Gustavs Verirrungen von Fischer, Caroline Auguste. Volltext der angegebenen Ausgabe mit textbezogenen Leseaufgaben.
RomanKlasse 9–10 · 11–137 Abschnitte
Gustavs Verirrungen – historische Buchseite — Historische Druckseite zum Vergleich mit der Lesefassung. · Caroline Auguste Fischer · Public domainBildquelle ↗
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Ich war achtzehn Jahr alt, und die ganze Welt lag wie ein Paradies vor mir. Meine Familie, meine Figur, mein Vermögen, alles versprach mir die glänzendsten Aussichten.
Meine Aeltern waren sehr frühzeitig gestorben, und ich wurde bey einer Tante erzogen. Sie war seit vielen Jahren Wittwe und außerordentlich reich. Meine Vormünder hatten mich ihr gänzlich überlassen, und sie machte ihren Abgott aus mir.
Meine Figur war bezaubernd, und ich floss von Gesundheit über. Ich schien alle Reitze der Jugend und die ganze Kraft eines Mannes zu haben. Aber mein Temperament war noch unentwickelt, und ein rasches Pferd war mir lieber, als alle Mädchen in der Welt.
Doch die Natur blieb ihrem Plane getreu, und mein ganzes Wesen verwandelte sich. Ein neues Blut schien meine Adern zu durchströhmen, ein neues Herz in meiner Brust zu klopfen. Alle Bilder des Lebens schienen mir gleichsam aus der Dämmerung hervorzutreten, und eine Menge unbekannter Empfindungen wachten plötzlich in meiner Seele auf.
Ohne zu wissen, was mir fehlte, fing ich an eine Leere, eine Unruhe, eine Sehnsucht zu fühlen, die mich unglücklich machte. Alle meine vorigen Beschäftigungen, alle meine bisherigen Vergnügungen konnten mich nicht mehr befriedigen. Alle meine Gedanken und Empfindungen schienen einem geheimnißvollen Ziele zuzufliegen, und alle Pulse meines Körpers klopften demselben mit Ungeduld entgegen.
Eine halbe Stunde von unserm Guthe lag ein Städtchen, das von jeher sehr viel Anziehendes für mich gehabt hatte. Oft fand ich mich mitten zwischen den kleinen reinlichen Häusern, ohne zu wissen, wie ich dahin gekommen war. Träumend ging ich dann in den Gasthof, ließ mein Essen unter die große Linde bringen, und bezahlte der dicken Wirthin gern die doppelte Zeche; wenn sie mir nur erlaubte, so wenig als möglich auf ihr Geschwätz zu antworten.
Nein, man sage, was man wolle! es giebt Ahnungen. – Unter dieser Linde .... doch welch eine Ausschweifung! Zurück: zu dem schönsten Abende meines Lebens!
Es war ein Mayabend. Ich drängte mich mit meinem Pferde durch duftende Hecken, und jeder Athemzug vermehrte die Lebensfülle, die meine Brust mit schmerzhaftem Entzücken hob. Achtzehn Jahre und der May! – was brauche ich mehr zu sagen? – –
Schon erblickte ich die Linde; aber es war nicht mehr die sehnsüchtige Träumerey, die mich vormals bey ihrem Anblicke ergriff. Ich zitterte vor brennender Ungeduld, und sprengte mit dem heftigsten Galloppe in den Gasthof hinein.
Da flohen zwei weiße Gestalten vor mir auf die Wiese. Die letzte schlug die kleine Gatterthüre schnell hinter sich zu – aber wie glücklich! ihr Kleid ward von der Thüre festgehalten.
»Ach!« rief sie – und ein Engelgesicht strahlte mir entgegen. »Ach!« – rief ich – und der Zügel sank mir aus der Hand. Ich vergaß ihr zu helfen, und sie vergaß ihr Kleid, vergaß, dass sie fliehen wollte. –
Endlich erwachte ich, sprang vom Pferde und eilte die Thür zu öffnen. Sie stammelte etwas von Dank und erröthete. Ohne zu wissen, was ich that, drückte ich einen brennenden Kuß auf das Kleid, aber plötzlich fühlte ich es von meinen Lipven entfliehen, und als ich wieder aufblickte, war auch sie verschwunden.
