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Wenn man auf mich gehört hätte, – – wenn man die Einteilung so gemacht hätte, wie ich vorgeschlagen, und hätte dem Fräulein Am Rain das kleine Jägerzimmer neben der Frau von Galattis gegeben – –
Machen Sie kein Geschwätz, Wallisch, Anordnungen treffe ich, und zu ihrer Durchführung ist der Theodor eingesetzt, und damit basta! Zur Jungfer. Den Kutscher will ich sehen, – wie er ist, in der Stalljacke, in Hemdsärmeln, wie er ist!
Eintreffe Zollerndorf, drei Uhr elf, herzlich Melanie. Das Telegramm ist in der Früh dagelegen – – heißt das jetzt heute oder morgen? Eine zu dumme Form! Kann sie nicht hinschreiben »Mittwoch«!? Was hat sie nur »Melanie« zu unterschreiben? So intim sind wir nicht! – – Und drei Uhr elf kommt kein Schnellzug an, soviel ich weiß – Kann dieses Spatzengehirn von einer Modepuppe nicht ordentlich im Fahrplan nachschauen? Den Gärtner bemerkend. Wer hat denn Sie in dieses Faschingskostüm gesteckt?
Wallisch, ich habe Sie nicht um Ihre Ansicht gefragt! Zum Gärtner. Und Sie – hinaus! – Als Jäger anziehen, grauen Rock, graue Hose und grüne Lampas – Um vier Uhr dreißig gestellt zum Tee! Abtreten!
Ich bitte gehorsamst, dass ich davon nichts gewusst habe, wenn jetzt plötzlich die Frau von Galattis allein kommt ohne den Herrn Gemahl – wenn der Theodor nicht der Mühe wert befindet, mich zu verständigen, wenn angeordnet und wieder umgestoßen wird – –
Es sind auf beiden Bahnhöfen Gäste abzuholen. – Da – Gibt ihm das Telegramm. Erkundigen Sie sich auf der Station, wann der Zug ankommt, von dem hier so beiläufig die Rede ist.
Richten Sie sich ein, wie Sie können. Ihr »Das geht nicht« will ich nicht mehr hören! Warum geht denn alles, wenn der Theodor dahinter ist? Genug! Gehen Sie, bevor ich mich ärgere!
Ich ärgere mich nicht, meine Dienstleute ärgern mich! Der Theodor hat mir am Ersten gekündigt! Heute ist der vierzehnte Tag, und er hat seine Kündigung bis zu dieser Stunde nicht zurückgenommen und sich obendrein krank gemeldet.
Das ist von allen Dingen auf der Welt, die hätten passieren können, ungefähr das einzige, mich vollkommen aus der Fassung zu bringen. Wenn es das ist, was Sie sagen wollen, Ado – dann haben Sie das Richtige zu sagen vorgehabt.
Sie wissen sehr genau, Ado, dass der Theodor kein Dienstbote ist, sondern eben – der Theodor. Und außerdem hab ich ihm bei einem gewissen Anlass vor zwei Jahren schriftlich gegeben –
– dass er jederzeit berechtigt sein soll, den Wunsch erkennen zu geben, sich auf seinen Ruhesitz zurückzuziehen, das kleine Anwesen mit der Mühle, das er von seiner Großmutter geerbt hat in seiner Heimat irgendwo in den Waldkarpathen, wo sich die Wölfe gute Nacht sagen.
Sie sind sentimental, Ado, und sentimentale Menschen sind kritiklos und wissen selbst nicht, was in ihnen vorgeht. Boshaft wie ein verwöhntes Kind. Wenn man mir aber zumutet, von heut auf morgen den einzigen Domestiken zu entbehren, dessen Umsicht und Verlässlichkeit mir noch ermöglicht, in dieser odiosen Welt eine einigermaßen erträgliche Existenz zu führen, wenn man mir die Krücke aus der Hand windet, Sie stößt mit dem Stock auf den Boden. an der ich noch mit einem Rest von Dezenz durch das Leben humple –
Ich werde selbst den Theodor in seinem Zimmer aufsuchen. Er war vor siebenundzwanzig Jahren Ulan in meiner Schwadron – er hat noch militärischen Geist in sich. Er hält ja heute noch Rapporte mit der Dienerschaft.
