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Weißt, Rosl, du musst's nit so aufnehmen, wonn ich dich anschrei! Es is nit so bös gemeint. Aber weißt, wonn man in Erkenntnus der Sündhaftigkeit schon so weit kämma is, dass man sich frei in alles schicket, wonn einm glei in Gottesnam der Teufel holet, so lasst man sich selbn Zustand der Gnad von neamad mehr gern abreden.
Kann's wohl derwarten. Es is für dich net zutraglich, kunnt dich reizen, hust ehnder zviel. – No werdn wir heunt schaun, dass wir's Heu hereinkriegn, 's Wetter wird neama lang so sauber aushalten. Gestern schon um Mittag hot's in der Luft so gflirretst, als wär die a in der Hitz verbröselt und tat durcheinanderwoiseln, wann die Sunn durchscheint, 's is höchste Zeit zum Dazuschaun! Und a Heu is dös, Bauer, so schön und viel, und es riecht frei, dass eins umfalln könnt vor Gutheit.
»No ja – no ja.« Aber, Bauer, wann ich dir sag, a Heu – 's älteste Rindvieh da herum kann sich auf so oans nit besinna. Gfreut dich denn gar nix mehr? Nachhert gfreut einm a nix. Wem gang's denn was an, wann dich net?
Laßts es gut sein. Wann ich so bin, is's doch eng nit abtraglich. Ich vergunn schon mein Nebenmenschen 's gute Heu. Jo, jo, gwiß. Aber ich taug halt nix mehr auf derer Welt – na – na – mich bekümmert nimmer 's irdische, mich bekümmert nur 's himmlische Heu, wovon gschriebn steht: »Der Mensch welkt dahin wie Heu!«, und da is mir nur um die Einfuhr in den himmlischen Heuschober!
Jesses und Joseph, Bauer, mir kennt sich frei neama mit dir aus. Wann ich dir früher gredt hätt von so ein Heu, wie dös a Heu is ...! Aber seit dich nur allweil bekümmerst, was gschrieben steht, gibst auf kein vernünftig Reden mehr was.
Selb tat sich a net schicken! Dös war a Deuter vom lieben Gott, sider der Zeit halt ich still und wart aufn zweiten. Mei lieber Wastl, du bist a guter Bub – a du, Rosl, ja, ja, du bist a a ehrlichs Mensch – müßts halt a Einsehn mit mir habn, noch dös kleine Neichtel Zeit, so mir bschiedn is; leicht moch ich noch fruher a End und zieh mich zruck von alln weltlichen Wesen. Ja, ja, konn leicht möglich sein, ich bin no lang net so, wie ich sein möcht, hat sich doch vorhin, wie du kämma bist, Wastl, der Gwinst – und Spekalierteufl in mir a weng noch grührt. Na, na, dös därf net sein, dass sich 's Heu zwischen mich und mein Schöpfer drängt. Na, na, ich hab eh gnug auf mir, dazukämma derf nix mehr, abwendig derf mich nix mehr machen von die gottseligen Gedanken.
Schon recht, Bauer, aber für a Kalbl warst mer doch schon zviel ausgwachsen. – Sag do selber, Bauer, wie d' no riegelsam warst, hat der Dusterer kein Fuß über dein Staffel gsetzt – was findt er's denn hitzt vonnöten, dass er dir alle Tag übern Hals rennt? Zwegn der Zeit und Ewigkeit leicht? Ka Red, meinst net selber, dass er sich zutatig macht, weil er glaubt, es könnt die ganz Hinterlassenschaft an ihm falln? Und hat er dich erst da, nachher kunnst freili – von ihm aus – Gott verhüt's – nit früh gnug selig werdn.
Na alsdann, na sixt, is doch amal a gscheite Red von dir! Oder wie d' früher hast a Wartl davon fallnlassen, dass d' dich möchtst in die Ruh setzen, meinst nit a selber, er wurd dir einredn, dass dein ganz Bußfertigkeit um a gut Trümmerl z' kurz war, wann du nit ihm 'n Hof verschreibst und nöt bei seiner Sippschaft als Ausnehmer bliebst? Han?
