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D5 M - Autor, Erzähler und Figur

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D5 M - Autor, Erzähler und Figur



D5 M - Autor, Erzähler und Figur

Stell Dir vor, Du liest eine spannende Geschichte: Jemand beschreibt, was geschieht. Figuren handeln, sprechen, hoffen oder fürchten sich. Aber wer ist dieses „Jemand“? Ist es die Person, die das Buch geschrieben hat? Ist es eine Figur? Oder ist es eine eigene Erzählstimme? Genau diese drei Ebenen lernst Du in diesem aiMOOC sicher zu unterscheiden.

Das Bild zeigt einen Geschichtenerzähler in einem Gemälde aus dem 19. Jahrhundert. Es ist auf Wikimedia Commons als gemeinfrei gekennzeichnet. Nutze es als Einstieg: Wer erzählt? Wer hört zu? Wer kommt in der erzählten Geschichte vor?


Einleitung

In Klasse 5 geht es noch nicht darum, komplizierte Fachmodelle auswendig zu lernen. Du sollst vor allem eine einfache, aber sehr wichtige Grundidee verstehen und anwenden:

Ebene Leitfrage Merksatz
Autor Wer hat den Text wirklich geschrieben? Der Autor ist eine reale Person außerhalb der erzählten Welt.
Erzähler Wer vermittelt mir die Geschichte im Text? Der Erzähler ist die Stimme oder Instanz, durch die erzählt wird.
Figur Wer handelt in der erzählten Welt? Figuren sind Gestalten der Geschichte.

Achtung: Autor und Erzähler sind bei erfundenen Geschichten nicht automatisch dieselbe Person. Auch ein Ich-Erzähler ist nicht automatisch der Autor. Der Autor kann eine Erzählerstimme erfinden, genauso wie er Figuren erfindet und gestaltet.


Motivierender Start: Wer sagt das?

Lies diesen neu verfassten Mini-Text:

Text A – Das verschwundene Pausenbrot

„Ich wusste genau, dass ich mein Pausenbrot eingepackt hatte. Trotzdem war die Dose leer. Neben mir grinste Niko. Ich wollte ihn schon beschuldigen, doch dann hörte ich ein leises Rascheln aus meinem Rucksack.“

Beantworte zuerst ohne Hilfe drei Fragen:

  1. Wer erzählt?: Welche Wörter im Text geben Dir einen Hinweis?
  2. Wer handelt?: Welche Figuren kommen vor oder werden genannt?
  3. Wer hat den Text geschrieben?: Kannst Du diese Person allein aus der Ich-Form bestimmen?

Sofort-Feedback anzeigen Der Erzähler spricht als „Ich“ und ist zugleich eine Figur der Geschichte. Niko ist ebenfalls eine Figur. Der Autor ist nicht mit dem „Ich“ gleichzusetzen. Der Text wurde für diesen aiMOOC neu verfasst. Die Ich-Form verrät also etwas über den Erzähler, aber nicht den Namen des Autors.


Vorwissen aktivieren

Ordne beim Lesen einer Geschichte gedanklich drei Karten:

Karte Das weiß ich schon Das will ich noch klären
Autor Name auf Buch, Titelblatt oder Quelle Was ist seine Aufgabe?
Erzähler Im Text ist eine Erzählstimme erkennbar Woher weiß ich, was sie weiß?
Figur Personen, Tiere oder erfundene Wesen handeln Wie erfahre ich etwas über sie?

Vorwissens-Impuls: Denke an eine Geschichte, die Du kennst. Sage in einem Satz: „Der Autor ist …, der Erzähler …, eine wichtige Figur ist …“. Wenn Du beim Erzähler unsicher bist, ist das völlig in Ordnung: Genau dafür ist dieser Kurs da.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Autor: erklären, warum der Autor eine reale Person außerhalb der Geschichte ist.
  2. Erzähler: die Erzählerstimme in einem Text erkennen und von der Autorin oder dem Autor unterscheiden.
  3. Figur: Figuren benennen und mit Textbelegen zeigen, was sie tun, denken, sagen oder fühlen.
  4. Erzählperspektive: an einfachen Beispielen erklären, aus welcher Sicht Informationen vermittelt werden.
  5. Textbeleg: Deine Entscheidung mit einem passenden Wort, Satzteil oder einer Textstelle begründen.
  6. Lesetagebuch: Beobachtungen zu Figuren, Erzähler und Handlung selbstständig festhalten.
  7. KI: eine KI-Ausgabe prüfen, mit Text und Regel vergleichen, verbessern und die KI-Hilfe transparent machen.

M-Niveau-Regel: Eine Antwort ist besonders stark, wenn Du nicht nur nennst, was Du erkannt hast, sondern auch woran Du es im Text erkennst.


