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Buch - Manfred - Byron, George Gordon Lord

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Manfred

Byron, George Gordon Lord

Manfred von Byron, George Gordon Lord. Volltext der angegebenen historischen deutschen Übersetzung.

DramaKlasse 9–10 · 11–136 Abschnitte
Historische Illustration zu Manfred
Historische Illustration zu „Manfred“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Mazeppa · Public domain Bildquelle ↗

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Deutsche Übersetzung: Otto Gildemeister

Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und zeitgebundene Wertvorstellungen gemeinsam einordnen. Klassenangaben sind redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 4 von 6

1. Akt

1
Erste Scene.
Vorlage S. 2
2
Eine gothische Gallerie. Mitternacht. Manfred allein.
Vorlage S. 2
3
MANFRED.
Vorlage S. 2
4
Die Lamp' ist aufzufüllen, doch selbst dann
Vorlage S. 2
5
Brennt sie so lang nicht, wie ich wachen muss:
Vorlage S. 2
6
Mein Schlummer – wenn ich schlummre – ist kein Schlaf,
Vorlage S. 2
7
Fortsetzung nur rastlosen Denkens, dem
Vorlage S. 2
8
Ich dann nicht widerstehen kann; mein Herz
Vorlage S. 2
9
Bleibt wachsam, und mein Auge schließt sich nur,
Vorlage S. 2
10
Inwärts zu schaun; und dennoch leb' und trag' ich
Vorlage S. 2
11
Noch Antlitz und Gestalt lebend'ger Menschen.
Vorlage S. 2
12
Doch Gram soll ja des Weisen Lehrer sein:
Vorlage S. 2
13
Leiden ist Wissen: wer am meisten weiß,
Vorlage S. 2
14
Beklagt am tiefsten die unsel'ge Wahrheit:
Vorlage S. 2
15
Der Baum des Wissens ist kein Baum des Lebens.
Vorlage S. 2
16
Philosophie und Forschung und die Quellen
Vorlage S. 2
17
Der Wunder und die Weisheit dieser Welt
Vorlage S. 2
18
Hab' ich versucht und fühl' in meinem Geist
Vorlage S. 2
19
Die Macht ihm diese unterthan zu machen, –
Vorlage S. 2
20
Sie helfen nichts. Ich that den Menschen Gutes,
Vorlage S. 2
21
Und Gutes widerfuhr mir selbst von Menschen, –
Vorlage S. 2
22
Es half mir nichts. Ich hatte meine Feinde,
Vorlage S. 2
23
Doch keiner siegte, mancher fiel vor mir, –
Vorlage S. 2
24
Es half nichts. Gutes oder Schlimmes, Leben,
Vorlage S. 2
25
Kraft, Triebe, alles, was ich seh' in Andern,
Vorlage S. 2
26
Es war für mich wie Regen für den Sand –
Vorlage S. 2
27
Seit jener ewig namenlosen Stunde!
Vorlage S. 3
28
Ich habe keine Furcht und fühl' als Fluch,
Vorlage S. 3
29
Dass ich das Grauen der Natur nicht kenne,
Vorlage S. 3
30
Noch wilden Puls der Wünsch' und Hoffnungen,
Vorlage S. 3
31
Noch glimmende Liebe für ein irdisch Gut. –
Vorlage S. 3
32
Jetzt an mein Werk! – Geheimnißvolle Mächte!
Vorlage S. 3
33
Geister des unbegrenzten Weltenalls,
Vorlage S. 3
34
Die ich gesucht in Finsterniß und Licht, –
Vorlage S. 3
35
Ihr, die ihr lebt in feinrem Element,
Vorlage S. 3
36
Die Erd' umfangend, – ihr, für die der Kamm
Vorlage S. 3
37
Unnahbarer Gebirge Wohnung ist
Vorlage S. 3
38
Und Schlünd' in Erd' und Meer vertraute Stätten, –
Vorlage S. 3
39
Euch ruf' ich an bei dem geschriebnen Zauber,
Vorlage S. 3
40
Der mir Gewalt giebt über euch: Erscheint!
Vorlage S. 3
41
Pause.
Vorlage S. 3
42
Sie kommen nicht. – Wohl, bei der Stimme deß,
Vorlage S. 3
43
Der euer Größter ist, bei diesem Zeichen,
Vorlage S. 3
44
Vor dem ihr zittert, bei dem Anrecht deß,
Vorlage S. 3
45
Der ohne Tod ist, – auf, erscheint! erscheint!
Vorlage S. 3
46
Pause.
Vorlage S. 3
47
Ha, steht es so? – Geister der Erd' und Luft!
Vorlage S. 3
48
Nicht so entschlüpft ihr mir. Bei einer Macht,
Vorlage S. 3
49
Tiefer als alle, die ich noch beschwor,
Vorlage S. 3
50
Bei einem unentrinnbar'n Talisman,
Vorlage S. 3
51
Deß Heimat ein vermaledeiter Stern ist,
Vorlage S. 3
52
Das Flammenwrack vom Schiffbruch einer Welt,
Vorlage S. 3
53
Ein irrend Höllenreich im ew'gen Raum, –
Vorlage S. 3
54
Bei jenem starken Fluch, der auf mir liegt,
Vorlage S. 3
55
Bei dem Gedanken in mir, um mich her,
Vorlage S. 3
56
Zwing' ich euch meinem Willen. – Auf, erscheint!
Vorlage S. 3
57
Ein Stern erscheint an dem dunkleren Ende der Gallerie; er bleibt unbewegt, und eine singende Stimme ertönt.
Vorlage S. 3
58
ERSTER GEIST.
Vorlage S. 3
59
Sterblicher! auf deinen Ruf
Vorlage S. 3
60
Kam ich aus dem Wolkensaale,
Vorlage S. 3
61
Den der Abendhauch erschuf,
Vorlage S. 3
62
Goldenrot vom Sonnenstrahle,
Vorlage S. 3
63
Aus Azur und aus Karmin
Vorlage S. 4
64
