Creator Traum vs. Burnout NOAH Podcast


Creator Traum vs. Burnout NOAH Podcast
Einleitung
Creator Traum vs. Burnout / NOAH Podcast ist ein aiMOOC über Jugendkultur, Social Media, Content Creator, Creator Economy, Podcast, Medienkompetenz und psychische Gesundheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der Beruf oder das Hobby als Creator für viele junge Menschen attraktiv wirkt und warum dieselbe Tätigkeit zugleich Stress, Druck und Erschöpfung auslösen kann. Das Video aus dem NOAH Podcast dient als Gesprächsanlass: NOAH versteht sich als Podcast für Jugendliche und für alle, die Jugendkultur wirklich verstehen wollen.
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In diesem aiMOOC lernst Du, den „Creator Traum“ nicht nur als Wunsch nach Ruhm, Geld oder Reichweite zu betrachten, sondern als komplexes Zusammenspiel aus Kreativität, Selbstdarstellung, Community, Algorithmus, Werbung, Aufmerksamkeit, Arbeitsbelastung und Selbstfürsorge. Du untersuchst, wie Plattformen wie YouTube, TikTok, Instagram oder Twitch Chancen eröffnen, aber auch Erwartungen erzeugen: ständig posten, schnell reagieren, Trends erkennen, Kommentare aushalten, mit Marken kooperieren und gleichzeitig authentisch bleiben.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was mit Creator Economy, Content Creator, Burnout, Algorithmus, Community Management und Medienkompetenz gemeint ist. Du kannst Chancen und Risiken eines Creator-Lebens unterscheiden, ein Podcast-Gespräch kritisch auswerten, Warnsignale von Überlastung beschreiben und eigene Regeln für gesunde Medienproduktion entwickeln. Außerdem kannst Du reflektieren, wie Jugendliche durch Vorbilder, Trends, Likes und Follower beeinflusst werden und wie man mit Social Media verantwortungsvoll umgehen kann.
Wichtiger Hinweis zur Gesundheit
Dieser aiMOOC ersetzt keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Wenn Du über längere Zeit starke Erschöpfung, Schlafprobleme, Angst, Niedergeschlagenheit, Panik, Selbstzweifel oder das Gefühl hast, nicht mehr zurechtzukommen, sprich mit einer vertrauten erwachsenen Person, einer Beratungsstelle, einer Schulsozialarbeit, einer Ärztin, einem Arzt oder einem psychotherapeutischen Angebot. Bei akuter Gefahr gilt: Hole sofort Hilfe über lokale Notrufnummern oder erreichbare Krisendienste.
Das Thema: Creator Traum
Der Begriff Creator bezeichnet Menschen, die regelmäßig Inhalte erstellen und veröffentlichen. Dazu gehören YouTuber, Podcaster, Streamer, Influencer, Blogger, Fotografen, Musiker, Künstler, Online-Lehrende oder Menschen, die kurze Videos, Livestreams, Tutorials, Memes oder Storys veröffentlichen. Für viele Jugendliche wirkt dieser Bereich wie ein Traum: Man kann eigene Interessen zeigen, kreativ arbeiten, eine Community aufbauen, Anerkennung bekommen und vielleicht sogar Geld verdienen.

Der Creator Traum hat mehrere positive Seiten. Er kann jungen Menschen zeigen, dass ihre Stimme zählt. Er kann Motivation wecken, sich mit Videoproduktion, Storytelling, Schnitt, Audio, Design, Musik, Recherche, Journalismus, Entrepreneurship oder Medienrecht zu beschäftigen. Wer Inhalte erstellt, lernt oft sehr schnell: Man plant, schreibt, filmt, spricht, schneidet, veröffentlicht, beobachtet Reaktionen und verbessert sich. Dadurch entstehen Fähigkeiten, die auch außerhalb sozialer Medien wichtig sind.