Autor, Erzähler und Figur sicher unterscheiden


Der Autor: Wer schreibt?

Der Autor oder die Autorin ist ein realer Mensch, der einen Text verfasst. Den Namen findest Du oft auf dem Buchcover, auf der Titelseite oder in einer Quellenangabe. Bei älteren Werken kann man zusätzlich Informationen über die Lebenszeit und das Werk recherchieren.

Ein Autor entscheidet beim Schreiben unter anderem, welche Figuren vorkommen, wie die Handlung aufgebaut ist und welche Erzählerstimme verwendet wird. Trotzdem gilt beim Lesen erfundener Geschichten: Aussagen des Erzählers sind nicht automatisch persönliche Aussagen des Autors.

Theodor Storm ist eine historische reale Person und damit der Autor des Märchens Der kleine Häwelmann. Das Foto auf Wikimedia Commons ist als gemeinfrei gekennzeichnet.


Der Erzähler: Wer vermittelt?

In einem erzählenden Text werden Ereignisse nicht einfach ungefiltert vor Dich gelegt. Eine Erzählerstimme vermittelt sie. Sie entscheidet innerhalb der Textgestaltung, was Du erfährst, in welcher Reihenfolge Du es erfährst und wie nah Du an Gedanken und Gefühlen einer Figur herankommst.

Der Erzähler kann als „Ich“ auftreten oder in der dritten Person erzählen. Er kann viel wissen oder nur so viel, wie eine bestimmte Figur wahrnimmt. Für Klasse 5 reicht zunächst diese Frage:

Durch wessen Stimme und Sicht bekomme ich die Informationen?


Die Figur: Wer handelt?

Eine literarische Figur gehört zur erzählten Welt. Sie kann ein Mensch, ein Tier, ein Fantasiewesen oder sogar ein vermenschlichter Gegenstand sein. Figuren handeln, sprechen, denken, fühlen und stehen in Beziehungen zueinander.

Informationen über eine Figur können direkt vermittelt werden, zum Beispiel: „Mira war geduldig.“ Sie können auch indirekt vermittelt werden, zum Beispiel: „Mira erklärte ihrem Bruder die Aufgabe zum dritten Mal und blieb freundlich.“ Beim zweiten Beispiel musst Du aus dem Verhalten selbst schließen, dass Mira geduldig ist.


Beziehungskarte: Drei Ebenen, ein Text

REALE WELT TEXT / ERZÄHLSTIMME ERZÄHLTE WELT
Autor oder Autorin gestaltet Erzähler oder Erzählerin vermittelt Informationen über Figuren und Handlung
schreibt den Text erzählt mit bestimmtem Wissen und Blickwinkel Figuren handeln, sprechen, denken und fühlen

Leserweg: Autor gestaltet → Erzähler vermittelt → Figuren handeln → Du liest, prüfst und deutest.


Die Drei-Fragen-Probe

Wenn Du unsicher bist, gehe immer in dieser Reihenfolge vor:

  1. Wer hat den Text wirklich verfasst? Das ist die Autorin oder der Autor.
  2. Wer erzählt im Text? Das ist die Erzählerstimme.
  3. Wer handelt in der Geschichte? Das sind die Figuren.

Satzstarter für eine Begründung: „Ich erkenne den Erzähler daran, dass …“ – „Die Figur … handelt, indem …“ – „Der Autor kann nicht mit dem Erzähler gleichgesetzt werden, weil …“


Wie Informationen vermittelt werden


Derselbe Moment – drei Erzählweisen

Die folgenden Texte sind neu für diesen aiMOOC geschrieben. Immer passiert fast dasselbe: Ein Schlüssel ist verschwunden. Achte darauf, wer erzählt und wessen Wissen Du bekommst.

Text B – Ich-Erzähler

„Ich tastete noch einmal in meine Jackentasche. Der Schlüssel war weg. Mein Herz klopfte. Bestimmt hatte ich ihn auf dem Sportplatz verloren. Was sollte ich jetzt nur tun?“

Beobachtung: Das „Ich“ erzählt und ist selbst Figur. Du erfährst unmittelbar, was diese Figur denkt und fühlt. Über andere Figuren weißt Du nur, was das Ich wahrnimmt oder erfährt.

Text C – Personales Erzählen

„Lina tastete noch einmal in ihre Jackentasche. Der Schlüssel war weg. Ihr Herz klopfte. Bestimmt hatte sie ihn auf dem Sportplatz verloren, dachte sie. Wie sollte sie jetzt nach Hause kommen?“

Beobachtung: Es wird in der dritten Person erzählt. Trotzdem bist Du sehr nah an Lina. Du erfährst ihre Gedanken und Gefühle, aber nicht automatisch die Gedanken aller anderen.

