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Buch - Klosterberuf - Huber, Therese

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Originalwerk · Lesefassung

Klosterberuf

Huber, Therese · 1811

Klosterberuf von Huber, Therese. Volltext der angegebenen Ausgabe mit textbezogenen Leseaufgaben.

ErzählungKlasse 9–10 · 11–134 Abschnitte
Porträt von Huber, Therese; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Porträt · Huber, Therese · Johannes Schreiber, see [1] · Public domain Bildquelle ↗
Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und Wertvorstellungen im Unterricht einordnen.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Abschnitt 2 von 4

Vorbericht

1
Vorbericht
Vorlage S. 145
2
Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen in W. in Lithauen auf. Seine Frau war ihm bei dieser beschwerlichen Reise gefolgt, und von Petersburg aus der Frau von Bohuzsky, der Gemahlin des Castellans des Fürstbischofs von W., empfohlen. Dieser Titel: Castellan, bezeichnet in Polen ein ansehnliches Kronamt, aber auch einen Dienst, den der kleinere Adel bei dem größern bekleidet, und der oft die Aufsicht über einen so großen Umfang von Gütern in sich begreift, dass ihre Eigenthümer in dieser Rücksicht mit den größern deutschen Reichsfürsten hätten verglichen werden können. Dieses war bei dem Fürstbischof der Fall, und Bohuzsky, selbst aus einer sehr guten, aber verarmten Familie, mit der Tochter eines Grafen G–ky vermählt, ein angesehener Mann. Das gastfreie Haus dieses Mannes bot der jungen gebildeten Deutschen einen angenehmen Aufenthalt dar. Neben dem nationellen Charakter von Entschlossenheit, Lebhaftigkeit, Sinnlichkeit, Selbstsucht, den sie auch in diesem Kreise erblickte, fiel ihr, unter den zahlreichen schönen Weibern, die Tochter des Castellans aus einer ersten Ehe, ein noch sehr junges Mädchen, auf. Sie schien einer ganz andern Welt anzugehören, Hoheit und Hingebung, Kälte und Innigkeit wechselten in ihrem Wesen, und brachten eine sonderbare Disharmonie in Zügen hervor, bei denen die Natur den höchsten Einklang beabsichtigt hatte. Diese Sonderbarkeit zog Eugenie, so hieß unsere Reisende, an, sie näherte sich dem Mädchen Anfangs aus Neugier, bald verband sie sich ihr aber durch theilnehmende Freundschaft; und die nachfolgenden Blätter, Selbstbekenntnisse, welche die junge Polin für ihre Freundin aufsetzte, waren das Resultat dieser Verbindung. Die Fortsetzung ihrer Geschichte ist aus Eugeniens Feder – sie bildete sie aus Bruchstücken, die sie bei einer Reise nach Schlesien im Jahre 1807 einsammelte. Das Ganze musste unvollkommen bleiben, weil Bohuzsky's Tochter selbst und alle ihre Umgebungen nie daran dachten, dass ihr Schicksal in Zusammenhang sollte gereiht werden, es musste auch unvollkommen bleiben, weil der Zeitpunkt noch so nahe und die Umstände so wahr sind, dass man an vielen Orten den Zusammenhang der Schonung gegen Lebende und Todte aufopfern musste. Für ein fühlendes Herz wird aber doch einer daraus hervorgehen, den das Schicksal hineinlegte; es wird ein liebendes Gemüt erblicken, das, im Schoße der Unnatur seine höhere Bestimmung ahnend, die höchste Unnatur, das Klosterleben, zu erreichen strebt, weil es dort Mittel zu lieben und zu wirken vermuthet, ein Gemüt, dem das fürchterlichste Unglück seine Sehnsucht nach Wirksamkeit stillt, und das endlich, durch seinen innern Reichthum gestärkt, im liebenden Vergessen seiner selbst mit der Welt versöhnt wird.
Vorlage S. 145
Porträt von Huber, Therese; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Kontextbild zum Werk. Porträt · Huber, Therese · Johannes Schreiber, see [1] · Public domain Bildquelle ↗
3
Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil dem Leser an, um dessentwillen er sich jedem billigen Tadel gern aussetzt.
Vorlage S. 146