Na, sog i! Wast, du bist a dummer Bua, du verstehst dös net, der Dusterer, der is so, der is so, wie er is. Und zwegn dem, was mer gredt habn, so tut das der Bußhaftigkeit kein Eintrag, und werd i ihm's doch net in Übel aufnehma, dass er auf sich schaut, wo sein Vorteil und der meine Hand in Hand gehn.
Host a recht, Wastl. Redn is do von unnötn! Der Dusterer ist über ein Feldpater! Alles kurz und eindringlich und hitzt: glaub's oder glaub's nit! A Teuxelskerl, sag ich dir, mit sein gottgfälligen Wesen. Dran glauben muss man. Dös hat er heraust, ja, ja, dös hat er heraust! Zwegn, dass er sein Vorteil sucht, selb is richtig, aber dös tut nix, mag's selber gern sehn, wann einer was treibt, er treibt's recht, aber ehrlich muss's dabei zugehn! Wann ich ihm dahinterkam, dass dös kein Schickung is, dö ihn in mein Haus führt, dass net so sein müsst, wie er sagt, dass er aufn Herrgottn sein Rechnung lugt – Kreuzsakra, Wastl, da kriegest a Arbeit.
Lass gut sein, Wastl, lass's gut sein. 's kimmt nöt a so. – Er hat mich schon bei der richtigen Faltn. Er hat mich an oans erinnert, hon's schon lang vergessen ghabt – hitzt aber hat sa sich aufgriegelt, hitzt sitzt's da und gibt kein Ruh mehr, der Gwissenswurm is's – und da hilft kein Aufdammen. Schön, schön unterdrucken heißt's und reuig sein.
Grillhofer, wann's wahr is, dass eins, das sein Art auf einmal ändert, bald verstirbt, so machst es neama lang, der Dusterer braucht net lang mehr ernste Gsichter z' schneiden, der konn bald lachen. Kreuzteufi! Früher habn mer garbeit und sein dann lustig gwest all Tag, und du warst der Fleißigst und Lustigste, und wann ich denk, dass der alte Halunk dran Schuld tragt, dass mir hitzt dasitzen wie auf einer Kartausen – Sikra hnein, ich wollt, er kam hitzt hrein, dass i ihm's hneinsagn kunnt: Dusterer, du bist a Haderlump!
Verlaubst schon. Na, sollt mich freun. Ja, ja. Beobachtet Grillhofer scharf. Sollt mich rechtschaffen gfreun! Tat's nur wieder weisen, dass ma die Krankheiten abbeten kann, is a alte Gschicht! Freilich ghört die rechte Frummheit und Bußfertigkeit dazu! Wer nur unserm Herrgott 's Maul machen möcht, der richt nix. Nur an die Leut und an der eingrißnen Gottlosigkeit liegt's – an sonst nix – an sonst nix! Pafft Rauchwolken von sich. Ja, ja.
Ah was, aufm Stubenbodn wird er s' nit liegen lassen habn! – Solang ich die Augen offen hab, will ich net sehn, wie mein Anwesen zruckgeht, der Wastl is wie a Pfleger drauf. Tat keiner gut, der ihn weggab. Du verstehst dich a mehr aufs Himmelreich als auf d' Wirtschaft!
Wohl, wohl. Z' wirtschaften hat's wenig gebn, da muss oans aufn himmlischen Vater vertraun. Dass ich sag, ja, dass ich sag, es war mir vorhin nur um die Pfeifen, weil a Anfeuchtung is beim Reden – weißt, mir redt sich trocken so schwer.
No, nochert is schon recht, nochert is schon recht. Dann wölln mer weiterredn. Mein Seel, ich bin so austrückert da hrum, als hätt mich die glütende Hölluft anblasen.