Mir gewölbt zum Baldachin.
Vorlage S. 4
65
Nicht vor deinem Drohn erbebt' ich,
Vorlage S. 4
66
Doch dem Bann gehorsam schwebt' ich
Vorlage S. 4
67
Auf dem Sternenstrahl hieher;
Vorlage S. 4
68
Sterblicher! – sag' dein Begehr!
Vorlage S. 4
69
STIMME DES ZWEITEN GEISTES.
Vorlage S. 4
70
Montblanc ist der König der Berge;
Vorlage S. 4
71
Er trug um die Stirne von je,
Vorlage S. 4
72
Auf dem Thron von Granit und im Wolkentalar,
Vorlage S. 4
73
Diademe von leuchtendem Schnee.
Vorlage S. 4
74
Um die Hüften geschnallt trägt er den Wald;
Vorlage S. 4
75
Er hält die Lawin' in der Hand, –
Vorlage S. 4
76
Doch mitten im Fall, den donnernden Ball,
Vorlage S. 4
77
Hält ihn mein Wille gebannt.
Vorlage S. 4
78
Der kalte Gletscher rastlos reist
Vorlage S. 4
79
Vorwärts von Tag zu Tag;
Vorlage S. 4
80
Ich bin es, der ihn wandern heißt
Vorlage S. 4
81
Und der ihn hemmen mag.
Vorlage S. 4
82
Ich bin der Geist, der ihn umschwebt;
Vorlage S. 4
83
Die Alpe beugt sich mir;
Vorlage S. 4
84
Der Schooß des Bergs vor mir erbebt, –
Vorlage S. 4
85
Und was soll ich bei dir?
Vorlage S. 4
86
STIMME DES DRITTEN GEISTES.
Vorlage S. 4
87
In der blauen Wassertiefe,
Vorlage S. 4
88
Wo die Woge nie sich hebt,
Vorlage S. 4
89
Wo die Winde ewig fremd sind,
Vorlage S. 4
90
Wo die Meeresschlange lebt,
Vorlage S. 4
91
Wo die Seejungfrau ihr Schilfhaar
Vorlage S. 4
92
Schmückt mit bunter Muschelpracht,
Vorlage S. 4
93
Scholl das Echo deiner Zauber,
Vorlage S. 4
94
Wie hier oben Donner kracht.
Vorlage S. 4
95
Durch mein still Korallenschloß hin
Vorlage S. 4
96
Klang der Hall des Talismans;
Vorlage S. 4
97
Wohl, – enthülle deine Wünsche
Vorlage S. 4
98
Vor dem Geist des Oceans!
Vorlage S. 4
99
VIERTER GEIST.
Vorlage S. 5
100
Wo das Erdbeben schlummert
Vorlage S. 5
101
Auf feurigem Pfühl,
Vorlage S. 5
102
Wo die Pechseen brodeln
Vorlage S. 5
103
Qualmig und schwül;
Vorlage S. 5
104
Wo die Wurzel der Anden
Vorlage S. 5
105
Tief abwärts sich streckt,
Vorlage S. 5
106
Wie droben ihr Gipfel
Vorlage S. 5
107
Gen Himmel sich reckt; –
Vorlage S. 5
108
Da verließ ich die Heimat,
Vorlage S. 5
109
Als du mich bedroht;
Vorlage S. 5
110
Dein Zauber bezwang mich;
Vorlage S. 5
111
Dein Wunsch ist Gebot.
Vorlage S. 5
112
FÜNFTER GEIST.
Vorlage S. 5
113
Mein Roß ist der Wind, und mit flüchtiger Faust
Vorlage S. 5
114
Jag' ich die Wolken im Kreis;
Vorlage S. 5
115
Der Orkan, an dem ich vorübergesaust,
Vorlage S. 5
116
Ist noch von Blitzen heiß.
Vorlage S. 5
Porträt von George Gordon Lord Byron
Kontextbild zum Werk. Porträt von George Gordon Lord Byron — Bildnis zur Autorschaft; keine Szene aus dem Buch. · Richard Westall · Public domain Bildquelle ↗
117
Zu dir, hieher, über Land und Meer
Vorlage S. 5
118
Bin ich im Sturm gejagt;
Vorlage S. 5
119
Stolz segelte noch das Geschwader, und doch
Vorlage S. 5
120
Versinkt es, bevor es noch tagt.
Vorlage S. 5
121
SECHSTER GEIST.
Vorlage S. 5
122
Da wo ich haus', ist Nacht und Dunkel dicht,
Vorlage S. 5
123
Weswegen quält dein Zauber mich mit Licht?
Vorlage S. 5
124
SIEBENTER GEIST.
Vorlage S. 5
125
Den Stern, der dein Verhängnis bannt,
Vorlage S. 5
126
Regiert' ich, eh' die Erd' entstand;
Vorlage S. 5
127
Und eine Welt war's, frisch und hold,
Vorlage S. 5
128
Wie sie um Sonnen je gerollt;
Vorlage S. 5
129
Frei war sein Lauf und sicher, kaum
Vorlage S. 5
130
Ein schönrer Stern im ganzen Raum.
Vorlage S. 5
131
Die Stunde kam, – und sieh, er ward
Vorlage S. 5
132
Ein Flammenknäul formloser Art,
Vorlage S. 5
133
Ein irrender Komet, ein Ball
Vorlage S. 5
134
Des Fluchs und Schreckens für das All,
Vorlage S. 5
135
Hinrollend durch ureignen Stoß,
Vorlage S. 5
136
Ohn' eine Bahn und sphärenlos,
Vorlage S. 5
137
Ein glänzend Scheusal jener Welt,
Vorlage S. 6
138
Ein Ungethüm am Himmelszelt.
Vorlage S. 6
139
Und du, regiert von diesem Stern,
Vorlage S. 6
140
Wurm! dem ich dienen muss als Herrn,
Vorlage S. 6
141
Gezwungen durch erborgte Macht,
Vorlage S. 6
142
Die dich dereinst mein eigen macht,
Vorlage S. 6
143
Für kurze Frist herabzusteigen,
Vorlage S. 6
144
Wo schwächre Geister dir sich neigen,
Vorlage S. 6
145
Rede zu stehen, Schwächling, dir, –
Vorlage S. 6
146
Was willst du, Kind des Staubs, von mir?
Vorlage S. 6
147
DIE SIEBEN GEISTER.
Vorlage S. 6
148
Luft, Erd' und Meer, Nacht, Wind, Gebirg, dein Stern
Vorlage S. 6
149
Beugen vor dir, o Kind des Staubes, sich.
Vorlage S. 6
150
Dich nennen ihre Geister ihren Herrn:
