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Buch - Sophonisbe - Lohenstein, Daniel Casper von

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Originalwerk · Lesefassung

Sophonisbe

Lohenstein, Daniel Casper von · 1680

Sophonisbe gerät im Krieg zwischen Rom und Karthago zwischen politische Bündnisse und persönliche Bindungen. Das Trauerspiel zeigt, wie Herrschaftsansprüche und Liebe die Entscheidung über ihr Schicksal bestimmen.

BarockdramaKlasse 11–1314 Abschnitte
Historisches Bildnis von Daniel Casper von Lohenstein
Historisches Bildnis von Daniel Casper von Lohenstein — Bildnis zur Autorschaft; keine Szene aus dem Buch. · Urheber unbekannt · Public domain Bildquelle ↗
Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und zeitgebundene Wertvorstellungen gemeinsam einordnen. Klassenangaben sind redaktionelle Orientierung.
  • Für die begleitete Analyse in der Oberstufe; je nach Werk werden Gewalt, Sexualität, Krankheit oder historische Diskriminierung thematisiert.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 2 von 14

[Widmung]

1
[Widmung]
Vorlage S. 243
2
Dem Hoch- und Wolgebohrnen
Vorlage S. 243
3
Herren
Vorlage S. 243
4
Herren Frantz
Vorlage S. 243
5
Freyherren von Nesselrode /
Vorlage S. 243
6
Und der freien Standes-Herrschafft
Vorlage S. 243
7
Drachenberg / Herren zu Stein /
Vorlage S. 243
8
Ehrenstein / Herten und Praußnitz &c. &c. Der
Vorlage S. 243
9
Röm. Käyfserl. Majest. würcklichen Cämmerern /
Vorlage S. 243
10
Chur-Fürstl. Cöllnischen Erb-Marschall /
Vorlage S. 243
11
Geheimen Rathe / Fürstlichem Bergischen
Vorlage S. 243
12
Erb-Cämmerern / wie auch Statthaltern
Vorlage S. 243
13
im Vest Recklingshausen.
Vorlage S. 243
14
Meinem Genädigen Herren.
Vorlage S. 243
15
Nimm dieses Trauerspiel zum Opfer von mir an /
Vorlage S. 243
16
Du ander Cyneas und Nestor unser Zeiten /
Vorlage S. 243
17
Nachdem mein Armuth dir nichts bessers liefern kan;
Vorlage S. 243
18
Vergnügt sich doch selbst Gott an schlechten Kleinigkeiten.
Vorlage S. 243
19
Zudem / dein hoher Geist hält selbst von Musen viel /
Vorlage S. 243
20
Und regt mit eigner Hand des Föbus Seiten-Spiel.
Vorlage S. 243
21
Ihr Nymfen umb die Lipp' und den beliebten Rhein /
Vorlage S. 243
22
Die ihr vor Freude hüpfft / wenn euer Orpheus spielet /
Vorlage S. 244
23
Müsst auf den Oder-Strom nicht eyfersichtig sein /
Vorlage S. 244
24
Wenn dieser seinen Geist und Regung in sich fühlet.
Vorlage S. 244
25
Sind doch zehn Jahre schon vom Leben abgemeyht;
Vorlage S. 244
26
Seitdem er ihm und uns die Leyer hat geweiht.
Vorlage S. 244
27
Seitdem ihm Schießen vergnügter / als Corinth
Vorlage S. 244
28
Alciden hat das Recht der Bürger angetragen,
Vorlage S. 244
29
So viel umb unsern Strand gelehrte Schwanen sind /
Vorlage S. 244
30
Die hört man ingesammt viel seines Ruhmes sagen.
Vorlage S. 244
31
Was ihm nun wird gewehrt durch meine schwache Hand /
Vorlage S. 244
32
Ist ein geringer Zinß für unser Vaterland.
Vorlage S. 244
33
Ich liefer nur ein Spiel. Jedoch welch Cato mag
Vorlage S. 244
34
Nur immer ernsthaft sein / und alle Spiele schelten?
