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D5 Fö - Ein Missverständnis klären

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D5 Fö - Ein Missverständnis klären

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Einleitung

D5 Fö - Ein Missverständnis klären

Deutsch – Klasse 5 – Förderschwerpunkt Lernen

Lernbereich: Sprachwissen – Wortschatz, Bedeutung und Kommunikation

Abschnitt: Transfer – Das Gelernte im Alltag nutzen

Kennst Du das?

Jemand sagt etwas. Du verstehst etwas anderes. Nun seid Ihr verwirrt.

Das nennt man ein Missverständnis.

Das ist nicht schlimm. Du kannst nachfragen.

Dein Ziel: Du kannst eine freundliche Frage stellen und eine klare Antwort geben.

Merksatz:

Nicht raten. Lieber fragen!

In diesem Kurs lernst Du mit einem Comic, Bildern, Hörbeispielen, Videos und kleinen Spielen.

Du kannst Aufgaben wiederholen. Du darfst Hilfe nutzen. Du kannst sprechen, zeigen oder schreiben.


Dein Lernweg

Lernschritt Das machst Du Zeit
🟡 Start Comic anschauen und verstehen etwa 5 Minuten
🔵 Üben Fragen und Antworten bilden etwa 5–7 Minuten
🟢 Selbst machen Ein neues Problem lösen etwa 5 Minuten

Du kannst nach jedem Schritt eine Pause machen.

Wiederhole einen Schritt, so oft Du möchtest. Die Zeiten sind nur Vorschläge.


Lernschritt 1: Ein Missverständnis erkennen


Unser Comic: Welche Bank?

Mia und Sam wollen sich treffen.

Aber sie verstehen das Wort „Bank“ unterschiedlich.

Schau Dir die vier Bilder an.

Comic: Wir treffen uns an der Bank
Bild 1: Mia spricht. Bild 2: Sam ist unsicher.

Mia: „Wir treffen uns an der Bank!“

Sam denkt: „Meint Mia die Geldbank?“

Bild 3: Mia meint diese Bank. Bild 4: Das Problem wird geklärt.
Sitzbank
Sitzbank

Mia meint: „Die Sitzbank im Park.“

Sam: „Meinst Du die Sitzbank im Park?“

Mia: „Ja. Genau die Sitzbank im Park!“

Was ist passiert?

Mia und Sam haben an zwei verschiedene Dinge gedacht.

Sam hat nachgefragt.

Mia hat klar geantwortet.

Jetzt wissen beide, wo sie sich treffen.

Das Missverständnis ist geklärt.


Ein Wort – zwei Bedeutungen

Manche Wörter haben mehrere Bedeutungen.

Das Wort Bank ist ein Beispiel.

Eine Sitzbank Eine Geldbank
Hier kannst Du sitzen. Hier kannst Du Geld einzahlen oder abheben.

Denke nach:

Mia sagt: „Setz Dich auf die Bank.“

Welche Bank meint sie wahrscheinlich?

Zeige auf das passende Bild.

Rückmeldung: Die Sitzbank passt. Denn dort kannst Du sitzen. Gut erkannt!


Drei wichtige Wörter

Wort Einfache Erklärung Beispiel
Missverständnis Zwei Menschen verstehen etwas verschieden. Mia meint die Sitzbank. Sam denkt an die Geldbank.
Rückfrage Du fragst noch einmal nach. „Welche Bank meinst Du?“
Klare Antwort Du sagst genau, was Du meinst. „Die Sitzbank im Park.“

Gut zu wissen: Wenn Du etwas nicht verstehst, darfst Du immer nachfragen.


Lernschritt 2: Freundlich nachfragen


Die Drei-Schritte-Regel

1. Stopp – 2. Frage – 3. Antwort

Schritt Wortkarte Beispielsatz
🟡 Stopp Ich bin unsicher. „Welche Bank ist gemeint?“
🔵 Frage Ich frage nach. „Meinst Du die Sitzbank?“
🟢 Antwort Ich erkläre es genau. „Ja, die Sitzbank im Park.“

Eine gute Rückfrage ist freundlich und genau.

Eine klare Antwort gibt die fehlende Information.

Du kannst am Ende noch einmal prüfen: „Habe ich es richtig verstanden?“


Blaue und grüne Satzkarten

Blau bedeutet: Ich frage.

🔵 FRAGEKARTEN

„Was meinst Du?“

„Welche Bank meinst Du?“

„Meinst Du die Sitzbank?“

„Kannst Du das bitte erklären?“

„Habe ich das richtig verstanden?“

Grün bedeutet: Ich antworte.