Vorlage S. 6
151
Was willst du, Sohn von Erdgebornen? – sprich!
Vorlage S. 6
152
MANFRED.
Vorlage S. 6
153
Vergessenheit!
Vorlage S. 6
154
ERSTER GEIST.
Vorlage S. 6
155
Wofür? – worin? – warum?
Vorlage S. 6
156
MANFRED.
Vorlage S. 6
157
Dessen, was in mir ist! – da drinnen lest es!
Vorlage S. 6
158
Ihr kennt's, und ich vermag es nicht zu sagen.
Vorlage S. 6
159
GEIST.
Vorlage S. 6
160
Wir können dir nur unser Eignes geben.
Vorlage S. 6
161
Heisch' Unterthanen, Throne, Macht auf Erden,
Vorlage S. 6
162
Im Ganzen oder Theile, heisch' ein Pfand,
Vorlage S. 6
163
Das jene Elemente zwingt, davon
Vorlage S. 6
164
Wir die Gebieter sind, und all und jedes,
Vorlage S. 6
165
Es werde dein.
Vorlage S. 6
166
MANFRED.
Vorlage S. 6
167
Vergessen! Selbstvergessen!
Vorlage S. 6
168
Könnt ihr abtrotzen nicht den dunklen Reichen,
Vorlage S. 6
169
Die ihr verschwenderisch preisgebt, was ich heische?
Vorlage S. 6
170
GEIST.
Vorlage S. 6
171
Nicht liegt's in unsrem Wesen, unsrer Macht;
Vorlage S. 6
172
Doch – du kannst sterben.
Vorlage S. 6
173
MANFRED.
Vorlage S. 7
174
Wird der Tod mir's geben?
Vorlage S. 7
175
GEIST.
Vorlage S. 7
176
Wir sind unsterblich und vergessen nicht,
Vorlage S. 7
177
Sind ewig, und Vergangenheit wie Zukunft
Vorlage S. 7
178
Ist Gegenwart für uns. Genügt die Antwort?
Vorlage S. 7
179
MANFRED.
Vorlage S. 7
180
Ihr höhnt mich. – Doch die Macht, die euch beschwor,
Vorlage S. 7
181
Giebt euch mir eigen. Sklaven, trotzet nicht!
Vorlage S. 7
182
Der Geist, die Seele, der Prometheusfunke,
Vorlage S. 7
183
Der Blitzstrahl meines Wesens ist so hell,
Vorlage S. 7
184
Durchdringend, fernhintreffend, wie der eure,
Vorlage S. 7
185
Und weicht euch nicht, obschon geklemmt in Staub.
Vorlage S. 7
186
Antwortet oder fühlet, was ich bin!
Vorlage S. 7
187
GEIST.
Vorlage S. 7
188
Die Antwort ist, was unsre Antwort war:
Vorlage S. 7
189
Sie liegt in deinem eignen Wort.
Vorlage S. 7
190
MANFRED.
Vorlage S. 7
191
Wie das?
Vorlage S. 7
192
GEIST.
Vorlage S. 7
193
Wenn, wie du sagst, dein Wesen ist wie unsres,
Vorlage S. 7
194
So hast du dies zur Antwort: was der Mensch
Vorlage S. 7
195
Tod nennt, hat nichts mit unsrem Sein zu schaffen.
Vorlage S. 7
196
MANFRED.
Vorlage S. 7
197
So rief ich euch umsonst aus euren Reichen?
Vorlage S. 7
198
Ihr könnt nicht helfen, oder wollt nicht.
Vorlage S. 7
199
GEIST.
Vorlage S. 7
200
Rede!
Vorlage S. 7
201
Wir bieten, was wir haben; es ist dein.
Vorlage S. 7
202
Bedenk' dich, ehe du uns fortschickst, – fordre –
Vorlage S. 7
203
Herrschaft und Macht und Stärk' und lange Tage.
Vorlage S. 7
204
MANFRED.
Vorlage S. 7
205
Fluch über euch! – was helfen lange Tage?
Vorlage S. 7
206
Sie währen schon zu lang. – Hinweg! verschwindet!
Vorlage S. 7
207
GEIST.
Vorlage S. 7
208
Noch halt! – wir möchten dir zu Willen sein.
Vorlage S. 7
209
Bedenk'! Ist keine Gab' in unsrer Macht,
Vorlage S. 7
210
Die nicht ganz wertlos ist vor deinen Augen?
Vorlage S. 8
211
MANFRED.
Vorlage S. 8
212
Nein, nichts! – Doch halt! – Für einen Augenblick
Vorlage S. 8
213
Säh' ich von Angesicht euch gern. Ich höre
Vorlage S. 8
214
Wohl eure Stimme, schwermutsüße Klänge,
Vorlage S. 8
215
Wie Wohllaut auf den Wassern, und ich sehe
Vorlage S. 8
216
Still vor mir einen lichten, großen Stern,
Vorlage S. 8
217
Sonst aber nichts. Erscheint mir, wie ihr seid,
Vorlage S. 8
218
All' oder Einer, in gewohnter Form.
Vorlage S. 8
219
GEIST.
Vorlage S. 8
220
Das Element ist unsre einz'ge Form,
Vorlage S. 8
221
Von welchem wir die Seel' und Wesen sind.
Vorlage S. 8
222
Doch wähle selbst, wie wir erscheinen sollen.
Vorlage S. 8
223
MANFRED.
Vorlage S. 8
224
Ich habe keine Wahl. Für mich ist nichts
Vorlage S. 8
225
Auf Erden hässlich oder schön. Lasst ihn,
Vorlage S. 8
226
Der euer Erster ist, ein Antlitz wählen,
Vorlage S. 8
227
Wie ihm am besten dünkt. – Er komme!
Vorlage S. 8
228
Der siebente Geist erscheint in der Gestalt eines schönen Weibes.
Vorlage S. 8
229
GEIST.
Vorlage S. 8
230
Siehe!
Vorlage S. 8
231
MANFRED.
Vorlage S. 8
Historische Illustration zu Manfred
Kontextbild zum Werk. Historische Illustration zu „Manfred“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Mazeppa · Public domain Bildquelle ↗
232
O Gott! – und wenn es so ist, – wenn du nicht
Vorlage S. 8
233
Ein Wahnsinn und ein spöttisch Blendwerk bist,
Vorlage S. 8
234
Ich könnte glücklich sein, – lass dich umfassen, –
Vorlage S. 8
