dem Projekt Noto Emoji v2.034 von Google.

Quelle: Wikimedia Commons – Noto Emoji v2.034.

Lizenz: Apache License 2.0.

Lizenztext: Apache License 2.0.

Urheber: Google.

Verwendete Bilddateien:

  1. Noto Emoji v2.034 1f60a.svg
  2. Noto Emoji v2.034 1f622.svg
  3. Noto Emoji v2.034 1f620.svg
  4. Noto Emoji v2.034 1f628.svg
  5. Noto Emoji v2.034 1f626.svg
  6. Noto Emoji v2.034 1f392.svg
  7. Noto Emoji v2.034 1f615.svg
  8. Noto Emoji v2.034 1f4d6.svg
  9. Noto Emoji v2.034 1f4a1.svg
  10. Noto Emoji v2.034 26bd.svg

Die Bilder wurden als eigenständige Symbolkarten angeordnet. Die Geschichten und Bildunterschriften wurden für diesen Kurs neu geschrieben.

Tondateien:

Aussprache „Freude“

Aussprache „traurig“

Urheber: Jeuwre.

Lizenz: Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0.

Lizenzhinweise

Die Tondateien wurden nicht verändert.

Videos:

Die Videos stammen vom Goethe-Institut, von Knietzsche und von Betzold. Sie werden als externe YouTube-Videos eingebunden. Die Rechte verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern. Die Einbettung bedeutet keine freie OER-Lizenz. Es werden keine Videodateien kopiert.

Fachliche und didaktische Orientierung:

Planet Schule – Unterrichtsmaterial zu Gefühlen

RAABE – Gefühle beschreiben und Wortkarten einsetzen

Gefühl, Gedanke, Erzählen, Bildergeschichte und Schreiben.

Hinweis: Externe Videos und Webseiten können Daten an ihre Anbieter übertragen. Die Aufgaben im Kurs verlangen keine Namen, Fotos, Tonaufnahmen oder andere persönlichen Daten von Lernenden. Der Kurs nimmt keine diagnostische oder schulrechtliche Einstufung vor.


Verknüpfte Lernbereiche


Das hast Du gelernt

Schauen: Du siehst, was passiert.

Fühlen: Du suchst ein passendes Gefühl.

Denken: Du überlegst, was die Figur vielleicht denkt.

Schreiben: Du ergänzt einen kurzen Gedanken.

Prüfen: Du achtest darauf, ob der Gedanke zur Geschichte passt.

Du kannst stolz auf Deinen Lernschritt sein!


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