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Buch - Der Sternsteinhof - Anzengruber, Ludwig

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Originalwerk · Lesefassung

Der Sternsteinhof

Anzengruber, Ludwig · 1839–1889

Der Sternsteinhof von Anzengruber, Ludwig. Volltext der angegebenen Ausgabe mit textbezogenen Leseaufgaben.

RomanKlasse 9–10 · 11–1325 Abschnitte
Porträt von Anzengruber, Ludwig; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Porträt · Anzengruber, Ludwig · Rudolf Krziwanek · Public domain Bildquelle ↗
Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und Wertvorstellungen im Unterricht einordnen.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Abschnitt 2 von 25

I

1
I
Vorlage S. 5
2
Ein Gußregen war herniedergerauscht. Wallend und gischend schoss das sonst so ruhige Wässerlein zwischen den zwei Hügeln dahin; auf der Höhe des einen stand ein großes, stolzes Gehöft, am Fuße des andern, längs den Ufern des Baches, lag eine Reihe von kleinen Hütten.
Vorlage S. 5
3
Die letzte dieser Hütten war gar verwahrlost, der Türstock stand fast frei in der geborstenen Mauer, die Fensterrahmen hingen schief, hie und da guckte ein nackter Stein aus dem rauhen, verwitterten Anwurfe hervor, und wenn auch die ärgsten Risse und Sprünge mit Lehm verschmiert und mit Heu und Streu verstopft waren, so machte das den Anblick nicht besser. Dahinter stieg ein schmaler Streif bearbeiteten Bodens hinan, bestellt mit etlichen Gemüsebeeten, einem Acker mit Krautköpfen und einem anderen mit Kartoffelpflanzen. Die Einfriedung dieses Besitztums war mehr angedeutet als wirklich, von Schlingpflanzen umwucherte Pflöcke standen weitab voneinander, und quer zwischen deren gabelförmigen Enden lagen vermorschte, schlanke Baumstämme.
Vorlage S. 5
4
Wenn der Bach, in den sie allen Unrat leiteten und warfen, träge dahinfloß, dann machte er der ärmlichen Siedlung viel Unlust, dann befiel auch die Beschränktesten da unten eine unklare Empfindung, in welcher Enge, in welchem Schmutze sie dahinlebten; aber heute wuschen die Wasser dahin, und in die kühlende Feuchte der Luft mischte sich frischer Erdgeruch und würziger Pflanzenduft, und auf dem Sternsteinhof dort oben konnten sie es auch nicht wohlatmiger und gesünder haben.
Vorlage S. 5
5
Auf dem Bänklein vor der letzten Hütte saß ein etwa vierzehnjähriges Mädchen, außer einem Kopftuche, einem Hemdchen von ungebleichtem Linnen und einem verwaschenen, blauen, weiß getüpfelten Röckchen hatte es nichts am Leibe. Die Kleine hatte die Füße an sich gezogen, dass sie in der Luft baumelten, nur manchmal streckte sie den linken aus, drückte die Sohle in die feuchte Erde und sah nach dem Grübchen, bis sich dieses mit Wasser füllte, dann war der Schuh fertig. Ja, wer Schuhe hätte, der könnte unter die reichen Leute gehen, wohl auch da hinauf nach dem Sternsteinhof.
Vorlage S. 5
6
Sie hob wieder das Köpfchen. Von ihrem Gesichte war nichts zu sehen als das runde Kinn, der untere Teil der vollen Backen und die Spitze der kleinen Nase zwischen dem Spalt des Kopftuches, das sie zum Schutze der Augen tief in die Stirne gezogen hatte, denn das war auch nötig; hinter dem Hügel, ihr im Rücken, ging eben die Sonne unter, und daher flammten die Fenster des Gehöftes, nach dem sie so unverwandt hinsah, in sprühendem Feuer. Das nasse Schieferdach des Wohnhauses, das dort inmitten weitläufiger Wirtschaftsgebäude stand, verschwamm förmlich in dem tiefdunklen Grau der Wolken, die dahinter standen und nur an den Rändern einen ganz schmalen, rotgoldenen Saum zeigten, so dass es fast aussah, als reiche der Sternsteinhof bis an den Himmel.