Nur um Gottes willen keinen martialischen Ton, Ado. Sie kennen seine krankhafte Empfindlichkeit! – Aber vielleicht, dass wieder irgendwelche außerordentliche Konzessionen –
Ah, ich höre, der Theodor hat sich zur Abwechslung in den Schmollwinkel zurückgezogen! Ich hab dirs gesagt, Mama, wie er vor vier Jahren, kurz nach meiner Heirat, sein Bon plaisir zu erkennen gegeben hat, aus meinen Diensten wieder in deine zurückzutreten. Ich kann ihn nach siebzehnjährigem Beisammensein nicht mehr aushalten – wenn du es versuchen willst, à la bonne heure! Er ist ja eine Perle und in seiner Klasse ein ungewöhnlicher Mensch, aber er liebt Szenen – und da mir Szenen beiläufig das Verhaßteste auf der Welt sind – und da ich hauptsächlich darum eine äußerst vernünftige und friedfertige kleine Frau geheiratet habe, um in meinen reiferen Jahren mich friedlich umgeben zu wissen –
Aber ohne Frage, ein Erzengel. Aber ich vertrage eben nicht, einen Erzengel zum Diener zu haben, in dem alle paar Monate lang der Machtkitzel erwacht, mir zu zeigen, dass er der Stärkere von uns beiden ist.
Du scheinst die Möglichkeiten dessen, was ein beschränktes Hauspersonal leisten kann, etwas zu überschätzen, mein Lieber, sonst hättest du nicht heute, an dem Tag, wo deine verschiedenen Freundinnen von sämtlichen Bahnhöfen abzuholen sind, den zweiten Kutscher zu Pferd in die Stadt geschickt, um den Schlosser für eine schließlich gleichgiltige Dachreparatur herzubestellen –
Pardon, Mama, gerade diese Dachreparatur ist unaufschieblich. Es ist unmöglich, in der Nacht ein Auge zuzumachen, wenn eine losgerissene Dachrinne an ein wackelndes Eisengitter schlägt, – das muss ich als Bewohner der Mansarde wissen.
Da bist du überrascht? So. – Und ihre Jungfer bringt sie plötzlich auch nicht mit. Man richtet also die Turmzimmer für drei Personen ein, es erscheint eine.
Die Melanie kommt ohne Jungfer! So eine bizarre Frau! Ich hätte nicht gedacht, dass sie ohne Jungfer eine Nacht in einer Jagdhütte verbringen würde. Aber so ist sie, unberechenbar. Sie wird dich unterhalten.
Dann darfst du dich wenigstens absolut nicht stören lassen, durch die Gäste ebensowenig wie durch uns und die Kinder. Das ist mein und Annas einziger Wunsch.
Ich bin euch für den Wunsch sehr verbunden. Sie stößt plötzlich den Stock auf den Boden. Himmelherrgott – Ruft. Theodor! – Wenn dieser Herr Galattis jetzt plötzlich wegbleibt, so ist doch das Bridge über den Haufen geworfen! Da muss ich ja noch Knall und Fall jemanden herschaffen! Ruft. Theodor! Besinnt sich. Hört denn wieder kein Mensch! Milli!
Man wird plaudern, man wird ein bissl im Park umhergehen. – Jedenfalls führst du das Leben, das dir konveniert, ungestört weiter, die Anna das ihre – ich das meine. Ich denke zum Beispiel nicht daran, eine der Damen selbst von der Bahn abzuholen –
Du schickst den Wagen hinaus – und bleibst vollkommen ungestört hier – indessen ich einen Spaziergang mache und mit mir und meinen Gedanken allein bin. Ich habe seit letzter Zeit, es muss das mit meinem vorgerückten Alter zu tun haben, ein ungeheures Einsamkeitsbedürfnis.
Ich weiß nicht genau, Mama, worin du das Kriterium siehst, das mich von dieser Klasse von Menschen abtrennen würde. Für die Welt bin ich nämlich ein Autor, der meines ersten Buches. Mein Roman ist sehr anerkennend besprochen worden, er hat ein gewisses Aufsehen gemacht.