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Seine Frau war ihm bei dieser beschwerlichen Reise gefolgt, und von Petersburg …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Dieses war bei dem […] der Fall, und Bohuzsky, selbst aus einer sehr guten, aber verarmten Familie, mit der Tochter eines Grafen G–ky vermählt, ein angesehener Mann.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Das Ganze musste unvollkommen bleiben, weil Bohuzsky's Tochter selbst und alle ihre Umgebungen nie daran dachten, dass ihr Schicksal in Zusammenhang sollte gereiht werden, es musste auch unvollkommen bleiben, weil der Zeitpunkt noch so nahe und die Umstände so wahr sind, dass man an vielen«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Für ein fühlendes Herz wird aber doch einer daraus hervorgehen, den das Schicksal hineinlegte; es wird ein liebendes Gemüt erblicken, das, im Schoße der Unnatur seine höhere Bestimmung ahnend, die höchste Unnatur, das Klosterleben, zu erreichen strebt, weil es dort Mittel zu lieben und zu«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

5. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Sie schien einer ganz andern Welt anzugehören, Hoheit und Hingebung, Kälte und Innigkeit wechselten in ihrem Wesen, und brachten eine sonderbare Disharmonie in Zügen hervor, bei denen die Natur den höchsten Einklang […] hatte.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Das gastfreie Haus dieses Mannes bot der jungen gebildeten Deutschen einen angenehmen Aufenthalt dar.« B: »Die Fortsetzung ihrer Geschichte ist aus Eugeniens Feder – sie bildete sie aus Bruchstücken, die sie bei einer Reise nach Schlesien im Jahre 1807 einsammelte.« C: »Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen in W. in Lithauen auf.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Die Fortsetzung ihrer Geschichte ist aus Eugeniens Feder – sie bildete sie …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »endlich, durch seinen innern […] gestärkt, im liebenden Vergessen seiner selbst mit der Welt versöhnt wird«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

9. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Diese Sonderbarkeit zog Eugenie, so hieß unsere Reisende, an, sie näherte sich …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

10. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Dieser Titel: Castellan, bezeichnet in Polen ein ansehnliches Kronamt, aber auch einen Dienst, den der kleinere Adel bei dem größern bekleidet, und der oft die Aufsicht über einen so großen Umfang von Gütern in sich begreift, dass ihre Eigenthümer in dieser Rücksicht mit den größern deutschen […] hätten verglichen werden können.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Lies den Abschnittsbeginn: »Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen in W. in Lithauen auf. Seine Frau war ihm bei dieser beschwerlichen Reise […]« Welche Informationen sind hier bereits sicher, und welche Frage bleibt für dich offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne zwei Informationen, die sich tatsächlich aus dieser Passage ableiten lassen.
  • Trenne eine eigene Frage oder Vermutung klar vom Textbefund.
Textstelle nachlesen ↗

2. Fasse diese Textstelle in eigenen Worten zusammen: »Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen in W. in Lithauen auf. Seine Frau war ihm bei dieser beschwerlichen Reise […]« Was ist für ihr Verständnis besonders wichtig?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Gib die zentrale Aussage oder Situation wieder, ohne etwas hinzuzuerfinden.
  • Nenne eine Einzelheit aus der Passage, auf die sich deine Zusammenfassung stützt.
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3. Welche zwei Wörter dieser Passage hältst du für besonders wichtig? Begründe deine Auswahl. »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil dem Leser an, um dessentwillen er sich jedem billigen Tadel gern aussetzt.«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Zitiere beide Wörter genau.
  • Erkläre ihre Bedeutung im Zusammenhang und begründe deine Auswahl.
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4. Welche Information in dieser Passage solltest du dir für das Weiterlesen merken? »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil dem Leser an, um dessentwillen er sich jedem billigen Tadel gern aussetzt.«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Formuliere eine konkrete Information aus dem Text.
  • Erkläre, warum sie für dein Verständnis wichtig sein könnte; kennzeichne Vermutungen.
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5. Formuliere zu dieser Passage eine Frage, die sich mit dem Text beantworten lässt, und beantworte sie. »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil dem Leser an, um dessentwillen er sich jedem billigen Tadel gern aussetzt.«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Die Frage muss sich auf diese konkrete Passage beziehen.
  • Gib eine Antwort mit einem genauen Textbeleg.
Textstelle nachlesen ↗