235
Wir wollen neu...
Vorlage S. 8
236
Der Geist verschwindet.
Vorlage S. 8
237
Nun ist mein Herz zermalmt!
Vorlage S. 8
238
Manfred fällt bewußtlos nieder.
Vorlage S. 8
239
Eine Stimme singt folgenden Beschwörungsgesang.
Vorlage S. 8
240
Wann der Mond im Strome schwimmt,
Vorlage S. 8
241
Wann um's Grab das Meteor
Vorlage S. 8
242
Und im Gras der Glühwurm glimmt,
Vorlage S. 8
243
Und das Irrlicht auf dem Moor;
Vorlage S. 8
244
Wann die Schnuppensterne fallen,
Vorlage S. 9
245
Wann der Eule Klagen hallen,
Vorlage S. 9
246
Wann das Laub auf stillem Baum
Vorlage S. 9
247
Schläft am dunklen Hügelsaum,
Vorlage S. 9
248
Dann soll meine Seele sich
Vorlage S. 9
249
Leise senken über dich.
Vorlage S. 9
250
Ob du tief im Schlafe seist,
Vorlage S. 9
251
Nimmer schlafen soll dein Geist;
Vorlage S. 9
252
Schatten giebt's, die nie erbleichen,
Vorlage S. 9
253
Und Gedanken, die nicht weichen.
Vorlage S. 9
254
Macht, die dir ein Rätsel ist,
Vorlage S. 9
255
Will, dass du nie einsam bist.
Vorlage S. 9
256
Wie gehüllt in Grabgewand,
Vorlage S. 9
257
Wie von einer Wolk' umspannt,
Vorlage S. 9
258
Weilest ewig du fortan
Vorlage S. 9
259
Unter dieses Zaubers Bann.
Vorlage S. 9
260
Ob es mich auch nimmer sähe,
Vorlage S. 9
261
Fühlt dein Auge meine Nähe,
Vorlage S. 9
262
Etwas, was dir unsichtbar
Vorlage S. 9
263
Ewig nahe bleibt und war.
Vorlage S. 9
264
Und wenn in geheimem Grauen
Vorlage S. 9
265
Dann du wagst dich umzuschauen,
Vorlage S. 9
266
Findest du erbebend nur
Vorlage S. 9
267
Deinen Schatten auf der Flur,
Vorlage S. 9
268
Und du fühlst in deiner Brust
Vorlage S. 9
269
Qual, die du verbergen musst.
Vorlage S. 9
270
Zaubersang und Zauberbuch
Vorlage S. 9
271
Tauften dich mit einem Fluch,
Vorlage S. 9
272
Und es wand ein Geist der Lüfte
Vorlage S. 9
273
Eine Schling' um deine Hüfte;
Vorlage S. 9
274
Eine Stimm' ist in den Winden,
Vorlage S. 9
275
Die dich hindert Trost zu finden,
Vorlage S. 9
276
Und vergebens hoffest du
Vorlage S. 9
277
Von der Nacht die stille Ruh',
Vorlage S. 9
278
Und am Tage wirst du flehn
Vorlage S. 10
279
Um der Sonne Untergehn.
Vorlage S. 10
280
Ich ließ aus deinen falschen Zähren
Vorlage S. 10
281
Saft, welcher Menschen tödtet, gähren;
Vorlage S. 10
282
Aus deinem Herzen presst' ich Blut,
Vorlage S. 10
283
Das schwarz im schwarzen Quell geruht;
Vorlage S. 10
284
Aus deinem Lächeln fing ich Schlangen,
Vorlage S. 10
285
Die dort sich wie im Pfuhl verschlangen;
Vorlage S. 10
286
Von deinen Lippen zapft' ich Gift,
Vorlage S. 10
287
Das all die andren übertrifft;
Vorlage S. 10
288
Von allen, die ich je gekannt,
Vorlage S. 10
289
War dies das stärkste, das ich fand.
Vorlage S. 10
290
Bei deines Schlangenlächelns Trug,
Vorlage S. 10
291
Bei deinem abgrundtiefen Lug,
Vorlage S. 10
292
Bei deines Auges frommem Meucheln,
Vorlage S. 10
293
Bei deiner starren Seele Heucheln,
Vorlage S. 10
294
Bei der Vollendung deiner Kunst,
Vorlage S. 10
295
Die dir selbst gab der Menschen Gunst,
Vorlage S. 10
296
Bei deiner Lust an Andrer Pein,
Vorlage S. 10
297
Bei deiner Brüderschaft mit Kain,
Vorlage S. 10
298
Zwing' ich dich nun, ruf' ich dir zu:
Vorlage S. 10
299
Sei deine eigne Hölle du!
Vorlage S. 10
300
Und auf dein Haupt gieß' ich die Schalen,
Vorlage S. 10
301
Die dich verdammt zu diesen Qualen:
Vorlage S. 10
302
Nicht zu schlafen, nicht zu sterben,
Vorlage S. 10
303
Dies Verhängnis sollst du erben:
Vorlage S. 10
304
Sehnend nach dem Tode schaun,
Vorlage S. 10
305
Immer vor dem Tode graun.
Vorlage S. 10
306
Sieh, des Zaubers Kraft beginnt schon,
Vorlage S. 10
307
Und die leise Kett' umspinnt schon,
Vorlage S. 10
308
Schon ergangen ist das Wort
Vorlage S. 10
309
An Gehirn und Herz: »Verdorrt!«
Vorlage S. 10
310
Zweite Scene.
Vorlage S. 10
311
Gegend der Jungfrau. Morgen. Manfred allein auf den Felsen.
Vorlage S. 11
312
MANFRED.
Vorlage S. 11
313
Die Geister, die ich rief, verlassen mich, –
Vorlage S. 11
314
Die Zauber, die ich lernte, täuschen mich, –
Vorlage S. 11
315
Das Mittel, das ich hoch hielt, quälte mich.
Vorlage S. 11
316
Ich bau' nicht mehr auf überird'sche Hülfe:
Vorlage S. 11
317
Kann sie Vergangnes ändern? – Und die Zukunft?...
Vorlage S. 11
318
Solang nicht das Vergangne Nacht bedeckt,
Vorlage S. 11
319
Sucht sie mein Forschen nicht. – O Mutter Erde!
Vorlage S. 11
320
Und du, frischglüh'nder Tag, und ihr, o Berge,
Vorlage S. 11
321
Weshalb so schön? – Ich kann euch doch nicht lieben!
