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D10 G - Fremd- und Lehnwörter untersuchen

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D10 G - Fremd- und Lehnwörter untersuchen




Einleitung

Mini-Beschreibung: Untersuche Herkunft und heutigen Gebrauch ausgewählter Fremd- und Lehnwörter.

Wörter wandern zwischen Sprachen. Ein Lehnwort ist aus einer anderen Sprache übernommen und oft stark an das Deutsche angepasst. Ein Fremdwort wirkt in Aussprache, Schreibung oder Form noch deutlich fremd. Die Grenze ist nicht immer eindeutig; in der Sprachwissenschaft wird häufig allgemein von Entlehnungen gesprochen.[1]

Medienauftrag: Lies die Grafik von außen nach innen. Notiere zwei Wege, auf denen Wörter zwischen Sprachen wandern können.


Bildungsplanbezug und Prüfungsorientierung

Für Klasse 10 im baden-württembergischen Sekundarstufe-I-Bildungsplan nennt das G-Niveau bei Sprachwandel ausdrücklich fremdsprachliche Einflüsse und bei Semantik das Erkennen der Bedeutung gängiger Lehn- und Fremdwörter.[2]

Wichtig: G-Niveau, konkretes Prüfungsjahr und angestrebter Schulabschluss sind nicht dasselbe. Prüfe für Dein tatsächliches Prüfungsjahr die verbindlichen Vorgaben Deiner Schule und des Kultusministeriums Baden-Württemberg.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du

  1. Lehnwörter und Fremdwörter an Beispielen unterscheiden.
  2. die Herkunft ausgewählter Wörter mit Wörterbuch und Sprachkarte belegen.
  3. heutigen Gebrauch in kurzen Kontexten untersuchen.
  4. Aussprache und Schreibung vergleichen.
  5. Quellen prüfen und KI-Hilfe transparent dokumentieren.


Vorwissen

Du brauchst: Wortarten, Grundwissen zu Sprachwandel, Umgang mit Wörterbuch und Quellenangaben.

Schnellcheck: Was vermutest Du bei Fenster, Büro und Computer? Schreibe je eine mögliche Herkunftssprache auf. Noch nicht nachschlagen.

Hilfestufe 1: Denke an Latein, Französisch und Englisch.

Lösung zur Kontrolle: Fenster geht über ältere deutsche Formen auf lateinisch fenestra zurück; Büro wurde aus französisch bureau entlehnt; Computer kam aus dem Englischen.[3][4][5]


Einstieg: Wörter auf Reisen

Schau die Sprachkarte an. Sie zeigt, wie viele Sprachen in Europa räumlich nebeneinander vorkommen.

Einstiegsauftrag: Markiere Deutschland, Frankreich, Italien und den englischsprachigen Raum. Verbinde die Karte mit den Wörtern Büro, Pizza und Computer.

Feedback: Eine Karte beweist die Wortherkunft nicht. Sie hilft nur beim räumlichen Einordnen. Den Herkunftsweg musst Du zusätzlich mit einer verlässlichen Wortquelle belegen.

Videoauftrag: Notiere drei Arten, wie sich ein übernommenes Wort an das Deutsche anpassen kann. Prüfe Deine Notizen danach an mindestens einem eigenen Beispiel.


Kurzinput: Fremdwort, Lehnwort, Entlehnung

Begriff Kurzer Merksatz Beispiel
Entlehnung Übernahme sprachlicher Bestandteile aus einer anderen Sprache. Computer
Fremdwort Herkunft ist an Form oder Aussprache noch gut erkennbar. Team
Lehnwort Das Wort ist stärker in das Deutsche eingepasst. Fenster

Merke: Diese Einteilung ist eine Lernhilfe. Zwischen stark und wenig angepassten Wörtern gibt es Übergänge.


Sprachkarten untersuchen

Auftrag A: Finde germanische und romanische Sprachräume. Erkläre in zwei Sätzen, warum Sprachkontakt in Europa viele Entlehnungen begünstigt.