Gwiß, Schwoger, gwiß! Sobald soweit bist, dass dir einwendig denken kannst: »Dich trifft's neama, du bist draust!«, dann is aber a rechte Herzfreud, wann ma so davon lest und denkt sich all seine Feind und Unfriedmacher in die Qual hinein. Dös is dir a so a Vergnüglichkeit, wie beispielmäßig, wann's dir dein Anrainer die ganze Feldfrucht verhagelt, dir biegt's kein Halmerl um.
Vergelt's Gott! Schau, die Rosl – die Rosel – no, du bist ja no allweil so sauber beinander wie 's jüngste Dirndl! Schenkt rasch ein. Verlaubst schon, Schwoger, dass sie mir Bescheid tut! Nötigt ihr das Glas auf, indem er sie um die Hüfte fasst.
No, no – is a dalkets Ding, die Rosl. – Grillhofer, am Schürzenbandl bin ich ihr hängen bliebn, ja, ja, am Schürzenbandl, sunst nix! Trinkt. Ah, das is a Tropfen! Stellt das Glas vor sich bin. Ja, dass ich also sag, Schwoger, weil ich mich hitzt leichter mit dir red und weil wir allein sind. – Grillhofer – Erhebt sich feierlich. – Grillhofer, mir machst nix weis! Schenkt im Stehen wieder ein.
Schwoger, ich weiß, warum ich dir gsagt hab, dass ich dir das Höllbüchl erst spater bring. – Ich hab dich fruher betracht – du hast gsagt, besser wär dir. – Laugn's net – wir sein hitzt unter vier Augen –, dir is übler als gestern.
No, werd ich's leicht laugnen unter uns? Nur vorm Wastl, dass er sein vorlauten Wesen Einhalt tut, hab ich's gsagt. Aber ich muss's wissen, dass mir einwendig wohler ist, die Seel is mir gsünder wie jemal.
Dös gab der liebe Herrgott, aber leicht is dös Ganze nur a hoffartig Einbildung von dir. Erhebt sich wie oben. Grillhofer, weißt, warum dir net besser is? Schenkt ein.
So, so – beispielmäßig lass dir sagn, es is a Unterschied zwischen Frummheit und Frummheit und Reuhaftigkeit und Reuhaftigkeit, wie zwischen 'm Rosolie und 'm Wacholder, der eine is zur Hochfahrt, der andere warmt einm 's Einwendige. Erhebt sich wie oben. Grillhofer, es steht geschrieben: »Wer mir nachfolgen will –
Das heißt, so steht wohl a gschriebn, aber so mein ich net, 's Kreuz hast schon auf dir. Aber es steht ferner geschrieben: »Wenn du mir willst nachfolgen, so wirf dein Gut ins Meer!«
Is kein Kunst, denn es is beispielmäßig zu verstehn. Wann du willst mitm Himmel auf gleich kämma, dann musst du alles Weltwesen, um was dich noch sorgen und bekümmern könntst, von dir tun, du musst das Deine verschenken, musst es an die Armen verteilen.
Kannst es ja beinandlassen; wann d' ein einzigen Armen a Guttat derweist, gilt's für alle! Schau dich halt um, vielleicht findst unter der Hand in einer einzigen Familie a ganz Träuperl Arme beinander, die leicht noch zneben der christlich Nächstenlieb no a verwandtschäftliche Zuneigung für dich hätten – ja – ja – brauchst etwa gar net weit herumzsuchen, Schwoger – ja – hm – ja, dass ich sag, beispielmäßig, ich und mein Weib und meine fünf Kinder, wir möchten dich schon rechtschaffen pflegen, möchten dir's im Gebet gedenken, a nach dein seligen End – ja – ja beispielmäßig!
