Buchvorstellung auf Deutsch - Learn German with MOOCit


Buchvorstellung auf Deutsch - Learn German with MOOCit
Einleitung
Your Mission: Book Presentation / Learn German with MOOCit ist ein aiMOOC zur Buchvorstellung auf Deutsch. Du lernst, wie Du ein gelesenes Buch verständlich, spannend und sprachlich korrekt präsentierst. Dabei geht es nicht nur darum, den Inhalt wiederzugeben. Eine gute Buchvorstellung zeigt, dass Du den Text verstanden hast, wichtige Figuren und Konflikte erklären kannst, Deine eigene Meinung begründest und Dein Publikum neugierig machst, ohne zu viel zu verraten.
Eine Buchvorstellung ist eine besondere Form des Referats. Ein Referat ist ein zeitlich begrenzter Vortrag zu einem Thema. In der Schule dient es häufig dazu, Informationen zu recherchieren, zu ordnen und mündlich zu präsentieren. Bei einer Buchvorstellung kommen zusätzlich Lesekompetenz, literarisches Verstehen, Sprechen, Zuhören, Feedback und manchmal auch Medienkompetenz dazu.
Dieser Kurs eignet sich besonders für Lernende der Klassen 5 bis 10, für Deutsch als Fremdsprache, für Deutschunterricht, für Englischunterricht mit deutschen Sprachanteilen und für selbstständiges Lernen mit MOOCit. Du kannst ihn nutzen, um eine Buchvorstellung vorzubereiten, Deine Aussprache zu üben, einen Stichwortzettel zu erstellen, Präsentationsfolien zu gestalten oder anderen ein konstruktives Feedback zu geben.
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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was eine Buchvorstellung ist, ein geeignetes Buch auswählen, zentrale Informationen zu Autorin oder Autor, Titel, Genre, Figuren, Handlung und Thema sammeln, eine sinnvolle Gliederung erstellen, kurze deutsche Präsentationssätze formulieren, Deine Meinung begründen, eine Leseprobe auswählen, frei und verständlich sprechen sowie die Präsentationen anderer mit fairen Kriterien beurteilen.
Warum Buchvorstellungen wichtig sind
Eine Buchvorstellung verbindet Lesen und Sprechen. Beim Lesen trainierst Du, Informationen aufzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und zwischen wichtigen und weniger wichtigen Details zu unterscheiden. Beim Präsentieren lernst Du, Deine Gedanken klar zu ordnen, passende Wörter zu finden und vor einer Gruppe sicher aufzutreten. Für Lernende, die Deutsch lernen, ist eine Buchvorstellung besonders hilfreich, weil sie Wortschatz, Grammatik, Aussprache und Textverständnis in einer echten Kommunikationssituation verbindet.

Das Bild zeigt Lernende beim Lesen. Eine gute Buchvorstellung beginnt immer mit aufmerksamem Lesen, Notizen und eigenen Fragen an den Text.
Grundlagen der Buchvorstellung
Was ist eine Buchvorstellung?
Eine Buchvorstellung ist ein kurzer, geordneter Vortrag über ein Buch. Du präsentierst dabei die wichtigsten Informationen und gibst Deinem Publikum einen Eindruck davon, worum es geht, warum das Buch interessant sein kann und für wen es geeignet ist. Anders als bei einer vollständigen Nacherzählung erzählst Du nicht jedes Detail. Du wählst aus, fasst zusammen und erklärst. Anders als bei einer reinen Rezension steht nicht nur Deine Bewertung im Mittelpunkt, sondern auch die Vorstellung von Inhalt, Figuren, Thema und Sprache.
Eine gute Buchvorstellung beantwortet zentrale Fragen: Wer hat das Buch geschrieben? Wie heißt das Buch? Zu welchem Genre gehört es? Wo und wann spielt die Handlung? Wer sind die wichtigsten Figuren? Welcher Konflikt treibt die Handlung an? Was macht das Buch spannend, lustig, traurig, überraschend oder lehrreich? Warum empfiehlst Du es oder warum empfiehlst Du es nur bestimmten Leserinnen und Lesern?
