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D5 M - Recherchieren und Quellen prüfen

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D5 M - Recherchieren und Quellen prüfen




D5 M - Recherchieren und Quellen prüfen


Einleitung

Stell Dir vor: Für ein Referat über Vulkane findest Du in wenigen Sekunden zehn Webseiten, ein Video, ein Bild, einen Podcast und eine KI-Antwort. Alles klingt überzeugend – aber zwei Angaben widersprechen sich. Welche Information übernimmst Du? Genau hier beginnt gute Recherche: Du suchst nicht nur schnell, sondern planvoll, prüfst Quellen und begründest Deine Entscheidung.

Freies Medium von Wikimedia Commons: Die Lupe steht hier für genaues Hinsehen. Prüfe auf der Dateiseite immer Urheber und Lizenz.

Dieser aiMOOC richtet sich an Klasse 5 auf M-Niveau. Du arbeitest zuerst mit klaren Hilfen und wirst dann Schritt für Schritt selbstständiger. Das Grundmuster lautet: Frage klären → gezielt suchen → Treffer auswählen → Quelle prüfen → mit einer zweiten Quelle vergleichen → Ergebnis begründet festhalten.


Vorwissen aktivieren

Beantworte die Fragen zunächst ohne Suchmaschine. Es geht nicht darum, sofort alles richtig zu wissen, sondern Deine bisherigen Strategien sichtbar zu machen.

Situation Deine erste Idee Was möchtest Du nach diesem aiMOOC besser können?
Du brauchst Informationen über ein Tier für ein Referat. Wo würdest Du zuerst suchen?
Zwei Webseiten nennen unterschiedliche Zahlen. Wem würdest Du eher glauben?
Über einem Suchtreffer steht „Anzeige“. Was könnte das bedeuten?
Eine KI liefert eine sehr sichere Antwort ohne Quelle. Würdest Du sie übernehmen?

Merke: Eine schnelle Antwort ist noch keine geprüfte Antwort. Gute Recherche macht sichtbar, wie Du zu einer Aussage gekommen bist.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du eine Recherchefrage in passende Suchbegriffe übersetzen, Suchergebnisse zielgerichtet auswählen und zwischen Suchtreffer und eigentlicher Quelle unterscheiden. Du kannst bei einer Quelle Anbieter, Autor, Datum, Zweck und Belege prüfen, mindestens eine zweite möglichst unabhängige Quelle zum Vergleich heranziehen und eine begründete Einschätzung formulieren. Außerdem kannst Du Werbung als besonderen Zweck erkennen, Medien wie Bücher, Bilder, Audios, Videos, Präsentationen und Webseiten kritisch einordnen und freie Medien rechtssicherer nutzen.

Bei KI gilt zusätzlich: Du denkst zuerst selbst, nutzt KI gezielt, prüfst die Ausgabe, vergleichst sie mit Text, Regel oder Quelle, verbesserst sie und machst die KI-Hilfe transparent. KI darf Deine eigene Denkleistung nicht ersetzen.


Recherchieren heißt eine Frage klären

Eine Recherche beginnt nicht mit der Suchmaschine, sondern mit einer klaren Frage. Die Frage „Vulkane“ ist noch sehr breit. Besser wäre: „Warum brechen Vulkane aus?“ oder „Welche Gefahren entstehen bei einem Vulkanausbruch?“

Freies Medium von Wikimedia Commons: Buch und Lupe erinnern daran, dass Recherche nicht nur im Internet stattfindet.

Du kannst Informationen in verschiedenen Quellen finden: in einem Buch, auf einer Webseite, in einem Lexikon, in einem Podcast, in einer Dokumentation, in einem Museum oder durch ein Gespräch mit einer fachkundigen Person. Ein Suchergebnis ist dabei noch nicht die Quelle. Es ist zunächst ein Hinweis auf eine Quelle.


Die SUCH-Strategie

Für Klasse 5 hilft Dir die einfache Merkhilfe SUCH:

Schritt Frage Beispiel
S – Sache klären Was genau will ich wissen? Warum brechen Vulkane aus?
U – Unnötige Wörter weglassen Welche Wörter tragen die Bedeutung? warum Vulkane ausbrechen
C – Clevere Suchwörter kombinieren Welche zwei bis vier Begriffe passen zusammen? Vulkan Ausbruch Ursache Kinder
H – Hinweise in den Treffern prüfen Welcher Treffer passt wirklich zu meiner Frage? Titel, Anbieter, Kurztext, Datum und Kennzeichnung als Werbung ansehen

Mehrere passende Suchwörter grenzen die Treffer oft besser ein als nur ein einzelnes sehr allgemeines Wort.


Wie Suchmaschinen arbeiten

Suchmaschinen durchsuchen nicht in dem Moment das gesamte Internet. Sie arbeiten mit einem vorher aufgebauten Index. Automatische Programme erfassen viele Webseiten und speichern Hinweise darauf. Bei Deiner Suchanfrage ordnet ein Algorithmus passende Treffer.

