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Born to Be Wild 3D

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Born to Be Wild 3D



Einleitung

Born to Be Wild 3D ist ein Naturdokumentarfilm aus dem Jahr 2011. Er zeigt zwei sehr unterschiedliche Lebenswelten: den tropischen Regenwald auf Borneo und Landschaften in Kenia. Im Mittelpunkt stehen verwaiste junge Orang-Utans und Elefanten. Menschen in Schutzstationen versorgen die Tiere, helfen ihnen beim Lernen und bereiten sie – wenn es für das einzelne Tier möglich ist – auf die Rückkehr in die Natur vor.[1]

Dieser aiMOOC ist für Kinder ab 6 Jahren gedacht. Du lernst mit dem Film, wie Tiere sich verhalten, warum ein Lebensraum wichtig ist, wie eine Schutzstation arbeitet und was Auswilderung bedeutet. Außerdem übst Du, einen Dokumentarfilm aufmerksam anzusehen: Welche Bilder siehst Du? Was erzählt die Stimme? Welche Gefühle weckt die Musik? Und welche Informationen kannst Du überprüfen?

Hinweis für Kinder: Der Film handelt auch davon, dass Jungtiere ihre Mutter verloren haben und Tiere durch Menschen gefährdet werden können. Die Bilder sind auf Lernen und Schutz ausgerichtet. Wenn Dich etwas traurig macht oder Du Fragen hast, sprich mit einer erwachsenen Begleitperson.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum Orang-Utans und Elefanten bestimmte Fähigkeiten zum Überleben brauchen. Du kannst Regenwald und Savanne als Lebensräume vergleichen. Du kannst beschreiben, wie eine Schutzstation Tiere rettet, pflegt und auf ein möglichst selbstständiges Leben vorbereitet. Du kannst außerdem begründen, warum Artenschutz immer auch Lebensraumschutz bedeutet und warum eine Auswilderung sorgfältig geplant werden muss.


Der Film auf einen Blick

Merkmal Information
Titel Born to Be Wild 3D
Filmart Naturdokumentarfilm, gedreht für IMAX und 3D
Erscheinungsjahr 2011
Regie David Lickley
Drehbuch und Produktion Drew Fellman
Kamera David Douglas
Musik Mark Mothersbaugh
Original-Erzähler Morgan Freeman
Laufzeit etwa 40 Minuten
Hauptthemen Verwaiste Orang-Utans auf Borneo, verwaiste Elefanten in Kenia, Rettung, Pflege, Rehabilitation und Rückkehr in die Wildnis

Die Filmhandlung folgt keiner erfundenen Abenteuergeschichte. Sie begleitet echte Menschen, Tiere und Schutzarbeit. Im Teil über Borneo begegnet Dir die Primatologin Biruté Mary Galdikas. Im Teil über Kenia steht die Arbeit von Dame Daphne Sheldrick und ihrem Team im Mittelpunkt. Der damals als David Sheldrick Wildlife Trust bekannte Schutzverband heißt heute Sheldrick Wildlife Trust.[2][3]


Was bedeutet 3D?

Bei einem 3D-Film bekommen Deine Augen leicht unterschiedliche Bilder zu sehen. Dein Gehirn setzt sie zusammen. Dadurch kann ein Eindruck von Tiefe entstehen. Im Film wirken Äste, Tiere und Landschaften deshalb räumlicher. Das verändert aber nicht die Wirklichkeit der Tiere: 3D ist eine Technik, mit der der Film die reale Welt besonders eindrucksvoll zeigt.


Was macht ein Dokumentarfilm?

Ein Dokumentarfilm zeigt reale Menschen, Tiere, Orte oder Ereignisse. Trotzdem ist jeder Film gestaltet. Ein Team entscheidet, wohin die Kamera schaut, welche Szene ausgewählt wird, welche Musik erklingt und was die Erzählerstimme erklärt. Das ist ein wichtiger Teil von Medienkompetenz: Du darfst staunen und gleichzeitig fragen, wie ein Film seine Geschichte erzählt.


Zwei Lebensräume, zwei Tierarten

Die Reise des Films führt Dich von Afrika nach Südostasien. Die Orte sind weit voneinander entfernt. Trotzdem gibt es eine gemeinsame Frage: Was braucht ein junges Wildtier, damit es später möglichst selbstständig leben kann?