Vorlage S. 5
7
Wunder hätte es das Kind nicht genommen! So weit der Hügel reicht – oh, wie weit war das –, gehört aller Boden zum Sternsteinhof und noch ein gutes Stück ebenen Landes dazu. Was die Wiesen an Vieh ernähren konnten, die Äcker zu tragen vermochten, das hatte der Sternsteinhofbauer in Ställen und Scheunen. Das sagten ja die Leute, dass ihm alles wie vom Himmel fiel, seit er den feurigen Stein, die Sternschneuze, die just zur Zeit, als er den neuen Hof zu bauen begann, auf seinen Grund herniederschoß, aus der Erde heben und in das Fundament einmauern ließ.
Vorlage S. 5
8
Plötzlich wirbelte inmitten des dunklen Grau ein helles, sandfarbes Wölkchen lustig empor, der Rauch, der aus einem der Schornsteine ober dem Schieferdache aufstieg. Das Mädchen starrte darnach hin und seufzte leise. Von der Seite gesehen, mit dem übergebundenen Tüchelchen, dessen Zipfel, hohl und spitz, das Gesicht verdeckte, musste sich ihr Köpfchen wie das eines kurzschnäbeligen Vogels ausnehmen, und nachdem sie vorhin zu dem Goldrande der Wolken aufgeblickt hatte und nun gerade vor sich hinsah, so war es, als hätte zuerst der Vogel, etwa aus der jungen Saat, in die blaue Weite geguckt und plötzlich beäugle er etwas ganz Nahes und besänne sich, ob er darauf losgehen solle.
Vorlage S. 6
9
Ganz so sah es wenigstens nach der Meinung eines halbwüchsigen Bürschchens aus, das schon längere Zeit hinter den Zweigen der mannshohen Büsche im Vorgärtchen der Nachbarhütte lauerte. Als der putzige Vogel da drüben den Schnabel senkte, übermannte den Burschen die Lustigkeit seiner Vorstellung so, dass er mit dem Knebel, den er sich aus einem seiner Hemdärmel drehen wollte, um den lauten Ausbruch seiner Heiterkeit zu ersticken, nicht mehr rechtzeitig zustande kam und nun in ein prustendes, grölendes Lachen ausbrach, dem aber sofort ein krampfartiger, pfeifender Husten folgte.
Vorlage S. 6
10
Die Kleine schrak anfangs heftig zusammen, jetzt aber klatschte sie in die Hände und rief lachend: »Siehst, das geschieht dir recht, Muckerl, das ist die Straf dafür, dass du die Leut so erschreckst.«
Vorlage S. 6
11
Was auch der Angeredete zu entgegnen gedachte, eine Entschuldigung oder eine Grobheit, für den Augenblick musste er die eine wie die andere für sich behalten. Er lehnte an der Mauer und rang nach Luft, und in sein Gehuste klang das helle, fröhliche Lachen von drüben.
Vorlage S. 6
12
Eine dralle, behäbige Frau setzte mit einem ärgerlichen Rucke Pfanne und Topf, die sie eben zur Hand genommen, auf den Herd zurück und trat unter die Türe.
Vorlage S. 6
13
»Was gibt's denn da wieder für Dummheiten?« sagte sie.
Vorlage S. 7
14
»Muckerl, du wärst wohl jetzt alt genug, um gescheit zu sein.«
Vorlage S. 7
15
»Es is ja aber weiter nix, Mutter, als a bissel a Hetz«, sagte der Bursche.
Vorlage S. 7
16