Das Kriterium sehe ich darin, mein lieber Jaromir, dass die Berufsschriftsteller etwas erfinden, während du, der du eben keiner bist, und auch keiner zu sein verpflichtet bist, dich in deinem sogenannten Roman damit begnügt hast, dich selber und deine eigenen Gefühle und Ansichten zu Papier zu bringen, auf Draht gezogen mit Hilfe einiger Vorfälle aus deiner engeren Erfahrung, die ich weder interessant noch mitteilenswürdig finde, die aber vielleicht drei bis vierhundert Personen veranlaßt haben, das Buch zu kaufen, in der Hoffnung, in der sie dann allerdings enttäuscht worden sind, darin etwas handgreiflichere und indiskretere Details über persönliche Bekannte zu finden, als ihnen tatsächlich darin aufzustöbern gelungen ist.
Ich danke dir, Mama, dass du nicht gesagt hast: Steht auf. noch handgreiflichere und indiskretere Details, aber ich glaube, das ist ein Thema, in dem wir nicht weiterkommen. Ich darf also noch einmal wiederholen, dass ich in bezug auf den Aufenthalt der Damen gar keine speziellen Wünsche habe und alles – aber alles! – deinem Gutdünken und der bewährten Umsicht und Tatkraft deines Theodor überlasse – und um halb fünf zum Tee natürlich erscheinen werde. Verneigt sich und geht ab über die Terrasse.
Jetzt sind wir also, da die Melanie allein kommt, plötzlich sechs zum Bridge, statt sieben. Bleibt die Wahl, ob man den Forstrat, der so laut atmet wie ein Küniglhas, oder den affektierten Bezirkskommissär ... Ruft nach links. Theodor! Erinnert sich, stampft auf den Boden, ruft. Milli!
Du musst verzeihen, es ist seine Arbeit, die braucht ein solches Maß von Vertiefung, dass er für alle anderen Sachen zerstreut ist. Du weißt, er schreibt wieder ein Buch.
Ich hab gehört, sie bringt auch keine Jungfer mit. Es ist doch unmöglich, eine junge Frau mutterseelenallein in dem Turmzimmer wohnen zu lassen, wo weit und breit kein Mensch zu errufen ist.
Also, wenn sie Bedienung braucht, wird sie läuten, und wenn sie sich ängstigt, was übrigens gar nicht in ihrem Charakter liegt, so ist das Fenster von Jaromir fünf Meter von ihrem Balkon, und er hört, wenn sie noch so leise ruft – also ist kein Grund, sich über Zimmereinteilung zu beunruhigen.
Sei still. Zur Baronin. Und was das Abholen betrifft, so werd ich mich sofort herrichten und werd der Melanie entgegenfahren, ich möcht besonders artig zu ihr sein, weil sie doch früher – vor unserer Heirat – eine große Freundin von Jaromir war, – und die Marie Am Rain holt der Dogcart ab. – Der Jaromir darf unter keiner Bedingung durch irgend etwas, was mit den Gästen zusammenhängt, belastet werden. Er hat mir das erklärt: er ist, wenn er an einem Werk arbeitet, von einer einfach nicht vorstellbaren Empfindlichkeit und Verstimmbarkeit.
Ich glaub, Mama, davon haben wir beide keine Vorstellung, was in einem solchen Phantasiemenschen vorgeht, wenn in diese innere Einsamkeit plötzlich die Menschen sich eindrängen –
Großmama, der Theodor hat mir erlaubt, wenn er einmal krank ist, so darf ich ihn besuchen. Aber allein darf man nie in sein Zimmer gehen – es ist eine Zauberei im Zimmer, die macht, dass man eins zwei den Fuß nicht vom Boden wegkriegen kann und so stehen muss, bis der Theodor kommt und einen mit einem Sprüchel wieder losmacht.
Er sagt, er wäre überrascht und betroffen davon, dass Sie Ihrerseits überrascht seien – wo Sie doch vor vierzehn Tagen seine Kündigung zur Kenntnis genommen hätten –, es scheint, dass dieses Ignorieren Ihrerseits die Sache verschlimmert hat, liebe Baronin.