Auftrag B: Das Deutsche hat viele Wörter aus dem Französischen übernommen. Nutze die Karte nur für die räumliche Orientierung und belege die Herkunft von Büro zusätzlich im Wörterbuch.

Auftrag C: Erkläre, warum heutige Anglizismen nicht allein durch geografische Nachbarschaft erklärt werden können. Denke an Medien, Technik, Wissenschaft und Popkultur.

Musterlösung: Sprachkontakt entsteht auch durch Handel, Reisen, Migration, digitale Medien, Wissenschaft und internationale Kommunikation. Deshalb können Wörter auch aus weit entfernten Sprachräumen übernommen werden.


Audio-Labor: Hören, vergleichen, beschreiben

1. Computer: Deutsch und Englisch

Hörauftrag: Höre beide Aufnahmen zweimal. Notiere Unterschiede bei Betonung und Lautung. Beurteile nicht „richtig“ oder „falsch“, sondern beschreibe hörbare Unterschiede.

2. Fenster: ein altes Lehnwort

Hörauftrag: Vergleiche zwei deutsche Aussprachen. Was bleibt trotz regionaler Unterschiede gleich? Verbinde Deine Beobachtung mit der starken Integration des Wortes ins Deutsche.

3. Bureau/Büro: Herkunft hören

Hörauftrag: Vergleiche französisch bureau mit Deinem gesprochenen deutschen Wort Büro. Notiere, was sich bei Schreibung und Aussprache verändert hat.

Hilfestufe 1: Achte auf Vokale, Betonung und Wortende.

Hilfestufe 2: Schreibe zuerst nur: „Im Deutschen höre ich …; im Französischen höre ich …“.


Wortdetektiv: Sechs Beispiele

Deutsches Wort Herkunft Beobachtung heute
Fenster lateinisch fenestra über ältere deutsche Formen völlig alltäglich; Herkunft oft nicht mehr bewusst
Büro französisch bureau Schreibung und Flexion sind deutsch angepasst
Computer englisch computer sehr häufig; deutsche Flexion: des Computers, den Computern
Pizza italienisch pizza alltäglich; deutscher Plural kann Pizzen sein
Garage französisch garage im Deutschen fest etabliert
Team englisch team besonders in Schule, Sport und Beruf häufig

Quellen zur Herkunft: Wiktionary, Lehnwort, Fremdwort. Bei Zweifeln immer mindestens eine zweite Quelle prüfen.


Visualisierung: Anpassung erkennen

Prüffrage Beobachtung
Wird das Wort deutsch flektiert? der Computer – des Computers – den Computern
Hat sich die Schreibung verändert? bureau → Büro
Ist die fremde Herkunft kaum noch spürbar? fenestra → Fenster
Bleibt die Form weitgehend erhalten? Team

Arbeitsregel: Entscheide nicht nur nach Gefühl. Nenne immer mindestens ein sprachliches Merkmal.


Video: Anglizismen als Sprachwandel

Auftrag: Wähle drei Anglizismen aus Deinem Alltag. Prüfe für jedes Wort: Bedeutung, Bereich, mögliche deutsche Alternative, Wirkung im Satz.


KI-Spirale

KI ersetzt keine eigene Textarbeit. Arbeite in dieser Reihenfolge:

  1. Aufgabe verstehen.
  2. Material selbst erschließen.
  3. eigenen Ansatz entwickeln.
  4. KI gezielt befragen.
  5. Texttreue, Fakten, Logik und Quellen unabhängig prüfen.
  6. eigene Lösung verbessern.
  7. KI-Hilfe transparent angeben.

Mini-Auftrag: Frage eine KI nach der Herkunft von Fenster. Prüfe die Antwort anschließend mit zwei unabhängigen Quellen. Markiere jede Aussage, die Du nicht bestätigen kannst.