»Wo bleibst du denn Marie?« – rief eine Stimme hinter der Laube – »Marie!« – wiederholte ich – und streckte meine Arme sehnsuchtsvoll nach der Laube aus. Aber wie? sah, hörte mich auch jemand? – der Gedanke trieb mir alles Blut in die Wangen, ich hatte nicht den Muth der Stimme zu folgen, und schlich träumend zu meiner Linde zurück.
Die dicke Wirthin hatte mich schon erwartet und kreischte mir nun zärtliche Vorwürfe wegen meines schnellen Reitens entgegen. Aber ob ich mich gleich dem Streicheln ihrer unsaubern Hände Preis gab; so konnte ich doch keine befriedigende Nachricht wegen der Frauenzimmer von ihr erhalten. Im Gegentheil klagte sie sehr bitter über ihr geheimnißvolles Wesen, und meinte: es müsse – da sie eine Wohnung auf dem Lande suchten – mit ihrem Stande wohl nicht viel zu bedeuten haben. –
»Auf dem Lande!« – wiederholte ich, und plötzlich keimte in meinem Herzen die Hoffnung auf. Entzückt überließ ich mich diesem Gedanken, und hörte nicht mehr auf das Geschwätz der Wirthin. Sie begriff endlich, dass sie keine Antwort mehr von mir erwarten konnte, und ließ mich nun mit meinen Plänen allein.
Mit welchen Plänen! es galt nichts Geringeres als Marien die Wohnung meiner Tante anzubieten. Aber wie? – durch wen? – nun durch wen anders als durch mich selbst? – war ich nicht schön und liebenswürdig? sagte mir meine Tante das nicht täglich? – hatten es mir die Blicke der Mädchen nicht oft genug wiederholt? und musste ich nicht auf Marien selbst einen vortheilhaften Eindruck gemacht haben? –
»Es kann nicht fehlen!« – sagte ich – und eilte im Fluge auf die Wiese. Aber wo blieb mein Muth und meine Selbstgenügsamkeit als mir die Graziengestalt entgegen kam! – ich zitterte so heftig, dass ich genöthigt war, mich an einen Baum zu lehnen; und so, mit dem Huthe in der Hand, in der Stellung eines demüthig Bittenden, erwartete ich sie.
Was ich sagte? was man mir antwortete? in der That, ich weiß es nicht mehr. Ich fand mich mit einem Mahle unter der Linde, Marien gegenüber. Freilich ward mein Antrag verworfen, freilich ahnete ich den Schmerz, der meiner wartete: aber voll seeliger Trunkenheit in Mariens Nähe, wie hätte eine unangenehme Empfindung die herrschende bey mir werden können! –
Aber jetzt stand Marie auf. »Du siehst sie nicht wieder« – dachte ich, und mein Rausch war verschwunden. – Mit dem äußersten Ungestüm, die Augen unverwandt auf Marien – als wollte ich sie damit festhalten – gerichtet, ergriff ich die Hand ihrer Begleiterinn.
»Wäre es möglich Madam« – sagte ich mit einem Tone der das Mittel zwischen Befehl und Bitte war – »wäre es möglich dass Sie mir Ihren künftigen Aufenthalt verbergen, dass sie mir die Erlaubnis, Sie wieder zu sehen, versagen könnten?«
»Mein Pferd!« – rief ich, aus meiner Betäubung erwachend der Wirthinn entgegen – und stürmte – ohne mich weiter durch ihre Fragen aufhalten zu lassen – aus dem Städtchen hinaus.