Gleichzeitig entsteht leicht ein idealisiertes Bild. Sichtbar sind oft nur erfolgreiche Beiträge, schöne Studios, begeisterte Fans, Reisen, Kooperationen oder hohe Klickzahlen. Unsichtbar bleiben häufig Vorbereitung, Unsicherheit, lange Arbeitszeiten, technische Fehler, finanzielle Risiken, Datenschutzfragen, Kritik, Hasskommentare, Leistungsdruck und der Vergleich mit anderen. Genau hier setzt die kritische Medienbildung an: Du lernst, zwischen Inszenierung und Wirklichkeit zu unterscheiden.
Warum Jugendliche Creator attraktiv finden
Jugendliche erleben Social Media nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als Ort für Identität, Freundschaft, Information, Humor, Kreativität und Zugehörigkeit. Creator können wie Vorbilder wirken, weil sie scheinbar direkt, nahbar und authentisch auftreten. Anders als klassische Stars sprechen sie oft aus ihrem Zimmer, aus dem Alltag oder direkt in die Kamera. Das erzeugt Nähe. Diese Nähe kann inspirieren, aber auch dazu führen, dass Inhalte weniger kritisch hinterfragt werden.
Ein Creator kann zeigen: „Ich habe eine Idee und setze sie um.“ Das kann empowern. Es kann aber auch Druck erzeugen: „Ich muss besonders sein, perfekt aussehen, ständig online sein und schnell erfolgreich werden.“ Der Creator Traum wird dann problematisch, wenn Selbstwert zu stark von Zahlen abhängt: Likes, Views, Abos, Kommentaren, Watchtime oder Reichweite.
Burnout verstehen
Burnout wird im internationalen Klassifikationssystem ICD-11 der Weltgesundheitsorganisation als berufliches Phänomen beschrieben, das aus chronischem Stress am Arbeitsplatz entsteht, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Typische Dimensionen sind starke Erschöpfung, innere Distanz oder Zynismus gegenüber der Arbeit sowie verringerte Leistungsfähigkeit. Im Alltag wird der Begriff oft breiter verwendet. Für diesen aiMOOC ist wichtig: Nicht jede Müdigkeit ist Burnout, aber dauerhafter Stress verdient Aufmerksamkeit.

Bei Creator-Arbeit kann Überlastung entstehen, weil kreative Tätigkeit, öffentliche Bewertung und wirtschaftlicher Druck zusammenkommen. Ein Beitrag ist nicht einfach nur ein Video. Dahinter können Themenfindung, Recherche, Drehbuch, Aufnahme, Licht, Ton, Schnitt, Thumbnail, Beschreibung, Veröffentlichung, Community-Pflege, Statistik-Auswertung, Werbekooperation, Rechnungen, Rechteklärung und Krisenmanagement stehen. Wenn diese Aufgaben dauerhaft ohne Pausen laufen, wird aus Leidenschaft leicht Belastung.
Mögliche Belastungsfaktoren für Creator
- Algorithmus: Plattformen belohnen häufig regelmäßige Aktivität, hohe Interaktion und lange Nutzungsdauer. Das kann den Eindruck erzeugen, nie pausieren zu dürfen.
- Aufmerksamkeitsökonomie: Inhalte konkurrieren um begrenzte Aufmerksamkeit. Dadurch werden starke Emotionen, Zuspitzungen, Trends und Clickbait attraktiver.
- Community Management: Kommentare, Nachrichten und Erwartungen der Fans können motivieren, aber auch überfordern.
- Selbstinszenierung: Wer ständig die eigene Person zeigt, kann Schwierigkeiten bekommen, zwischen öffentlicher Rolle und privatem Ich zu unterscheiden.
- Monetarisierung: Werbung, Sponsoring, Abos, Merchandise oder Spenden können Einkommen ermöglichen, aber auch Abhängigkeiten schaffen.
- Vergleichsdruck: Andere wirken erfolgreicher, schöner, produktiver oder beliebter. Dieser Vergleich kann Selbstwert und Motivation belasten.
- Hassrede: Beleidigungen, Shitstorms oder diskriminierende Kommentare können psychisch stark belasten.
- Entgrenzung: Arbeit, Freizeit, Freundschaft und Selbstdarstellung vermischen sich, besonders wenn das Smartphone immer verfügbar ist.