Text D – Auktoriales Erzählen

„Lina suchte verzweifelt nach dem Schlüssel. Sie ahnte nicht, dass ihr Bruder ihn längst auf dem Küchentisch entdeckt hatte. Noch zehn Minuten würde sie auf dem Sportplatz suchen, bevor eine Nachricht sie beruhigte.“

Beobachtung: Die Erzählerstimme weiß mehr als Lina. Sie kennt gleichzeitig Informationen an einem anderen Ort und gibt sogar einen Hinweis auf die Zukunft.


Erweiterung: Neutrales Erzählen

Beim neutralen Erzählen wirkt die Erzählerstimme sehr zurückhaltend. Gedanken und Gefühle werden nicht erklärt, sondern Du beobachtest vor allem äußerlich wahrnehmbare Handlungen und direkte Rede.

Text E – Neutral

„Lina leerte die Jackentaschen auf der Bank aus. Sie sah unter die Bank und ging zum Tor. ‚Hat jemand einen Schlüssel gefunden?‘, rief sie. Zwei Kinder schüttelten den Kopf.“

Hier musst Du Gefühle stärker aus Verhalten, Körperhaltung oder Sprache erschließen.


Schnellvergleich

Erzählweise Typischer Hinweis Wissen Nähe
Ich-Erzähler ich, mich, mein meist an das Wissen der erzählenden Figur gebunden oft sehr nah
Personales Erzählen er oder sie, aber Wahrnehmung einer Figur im Mittelpunkt auf eine Figur begrenzt nah an dieser Figur
Auktoriales Erzählen Erzähler weiß mehr als einzelne Figuren kann sehr weit reichen kann zwischen Nähe und Distanz wechseln
Neutrales Erzählen vor allem äußerlich Beobachtbares Gedanken werden nicht direkt mitgeteilt eher distanziert

Wichtig: Diese Begriffe beschreiben, wie erzählt wird. Sie beantworten nicht die Frage nach dem realen Autor.


Hilfestufen für schwierige Stellen

Hilfestufe 1 – Spurensuche: Markiere Pronomen wie „ich“, „mein“, „er“, „sie“. Unterstreiche Stellen, an denen Gedanken oder Gefühle genannt werden.

Hilfestufe 2 – Wissensfrage: Frage: „Woher kann die Erzählerstimme das wissen?“ Weiß sie nur, was eine Figur weiß, oder mehr?

Hilfestufe 3 – Begründungssatz: „Es handelt sich wahrscheinlich um …, weil im Text … steht und die Erzählerstimme … weiß.“

Kontrollfrage mit Lösung Wenn in einer Geschichte „ich“ steht, ist dieses Ich dann immer der Autor? – Nein. Ein Autor kann eine erfundene Ich-Erzählerfigur gestalten. Erst zusätzliche, verlässliche Quellen könnten zeigen, ob ein Text autobiografische Bezüge hat.


Ganzschrift: Der kleine Häwelmann

Für die Anwendung nutzen wir eine kurze, altersgerechte Ganzschrift: Der kleine Häwelmann von Theodor Storm. Storm schrieb das Märchen 1849; es erschien erstmals 1850. Der Text ist heute gemeinfrei. Dadurch kann er vollständig gelesen und rechtssicher als historischer Text genutzt werden.


Buchcover und historische Quelle

Das auf Wikimedia Commons bereitgestellte Coverbild ist unter CC BY-SA 3.0 DE freigegeben. Es eignet sich für eine erste Bild-Text-Hypothese: Welche Figur erwartest Du? Welche Stimmung erzeugen Mond, Bett und Bewegung?

Die historische Buchseite stammt aus Storms Sammlung „Sommergeschichten und Lieder“ von 1851 und ist auf Wikimedia Commons als gemeinfrei gekennzeichnet.


Ganzschrift lesen

Die vollständige, korrekturgelesene Fassung steht auf Wikisource zur Verfügung:

Leseauftrag: Lies die Geschichte vollständig. Stoppe nach jedem größeren Ortswechsel und notiere: Wo ist Häwelmann? Was will er? Was tut er? Was erfährst Du durch die Erzählerstimme?


Gemeinfreies Hörbuch

Die LibriVox-Lesung auf Wikimedia Commons dauert rund acht Minuten. Die Aufnahme wurde für die freie Nutzung bereitgestellt; Storms Text ist gemeinfrei. Höre einen Abschnitt nach dem Lesen erneut und achte darauf, wie Betonung die Wirkung des Erzählers verändert.

Hörauftrag: Setze beim Hören gedanklich drei Zeichen: A = Information über den Autor, E = Erzählerhinweis, F = Figurenhandlung. Du wirst merken: Im gesprochenen Text hörst Du vor allem E und F; Informationen über den realen Autor kommen nicht automatisch aus der Handlung.