Schneid net so hrum, 's hat ja alls a christlich Absehn, und hab ich schon selber dran denkt. Aber in d' Ausnahm gehn, wo andere mit ihnere leiblich Kinder aften nix Guts derlebn, zu Fremde auf Gnoden und Ungnoden!? Net beklagn könnt i mich, heißet's doch gleich: der Narr, was hat er 's Unnötig tan? Und von fruher her hot's mir nie taugt, dein Sippschaft, zwegn engerer Duckmauserei – na, es is nur, dass ma sich ausdischkariert – ja – ja – därf dich net beleidingen! Jetzt stcht's mer ja an, verwahrt war ich schon, wie in ein Kloster, selb weiß ich. Wohl, wohl. Aber ich denk nur so, koan andrer da hrum tat a so.
Grillhofer – Schwoger – lass dir sagn, tu's oder tu's net. Mir is net um mich. Aber nach die andern musst net fragn, na, na, nach dö musst net fragn. Musst es der Sippschaft net antun, dass ma's derlebt, wir fahreten am Jüngsten Tag allzsamm in Himmel und müssten dich zrucklassen und für alle Ewigkeit voneinander. Sorg di um di, lass du nur dö andern in d' Höll abipurzeln. Hihi, lass nur dö abipurzeln!
Na jo – selb war schon recht, wann's nur net ein oder der andere etwa doch billiger richtet und rumpelt a da obn eine und hernzet mich d' halb Ewigkeit: dass mei Himmel z' teuer war. I möcht nur fragn, ob sich's a auszahlt? Wann no die andern bräver warn –! Bin ich denn so sündig?
Fragst no – fragst no, Grillhofer, ob d' sündig bist?! Solltst nit fragn, Grillhofer, du net, du vor alle andern net – sollst darnach fragn; du bist's – Grillhofer, und schon wie! Beispielmäßig lass dir sagn, auf der Alm im Fruhjahr, wann sich der Schnee ballt, fliegt so a Malefizvogel – meint selber nix Args – vom Astl oba und nimmt sich a Maul voll Schnee – und denkt bloß, er tut sein Schnabel a Guttat, paar Bröckeln rutschen weiter, es wird a Kügerl draus, aus der Kugel a Knödel, ausm Knödel a Bünkel wie a Fuder Heu, dös törkelt allweil Tal obi, immer größer und größer und raumt 'n Wald mit, haut abi ins Tal, und die Lawin is fertig. So a Unglücksvogel bist a du, Grillhofer! Schenkt ein. Bist auch du! Frag net, ob d' sündig bist! Denk an die Riesler – Magdalen, was vor fünfundzwanzig Jahr in dein Dienst war, wie mein Schwester, dein Weib, Gott hab s' selig, noch glebt hat, denk an die Riesler – Magdalen, sag ich, dö hast du a ins Kugeln bracht, dass ins Rollen kämma und in die siedige Höll hneingfalln is und wer weiß wieviel Seeln mitgrissen hat! Neamand hat mehr was von ihr derfahrn, die fufzigmal ist s' vom Gricht zwegn einer Erbschaft aufgfordert wordn, verschollen is s' bliebn! Grillhofer, aber am Tag des Gerichts, da wird alles ans Licht zogn, da wird sich herausstellen, was du alles angstellt hast in sündhafter Begehrlichkeit! Grillhofer, wann da Sachen ans ewige Licht kommen, was uns gar net träumt?! Wann s' gfragt wird: wer is Schuld an deiner armen Seelverderbnus? Grillhofer, Schwoger, nöt um a Million möcht ich da an deiner Stell unbußfertiger vor Gottes Thron stehn, nöt um a Million!
No wohl – no wohl! Aber hitzt is's z' spat, gschehn is gschehn. Ich wollt dir's ehnder net sagn, aber heunt nacht hat mir wieder von ihr traumt, wie s' da gsessen is in ewign Feuer, rundum es höllische Glast! O Jesses, es war schreckbar! Heunt fruh hab ich glei zu meiner Alten gsagt: für dö zwei armen Seelen muss was gschehn.