🟢 ANTWORTKARTEN

„Ich meine die Sitzbank.“

„Die Sitzbank steht im Park.“

„Nein, ich meine die Geldbank.“

„Ja, genau das meine ich.“

„Ich sage es noch einmal.“

Übung: Wähle eine blaue Fragekarte. Suche dazu eine passende grüne Antwortkarte.

Sprich die beiden Sätze laut oder zeige auf die Karten.


Höre zu und sprich nach

Du kannst echte, kurze Sprachaufnahmen hören.

Hörbeispiel 1: „Wie bitte?“

Höre zu.

Sprich nach: „Wie bitte?“

Das kannst Du sagen, wenn Du etwas nicht gehört oder verstanden hast.

Hörbeispiel 2: „Entschuldigung“

Sprich nach: „Entschuldigung.“

Bilde nun einen freundlichen Satz:

„Entschuldigung, kannst Du das wiederholen?“

Hörbeispiel 3: „verstehen“

Sprich nach: „verstehen“.

Bilde einen Satz:

„Ich möchte Dich verstehen.“

Hinweis: Die drei Aufnahmen enthalten einzelne Wörter oder einen kurzen Ausdruck. Die ganzen Beispielsätze kannst Du Dir vorlesen lassen oder gemeinsam mit einer Lernbegleitung sprechen.


Zwei kleine Hörgeschichten

Eine Lernbegleitung kann die Gespräche langsam vorlesen.

Du kannst sie auch selbst lesen oder Dir den Text mit einer Vorlesefunktion anhören.

Hörgeschichte A

Mia: „Hol bitte das Heft.“

Sam: „Welches Heft?“

Mia: „Das grüne Matheheft.“

Deine Frage: Welches Heft soll Sam holen?

Antwort: Das grüne Matheheft.

Hörgeschichte B

Sam: „Leg den Stift dort hin.“

Mia: „Wohin genau?“

Sam: „Auf den Tisch neben der Tür.“

Deine Frage: Wo soll der Stift liegen?

Antwort: Auf dem Tisch neben der Tür.

Hör-Tipp: Höre die Geschichte bei Bedarf noch einmal. Achte auf die Wörter, die den Ort oder die Sache genau beschreiben.


Kurze Videos: Zuhören und Verstehen

Video 1: Aktives Zuhören – so funktioniert es

Ein Video der DAK-Gesundheit über aufmerksames Zuhören.

Deine Aufgabe:

Achte auf einen Tipp für gutes Zuhören.

Was kannst Du selbst ausprobieren?

Video 2: Kommunikation – Missverständnisse vermeiden

Ein Video von Rhetorik Masterclass – Ariane Willikonsky.

Deine Aufgabe:

Höre Dir mit Deiner Lernbegleitung einen Tipp an.

Sage danach: „Ich frage nach, wenn ...“

Die Videos sind Zusatzangebote. Sie erklären das Thema zum Teil mit schwierigeren Wörtern. Deine Lernbegleitung kann kurze Abschnitte auswählen, pausieren und erklären. Du musst nicht die ganzen Videos anschauen.


Begleitete Übung: Gemeinsam ein Problem lösen


Die Situation

Du hörst diesen Satz:

„Bring mir bitte das Buch!“

Aber Du siehst mehrere Bücher.

Du weißt nicht, welches Buch gemeint ist.

Was kannst Du tun?

A: „Welches Buch meinst Du?“

B: „Das ist mir egal!“

C: Du nimmst irgendein Buch.

Richtige Wahl: A.

Warum? Du fragst nach der fehlenden Information. So vermeidest Du einen Fehler.


Gemeinsam sprechen

Lies oder höre den Dialog.

Person A: „Bring bitte das Buch.“

Person B: „Welches Buch meinst Du?“

Person A: „Das rote Deutschbuch.“

Person B: „Okay. Das rote Deutschbuch.“

Nun tauscht Ihr die Rollen.

Übe den Dialog noch einmal.

Wenn Du nicht sprechen möchtest, kannst Du auf die passende Satzkarte zeigen oder den Satz schreiben.


Deine vier Hilfen

Du kannst mit einer kleinen Hilfe beginnen. Nutze mehr Hilfe, wenn Du sie brauchst.