Borneo: Heimat der Orang-Utans

Borneo ist eine große Insel in Südostasien. Teile der Insel gehören zu Indonesien, Malaysia und Brunei. Biruté Galdikas arbeitet seit 1971 im indonesischen Teil Borneos, in Kalimantan. Ihre Forschung ist eng mit dem Tanjung-Puting-Nationalpark und Camp Leakey verbunden.[2]

Der Borneo-Orang-Utan lebt in tropischen Wäldern. Das Wort Orang-Utan wird oft mit „Waldmensch“ erklärt. Orang-Utans sind Menschenaffen. Sie verbringen sehr viel Zeit in Bäumen. Ihre langen Arme und ihre greifenden Hände und Füße helfen ihnen beim Klettern.


Kenia: Heimat vieler Savannenelefanten

Kenia liegt in Ostafrika. Dort gibt es verschiedene Landschaften, darunter Wälder, Buschland und Savannen. Afrikanische Savannenelefanten können in großen Gebieten unterwegs sein, um Nahrung und Wasser zu finden.

Weibliche Afrikanische Elefanten leben mit ihren Jungtieren häufig in Familienverbänden. Sie verständigen sich mit Körperhaltungen, Berührungen und Lauten. Manche Elefantenrufe sind so tief, dass Menschen sie nur schwer hören können. Der Rüssel ist Nase, Greiforgan und Tastwerkzeug zugleich. Mit ihm können Elefanten riechen, Wasser aufnehmen, Pflanzen greifen und andere Elefanten berühren.


Orang-Utans: Lernen für das Leben im Wald

Orang-Utan-Kinder bleiben in der Natur viele Jahre bei ihrer Mutter. In dieser langen Zeit beobachten und üben sie. Sie müssen wissen, welche Nahrung geeignet ist, wie sie sich sicher durch die Baumkronen bewegen und wie sie einen Schlafplatz bauen.


Klettern und Wege finden

Im Regenwald gibt es keinen geraden Weg wie auf einem Schulhof. Äste sind dick oder dünn, trocken oder nass, nah oder weit entfernt. Ein Orang-Utan muss immer wieder entscheiden: Welcher Ast trägt mich? Wo kann ich greifen? Wie komme ich energiesparend zum nächsten Baum? Solche Entscheidungen gehören zum Tierverhalten.


Nahrung suchen

Orang-Utans fressen besonders gern Früchte. Je nach Angebot gehören auch Blätter, Rinde, Samen, Insekten und andere Nahrung dazu. Wildtiere müssen Nahrung selbst finden. Deshalb reicht es für eine spätere Auswilderung nicht, wenn ein Tier nur aus einer Schüssel fressen kann: Es muss im Wald passende Nahrung erkennen und erreichen können.


Ein Bett aus Zweigen: Nestbau

Orang-Utans bauen Schlafnester aus Zweigen und Blättern. Ein sicherer Nestbau ist eine wichtige Fähigkeit für das Leben im Wald. In einer guten Rehabilitation wird deshalb nicht nur gefüttert. Junge Orang-Utans bekommen Gelegenheit, natürliche Fähigkeiten zu üben.


Eher allein als in einer großen Herde

Orang-Utans leben anders als Elefanten. Erwachsene Tiere sind meist nicht dauerhaft in großen Gruppen unterwegs. Besonders wichtig ist dagegen die lange Beziehung zwischen Mutter und Jungtier. Sie gibt dem jungen Tier Zeit zum Lernen. Das erklärt, warum verwaiste Orang-Utans besondere Betreuung brauchen: Menschen können die Mutter nicht vollständig ersetzen, aber sie können sichere Bedingungen schaffen, damit das Tier möglichst viele wildnistaugliche Fähigkeiten entwickelt.


Elefanten: Lernen in einer sozialen Familie

Elefanten sind sehr soziale Tiere. Junge Elefanten lernen nicht nur von ihrer Mutter, sondern auch von anderen Tieren ihrer Familie. Sie beobachten Wege zu Wasserstellen, erkennen Futterpflanzen, lernen Körpersprache und üben das Zusammensein in der Herde.