Wie heftig erschrack meine gute, schwache Tante, als sie mich blas und entstellt in ihr Zimmer treten sah. Das ganze Haus gerieth in Bewegung. Es wurden Expresse zu dem Arzte und zu dem Chirurgus gesandt, und mir selbst schien es von Augenblicke zu Augenblicke gewisser: dass meine Gesundheit dieser heftigen Erschütterung nicht widerstehen würde.
»Nein ich dulde es nicht« – rief ich aus – ich lasse sie mir nicht entreißen! ich will wissen, wer sie ist, wo sie bleibt, und wenn die ganze Welt sich dawider setzte!«
»Wer denn? – sagte meine Tante – zitternd vor Angst. »Wer denn?« – liebstes Kind! – ich will ja den Augenblick Anstalt machen. Ach hätte ich doch nur Ludwig nicht weggeschickt!«
»Nicht Ludwig, nicht Sie, kein Mensch kann mir helfen!« – rief ich, indem ich mich verzweiflungsvoll auf das Sopha warf und, taub gegen ihre Bitten, in ein langes, mürrisches Stillschweigen mich vertiefte.
»O ja! – unterbrach sie mich – indem sie herzhaft vortrat und mir ein paar große schwarze Augen entgegenleuchten ließ; die keinen Augenblick an ihrer Allmacht zu zweifeln scheinen – »Das Pferd ist so eben in den Stall gebracht.«
»Die neue Kammerjungfer« – sagte sie entschuldigend. – »Aber« – fuhr sie mit einer bittenden Miene fort – »liebster Gustav! wäre es denn nicht möglich? dass Du vorher etwas ausruhen könntest?« –
»Das dächte ich auch« – fiel das grüne Corsettchen ein, und würde seine Beredtsamkeit aufs neue geübt haben; wenn nicht meine Tante mit der Hand auf die Thüre gedeutet hätte.
Wir berathschlagten bis tief in die Nacht und meine Tante entschloß sich, an Mariens Begleiterinn zu schreiben. Sie trug ihr in den schmeichelhaftesten Ausdrücken unser Landguth, und wenn sie dies nicht annehmen wollte, einen sehr angenehmen Meyerhof an, der eine Viertelstunde davon entfernt lag.
Noch vor Tagesanbruch ward ein Bothe mit diesem Schreiben abgeschickt, und mit einem Herzklopfen, das mir fast den Atem benahm, hörte ich ihn vom Hofe reiten. »Ach!« – dachte ich – »welch eine Antwort wird er dir bringen?«
»Wird es denn nimmermehr Tag werden!« – rief ich aus – indem ich die Thüre des Balkons auseinander schlug und mich trotzig – als müsse die Sonne meinen Befehlen gehorchen – auf das eiserne Gitter lehnte. Aber ach! noch verweilte die Sonne! – noch war kein Bothe zu hören. Halb vier Uhr war er weggeritten, jetzt repetirte meine Uhr – wie? sollte sie unrecht gehen? – erst vier!! – ach! das begriff ich nun wohl: vor einer Stunde war keine Antwort zu hoffen.
Unmuthsvoll streckte ich mich auf das Sopha, und der junge Despot, welcher vor einigen Augenblicken der Sonne gebiethen wollte; lag nun bald vom Schlummer überwunden, seiner Stärke, wie seiner Schwäche sich nicht mehr bewusst.
»Ach ich bin verloren! ich bin ein unglücklicher Mensch!« – Mit diesen Ausrufungen übertäubte ich jetzt alle Trostgründe meiner Tante.
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Kontextbild zum Werk. Gustavs Verirrungen – historische Buchseite — Historische Druckseite zum Vergleich mit der Lesefassung. · Caroline Auguste Fischer · Public domainBildquelle ↗
Doch endlich legte sich der Sturm, ich fing an mich zu sammeln, und sah nun freilich wohl ein: dass meine Lage bey weitem nicht so hoffnungslos war; als sie es anfangs geschienen hatte, dass sich noch mancher bedeutender Vorteil von Mariens Nähe ziehen ließe, und dass es nichts weniger als unmöglich sein würde, sie zu sehen; ohne von ihr gesehen zu werden.