Visualisierung von Wikimedia Commons zur Arbeitsweise einer Suchmaschine; Lizenzangaben stehen auf der Dateiseite.

Ein Treffer weit oben ist nicht automatisch die beste Quelle für Deine Aufgabe. Die Reihenfolge kann von vielen Faktoren beeinflusst werden. Deshalb prüfst Du den Treffer und die dahinterliegende Seite selbst.

Video: fragFINN erklärt die Kindersuchmaschine. Beobachtungsauftrag: Welche Aufgaben übernimmt die Suchmaschine und was musst Du trotzdem selbst prüfen?

Für kindgerechte Recherchen ist fragFINN ein sinnvoller Startpunkt. Das Internet-ABC-Lernmodul „Suchen und Finden im Internet“ bietet zusätzliche Übungen.


Suchergebnisse lesen statt nur anklicken

Eine typische Trefferliste enthält mehrere Hinweise. Diese Hinweise helfen Dir bei der Vorauswahl.

Teil des Treffers Woran Du denkst
Seitentitel Passt das Thema zu meiner Frage?
Webadresse oder Domain Wer könnte hinter der Seite stehen?
Kurztext Wird meine Frage wahrscheinlich beantwortet?
Datum Ist Aktualität für meine Frage wichtig?
Kennzeichnung wie „Anzeige“ oder „Gesponsert“ Hier steckt ein bezahlter Werbezweck dahinter.

Wikimedia-Commons-Symbol für Werbung, CC BY-SA 4.0.

Wichtig: Werbung kann richtige Informationen enthalten. Ihr Zweck ist aber häufig, Interesse zu wecken, ein Produkt zu verkaufen oder zu einer Handlung zu bewegen. Deshalb prüfst Du Werbeinhalte besonders auf Auswahl, Übertreibung und fehlende Gegenargumente.


Mini-Anwendung: Suchanfrage verbessern

Ausgangsfrage: „Was fressen Igel im Herbst?“

Versuch Suchanfrage Einschätzung
1 Igel zu allgemein
2 Igel Herbst besser, aber noch breit
3 Igel Nahrung Herbst Kinder zielgerichteter

Sofort-Feedback: Wenn Deine Suchanfrage sehr viele unpassende Treffer liefert, ergänze ein genaueres Fachwort. Wenn sie fast gar keine Treffer liefert, entferne einen zu engen Begriff oder suche nach einem passenden Oberbegriff.


Quellen prüfen: der 6-Fragen-Check

Eine Quelle wird nicht allein dadurch zuverlässig, dass sie professionell aussieht. Prüfe mehrere Merkmale gemeinsam.

Freies Wikimedia-Commons-Medium zum Faktenprüfen; CC BY-SA 4.0.


Frage 1: Wer ist der Anbieter?

Der Anbieter ist die Person, Redaktion, Organisation, Behörde, Firma oder Einrichtung, die hinter einem Angebot steht. Auf Webseiten findest Du Hinweise oft im Impressum oder im Bereich „Über uns“.

Frage Dich: Ist klar erkennbar, wer verantwortlich ist? Passt der Anbieter zum Thema? Eine Wetterbehörde hat beispielsweise eine andere Aufgabe als ein Onlineshop für Regenschirme.


Frage 2: Wer ist der Autor?

Der Autor oder die Autorin verfasst den konkreten Text, Beitrag oder die Präsentation. Anbieter und Autor sind nicht dasselbe. Eine Nachrichtenseite kann der Anbieter sein, während ein namentlich genannter Reporter den Artikel geschrieben hat.

Frage Dich: Ist eine Person genannt? Gibt es Hinweise auf Fachwissen oder redaktionelle Verantwortung? Wenn keine Autorenschaft erkennbar ist, brauchst Du stärkere Belege aus anderen Quellen.


Frage 3: Von wann ist die Information?

Das Datum zeigt, wann ein Inhalt veröffentlicht oder aktualisiert wurde. Bei einem historischen Thema kann ein älterer Text brauchbar sein. Bei Fahrplänen, Software, Preisen, Regeln oder aktuellen Forschungsergebnissen kann ein altes Datum problematisch sein.

Merke: „Neu“ bedeutet nicht automatisch „richtig“, und „alt“ bedeutet nicht automatisch „falsch“. Du prüfst, wie wichtig Aktualität für Deine Frage ist.


Frage 4: Welchen Zweck hat der Inhalt?

Ein Inhalt kann informieren, erklären, unterhalten, überzeugen, werben oder provozieren. Häufig gibt es mehrere Zwecke gleichzeitig.

Signal Möglicher Zweck Prüffrage
sachliche Erklärung mit Quellen informieren Werden Belege genannt?
Preis, Kaufknopf, Rabatt verkaufen Welche Vorteile werden betont und welche Nachteile fehlen?
sehr starke Wörter, viele Ausrufezeichen Aufmerksamkeit oder Emotion Ist die Aussage trotzdem belegt?
Spendenaufruf oder Kampagne überzeugen oder mobilisieren Welche Position vertritt der Anbieter?