Vorlage S. 244
35
Die Weißheit bildet sich nicht stets auf einen Schlag;
Vorlage S. 244
36
Ja Tugend muss oft selbst nur in der Larve gelten.
Vorlage S. 244
37
Wer Schertz und Ernst vermischt / und mit der Klugheit spielt /
Vorlage S. 244
38
Hat oftermals zu erst den rechten Zweck erzielt.
Vorlage S. 244
39
Ist der Natur ihr Werck nicht selbst ein stetig Spiel?
Vorlage S. 244
40
Der Sterne / Lauf beschämt den Klang der füssen Seiten.
Vorlage S. 244
41
Der Thier-Kreiß steckt so wol der Sonne nicht ein Ziel /
Vorlage S. 244
42
Als er ihr Lusthauß ist / darinnen sich zu breiten.
Vorlage S. 244
43
Bald küsst sie Fisch und Krebs / bald Bock und Wassermann /
Vorlage S. 244
44
Henckt Widdern Tulipen / dem Löwen Eeren an.
Vorlage S. 244
45
Bald scheint der Mohnde rund / bald sätzt er Hörner auf /
Vorlage S. 244
46
Bald ist er Silber-weiß / bald röthet er die Flecken /
Vorlage S. 244
47
Bald richtet er nach Sud / bald Nordwerts seinen Lauf /
Vorlage S. 244
48
Heckt in den Muscheln Perln / und Purper in den Schnecken.
Vorlage S. 244
49
Bald schwellet er das Meer / bald träncket er das Land;
Vorlage S. 244
50
Sein Wesen und sein Tun ist Spiel und Unbestand.
Vorlage S. 244
51
Auch hat die Luft ihr Spiel mit Sternen / die vergehn;
Vorlage S. 244
52
Mit Dünsten / die sie hat aus Thal und See gezogen.
Vorlage S. 244
53
Apellens Pinsel mahlt nichts in der Welt so schön /
Vorlage S. 244
54
Als Titans Rosen-Hand die feuchten Regenbogen.
Vorlage S. 244
55
Was stellen Wolcken nicht für Bilder an den Tag?
Vorlage S. 244
56
Ihr Spiel und Zeit-Vertrieb ist Blitz und Donnerschlag.
Vorlage S. 244
57
Was treibt der Wind für Spiel nicht mit der wilden Flutt?
Vorlage S. 244
58
Der Sturm mit Well und Meer / und diese mit den Schiffen?
Vorlage S. 244
59
So dass der Abgrund selbst bald seinen Schlund aufthut;
Vorlage S. 245
60
Bald muss des Himmels Dach von Saltz und Schaume trieffen.
Vorlage S. 245
61
Es wechselt Flutt und Epp / und bald verschlingt die See /
Vorlage S. 245
62
Was sie vor alter Zeit hob prächtig in die Höh.
Vorlage S. 245
63
Dort überschüttet sie mit Perlen ihre Schoos;
Vorlage S. 245
64
Hier spielt sie Agstein ab / und kurtzweilt mit Korallen.
Vorlage S. 245
65
Wer schätzt die Wasser-Künst in Brunnen nicht für groß?
Vorlage S. 245
66
Wem liebkost nicht ihr Spiel / wenn sie von Bergen fallen /
Vorlage S. 245
67
Durch Klippen brechen durch / wenn sie mit Ertzt und Glutt
Vorlage S. 245
68
Verschwistern ihren Schnee / vermählen ihre Flutt?
Vorlage S. 245
69
Wie spielt nicht die Natur auf Erden? Nicht ein Blatt
Vorlage S. 245
70
Des einen Baumes gleicht des andern Laub und Rinden.
Vorlage S. 245
71
Kein Vogel ist / der nicht gantz andre Federn hat;
Vorlage S. 245
72
Was ist für Unterscheid in Früchten nicht zu finden?
Vorlage S. 245
73
Was sind für Bildungen nicht Steinen eingedrückt?
Vorlage S. 245
74
Mit wie viel Farben sind die Blumen nicht geschmückt?
Vorlage S. 245
75
Ein Nacht-Wurm spielt so schön als Gold und Flamme nicht /
Vorlage S. 245
76
Kein Zevxes kan nicht nach der Raupe Rücken mahlen.