Kurzer gemeinfreier Textausschnitt

Aus dem Beginn des Märchens:

„Es war einmal ein kleiner Junge, und der hieß Häwelmann; des Nachts schlief er in einem Rollenbett …“

Schon dieser kurze Beginn zeigt: Die Erzählerstimme spricht über Häwelmann in der dritten Person. Häwelmann ist eine Figur. Theodor Storm ist der Autor.

M-Niveau-Aufgabe: Begründe in zwei Sätzen, warum „Häwelmann“ hier nicht der Erzähler ist. Nutze mindestens einen sprachlichen Hinweis aus dem Satz.


Figurenkarten zur Ganzschrift

Figur Was will oder tut sie? Was erfahren wir über sie? Möglicher Textbeleg
Häwelmann will immer weiterfahren und immer mehr erleben neugierig, fordernd, mutig, manchmal rücksichtslos Suche eine Stelle mit „Mehr, mehr!“
Mutter bewegt zunächst das Rollenbett und schläft später fürsorglich, müde Suche eine Stelle aus der Anfangsszene
Mond beobachtet, begleitet und reagiert auf Häwelmann aufmerksam, später verärgert oder abgrenzend Suche eine Stelle mit einer Reaktion des Mondes
Sonne erscheint am Ende der Nacht setzt der nächtlichen Fahrt eine Grenze Suche die Stelle am Schluss

Deine Figurenkarte:

Figur
Aussehen oder besondere Merkmale
Handlungen
Aussagen
Gedanken oder Gefühle
Beziehung zu anderen
Meine Eigenschaft + Textbeleg


Beziehungskarte der Figuren

Mutter
sorgt zunächst für schläft später
Mond Häwelmann
beobachtet und begleitet fordert, fährt, überschreitet Grenzen
Sonne
beendet die nächtliche Fahrt

Transfer: Beziehungskarten zeigen nicht nur, wer vorkommt. Pfeilbeschriftungen zeigen, wie Figuren miteinander verbunden sind. Ergänze mindestens zwei Pfeile mit Verben.


Zeitstrahl der Handlung

Station Ort oder Situation Was tut Häwelmann? Was vermittelt der Erzähler?
Anfang Zimmer will weiterfahren stellt Häwelmann und seine Mutter vor
Fahrt beginnt Zimmer nutzt Hemd und Bett wie Segel und Fahrzeug beschreibt das fantastische Geschehen
Erweiterung draußen und unterwegs fährt immer weiter führt durch wechselnde Räume
Zuspitzung Himmel und Mond fordert weiterhin „mehr“ zeigt Reaktionen und Grenzen
Schluss Übergang zur Sonne seine Fahrt endet führt die Geschichte zu einem überraschenden Abschluss

Zeitstrahl-Aufgabe: Ergänze beim Lesen konkrete Orte und jeweils einen kurzen Textbeleg. Nutze keine langen Abschriften.


Lesetagebuch

Ein Lesetagebuch hilft Dir, Beobachtungen zu sammeln, bevor Du sie deutest.

Zeitpunkt Auftrag Dein Eintrag
Vor dem Lesen Formuliere nach dem Cover zwei Vermutungen.
Nach dem Anfang Notiere Autor, Erzählerform und wichtigste Figuren.
Nach dem ersten Ortswechsel Beschreibe Häwelmanns Ziel in einem Satz.
In der Mitte Finde eine Stelle, an der Du etwas über Häwelmann indirekt erfährst.
Vor dem Schluss Sage voraus, wie die Fahrt enden könnte, und begründe.
Nach dem Schluss Prüfe Deine Vermutung und erkläre die Wirkung des Schlusses.

Lesetagebuch-Regel: Erst beobachten, dann deuten. Schreibe also zuerst, was im Text steht, und danach, was Du daraus schließt.


Figuren charakterisieren


Direkt oder indirekt?

Direkte Charakterisierung: Der Text nennt eine Eigenschaft ausdrücklich: „Tarek war ungeduldig.“

Indirekte Charakterisierung: Du erschließt die Eigenschaft aus Verhalten, Sprache oder Gedanken: „Tarek trommelte mit den Fingern auf den Tisch und fragte zum vierten Mal, wann es endlich losgehe.“

Für eine gute Charakterisierung brauchst Du deshalb immer eine Verbindung:

Beobachtung → Eigenschaft → Begründung

Beispiel: „Häwelmann wirkt fordernd, weil er wiederholt nach mehr verlangt, obwohl andere nicht weiterhelfen oder Grenzen setzen.“


Figurenkarte mit Belegkette

Beobachtung aus dem Text Meine Deutung Begründungssatz
Eine Figur hilft jemandem freiwillig. hilfsbereit Die Figur wirkt hilfsbereit, weil …
Eine Figur verschweigt etwas. vielleicht unsicher, ängstlich oder unehrlich Das lässt sich nur entscheiden, wenn weitere Textstellen …
Eine Figur fordert ständig mehr. fordernd oder unzufrieden Die Figur wirkt …, weil …

Wichtig: Eine Deutung ist kein Ratespiel. Verschiedene Deutungen können möglich sein, wenn sie nachvollziehbar mit dem Text begründet werden.