Hilfe So hilft sie Dir
Hilfe 1: Bildhinweis Ein Fragezeichen erinnert Dich daran: Frage nach.
Hilfe 2: Wortliste welches – Buch – meinst – Du – bitte
Hilfe 3: Satzstarter „Welches ... meinst Du?“
Hilfe 4: Beispiel „Welches Buch meinst Du?“

Versuche es jetzt:

Bilde eine Rückfrage.

Du kannst die Wörter laut sagen oder aufschreiben.

Mögliche Antwort: „Welches Buch meinst Du?“

Rückmeldung: Das hilft weiter. Mit „welches“ fragst Du nach dem genauen Buch.


Bewegliche Satzbausteine

Eine Frage besteht aus mehreren Wörtern.

Du kannst Satzteile miteinander verbinden.

Blaue Anfangskarte Weiße Ergänzung
Welche Bank meinst Du?
Meinst Du die Sitzbank im Park?
Kannst Du das bitte erklären?
Welches Heft soll ich holen?
Wohin soll ich den Stift legen?

So übst Du:

  1. Satzanfang: Lies eine blaue Karte.
  2. Satzende: Suche den passenden zweiten Teil.
  3. Fragesatz: Verbinde beide Teile. Lies die fertige Frage.

Du kannst die Karten auch auf Papier schreiben, ausschneiden und verschieben.

Die interaktive Zuordnung findest Du weiter unten beim Drag-and-Drop-Spiel.


Einfaches Feedback: Das hilft Dir weiter

Deine Antwort Rückmeldung
„Welche Bank meinst Du?“ Gut! Du fragst genau nach der unklaren Sache.
„Wie bitte?“ Guter Anfang! Damit zeigst Du, dass Du etwas nicht verstanden hast. Frage nun auch nach der Bank.
„Du redest falsch!“ Versuche es anders. Das klingt wie ein Vorwurf. Mit „Was meinst Du?“ kannst Du freundlich nachfragen.
„Ich meine die Sitzbank im Park.“ Sehr klar! Du nennst die Sache und den Ort. So kann die andere Person Dich verstehen.

Du darfst Deine Antwort verbessern. Jede neue passende Rückfrage ist ein Lernfortschritt.


Lernschritt 3: Jetzt kannst Du es selbst


Neue Situation: Wohin mit der Tasche?

Du bist im Klassenraum.

Jemand sagt:

„Stell die Tasche dort hin.“

Du weißt nicht, welcher Platz gemeint ist.

Deine Aufgabe:

Stelle eine freundliche Rückfrage.

Gib danach eine klare Antwort.

Wähle Deinen Weg:

Weg Was Du machst
Auswählen Zeige auf die passende blaue Fragekarte.
Hören Lass Dir die drei Fragen vorlesen und wähle die beste.
Sprechen Sage Deine Rückfrage laut.
Schreiben Schreibe Deine Rückfrage auf.

Drei Fragen zur Auswahl:

A: „Wohin genau soll ich die Tasche stellen?“

B: „Warum sagst Du so etwas?“

C: „Ist die Tasche schön?“

Passende Rückfrage: A.

Eine mögliche klare Antwort lautet:

„Stell die Tasche neben den Schrank.“

Warum ist das eine gute Antwort?

Jetzt kennst Du den genauen Platz.


Hilfen für Deine eigene Antwort

Bildhinweis: Frage nach dem Ort.

Wortliste: wo – wohin – Tasche – stellen – bitte – genau

Satzstarter: „Wohin soll ich ...?“

Beispiel: „Wohin soll ich die Tasche stellen?“

Versuche es beim zweiten Mal mit weniger Hilfe.


Dein Mini-Comic

Gestalte selbst einen kleinen Comic mit drei Bildern.

Bild 1: Jemand sagt etwas Unklares.

Bild 2: Eine andere Person fragt freundlich nach.

Bild 3: Die erste Person gibt eine klare Antwort.

Du kannst zeichnen oder nur Sprechblasen schreiben.

Dein Erfolg: Wenn Deine Rückfrage zeigt, welche Information fehlt, bist Du auf dem richtigen Weg.


Interaktive Aufgaben

Du kannst die Spiele einzeln bearbeiten.

Mache eine Pause, wenn Du möchtest.

Lies oder höre die Aufgaben langsam.


Quiz: Teste Dein Wissen

Wähle jeweils eine Antwort.

Was ist ein Missverständnis? (Zwei Menschen verstehen etwas unterschiedlich.) (!Zwei Menschen essen zusammen.) (!Zwei Menschen sitzen nebeneinander.) (!Zwei Menschen lesen dasselbe Buch.)