Hast recht, dumm is schon, aber hast recht. No hilft nix als fleißig fürbitten. Am End hast doch schlecht gsehn – na ja – na ja –, im Feuer und Rauchen verlassen einm ja leicht die Augen, wird am End gar net dö Höll gwesen sein, sundren nur 's Fegfeuer, wo die Magdalen hast sitzen gsehn?
No, so gebn wir's halt an, wär mir lieb, wann's dere armen Seel a zguten kam! Wann mer wieder a bissel besser is, fahrn mer nach der Kreisstadt, und da mach mir's halt richtig – ja – ja – du ziehst aufn Hof samt deine Leut, a kleine Probzeit, und ich verschreib dir 'n, aber, dass nichts verabsaumt wird!
No nix, gar nix, kannst dich verlassen. No schau, selb gfreut mich, deintwegn, Schwoger, deintwegn! Meiner Seel! Abgsehn, dass 's gute Werk a a Staffel in Himmel is. Aber deintwegn schon gar. Hitzt wirst schon Herr werdn über den sakrischen Gwissenswurm, verlaß dich drauf, es is net der erste, den ich ausm Nest nimm! – Ja – ja, kannst dich verlassen! Was ich sagen wollt: wann geht's nach der Kreisstadt – wann dir leichter is? Sixt, Grillhofer, sixt, schau, Schwoger, hitzt lass ich dir a 'n Bader holn, ja, ja, man derf nix außer acht lassen, und die Kräuter habn ja ihnere Heilsamkeit a vom lieben Gott. Ja, ja, weißt, hitzt is was anderscht, früher wär der Bader zu nix net nutz gwesen, aber hitzten habn wir zum Anfang 'n Wurm 's Zappeln glegt, dös is 's erste! Wann dös vorbei is, kann a der Bader wieder was richten. Mein Seel, heunt gfreut mich mein Lebn! Ist aufgestanden und tätschelt den Grillhofer zärtlich in den Rücken. Weil ich so ein Schwagern hab! Ja ja. Na, die Freud, so a bußfertige Seel z' finden bei derer schlechten Zeit! Beispielmäßig war der Saul im Alten Testament a schlechter Sucher gegen meiner, hat ein Esel gsucht und a Kron gfunden, mir aber war kein Kron so lieb, als dass ich 's Gsuchte a find, – Umarmt Grillhofer. – mein lieben Schwagern!
Ich weiß, ich weiß, mer kennt dich dafür, du haltst auf die Ordnung: Ja, ja, und no war's ja recht! Hat das Gesangbuch aus der Rocktasche gezogen und vor sich aufgeschlagen. Und dass wir net draus kämman, so lass uns unser Bußlied singen!
Freie Gegend. Im Hintergrund ein Teil des Grillhoferschen Hauses, ein Fenster nach der Bühne zu steht offen, dessen bunte, kurze Vorhänge verwehren den Einblick in die Stube. Ein Zaun mit Einlaß in der Mitte schließt den Hintergrund ab. Vorne rechts über einen niederen Graben führt ein Steg. Links im Vordergrunde ein Heuschober.
Gscht! Nixnutzigs Gfliederwerk, nit wahr is's, so is die Horlacher – Lies net! Freilich hot die Mahm gsagt: hingehst und einschmeichelst dich! Als ob ich a Katz wär! Aber kein Red, dös tu ich net. Aber furt von hoam bin i gern, u mein, wie gern! Jahraus, jahrein kein andern Kirchturm sehn als den von Ellersbrunn, d' schön Zeit über vor harter Arbeit 's Kreuz kaum gspürn und 'n Winter über beim Spinnrade sitzen ... oh, du mein Gott, und auf einmal frei hnausrennen dürfen in die schön grüne, lichte Gotteswelt hnein – haha, bleibet a Narr hoam! – Jesses und Joseph! Frei kugeln möcht i mich im Heu!
So, 'n Grillhofer? – No, dem sein Großknecht bin ich. Willst leicht in Dienst bei ihm? Da hätt ich a a Wartl dreinzreden. Mir zwei taugen net unter ein Dach, und wann dich gleich der Bauer nahm, so rennet ich heunt no auf und davon.