Vorlage S. 11
322
Und du, o helles Auge dieses Alls,
Vorlage S. 11
323
Das über Alle sich aufthut und Allen
Vorlage S. 11
324
Ein Labsal ist, – du scheinst nicht in mein Herz!
Vorlage S. 11
325
Und du Gefels, auf dessen letztem Rand
Vorlage S. 11
326
Ich steh' und schau' am Saum des Gießbachs unten
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Die hohen Tannen eingeschrumpft zu Sträuchern
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In schwindelhafter Ferne, – wenn ein Sprung,
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Ein Schritt, ein Ruck, ein Hauch schon meine Brust
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Hintragen würd' an seinen fels'gen Busen
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Zu ew'ger Ruhe – warum zaudr' ich noch?
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Den Trieb empfind' ich, – dennoch stürz' ich nicht;
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Ich sehe die Gefahr, – doch weich' ich nicht,
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Und mein Gehirn schwirrt, – doch mein Fuß bleibt fest.
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Auf mir liegt eine Macht, die mich zurückhält
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Und mir's zum Schicksalszwange macht zu leben, –
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Wenn Leben heißen kann, die Geistesöde
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In mir zu tragen und das Grab zu sein
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Der eignen Seele! – denn ich gab es auf
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Mein Handeln zu entschuld'gen vor mir selbst, –
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Es ist des Bösen letzte Schwachheit. – Ja,
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Du wolkenspaltender, beschwingter Bote,
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Ein Adler fliegt vorüber.
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Deß froher Flug am höchsten steigt gen Himmel,
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Wohl magst du mir so nahe niederstoßen:
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Ich sollte deine Beute sein, ein Mahl
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Historische Illustration zu Manfred
Kontextbild zum Werk. Historische Illustration zu „Manfred“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Juliusz Kossak · Public domain Bildquelle ↗
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Für deine junge Brut; – du bist entflohn,
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Wohin das Auge dir nicht folgt, – doch deins
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Durchdringt die Tiefe noch, die Weit' und Höhe
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Mit alldurchbohrndem Blicke. – Schön! wie schön
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Ist diese ganze sichtbarliche Welt!
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Wie hehr in ihrem Tun und in sich selbst!
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Wir aber, die wir ihre Herrn uns wähnen,
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Halb Staub halb Gottheit, wir, zu Fall und Flug
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Gleich machtlos, sind mit unsrem Mischlingswesen
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Ein Widerstreit der Element' und atmen
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Den Atem der Erniedrung und des Stolzes;
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Erhabner Wille kämpft mit niedrigem
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Bedürfnis, bis das Fleisch am Ende siegt,
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Bis Menschen sind, was sie sich selbst nicht sagen
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Und Andern nicht vertrauen. – – Horch, das Lied!
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In der Ferne ertönt die Hirtenflöte.
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Natürliche Musik des Alpenrohrs!
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Denn hier ist Patriarchenleben nicht
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Ein Schäfertraum, – in freier Luft die Flöte,
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Vermischt mit süßem Glockenklang der Herden, –