Feedback: Eine plausible KI-Antwort ist noch kein Beleg. Entscheidend ist Deine unabhängige Quellenprüfung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Entlehnung in der Sprache? (Die Übernahme sprachlicher Bestandteile aus einer anderen Sprache) (!Die absichtliche Falschschreibung eines Wortes) (!Die Übersetzung jedes Satzes ins Lateinische) (!Die Bildung nur deutscher Abkürzungen)




Welches Wort ist ein stark integriertes Lehnwort lateinischer Herkunft? (Fenster) (!Team) (!Computer) (!Garage)




Aus welcher Sprache wurde Büro ins Deutsche entlehnt? (Französisch) (!Japanisch) (!Finnisch) (!Isländisch)




Aus welcher Sprache kam Computer unmittelbar ins Deutsche? (Englisch) (!Italienisch) (!Russisch) (!Arabisch)




Was kann ein Zeichen für die Integration eines Fremdwortes sein? (Deutsche Flexionsformen) (!Eine besonders lange Wortlänge) (!Die Verwendung nur in Gedichten) (!Ein Großbuchstabe am Satzanfang)




Was zeigt eine Sprachkarte sicher? (Die räumliche Verbreitung von Sprachen nach der jeweiligen Kartengrundlage) (!Die genaue Herkunft jedes einzelnen Wortes) (!Die richtige Aussprache jedes Fremdwortes) (!Die Häufigkeit jedes Wortes im Deutschen)




Warum reicht Sprachgefühl für eine Herkunftsbestimmung nicht aus? (Weil die Herkunft mit Quellen belegt werden muss) (!Weil Wörter nie ihre Form verändern) (!Weil alle Fremdwörter aus dem Englischen kommen) (!Weil Wörterbücher keine Herkunft angeben)




Welche Aussage zur Grenze zwischen Fremdwort und Lehnwort trifft zu? (Sie kann fließend und je nach Fachmodell unterschiedlich sein) (!Sie ist bei jedem Wort eindeutig messbar) (!Sie hängt nur von der Wortlänge ab) (!Sie wird durch die Farbe einer Sprachkarte bestimmt)




Was ist bei einer KI-Auskunft zur Wortherkunft besonders wichtig? (Die Angaben unabhängig mit Quellen zu prüfen) (!Die erste Antwort ungeprüft zu übernehmen) (!Nur die längste Antwort zu verwenden) (!Quellenangaben grundsätzlich zu löschen)




Welcher Arbeitsschritt untersucht heutigen Gebrauch am besten? (Beispiele aus unterschiedlichen aktuellen Kontexten vergleichen) (!Nur die Wortlänge zählen) (!Nur die Herkunftssprache nennen) (!Das Wort rückwärts schreiben)





Memory

Fremdwort wenig angepasst
Lehnwort stark integriert
Anglizismus englischer Einfluss
Etymologie Wortherkunft
Flexion grammatische Formen
Sprachwandel Veränderung von Sprache





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Fenster lateinische Herkunft
Büro französische Herkunft
Computer englische Herkunft
Pizza italienische Herkunft
Team Anglizismus





Kreuzworträtsel

Entlehnung Wie heißt die Übernahme sprachlicher Bestandteile aus einer anderen Sprache?
Lehnwort Wie heißt ein stark integriertes übernommenes Wort?
Fremdwort Wie heißt ein Wort, dessen fremde Herkunft noch deutlich erkennbar sein kann?
Etymologie Wie heißt die Lehre von der Wortherkunft?
Anglizismus Wie heißt ein englisch beeinflusstes Wort oder eine englisch beeinflusste Wendung?
Anpassung Wie nennt man Veränderungen bei Lautung, Schreibung oder Grammatik nach der Übernahme?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Übernahme sprachlicher Bestandteile heißt

. Ein stärker angepasstes übernommenes Wort wird häufig

genannt. Ein weniger angepasst wirkendes Wort kann als

bezeichnet werden. Die Untersuchung der Wortherkunft gehört zur

. Das Wort Büro kam aus dem

. Computer wurde unmittelbar aus dem

übernommen. Wortübernahmen sind ein Beispiel für

.




Interaktive Vertiefung mit Feedback


Aufgabe 1: Herkunft belegen

Untersuche Fenster, Büro und Computer. Notiere zu jedem Wort: Herkunftssprache, ältere Form, heutige Bedeutung, eine Quelle.

Hilfestufe 1: Beginne mit Wiktionary und prüfe danach eine zweite Quelle.