Frage 5: Welche Belege gibt es?

Gute Quellen machen wichtige Aussagen nachvollziehbar. Sie nennen zum Beispiel Daten, Literatur, Originalquellen, Fachleute oder weiterführende Links. Ein Beleg muss selbst wieder geprüft werden können.

Achtung: Viele Links auf einer Seite sind noch kein Beweis. Entscheidend ist, ob die verlinkten Belege die Aussage wirklich stützen.


Frage 6: Was sagt eine zweite Quelle?

Vergleiche eine wichtige Aussage mit mindestens einer zweiten, möglichst unabhängigen Quelle. Zwei Webseiten sind nicht wirklich unabhängig, wenn die zweite nur den Text der ersten kopiert.

Wikimedia Commons, CC0: Schutz vor Fehl- und Desinformation.

Ein guter Vergleich fragt: Stimmen die Kernaussagen überein? Gibt es Unterschiede? Welche Quelle erklärt genauer? Welche nennt Belege? Welche hat einen erkennbaren Zweck?

„Fake News – Auf Spurensuche mit FINN“ bietet dazu ein kindgerechtes Übungsmodul.


Die Quellen-Ampel

Die Ampel ist eine Lernhilfe, kein automatischer Wahrheitsdetektor.

Farbe Typische Situation Dein nächster Schritt
Grün Anbieter und Autor nachvollziehbar, passendes Datum, Zweck erkennbar, Belege vorhanden, zweite Quelle bestätigt Wesentliches Information kann mit Quellenangabe genutzt werden.
Gelb Ein oder mehrere Punkte sind unklar Weiterprüfen, bessere zweite Quelle suchen, Unsicherheit benennen.
Rot Verantwortung unklar, keine Belege, starke Täuschungssignale, veraltete oder widersprüchliche Angaben Nicht einfach übernehmen; gezielt nach verlässlicheren Quellen suchen.


Medien unterscheiden und passend prüfen

Informationen begegnen Dir in vielen Formen. Jede Form hat Stärken und typische Prüffragen.


Buch und Lexikon

Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Ein Buch kann ausführlich erklären und besitzt meist Angaben zu Autor, Titel, Verlag und Erscheinungsjahr. Prüfe trotzdem, ob das Buch für Deine Frage aktuell genug ist und ob der Autor fachlich zum Thema passt.

Produktionsauftrag: Nimm ein Sachbuch aus der Schul- oder Stadtbibliothek. Notiere Autor, Titel, Verlag, Jahr und eine Aussage, die Du später mit einer Webseite vergleichst.


Webseite

Webseiten können schnell aktualisiert werden und viele Medien verbinden. Prüfe Anbieter, Autor, Datum, Zweck, Belege und Vergleichsquelle. Nutze bei Kinderrecherchen zunächst geeignete Angebote wie fragFINN, Internet-ABC oder ein Kinderlexikon.

Quellenkarte:

Prüffeld Eintrag
Anbieter
Autor
Datum
Zweck
Beleg
Zweite Quelle
Urteil mit Begründung


Bild und Infografik

Bilder wirken oft sehr überzeugend. Aber ein echtes Foto kann in einem falschen Zusammenhang stehen, ein Ausschnitt kann Wichtiges verbergen und eine Grafik kann Daten einseitig darstellen.

IFLA-Infografik auf Wikimedia Commons, CC BY 4.0. Die Grafik ist englischsprachig; nutze sie hier vor allem als Beispiel dafür, dass Infografiken Quellen und Urheber brauchen.

Prüfe bei Bildern: Woher stammt es? Wer hat es erstellt? Wann? Was zeigt es wirklich? Gibt es eine Bildunterschrift? Welche Lizenz gilt? Passt das Bild zur behaupteten Aussage?


Audio und Podcast

Freie Symbole von Wikimedia Commons; genaue Lizenzangaben findest Du auf den Dateiseiten.

Auch eine sympathische Stimme ist kein Beweis. Prüfe beim Hören: Wer spricht? Für welchen Anbieter? Wann wurde die Folge veröffentlicht? Werden Quellen oder Fachleute genannt? Ist klar zwischen Meinung und überprüfbarer Information unterschieden?

Altersgerechtes Beispiel: Internet-ABC-Podcast „Wo begegnet uns KI im Alltag?“.

Hörauftrag: Notiere nach einem kurzen Abschnitt eine überprüfbare Aussage. Suche anschließend eine schriftliche Quelle, die diese Aussage bestätigt, einschränkt oder widerspricht.


Video

„Der Nachrichten-Check“ von Checker Tobi / BR. Beobachtungsauftrag: Welche Personen und Arbeitsschritte sorgen dafür, dass Nachrichten geprüft werden?

Ein Video kann Bild, Ton, Musik und Schnitt verbinden. Dadurch kann es besonders überzeugend wirken. Prüfe deshalb nicht nur den gesprochenen Text, sondern auch, wie Bilder, Überschriften, Musik und Auswahl der Szenen Deine Wirkung beeinflussen.


