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D5 Fö - Sprechblasen passend füllen

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D5 Fö - Sprechblasen passend füllen

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D5 Fö - Sprechblasen passend füllen

Fach: Deutsch – Literatur, Dialog und szenisches Spiel

Zielgruppe: Klasse 5, Förderschwerpunkt Lernen (Fö)

Bereich: Übung

Unser Ziel: Du schaust Dir eine Bildergeschichte an. Du überlegst, was die Figuren sagen. Dann füllst Du die Sprechblasen mit kurzen, passenden Sätzen.


Einleitung

Stell Dir vor:

Du bist auf dem Schulhof. Ein Kind verliert seinen Ball. Ein anderes Kind hilft.

Was könnten die beiden Kinder sagen?

Vielleicht:

  • „Oh nein! Mein Ball!“
  • „Ich helfe dir!“
  • „Danke!“

So entsteht ein kleines Gespräch.

In diesem Kurs lernst Du, solche Gespräche zu schreiben.

Das ist eine Sprechblase.

In einer Sprechblase stehen Wörter, die eine Figur sagt.

Du brauchst dafür keine langen Texte.

Ein kurzer Satz reicht oft schon.

Du darfst zuerst zeigen, auswählen oder sprechen. Danach kannst Du schreiben.

Du kannst jede Übung so oft wiederholen, wie Du möchtest.


Unsere erste kleine Geschichte

Lea und Sam auf dem Schulhof

Bild Was passiert?
Bild 1: Lea spielt mit einem Ball. Der Ball rollt weg. Lea ist traurig.
Bild 2: Sam findet den Ball. Er möchte Lea helfen.
Bild 3: Sam gibt Lea den Ball. Lea freut sich.

Die kleinen Bilder sind Figuren- und Gegenstandskarten. Zusammen mit den kurzen Bildtexten bilden sie unsere Bildergeschichte.

So könnten die Sprechblasen aussehen:

Lea: „Oh nein! Mein Ball ist weg!“

Sam: „Ich habe deinen Ball!“

Lea: „Danke, Sam!“

Sam: „Gern!“

Das ist ein Dialog. Ein Dialog ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehr Figuren.


Das lernst Du

Am Ende dieses Kurses kannst Du:

  1. Bildergeschichte: Du erkennst, was in einer kleinen Geschichte passiert.
  2. Sprechblase: Du weißt, welche Figur spricht.
  3. Gefühle: Du erkennst einfache Gefühle wie Freude oder Trauer.
  4. Dialog: Du findest passende Wörter für ein Gespräch.
  5. Schreiben: Du schreibst kurze Sätze in Sprechblasen.
  6. Szenisches Spiel: Du sprichst Sätze mit einer passenden Stimme.

Unser Merksatz:

Bild ansehen – Figur verstehen – Satz sagen – Satz schreiben.


Runde 1: Sprechblasen verstehen


Wer spricht?

Eine Sprechblase hat oft eine kleine Spitze.

Die Spitze zeigt auf die Figur, die spricht.

Beispiel:

Lea winkt Sam zu.

Lea sagt: „Hallo, Sam!“

Sam antwortet: „Hallo, Lea!“

Deine Aufgabe:

Zeige auf die Figur, die „Hallo, Sam!“ sagt.

Lösung: Lea.

Rückmeldung: Gut erkannt! Lea begrüßt Sam. Deshalb gehört dieser Satz zu Lea.


Sprechen oder denken?

Das ist eine Denkblase.

Eine Denkblase zeigt, was eine Figur denkt.

Sprechblase: „Ich habe Hunger!“

Denkblase: „Ich möchte ein Brot essen.“

In der Sprechblase spricht die Figur.

In der Denkblase denkt die Figur.

Mini-Übung:

Sam sagt laut: „Wo ist mein Stift?“

Gehört der Satz in eine Sprechblase oder in eine Denkblase?

Lösung: Sprechblase.


Gefühle helfen Dir

Schau auf das Gesicht einer Figur.

Wie fühlt sie sich?

Gesicht Gefühl Passender Satz
froh „Das ist toll!“
traurig „Oh nein!“
überrascht „Was ist das?“

Ein Gesicht gibt Dir einen Hinweis.