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Die Seele tränk' ihr Echo gern! O wär' ich
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Die flücht'ge Seele eines holden Tons,
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Atmende Harmonie, lebend'ger Wohllaut,
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Stofflose Wollust! – dass ich lebt' und stürbe
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Im sel'gen Ton, der mich geboren hätte!
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Der Gemsjäger kömmt herauf.
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GEMSJÄGER.
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Hier sprang die Gems. Ihr flücht'ger Fuß entkam mir.
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Mein heutiger Gewinn bezahlt mir mein
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Halsbrechend Tagwerk schwerlich. – Wer ist da?
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Er scheint nicht meines Handwerks, und er hat
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Doch eine Höh' erreicht, die von den Jägern
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Die besten nur erklimmen. Seine Tracht
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Ist fein, sein Antlitz männlich, seine Haltung
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So stolz wie eines freigebornen Bauern.
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Ich will ihm näher steigen.
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MANFRED
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ohne den Andern zu bemerken.
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So zu sein,
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Ergraut von Qual, wie diese todten Fichten,
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Schlachtopfer eines Winters, astlos, saftlos,
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Verdorrter Stamm auf fluchgetroffner Wurzel,
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Die nur Bewusstsein der Verwesung nährt, –
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Und so zu sein, in Ewigkeit nur so,
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Nachdem es anders war! Durchfurcht von Runzeln,
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Die die Secunden pflügten, nicht die Jahre,
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Und Stunden, zu Jahrhunderten zermartert,
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Und doch nicht todt! – Du wüstes Eisgezack,
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Ihr Schneelawinen, die ein Hauch herabstürzt
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In bergesmächt'gen Wettern, – kommt! zermalmt mich!
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Ich hör' euch unaufhörlich oben, unten,
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In häuf'gen Donnern, doch ihr fahrt vorbei
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Und fallt auf Opfer, die noch leben möchten,
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Auf junge blüh'nde Wälder, auf die Hütten
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401
Und auf das Dorf harmlosen Hirtenvolks.
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402
GEMSJÄGER.
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403
Die Nebel fangen an thalauf zu ziehn;
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Ich will ihn warnen dort herabzukommen,
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405
Sonst kann er Weg und Leben noch verlieren.
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MANFRED.
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407
Aufbraut der Nebel um den Gletschern, – Wolken
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Ziehn kraus und schnell zur Höhe, weiß und schweflig,
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Wie Schaum vom aufgepeitschten Meer der Hölle,
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410
Deß Flut an ein lebendig Ufer brandet, –
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Statt Kies verdammte Köpf', – ich werde schwindlig.
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GEMSJÄGER.
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Ich muss behutsam gehn; – ein plötzlich Nah'n