Werbung

Selbst erstelltes Beispiel:

Werbetext Quellencheck
„Der Mega-Lernstift macht Dich in drei Tagen zum Klassenprofi!“ Anbieter? Belege? Wie wurde „Klassenprofi“ gemessen? Ist das ein überprüfbarer Begriff? Welche Absicht hat der Text?

Sofort-Feedback: Ein Superlativ wie „beste“, „schnellste“ oder „einzige“ ist nicht automatisch falsch. Er ist aber ein guter Anlass, nach Messmethode und Beleg zu fragen.


Präsentation

Wikimedia-Commons-Symbol für Präsentationen.

Eine Präsentation fasst häufig Informationen aus mehreren Quellen zusammen. Prüfe, ob Quellen auf den Folien oder in einem Quellenverzeichnis genannt werden. Bei Deiner eigenen Präsentation gilt: Fremde Aussagen, Bilder und Daten müssen nachvollziehbar belegt werden.


Storyboard

Freie, druckbare Storyboard-Vorlage von Wikimedia Commons, CC0.

Ein Storyboard plant Szenen, bevor ein Video produziert wird. Für einen Quellencheck-Clip könntest Du vier Bilder planen: Behauptung sehen → Quelle öffnen → zweite Quelle vergleichen → begründetes Urteil sprechen.


Rechtssicher und fair mit Medien umgehen

Nur weil Du ein Bild im Internet findest, darfst Du es nicht automatisch kopieren und veröffentlichen. Für eigene Schulprodukte sind freie Medien besonders praktisch. Auf Wikimedia Commons findest Du viele Dateien mit freien Lizenzen.

Prüfe bei jeder Datei die Dateibeschreibungsseite. Dort stehen Urheber, Quelle und Lizenz. Bei einer Lizenz mit Namensnennung musst Du den Urheber nennen. Bei Veränderungen können zusätzliche Bedingungen gelten. Wenn Du unsicher bist, verwende ein eigenes Werk oder ein eindeutig freigegebenes Medium.

Datenschutzregel: Verwende für Recherche- und KI-Aufgaben keine personenbezogenen Daten von Mitschülerinnen und Mitschülern. Gib keine echten Adressen, Telefonnummern, Passwörter oder privaten Erlebnisse in öffentliche Dienste ein.


Recherchieren mit zunehmender Selbstständigkeit


Stufe A: Gemeinsam

Du erhältst die Recherchefrage, zwei geeignete Quellen und eine ausgefüllte Beispielzeile im Quellencheck. Deine Aufgabe ist es, die restlichen Felder zu ergänzen und Unterschiede zu benennen.


Stufe B: Mit Auswahl

Du erhältst die Frage, wählst aber selbst zwei von vier bereitgestellten Quellen aus. Begründe, warum diese beiden Quellen für einen Vergleich geeignet sind.


Stufe C: Selbstständig

Du formulierst eine eigene Unterfrage, entwickelst Suchbegriffe, wählst Quellen, führst den 6-Fragen-Check durch und schreibst ein kurzes begründetes Ergebnis.

M-Niveau bedeutet hier: Nicht nur „Quelle gut“ oder „Quelle schlecht“ ankreuzen, sondern mindestens zwei beobachtbare Merkmale nennen und daraus eine nachvollziehbare Schlussfolgerung ableiten.


Hilfestufen

Wenn Du feststeckst, nutze nur so viel Hilfe wie nötig.

Hilfestufe Hilfe
1 – Denkhinweis Formuliere Deine Frage als W-Frage und markiere zwei wichtige Nomen.
2 – Strukturhilfe Nutze die Reihenfolge Anbieter → Autor → Datum → Zweck → Beleg → Vergleich.
3 – Beispielhilfe „Ich halte Quelle A für geeigneter, weil der Anbieter klar genannt ist und eine zweite unabhängige Quelle die Kernaussage bestätigt.“

Wiederholungsschleife: Wenn Dein Urteil noch nur auf einem einzigen Merkmal beruht, gehe zurück zum 6-Fragen-Check und ergänze mindestens ein weiteres Kriterium.


KI-Kompetenz: erst denken, dann prüfen

Generative KI kann Dir beim Formulieren von Suchbegriffen, beim Ordnen von Fragen oder beim Erklären unbekannter Begriffe helfen. Eine KI-Ausgabe ist aber keine automatisch geprüfte Quelle. Sie kann ungenau, veraltet oder erfunden sein.

„Tony entdeckt KI“ von fragFINN. Beobachtungsauftrag: Welche Möglichkeiten und Grenzen von KI werden gezeigt?