Die mütterliche Mahnung an sein Alter schien allerdings wohlangebracht. Wie er so dastand, barhäuptig und barfüßig, in Hemdärmeln, verlegen an dem einen, einzigen Hosenträger zerrend, erschien er so engbrüstig, so völlig in der Entwicklung zurückgeblieben, kaum so groß wie das Dirnchen vor der Hütte nebenan, und er mag es wohl ein um das andere Mal vergessen, dass er volle drei Jahre mehr zähle, wie denn auch die Leute, denen davon gesagt wird, sich's gewöhnlich wiederholen lassen und dazu noch den Kopf schütteln.
Vorlage S. 7
17
Für Personen, die schon etliche Male die Gelegenheit wahrnahmen, wohlangebrachte Mahnungen zu äußern, hatte es sicher nichts Überraschendes, dass Muckerl, sobald ihm die Mutter den Rücken kehrte, zum Vorgärtel hinaushuschte.
Vorlage S. 7
18
Er näherte sich dem Mädchen.
Vorlage S. 7
19
»Gutn Abend, Helen.«
Vorlage S. 7
20
»Gutn Abend, Muckerl. Rück zuher.« Sie machte ihm auf dem Bänkchen Platz. »Was hast denn vorhin so gelacht wie nit gscheit?«
Vorlage S. 7
21
»Über dein Vogelhauben. Geh, tu s' weg.« Er löste ihr den Knoten.
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22
Das Dirnchen griff nach dem Tuche, das ihr in den Nacken sank, und legte es vor sich in den Schoß. »Was irrt dich denn das, dummer Ding?«
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23
»Freilich irrt's mich, weil ich dein Gsicht gern säh.«
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24
»Na, so gaff.« Sie drehte den Kopf über die eine Schulter nach ihm und sah ihm ganz nah, ohne zu lachen, in die Augen. »Hast leicht noch kein solchs gsehn?«
Vorlage S. 7
25
Er schüttelte den Kopf.
Vorlage S. 7
26
Es war ein vollbäckiges Kindergesicht mit gesundem Rot auf der kaum merklich braun angehauchten Haut, umrahmt von reichen Flechten schwarzen Haares mit bläulichem Schimmer. Die Stirne war frei, wölbte sich oben etwas vor, das gerade Näschen zeigte einen fein modellierten Rücken und zierliche Nüstern, die brennend roten Lippen waren voll, die obere schien ein klein wenig aufgeworfen, die untere bisschen eingekniffen, unter dichten Augenbrauen und zwischen schwer befransten Lidern funkelten ein Paar graue Augen mit merkwürdig großen, dunklen Sternen.
Vorlage S. 7
27
Nachdem das Mädchen eine Weile den bewundernden Blicken des Jungen standgehalten, sagte es spöttisch: »Wenn ich auch dir gfall, Muckerl, so lass dir sagen, du mir gar nit.«
Vorlage S. 8
28
»Das glaub ich«, lachte der Junge. Er hatte ja alle Morgen beim Kämmen sein Bild im Spiegel vor sich und wusste, wie er aussah mit seinem braunen, borstigen Haarschopf über der breiten Stirne, der knolligen Nase darunter, den schmalen Lippen, den fahlen, eingesunkenen Wangen; nichts war auffallend an ihm als die großen schwarzen Augen, und die waren nicht schön, denn sie traten zu stark aus den Höhlen.
Vorlage S. 8
29
»Das glaub ich, Helen«, wiederholte er. Er nahm es von der besten Seite. Wie einer aussieht, dafür kann keiner, und dagegen kann er auch nichts machen.
Vorlage S. 8
30
»Völlig schiech bist, Muckerl«, neckte die Dirne.
Vorlage S. 8
31
»Und du rechtschaffen sauber«, sagte der Junge.
Vorlage S. 8
Porträt von Anzengruber, Ludwig; Kontextbild zur Autorin oder zum Autor, keine Szene aus dem Buch.
Kontextbild zum Werk. Porträt · Anzengruber, Ludwig · Rudolf Krziwanek · Public domain Bildquelle ↗
32
»Das ist halt jetzt«, sagte sie ernst, »denk aber, was ich zu wachsen hab, bis ich groß bin wie andere Leut. Meinst, ich bleib sauber?«
Vorlage S. 8
33
»Die Säuberste wirst da herum.«
Vorlage S. 8
34
»Das ist auch was!« Die Kleine rümpfte das Näschen.