No schau, Wastl, wann ich dir als alte Bekännte gut dafür bin, bleib ich dir derweil die Antwort schuldig, aber möchst mer net sagn, zwegn we ich mich schamen sollt?
Dös net! Dös freili net! In Ehrn is alls verbliebn, is a dumme Gschicht, aber es muss ein recht sein; mit einer Dirn, was net auf sich halt, lasst sich a kein rechter Bub gern ein. War schon recht, dös Dich – in – Ehren – Halten, aber mich fürn Narren halten war von unnöten!
Jo, aber du bist wegbliebn! Sikra hnein, von wie es Mondschein raufkämma is, bis's wieder abigangen is, bin ich dort am Fleck gwest, und a Kälten hat's ghabt, dass's ein schier d' Seel ausm Leib hätt rausbeuteln mögn!
Ah freili, noch ja, dass d' mi leicht no zum Auffrischen in Mühlbach schickest! Dank schön. Teufi hnein! Stampft mit dem Fuße auf. Frotzel einm net! Wendet sich ab, sieht aber zuletzt widerwillig nach der Liesel, die laut auflacht, lacht mit.
Weil d' es hast vor die andern Bubn net merken lassen wollen, dass d' umsonst warst – Stößt ihn mit dem Ellbogen in die Seite. –, weil's hätt ausschaun solln, als wär ich durt gwest, und wie lang a noch! Han – Stößt ihn wieder. –, war dös rechtschaffen gegn a ehrliche Dirn? So red was! Holt wieder zu einem Stoß aus.
Auslaß, sag ich! – Aber ich hab mich schon auskennt, und allmal zur Zeit, wo ich mit dir hätt gehn solln, hab ich mich mit meine Kameradinnen hübsch im Ort sehn lassen.
Jo, jo, und drauf is dös Frotzeln und Feanzeln angangen – und furt musst ich aus Ellersbrunn, weil ich doch net dös ganze Buamergsindel ein umn andern niederschlagn mag.
Hm, liegt mer net auf, wann du's net bemerkst! Meinst, weil ich mich mit eng Weibsleut net einlaß? Bei eng gilt a jeder für dumm, der sich net anstellt wie a Kater im Marzi. Der Gscheiter halt sich grad af die Seiten. – Wie ich damal furt bin, von Ellersbrunn, hon ich mir denkt: No hast abgwirtschaft in der Lieb für dein Lebzeit. D' Horlacher – Lies wär die einzige, die dir taugt hätt, und dö spielt dir so mit! – Und schad is, wann d' weitersuchst, a zweite wie die Horlacher-Lies gibt's neamer af der Welt! – Gleichwohl taugt a dö nix. Aus is und gar is, schaust dich gar neamer weiter um unter dem Kittelwerk. So hon ich's a ghalten.
Ja, mein Gott, dös verstehst net. Dös is halt wieder a so: Wann ma di a so anschaut, da kriegt ma erst vorm Herrgottn Respekt, der a so was af d' Füß stellt, so frisch und lebig und sauber und kreuzbrav, dös war schon dö Horlacher – Lies, wie's kein zweite net gibt. Aber wann ma denkt, wie du einm mitspieln magst, wo du deine Krampeln versteckt hast, da meint mer doch, selb taugt a wieder net; wann d' nur a bissel a Demütigkeit no hättst!
Jegerl, geh zu, weil du so demütig bist, glangst glei keck nach der Dirn, wie's kein zweite mehr gibt, und verwunderst dich, dass dö net gleich a bemerkt, dass du der Wastl bist, wie's kein zweiten mehr gibt!
Na, na, aber so tu ich neamermehr, und no sein mir allzwei gscheiter, und no könnt mer's rechtschaffen und ehrlich von vorn wieder anheben, wann dir nur taugen möcht.