Creator Economy und Plattformlogik
Die Creator Economy beschreibt eine Plattformökonomie, in der Einzelpersonen oder kleine Teams Inhalte erstellen, eine Community aufbauen und ihre Arbeit über verschiedene Wege finanzieren. Dazu gehören Werbung, Sponsoring, Affiliate-Marketing, Crowdfunding, Merchandise, Abonnements, Live-Streaming oder der Verkauf eigener Produkte. Die Plattformen stellen Infrastruktur bereit: Veröffentlichung, Suche, Empfehlungssysteme, Statistik, Zahlungsfunktionen und Reichweitenmechanismen.

Doch diese Infrastruktur ist nicht neutral. Ein Algorithmus entscheidet mit, welche Inhalte sichtbar werden. Diese Entscheidungen können sich ändern, ohne dass Creator genau wissen, warum ein Video plötzlich weniger Reichweite bekommt. Dadurch entsteht Unsicherheit. Wer von Reichweite lebt, kann sich gezwungen fühlen, sich ständig an Trends anzupassen. Medienkompetenz bedeutet deshalb auch, Plattformen als wirtschaftliche und technische Systeme zu verstehen.
Authentizität und Inszenierung
Viele Creator sprechen von Authentizität. Sie wollen „echt“ wirken. Gleichzeitig ist jeder veröffentlichte Beitrag gestaltet: Kamera, Licht, Schnitt, Musik, Untertitel, Thumbnail, Titel, Storyline und Timing beeinflussen die Wirkung. Authentizität bedeutet daher nicht, dass alles ungefiltert ist. Es bedeutet eher, dass zwischen Person, Botschaft und Darstellung ein glaubwürdiger Zusammenhang entsteht.
Für Jugendliche ist diese Unterscheidung wichtig. Wer nur die perfekte Seite sieht, vergleicht sich mit einer bearbeiteten Darstellung. Wer versteht, dass Inhalte inszeniert sind, kann gelassener reagieren. Kritische Medienbildung fragt: Was wird gezeigt? Was wird ausgelassen? Wer profitiert? Welche Emotionen soll der Beitrag auslösen? Welche Rolle spielen Werbung, Produktplatzierung oder persönliche Marke?
Medienanalyse des NOAH-Podcast-Videos
Das NOAH-Video „Creator Traum vs. Burnout“ eignet sich für den Unterricht, weil es ein Thema aus der Lebenswelt Jugendlicher aufgreift. Podcasts und Videoformate können komplexe Fragen zugänglich machen, weil sie Gespräch, Erfahrung, Meinung und Reflexion verbinden. Für Deine Analyse ist wichtig, zwischen Aussage, Beispiel, Meinung und belegbarer Information zu unterscheiden.
Beobachtungsfragen zum Video
- Thema: Welche Hauptfrage steht im Mittelpunkt des Gesprächs?
- Perspektive: Wer spricht und aus welcher Erfahrung heraus?
- Begriffsklärung: Wie werden Creator Traum, Erfolg, Druck und Burnout erklärt?
- Beispiele: Welche konkreten Situationen aus Social Media oder Creator-Arbeit werden genannt?
- Emotionen: Welche Gefühle werden angesprochen, zum Beispiel Begeisterung, Angst, Stolz, Stress oder Überforderung?
- Lösungsideen: Welche Strategien gegen Druck oder Überlastung werden vorgeschlagen?
- Medienkritik: Wird die Rolle von Plattformen, Algorithmen, Werbung oder Fans kritisch betrachtet?
- Transfer: Was kannst Du daraus für Deinen eigenen Medienalltag lernen?
Gesundes Creator-Sein
Gesundes Creator-Sein bedeutet nicht, nie Stress zu haben. Es bedeutet, Grenzen zu kennen, Pausen ernst zu nehmen und Erfolg nicht nur an Zahlen zu messen. Wer Inhalte erstellt, braucht kreative Routinen und Schutzräume. Dazu gehören realistische Ziele, feste Offline-Zeiten, klare Regeln für Kommentare, Teamarbeit, technische Planung, transparente Werbung und Menschen, mit denen man Belastungen besprechen kann.