Vorlage S. 245
77
Beschämt ein Kefer doch der Edelsteine Licht;
Vorlage S. 245
78
Wiewol auch diese spieln mit Blitz und Sonnen-Strahlen.
Vorlage S. 245
79
Kurtz: die Natur hat nie nichts an das Licht gebracht /
Vorlage S. 245
80
Sie hat mit selbigem ihr auch ein Spiel gemacht.
Vorlage S. 245
81
Der wilden Thiere Tun ist nichts nicht als ein Spiel;
Vorlage S. 245
82
Der Wallfisch lässet sich das Meerschwein nicht beschämen /
Vorlage S. 245
83
Er spielt / wie dieses stets mit Menschen spielen wil.
Vorlage S. 245
84
Was pflegt für Spiel nicht Aff und Eichhorn fürzunehmen?
Vorlage S. 245
85
Der Elefant hats Spiel so wol als Gemsen lieb;
Vorlage S. 245
86
Der Bien und Ameis Müh ist nur ihr Zeit-Vertrieb.
Vorlage S. 245
87
Für allen aber ist der Mensch ein Spiel der Zeit.
Vorlage S. 245
88
Das Glücke spielt mit ihm / und er mit allen Sachen.
Vorlage S. 245
89
So bald der Himmel uns das Tagelicht verleiht /
Vorlage S. 245
90
Pflegt Amm und Mutter ihr aus ihm ein Spiel zu machen.
Vorlage S. 245
91
So bald man ihm nicht mehr die Armen windelt ein /
Vorlage S. 245
92
Muss Tocken-Spiel sein Tun / die Wieg ein Schauplatz sein.
Vorlage S. 245
93
Er lernt mit Spielen gehn / wenn ihm ein hölzern Pferd /
Vorlage S. 245
94
Ein Gängelwagen dient zur Kurtzweil und zur Stütze.
Vorlage S. 245
95
Der Wolfs-Zahn wird ihm auch zum Spiele mehr gewehrt /
Vorlage S. 245
96
Als dass er ihm soll sein zum Zähne-Hecken nütze.
Vorlage S. 246
97
Man bringt mit Kurtzweil ihm das erste Lallen bey /
Vorlage S. 246
98
Und zeugt ihm: dass ein Spiel sein gantzes Leben sei.
Vorlage S. 246
99
Des Menschen Spiel nimmt auch stets mit dem Alter zu /
Vorlage S. 246
100
Der Ball / die Küglichen / geseiffte Wasser-Blasen /
Vorlage S. 246
101
Der Triebe-Kugel Schertz / mit samt der blinden Kuh /
Vorlage S. 246
102
Das Springen übern Hutt / das Schauen durch die Glasen /
Vorlage S. 246
103
Ist ein unschuldig Spiel / ja selbst der Einfalt Kind /
Vorlage S. 246
104
Dem böse Lust und List nicht eingemischet sind.
Vorlage S. 246
105
Das erste Trauerspiel / das ihm Verdruss erweckt /
Vorlage S. 246
106
Hegt das verhaßte Hauß / das man die Schule nennet /
Vorlage S. 246
107
Wo Kunst und Tugend ihm ein weites Ziel aussteckt /
Vorlage S. 246
108
Wol dem! der hier mit Lust und hurtig darnach rennet!
Vorlage S. 246
109
Denn der erreicht es nicht / der ihm zur Zentner-Last
Vorlage S. 246
110
Der Weißheit Lehren macht / sie spielende nicht fasst.
Vorlage S. 246
111
Der Kegel / Karte / Brett und Würffel höher hält /
Vorlage S. 246
112
Als das so süsse Spiel der holden Castalinnen;
Vorlage S. 246
113
Der mit der theuren Zeit verspielet Seel und Geld /
Vorlage S. 246
114
Und ohne Frucht das Oel des Lebens lässt verrinnen.
Vorlage S. 246
115
Das Spiel der Schule weist vergnüglicher uns an;
Vorlage S. 246
116
Wie ieder in der Welt vernünftig spielen kan.
Vorlage S. 246
117
Wiewol auch derer viel / die ihnen bilden ein:
Vorlage S. 246
118
Dass sie das beste Spiel gefasster Künste machen;
Vorlage S. 246
119
Dass sie der Weißheit Hertz / der Klugheit Meister sein /