Aber Du schaust auch darauf, was in der Geschichte passiert.

Aufgabe: Zeige das frohe Gesicht. Sage einen passenden Satz.

Beispiel: „Ich freue mich!“


Video: Sprechblasen zeichnen

In diesem Video siehst Du, wie Du Sprechblasen zeichnen kannst.

Deine Aufgabe:

Zeichne eine große Sprechblase auf Papier.

Schreibe hinein: „Hallo!“

Du kannst das Video anhalten und einzelne Schritte wiederholen.

Das Video ist eine freiwillige Hilfe. Du kannst auch ohne Video weiterarbeiten.


Runde 2: Gemeinsam üben

Die Geschichte: Der verlorene Ball

Wir füllen jetzt drei Sprechblasen.


Bild 1: Lea ist traurig

Was passiert?

Leas Ball rollt weg.

Lea schaut traurig.

Welche Sprechblase passt?

A: „Oh nein! Mein Ball!“

B: „Gute Nacht!“

Richtige Auswahl: A.

Warum? Lea ist traurig, weil ihr Ball weg ist.

Deine Hilfen:

Hilfe 1 – Bildhinweis: Schau auf den Ball und das traurige Gesicht.

Hilfe 2 – Wortliste: Ball – weg – oh nein – traurig

Hilfe 3 – Satzstarter: „Oh nein, mein ...“

Hilfe 4 – Beispiel: „Oh nein! Mein Ball ist weg!“

Jetzt Du:

Sage den Satz laut. Schreibe ihn danach in eine selbst gezeichnete Sprechblase.


Bild 2: Sam hilft

Sam findet Leas Ball.

Er möchte helfen.

Welche Sprechblase passt?

A: „Ich habe deinen Ball!“

B: „Ich möchte schlafen!“

Richtige Auswahl: A.

Warum? Sam hat den Ball gefunden.

Deine Hilfen:

Bildhinweis: Sam und der Ball gehören zusammen.

Wortliste: ich – habe – Ball – helfen

Satzstarter: „Ich habe ...“

Beispiel: „Ich habe deinen Ball!“

Jetzt Du:

Sprich wie Sam. Schreibe einen kurzen Satz.


Bild 3: Lea freut sich

Sam gibt Lea ihren Ball zurück.

Lea lächelt.

Was sagt Lea?

A: „Danke, Sam!“

B: „Wo ist die Schule?“

Richtige Auswahl: A.

Warum? Lea freut sich über die Hilfe.

Deine Hilfen:

Bildhinweis: Lea lächelt.

Wortliste: danke – Ball – toll – lieb

Satzstarter: „Danke, ...“

Beispiel: „Danke, Sam!“

Jetzt Du:

Sage „Danke!“ mit einer frohen Stimme.


Unsere fertige Geschichte

Figur Sprechblase
Lea „Oh nein! Mein Ball ist weg!“
Sam „Ich habe deinen Ball!“
Lea „Danke, Sam!“
Sam „Gern!“

Lies die Geschichte mit einer anderen Person.

Eine Person spricht Lea.

Die andere Person spricht Sam.

Dann tauscht Ihr die Rollen.


Runde 3: Selbstständig üben

Eine neue Geschichte: Der verlorene Stift

Jetzt probierst Du es selbst.


Bildfolge: Wo ist der Stift?

Bildkarte Geschichte
Anfang: Mia öffnet ihren Ranzen. Ihr Stift fällt auf den Boden.
Mitte: Mia sucht ihren Stift. Sie ist traurig.
Ende: Ben hebt den Stift auf. Er gibt ihn Mia zurück.

Dein Auftrag:

  1. Schau Dir die drei Bildkarten an.
  2. Überlege, was Mia und Ben sagen.
  3. Fülle drei Sprechblasen.
  4. Lies Deine Sätze laut vor.

Du kannst auch zuerst sprechen oder Deine Sätze einer anderen Person diktieren.


Deine vier Hilfen

1. Bildhinweis

Schau auf den Stift, den Ranzen und die Gesichter.