Das Grundmuster des KI-Spiralprinzips lautet:

selbst denken → KI gezielt nutzen → Ausgabe prüfen → mit Text, Regel oder Quelle vergleichen → verbessern → KI-Hilfe transparent machen


KI-Spiralprinzip von Klasse 5 bis 10

Jahrgang Schwerpunkt Beispiel für wachsende Selbstständigkeit
5 einzelne Aussagen prüfen Eine KI-Antwort mit zwei kindgerechten Quellen vergleichen und verbessern.
6 Begründungen und Quellen stärker prüfen Unterschiede zwischen KI-Ausgabe und Sachtext erklären.
7 mehrere Perspektiven vergleichen Auswahl und Auslassungen in KI- und Webtexten untersuchen.
8 komplexere Aufgaben planen KI gezielt für Teilaufgaben nutzen und Prüfschritte dokumentieren.
9 Qualität und Grenzen reflektieren Quellenlage, Unsicherheiten und mögliche Verzerrungen bewerten.
10 selbstständige, transparente Nutzung KI-Hilfe passend zum Zweck einsetzen, vollständig prüfen und methodisch begründen.

Für diesen aiMOOC arbeitest Du auf der Klasse-5-Stufe: kurze, klare Behauptungen prüfen und verbessern.


KI-Prüfauftrag mit Fehlerfund

Schritt 1 – Selbst denken: Beantworte zuerst ohne KI: „Ist Pluto heute als Planet unseres Sonnensystems eingestuft? Was vermutest Du und wie sicher bist Du?“

Schritt 2 – Beispiel einer KI-Ausgabe:

„Unser Sonnensystem hat neun Planeten. Pluto ist der neunte Planet und wurde 1930 entdeckt.“

Diese Beispielausgabe ist absichtlich so gewählt, dass Du sie nicht einfach übernehmen sollst.

Schritt 3 – Prüfen: Suche zwei geeignete Quellen, zum Beispiel ein aktuelles Kinderlexikon und eine Seite einer Raumfahrt- oder Forschungseinrichtung. Prüfe Anbieter, Datum und Beleg.

Schritt 4 – Vergleichen: Markiere, welche Aussage der KI bestätigt wird und welche verbessert werden muss.

Schritt 5 – Verbessern: Formuliere eine neue Antwort mit zwei bis drei Sätzen und nenne Deine Quellen.

Schritt 6 – Transparenz: Ergänze: „Eine KI-Beispielausgabe wurde als Ausgangspunkt verwendet. Die Fakten habe ich mit zwei Quellen überprüft.“

Sofort-Feedback: Wenn Du nur schreibst „Die KI ist falsch“, fehlt die Begründung. Nenne mindestens die genaue strittige Aussage und den Befund Deiner Vergleichsquellen.

Datenschutz: Für diese Aufgabe brauchst Du keine persönlichen Daten. Verwende nur Sachfragen.


Medienlabor: vergleichen, produzieren, begründen


Recherche-Duell

Wähle ein ungefährliches Sachthema, zum Beispiel „Wie entsteht ein Regenbogen?“ oder „Warum halten Igel Winterschlaf?“. Recherchiere einmal mit einem Sachbuch und einmal mit einer Kinderwebseite.

Prüfaspekt Buch Webseite
Anbieter oder Verlag
Autor
Datum
Zweck
Beleg
Was erklärt diese Quelle besonders gut?

Transferfrage: Warum kann es sinnvoll sein, zwei unterschiedliche Medienformen zu vergleichen statt nur zwei fast gleiche Webseiten?


Suchergebnis-Labor

Lies die drei erfundenen Treffer. Du musst nichts anklicken.

Treffer Darstellung Erste Einschätzung
A „Anzeige – SuperVulkan-Shop – Vulkan-Set jetzt kaufen“
B „Museum Wissen – Wie Vulkane entstehen – aktualisiert 2026“
C „Unglaublich!!! Vulkane werden von geheimen Maschinen gesteuert!!!“

Auftrag: Ordne zuerst nur nach Recherche-Eignung. Begründe danach, welchen Treffer Du als Erstes öffnen würdest und welches Merkmal dafür spricht. Das ist noch kein endgültiges Quellenurteil.

Sofort-Feedback: Ein Treffer kann seriös wirken und sich nach dem Öffnen trotzdem als ungeeignet erweisen. Die Trefferliste dient nur zur Vorauswahl.


Podcast-zu-Text

Höre einen altersgerechten Podcastabschnitt. Notiere eine wichtige Aussage in eigenen Worten. Suche dann eine schriftliche Quelle dazu. Schreibe in zwei Sätzen, ob die schriftliche Quelle die Audioaussage bestätigt, ergänzt oder einschränkt.


Werbung zerlegen

Erfinde eine harmlose Werbung für ein Fantasieprodukt wie „Turbo-Radierer“. Markiere darin eine überprüfbare Behauptung und eine reine Wertung. Tausche Deinen Text mit einer Partnerin oder einem Partner und prüft gegenseitig: Was könnte man mit einer Quelle belegen, was ist nur Meinung oder Werbesprache?


Mini-Präsentation

Erstelle drei Folien zu einem Sachthema. Folie 1 enthält Deine Frage, Folie 2 zwei geprüfte Informationen, Folie 3 den Quellenvergleich. Verwende nur eigene oder frei lizenzierte Bilder und nenne die Bildquelle.