Vorlage S. 246
120
Mit ihrer Gauckeley sind würdig zu verlachen.
Vorlage S. 246
121
Wer niemals thöricht spielt / die Klugheit oft verstellt /
Vorlage S. 246
122
Aus Thorheit Vorteil macht / ist Meister in der Welt.
Vorlage S. 246
123
Was für ein blindes Spiel fängt aber mit uns an
Vorlage S. 246
124
Der Jugend erster Trieb / ihr wallendes Geblütte?
Vorlage S. 246
125
Die Lust / die man mit Fug auch Marter nennen kan /
Vorlage S. 246
126
Verrücket die Vernunft / verstellet das Gemütte.
Vorlage S. 246
127
Man stellt kein Schauspiel auf / dass nicht die Raserey /
Vorlage S. 246
128
Der Liebe Meisterin / im gantzen Spiele sei.
Vorlage S. 246
129
Denn diese Närrin macht ihr alle Larven für;
Vorlage S. 246
130
Sie wandelt sich in Hund / in Aff / in Fuchs / in Pfauen.
Vorlage S. 246
131
Die Wollust ist die Cirz' / und auch ein Abgott ihr /
Vorlage S. 246
132
Doch pflegt ihr leicht für dem / was sie geküsst / zu grauen.
Vorlage S. 246
133
Ja unter allen ist kein lächerlicher Spiel /
Vorlage S. 246
134
Als wenn ein Sauer-Topf und Graubarth buhlen wil.
Vorlage S. 247
135
Der Ehrgeitz folgt der Lieb auf hohen Steltzen nach /
Vorlage S. 247
136
Und ängstiget die Welt mit bluttgen Trauer-Spielen.
Vorlage S. 247
137
Sie hält für Zeit-Vertrieb Raub / Morden / Band und Ach /
Vorlage S. 247
138
Wenn sie ihr Absehn nur des Herrschens kan erzielen;
Vorlage S. 247
139
Der Krieg / dem doch der Tod stets aus den Augen sieht /
Vorlage S. 247
140
Ist selber in ein Spiel sich zu verstelln bemüht.
Vorlage S. 247
141
Wer Lieb und Ehrsucht wil aufs grimmste spielen sehn /
Vorlage S. 247
142
Betrachte Masaniß' und Sophonisbens Taten;
Vorlage S. 247
143
Sie zeucht die Mutter aus / das Glücksspiel zu verdrehn /
Vorlage S. 247
144
Und wil ihr eigen Kind auf glimmen Rösten braten;
Vorlage S. 247
145
Vermina wird ein Weib / sie ein geharnschter Mann /
Vorlage S. 247
146
Weil keines unvermummt sein Spiel vollenden kan.
Vorlage S. 247
Historisches Bildnis von Daniel Casper von Lohenstein
Kontextbild zum Werk. Historisches Bildnis von Daniel Casper von Lohenstein — Bildnis zur Autorschaft; keine Szene aus dem Buch. · Urheber unbekannt · Public domain Bildquelle ↗
147
Die für den Ehmann itzt aus Liebe sterben wil /
Vorlage S. 247
148
Hat in zwei Stunden sein' und ihrer Hold vergessen.
Vorlage S. 247
149
Und Masanissens Brunst ist nur ein Gauckelspiel /
Vorlage S. 247
150
Wenn er der / die er früh für Liebe meint zu fressen /
Vorlage S. 247
151
Den Abend tödtlich Gift als ein Geschencke schickt /
Vorlage S. 247
152
Und / der erst Buhler war / als Hencker sie erdrückt.
Vorlage S. 247
153
So spielet die Begierd und Ehrgeitz in der Welt!
Vorlage S. 247
154
Alleine sucht man nicht selbst Ehrsucht aus den Spielen?
Vorlage S. 247
155
Wie prangt ein Fechter nicht / wenn er den Sieg erhält /
Vorlage S. 247
156
Und todtschlägt nur zur Lust / nicht Gall und Zorn zu kühlen?
Vorlage S. 247
157
Ja / wer sich nicht zu Rom in hohen Würden schaut /
Vorlage S. 247
158
Dem kan die Aufsicht nicht der Spiele sein vertraut.
Vorlage S. 247
159