Unterschied zwischen Inhaltsangabe, Rezension und Buchvorstellung
Die Inhaltsangabe fasst knapp zusammen, was in einem Text geschieht. Sie wird meistens im Präsens geschrieben, bleibt sachlich und verrät oft den gesamten Handlungsverlauf. Die Rezension bewertet ein Werk. Sie erklärt, was gelungen oder weniger gelungen ist, und begründet ein Urteil. Die Buchvorstellung verbindet beides: Du gibst wichtige Informationen, fasst die Handlung ohne zu viele Spoiler zusammen, stellst Figuren und Themen vor, liest eventuell eine kurze Stelle vor und erklärst Deine persönliche Empfehlung.
Geeignete Bücher auswählen
Ein geeignetes Buch ist nicht automatisch das längste oder bekannteste Buch. Wichtig ist, dass Du es selbst gelesen hast, die Handlung verstehst und etwas Interessantes darüber sagen kannst. Für die Klassen 5 bis 6 eignen sich oft Kinderbücher, Abenteuerromane, Fantasy, Comics oder kurze Jugendbücher. Für die Klassen 7 bis 10 können auch anspruchsvollere Jugendromane, Krimis, Science-Fiction, historische Romane, Biografien oder Klassiker gewählt werden.
Wenn Du Deutsch lernst, darf das Buch sprachlich herausfordernd sein, aber es sollte Dich nicht überfordern. Hilfreich sind Kapitel mit klarer Struktur, wiederkehrende Figuren, ein überschaubarer Handlungsort und ein Thema, das Dich interessiert. Wenn Du ein Buch in einer anderen Sprache gelesen hast, kannst Du trotzdem auf Deutsch darüber sprechen. Dann ist es besonders wichtig, die wichtigsten Begriffe auf Deutsch vorzubereiten.
Schritt für Schritt zur gelungenen Präsentation
Schritt 1: Lesen und markieren
Beim ersten Lesen solltest Du nicht sofort an die fertige Präsentation denken. Konzentriere Dich zuerst auf die Geschichte. Beim zweiten Durchgang kannst Du gezielt Notizen machen. Markiere wichtige Stellen, aber nicht zu viel. Schreibe Dir Seitenzahlen auf, damit Du später eine passende Leseprobe findest. Notiere Wörter, die Du nicht kennst, und kläre sie mit einem Wörterbuch, mit Mitschülerinnen und Mitschülern oder mit Deiner Lehrkraft.
Schritt 2: Informationen sammeln
Sammle nur Informationen, die für Dein Publikum wichtig sind. Dazu gehören Titel, Autorin oder Autor, Erscheinungsjahr, Verlag, Genre, Umfang, Hauptfiguren, Handlungsort, Zeit, zentrales Problem, wichtige Themen und Deine persönliche Meinung. Wenn Du Informationen aus dem Internet nutzt, prüfe sie kritisch. Verlasse Dich nicht nur auf Zusammenfassungen. Deine Buchvorstellung soll zeigen, dass Du das Buch selbst gelesen hast.
Schritt 3: Gliederung erstellen
Eine klare Gliederung hilft Dir und Deinem Publikum. Eine bewährte Reihenfolge ist: Einstieg, Basisinformationen, kurze Inhaltsübersicht, Figuren, Thema oder Konflikt, Leseprobe, persönliche Bewertung, Empfehlung und Abschlussfrage. Du kannst diese Reihenfolge anpassen, wenn es zu Deinem Buch passt. Wichtig ist, dass Dein Vortrag einen roten Faden hat.
Schritt 4: Stichwortzettel statt Vorlesetext
Ein vollständiger Text wirkt beim Vortrag oft steif. Besser ist ein Stichwortzettel mit kurzen Sätzen, Signalwörtern und Seitenzahlen. Schreibe nicht ganze Absätze auf, sondern Wörter, die Dir beim freien Sprechen helfen. Besonders Deutschlernende können zusätzlich schwierige Wörter phonetisch notieren oder kurze Satzanfänge vorbereiten.
Das Bild erinnert daran, dass Präsentieren eine Übungssache ist. Stimme, Blickkontakt, Pausen und klare Struktur sind genauso wichtig wie der Inhalt.
Schritt 5: Üben, aufnehmen und verbessern
Übe Deine Buchvorstellung laut. Stoppe die Zeit, sprich deutlich und achte auf Pausen. Du kannst Dich mit einem Handy aufnehmen und danach prüfen: Versteht man Deine Aussprache? Sprichst Du zu schnell? Fehlt ein Übergang? Verrätst Du zu viel vom Ende? Wirkt Deine Empfehlung begründet? Nutze Feedback, um Deine Präsentation zu verbessern.