Vorlage S. 8
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»Sag ich denn, da in Zwischenbühel?« fuhr Muckerl eifrig fort. »Im ganzen Landviertel, mein ich.«
Vorlage S. 8
36
»Geh, dummer Bub, fopp ein anders! Du wirst alle großgwachsenen Weibsleut und uns kleine Menscherln alle vom ganzen Landviertel kennen!«
Vorlage S. 8
37
»Das hat's auch gar nit not. Hat's nit zugetroffen, was ich vor zwei Jahr von der Reitlers Eva gsagt hab? dass die ihrn langen Leib und d' kurzen Füß behalt? Nun, und kommt die heut, großgwachsen, nit dahergschritten wie ein Gans, die ein'm anblasen will?«
Vorlage S. 8
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»Du hast recht, völlig hast recht, Muckerl«, lachte Helen, dann fasste sie ihn plötzlich an beiden Händen. »Sag, verstehst du leicht wahrsagen, wie ein Zigeuner?«
Vorlage S. 9
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»Sei nit einfältig, ich versteh nur, was 'n Leuten gfallen mag, und schätz wohl auch, ob, was ich heut seh, sich darnach auswachst, und das ist mir so unterm Holzschnitzen kommen. Du weißt, mit Löffeln und Rühreln hab ich schon – kaum aus der Schul – angfangt, später hab ich wohl auch ein'm heiklichen Bauern an einer Stuhllehn oder am Türsims was gschnitzt, aber das gfreut mich schon lang nimmer, tragt auch nur wenig Groschen, damit erhalt ich mein Mutter nit und käm selber mein Lebtag zu nix. Weißt, zulernen will ich. Denen, die d' weltlichn Mandeln und Heiligenbilder machen, will ich's nachtun. Der Herr Pfarrer hat's auch schon meiner Mutter versprochen, den ersten Heiligen, den ich zuweg bring, nimmt er in unser Kirchen. Schon a Zeit schau ich mir alle Sach daraufhin an, ob s' ihr Holz wert wär, wenn man s' schnitzte, und dasselbe kann ich mir dann auch so leibhaftig ins Pflöckl hneindenken, dass ich mein, ich dürft nur mitm Messer nachgehn, dass ich's herauskrieg, aber zu eilig bin ich drauf aus, und da fallt oft da und dort a Span zviel weg, und 's Ganz wird mir schief und schelweanket; hab ich erst a sichere Hand, dann bin ich Meister und schneid nur Gfallsams, wofür mich 's Holz nit reut.«
Vorlage S. 9
40
Die Kleine hatte die ineinandergeschlungenen Hände auf die Schulter des Burschen gelegt und stützte sich so auf diese. »Gelt«, sagte sie, »mich tätst schnitzen?«
Vorlage S. 9
41
»Wie d' dasitzst, von Kopf bis zun Füßen, aber lieber noch, wann d' einmal großgwachsen bist. Verlaß dich drauf, du wirst bildsauber, Helen; um dich werdn sich die Buben raufen.«
Vorlage S. 9
42
»Muckerl! Du Himmelsackermenter! wo steckst denn?« rief es von nebenan. »Gleich komm! 's Nachtmahl steht afm Tisch!«
Vorlage S. 9
43
»Die Mutter«, flüsterte der Junge und glitt von dem Bänkchen herab. »Gute Nacht, Helen! 's kann wohl sein –«
Vorlage S. 10
44
»Was denn?«
Vorlage S. 10
45
»Dass ich dann auch mitrauf.«
Vorlage S. 10
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Er huschte davon.
Vorlage S. 10
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Als er in dem rein und sauber gehaltenen Stübchen bei Tische saß, keifte die Mutter: »Wie oft soll ich dir's noch sagen, mach dich da drüben nicht unnütz. Du bist doch wahrhaftig kein Kind mehr, und ein Bursch in deinen Jahrn vergibt sich etwas, und es ist auch ganz unschicksam, wenn er sich mit so ein halbwüchsigen Menscherl umtreibt. Verträglich bin ich gern mit alle Nachbarsleut, aber vertraulich nit mit jedem und mit den Zinshoferischen wohl zur allerletzten Letzt. Die Dirn wachst um die Alte auf, und die kenn ich noch von meiner ledigen Zeit her, die ist von der Art, die keinem ein Guts tut, sie hätt es denn dabei besser, und der nichts Übles zustoßt, ohne dass sich's zugleich für andere schlechter trifft.«