Storyboard für einen Quellencheck-Clip

Plane vier Szenen: Fund einer Behauptung, Quellencheck, Vergleich mit zweiter Quelle, Ergebnis mit Begründung. Jede Szene erhält ein Bildfeld, einen kurzen Sprechtext und eine Quellenangabe. Nimm keine Personen ohne Einwilligung auf.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist der beste erste Schritt vor einer Internetsuche? (Eine klare Recherchefrage formulieren) (!Sofort den ersten Treffer öffnen) (!Nur nach einem einzelnen sehr allgemeinen Wort suchen) (!Eine KI-Antwort ungeprüft übernehmen)




Was bezeichnet bei einer Webseite den Anbieter? (Die verantwortliche Person oder Organisation hinter dem Angebot) (!Immer nur die Person auf einem Foto) (!Die Suchmaschine, über die man die Seite gefunden hat) (!Jede Person, die einen Link teilt)




Warum prüfst Du das Datum einer Quelle? (Weil Aktualität je nach Frage wichtig sein kann) (!Weil nur Quellen vom heutigen Tag richtig sind) (!Weil ältere Quellen immer verboten sind) (!Weil das Datum den Autor ersetzt)




Was hilft Dir, den Zweck einer Quelle zu erkennen? (Zu prüfen, ob sie informieren, überzeugen, unterhalten oder verkaufen will) (!Nur die Schriftgröße anzusehen) (!Nur die Hintergrundfarbe zu prüfen) (!Die Seite immer nach zehn Sekunden zu schließen)




Warum ist eine zweite Quelle wichtig? (Sie hilft, Aussagen zu vergleichen und abzusichern) (!Sie macht die erste Quelle automatisch falsch) (!Sie ersetzt jede eigene Begründung) (!Sie muss denselben Text wortgleich enthalten)




Was bedeutet die Kennzeichnung Anzeige bei einem Suchtreffer? (Der Treffer ist bezahlte Werbung) (!Der Treffer ist wissenschaftlich geprüft) (!Der Treffer enthält keine Werbung) (!Der Treffer muss immer falsch sein)




Welche Aussage über Suchergebnisse ist richtig? (Ein weit oben stehender Treffer muss trotzdem geprüft werden) (!Der erste Treffer ist immer die beste Quelle) (!Suchmaschinen zeigen nur wahre Inhalte) (!Jeder Treffer ist bereits eine fertige Quellenangabe)




Was ist bei einem Bild besonders zu prüfen? (Urheber Quelle Kontext Datum und Lizenz) (!Nur ob es bunt ist) (!Nur ob es groß genug ist) (!Nur ob es viele Likes hat)




Wie gehst Du mit einer KI-Antwort zu einer Sachfrage um? (Du prüfst wichtige Aussagen mit geeigneten Quellen) (!Du übernimmst sie weil KI nie Fehler macht) (!Du löschst jede Quellenangabe) (!Du gibst dafür private Daten ein)




Was zeigt eine gute Begründung auf M-Niveau? (Mehrere beobachtbare Merkmale führen zu einem nachvollziehbaren Urteil) (!Nur das Wort glaubwürdig) (!Nur ein Bauchgefühl ohne Hinweis) (!Nur die Länge einer Webseite)





Memory

Anbieter Wer hinter einem Angebot verantwortlich ist
Autor Wer einen konkreten Beitrag verfasst
Datum Hinweis auf Veröffentlichung oder Aktualisierung
Zweck Absicht eines Inhalts
Beleg Nachprüfbare Stütze für eine Aussage
Vergleichsquelle Zweite möglichst unabhängige Quelle
Anzeige Bezahlter Suchtreffer oder Werbeinhalt
Lizenz Regel für die erlaubte Nutzung eines Mediums





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Anbieter Verantwortliche Organisation hinter einer Webseite
Autor Verfassende Person eines konkreten Beitrags
Aktualität Passendes Veröffentlichungs- oder Änderungsdatum
Zweck Informieren überzeugen unterhalten oder verkaufen
Beleg Nachprüfbare Stütze einer Aussage
Vergleich Abgleich mit einer zweiten geeigneten Quelle
Werbung Inhalt mit Verkaufs- oder Aufmerksamkeitsabsicht
Transparenz Offenlegen wie KI oder andere Hilfen genutzt wurden




...