Was hilft, wenn Du etwas nicht verstehst? (Freundlich nachfragen) (!Sofort schimpfen) (!Einfach weglaufen) (!Immer nur raten)




Welche Frage hilft bei einer unklaren Aussage? (Was meinst Du genau?) (!Warum bist Du hier?) (!Magst Du Eis?) (!Wie alt ist der Tisch?)




Welche Bank meint Mia im Comic? (Die Sitzbank im Park) (!Eine Geldbank) (!Eine Schulbank im Klassenraum) (!Eine Werkbank)




Welche Antwort ist besonders klar? (Die Sitzbank steht im Park.) (!Die Bank dort.) (!Du weißt schon.) (!Na die Bank eben.)




Was bedeutet das Wort Rückfrage? (Eine Frage zum besseren Verstehen) (!Eine besonders laute Antwort) (!Ein Satz ohne Inhalt) (!Ein Abschiedsgruß)




Welcher Satz klingt freundlich? (Kannst Du das bitte erklären?) (!Du redest immer falsch!) (!Sei endlich still!) (!Das ist doch Unsinn!)




Jemand sagt: Hol das Heft. Welche Frage passt? (Welches Heft meinst Du?) (!Wo steht das Fahrrad?) (!Was gibt es zum Essen?) (!Wie heißt der Sportplatz?)




Was machst Du beim guten Zuhören? (Du lässt die andere Person ausreden.) (!Du unterbrichst immer.) (!Du rufst dazwischen.) (!Du hörst absichtlich weg.)




Was kannst Du nach einer Erklärung sagen? (Jetzt weiß ich, was Du meinst.) (!Das ist immer falsch.) (!Du darfst nicht mehr reden.) (!Ich frage nie wieder nach.)




Quiz-Feedback: Wenn Du eine Frage falsch beantwortest, lies die passende Wort- oder Satzkarte noch einmal. Versuche es dann erneut.


Memory

Finde die passenden Paare.

Ein Wort gehört zu einer Erklärung.

Missverständnis Zwei Menschen verstehen Verschiedenes
Rückfrage Noch einmal etwas genauer fragen
Klare Antwort Eine genaue Information geben
Sitzbank Ein Platz zum Sitzen
Geldbank Ein Ort für Geldgeschäfte
Zuhören Auf die Worte anderer achten




Memory-Tipp: Lies jeweils nur zwei Karten. Suche die passende Bedeutung. Versuche es erneut, wenn die Karten nicht zusammenpassen.


Drag and Drop

Verbinde die Satzanfänge mit den richtigen Satzenden.

Die Teile ergeben freundliche Fragen.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Satzende
Welche Bank meinst Du?
Meinst Du die Sitzbank im Park?
Kannst Du das bitte erklären?
Welches Heft soll ich holen?
Wohin soll ich den Stift legen?




Rückmeldung: Prüfe, ob Deine Frage verständlich ist. Lies sie laut vor. Passt sie nicht, versuche eine andere Verbindung.


Interaktive Sortieraufgabe: Was hilft im Gespräch?

Ordne die Gesprächsarten den Beispielsätzen zu.

Gesprächsart Beispiel
Nachfragen Was meinst Du mit Bank?
Erklären Ich meine die Sitzbank im Park.
Zuhören Ich lasse Dich erst ausreden.
Verständnis prüfen Habe ich Dich richtig verstanden?
Vorwurf Du sagst immer alles falsch!




Merke: Eine Rückfrage hilft beim Klären. Ein Vorwurf hilft meistens nicht. Frage lieber ruhig und genau.


Kreuzworträtsel

Finde die richtigen Wörter.

SITZBANK Worauf kannst Du im Park sitzen?
GELDBANK Wo kannst Du Geld einzahlen?
NACHFRAGE Wie heißt eine Frage zum besseren Verstehen?
ANTWORT Was gibst Du auf eine Frage?
ZUHOEREN Was tust Du, wenn Du aufmerksam auf andere achtest?
KLARHEIT Was entsteht, wenn ein Problem verständlich erklärt ist?





LearningApps

Hier kannst Du weitere Übungen zu Missverständnissen suchen.

Hinweis: Das ist eine Suche nach Lernspielen. Die angezeigten Spiele stammen von verschiedenen Anbietern und werden nicht automatisch auf ihre Eignung geprüft. Nutze passende Angebote mit Deiner Lernbegleitung.


Lückentext

Setze das richtige Wort ein.