Hilfestufe 2: Nutze die Satzschablone: „Das Wort … wurde aus … übernommen. Heute bedeutet es …“

Lösungskern: Fenster ← lateinisch fenestra; Büro ← französisch bureau; Computer ← englisch computer.


Aufgabe 2: Gebrauch vergleichen

Vergleiche diese selbst erstellten Beispielsätze:

  1. „Bitte speichere die Datei auf dem Computer.“
  2. „Das Büro öffnet um acht Uhr.“
  3. „Unser Team plant die Präsentation.“

Untersuche: Ist das Wort heute alltäglich, fachsprachlich oder situationsabhängig? Formuliere für jedes Wort einen eigenen Satz in einem anderen Kontext.

Feedback: Gute Lösungen nennen einen Kontext und begründen die Einordnung mit dem Satz.


Aufgabe 3: Audio beweisen

Wähle Computer oder Büro. Höre die vorhandenen Aufnahmen und beschreibe zwei hörbare Merkmale. Verknüpfe Deine Beobachtung mit der Frage, wie stark das Wort im Deutschen angepasst ist.

Hilfestufe: Achte auf Betonung, Vokale und Wortende.


Aufgabe 4: Karte kritisch lesen

Wähle eine Sprachkarte aus dem Kurs. Schreibe:

  1. Was zeigt die Karte?
  2. Was zeigt sie nicht?
  3. Welche zusätzliche Quelle brauchst Du für die Wortherkunft?

Lösung: Karten zeigen räumliche Sprachverteilung, aber nicht automatisch den historischen Weg eines einzelnen Wortes. Dafür brauchst Du etymologische Quellen.


Selbstkontrolle

Kreuze für Dich an: sicher, teilweise oder noch üben.

Ich kann … sicher teilweise noch üben
Fremdwort und Lehnwort an Merkmalen unterscheiden
eine Herkunft mit Quelle belegen
eine Sprachkarte kritisch nutzen
Audio sprachlich beschreiben
KI-Aussagen unabhängig prüfen

Prüfungssicherheit: Wenn Du zweimal „noch üben“ ankreuzt, wiederhole zuerst Quiz, Audio-Labor und Aufgabe 1.


Transfer

Untersuche fünf Wörter aus Werbung, Gaming, Sport, Technik oder Schule. Erstelle eine kleine Tabelle mit Wort – vermutete Herkunft – belegte Herkunft – heutiger Gebrauch – Quelle. Markiere, wo Deine erste Vermutung falsch war.


Kompetenzcheck

  1. Erkläre den Unterschied zwischen Fremdwort, Lehnwort und Entlehnung in eigenen Worten.
  2. Belege die Herkunft von zwei Wörtern mit seriösen Quellen.
  3. Beschreibe bei einem Audiobeispiel mindestens zwei sprachliche Merkmale.
  4. Erkläre eine Aussage, die eine Sprachkarte zulässt, und eine, die sie nicht zulässt.
  5. Zeige an einem Beispiel, wie Du eine KI-Antwort überprüft und verbessert hast.

Erfüllt: Du kannst mindestens vier Punkte nachvollziehbar bearbeiten und Deine Quellen nennen.


Reflexion

  1. Welches Wort hat Dich bei seiner Herkunft überrascht?
  2. Welche Quelle war für Dich am hilfreichsten – und warum?
  3. Wann hat Dir Audio mehr geholfen als Schrift?
  4. Wo hätte eine KI-Antwort Dich ohne Prüfung in die Irre führen können?
  5. Welche Strategie willst Du bei der nächsten Wortuntersuchung wiederverwenden?


Folgekurs-Empfehlung

Als nächstes passt ein Kurs zu Sprachwandel, Anglizismen, Wortbildung oder Bedeutungswandel. Für das G-Niveau ist besonders sinnvoll: erst Wortbedeutung sichern, dann Herkunft und Gebrauch belegen.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortsteckbrief: Gestalte einen Steckbrief zu einem Lehnwort mit Herkunft, Bedeutung und Beispielsatz.
  2. Audiovergleich: Nimm Deine Aussprache eines ausgewählten Wortes auf und vergleiche sie mit einer freien Referenzaufnahme.
  3. Sprachkarte: Markiere auf einer Kopie einer freien Sprachkarte die Herkunftssprachen von fünf Wörtern.
  4. Wortsuche: Sammle zehn Fremd- oder Lehnwörter aus Deinem Schulalltag und ordne sie nach Themen.