Nachher is's schon recht. Brachst 'n Bauer wieder zrecht, dös war a verdienstlich Werk; möcht mer doch wieder lachen und lustig singen hörn aufn Hof, wie ma alt wordn is dabei.
Weißt ja net, was ich ihm will und ob mir drum is, dass ich ihm ansteh! Kränkt mich ja gar net, wann er mich gleich davonjagt, und dann geh ich wieder und bring der Mahm ein schön Gruß.
No, und hitzt laßts mich aus! Wann ich mir 's Einwendige von so einer traurigen Wirtschaft betracht, wird mir eh die Luft zwenig in der Stubn, und ich bin mir nimmer gleich, bis ich wieder draußt bin. Muss ich schon eini, solang ich noch außerhalb bin, bin ich d' Horlacher-Lies und zum Trutz noch einmal so lustig!
2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Wast, du bist a dummer Bua, du […] dös net, der Dusterer, der is so, der is so, wie er is.«
3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Ja, dass ich also sag, Schwoger, weil ich mich hitzt leichter mit dir red und weil wir allein sind. – Grillhofer – Erhebt sich feierlich. – Grillhofer, mir machst nix weis!«
6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse.
A: »Du bist a eine, dö m' Teufel aus der Butten gsprunga is!«
B: »Grillhofer, es steht geschrieben: »Wer mir nachfolgen will –«
C: »Jesses und Joseph, Bauer, mir kennt sich frei neama mit dir aus.«
8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Sikra hnein, von wie es Mondschein raufkämma is, bis's wieder abigangen is, bin ich dort am Fleck gwest, und a Kälten hat's ghabt, dass's ein schier d' Seel ausm Leib hätt […] mögn!«
2Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte
1. Lies den Abschnittsbeginn: »Glei is die Sunn am Platz, Musst dich halt schlaun, Sunsten, mein lieber Schatz, Brennt s' dich ganz braun.« Welche Informationen sind hier bereits sicher, und welche Frage bleibt für dich offen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne zwei Informationen, die sich tatsächlich aus dieser Passage ableiten lassen.
Trenne eine eigene Frage oder Vermutung klar vom Textbefund.
2. Prüfe, ob es in dieser Passage um Gerechtigkeit oder Verantwortung geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] aufgfordert wordn, verschollen is s' bliebn! Grillhofer, aber am Tag des Gerichts, da wird alles ans Licht zogn, da wird sich herausstellen, was du alles angstellt hast in sündhafter Begehrlichkeit! Grillhofer, wann da Sachen ans ewige […]«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
3. Prüfe, ob es in dieser Passage um Wahrheit oder Vertrauen geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] wie lang a noch! Han – Stößt ihn wieder. –, war dös rechtschaffen gegn a ehrliche Dirn? So red was! Holt wieder zu einem Stoß aus.«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
4. Prüfe, ob es in dieser Passage um Nähe oder Gefühle geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »Dös gab der liebe Herrgott, aber leicht is dös Ganze nur a hoffartig Einbildung von dir. Erhebt sich wie oben. Grillhofer, weißt, warum dir net besser is? Schenkt ein.«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
5. Prüfe, ob es in dieser Passage um Beziehungen zwischen Figuren geht. Wenn ja, begründe dies am Text. Wenn nicht, erläutere stattdessen die konkrete Aussage oder Handlung. Unterscheide wörtliche und übertragene Bedeutungen. Ausgangspunkt: »[…] selber dran denkt. Aber in d' Ausnahm gehn, wo andere mit ihnere leiblich Kinder aften nix Guts derlebn, zu Fremde auf Gnoden und Ungnoden!? Net beklagn könnt i mich, heißet's doch gleich: der Narr, was hat er 's Unnötig tan? Und von […]«
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf die konkrete verlinkte Passage und ihren unmittelbaren Zusammenhang.
Belege deine Aussage mit einem passenden kurzen Zitat.
Kennzeichne eine weitergehende Interpretation als Deutung, nicht als ausdrücklich genannte Tatsache.