Man legt den Spielen Recht und grosse Freyheit bey /
Vorlage S. 247
160
Der Schauplatz prangt von Gold und Helffenbein und Seide.
Vorlage S. 247
161
Ja Nero selber spielt und lässt es Edlen frei /
Vorlage S. 247
162
Ein Rathsherr mag sehn zu in eines Bürgers Kleide.
Vorlage S. 247
163
Wer bey den Griechen nie in Spielen hat gesiegt /
Vorlage S. 247
164
Der hat kein Ehren-Ampt ie zu verwalten kriegt.
Vorlage S. 247
165
Kein Gastmahl kan zu Rom sein prächtig angestellt /
Vorlage S. 247
166
Ob Erde / Meer und Luft hierzu ihr Vieh gleich schlachten /
Vorlage S. 247
167
Wenn Menschen-Leichen ihm nicht werden zugesellt /
Vorlage S. 247
168
Und nicht der Fechter Blutt besudelt ihre Trachten.
Vorlage S. 247
169
Doch spielt die Wollust nicht nur / wenn sie essen wil /
Vorlage S. 247
170
Gebrauchet doch der Geist den Hunger für ein Spiel.
Vorlage S. 248
171
Man duldet Durst und Frost / laufft durch das wüste Meer /
Vorlage S. 248
172
Verspielet selber sich umb nichts nicht zu gewinnen /
Vorlage S. 248
173
Hohlt aus zwei Indien unnütze Waren her /
Vorlage S. 248
174
Und Steine / dass wir uns zum Spiele putzen können /
Vorlage S. 248
175
Indem die Eitelkeit der Hoffart Pflaumen streicht /
Vorlage S. 248
176
Verschwendungen die Hand / der Wollust Zunder reicht.
Vorlage S. 248
177
Das Rathhauß selber ist der Eitelkeiten Sitz /
Vorlage S. 248
178
Auf dem die Boßheit sich vermummet mit Gesätzen.
Vorlage S. 248
179
Man schärfft mehr auf Betrug als Rechte seinen Witz /
Vorlage S. 248
180
Und der / der uns steht bey / strebt selbst nach unsern Schätzen.
Vorlage S. 248
181
Man mittet fremden Zorn umb ein geringes Geld /
Vorlage S. 248
182
Das der Gerechtigkeit vielmal die Wage hält.
Vorlage S. 248
183
Kein Leben aber stellt mehr Spiel und Schauplatz dar /
Vorlage S. 248
184
Als derer / die den Hof fürs Element erkohren.
Vorlage S. 248
185
Wer heute mehr als Fürst / des Königs Schoos-Kind war /
Vorlage S. 248
186
Hat gegen Abende schon Würd und Gunst verlohren.
Vorlage S. 248
187
Gold / Purper / Lorber-Krantz verfällt in Staub und Grauß /
Vorlage S. 248
188
Man sticht die Augen gar des Keysers Vater aus.
Vorlage S. 248
189
Des Hofes Schau-Gerüst ist auswerts zwar Rubin /
Vorlage S. 248
190
Man spielt wie Diamant / trägt kostbar Wurm-Gespinste.
Vorlage S. 248
191
Gelüstet aber dich den Vorhang weg zu ziehn /
Vorlage S. 248
192
Ist dis Gepränge nichts / als Schmüncke / Nebel / Dünste.
Vorlage S. 248
193
Oft ist ein madicht Leib in Purper eingehüllt /
Vorlage S. 248
194
Und weniger als Nichts / was Ohr und Augen füllt.
Vorlage S. 248
195
Doch spielt bey Hofe nicht nur Glück und Eitelkeit /
Vorlage S. 248
196
Wenn sie wie Bäll und Wind die albern Menschen handeln.
Vorlage S. 248
197
Die Laster sind verlarvt hier in der Tugend Kleid;
Vorlage S. 248
198
Und Raupen sieht man sich in Seiden-Würmer wandeln.
Vorlage S. 248
199
Die Heucheley flößt Gift für Milch und Honig ein /
Vorlage S. 248
200
Verläumbdung aber wirfft die Unschuld übers Bein.
Vorlage S. 248
201
Dein Beyspiel aber hat / Mecænas / uns gelehrt:
Vorlage S. 248