Eine hilfreiche Frage lautet: „Dient mein Medienhandeln noch meinen Werten oder jage ich nur Reaktionen hinterher?“ Wenn Du Inhalte erstellst, kannst Du Dir eigene Leitlinien geben: Warum poste ich? Für wen poste ich? Was bleibt privat? Wie reagiere ich auf Kritik? Welche Themen möchte ich nicht ausnutzen? Wann ist Pause? Wann hole ich Hilfe?
Strategien gegen Überlastung
- Zeitmanagement: Plane feste Produktionszeiten und feste Pausen. Kreativität braucht Erholung.
- Redaktionsplan: Sammle Ideen und arbeite vorausschauend, statt immer spontan reagieren zu müssen.
- Grenzen: Entscheide bewusst, welche privaten Informationen Du nicht veröffentlichst.
- Kommentarregeln: Lege fest, wie Du mit Hate Speech, Spam und Grenzverletzungen umgehst.
- Teamarbeit: Teile Aufgaben, wenn möglich, zum Beispiel Schnitt, Recherche oder Moderation.
- Medienfasten: Teste bewusst Offline-Zeiten, damit Plattformen nicht Deinen ganzen Alltag bestimmen.
- Transparenz: Kennzeichne Werbung und Kooperationen klar.
- Selbstwert: Trenne Deinen Wert als Mensch von Likes, Views, Followerzahlen oder Rankings.
Medienethik: Verantwortung als Creator
Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung. Creator können informieren, unterhalten, ermutigen, aufklären und Gemeinschaft stiften. Sie können aber auch Druck verstärken, unrealistische Schönheitsideale verbreiten, Konsum anregen, Gerüchte teilen oder Grenzen anderer verletzen. Medienethik fragt deshalb, welche Folgen ein Beitrag für andere Menschen haben kann.
Besonders wichtig sind Datenschutz, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Werbekennzeichnung, Jugendschutz, Respekt, Inklusion und Faktenprüfung. Wenn Menschen in Videos vorkommen, brauchen sie Schutz. Wenn Musik, Bilder oder Texte genutzt werden, müssen Rechte geklärt werden. Wenn Produkte beworben werden, muss Werbung erkennbar sein. Wenn sensible Themen wie psychische Gesundheit angesprochen werden, braucht es Sorgfalt und Hilfsangebote.
Unterrichtsidee: Vom Konsum zur Reflexion
Dieser aiMOOC lädt Dich ein, nicht nur ein Video anzuschauen, sondern Deine eigene Medienpraxis zu untersuchen. Du kannst den Podcast als Ausgangspunkt für eine Debatte, ein Lerntagebuch, eine Gruppenanalyse, einen eigenen Audiobeitrag oder einen Medienkodex nutzen. Entscheidend ist, dass Du nicht bei der Frage „Wäre Creator-Sein cool?“ stehen bleibst. Die wichtigere Frage lautet: „Unter welchen Bedingungen wäre kreatives Veröffentlichen gesund, fair, transparent und sinnvoll?“
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt der Begriff Content Creator am besten? (Eine Person die regelmäßig digitale Inhalte erstellt und veröffentlicht) (!Eine Person die nur fremde Inhalte kopiert) (!Eine Person die nie online kommuniziert) (!Eine Person die nur Geräte repariert)
Was ist ein zentrales Merkmal von Burnout im beruflichen Kontext? (Anhaltende Erschöpfung durch chronischen Arbeitsstress) (!Kurzfristige Freude nach einem Erfolg) (!Ein technischer Fehler auf einer Plattform) (!Ein einmaliger Streit in einem Kommentar)
Warum kann ein Algorithmus Druck auf Creator ausüben? (Er beeinflusst welche Inhalte sichtbar werden) (!Er garantiert jedem Beitrag die gleiche Reichweite) (!Er entfernt automatisch jeden Stress) (!Er ersetzt jede kreative Entscheidung vollständig)
Was gehört zur Creator Economy? (Einnahmen durch Inhalte Community und Plattformen) (!Nur gedruckte Bücher ohne Internet) (!Nur staatliche Schulbücher) (!Nur privates Tagebuchschreiben ohne Veröffentlichung)