2. Wortliste

Stift – weg – suchen – gefunden – danke – helfen

3. Satzstarter

Mia: „Wo ist mein ...?“

Ben: „Hier ist dein ...!“

Mia: „Danke ...!“

4. Beispiel

Mia: „Wo ist mein Stift?“

Ben: „Hier ist dein Stift!“

Mia: „Danke, Ben!“

Wichtig: Lies das Beispiel erst nach Deinem eigenen Versuch, wenn Du es ohne Hilfe schaffen möchtest.

Andere Sätze können ebenfalls richtig sein.


Selbstkontrolle

Prüfe Deine Sprechblasen.

Meine Frage Das prüfe ich
Wer spricht? Der Satz passt zur Figur.
Was passiert? Der Satz passt zur Handlung.
Wie fühlt sich die Figur? Der Satz passt möglichst zum Gefühl.
Ist mein Satz verständlich? Ich kann ihn gut vorlesen.

Beispiele für Rückmeldungen:

Das passt gut: „Wo ist mein Stift?“ passt zu Mia. Sie sucht ihren Stift.

Versuche es noch einmal: „Ich spiele Fußball!“ passt hier nicht so gut. Auf den Bildkarten geht es um einen Stift.

Gut verbessert: Jetzt fragt Mia nach ihrem Stift. Dein neuer Satz passt zur Geschichte!


Runde 4: Hören und antworten

Manchmal hilft ein Geräusch beim Erfinden einer Geschichte.

Du kannst das Geräusch mehrfach hören.

Wenn Du es nicht hören kannst, liest Dir jemand die Geräuschbeschreibung vor.


Hörszene 1: Die Schulglocke

Höre die Schulglocke.

Hördatei auf Wikimedia Commons öffnen

Unsere Geschichte:

Die Glocke klingelt.

Lea und Sam hören die Glocke.

Die Pause beginnt.

Was könnte Lea sagen?

A: „Hurra! Pause!“

B: „Gute Nacht!“

Lösung: A.

Begründung: Die Glocke kündigt in unserer Geschichte die Pause an.

Sprechaufgabe:

Sage „Hurra! Pause!“ mit einer frohen Stimme.


Hörszene 2: Es klopft

Höre das Klopfen.

Hördatei auf Wikimedia Commons öffnen

Unsere Geschichte:

Mia sitzt im Zimmer.

Es klopft an der Tür.

Ben steht draußen.

Was sagt Mia?

„Wer ist da?“

Was sagt Ben?

„Ich bin Ben!“

Deine Aufgabe:

Spielt das Gespräch mit zwei Figuren nach.

Eine Person klopft vorsichtig auf den Tisch.

Die andere Person fragt: „Wer ist da?“

Dann antwortet die erste Person.

Extra-Aufgabe:

Denke Dir eine neue Antwort aus.


Runde 5: Dialog und szenisches Spiel

Beim szenischen Spiel spielst Du eine Figur.

Du sprichst wie diese Figur.

Du kannst auch Dein Gesicht und Deine Hände benutzen.


Spiel 1: Die Begrüßung

Lea: „Hallo, Sam!“

Sam: „Hallo, Lea!“

Lea: „Kommst du mit?“

Sam: „Ja, gern!“

Deine Aufgabe:

Spiele beide Rollen nacheinander.

Du kannst die Figuren mit Fingern, Papierfiguren oder zwei Stiften darstellen.


Spiel 2: Die Gefühle ändern sich

Sage diesen Satz:

„Das ist mein Ball!“

Sprich ihn zuerst fröhlich.

Sprich ihn dann traurig.

Sprich ihn danach überrascht.

Frage:

Klingt der Satz immer gleich?

Antwort: Nein. Die Stimme kann zeigen, wie sich eine Figur fühlt.


Spiel 3: Erfinde einen neuen Dialog

Du brauchst zwei Papierfiguren.

Die erste Figur findet einen Stift.

Die zweite Figur hat den Stift verloren.

Deine Aufgabe:

Erfinde eine Frage und eine Antwort.

Du kannst die Sätze sprechen oder schreiben.