Standard

  1. Mini-Korpus: Sammle zu drei Wörtern je fünf aktuelle, datenschutzarme Verwendungsbeispiele aus offenen Quellen und vergleiche die Kontexte.
  2. Wörterbuchvergleich: Vergleiche die Herkunftserklärungen eines Wortes in zwei Nachschlagewerken und notiere Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  3. Audio-Erklärung: Produziere eine einminütige Audio-Erklärung zu einem Wort und nenne am Ende Deine Quellen.
  4. Mediencheck: Untersuche einen Werbeslogan mit Fremdwörtern und erkläre ihre Wirkung, ohne unbelegte Absichten zu unterstellen.


Schwer

  1. Entlehnungspfad: Rekonstruiere den Weg eines Wortes über mehrere Sprachen und visualisiere ihn als Pfeildiagramm.
  2. Sprachwandel-Debatte: Formuliere Pro- und Contra-Argumente zur Frage, ob Anglizismen den deutschen Wortschatz eher erweitern oder Verständlichkeit erschweren können.
  3. KI-Quellenprüfung: Vergleiche eine KI-Antwort mit mindestens drei Quellen, dokumentiere Fehler oder Unsicherheiten und verbessere die Antwort.
  4. Eigene Lernstation: Entwickle eine kleine Lernstation mit Karte, Audio, zwei Aufgaben, Hilfestufe und Lösung zu einem selbst gewählten Wort.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Begründen statt raten: Ein Wort klingt englisch. Beschreibe, welche Belege Du brauchst, bevor Du es als Anglizismus einordnest.
  2. Karte und Quelle: Erkläre, warum eine Sprachkarte allein die Herkunft von „Büro“ nicht beweist und welche Quelle Du ergänzen würdest.
  3. Gebrauchswandel: Untersuche ein übernommenes Wort in zwei unterschiedlichen Kontexten und erkläre, wie sich die Wirkung verändert.
  4. Audioanalyse: Vergleiche zwei Ausspracheaufnahmen und leite daraus vorsichtig ab, welche Merkmale angepasst oder erhalten sind.
  5. KI-Transfer: Entwickle einen Prüfplan für eine KI-Aussage zur Wortherkunft und wende ihn auf ein neues Wort an.
  6. Quellenkritik: Zwei Quellen nennen unterschiedliche Herkunftswege. Formuliere, wie Du mit dem Widerspruch weiterarbeitest.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis wichtig:

  1. Begriffe Entlehnung, Fremdwort, Lehnwort sicher erklären.
  2. Herkunft ausgewählter Wörter mit Quellen belegen.
  3. heutigen Gebrauch mit eigenen Beispielen untersuchen.
  4. Sprachkarten und Audio nicht nur betrachten, sondern auswerten.
  5. zwischen Beobachtung, Vermutung und belegter Aussage unterscheiden.
  6. KI-Hilfe kennzeichnen und Aussagen unabhängig prüfen.
  7. kurze, klare und sprachlich richtige Ergebnisse präsentieren.




OERs zum Thema

Vertiefungsauftrag: Nutze das Video nur für den größeren Zusammenhang Sprachwandel. Schreibe danach einen Satz, der erklärt, wie Entlehnungen zu Sprachwandel beitragen.


Freie Medien im Kurs

  1. : CC0-Visualisierung zu Lehnwörtern.
  2. : Sprachkarte Europas.
  3. : Sprachfamilien in Europa.
  4. : Verbreitung des Englischen.
  5. : Verbreitung des Französischen.
  6. und : Aussprachevergleich.
  7. und : deutsche Aussprachevarianten.
  8. : französische Aussprache von bureau.


Quellen


Verknüpfte Lernbereiche


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