Kreuzworträtsel

Anbieter Wer steht verantwortlich hinter einer Webseite oder einem Angebot?
Autor Wie heißt die Person die einen konkreten Beitrag verfasst?
Datum Welcher Hinweis hilft die zeitliche Aktualität einzuschätzen?
Zweck Wie nennt man die Absicht hinter einem Inhalt?
Beleg Wie heißt eine nachprüfbare Stütze für eine Aussage?
Lizenz Welche Regelung zeigt wie ein Medium genutzt werden darf?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine gute Recherche beginnt mit einer klaren

. Aus der Frage entwickelst Du passende

. Ein Suchtreffer ist zunächst nur ein Hinweis auf eine mögliche

. Bei einer Webseite prüfst Du zuerst den

. Die Person die einen konkreten Beitrag geschrieben hat heißt

. Das

hilft Dir einzuschätzen ob Aktualität für Deine Frage eine Rolle spielt. Außerdem untersuchst Du den

eines Inhalts. Eine Aussage wird stärker wenn sie durch einen nachvollziehbaren

gestützt wird. Wichtige Informationen vergleichst Du mit einer zweiten möglichst

Quelle. Bei Bildern prüfst Du zusätzlich die

. Eine KI-Ausgabe übernimmst Du nicht ungeprüft sondern führst einen

durch. Am Ende formulierst Du ein Urteil mit einer nachvollziehbaren

.




Interaktiver Quellencheck mit unmittelbarem Feedback

Lies die erfundene Situation: Eine Webseite behauptet, ein Fantasiegetränk steigere „nachweislich“ die Konzentration aller Kinder. Der Anbieter ist gleichzeitig der Hersteller. Ein Autor wird nicht genannt, ein Datum fehlt und als Beleg steht nur „Unsere Kundinnen und Kunden sind begeistert“.

Feedback öffnen: Mehrere Warnsignale sind sichtbar: Anbieter mit Verkaufsinteresse, fehlende Autorenschaft, fehlendes Datum und kein überprüfbarer Beleg. Eine geeignete zweite Quelle wäre zum Beispiel eine unabhängige Gesundheits- oder Forschungseinrichtung. Das Urteil lautet nicht automatisch „alles gelogen“, sondern: Für die behauptete Wirkung ist die Quelle so nicht ausreichend belegt.


Wiederholungsrunde: Was prüfe ich als Nächstes?

Wenn ... dann ...
Du keine passende Quelle findest ändere Suchbegriffe oder nutze einen anderen Startpunkt
Anbieter und Autor unklar sind suche Impressum Über-uns-Seite oder bessere Quelle
eine wichtige Zahl auftaucht suche den ursprünglichen Beleg und vergleiche eine zweite Quelle
zwei Quellen widersprechen sich prüfe Datum Zweck Belege und mögliche Abhängigkeit voneinander
eine KI sehr sicher klingt prüfe trotzdem jede wichtige Sachbehauptung


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Suchwort-Werkstatt: Formuliere zu drei vorgegebenen Themen jeweils eine genaue Recherchefrage und drei passende Suchbegriffe. Begründe, welches Suchwort am wichtigsten ist.
  2. Treffer-Detektiv: Untersuche eine Trefferliste und markiere Titel, Webadresse, Kurztext, Datum und Werbung. Erkläre, welchen Treffer Du zuerst öffnen würdest.
  3. Quellen-Steckbrief: Fülle für eine kindgerechte Webseite Anbieter, Autor, Datum, Zweck und einen Beleg aus.
  4. Medienvergleich: Vergleiche ein Sachbuch mit einer Kinderwebseite zu derselben Frage. Nenne eine Stärke jeder Quelle.


Standard

  1. Zwei-Quellen-Check: Recherchiere eine Sachfrage mit zwei möglichst unabhängigen Quellen. Schreibe drei übereinstimmende und einen unterschiedlichen Punkt auf.
  2. Werbecheck: Analysiere eine selbst gewählte harmlose Werbung. Trenne überprüfbare Aussagen von Wertungen und erkläre den Zweck.
  3. Podcast-Faktencheck: Höre einen kurzen altersgerechten Podcastabschnitt, notiere eine Behauptung und prüfe sie mit einer schriftlichen Quelle.
  4. Präsentations-Check: Erstelle drei Folien mit zwei geprüften Informationen, freien Medien und vollständigen Quellenhinweisen.