Das unterscheidentste Kennzeichen der ersten, so wie der wahren Liebe – vielleicht sind diese beiden Worte gleichbedeutend – ist Genügsamkeit. Es bedurfte nichts als die Hoffnung, Marien sehen und beobachten zu können; um den schwärzesten Unmuth durch die beseeligendste Phantasie zu verdrängen.
Den folgenden Abend wollten die Frauenzimmer nach dem Pachtergütchen abgehen: ich eilte daher, mich noch zuvor an dem Anblicke der Zimmer zu laben, welche nun bald alle meine Wünsche in sich schließen sollten. Meine Tante machte alle Vorkehrungen zur Einrichtung des kleinen Hauses: aber ob ich gleich jetzt zum ersten Mahl etwas der Dankbarkeit ähnliches für sie empfand; so war es mir dennoch nicht möglich, meine Begierde bis zu ihrer Abreise bezähmen zu können, und ich sprengte vom Hofe, noch ehe ihr Wagen vorgefahren war.
Ach, Marie sollte sie bewohnen! – hier ein Clavier, dort ein Sopha, gegenüber ein grünes, seidnes Bettchen. Lange schon hatte ich es mit trunknem Auge betrachtet – endlich wagte ich es, mich zu nähern, die Vorhänge zu öffnen, und – plötzlich von einer Menge unbekannter Empfindungen ergriffen – sank ich mit einem Strohme von Thränen darauf hin.
Das Geräusch eines Wagens weckte mich endlich aus meinem Taumel. Es war meine Tante, die, mit einer wirklich rührenden Sorgfalt nun alles anwendete, das einfache Häuschen zu einem kleinen Elysium umzubilden.
Indessen durchlief ich das ganze Gebieth, umarmte den Pachter, seine Frau, und alles, was mir in den Weg kam, beschenkte die Kinder, liebkosete dem Hunde, lachte und weinte, fragte, und hörte keine einzige Antwort. Ach, ich war glücklich, unaussprechlich glücklich! was kann man mehr sein? –
Aber nun kam es darauf an, einen Ort aufzufinden, von welchem aus ich Marie beobachten könnte. Nach langem Suchen fiel meine Wahl auf eine große dickbelaubte Eiche, Mariens Zimmer gegen über. Zwar trennte sie ein Bach von dem Häuschen, aber ich konnte von ihrem Gipfel den Garten und beinahe das ganze Gütchen übersehen.
Mehr als einmal bestieg ich sie, und berauschte mich in der reinen Lust, die ihre Zweige belebte. Je höher ich stieg, desto mehr schienen sich meine Empfindungen zu läutern, desto ruhiger klopfte mein Herz, und desto fester ward mein Entschluss: nichts zu tun, wodurch ich mich Mariens Liebe unwürdig machen könnte.
»Der Wagen! sie kommen, sie kommen!« – rief mein Heinrich, den ich auf den Weg geschickt hatte, mir am folgenden Abend entgegen. Mit einem Sprunge war ich aus Mariens Fenster, über den Bach, und schnell bis zum äußersten Gipfel meiner Eiche hinauf.
Der Wagen hielt, Heinrich öffnete den Schlag, und – o Gott, wie ward mir! – umfasste Marie mit einer unerhörten Dreistigkeit, und hob sie, wie im Triumphe, aus den Wagen.