Es war nicht möglich, ihn auf irgendeine Einzelheit zu bringen. Er hat mir nur die vier Dutzend Krawatten gezeigt – die er beim Servieren trägt. Er sagt, er ist heute nach Mitternacht aufgestanden und hat sie einsam in seinem Zimmer gebügelt, um sie heute der Beschließerin zu übergeben, und die Gedanken, die ihm während dieses Bügelns durch sein Inneres gegangen seien, die könnte er in diesem Leben niemandem offenbaren.
So ist er aus dem Bett gesprungen, Zeigt, indem er blitzschnell drei Treppenstufen herunterspringt. wie ich ihm gesagt hab, dass die Mami zu ihm kommen will und hat gesagt: Ich werde mich sofort anziehen und unten im Salon erscheinen, – und warum er von uns weggehen will, hab ich ihn gefragt, und da hat er gesagt: das Ganze passt ihm nicht, und er wirds der Großmama schon erklären. – Aber auf mich ist er nicht bös, und wenn die Mami es erlaubt, so nimmt er mich mit auf seine Mühle, und die steht mitten im Wald, und auf einem großen alten Eichenbaum hoch oben ist ein Zimmerl aus Lindenholz, ganz wie ein Vogelkäfig, dort sitzen wir dann bis Mitternacht und zaubern mitsammen.
Das wird sich ja alles ganz gut aufklären und ebnen lassen. Somit bin ich hier überflüssig, und küß die Hand, Mama. Ich fahr auf die Station. Geht ab mit dem kleinen Jaromir.
Aber im Gegenteil. Bleiben Sie hier, lieber Theodor, und sprechen sich aus. Ich werde indessen im Park patrouillieren und melde Ihnen, Baronin, wenn der erste Wagen in die Allee einbiegt. Ab durch die Glastür.
Es wurde auf solche für beide Teile peinliche Aussprachen im Falle meines mir nötig erscheinenden Rücktrittes im vornhinein gnädigst verzichtet, meine Gründe im vornhinein bewilligt.
Dieses gnädige Handschreiben wurde an mich erlassen zu meinem fünfundzwanzigjährigen Jubiläum in diesem herrschaftlichen Hause, als ein Zeichen besonderen ungewöhnlichen Vertrauens.
Es sollten damit die Jahre, welche ich noch in dienender Stellung zu bleiben mich entschließen würde, herausgestrichen werden als Ehrenjahre. Mit erhobener Stimme. Wer solche Ehrenjahre abdient, müsste demgemäß vor einer Mißachtung seiner Person geschützt sein.
Es sind an mir in diesem Leben viele Ungeheuerlichkeiten begangen worden! Ich hätte bekanntlichst eine geistliche Person werden sollen, aber als eine vaterlose Waise bin ich durch Gemeinheit gemeiner Menschen in den dienenden Stand gestoßen worden.
Ich kenne Ihre Biographie, Theodor. Sie ist sehr achtenswert! Ihr Vater war ein Lump –, aber Ihre Mutter – Gott hab sie selig – eine der gescheitesten Frauen auf der Welt, und Sie haben ihren Verstand geerbt.
Der Herr Oberst hat mir in seiner letzten Lebensstunde gesagt, dass ich ihm meine Jugend aufgeopfert habe, und hat mich mit Tränen in seinen sterbenden Armen beschworen, seinen Jaromir nicht im Stich zu lassen, und mir den heiligen Eid abverlangt, dass ich dem jungen Herrn mein Mannesalter aufopfern werde. Denn er hat die vielen und großen Schwächen dieses Jünglings erkannt.
Und dann haben Sie siebzehn Jahre im Dienst meines Sohnes verbracht und sich tadellos geführt. Aber endlich haben gewisse Verschiedenheiten in Ihren beiden Charakteren es wünschenswert erscheinen lassen, dass Sie aus seinem Dienst wieder in meinen traten, was mir natürlich sehr lieb war.