Aufbau einer Buchvorstellung
Der Einstieg
Der Einstieg entscheidet, ob Dein Publikum neugierig wird. Du kannst mit einer Frage, einem kurzen Zitat, einem Gegenstand, einem Bild, einer spannenden Situation oder einer persönlichen Bemerkung beginnen. Vermeide langweilige Starts wie „Ich stelle heute ein Buch vor“. Besser ist ein Einstieg, der direkt zum Thema führt.
Beispiele: „Was würdest Du tun, wenn Dein bester Freund plötzlich verschwindet?“ oder „Stell Dir vor, Du wachst auf und niemand erinnert sich an Dich.“ Danach nennst Du den Titel des Buches und erklärst kurz, warum Du es ausgewählt hast.
Basisinformationen
Zu Beginn braucht Dein Publikum Orientierung. Nenne den vollständigen Titel, die Autorin oder den Autor, das Genre, die Seitenzahl und eventuell das Erscheinungsjahr. Erkläre kurz, ob das Buch Teil einer Reihe ist. Wenn die Autorin oder der Autor wichtig für das Verständnis ist, kannst Du ein bis zwei Sätze zur Person sagen. Vermeide aber lange Biografien, wenn sie nichts mit dem Buch zu tun haben.
Inhalt ohne Spoiler
Die Inhaltsübersicht sollte kurz und spannend sein. Verrate die Ausgangssituation, die Hauptfigur, das zentrale Problem und den Konflikt. Erzähle nicht das Ende, wenn es die Spannung zerstört. Eine gute Formulierung lautet: „Mehr verrate ich nicht, weil die Wendung am Ende wichtig für die Spannung ist.“ So zeigst Du, dass Du bewusst auswählst.
Figuren vorstellen
Stelle die wichtigsten Figuren so vor, dass man ihre Rolle versteht. Nenne nicht zu viele Namen. Beschreibe, was die Hauptfigur will, welche Eigenschaften sie hat, welche Entwicklung sie durchmacht und welche Beziehung sie zu anderen Figuren hat. Achte darauf, zwischen äußerer Beschreibung und innerer Entwicklung zu unterscheiden.
Thema und Aussage erklären
Viele Bücher erzählen nicht nur eine Handlung, sondern behandeln Themen wie Freundschaft, Mut, Identität, Familie, Mobbing, Gerechtigkeit, Liebe, Angst, Rassismus, Umwelt, Krieg oder Erwachsenwerden. Erkläre, welches Thema bei Deinem Buch besonders wichtig ist. Eine starke Buchvorstellung zeigt, warum die Geschichte auch für Leserinnen und Leser heute bedeutsam sein kann.
Leseprobe auswählen
Eine Leseprobe sollte kurz, verständlich und wirkungsvoll sein. Wähle eine Stelle, die typisch für die Sprache, die Spannung oder das Thema des Buches ist. Erkläre vor dem Vorlesen kurz, wo sich die Stelle in der Handlung befindet. Lies nicht zu lange. Achte auf Betonung, Pausen und deutliche Aussprache. Nach dem Vorlesen kannst Du erklären, warum Du gerade diese Stelle gewählt hast.
Bewertung und Empfehlung
Am Ende formulierst Du eine begründete Meinung. Sage nicht nur „Ich fand das Buch gut“, sondern erkläre warum. Beziehe Dich auf Handlung, Figuren, Sprache, Spannung, Thema, Humor oder Aufbau. Eine Empfehlung kann differenziert sein: „Ich empfehle das Buch besonders Leserinnen und Lesern, die spannende Geschichten mit überraschenden Wendungen mögen.“ Auch Kritik ist erlaubt, wenn Du sie fair begründest.