Erzähler und Erzählperspektive vertiefen


Lernvideo: Erzählperspektiven

Das folgende Video von „musstewissen Deutsch“ erklärt mehrere Erzählperspektiven. Es stammt nicht von Sofatutor.

Videoauftrag: Notiere beim Sehen nur vier Stichwörter: Ich-Erzähler, personal, auktorial, neutral. Schreibe zu jedem Begriff anschließend selbst ein Kennzeichen aus dem Gedächtnis auf. Prüfe erst danach mit dem Video.


Zweite Erklärung zur Wiederholung

Nutze das zweite Video nur, wenn Du die Begriffe noch einmal anders erklärt hören möchtest. Vergleiche anschließend: Welche Erklärung hat Dir geholfen und warum?

Sofort-Check Wenn ein Text in der dritten Person erzählt ist, kann er trotzdem personal erzählt sein. Entscheidend ist nicht nur „er/sie“, sondern auch, an wessen Wahrnehmung, Gedanken und Wissen die Darstellung gebunden ist.


Perspektivwechsel als Test

Nimm diesen Satz:

„Mara öffnete die Tür. Dahinter stand ein Karton. Sie fragte sich, wer ihn gebracht hatte.“

Schreibe ihn als Ich-Erzählung um. Dann ergänze eine auktoriale Information, die Mara selbst noch nicht wissen kann.

Beispiellösung Ich-Erzählung: „Ich öffnete die Tür. Dahinter stand ein Karton. Ich fragte mich, wer ihn gebracht hatte.“ Auktoriale Ergänzung: „Mara wusste noch nicht, dass ihre Cousine den Karton am frühen Morgen abgestellt hatte.“ Andere Lösungen sind möglich, wenn die Perspektive stimmt.


Selbstständig arbeiten: Die Begründungsleiter

Auf M-Niveau solltest Du zunehmend selbstständig vom Erkennen zum Begründen kommen.

Stufe Was Du tust Beispiel
1 Erkennen Fachbegriff nennen „Ich-Erzähler“
2 Belegen passende Textspur nennen „Das Wort ‚ich‘ steht im Text.“
3 Erklären Wirkung oder Informationsgrenze erklären „Wir kennen nur, was das Ich wahrnimmt.“
4 Übertragen auf neuen Text anwenden „Auch im neuen Text ist die Sicht begrenzt, obwohl …“

Ziel: Versuche bei wichtigen Aufgaben mindestens bis Stufe 3 zu kommen.


KI-Kompetenz: Erst denken, dann prüfen

KI kann beim Lernen helfen, aber sie kann Fehler machen. Sie darf Deine eigene Denkleistung nicht ersetzen. Für Klasse 5 gilt das Grundmuster:

selbst denken → KI gezielt nutzen → Ausgabe prüfen → mit Text, Regel oder Quelle vergleichen → verbessern → KI-Hilfe transparent machen


KI-Spirale von Klasse 5 bis 10

Klassenstufe Schwerpunkt Beispiel
5 einzelne KI-Aussage an klarer Regel und Textstelle prüfen Autor, Erzähler und Figur unterscheiden
6 mehrere Aussagen vergleichen und Fehler begründen Figurenbeschreibung prüfen
7 Quellen gezielter auswählen Deutungen mit Textbelegen absichern
8 Prompts bewusster gestalten und Grenzen benennen Perspektivwechsel analysieren
9 unterschiedliche KI-Ergebnisse kritisch vergleichen Interpretationsansätze bewerten
10 Qualität, Quellenlage und eigene Verantwortung systematisch reflektieren komplexe Textanalyse mit transparenter KI-Unterstützung

Heute arbeitest Du auf der ersten Stufe: klarer Text, klare Regel, überprüfbare Verbesserung.


KI-Prüfauftrag

Schritt 1 – selbst denken: Lies noch einmal die Drei-Fragen-Probe und einen Abschnitt aus „Der kleine Häwelmann“. Notiere Deine eigene Antwort, bevor Du eine KI-Aussage ansiehst.

Beispiel einer fehlerhaften KI-Ausgabe:

„Theodor Storm ist der Erzähler und gleichzeitig die Hauptfigur von ‚Der kleine Häwelmann‘. Weil im Text erzählt wird, ist der Autor immer der Erzähler. Der Mond ist nur eine Beschreibung und keine Figur.“

Schritt 2 – gezielt prüfen: Markiere jede einzelne Behauptung als richtig, falsch oder nicht ausreichend belegt.