Das könnte man gesellschaftlich so sagen, aber es wäre weiter nichts als eine vertuschende Redeweise. Sehr stark, aber nicht laut. Die Wahrheit ist diese: das ganze Leben, das er geführt hat, war eine fortgesetzte Beleidigung meiner Person.
Jawohl, meine Eltern haben mir in der heiligen Taufe den lieben Namen Theodor zugeeignet. Er hat den Namen nicht beliebt. Ich bin bei ihm die Jahre hindurch Franz gerufen worden, Franz, wo ich, bitte, Theodor zu heißen die Ehre habe! Darin bitte zu erkennen, wie er die Menschenwürde in mir geachtet hat! Das Ganze war eine siebzehnjährige automatische Mißachtung.
Kleinigkeiten? Für die menschliche Seele gibt es keine Kleinigkeiten, das müssen Euer Gnaden als hochgeborene und gebildete Dame wissen. Er hat vor meinen sehenden Augen ein Junggesellenleben geführt von einer beispiellosen Frivolität und eiskalten Selbstsucht.
Sehr richtig! Sie klopfen, Sie haben recht! Ich habe es ertragen. Ich habe Krawatte hergerichtet, den Jackett oder Smoking, wenn ich gewusst habe, er geht darauf aus, ein weibliches Wesen in einer nächtlichen Abendstunde mit kaltherziger Niederträchtigkeit um die Seele zu betrügen.
Ich bin kein Heiliger! Aber wenn ich eine liebende Handlung begehe, so begehe ich sie mit meinem ganzen Herzen und stehe dafür ein mit meiner ganzen Seele. Bei ihm aber ist das Gegenteil der Fall, und das kann ich nicht mehr vertragen mit meinem Auge zu sehen! Und jetzt ist der Tropfen gekommen, der den Becher bringt zum Überfluss!
Jetzt, wieso denn? Wenn er sich jetzt seine Maitressen paarweise herbestellt ins Haus, jetzt wo er verheiratet ist, jetzt wo er eine Aufgabe hätte im Leben – wo sie ihm zwei Kinder gespendet hat, dieser gesegnete Engel – und da ladet er sich die Betreffenden hier aufs Schloß ein, nachdem er selbst in einem Büchel, in einem sogenannten Schlüsselroman ohne einen literarischen Wert, diese ganze Geschichte mit der Marie auf den Pranger hingestellt hat.
Dieses unglückliche Fräulein Marie, das ist ja eine Blume, die er geknickt und zertreten hat. Er ist wie eine Boa constrictor: ausgesogen hat er ihr die Seele viereinhalb Jahre lang! Aber jetzt, jetzt haben wir in Erfahrung gebracht, hat sich diesem Mädchen ein anderer genähert, der, scheint es, einer wirklichen Liebe, einer Hingebung fähig ist. Das reizt ihn aufs neue, da zieht er sie wieder herbei, damit sie seiner Herrschaft nicht entgeht und mag darüber ihre Jugend verwelken wie ein abgemähtes Gras! Wie wagt er das – vor meinen sehenden Augen? Wie darf er sich so über meine siebzehnjährige Mitwisserschaft hinwegsetzen? Bin ich sein Hehler? Sein Spießgefährte, der ihm die Mauer macht? Da tritt er ja meine Menschenwürde in den Kot hinein. Wie wagt er es vor meinen sehenden Augen, diese andere Person, dieses berüchtigte Frauenzimmer, diese Melanie hierher zu bestellen? Wie wagt er dann solche Manöver, dass er selber das Schlafzimmer verlässt, wo dieser gütige Engel mit ihm ehelich wohnt, und hinaufquartiert sich in die Mansarde, und bei hellichtem Tag den Schlosser daherkommen lässt, den Verbindungsgang herzustellen für eine nächtliche ehebrecherische Promenade, damit nur nichts klappert. Das spricht ja Hohn allen göttlichen und menschlichen Gesetzlichkeiten!
Wo in mir in meiner nichtvergessenden Herzkammer alle diese seine Weibergeschichten und Schlechtigkeiten abphotographiert sind bis in die kleinsten und niederträchtigsten Zärtlichkeiten und Meineide!