Du findest alle Wörter in den Lernkarten.

Vervollständige die Sätze.
Wenn zwei Menschen etwas unterschiedlich verstehen, entsteht ein

.
Eine freundliche

hilft beim Verstehen.
Das Wort

hat verschiedene Bedeutungen.
Auf einer

kannst Du sitzen.
Bei einer

kannst Du Geld einzahlen.
Eine genaue Erklärung ist eine klare

.
Beim guten Gespräch ist das

wichtig.
Das Wort

macht viele Fragen höflicher.
Mit einer Rückfrage kannst Du eine Unklarheit

.
Ein Satz mit einer Frage endet mit einem

.



Lückentext-Feedback: Prüfe, ob das eingesetzte Wort zum ganzen Satz passt. Wenn nicht, sieh Dir die Wortkarten noch einmal an.


Offene Aufgaben

Wähle Aufgaben aus. Du kannst sprechen, schreiben, zeichnen oder Karten legen.

Die Aufgaben werden Schritt für Schritt anspruchsvoller.


Leicht

  1. Bildbeschreibung: Zeige im Comic auf die Sitzbank. Sage oder schreibe das Wort „Sitzbank“.
  2. Wortschatz: Suche die Wörter „Frage“, „Antwort“ und „Bank“. Erstelle drei Wortkarten.
  3. Sprechübung: Sprich den Satz „Was meinst Du?“ langsam und freundlich nach.
  4. Comic: Zeichne zwei Sprechblasen. Schreibe eine Frage und eine passende Antwort hinein.


Standard

  1. Gesprächsführung: Spiele mit einer anderen Person den Dialog von Mia und Sam. Tauscht danach die Rollen.
  2. Fragesätze: Bilde aus den Satzbausteinen drei eigene freundliche Rückfragen.
  3. Bildergeschichte: Zeichne einen Comic mit drei Bildern. Zeige ein Missverständnis und seine Lösung.
  4. Hörverstehen: Lass Dir eine der Hörgeschichten vorlesen. Erkläre, welche Information am Anfang fehlte.


Schwer

  1. Alltagskommunikation: Erfinde eine neue Situation, in der eine Aussage unklar ist. Formuliere eine Rückfrage und eine genaue Antwort.
  2. Perspektivwechsel: Erkläre, warum Mia und Sam beide etwas anderes unter dem Wort „Bank“ verstanden haben.
  3. Rollenspiel: Gestalte zwei kurze Gespräche. Im ersten wird nicht nachgefragt. Im zweiten wird das Problem freundlich geklärt. Vergleiche beide.
  4. Erklärvideo: Plane ein kurzes Video mit Zeichnungen oder Satzkarten. Erkläre darin die Regel „Stopp – Frage – Antwort“. Du musst dafür keine echten Personen filmen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Hier zeigst Du, ob Du das Gelernte im Alltag nutzen kannst.

Du musst nicht nur Wörter wiederholen. Du sollst auch passende Lösungen finden.

  1. Missverständnis: Zwei Kinder wollen sich „am Eingang“ treffen. Die Schule hat zwei Eingänge. Erkläre, was unklar ist und wie die Kinder das klären können.
  2. Rückfrage: Jemand sagt „Leg das Heft dort hin“. Formuliere eine freundliche Rückfrage und erkläre, warum sie hilft.
  3. Klare Antwort: Auf die Frage „Welches Buch meinst Du?“ antwortet jemand „Das Buch da“. Verbessere die Antwort, damit sie genauer wird.
  4. Kommunikation: Vergleiche die Sätze „Was meinst Du genau?“ und „Du redest falsch!“. Erkläre, welcher Satz beim Klären besser hilft.
  5. Transfer: Erfinde eine Alltagssituation mit einem Missverständnis. Schreibe oder sprich ein Gespräch, in dem das Problem gelöst wird.
  6. Perspektivwechsel: Erkläre, warum zwei Menschen denselben Satz verschieden verstehen können, ohne dass jemand absichtlich etwas falsch macht.

Für die Lernbegleitung: Achte darauf, ob eine sinnvolle Rückfrage und eine passende Antwort entstehen. Die Erklärung darf mündlich, schriftlich, über Bilder oder Satzkarten erfolgen.


Lernnachweis

Zeige anhand einer kleinen eigenen Aufgabe, was Du gelernt hast.

Dein Lernnachweis kann ein Comic, ein kurzer Text, ein Gespräch oder eine Folge von Satzkarten sein.