202
Dass auch der Hof Gestirn und solche Lichter leide;
Vorlage S. 248
203
Die's Glücke nicht verrückt / kein Finsternüs versehrt /
Vorlage S. 248
204
Dass Tugend unbefleckt besteh in Würd und Seide;
Vorlage S. 248
205
Dass Höfligkeit nicht steck aufrichtge Seelen an /
Vorlage S. 248
206
Dass Spiel und Weißheit sich gar schicklich paaren kan.
Vorlage S. 249
207
Die Mosel und die Maaß / der Ister und der Rhein /
Vorlage S. 249
208
Die Waal / der Friedens-Platz / wird auch der Nachwelt sagen /
Vorlage S. 249
209
Ein Redner deines Ruhms / der Klugheit Zeuge sein;
Vorlage S. 249
210
Was zu gemeiner Ruh du Guttes beygetragen;
Vorlage S. 249
211
Wie klug und tapfer du die Bothschafft fürgestellt;
Vorlage S. 249
212
Umb Deutschland dich verdient / und umb die halbe Welt.
Vorlage S. 249
213
Zwei Dinge sind in dir / O Nestor! Wunders werth;
Vorlage S. 249
214
Dass Klugheit sich in dir mit Redligkeit vermählet /
Vorlage S. 249
215
Dass sie sich mit Betrug nie zu verhülln begehrt;
Vorlage S. 249
216
Dass Vorsicht ohne Falsch nie ihren Zweck verfehlet.
Vorlage S. 249
217
Da Arglist insgemein itzt Staats-verständig heist /
Vorlage S. 249
218
Und schlimm zu spielen sich die gantze Welt befleist.
Vorlage S. 249
219
Was wunderts aber uns? dass sich der Mensch verstellt /
Vorlage S. 249
220
Unmenschliche Begierd und wilde Regung fühlet?
Vorlage S. 249
221
Furcht / Hofnung / Freude / Zorn für schöne Larven hält?
Vorlage S. 249
222
Nachdem man auch so gar mit Gott und Andacht spielet /
Vorlage S. 249
223
Den heilgen Gottes-Dienst zu einer Kurtzweil macht;
Vorlage S. 249
224
Beym Opfer Täntze hegt / und zum Gebete lacht.
Vorlage S. 249
225
Wenn Elis Jupitern sehr hoch verehren wil /
Vorlage S. 249
226
So muss gantz Griechenland ihm fechten / rennen / ringen /
Vorlage S. 249
227
Sein allergröstes Fest ist ein Olympisch Spiel;
Vorlage S. 249
228
Apollo wird verehrt im Pythischen mit Springen.
Vorlage S. 249
229
Rom hat dem Pluto gar den Schauplatz eingeweiht /
Vorlage S. 249
230
Dianens Feyer ist der Fechter Grausamkeit.
Vorlage S. 249
231
Des Bachchus Heiligthum und des Neptun Altar
Vorlage S. 249
232
War in der Rennebahn aufs prächtigste gebauet.
Vorlage S. 249
233
Weil beyder Gottes-Dienst so Lauf als Schauspiel war;
Vorlage S. 249
234
Und dieser Aufsicht ward meist Priestern anvertrauet?
Vorlage S. 249
235
Wenn auch die grimme Pest die Römer überfiel /
Vorlage S. 249
236
Versöhnete man Gott durch ein kurtzweilig Spiel.
Vorlage S. 249
237
Nicht anders ward Mercur von Gallien verehrt;
Vorlage S. 249
238
Pan von Arcadien / Saturnus von den Mohren.
Vorlage S. 249
239
Wie itzt die Herrschenssucht noch bluttig spielen lehrt /
Vorlage S. 249
240
Wie manches Reich durch Schein der Andacht geht verlohren /
Vorlage S. 249
241
Wie man mit Eyden spielt / mit Gottes-Dienste schertzt /
Vorlage S. 249
242
Hat Ilium erfahrn / und Deutschland nicht verschmertzt.
Vorlage S. 249
243
Wie nun der Sterblichen ihr gantzer Lebens-Lauf
Vorlage S. 250
244
Sich in der Kindheit pflegt mit Spielen anzufangen /
Vorlage S. 250
245