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Würd' ihn erschrecken, und es scheint beinah,
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Als wank' er jetzt schon.
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MANFRED.
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Berge sind gefallen,
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Dass Wolken barsten und vor ihrem Stoß
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Die Bruder-Alpen bebten: sie erfüllten
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Das reife grüne Thal mit Schutt des Todes,
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Dämmten die Flüsse auf mit jähem Ruck,
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Die Flut zu Dunst zermalmend und die Quellen
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In andre Bahnen zwängend, – so – so macht' es
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In seinen alten Tagen der Mont Rosa –
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Warum stand ich nicht unter ihm?
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GEMSJÄGER.
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Hab' Acht!
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Dein nächster Schritt kann Tod sein! – Ihm zu Liebe,
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Der dich erschuf, steh' nicht an diesem Rande!
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MANFRED
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ohne ihn zu hören.
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Das wär' für mich ein passend Grab gewesen!
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Dann läge mein Gebein still in der Tiefe;
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Es würde nicht verstreut sein auf den Felsen,
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Ein Spiel der Winde, – so wie nun – wie nun
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Durch diesen Sprung – – Lebt wohl, ihr offnen Himmel!
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Schaut nicht so vorwurfsvoll auf mich herab,
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Ihr wart mir nicht bestimmt. – Empfang, o, Erde,
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Diese Atome...
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In dem Augenblicke, wo Manfred in den Abgrund springen will, hält ihn der Gemsjäger mit raschem Griffe zurück.
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GEMSJÄGER.
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Halt! verrückter Mann!
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Wenn auch des Lebens satt, besudle nicht
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Dies reine Thal mit deinem sünd'gen Blut.
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Hinweg mit mir! – ich lasse dich nicht los.
Vorlage S. 14
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MANFRED.
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Mein Herz ist todeskrank, – pack' mich nicht an, –
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Ich bin ganz Ohnmacht, – die Gebirge wirbeln
Vorlage S. 14
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Um mich, – ich werde blind, – wer bist du Mann?
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450
GEMSJÄGER.
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Das wirst du später hören! – fort mit mir!
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Die Wolken werden dicker, – komm, und stütz' dich; –
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Hier setz' den Fuß, – da, nimm den Stock, und klammre
Vorlage S. 14
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Dich an den Strauch; – nun gieb mir deine Hand
Vorlage S. 14
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Und halt dich fest an meinem Gürtel, – sachte!
Vorlage S. 14
456
In einer Stund' erreichen wir die Senne.
Vorlage S. 14
457
Komm, – bald gelangen wir auf festres Erdreich
Vorlage S. 15
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Und eine Art von Straße, die der Gießbach
Vorlage S. 15
459
Seit vor'gem Winter wusch. – Komm, – das war wacker!
Vorlage S. 15
460
Du solltest Jäger sein. – Komm, folge mir.
Vorlage S. 15
461
Während sie mühsam die Felsen herabsteigen, schließt die Scene.
Vorlage S. 15