Welche Fähigkeit gehört besonders zur Medienkompetenz? (Inhalte kritisch prüfen und ihre Wirkung reflektieren) (!Alles glauben was erfolgreich wirkt) (!Nur die Zahl der Likes beachten) (!Nie über Quellen nachdenken)
Warum ist Werbekennzeichnung bei Creator Inhalten wichtig? (Sie macht kommerzielle Interessen sichtbar) (!Sie verhindert jede Kritik) (!Sie macht alle Produkte kostenlos) (!Sie ersetzt die Recherche)
Was kann bei Creator Arbeit zur Entgrenzung führen? (Die Vermischung von Arbeit Freizeit und Online Präsenz) (!Ein klarer Feierabend ohne Smartphone) (!Eine lange Pause ohne Plattformzugang) (!Ein Lernplan für die Schule)
Welche Aussage zu Authentizität in Social Media ist sinnvoll? (Auch authentische Inhalte können gestaltet und geschnitten sein) (!Authentische Inhalte sind immer ungeplant und roh) (!Authentische Inhalte enthalten nie Inszenierung) (!Authentische Inhalte brauchen keine Verantwortung)
Welche Strategie kann gegen Überlastung helfen? (Feste Pausen und klare Grenzen einplanen) (!Jeden Trend sofort mitmachen) (!Kommentare rund um die Uhr beantworten) (!Den eigenen Wert nur an Views messen)
Was ist eine gute Leitfrage nach dem NOAH Podcast? (Wie kann kreatives Veröffentlichen gesund und verantwortungsvoll gelingen) (!Wie kann ich möglichst schnell alle anderen übertreffen) (!Wie kann ich ohne Quellen maximale Aufmerksamkeit erzeugen) (!Wie kann ich Kritik vollständig vermeiden)
Memory
| Creator | Erstellt regelmäßig digitale Inhalte |
| Algorithmus | Sortiert und empfiehlt Beiträge |
| Burnout | Erschöpfung durch dauerhaften Stress |
| Community | Gruppe von Menschen rund um Inhalte |
| Sponsoring | Bezahlte Zusammenarbeit mit Marken |
| Medienkompetenz | Kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit Medien |
| Redaktionsplan | Struktur für geplante Veröffentlichungen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Idee | Ausgangspunkt eines Beitrags |
| Recherche | Prüfen von Informationen |
| Produktion | Aufnehmen von Bild Ton oder Text |
| Veröffentlichung | Teilen des fertigen Inhalts |
| Communitypflege | Reagieren auf Kommentare und Rückmeldungen |
| Erholung | Bewusste Pause nach Belastung |
Kreuzworträtsel
| Podcast | Audioformat oder Videoformat mit Gesprächscharakter |
| Burnout | Begriff für starke Erschöpfung durch dauerhaften Arbeitsstress |
| Werbung | Kommerzielle Botschaft die klar erkennbar sein sollte |
| Community | Gruppe von Menschen die sich um Inhalte und Interessen sammelt |
| Algorithmus | System das Inhalte sortiert und empfiehlt |
| Transparenz | Prinzip bei dem Interessen und Werbung offen sichtbar werden |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Podcast-Beobachtung: Schau Dir das NOAH-Video an und notiere drei Aussagen, die Dich überrascht haben, sowie eine Frage, die offen bleibt.
- Medientagebuch: Dokumentiere an drei Tagen, wann Du Social Media nutzt, was Dir guttut und was Dich eher stresst.
- Begriffskarten: Erstelle Karten zu den Begriffen Creator, Algorithmus, Community, Sponsoring, Burnout und Medienkompetenz.
- Kommentarcheck: Sammle fiktive Beispiele für hilfreiche, kritische und verletzende Kommentare und formuliere faire Antwortmöglichkeiten.
Standard
- Podcast-Analyse: Untersuche das Video nach Thema, Perspektive, Beispielen, Emotionen und Lösungsideen und fasse Deine Ergebnisse in einem Analysebogen zusammen.
- Creator-Steckbrief: Wähle einen Creator und beschreibe, welche Inhalte, Werte, Zielgruppen, Einnahmequellen und möglichen Belastungen sichtbar werden.
- Redaktionsplan: Entwickle für eine Woche einen gesunden Veröffentlichungsplan mit Pausen, Recherchezeiten und klaren Grenzen.