Sprachhilfen für Deutschlernende
Wichtige Satzanfänge
| Funktion | Deutsche Formulierung | Englische Hilfe |
|---|---|---|
| Einstieg | In meiner Buchvorstellung geht es um ... | My book presentation is about ... |
| Titel nennen | Das Buch heißt ... | The book is called ... |
| Autor nennen | Geschrieben wurde es von ... | It was written by ... |
| Genre erklären | Das Buch gehört zum Genre ... | The book belongs to the genre ... |
| Inhalt zusammenfassen | Im Mittelpunkt steht ... | The focus is on ... |
| Figuren vorstellen | Die Hauptfigur ist ... | The main character is ... |
| Spannung erzeugen | Besonders spannend wird es, als ... | It becomes especially exciting when ... |
| Meinung äußern | Mir hat besonders gefallen, dass ... | I especially liked that ... |
| Kritik formulieren | Weniger überzeugend fand ich ... | I found ... less convincing |
| Empfehlung geben | Ich empfehle das Buch für ... | I recommend the book for ... |
Nützlicher Wortschatz
| Deutsch | Bedeutung im Kontext |
|---|---|
| Handlung | Was in der Geschichte geschieht |
| Hauptfigur | Die wichtigste Figur im Buch |
| Nebenfigur | Eine weniger zentrale, aber wichtige Figur |
| Erzähler | Die Stimme, die die Geschichte erzählt |
| Perspektive | Blickwinkel, aus dem erzählt wird |
| Konflikt | Zentrales Problem der Geschichte |
| Wendung | Unerwartete Veränderung im Verlauf |
| Thema | Grundidee oder Problem, um das es geht |
| Spannung | Erwartung, wie es weitergeht |
| Empfehlung | Begründeter Rat an andere Leserinnen und Leser |
Typische Fehler vermeiden
Ein häufiger Fehler ist eine zu lange Inhaltsangabe. Erzähle nicht jedes Kapitel nach, sondern konzentriere Dich auf das Wesentliche. Ein zweiter Fehler ist eine unbegründete Meinung. Jede Bewertung braucht ein Beispiel. Ein dritter Fehler ist das Ablesen eines vollständigen Textes. Nutze lieber Stichpunkte. Ein vierter Fehler ist eine unklare Aussprache. Übe schwierige Namen, Fremdwörter und wichtige Sätze laut. Ein fünfter Fehler ist die fehlende Verbindung zum Publikum. Stelle Fragen, halte Blickkontakt und sprich so, dass andere Dir folgen können.
Präsentieren mit Medien
Sinnvolle Medien auswählen
Medien sollen Deine Buchvorstellung unterstützen, nicht ersetzen. Du kannst ein Bild des Buchcovers zeigen, eine Figurenskizze zeichnen, eine Karte des Handlungsortes gestalten, ein Zitat einblenden oder eine kleine Wortwolke mit zentralen Begriffen erstellen. Achte auf Urheberrecht. Verwende nur Bilder, die Du selbst erstellt hast, die frei lizenziert sind oder deren Nutzung im Unterricht erlaubt ist. Wenn Du ein Bild aus Wikimedia Commons nutzt, nenne die Quelle und beachte die Lizenz.

Freie Bildungsmedien können helfen, Ideen sichtbar zu machen. Wichtig bleibt aber Deine eigene Leistung: lesen, verstehen, auswählen, erklären und präsentieren.
Folien gestalten
Wenn Du ein Präsentationsprogramm nutzt, sollten Deine Folien übersichtlich sein. Schreibe nur wenige Stichpunkte auf eine Folie. Verwende große Schrift, klare Bilder und keine überladene Gestaltung. Lies die Folien nicht einfach vor. Die Folien sind eine Unterstützung für das Publikum, nicht Dein Manuskript.
MOOCit als Lernhilfe nutzen
Mit MOOCit kannst Du Lerninhalte, Aufgaben und Übungen erstellen oder bearbeiten. Für eine Buchvorstellung kann ein aiMOOC helfen, Fachbegriffe zu wiederholen, Quizfragen zu üben, eine Gliederung zu planen oder Feedbackkriterien sichtbar zu machen. Wichtig ist: Digitale Werkzeuge können Dich unterstützen, aber sie ersetzen nicht das eigene Lesen und Denken.