»Wer ist er, mein Freund?« – fragte Mariens Begleiterin, und Mariens Auge ruhte auf der herkulischen Gestalt. – Ach, wie mir der Gedanke das Herz zerriss! er war doch noch männlich schöner, als ich – freilich auch ein Jahr älter. –
»Ich bin des Pachters Sohn,« – antwortete er mit einem Anstande, der mich zur Verzweiflung brachte, – »der junge Herr und ich wir sind Milchbrüder, und nun soll ich ihn begleiten, wenn er auf Reisen geht. Sollte noch irgend etwas fehlen,« – fuhr er fort, indem er die Hausthür öffnete – »so will ich bitten, dass Ihro Gnaden mich mit Ihren Befehlen beehren: es wird augenblicklich herbeygeschafft werden.«
Jetzt waren sie im Hause, und jetzt kochte mein Blut. Wie viel kostete es mich auf meiner Eiche den Augenblick abzuwarten, wo Marie in ihr Zimmer treten würde! – ach, ein Augenblick, nach dem ich so lange geschmachtet hatte. Endlich öffnete sich die Thür, und – sollte ich meinen Augen trauen! – nur Marie und Heinrich traten herein, und sogleich schloss sich die Thüre wieder.
Mariens Blick fiel zuerst auf einen großen Rosenstrauch, den ich auf ihren Tisch hatte setzen lassen. Sogleich pflückte Heinrich die schönste Rose davon ab. »Ach, Schade!« – rief Marie. »Schade?« – wiederholte Heinrich – indem er ihr die Blume anboth – »o mein Gott! was wäre wohl Schade!« – und seine großen, brennenden Augen vollendeten die Ausrufung.
Jetzt trat das andere Frauenzimmer in die Thür, und jetzt konnte ich mich nicht mehr halten. Unvermerkt sprang ich vom Baume, und eilte den Verräther – so nannte ich ihn in meinem Herzen – aufzusuchen, und ihn augenblicklich zur Rede zu stellen.
»Hier her!« – sagte ich im gebietherischen Tone, als er um die andere Ecke des Gartens biegen wollte – »wer hat dir erlaubt, in Mariens Zimmer zu treten?«
»Was wirst du, Gustav?« – wiederholte er, indem er ruhig vor mich hin trat – und plötzlich fiel mir die große Narbe in die Augen, die er davon trug, als er mich – ich war damals zehn Jahr alt – vom Pferde riss, in dem Augenblicke, da ich in Gefahr war, geschleift zu werden.
Nein, ich war nicht böse! – verzärtelt, verzogen, heftig, aufbrausend war ich; keinen Widerspruch konnte ich dulden: darum hatte man auch Heinrich schon vor drei Jahren aus der Gegend entfernt. Aber jetzt, da er, mit so mannichfaltigen Kenntnissen bereichert, zurückkehrte, so fest und doch so sanft, so männlich und doch so kindlich sich anschließend – jetzt musste ich ihn lieben.
Er. Ey nun, das lässt sich nicht gut sagen! genug – das war nicht zu verkennen – ihr Auge suchte etwas, was es nicht fand – sie war unruhig, und wollte es verbergen. – Nun? warum denn mit einem Male wieder so tiefsinnig?
Er. Allerdings! alles Unschuldige, alles, was weder mir noch andern schaden kann, thue ich ohne Bedenken, wenn mich meine Neigung dazu treibt. Oder – wie ich vorhin so leichtfertig weg sagte – wenn ich es nicht lassen kann.
Ich. Du darfst sie nie wieder anrühren. – Wie du schweigst? – Heinrich, was sagtest du vorhin? Du würdest nie etwas Schädliches tun – sieh, dies wäre sehr schädlich; denn, bey Gott, dein oder mein Leben! –
»Wecke mich ehe die Sonne aufgeht« – hatte ich zu Heinrich gesagt. Aber noch ehe Heinrich erwachte war ich auf dem Wege zu meiner Eiche. Ach Mariens Vorhänge waren dicht geschlossen, alles lag noch im tiefen Schlummer, auch die Sonne verweilte und nur der freundliche Haushund kam mir schmeichelnd entgegen gesprungen.
Ich bestieg meine Eiche, und beschloss: sobald die Sonne hinter dem Berge hervorgegangen sein würde, Marien mit meiner Flöte zu wecken. Aber schon lange war das liebliche Thal erleuchtet; und noch zitterten meine Lippen unentschlossen an der Flöte.