Vorlage S. 10
48
Muckerl hatte sehr aufmerksam zugehört, jetzt schloss er den offenen Mund hinter einem Löffel Suppe. Er aß schweigend weiter. Offenbar war ihm das Gesagte so unverständlich, dass er ihm mit keiner Frage beizukommen wusste.
Vorlage S. 10
49
Unter der Türe der verwahrlosten Hütte zeigte sich die schlanke, hagere Gestalt eines alten Weibes. Nichts als die blitzenden, großen, grauen Augen hatte die Alte mit dem Kinde gemein.
Vorlage S. 10
50
»Komm h'rein, essen.«
Vorlage S. 10
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»Essen?« fragte die Kleine gedehnt. »Wieder ein Schmalzbrot?«
Vorlage S. 10
52
»Sei du froh, wenn wir Schmalz darauf haben, es schmeckt doch weniger hart wie trocken.«
Vorlage S. 10
53
Gähnend trat das Kind in die Stube, schloss aber hastig den Mund und zog die Nase kraus vor der moderigen Feuchte, die in dem engen Räume gärte und ihn noch unfreundlicher machte, als er es in seiner Unwohnlichkeit ohnehin schon war.
Vorlage S. 10
54
»Die Kleebinderin ärgert's wohl groß«, sagte die Alte, »dass dir ihr Muckerl nachschleicht?«
Vorlage S. 11
55
»Kann ja sein«, antwortete die Kleine, indem sie den Kopf zurückwarf und die Schultern hob, als wollte sie andeuten, der große Ärger der Kleebinderin sei ihr ganz gleichgültig.
Vorlage S. 11
56
»Du fangst aber bissel früh an«, fuhr die Alte mit gutmütigem Spotte fort, »dir sagen zu lassen, dass du schön bist.«
Vorlage S. 11
57
»Ich hab ihn nit grufen und kein Anlass zur Red geben«, entgegnete schnippisch das Mädchen, nahm mit unwilliger Gebärde das dargereichte, mit triefendem Fett beschmierte Brot an sich und ging zur Hütte hinaus. An großen, harten Brocken kauend, stand sie dort und sah nach dem Sternsteinhof hinauf, der dort oben lag wie ein Schloß.
Vorlage S. 11
58
Alle Märchen, von denen sie gehört oder gelesen hatte, vermischten sich in ihrem Kinderkopfe. – –
Vorlage S. 11
59
Da war einmal eine blutjunge, bettelarme Dirne, wohl war sie bildsauber, aber das merkte ihr niemand an, denn sie hatte nur schlechte Kleider, und mit denen lag sie nachts in der Herdasche; der war es auf gegeben, auf einer glühenden Pflugschar über ein Wasser zu schreiten, einen gläsernen Berg hinanzuklettern und in dem Schlosse dort oben einem bösen, alten Weibe, das den Schlüsselbund nicht ausfolgen wollte, den Kopf zwischen Deckel und Rand einer eisernen Truhe abzukneipen, dann aber war das Schloß entzaubert, gehörte mit allem Hab und Gut innen und allem Grund und Boden außen der armen Dirne, die nun bis an das Ende ihrer Tage herrlich und in Freuden lebte.
Vorlage S. 11
60
Wahrhaftig, die kleine Zinshofer Helene war ein weltkluges, entschlossenes Kind. Sie schätzte ganz richtig, dass viel Anstrengung, Mühsal und Pein auf dem Wege nach solch einem verzauberten Schlosse liegen müsse, auf die Hilfeleistung gütiger Feen machte sie sich keine Rechnung, »schöne Prinzen« schienen ihr kein dringliches Erfordernis, und »alte Weiber« mochten sich vorsehen.
Vorlage S. 11