Bewertungsraster für eine Buchvorstellung
| Bereich | Sehr gelungen | Noch zu verbessern |
|---|---|---|
| Inhalt | Wichtige Informationen sind korrekt, passend ausgewählt und verständlich erklärt. | Es fehlen wichtige Informationen oder es werden zu viele unwichtige Details erzählt. |
| Struktur | Die Präsentation hat einen klaren roten Faden mit Einstieg, Hauptteil und Schluss. | Die Reihenfolge ist unklar oder Übergänge fehlen. |
| Sprache | Die Sätze sind verständlich, abwechslungsreich und weitgehend korrekt. | Viele Formulierungen bleiben unklar oder werden nur abgelesen. |
| Vortrag | Stimme, Tempo, Blickkontakt und Pausen unterstützen das Verstehen. | Der Vortrag ist zu leise, zu schnell oder zu stark vom Blatt abhängig. |
| Bewertung | Die persönliche Meinung wird mit Beispielen begründet. | Die Meinung bleibt allgemein oder unbegründet. |
| Medien | Medien werden sinnvoll eingesetzt und lenken nicht vom Vortrag ab. | Medien sind überladen, unklar oder ersetzen den Vortrag. |
Beispiel für eine kurze Gliederung
- Einstieg: Frage, Zitat oder spannender Impuls zum Buch.
- Basisinformation: Titel, Autorin oder Autor, Genre, Seitenzahl und Erscheinungsjahr.
- Inhalt: Ausgangssituation, Hauptfigur und zentrales Problem ohne Spoiler.
- Figurenanalyse: Hauptfigur, wichtige Nebenfigur und Entwicklung.
- Thema: Zentrale Aussage oder Problem des Buches.
- Leseprobe: Kurze Textstelle mit Begründung der Auswahl.
- Bewertung: Persönliche Meinung mit Beispielen.
- Empfehlung: Für wen eignet sich das Buch und warum?
- Abschluss: Kurzer Schlusssatz oder Frage an das Publikum.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist das Hauptziel einer Buchvorstellung? (Ein Buch verständlich und interessant vorzustellen) (!Den gesamten Text wortwörtlich vorzulesen) (!Nur die Biografie der Autorin oder des Autors zu erzählen) (!Das Ende möglichst genau zu verraten)
Welche Information gehört normalerweise zu den Basisinformationen einer Buchvorstellung? (Der Titel des Buches) (!Die Lieblingsfarbe der Lehrkraft) (!Die Telefonnummer des Verlages) (!Die Anzahl aller Wörter im Buch)
Warum sollte man bei einer Buchvorstellung nicht zu viel vom Ende verraten? (Weil die Spannung erhalten bleiben soll) (!Weil das Ende immer unwichtig ist) (!Weil man nie über Handlung sprechen darf) (!Weil Figuren nicht genannt werden sollen)
Was ist eine Leseprobe? (Eine kurze ausgewählte Textstelle aus dem Buch) (!Eine vollständige Abschrift des Buches) (!Ein Bild ohne Bezug zum Buch) (!Eine Liste aller Kapitelüberschriften)
Was macht eine persönliche Bewertung überzeugend? (Sie wird mit Beispielen begründet) (!Sie besteht nur aus dem Satz Das Buch ist gut) (!Sie enthält möglichst viele Spoiler) (!Sie ignoriert die Handlung des Buches)
Welche Form ist für den Vortrag meist hilfreicher als ein vollständig ausformulierter Vorlesetext? (Ein Stichwortzettel) (!Ein leerer Zettel) (!Eine zufällige Internetseite) (!Eine ungeordnete Sammlung langer Zitate)
Welche Frage hilft bei der Figurenvorstellung besonders? (Was will die Hauptfigur erreichen) (!Wie viele Buchstaben hat der Name der Hauptfigur) (!Welche Farbe hat jede Seite des Buches) (!Wie schwer ist das Buch in Gramm)
Welche Aussage beschreibt ein Genre richtig? (Es ordnet ein Buch einer Textart oder Literaturform zu) (!Es ist immer der Name der Hauptfigur) (!Es ist die Seitenzahl eines Buches) (!Es ist ein anderes Wort für Verlag)
Worauf solltest Du beim Einsatz von Folien achten? (Folien sollen übersichtlich sein und den Vortrag unterstützen) (!Folien sollen möglichst viel Text enthalten) (!Folien ersetzen den mündlichen Vortrag vollständig) (!Folien müssen immer ohne Bezug zum Buch gestaltet sein)
Was ist ein gutes Abschlussziel einer Buchvorstellung? (Das Publikum zu einer begründeten Leseentscheidung zu führen) (!Das Publikum ohne Orientierung zurückzulassen) (!Alle Fragen zu vermeiden) (!Nur den Namen des Buches zu wiederholen)
Memory
| Titel | Name des Buches |
| Autorin | Verfasserin des Textes |
| Genre | Art des Buches |
| Hauptfigur | wichtigste Person der Handlung |
| Leseprobe | ausgewählte Textstelle |
| Empfehlung | begründeter Lesetipp |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Buch auswählen | Vorbereitung |
| Notizen sammeln | Lesen |
| Gliederung planen | Struktur |
| Leseprobe üben | Vortrag |
| Empfehlung begründen | Bewertung |
...