Schritt 3 – vergleichen: Nutze zwei Prüfstellen: die Regel „Autor – Erzähler – Figur“ und konkrete Stellen aus der Ganzschrift.

Schritt 4 – verbessern: Schreibe eine korrigierte Antwort mit mindestens drei Sätzen. Jede Korrektur soll eine Begründung enthalten.

Schritt 5 – KI-Hilfe transparent machen: Wenn Du selbst eine KI verwendet hast, notiere unter Deiner Lösung: „KI-Hilfe genutzt für …; geprüft mit …; verändert habe ich …“.

Sofort-Feedback zur Beispiel-KI Die Aussage ist mehrfach falsch. Theodor Storm ist der reale Autor. Die Erzählerstimme erzählt über Häwelmann und andere Gestalten, ist aber nicht einfach mit Storm gleichzusetzen. Häwelmann ist die zentrale Figur. Der Mond handelt, spricht beziehungsweise reagiert innerhalb der erzählten Welt und kann deshalb als Figur betrachtet werden. Eine gute Verbesserung trennt diese Ebenen ausdrücklich und nennt eine Textstelle als Beleg.

Datenschutzregel: Gib in KI-Systeme für Schulaufgaben keine privaten Namen, Adressen, Telefonnummern, Zugangsdaten oder andere personenbezogene Daten ein.


Wiederholen und festigen


30-Sekunden-Merksatz

Sprich laut oder leise:

Der Autor schreibt. Der Erzähler vermittelt. Die Figur handelt.

Erweitere danach:

Die Erzählperspektive bestimmt, aus welcher Sicht und mit welchem Wissen die Geschichte vermittelt wird.


Fehlerdetektiv

Prüfe die Sätze:

  1. „Wenn ein Text ‚ich‘ enthält, ist der Autor die erzählende Figur.“
  2. „Eine Figur kann durch ihre Handlungen indirekt charakterisiert werden.“
  3. „Ein auktorialer Erzähler kann mehr wissen als eine einzelne Figur.“
  4. „Der Name auf dem Buchcover bezeichnet normalerweise den Erzähler.“

Lösung Satz 1 ist falsch: Das Ich kann eine erfundene Erzählerfigur sein. Satz 2 ist richtig. Satz 3 ist richtig. Satz 4 ist falsch: Auf dem Cover steht normalerweise der Autor oder die Autorin, nicht die Erzählerstimme.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer ist der Autor eines literarischen Textes? (Die reale Person, die den Text verfasst hat) (!Die Figur, die am häufigsten vorkommt) (!Immer die Stimme in der Ich-Form) (!Jede Person, die den Text liest)




Was ist der Erzähler in einem Erzähltext? (Die Stimme oder Instanz, die die Geschichte vermittelt) (!Immer der echte Autor) (!Nur die Hauptfigur) (!Der Verlag des Buches)




Woran erkennst Du sicher eine Figur? (Sie gehört zur erzählten Welt und handelt oder wird dort dargestellt) (!Ihr Name steht auf dem Buchcover) (!Sie hat den Text veröffentlicht) (!Sie besitzt die Druckerei)




Welche Aussage zum Ich-Erzähler ist richtig? (Ein Ich-Erzähler kann eine erfundene Figur sein) (!Ein Ich-Erzähler ist immer der Autor) (!Ein Ich-Erzähler kennt immer alle Gedanken) (!Ein Ich-Erzähler kommt nur in Sachtexten vor)




Was ist ein guter Textbeleg? (Eine passende Stelle, die Deine Aussage nachvollziehbar stützt) (!Eine Vermutung ohne Bezug zum Text) (!Die Meinung einer beliebigen Person) (!Ein möglichst langer abgeschriebener Abschnitt)




Was kennzeichnet personales Erzählen besonders? (Die Darstellung ist an Wahrnehmung und Wissen einer Figur gebunden) (!Der Erzähler weiß immer alles) (!Es gibt keine Figuren) (!Der Autor spricht direkt mit seinem echten Namen)




Was kann ein auktorialer Erzähler? (Mehr wissen als eine einzelne Figur) (!Nur direkte Rede wiederholen) (!Nie in die Zukunft weisen) (!Nur das Äußere einer Figur beschreiben)




Wie kann eine Figur indirekt charakterisiert werden? (Durch Verhalten, Sprache oder Handlungen) (!Nur durch den Namen des Autors) (!Nur durch die Seitenzahl) (!Nur durch das Erscheinungsjahr)




Was solltest Du bei einer KI-Antwort zuerst tun? (Sie mit Text, Regel oder verlässlicher Quelle prüfen) (!Sie ungeprüft abschreiben) (!Eigene Überlegungen löschen) (!Private Daten ergänzen)