6. Vergleiche diese beiden Stellen: »No, nochert is schon recht, nochert is schon recht. Dann wölln mer weiterredn. Mein Seel, ich bin so austrückert da hrum, als […]« und »Dös net! Dös freili net! In Ehrn is alls verbliebn, is a dumme Gschicht, aber es muss ein recht sein; mit einer Dirn, was net auf […]«. Welche Gemeinsamkeit oder welchen Unterschied kannst du am Wortlaut zeigen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne eine nachvollziehbare Gemeinsamkeit oder einen Unterschied.
Belege beide Seiten des Vergleichs; unterstelle keine Entwicklung, die der Text nicht zeigt.
7. Am Abschnittsende steht: »Erlös uns von des Lebens Pein, O Herr, in deinen Gnaden, Und führ uns in den Himmel ein Das kann uns gar nicht schaden!« Was ist hier geklärt, und was bleibt offen?
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Beziehe dich auf den Schluss dieses Abschnitts, nicht auf dein Vorwissen über das ganze Werk.
Falls die Stelle nichts eindeutig klärt, begründe auch das mit dem Text.
8. Prüfe deinen ersten Leseeindruck an Anfang und Ende: »Glei is die Sunn am Platz, Musst dich halt schlaun, Sunsten, mein lieber Schatz, Brennt s' dich ganz braun.« / »Erlös uns von des Lebens Pein, O Herr, in deinen Gnaden, Und führ uns in den Himmel ein Das kann uns gar […]«. Würdest du deine erste Einschätzung jetzt verändern? Begründe.
Impulse zur Selbstprüfung
Vergleiche deine Antwort mit dem verlinkten Absatz der Lesefassung. Mehrere begründete Antworten sind möglich; die Aufgabe wird nicht automatisch als richtig oder falsch bewertet.
Nenne deine ursprüngliche Einschätzung oder Leseerwartung.
Verwende mindestens einen Textbeleg für deine jetzige Einschätzung.
Sowohl eine veränderte als auch eine bestätigte Einschätzung ist möglich.
3Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte
Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.
Niveau 1 · Einstieg
1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Glei is die Sunn am Platz,
Musst dich halt schlaun,
Sunsten, mein lieber Schatz,
Brennt s' dich ganz braun.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Denk an die Riesler – Magdalen, was vor fünfundzwanzig Jahr in dein Dienst war, wie mein Schwester, dein Weib, Gott hab s' selig, noch glebt hat, denk an die Riesler – Magdalen, sag ich, dö hast du a ins Kugeln bracht, dass ins Rollen kämma und in die siedige Höll hneingfalln is und wer weiß wieviel Seeln mitgrissen hat!«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Erlös uns von des Lebens Pein,
O Herr, in deinen Gnaden,
Und führ uns in den Himmel ein
Das kann uns gar nicht schaden!«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Originalautor vor 1956 verstorben. TextGrid kennzeichnet die zugrunde liegenden reinen Texte als gemeinfrei; Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE mit Namensnennung TextGrid und www.editura.de. Das Werk Der Gwissenswurm von Anzengruber, Ludwig ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de, und wird unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland veröffentlicht. Der zugrunde liegende literarische Reintext ist gemeinfrei. TextGrid wurde vom BMBF gefördert (Förderkennzeichen 01UG1203A).
Die Extraktion erfasst alle Textpositionen der gelieferten Quelldatei; dies ersetzt keinen vollständigen Vergleich mit dem historischen Druck. Offene Kapitelaufgaben dienen der Selbstprüfung und sind keine automatisch bewertete Interpretation.
Der Gwissenswurm
Ludwig Anzengruber: Werke in zwei Bänden. Ausgewählt und eingeleitet von Manfred Kuhne, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1977 [Bibliothek Deutscher Klassiker]. Anzengruber, Ludwig 76- 1977 Berlin und Weimar
Das Werk Der Gwissenswurm von Anzengruber, Ludwig ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.
Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.