Kreuzworträtsel
| Autor | Wer schreibt ein Buch? |
| Titel | Wie nennt man den Namen eines Buches? |
| Genre | Wie nennt man die Art eines Buches? |
| Figur | Wie nennt man eine handelnde Person in einer Geschichte? |
| Konflikt | Wie nennt man das zentrale Problem einer Handlung? |
| Fazit | Wie nennt man eine abschließende Bewertung? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Buchtitel-Karte: Gestalte eine Karte mit Titel, Autorin oder Autor, Genre, Seitenzahl und drei Schlüsselwörtern zu Deinem Buch.
- Lieblingsfigur: Beschreibe Deine Lieblingsfigur in fünf Sätzen und erkläre, warum Du sie interessant findest.
- Vorleseübung: Wähle eine kurze Textstelle aus und übe sie dreimal mit unterschiedlicher Betonung.
- Wortschatzliste: Sammle zehn wichtige Wörter aus Deinem Buch und schreibe jeweils eine einfache Erklärung auf Deutsch dazu.
Standard
- Gliederung: Erstelle eine vollständige Gliederung für Deine Buchvorstellung mit Einstieg, Hauptteil und Schluss.
- Spoilerfreie Inhaltsangabe: Schreibe eine Inhaltsübersicht, die neugierig macht, aber das Ende nicht verrät.
- Figurenbeziehung: Zeichne ein Beziehungsnetz der wichtigsten Figuren und erkläre die Verbindungen in kurzen Sätzen.
- Feedbackrunde: Halte eine Probepräsentation vor zwei Personen und verbessere danach mindestens drei Punkte.
Schwer
- Vergleichende Buchvorstellung: Vergleiche Dein Buch mit einem anderen Buch, Film oder Spiel und erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
- Themenanalyse: Untersuche ein zentrales Thema des Buches und verbinde es mit einer aktuellen Frage aus Deinem Alltag oder der Gesellschaft.
- Medienprodukt: Erstelle ein eigenes kurzes Video, Plakat oder Audioformat, das Dein Buch vorstellt, ohne Urheberrechte zu verletzen.
- Moderierte Diskussion: Entwickle fünf Diskussionsfragen zum Buch und leite eine kurze Gesprächsrunde in der Klasse.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe Buchauswahl: Begründe, welches Buch sich für eine Buchvorstellung in Deiner Lerngruppe besonders eignet, und berücksichtige Alter, Sprachniveau, Thema und Umfang.
- Strukturanalyse: Vergleiche zwei mögliche Gliederungen für eine Buchvorstellung und entscheide, welche für das Publikum verständlicher ist.
- Feedback anwenden: Lies ein fiktives Feedback zu einer Präsentation und formuliere daraus drei konkrete Verbesserungsziele.
- Perspektivwechsel: Erkläre, wie sich die Buchvorstellung verändert, wenn sie für jüngere Kinder, Gleichaltrige oder Erwachsene gehalten wird.
- Bewertung begründen: Formuliere eine differenzierte Empfehlung zu einem Buch, in der sowohl Stärken als auch Schwächen vorkommen.
- Medienentscheidung: Entscheide, ob für ein bestimmtes Buch eher ein Plakat, eine Folie, eine Karte oder eine Audioaufnahme sinnvoll ist, und begründe Deine Wahl.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis hältst Du eine eigene Buchvorstellung von drei bis sieben Minuten. Du reichst zusätzlich einen Stichwortzettel, eine kurze Gliederung und eine begründete Empfehlung ein. Bewertet werden Inhalt, Struktur, Sprache, freies Sprechen, Umgang mit Medien und Reflexion. Nach der Präsentation beantwortest Du mindestens zwei Fragen aus dem Publikum und schreibst eine kurze Selbstreflexion: Was ist gelungen? Was möchtest Du beim nächsten Vortrag verbessern? Welche Formulierung auf Deutsch möchtest Du weiter üben?
OERs zum Thema
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