Das soll zu sehen oder zu hören sein:

  1. Du erkennst, dass eine Aussage unklar sein kann.
  2. Du kannst eine passende Rückfrage auswählen oder selbst bilden.
  3. Du kannst eine klare Antwort geben.
  4. Du kannst erklären, welche Information gefehlt hat.
  5. Du kannst das Missverständnis in einem einfachen Alltagsbeispiel klären.

Deine Selbstkontrolle:

Ich kann ... Ja Ich übe noch
ein Missverständnis erkennen. ☐ ☐
freundlich nachfragen. ☐ ☐
klar antworten. ☐ ☐
eine unklare Aussage verbessern. ☐ ☐

Du darfst stolz auf jeden Lernschritt sein.

Wenn Du noch Hilfe brauchst, ist das in Ordnung. Nimm eine Satzkarte und probiere es erneut.

Diese Selbstkontrolle dient zum Üben und zur Rückmeldung. Sie ist keine Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung.


OERs zum Thema


Wikipedia: Missverständnis

Der Wikipedia-Artikel erklärt das Thema genauer. Einige Wörter sind schwierig. Du kannst ihn gemeinsam mit Deiner Lernbegleitung lesen.


Weitere Informationen

  1. Missverständnis: Wie verstehen Menschen eine Aussage unterschiedlich?
  2. Kommunikation: Wie tauschen Menschen Informationen aus?
  3. Aktives Zuhören: Was hilft beim aufmerksamen Zuhören?
  4. Mehrdeutigkeit: Warum können Wörter mehrere Bedeutungen haben?
  5. Fragesatz: Wie bildet man eine Frage?
  6. Gesprächsregeln: Wie spricht man freundlich miteinander?

Eine weitere Lernseite ist D5 G - Gelungene Kommunikation.


Medien und Quellen

Fachliche Grundlagen:

  1. Wikipedia – Missverständnis: Grundlegende Erklärung unterschiedlicher Deutungen einer Mitteilung.
  2. Duden – nachfragen: Wortbedeutung und Sprachgebrauch.
  3. Wiktionary – nachfragen: Wortformen und Verwendung.
  4. Wikipedia – Aktives Zuhören: Hintergrund zum aufmerksamen Zuhören.

Bilder aus Wikimedia Commons:

  1. Speech bubble.svg: Amada44, gemeinfrei.
  2. Speech bubbles.svg: Jarry1250, Lizenz und Urheberangaben auf der Dateiseite.
  3. Speech bubble text.svg: Bene und ursprünglicher Urheber, CC BY-SA 3.0.
  4. ParkBench.jpg: FelpMan, gemeinfrei.
  5. Bank Building: Daderot, CC0.
  6. Question mark basic.svg: Tael, gemeinfrei.
  7. Questionmark.svg: JaeSharp, gemeinfrei.

Hördateien aus Wikimedia Commons:

  1. De-wie bitte.ogg: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.
  2. De-Entschuldigung.ogg: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.
  3. De-verstehen.ogg: Kampy, CC BY-SA 3.0.

Videos:

  1. Aktives Zuhören – so funktioniert es: DAK-Gesundheit, YouTube.
  2. Kommunikation – Missverständnisse vermeiden: Rhetorik Masterclass – Ariane Willikonsky, YouTube.

Hinweise zu Medien und Datenschutz:

Die Commons-Dateien sind auf ihren Dateiseiten mit Urheber und Lizenz beschrieben. Bei Weiterverwendung müssen die jeweiligen Lizenzbedingungen beachtet werden.

Die YouTube-Videos sind verlinkte Angebote der Rechteinhaber und keine frei lizenzierten Kursdateien. Die Videos dürfen nicht ohne entsprechende Erlaubnis neu hochgeladen werden.

Externe Videoplattformen können Nutzungsdaten verarbeiten. Die Videos sind freiwillige Ergänzungen. Alle grundlegenden Lernaufgaben lassen sich ohne YouTube durchführen.

Lernende sollen keine persönlichen Daten eingeben oder hochladen. Für Comics und Rollenspiele können erfundene Figuren genutzt werden.

Die Materialien sind Unterrichtsangebote für die genannte Zielgruppe. Sie ersetzen keine individuelle pädagogische Beurteilung.


Verknüpfte Lernbereiche

Das ist das Wichtigste aus dem Kurs:

Das kannst Du Dir merken:

🟡 Unsicher?

🔵 Frag nach!

🟢 Antworte klar!

So kannst Du Missverständnisse im Alltag klären.


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