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Auf dem Bänklein vor der letzten Hütte saß ein etwa vierzehnjähriges Mädchen, …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Was die Wiesen an Vieh ernähren konnten, die Äcker zu tragen vermochten, das hatte der […] in Ställen und Scheunen.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »nachdem« in diesem Textausschnitt? »Von der Seite gesehen, mit dem übergebundenen Tüchelchen, dessen Zipfel, hohl und spitz, das Gesicht verdeckte, musste sich ihr Köpfchen wie das eines kurzschnäbeligen Vogels ausnehmen, und nachdem sie vorhin zu dem Goldrande der Wolken aufgeblickt hatte und nun gerade vor sich hinsah, so war«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welcher Ausschnitt enthält ausdrücklich einen Grund oder eine daraus gezogene Folge? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

5. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »Nachdem« in diesem Textausschnitt? »Nachdem das Mädchen eine Weile den bewundernden Blicken des Jungen standgehalten, sagte es spöttisch: »Wenn ich auch dir gfall, Muckerl, so lass dir sagen, du mir gar nit.««

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »zum Schutze der Augen tief in die Stirne gezogen hatte, denn das war auch nötig; hinter dem Hügel, ihr im Rücken, ging eben die Sonne unter, und daher flammten die Fenster des Gehöftes, nach dem sie so unverwandt hinsah, in sprühendem Feuer« B: »Du Himmelsackermenter! wo steckst denn?« rief es von nebenan.« C: »»Na, so gaff.« Sie drehte den Kopf über die eine Schulter nach ihm und sah ihm ganz nah, ohne zu lachen, in die Augen.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Pflöckl hneindenken, dass ich mein, ich dürft nur mitm Messer nachgehn, dass …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Du […]! wo steckst denn?« rief es von nebenan.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Unter der Türe der […] Hütte zeigte sich die schlanke, hagere Gestalt eines alten Weibes.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Alle Märchen, von denen sie gehört oder …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Lies den Abschnittsbeginn: »Ein Gußregen war herniedergerauscht. Wallend und gischend schoss das sonst so ruhige Wässerlein zwischen den zwei Hügeln dahin; auf der Höhe des einen stand ein großes, stolzes Gehöft, am Fuße des andern, längs […]« Welche Informationen sind hier bereits sicher, und welche Frage bleibt für dich offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne zwei Informationen, die sich tatsächlich aus dieser Passage ableiten lassen.
  • Trenne eine eigene Frage oder Vermutung klar vom Textbefund.
Textstelle nachlesen ↗

2. Fasse diese Textstelle in eigenen Worten zusammen: »»Über dein Vogelhauben. Geh, tu s' weg.« Er löste ihr den Knoten.« Was ist für ihr Verständnis besonders wichtig?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Gib die zentrale Aussage oder Situation wieder, ohne etwas hinzuzuerfinden.
  • Nenne eine Einzelheit aus der Passage, auf die sich deine Zusammenfassung stützt.
Textstelle nachlesen ↗

3. Prüfe, ob es in dieser Passage um Beziehungen zwischen Figuren geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »»Die Mutter«, flüsterte der Junge und glitt von dem Bänkchen herab. »Gute Nacht, Helen! 's kann wohl sein –««

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle nachlesen ↗

4. Prüfe, ob es in dieser Passage um die Umgebung oder die Natur geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] denn das war auch nötig; hinter dem Hügel, ihr im Rücken, ging eben die Sonne unter, und daher flammten die Fenster des Gehöftes, nach dem sie so unverwandt hinsah, in sprühendem Feuer. Das nasse Schieferdach des Wohnhauses, das dort […]«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle nachlesen ↗

5. Prüfe, ob es in dieser Passage um Regeln oder Erwartungen geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] gedachte, eine Entschuldigung oder eine Grobheit, für den Augenblick musste er die eine wie die andere für sich behalten. Er lehnte an der Mauer und rang nach Luft, und in sein Gehuste klang das helle, fröhliche Lachen von drüben.«

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
  • Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
  • Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
Textstelle nachlesen ↗

6. Welche zwei Wörter dieser Passage hältst du für besonders wichtig? Begründe deine Auswahl. »»Das ist halt jetzt«, sagte sie ernst, »denk aber, was ich zu wachsen hab, bis ich groß bin wie andere Leut. Meinst, ich bleib sauber?««