6. Welche zwei Wörter dieser Passage hältst du für besonders wichtig? Begründe deine Auswahl. »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil dem Leser an, um dessentwillen er sich jedem billigen Tadel gern aussetzt.«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Zitiere beide Wörter genau.
  • Erkläre ihre Bedeutung im Zusammenhang und begründe deine Auswahl.
Textstelle nachlesen ↗

7. Vergleiche diese beiden Stellen: »Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen […]« und »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil […]«. Welche Gemeinsamkeit oder welchen Unterschied kannst du am Wortlaut zeigen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne eine nachvollziehbare Gemeinsamkeit oder einen Unterschied.
  • Belege beide Seiten des Vergleichs; unterstelle keine Entwicklung, die der Text nicht zeigt.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

8. Am Abschnittsende steht: »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil dem Leser an, um dessentwillen er sich jedem billigen Tadel gern aussetzt.« Was ist hier geklärt, und was bleibt offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf den Schluss dieses Abschnitts, nicht auf dein Vorwissen über das ganze Werk.
  • Falls die Stelle nichts eindeutig klärt, begründe auch das mit dem Text.
Textstelle nachlesen ↗

9. Prüfe deinen ersten Leseeindruck an Anfang und Ende: »Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im […]« / »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er […]«. Würdest du deine erste Einschätzung jetzt verändern? Begründe.

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne deine ursprüngliche Einschätzung oder Leseerwartung.
  • Verwende mindestens einen Textbeleg für deine jetzige Einschätzung.
  • Sowohl eine veränderte als auch eine bestätigte Einschätzung ist möglich.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen in W. in Lithauen auf.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Diese Sonderbarkeit zog Eugenie, so hieß unsere Reisende, an, sie näherte sich dem Mädchen Anfangs aus Neugier, bald verband sie sich ihr aber durch theilnehmende Freundschaft; und die nachfolgenden Blätter, Selbstbekenntnisse, welche die junge Polin für ihre Freundin aufsetzte, waren das Resultat dieser Verbindung.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Dieser Gesichtspunkt rechtfertigt keinen der zahlreichen Mängel dieser Geschichte, er entschuldigt keinen, er zeigt nur den Theil dem Leser an, um dessentwillen er sich jedem billigen Tadel gern aussetzt.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Originalautor vor 1956 verstorben. TextGrid kennzeichnet die zugrunde liegenden reinen Texte als gemeinfrei; Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE mit Namensnennung TextGrid und www.editura.de. Das Werk Klosterberuf von Huber, Therese ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de, und wird unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland veröffentlicht. Der zugrunde liegende literarische Reintext ist gemeinfrei. TextGrid wurde vom BMBF gefördert (Förderkennzeichen 01UG1203A).

Die Extraktion erfasst alle Textpositionen der gelieferten Quelldatei; dies ersetzt keinen vollständigen Vergleich mit dem historischen Druck. Offene Kapitelaufgaben dienen der Selbstprüfung und sind keine automatisch bewertete Interpretation.

Klosterberuf

Therese Huber: Erzählungen. Herausgegeben von Viktor Aimé Huber, Theil 1–6, Leipzig: F. A. Brockhaus, 1830–1833. Huber, Therese 145- Leipzig

Das Werk Klosterberuf von Huber, Therese ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; reine Originaltexte gemeinfrei Lizenz

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.