Wie? sollte ich ihren Schlummer unterbrechen! – ich konnte es nicht wollen, ich konnte es nicht lassen – anfangs stahlen sich nur einzelne Töne aus der Flöte: aber ehe ich es gewahr wurde bewegten sich meine Finger unwillkührlich, und bald fand ich mich mitten in einem Adagio, in welches sich meine ganze Seele ergoß.
Mariens Vorhänge bewegten sich, meine Flöte schwieg, und von dickbelaubten Zweigen beschattet; starrte ich jetzt unverwandt nach ihrem Fenster. Jetzt öffnete es sich. O Gott! wie ward mir! Sie war es selbst. –
Ohne zu wissen was ich that, breitete ich meine Arme aus – und ach, da ließ ich meine Flöte fallen. Aber wie glücklich! Marie bemerkte es nicht, und noch ehe ich mich von meinem Schrecken erholen konnte – sah ich sie in den Garten treten: wahrscheinlich um den unsichtbaren Flötenspieler zu suchen.
Welch ein Zauber liegt doch in einer vollendeten weiblichen Schönheit! – jede thierische Begierde verstummt, die Seele versinkt in tiefe Ruhe, und der sinnlichste Mensch begreift bey ihrem Anblicke: dass es noch etwas wünschenswertheres als Sinnlichkeit gebe.
Marie durchsuchte den ganzen Garten. Endlich kam sie an eine kleine Brücke die über den Bach nach der Wiese führte; wo mich meine Eiche vor ihren Augen verbarg. Sie schien unentschlossen: ob sie sich über die Brücke wagen sollte – aber ein Bologneserhund, der sie begleitete, war ihr schon zuvorgekommen. Er tummelte sich mit einem Stück Holze – o Himmel es war meine Flöte! – auf der Wiese herum.
»Eine Flöte!« – rief Marie; und eilte schnell hinter dem Hunde her. Aber jedes Mal wenn sie nahe daran zu sein glaubte ihn zu erhaschen; machte er sich plötzlich mit possierlichen Sprüngen auf und davon.
Jetzt näherte sich der Hund dem Bache, und jetzt wollte Marie das Aeußerste versuchen: aber indem sie sich hinüber beugte um die Flöte zu retten, verlor, sie das Gleichgewicht und sank tief in das hohe Schilf hinein.
Ich. Ich werde es halten! ich werde es von nun an halten; und sollte es mir das Leben kosten! – aber um Gottes Willen sprechen Sie nicht von Abreisen, von Entfernung!
Ich. Marie! theure Marie! ich heiße Gustav. – Sie lächeln? – o Marie! ein einziges Mal, nur ein einziges Mal sagen Sie: Gustav ich hasse dich nicht – – Marie hassen Sie mich? – Marie! Marie! können Sie mich lieben? – –
»Bereuen Sie es Marie?« sagte ich, indem ich ängstlich ihre Hand ergriff – o Marie! nur das einzige Wort! – Wer weiß ob wir uns wieder sehn – Marie! bereuen Sie es? –
Sie schwieg – aber noch eine Secunde und alles war verwandelt. – Dieser Blick! dieser Händedruck! – sie war fort, aber der Himmel blieb in meinem Herzen.
Heinrich kam mir mit Vorwürfen entgegen. In einer andern Stimmung würden sie mich aufgebracht haben – Jetzt aber ließ ich ihn gelassen fort reden. Erst lange nachdem er mir mehrmals die wahrscheinlichen Folgen meiner Unvorsichtigkeit vorgestellt hatte; fing ich an mein Unglück zu begreifen.
Als ich mich den andern Morgen nach einer durchwachten Nacht, wieder auf den Weg zu meiner Eiche machte: kam mir Heinrich mit einem blassen und verstöhrten Gesicht entgegen.