Beispiel:

Mia: „Ist das mein Stift?“

Ben: „Ja, hier bitte!“

Mia: „Danke!“


Video: Gefühle zeichnen

Wenn Du möchtest, kannst Du auch Gesichter mit verschiedenen Gefühlen zeichnen.

Zusatzaufgabe:

Zeichne eine frohe und eine traurige Figur.

Gib beiden Figuren eine Sprechblase.


Handlungskarten zum Mitmachen

Du kannst diese Karten auf Papier übertragen.

Wähle immer eine Handlung und einen passenden Satz.

Handlungskarte Passende Sprechblase
Begrüßen „Hallo!“
Um Hilfe bitten „Hilfst du mir?“
Etwas finden „Da ist es!“
Hilfe anbieten „Ich helfe dir!“
Sich bedanken „Danke!“
Sich verabschieden „Tschüss!“

Spielidee:

Eine Person zeigt eine Handlungskarte.

Die andere Person spricht einen passenden Satz.

Danach werden die Rollen getauscht.

Du kannst auch eigene Sätze erfinden.


Interaktive Aufgaben

Bearbeite immer nur eine Aufgabe nach der anderen.

Du kannst bei jeder Aufgabe wieder von vorne beginnen.


Quiz: Teste Dein Wissen

Was steht in einer Sprechblase? (Gesprochene Wörter) (!Nur Zahlen) (!Nur Farben) (!Nur Bilder)




Worauf zeigt die Spitze einer Sprechblase? (Auf die sprechende Figur) (!Auf den Himmel) (!Auf die nächste Seite) (!Auf die Uhr)




Was machst Du zuerst, wenn Du eine Sprechblase füllen sollst? (Das Bild genau ansehen) (!Das Heft schließen) (!Ein fremdes Wort abschreiben) (!Die Bilder übermalen)




Leas Ball rollt weg. Sie ist traurig. Was passt? (Oh nein mein Ball) (!Gute Nacht) (!Heute gibt es Eis) (!Ich bin ein Baum)




Sam findet Leas Ball. Was kann er sagen? (Ich habe deinen Ball) (!Mein Bett ist weich) (!Die Lampe ist blau) (!Ich esse eine Suppe)




Welches Gefühl zeigt ein lachendes Gesicht am ehesten? (Freude) (!Angst) (!Trauer) (!Wut)




Lea bekommt ihren Ball zurück. Was sagt sie? (Danke) (!Verschwinde) (!Gute Nacht) (!Ich habe Hunger)




Was steht in einer Denkblase? (Ein Gedanke) (!Eine Hausnummer) (!Ein Stundenplan) (!Ein Rechenweg)




Wie heißt ein Gespräch zwischen zwei Figuren? (Dialog) (!Landkarte) (!Tabelle) (!Rezept)




Dein Satz passt nicht zum Bild. Was hilft? (Das Bild noch einmal ansehen) (!Den Satz ohne Prüfung behalten) (!Ein beliebiges Wort schreiben) (!Alle Sprechblasen leer lassen)




Deine Rückmeldung:

Wenn Du eine Antwort richtig hast, erkennst Du schon einen wichtigen Teil der Geschichte.

Bei einer falschen Antwort hilft es, die Bildkarte und den kurzen Beispielsatz noch einmal anzusehen.

Du darfst es erneut versuchen.


Memory

Finde die passenden Paare.

Sprechblase Gesagtes
Denkblase Gedachtes
Gesicht Gefühl
Pfeilspitze Sprecher
Fragezeichen Frage
Ausrufezeichen Ausruf





Drag and Drop

Ordne die Begriffe richtig zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Lächeln Freude
Tränen Trauer
Sprechblase Reden
Denkblase Denken
Fragezeichen Fragen




Tipp: Schau noch einmal auf die Gesichter und die verschiedenen Blasen, wenn Du Hilfe brauchst.


Kreuzworträtsel

Löse die Fragen. Alle Antworten bestehen aus einem Wort.

Dialog Wie heißt ein Gespräch zwischen zwei oder mehr Figuren?
Comic Wie heißt eine Geschichte aus Bildern mit oft kurzen Texten?
Sprecher Auf wen zeigt die Spitze einer Sprechblase?
Schulhof Wo spielen Lea und Sam mit dem Ball?
Hilfe Was bietet Sam an, als Leas Ball weg ist?
Danke Was sagt Lea, als sie ihren Ball zurückbekommt?