- Werbekritik: Analysiere einen Social-Media-Beitrag darauf, ob Werbung, Sponsoring oder Produktplatzierung transparent erkennbar sind.
Schwer
- Medienethik-Debatte: Führt eine strukturierte Diskussion zur Frage, ob Plattformen mehr Verantwortung für Creator-Gesundheit übernehmen sollten.
- Interviewprojekt: Befrage Mitschülerinnen, Mitschüler, Lehrkräfte oder lokale Medienschaffende zum Verhältnis von Kreativität, Reichweite und Stress.
- Eigener Podcast: Produziere eine kurze Podcastfolge zum Thema gesunder Umgang mit Social Media und baue mindestens eine Gegenposition ein.
- Creator-Kodex: Entwickle einen verantwortungsvollen Kodex für junge Creator mit Regeln zu Datenschutz, Werbung, Pausen, Kommentaren und Quellenprüfung.

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Lernkontrolle
- Fallanalyse: Eine Schülerin möchte täglich Videos posten, schläft schlechter und misst ihren Wert an Klickzahlen. Erkläre mögliche Ursachen, Risiken und sinnvolle Unterstützungsstrategien.
- Transferaufgabe: Vergleiche den Druck eines jungen Creators mit Leistungsdruck in Sport, Musik oder Schule. Arbeite Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.
- Plattformkritik: Erkläre, wie Algorithmus, Werbung und Aufmerksamkeitsökonomie zusammenwirken und warum daraus Stress entstehen kann.
- Handlungsplan: Entwickle einen konkreten Plan für eine Projektgruppe, die einen Klassenkanal betreiben möchte, ohne Überlastung, Datenschutzprobleme oder unklare Werbung zu riskieren.
- Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht eines Plattformbetreibers, eines Creators, eines Fans und einer Lehrkraft jeweils einen kurzen Kommentar zur Frage, wer Verantwortung für gesunde Mediennutzung trägt.
- Bewertungsaufgabe: Beurteile, ob der Creator Traum eher Chance, Risiko oder beides ist, und begründe Deine Position mit mindestens drei Zusammenhängen.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe erklärst, sondern Zusammenhänge verstehst. Du solltest zeigen können, wie Creator-Arbeit entsteht, wie Plattformen Aufmerksamkeit steuern, warum Reichweite motivieren und belasten kann und welche Strategien gesunde Medienproduktion unterstützen. Ein guter Lernnachweis enthält eine reflektierte Analyse des NOAH-Podcast-Videos, eine kritische Auseinandersetzung mit Creator Economy und Burnout, konkrete Beispiele aus der Medienwelt Jugendlicher, einen verantwortungsvollen Handlungsplan und eine persönliche Reflexion über Grenzen, Pausen und digitale Selbstbestimmung.
- Fachbegriffe: Du erklärst zentrale Begriffe korrekt und verwendest sie in passenden Zusammenhängen.
- Videoanalyse: Du wertest Aussagen, Beispiele, Perspektiven und Lösungsideen aus dem Podcast nachvollziehbar aus.
- Transfer: Du überträgst die Erkenntnisse auf eigene Mediennutzung, Schule, Freizeit oder mögliche Creator-Projekte.
- Medienethik: Du berücksichtigst Verantwortung, Datenschutz, Werbekennzeichnung, Respekt und Quellenprüfung.
- Reflexion: Du beschreibst persönliche Grenzen und Strategien gegen Überlastung realistisch und begründet.
OERs zum Thema
Weiterführende Quellen und Materialien
- Weltgesundheitsorganisation: Informationen zu Burn-out als beruflichem Phänomen im ICD-11: WHO Burn-out
- Klicksafe: Materialien zu Influencerinnen, Influencern, problematischen Inhalten und Medienkompetenz: klicksafe Influencer
- Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: Studien zum Medienumgang Jugendlicher: JIM-Studie
- Saferinternet.at: Informationen zu Influencern, Werbung und Jugendkultur: Saferinternet Influencer
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Hinweise zu gesunder Mediennutzung und Medienkompetenz: Gesunde Mediennutzung
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