Er ging, und kam mit der Antwort zurück: es sei heute unmöglich. »Aber morgen« – rief ich. – »Auf morgen – sagte er – habe man weder ab noch zusagen wollen.«
»Meine Flöte«! – rief ich – meine verdammte Flöte ist an Allem Schuld! und jetzt würde ich sie an einem Baume zerschmettert haben, wenn sie mir Heinrich nicht entrissen hätte.
Gieb mir sie wieder – sagte ich wehmüthig; indem ich mich unter meine Eiche warf – gieb mir sie wieder! ich liebe sie doch noch: denn nur sie kann sagen was ich leide.
Heinrich bezeigte mir sein Mitleid; aber es rührte mich nicht. In Wehmut versunken, saß ich an meine Eiche gelehnt, die Augen unverwandt auf Mariens Fenster gerichtet.
»Es kann nicht schlimmer werden als es schon ist«! – rief ich endlich; indem ich mich aufrafte. Wenigstens will ich sie noch einmal sehen! werde daraus was da wolle! –
Jetzt war ich an Mariens Fenster. Ich wusste dass es sich nach innen öffnete. Mit einer Art von Verzweiflung stieß ich dagegen. Es musste nicht recht geschlossen gewesen sein; denn es sprang augenblicklich auf, und Marie fiel mit einer Ausrufung des Schreckens in ihren Sessel zurück.
Ich bedeckte ihre Hand mit brennenden Küssen; und beschwor sie: ihre Abreise wenigstens um einige Tage zu verzögern; als plötzlich ein Geräusch an ihrer Thüre entstand.
»Ein Andenken Marie!« – rief ich; und Liebe und Verzweiflung kämpften in meinem Herzen. »Ein Andenken«! – wiederholte ich; und versuchte einen goldnen Ring von ihrem Finger zu ziehen. Das Geräusch verstärkte sich, ihre Hand konnte nicht widerstehen – der Ring war mein! – noch einen Blick in das Himmelauge, und ich war verschwunden.
Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.
Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.
Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.
1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Oft fand ich mich mitten zwischen den kleinen reinlichen …«
2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Aber ob ich mich gleich dem Streicheln ihrer unsaubern Hände Preis gab; so konnte ich doch keine […] Nachricht wegen der Frauenzimmer von ihr erhalten.«
3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »»O Heinrich!« – rief ich erschrocken – »also thust du doch manchmal etwas blos weil du es nicht lassen kannst!« –«
4. Welcher Ausschnitt kennzeichnet eine Aussage ausdrücklich als Möglichkeit oder Vermutung? Achte auf die Formulierung; entscheide nicht, ob die Aussage tatsächlich wahr ist.
6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse.
A: »»Ach!« rief sie – und ein Engelgesicht strahlte mir entgegen.«
B: »Ach, Marie sollte sie bewohnen! – hier ein Clavier, dort ein Sopha, gegenüber ein grünes, seidnes Bettchen.«
C: »»Können Sie mir verzeihn!« – sagte ich und umfasste ihre Knie.«
8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Marie bemerkte es nicht, und noch ehe ich mich von meinem Schrecken erholen konnte – sah ich sie in den Garten treten: […] um den unsichtbaren Flötenspieler zu suchen.«
2Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte
1. Lies den Abschnittsbeginn: »Ich war achtzehn Jahr alt, und die ganze Welt lag wie ein Paradies vor mir. Meine Familie, meine Figur, mein Vermögen, alles versprach mir die glänzendsten Aussichten.« Welche Informationen sind hier bereits sicher, und welche Frage bleibt für dich offen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne zwei Informationen, die sich tatsächlich aus dieser Passage ableiten lassen.
Trenne eine eigene Frage oder Vermutung klar vom Textbefund.
2. Fasse diese Textstelle in eigenen Worten zusammen: »»O alle mögliche! alle mögliche Bedingungen« – rief ich, und sprang vom Sopha auf.« Was ist für ihr Verständnis besonders wichtig?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Gib die zentrale Aussage oder Situation wieder, ohne etwas hinzuzuerfinden.