Ich bin müd, demgemäß eher gemäßigt. Aber meine gekränkte Person benötigt demgemäß eine große Heilung, damit ich die männliche Erbärmlichkeit vergessen kann. Ich muss in meine einsame Heimat, auf meine abgelegene Scholle, und alte, liebe Eichbäume müssen immerfort zu mir flüstern: Theodor, du bist ein Heiliger gegen diesen! Er ist nicht wert, die Riemen deiner staubigen Schuhe aufzulösen! Du hast ihn geschont aus Gnade, weil du eine große Seele hast vor deinem Herrgott!
Aber Theodor, es wird doch einen andern Weg geben, irgendeine andere Form, Ihnen eine innere Genugtuung zu schaffen. Ich werde Sie doch deswegen nicht verlieren müssen?!
Frau Baronin, Gnaden, ich bin keine käufliche Seele. Eine Genugtuung, die mir in dieser Lebensstunde noch genügen sollte, die könnte sich nicht, wie in früheren Fällen, in der Dienstbotenatmosphäre abspielen – die dürfte nicht aus Äußerlichkeiten bestehen, die müsste auf das Große und Ganze gehen! Die müsste zeigen, wo Gott eigentlich Wohnung hat!
Die Entscheidung darüber müsste ich vorbehalten, abhängig zu machen von dem Ausgang des Ganzen, ob derselbe mir in meinem Innern eine wahre und ausreichende Genugtuung bietet.
Bevor die Baronin noch hinausgetreten ist, erscheint Marie Am Rain auf der Terrasse. Sie ist sehr blaß und scheint von der Reise angegriffen. Die erste Begrüßung erfolgt auf der Terrasse, dann treten die beiden Frauen herein. Der General folgt ihnen. Die Jungfer ist zugleich von links hereingetreten.
Ich bringe Sie bis an Ihre Tür. Sie müssen mir noch mehr von Ihrem Vater sagen. Das ist doch der sympathischste Mann von unserer ganzen Generation – Schon im Abgehen mit Marie. Sie können ja Gott danken, dass Sie ihn haben. Ab.
Also kommen Sie her, Theodor. Schnell. Sie haben mir da früher Dinge vorerzählt, ich habe einen ganz heißen Kopf bekommen. Ich hab nur so viel daraus entnommen, dass Sie unter gewissen Bedingungen, von denen ich allerdings nicht ahne, wie sie könnten erfüllt werden, bleiben würden. Ich kann nur eines sagen ...
Ich glaube von meinen Bedingungen in deutlicher Weise gesprochen zu haben. Meine Genugtuung wünsche ich zu erblicken darin, dass das ganze Gebäude von Eitelkeit und Lüge zusammenstürzen muss, als eine unbegreifliche Wirkung meiner höheren Kräfte.
Ich werde demgemäß meine Maßregeln einleiten. Ich bin mit beiden Weiblichkeiten sehr vertraut aus langjähriger Bekanntschaft. Diese da – Er zeigt auf die Tür, durch welche Marie eben abgegangen ist. ist ein unglückliches Wesen, mit einer schönen geängstigten Seele. Diese werde ich direkt anspielen. Die andere Person werde ich von der Bande anspielen.
Das sind Ausdrücke, vom Billardspiel entlehnt. Ich habe gedacht, dass sie allgemein bekannt sind. Die Melanie ist wie die meisten Frauenpersonen dumm und gescheit zugleich. Demgemäß habe ich ausgesprochen, dass man sie indirekt oder von der Bande anspielen muss. Zu dem Behuf habe ich schriftlich schon herausgegeben, dass diese junge Witwe, die Hermine, sich hier auf dem Schloß einfinden und aushilfsweise Damenbedienung übernehmen soll.
Ich habe ihr verziehen und dies in einem Brief zu erkennen gegeben. Sie wird demgemäß heute abend glücklich erscheinen und mir blind ergeben sein. Sie ist gleichzeitig in feinerer Damenbedienung eine ausgelernte Persönlichkeit.