Welche Reihenfolge passt zum KI-Kompetenzweg? (Selbst denken, KI gezielt nutzen, prüfen, vergleichen, verbessern, Hilfe transparent machen) (!KI fragen, kopieren, abgeben, vergessen) (!Private Daten eingeben, warten, abschreiben, veröffentlichen) (!Erst abschreiben, dann vielleicht lesen, dann Quelle weglassen)





Memory

Autor reale schreibende Person
Erzähler vermittelnde Stimme im Text
Figur Gestalt der erzählten Welt
Textbeleg stützende Textstelle
Ich-Erzähler erzählende Figur in Ich-Form
personal an eine Figurenwahrnehmung gebunden
auktorial mit weiterem Wissenshorizont
Charakterisierung Beschreibung und Deutung von Eigenschaften





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Autor reale Person außerhalb der erzählten Welt
Erzähler vermittelt die Handlung im Text
Figur handelt innerhalb der Geschichte
Textbeleg stützt eine Aussage am Text
Ich-Erzähler erzählt als Figur mit ich
Personales Erzählen folgt vor allem der Wahrnehmung einer Figur
Auktoriales Erzählen kann mehr wissen als einzelne Figuren





Kreuzworträtsel

Autor Welche reale Person verfasst einen literarischen Text?
Erzähler Welche Instanz vermittelt die Geschichte?
Figur Wie heißt eine Gestalt innerhalb der erzählten Welt?
Handlung Wie nennt man die Abfolge wichtiger Ereignisse einer Geschichte?
Perspektive Wie heißt der Blickwinkel, aus dem erzählt wird?
Textbeleg Welches Wort bezeichnet eine Textstelle, die eine Aussage stützt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die reale Person, die einen Text verfasst, heißt

. Die Stimme, die eine Geschichte vermittelt, heißt

. Eine Gestalt innerhalb der erzählten Welt ist eine

. Ein Ich-Erzähler ist nicht automatisch mit dem

identisch. Beim personalen Erzählen ist die Darstellung meist an die Wahrnehmung einer

gebunden. Ein auktorialer Erzähler kann einen größeren

haben. Eigenschaften können aus dem Verhalten einer Figur

erschlossen werden. Eine passende Textstelle zur Begründung heißt

. Bei einer KI-Ausgabe musst Du Behauptungen zuerst

. KI-Hilfe soll am Ende

gemacht werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Drei-Fragen-Probe: Wähle einen kurzen selbst geschriebenen Erzähltext und markiere Autor, Erzähler und Figuren mit drei verschiedenen Zeichen. Begründe jede Zuordnung in einem Satz.
  2. Figurenkarte: Erstelle zu Häwelmann eine Figurenkarte mit vier Eigenschaften. Belege mindestens zwei Eigenschaften mit kurzen Textstellen.
  3. Perspektivwechsel: Schreibe einen Abschnitt von fünf bis sieben Sätzen aus der Sicht einer Nebenfigur um. Markiere anschließend zwei Stellen, an denen sich die Informationslage verändert hat.
  4. Lesetagebuch: Gestalte eine Lesetagebuchseite mit Titel, Lieblingsstelle, einer Frage an eine Figur und einem Satz über die Erzählerstimme.


Standard

  1. Beziehungskarte: Zeichne eine Beziehungskarte zu Häwelmann, Mutter, Mond und Sonne. Beschrifte mindestens fünf Pfeile mit passenden Verben.
  2. Erzählperspektive: Schreibe dieselbe kleine Pausenszene einmal als Ich-Erzählung und einmal personal in der dritten Person. Erkläre anschließend zwei Unterschiede.
  3. Textbeleg: Suche drei Behauptungen über Häwelmann, die jemand in der Klasse aufgestellt hat. Prüfe jede Behauptung mit einer Textstelle und entscheide: gut belegt, teilweise belegt oder nicht belegt.
  4. Hörvergleich: Höre einen Abschnitt des gemeinfreien Hörbuchs und lies denselben Abschnitt selbst. Beschreibe, wie Betonung oder Pausen Deine Wahrnehmung einer Figur verändern.