So hört das Leben auch mit eitel Spielen auf.
Vorlage S. 250
246
Wie Rom denselben Tag mit Spielen hat begangen /
Vorlage S. 250
247
An dem August gebohrn; so wird mit Spiel und Pracht
Vorlage S. 250
248
Auch der Entleibten Leib in sein Begräbnüs bracht.
Vorlage S. 250
249
Ja Rom hat gar den Tod selbst in ein Spiel verkehrt /
Vorlage S. 250
250
Wenn Knechte durch Gefecht aufopfern Blutt und Leben /
Vorlage S. 250
251
Wo durch die Glutt der Leib der Keyser wird verzehrt /
Vorlage S. 250
252
Und wenn der Rath dem Volck ein Mahl und Spiel wil geben.
Vorlage S. 250
253
Doch hat Acastus schon Begräbnüs-Spiel erdacht /
Vorlage S. 250
254
Und Theseus in den Schwung die Trauer-Lust gebracht.
Vorlage S. 250
255
Der blinde Simson bringt sich spielend in das Grab;
Vorlage S. 250
256
Und unsre kurtze Zeit ist nichts als ein Gerichte.
Vorlage S. 250
257
Ein Spiel / in dem bald der tritt auf / bald jener ab;
Vorlage S. 250
258
Mit Tränen fängt es an / mit Weinen wirds zu nichte.
Vorlage S. 250
259
Ja nach dem Tode pflegt mit uns die Zeit zu spieln /
Vorlage S. 250
260
Wenn Fäule / Mad' und Wurm in unsern Leichen wühln.
Vorlage S. 250
261
Ein Spiel ist übrig noch / das Ruhm und Nachwelt hält
Vorlage S. 250
262
Den Todten / die ihr Spiel des Lebens wol vollendet.
Vorlage S. 250
263
Wenn man ihr ertzten Bild in einen Schauplatz stellt /
Vorlage S. 250
264
Sie zu verewigen der Berge Marck verschwendet;
Vorlage S. 250
265
Wenn Cimon nach Athen des Theseus Beine bringt /
Vorlage S. 250
266
Und Sophocles sein Lob in Trauer-Spielen singt;
Vorlage S. 250
267
Wenn sich Themistocles selbst nicht zu spielen schämt /
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268
Und seine Tapferkeit auf Schau-Gerüsten preiset.
Vorlage S. 250
269
Der Vorwelt Tugend wird nicht besser eingesämt
Vorlage S. 250
270
Der Jugend / als wenn man ihr ein schön Beyspiel weiset;
Vorlage S. 250
271
Denn kein Porphyren Bild / kein Alabastern Grab
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272
Mahlt / wie Euripides / die alten Helden ab.
Vorlage S. 250
273
Wer kein Empfinden hat / wird durch ein Spiel geregt;
Vorlage S. 250
274
Wil Alexandern nicht so Aug als Hertz zerflüssen?
Vorlage S. 250
275
Dem Pheræ niemals hat sein eisern Hertz bewegt /
Vorlage S. 250
276
Wenn er Polixenen soll sehn ihr Blutt vergüssen.
Vorlage S. 250
277
Wenn der / der nichts nicht fühlt / sich über Pein beschwert /
Vorlage S. 250
278
Als Hecuba für Leid in einen Hund sich kehrt.
Vorlage S. 250
279
Was wendete nicht Rom auf Schauspiel' und Athen?
Vorlage S. 250
280
Wiewol hat sie bedacht Lycurgus in Gesätzen?
Vorlage S. 251
281
Das Bild des Aeschylus hieß er zur Schaue stehn;
Vorlage S. 251
282
Den Sieg des Sophocles ließ er in Marmel etzen.
Vorlage S. 251
283
Kein Krieg in Griechenland der kostete so viel /
Vorlage S. 251
284
Als Aristophanens sein Frosch- und Wolcken-Spiel.
Vorlage S. 251
285
Zwar Sophonisben fehlt so Glantz als Kostbarkeit;
Vorlage S. 251
286
Doch Nesselrodens Ruhm kan sie so schätzbar machen:
Vorlage S. 251
287
Dass ihr Gedächtnüs wird bestehn für Neid und Zeit;