Ich bitte, jetzt keine Beschwörungen mehr anzuwenden, sondern lediglich ein einziges Wort später auszusprechen, damit jedermann in diesem Hause weiß, woran er sich zu halten hat.
Euer Gnaden werden ganz einfach sagen: »Und Sie, lieber Theodor, übernehmen jetzt wieder die Aufsicht über das Ganze.« Dies bitte ich auszusprechen, wenn das niedere Personal gegenwärtig sein wird.
Sehr wohl. Darauf werde ich bestehen, dass es wörtlich ausgesprochen wird und in einer äußerst huldvollen Weise: »Und Sie, lieber Theodor, übernehmen jetzt wieder die Aufsicht über das Ganze.« Es wird für mich eine geheime unterirdische Bedeutung haben, die anzuhören meinen Ohren eine schmeichelhafte Genugtuung bereiten wird.
Sie ist ganz frei. Ihr Mann fischt Forellen, und sie wird sehr lang bei uns bleiben. Ich freue mich riesig. Wir harmonieren schon wie zwei Zigeuner auf einem Pferd.
Und mein Sohn. Was sagen Sie zu dem ungeschickten Menschen? Er wollte Ihnen entgegen. Er muss den Feldweg genommen und bei der langen Hecke den Wagen übersehen haben.
Darf ich Ihnen das Turmzimmer zeigen, wo die Kinder durchaus gewünscht haben, Sie einzuquartieren. Ich hätte Ihnen ein bequemeres Appartement zugedacht.
Theodor sieht sie scharf an. Unter seinem Blick sagt sie sehr nachdrücklich. Und Sie, lieber Theodor, übernehmen jetzt wieder die Aufsicht über das Ganze!
Antreten! Kurz und schnell befehlend. Das Personal stellt sich auf. Zum Kutscher. Pferde abreiten! Zum Küchenmädchen. Obers schlagen! Zur Jungfer. Kerzen aufs Zimmer! Zum Koch. Forellen besorgen! Zum Gärtner. Blumen auf die Zimmer! Zur Beschließerin. Verschwinden!
Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.
Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.
Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.
1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »– dass er jederzeit berechtigt sein soll, den Wunsch erkennen zu geben, sich …«
2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Ich hab dirs gesagt, Mama, wie er vor vier Jahren, kurz nach meiner Heirat, sein Bon plaisir zu […] gegeben hat, aus meinen Diensten wieder in deine zurückzutreten.«
3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Du hast ihn geschont aus Gnade, weil du eine große Seele hast vor deinem Herrgott!«
4. Welcher Ausschnitt kennzeichnet eine Aussage ausdrücklich als Möglichkeit oder Vermutung? Achte auf die Formulierung; entscheide nicht, ob die Aussage tatsächlich wahr ist.
6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse.
A: »Die müsste zeigen, wo Gott eigentlich Wohnung hat!«
B: »Das wird sich ja alles ganz gut aufklären und ebnen lassen.«
C: »Heute ist der vierzehnte Tag, und er hat seine Kündigung bis zu dieser Stunde nicht zurückgenommen und sich obendrein krank gemeldet.«
8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Das spricht ja Hohn allen göttlichen und […] Gesetzlichkeiten!«
10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Zu dem Behuf habe ich schriftlich schon herausgegeben, dass diese junge Witwe, …«
2Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte
1. Lies den Abschnittsbeginn: »Ist die Frau Baronin nicht da? Es wäre notwendig, ihren Rat einzuholen. Rasch ab.« Welche Informationen sind hier bereits sicher, und welche Frage bleibt für dich offen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne zwei Informationen, die sich tatsächlich aus dieser Passage ableiten lassen.
Trenne eine eigene Frage oder Vermutung klar vom Textbefund.