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Zitiere beide Wörter genau.
  • Erkläre ihre Bedeutung im Zusammenhang und begründe deine Auswahl.
Textstelle nachlesen ↗

7. Vergleiche diese beiden Stellen: »»Über dein Vogelhauben. Geh, tu s' weg.« Er löste ihr den Knoten.« und »Die Kleine hatte die ineinandergeschlungenen Hände auf die Schulter des Burschen gelegt und stützte sich so auf diese. »Gelt«, […]«. Welche Gemeinsamkeit oder welchen Unterschied kannst du am Wortlaut zeigen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne eine nachvollziehbare Gemeinsamkeit oder einen Unterschied.
  • Belege beide Seiten des Vergleichs; unterstelle keine Entwicklung, die der Text nicht zeigt.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

8. Am Abschnittsende steht: »Wahrhaftig, die kleine Zinshofer Helene war ein weltkluges, entschlossenes Kind. Sie schätzte ganz richtig, dass viel Anstrengung, Mühsal und Pein auf dem Wege nach solch einem verzauberten Schlosse liegen […]« Was ist hier geklärt, und was bleibt offen?

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Beziehe dich auf den Schluss dieses Abschnitts, nicht auf dein Vorwissen über das ganze Werk.
  • Falls die Stelle nichts eindeutig klärt, begründe auch das mit dem Text.
Textstelle nachlesen ↗

9. Prüfe deinen ersten Leseeindruck an Anfang und Ende: »Ein Gußregen war herniedergerauscht. Wallend und gischend schoss das sonst so ruhige Wässerlein zwischen den […]« / »Wahrhaftig, die kleine Zinshofer Helene war ein weltkluges, entschlossenes Kind. Sie schätzte ganz richtig, […]«. Würdest du deine erste Einschätzung jetzt verändern? Begründe.

Impulse zur Selbstprüfung

Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.

  • Nenne deine ursprüngliche Einschätzung oder Leseerwartung.
  • Verwende mindestens einen Textbeleg für deine jetzige Einschätzung.
  • Sowohl eine veränderte als auch eine bestätigte Einschätzung ist möglich.
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Wallend und gischend schoss das sonst so ruhige Wässerlein zwischen den zwei Hügeln dahin; auf der Höhe des einen stand ein großes, stolzes Gehöft, am Fuße des andern, längs den Ufern des Baches, lag eine Reihe von kleinen Hütten.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »darunter, den schmalen Lippen, den fahlen, eingesunkenen Wangen; nichts war auffallend an ihm als die großen schwarzen Augen, und die waren nicht schön, denn sie traten zu stark aus den Höhlen«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Sie schätzte ganz richtig, dass viel Anstrengung, Mühsal und Pein auf dem Wege nach solch einem verzauberten Schlosse liegen müsse, auf die Hilfeleistung gütiger Feen machte sie sich keine Rechnung, »schöne Prinzen« schienen ihr kein dringliches Erfordernis, und »alte Weiber« mochten sich vorsehen.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Originalautor vor 1956 verstorben. TextGrid kennzeichnet die zugrunde liegenden reinen Texte als gemeinfrei; Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE mit Namensnennung TextGrid und www.editura.de. Das Werk Der Sternsteinhof von Anzengruber, Ludwig ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de, und wird unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland veröffentlicht. Der zugrunde liegende literarische Reintext ist gemeinfrei. TextGrid wurde vom BMBF gefördert (Förderkennzeichen 01UG1203A).

Die Extraktion erfasst alle Textpositionen der gelieferten Quelldatei; dies ersetzt keinen vollständigen Vergleich mit dem historischen Druck. Offene Kapitelaufgaben dienen der Selbstprüfung und sind keine automatisch bewertete Interpretation.

Der Sternsteinhof

Ludwig Anzengruber: Werke in zwei Bänden. Ausgewählt und eingeleitet von Manfred Kuhne, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1977 [Bibliothek Deutscher Klassiker]. Anzengruber, Ludwig 5- 1977 Berlin und Weimar

Das Werk Der Sternsteinhof von Anzengruber, Ludwig ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; reine Originaltexte gemeinfrei Lizenz

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.