LearningApps

Hier kannst Du nach weiteren Übungen zu Sprechblasen suchen.

Die Suche ist ein Zusatzangebot. Eine einzelne Lern-App wird hier nicht als geprüft vorausgesetzt.


Lückentext

Setze das passende Wort ein.

Vervollständige den Text.
In der

stehen gesprochene Wörter.
Die Spitze zeigt zur

.
Zwei Figuren sprechen in einem

miteinander.
Lea sucht ihren

.
Sam bietet seine

an.
Lea sagt am Ende

.
Vor dem Schreiben schaue ich auf das

.
Ein guter Satz ist oft

.
Meine Wörter sollen zur Geschichte

.
Beim Rollenspiel kann ich meinen Satz laut

.



Tipp: Lies immer nur einen Satz. Wenn Du nicht weiterkommst, schaue auf die passenden Bilder.


Offene Aufgaben

Du kannst malen, zeigen, sprechen, spielen oder schreiben.

Arbeite in Deinem Tempo.


Leicht

  1. Gefühle: Male ein frohes und ein trauriges Gesicht. Sage zu jedem Gesicht einen passenden Satz.
  2. Sprechblase: Zeichne eine Sprechblase. Schreibe „Hallo!“ hinein.
  3. Bildergeschichte: Lege drei Bildkarten mit einer Figur, einem Ball und einem Gesicht. Erzähle dazu eine kleine Geschichte.
  4. Rollenspiel: Spiele mit zwei Papierfiguren eine Begrüßung. Verwende „Hallo!“ und „Wie geht es dir?“.


Standard

  1. Dialog schreiben: Erfinde drei kurze Sprechblasen zur Geschichte mit dem verlorenen Ball.
  2. Hörspiel: Höre das Klopfen an der Tür. Spiele ein Gespräch mit einer Frage und einer Antwort.
  3. Handlungsfolge: Zeichne drei Bilder zu einer Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende. Schreibe mindestens zwei Sprechblasen.
  4. Rückmeldung: Lies einen Satz einer anderen Person vor. Prüft gemeinsam, ob der Satz zur Figur und zur Handlung passt.


Schwer

  1. Comic: Zeichne einen eigenen Comic mit drei Bildern. Zeige ein Problem, eine Hilfe und eine Lösung.
  2. Dialog: Schreibe ein Gespräch mit einer Frage, einer Antwort und einem Dank. Spiele das Gespräch mit Papierfiguren.
  3. Szenisches Spiel: Spiele dieselbe Szene zweimal mit unterschiedlichen Gefühlen. Erkläre, warum die Stimmen verschieden klingen.
  4. Stop-Motion: Gestalte eine kleine bewegte Geschichte mit Papierfiguren und Sprechblasen. Du kannst daraus einen kurzen Film ohne erkennbare Personen oder persönliche Angaben machen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Bei diesen Aufgaben kommt es nicht nur auf einzelne Wörter an. Zeige, dass Du die Geschichte verstanden hast.

  1. Bild und Sprache: Eine Figur hat etwas verloren. Erfinde einen passenden Satz. Erkläre mit einem Bildhinweis, warum Dein Satz passt.
  2. Gefühle und Dialog: Schreibe oder sprich zwei verschiedene Sätze zu einer traurigen und einer frohen Figur. Erkläre den Unterschied.
  3. Sprecherwechsel: Zwei Figuren treffen sich. Erfinde eine Frage und eine passende Antwort. Zeige, wer welchen Satz sagt.
  4. Geschichten verändern: In Deiner Geschichte hilft niemand. Erfinde ein neues Ende, in dem eine Figur Hilfe anbietet. Passe die Sprechblasen an.
  5. Szenisches Spiel: Spiele eine freundliche Bitte und eine freundliche Antwort vor. Erkläre, wie Deine Stimme dazu passt.
  6. Überarbeiten: Prüfe eine unpassende Sprechblase. Schreibe einen besseren Satz und begründe ihn mit der Handlung.