2. Prüfe, ob es in dieser Passage um Wahrheit oder Vertrauen geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] wünsche ich zu erblicken darin, dass das ganze Gebäude von Eitelkeit und Lüge zusammenstürzen muss, als eine unbegreifliche Wirkung meiner höheren Kräfte.«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
3. Prüfe, ob es in dieser Passage um Nähe oder Gefühle geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Jawohl, meine Eltern haben mir in der heiligen Taufe den lieben Namen Theodor zugeeignet. Er hat den Namen nicht beliebt. Ich bin bei ihm die Jahre hindurch Franz gerufen worden, Franz, wo ich, bitte, Theodor zu heißen die Ehre habe! Darin […]«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
4. Prüfe, ob es in dieser Passage um Macht oder Abhängigkeit geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] Das reizt ihn aufs neue, da zieht er sie wieder herbei, damit sie seiner Herrschaft nicht entgeht und mag darüber ihre Jugend verwelken wie ein abgemähtes Gras! Wie wagt er das – vor meinen sehenden Augen? Wie darf er sich so über meine […]«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
5. Prüfe, ob es in dieser Passage um Beziehungen zwischen Figuren geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Und dann haben Sie siebzehn Jahre im Dienst meines Sohnes verbracht und sich tadellos geführt. Aber endlich haben gewisse Verschiedenheiten in Ihren beiden Charakteren es wünschenswert erscheinen lassen, dass Sie aus seinem Dienst wieder in […]«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
6. Vergleiche diese beiden Stellen: »Was sagst du dazu, dass plötzlich der Galattis nicht mitkommt?« und »Sehr richtig! Sie klopfen, Sie haben recht! Ich habe es ertragen. Ich habe Krawatte hergerichtet, den Jackett oder Smoking, wenn […]«. Welche Gemeinsamkeit oder welchen Unterschied kannst du am Wortlaut zeigen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne eine nachvollziehbare Gemeinsamkeit oder einen Unterschied.
Belege beide Seiten des Vergleichs; unterstelle keine Entwicklung, die der Text nicht zeigt.
7. Am Abschnittsende steht: »Antreten! Kurz und schnell befehlend. Das Personal stellt sich auf. Zum Kutscher. Pferde abreiten! Zum Küchenmädchen. Obers schlagen! Zur Jungfer. Kerzen aufs Zimmer! Zum Koch. Forellen besorgen! Zum Gärtner. […]« Was ist hier geklärt, und was bleibt offen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf den Schluss dieses Abschnitts, nicht auf dein Vorwissen über das ganze Werk.
Falls die Stelle nichts eindeutig klärt, begründe auch das mit dem Text.
8. Prüfe deinen ersten Leseeindruck an Anfang und Ende: »Ist die Frau Baronin nicht da? Es wäre notwendig, ihren Rat einzuholen. Rasch ab.« / »Antreten! Kurz und schnell befehlend. Das Personal stellt sich auf. Zum Kutscher. Pferde abreiten! Zum […]«. Würdest du deine erste Einschätzung jetzt verändern? Begründe.
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne deine ursprüngliche Einschätzung oder Leseerwartung.
Verwende mindestens einen Textbeleg für deine jetzige Einschätzung.
Sowohl eine veränderte als auch eine bestätigte Einschätzung ist möglich.
3Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte
Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.
Niveau 1 · Einstieg
1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Das ist wieder eine Anordnung vom Theodor.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Es klopft immer, wenn ich ein bisschen mit Ihnen sprechen will.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Und Sie, lieber Theodor, übernehmen jetzt wieder die Aufsicht über das Ganze!«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Originalautor vor 1956 verstorben. TextGrid kennzeichnet die zugrunde liegenden reinen Texte als gemeinfrei; Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE mit Namensnennung TextGrid und www.editura.de. Das Werk Der Unbestechliche von Hofmannsthal, Hugo von ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de, und wird unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland veröffentlicht. Der zugrunde liegende literarische Reintext ist gemeinfrei. TextGrid wurde vom BMBF gefördert (Förderkennzeichen 01UG1203A).
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Der Unbestechliche
Hugo von Hofmannsthal: Gesammelte Werke in zehn Einzelbänden. Band 1: Gedichte, Dramen, Band 2–5: Dramen, Herausgegeben von Bernd Schoeller in Beratung mit Rudolf Hirsch, Frankfurt a.M.: S. Fischer, 1979. Hofmannsthal, Hugo von 452- Frankfurt a.M.
Das Werk Der Unbestechliche von Hofmannsthal, Hugo von ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.
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