Schwer

  1. Quellenkonflikt: Finde zwei Quellen, die einen Sachverhalt unterschiedlich darstellen. Erkläre mithilfe von Anbieter, Autor, Datum, Zweck und Belegen, wie der Unterschied entstehen könnte.
  2. Storyboard-Faktencheck: Plane ein vierteiliges Storyboard für ein Erklärvideo zum Quellencheck. Jede Szene muss einen Prüfschritt zeigen.
  3. KI-Ausgabe verbessern: Nutze eine von der Lehrkraft bereitgestellte KI-Ausgabe. Denke zuerst selbst, prüfe mindestens zwei Aussagen, vergleiche mit Quellen, überarbeite den Text und dokumentiere die KI-Hilfe.
  4. Rechercheprojekt: Bearbeite eine eigene Sachfrage vom Suchplan bis zum begründeten Ergebnis. Führe ein Rechercheprotokoll mit Suchbegriffen, verworfenen Treffern, zwei verwendeten Quellen und Abschlussurteil.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Suchstrategie begründen: Eine Mitschülerin sucht nur mit dem Wort „Klima“ und ist mit den Treffern unzufrieden. Entwickle eine bessere Suchstrategie für eine konkrete Frage und begründe jeden Änderungsschritt.
  2. Quellenvergleich erklären: Zwei Webseiten nennen unterschiedliche Zahlen zum gleichen Thema. Beschreibe in sinnvoller Reihenfolge, wie Du herausfinden würdest, welche Zahl für Deine Aufgabe besser belegt ist.
  3. Werbung und Information unterscheiden: Erkläre an einem selbst erfundenen Beispiel, wie ein sachlich klingender Text trotzdem einen Verkaufszweck haben kann und welche Prüffragen helfen.
  4. Medienübertragung: Eine Information stammt aus einem Podcast. Beschreibe, wie Du sie für eine Präsentation überprüfst und korrekt als Quelle kenntlich machst.
  5. KI-Transfer: Eine KI nennt eine überraschende Tatsache ohne Quelle. Formuliere einen Prüfplan nach dem Muster selbst denken → KI gezielt nutzen → prüfen → vergleichen → verbessern → transparent machen.
  6. Urteil mit Unsicherheit: Erkläre, wie Du ein Ergebnis formulierst, wenn zwei gute Quellen nicht vollständig übereinstimmen. Zeige, wie Unsicherheit transparent gemacht werden kann.


Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur richtige Fachwörter kennst, sondern Deinen Rechercheweg nachvollziehbar zeigen kannst.

Bestandteil Das sollte sichtbar sein
Recherchefrage klar und eingrenzbar formuliert
Suchstrategie passende Suchbegriffe und begründete Auswahl
Quellenprüfung Anbieter Autor Datum Zweck und Belege untersucht
Vergleich mindestens eine zweite geeignete Quelle herangezogen
Urteil nachvollziehbar mit mehreren Merkmalen begründet
Mediennutzung eigene oder rechtssicher nutzbare Medien mit Quellenhinweisen
KI-Nutzung eigene Denkleistung zuerst sichtbar und KI-Hilfe transparent dokumentiert
Reflexion erklärt was gut funktioniert hat und was beim nächsten Mal verbessert wird




OERs zum Thema

Nützliche offene oder frei zugängliche Lernangebote:

  1. Internet-ABC: Suchen und Finden im Internet: kindgerechtes Lernmodul zu Suchmaschinen und Recherche.
  2. fragFINN: Kindersuchmaschine mit redaktionell geprüften Angeboten.
  3. fragFINN: Fake News – Auf Spurensuche mit FINN: interaktives Lernangebot zum Erkennen falscher Meldungen.
  4. klicksafe: KI in der Schule: Hintergrund und Materialien zum kritischen Prüfen von KI-Ausgaben.
  5. Wikimedia Commons: freie Medien mit Lizenzinformationen auf den Dateiseiten.



Verknüpfte Lernbereiche


Kompetenzcheck

Bewerte Dich selbst mit sicher, teilweise oder noch üben. Gib bei mindestens drei Punkten ein Beispiel aus Deiner eigenen Arbeit an.

Kompetenz sicher teilweise noch üben Mein Beispiel
Ich formuliere eine klare Recherchefrage.
Ich bilde passende Suchbegriffe.
Ich erkenne Werbung in Suchergebnissen.
Ich finde den Anbieter einer Quelle.
Ich prüfe Autor und Datum.
Ich erkenne den Zweck eines Inhalts.
Ich suche nach Belegen.
Ich vergleiche mit einer zweiten Quelle.
Ich kann Unterschiede zwischen Quellen begründen.
Ich beachte Bildquelle und Lizenz.
Ich prüfe wichtige KI-Aussagen.
Ich mache KI-Hilfe transparent.


Kurze Selbstreflexion

Beende diese Sätze in Deinem Lernjournal: „Bei der Suche hilft mir besonders …“ – „Beim Quellencheck vergesse ich manchmal …“ – „Eine gute Begründung erkenne ich daran, dass …“ – „Bei KI werde ich künftig immer …“


Individuelle Empfehlung

Zähle, wie viele Kompetenzen Du mit sicher bewertet hast.

Ergebnis Empfehlung
0 bis 4 sicher Wiederhole die SUCH-Strategie und den 6-Fragen-Check. Bearbeite danach erneut die Drag-and-Drop-Aufgabe und einen einfachen Quellen-Steckbrief.
5 bis 8 sicher Übe einen vollständigen Zwei-Quellen-Vergleich und begründe Dein Urteil mit mindestens zwei Kriterien.
9 bis 10 sicher Vertiefe Bild-, Podcast- oder Werbeprüfung und erstelle eine kurze Präsentation mit Quellenangaben.
11 bis 12 sicher Bearbeite das selbstständige Rechercheprojekt oder die KI-Transferaufgabe und dokumentiere Deinen Prüfweg vollständig.

Abschlussgedanke: Gute Recherche bedeutet nicht, alles sofort zu wissen. Sie bedeutet, einen Weg zu kennen, mit dem Du Informationen finden, prüfen, vergleichen und begründet nutzen kannst.


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