Nenne eine Einzelheit aus der Passage, auf die sich deine Zusammenfassung stützt.
3. Prüfe, ob es in dieser Passage um Gerechtigkeit oder Verantwortung geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »»Meine Flöte«! – rief ich – meine verdammte Flöte ist an Allem Schuld! und jetzt würde ich sie an einem Baume zerschmettert haben, wenn sie mir Heinrich nicht entrissen hätte.«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
4. Prüfe, ob es in dieser Passage um Wahrheit oder Vertrauen geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »»Sie vergessen mein Herr« – erwiederte sie mit Kälte, – »dass man Gründe haben kann, gewisse Dinge zu verschweigen.« –«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
5. Prüfe, ob es in dieser Passage um Angst oder Unsicherheit geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »»Sie haben?« – fragte ich – und streckte die Hand zitternd nach dem Briefe aus. –«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
6. Prüfe, ob es in dieser Passage um Nähe oder Gefühle geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Er. Ey das versteht sich! ich liebe sie ja schon jetzt.«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
7. Vergleiche diese beiden Stellen: »»O alle mögliche! alle mögliche Bedingungen« – rief ich, und sprang vom Sopha auf.« und »Ich bestieg meine Eiche, und beschloss: sobald die Sonne hinter dem Berge hervorgegangen sein würde, Marien mit meiner Flöte zu […]«. Welche Gemeinsamkeit oder welchen Unterschied kannst du am Wortlaut zeigen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne eine nachvollziehbare Gemeinsamkeit oder einen Unterschied.
Belege beide Seiten des Vergleichs; unterstelle keine Entwicklung, die der Text nicht zeigt.
8. Am Abschnittsende steht: »Da fällt eine Träne auf meine Hand – sie gehört der ersten Liebe – wer darf sie tadeln?« Was ist hier geklärt, und was bleibt offen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf den Schluss dieses Abschnitts, nicht auf dein Vorwissen über das ganze Werk.
Falls die Stelle nichts eindeutig klärt, begründe auch das mit dem Text.
9. Prüfe deinen ersten Leseeindruck an Anfang und Ende: »Ich war achtzehn Jahr alt, und die ganze Welt lag wie ein Paradies vor mir. Meine Familie, meine Figur, mein […]« / »Da fällt eine Träne auf meine Hand – sie gehört der ersten Liebe – wer darf sie tadeln?«. Würdest du deine erste Einschätzung jetzt verändern? Begründe.
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne deine ursprüngliche Einschätzung oder Leseerwartung.
Verwende mindestens einen Textbeleg für deine jetzige Einschätzung.
Sowohl eine veränderte als auch eine bestätigte Einschätzung ist möglich.
3Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte
Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.
Niveau 1 · Einstieg
1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Ich war achtzehn Jahr alt, und die ganze Welt lag wie ein Paradies vor mir.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Der Wagen hielt, Heinrich öffnete den Schlag, und – o Gott, wie ward mir! – umfasste Marie mit einer unerhörten Dreistigkeit, und hob sie, wie im Triumphe, aus den Wagen.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Da fällt eine Träne auf meine Hand – sie gehört der ersten Liebe – wer darf sie tadeln?«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Originalautor vor 1956 verstorben. TextGrid kennzeichnet die zugrunde liegenden reinen Texte als gemeinfrei; Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE mit Namensnennung TextGrid und www.editura.de. Das Werk Gustavs Verirrungen von Fischer, Caroline Auguste ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de, und wird unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland veröffentlicht. Der zugrunde liegende literarische Reintext ist gemeinfrei. TextGrid wurde vom BMBF gefördert (Förderkennzeichen 01UG1203A).
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Gustavs Verirrungen
Karoline Auguste Ferdinandine Fischer: Gustavs Verirrungen. Ein Roman, Leipzig: Heinrich Gräff, 1801. Fischer, Caroline Auguste 1- Leipzig
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