Deine Rückmeldung:

Ein Satz passt gut, wenn man erkennt, wer spricht und was gerade passiert.

Wenn Dein Satz noch nicht passt, kannst Du das Bild erneut ansehen oder eine Hilfe verwenden.

Du musst nicht dieselben Wörter wie im Beispiel benutzen.

Mehrere Lösungen können richtig sein.


Lernnachweis

Du kannst zeigen, was Du gelernt hast.

Wichtig ist:

  1. Du kannst eine kurze Bildergeschichte in der richtigen Reihenfolge betrachten und erzählen.
  2. Du erkennst, welche Figur spricht.
  3. Du kannst ein Gefühl mit einem passenden Satz verbinden.
  4. Du kannst mindestens zwei verständliche Sprechblasen füllen.
  5. Du kannst eine Frage und eine Antwort in einem kleinen Dialog verbinden.
  6. Du kannst einen Satz laut sprechen oder mit einer Figur darstellen.
  7. Du kannst einen Satz mit Hilfe eines Bildhinweises verbessern.
  8. Du kannst erklären oder zeigen, warum ein Satz zur Geschichte passt.

Mögliche Formen: Zwei bis drei selbst geschriebene Sprechblasen, ein vorgespieltes Gespräch oder eine mündlich erklärte Bildergeschichte.

Ein mündlicher Beitrag oder ein diktierter Satz kann ebenfalls zeigen, was Du verstanden hast.

Es werden keine Namen, Fotos oder anderen persönlichen Daten benötigt. Der Kurs nimmt keine diagnostische oder schulrechtliche Einstufung vor.




OERs zum Thema

Sprechblasen bei Wikipedia

Weitere Lernmaterialien:

ZUM Grundschullernportal – Grundlagen einer Comic-Erzählung

Tiroler Bildungsservice – Auf die Comics, fertig, los!


Mediennachweise und Nutzungsrechte

Bilder:

Die verwendeten Sprechblasen, Figuren, Gegenstände und Gefühlsbilder stammen aus überprüften Wikimedia-Commons-Dateien.

  1. Speech bubble.svg: Amada44, gemeinfrei.
  2. Thought bubble.svg: MithrandirMage, CC BY-SA 3.0.
  3. Mädchen, Junge, Ball und Ranzen: Google, Noto Emoji, Apache-Lizenz 2.0.
  4. Stift, Freude, Trauer und Überraschung: Google, Noto Emoji, Apache-Lizenz 2.0.
  5. Tür, Lautsprecher und Winken: Google, Noto Emoji, Apache-Lizenz 2.0.

Hörmedien:

  1. Old school bell 4.ogg: ezwa, gemeinfrei.
  2. Knocking on wood or door.ogg: stephan, gemeinfrei.

Videos:

  1. Sprechblasen zeichnen: Zeichenanleitung von Tobi Wagner, nachgewiesen beim Tiroler Bildungsservice.
  2. Emotionen zeichnen: Zeichenanleitung, als Unterrichtshinweis in einem schulischen Lernplan genannt.

Die Videos werden nur als externe YouTube-Inhalte eingebunden. Sie werden nicht als gemeinfreie oder offen lizenzierte Dateien ausgegeben. Ein eigenes YouTube-Konto ist für die Kursaufgaben nicht nötig.

Die kurzen Geschichten, Dialoge, Bildfolgen und Aufgabenstellungen wurden eigens für diesen aiMOOC verfasst. Die Bildfolgen sind neue Zusammenstellungen frei lizenzierter Symbole mit eigenen Erzähltexten.

Die Nutzungsbedingungen der einzelnen externen Medien stehen auf den jeweiligen Quellseiten.


Verknüpfte Lernbereiche

Das Wichtigste:

Eine Bildergeschichte erzählt mit Bildern, was passiert.

Eine Sprechblase zeigt, was eine Figur sagt.

Die Wörter sollen zur Figur, zur Handlung und zum Gefühl passen.

Du kannst Deine Sprechblasen zuerst sprechen und dann schreiben.

Merke Dir:

Schauen – Nachdenken – Sprechen – Schreiben – Prüfen.


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