Schwer

  1. Auktorialer Erzähler: Schreibe eine Szene so um, dass die Erzählerstimme mehr weiß als die Hauptfigur. Baue einen Hinweis auf ein späteres Ereignis ein und erkläre seine Wirkung.
  2. KI-Kompetenz: Lass eine KI nur dann eine kurze Erklärung zu „Autor, Erzähler, Figur“ erzeugen, nachdem Du selbst eine geschrieben hast. Vergleiche beide Fassungen Punkt für Punkt mit der Drei-Fragen-Regel und verbessere die KI-Fassung. Dokumentiere die KI-Hilfe transparent und verwende keine personenbezogenen Daten.
  3. Medienvergleich: Vergleiche Buchcover, Hörbuch und Ganzschrift. Erkläre, welche Informationen jedes Medium über Figur, Stimmung und Erzähler vermittelt und welche Informationen fehlen.
  4. Erklärvideo: Produziere ein eigenes Video von höchstens zwei Minuten. Erkläre Autor, Erzähler und Figur an einem selbst geschriebenen Beispiel. Zeige am Ende einen Beleg und eine typische Fehlannahme.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer auf unbekannten Text: Lies einen neuen kurzen Erzähltext. Bestimme Autor, Erzähler und zwei Figuren. Begründe jede Entscheidung mit Textmerkmalen statt nur mit Fachwörtern.
  2. Informationsgrenzen: Erkläre an einem Text, welche Informationen der Erzähler geben kann und welche ihm möglicherweise fehlen. Zeige, wie diese Grenze die Spannung beeinflusst.
  3. Perspektivwechsel und Wirkung: Forme einen personal erzählten Abschnitt in eine Ich-Erzählung um. Erkläre anschließend, was für Lesende näher, unsicherer oder eindeutiger wird.
  4. Figurenurteil prüfen: Jemand behauptet: „Häwelmann ist nur frech.“ Prüfe diese Aussage an mehreren Stellen und formuliere ein differenzierteres Urteil.
  5. Autor-Erzähler-Fehlschluss: Widerlege die Aussage „Wenn ein Text in der Ich-Form steht, erzählt der Autor sein eigenes Leben“ mit einer Regel und einem selbst erfundenen Gegenbeispiel.
  6. KI-Transfer: Beurteile eine kurze KI-Antwort zu einer unbekannten Geschichte. Trenne richtige Aussagen, Fehler und unbelegte Vermutungen. Verbessere die Antwort nur mit Informationen, die sich am Text oder an einer Regel prüfen lassen.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Du kannst Autor, Erzähler und Figur sicher unterscheiden.
  2. Du kannst erklären, dass eine Ich-Form nicht automatisch bedeutet, dass der reale Autor über sich selbst spricht.
  3. Du kannst einfache Formen der Erzählperspektive erkennen und ihre Wirkung beschreiben.
  4. Du kannst direkte und indirekte Charakterisierung unterscheiden.
  5. Du kannst Aussagen über Figuren mit kurzen Textbelegen stützen.
  6. Du kannst eine Figuren- oder Beziehungskarte sinnvoll ausfüllen.
  7. Du kannst einen Perspektivwechsel schreiben und erklären, welche Informationen sich dadurch verändern.
  8. Du kannst eine KI-Aussage kritisch prüfen, verbessern und die verwendete KI-Hilfe transparent dokumentieren.
  9. Du begründest Deine Ergebnisse nachvollziehbar und arbeitest zunehmend selbstständig.




OERs zum Thema

Die folgenden frei zugänglichen Angebote helfen beim Wiederholen und Vertiefen:

Freie Medien im Kurs: Das Storm-Porträt und die historische Häwelmann-Seite sind auf Wikimedia Commons als gemeinfrei gekennzeichnet. Das eingebundene Häwelmann-Cover ist auf Commons unter CC BY-SA 3.0 DE freigegeben. Die LibriVox-Aufnahme auf Commons ist für freie Nutzung bereitgestellt. YouTube-Videos werden nur über die Plattform eingebettet; es werden keine fremden Videodateien kopiert.



Verknüpfte Lernbereiche


Kompetenzcheck, Selbstreflexion und Deine nächste Lernempfehlung

Kreuze für Dich gedanklich an: sicher – teilweise sicher – noch unsicher.

Ich kann … sicher teilweise noch unsicher
Autor, Erzähler und Figur unterscheiden.
meine Entscheidung mit einem Textbeleg begründen.
erkennen, wessen Gedanken und Wissen vermittelt werden.
eine Figur aus Handlungen und Sprache charakterisieren.
einen Perspektivwechsel schreiben.
eine KI-Aussage prüfen und verbessern.

Kurze Selbstreflexion: Vervollständige drei Sätze: „Am sichersten bin ich bei …“ – „Noch üben möchte ich …“ – „Ein Textbeleg hilft mir, weil …“

Individuelle Empfehlung:

  1. Wenn Du bei Autor – Erzähler – Figur noch unsicher bist, wiederhole die Drei-Fragen-Probe und bearbeite Quiz, Memory und Lückentext erneut.
  2. Wenn Du die Begriffe kennst, aber Begründungen schwer findest, trainiere mit der Begründungsleiter und suche zu jeder Aussage genau einen passenden Textbeleg.
  3. Wenn Du sicher bist, vertiefe mit Perspektivwechsel, Figurenurteil und Medienvergleich.
  4. Wenn Du sehr sicher bist, bearbeite die KI-Transferaufgabe oder produziere ein eigenes Erklärvideo mit selbst geschriebenem Beispiel.


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