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Bei jenem starken Fluch, der auf mir liegt, Bei dem Gedanken …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »Nachdem« in diesem Textausschnitt? »So zu sein, Ergraut von Qual, wie diese todten Fichten, Schlachtopfer eines Winters, astlos, saftlos, Verdorrter Stamm auf fluchgetroffner Wurzel, Die nur Bewusstsein der Verwesung nährt, – Und so zu sein, in Ewigkeit nur so, Nachdem es anders war!«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗

4. Welcher Ausschnitt enthält eine ausdrückliche Verneinung oder einen Ausschluss? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗

5. Was bedeutet »behutsam« in diesem Ausschnitt? »Ich muss behutsam gehn; – ein plötzlich Nah'n Würd' ihn erschrecken, und es scheint beinah, Als wank' er jetzt schon.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Wenn, wie du sagst, dein Wesen ist wie unsres, So hast du dies zur Antwort: was der Mensch Tod nennt, hat nichts mit unsrem Sein zu schaffen.« B: »Deß froher Flug am höchsten steigt gen Himmel,« C: »Ha, steht es so? – Geister der Erd' und Luft!«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Auf mir liegt eine …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Welche Sprecherangabe gehört im Kapitel zu diesen Worten? »Und fallt auf Opfer, die noch leben möchten,«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Wenn auch des Lebens satt, besudle nicht …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Ha, steht es so? – Geister der Erd' und Luft!«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Ha, steht es so? – Geister der Erd' und Luft!« und »Dies reine Thal mit deinem sünd'gen Blut«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Das schwarz im schwarzen Quell geruht«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
Textstelle nachlesen ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Die Lamp' ist aufzufüllen, doch selbst dann«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Ob es mich auch nimmer sähe, Fühlt dein Auge meine Nähe, Etwas, was dir unsichtbar Ewig nahe bleibt und war.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Du solltest Jäger sein. – Komm, folge mir.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autor und namentlich belegte Übersetzung sind nach den geprüften Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid und www.editura.de stellen Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.

Manfred

Lord Byrons Werke. 6 Bände in dreien, übers. v. Otto Gildemeister, Berlin: Verlag von G. Reimer, 1877. Byron, George Gordon Lord 2- Berlin

Das Werk Manfred von Byron, George Gordon Lord ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz

Originalsprache · Englisch

Vollständiger Werktext in der bezeichneten Originalsprache; Wortlaut und Interpunktion der digitalen Quellausgabe bleiben erhalten. Fremde Werke in Sammelbänden, Herausgebereinleitungen und ausdrücklich abgegrenzte Verlagsapparate werden nicht als Teil des Werkes wiedergegeben. Quellenedition und deutsche Übersetzung können unterschiedliche Schreibweisen und Kapitelgliederungen besitzen.

Byron, George Gordon Lord: Manfred. Originaltext nach Project Gutenberg, eBook 20158.

Autorschaft und Ausgabe: Byron, George Gordon Lord

Originaltext und Ausgabe ↗ · Project Gutenberg · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.