Vorlage S. 251
288
Und dis mein Trauerspiel wird der Verläumbder lachen.
Vorlage S. 251
289
Denn seine Tugend wird der Nachwelt Beyspiel sein;
Vorlage S. 251
290
Europa sich ihm selbst zum Schau-Platz weihen ein.
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Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Bald richtet er nach …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »Nachdem« in diesem Textausschnitt? »Nachdem mein Armuth dir nichts bessers liefern kan;«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welcher Ausschnitt enthält eine ausdrückliche Verneinung oder einen Ausschluss? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Vermina wird ein Weib / sie ein geharnschter Mann /« B: »Was stellen Wolcken nicht für Bilder an den Tag?« C: »Wenn auch die grimme Pest die Römer überfiel /«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Gelüstet aber dich den …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »An dem August gebohrn; so …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Ehrenstein / Herten und Praußnitz &c. &c.«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Ehrenstein / Herten und Praußnitz &c. &c.« und »Sie zu verewigen der Berge Marck verschwendet;«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Betrachte Masaniß' und Sophonisbens Taten;«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
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Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Ehrenstein / Herten und Praußnitz &c. &c.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
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Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »So spielet die Begierd und Ehrgeitz in der Welt!«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Europa sich ihm selbst zum Schau-Platz weihen ein.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Das deutschsprachige Original ist nach den geprüften Lebensdaten des Autors in Deutschland gemeinfrei. TextGrid und www.editura.de stellen den bearbeiteten Datenbestand unter CC BY 3.0 DE bereit.

Sophonisbe

Daniel Casper von Lohenstein: Afrikanische Trauerspiele. Herausgegeben von Klaus Günther Just, Stuttgart: Anton Hiersemann, 1957. Lohenstein, Daniel Casper von 207- Stuttgart

Das Werk Sophonisbe von Lohenstein, Daniel Casper von ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz

Originalsprache · Deutsch

Unveränderte deutsche Quellfassung; die andere Spalte bietet eine gesonderte Lesefassung. Beide Ansichten gehören zu demselben Werk.

Das Werk Sophonisbe von Lohenstein, Daniel Casper von ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Autorschaft und Ausgabe: Lohenstein, Daniel Casper von

Originaltext und Ausgabe ↗ · TextGrid / Editura · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Daniel Casper von Lohenstein: Afrikanische Trauerspiele. Herausgegeben von Klaus Günther Just, Stuttgart: Anton Hiersemann, 1957. Lohenstein, Daniel Casper von 207- Stuttgart

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.