Der Rüssel als Multitalent

Ein Elefantenkalb muss den Umgang mit seinem Rüssel üben. Später nutzt es ihn sehr geschickt zum Riechen, Tasten, Greifen, Trinken und zur Berührung anderer Elefanten. Gerade bei jungen Tieren kannst Du beobachten, wie aus zunächst ungelenken Bewegungen nach und nach gezieltes Verhalten wird.


Spielen ist Lernen

Junge Elefanten rennen, schubsen, ziehen an Ästen und reagieren aufeinander. Spiel kann Bewegungen trainieren und hilft beim sozialen Lernen. In der „Bush School“ des Sheldrick Wildlife Trust verbringen Waisenelefanten tagsüber viel Zeit draußen, begleitet von Pflegerinnen und Pflegern. Dort üben sie unter anderem Nahrungssuche, Bewegung, Zusammensein und Schlammbäder.[3]


Schlamm und Staub sind nützlich

Wenn Elefanten sich mit Schlamm oder Staub bedecken, sieht das lustig aus. Es hat aber einen Zweck: Die Schicht auf der Haut kann vor Sonne und lästigen Insekten schützen. Außerdem gehören Baden und Staubbaden zum normalen Verhaltensrepertoire.


Was ist eine Schutzstation?

Eine Schutzstation ist kein Streichelzoo. Ihr Ziel ist es, Wildtieren zu helfen. Verwaiste oder verletzte Tiere werden untersucht, versorgt und – wenn möglich – auf ein Leben vorbereitet, in dem sie wieder möglichst unabhängig von Menschen sind.

Im Film siehst Du zwei bekannte Beispiele. Auf Borneo ist die Arbeit von Biruté Galdikas und der Orangutan Foundation International wichtig. In Kenia zeigt der Film die Elefantenarbeit um Daphne Sheldrick. Heute betreibt der Sheldrick Wildlife Trust unter anderem eine Nursery in Nairobi und mehrere Reintegration Units, in denen ältere Waisenelefanten schrittweise näher an ein Leben mit wilden Elefanten herangeführt werden.[2][4]


Rettung ist erst der Anfang

Ein gerettetes Jungtier braucht oft sofort Wasser, Nahrung, Wärme, Ruhe und tierärztliche Hilfe. Danach beginnt eine lange Phase der Rehabilitation. Sie kann Jahre dauern. Fachleute achten dabei auf Gesundheit, Verhalten und Entwicklung.


Nähe geben, Abhängigkeit vermeiden

Sehr junge Waisentiere brauchen Betreuung. Gleichzeitig ist das spätere Ziel nicht, ein Haustier aus ihnen zu machen. Schutzstationen müssen deshalb einen schwierigen Mittelweg finden: genug Fürsorge für Sicherheit und Entwicklung, aber zugleich viele Möglichkeiten für natürliches Verhalten und zunehmende Selbstständigkeit.


Was bedeutet Auswilderung?

Auswilderung bedeutet, ein Tier nach Betreuung wieder in einen geeigneten natürlichen Lebensraum zu bringen. Das klingt einfach, ist aber ein langer Prozess. Nicht jedes Tier kann ausgewildert werden, und nicht jedes Tier ist zur gleichen Zeit bereit.

Eine mögliche Reihenfolge sieht so aus:

  1. Rettung: Das Tier wird aus einer gefährlichen Situation in Sicherheit gebracht.
  2. Gesundheitscheck: Fachleute untersuchen, behandeln und beobachten das Tier.
  3. Rehabilitation: Das Tier übt Fähigkeiten, die es in seinem Lebensraum braucht.
  4. Mehr Selbstständigkeit: Der Kontakt zu Menschen wird so gestaltet, dass natürliche Verhaltensweisen im Mittelpunkt stehen.
  5. Geeigneter Lebensraum: Vor einer Freilassung muss geprüft werden, ob das Gebiet Nahrung, Schutz und genügend Raum bietet.
  6. Auswilderung und Beobachtung: Nach der Rückkehr in die Natur wird – soweit möglich – beobachtet, ob das Tier zurechtkommt.

Bei Orang-Utans gehören zu den wichtigen Kriterien zum Beispiel Gesundheit, selbstständige Nahrungssuche und Nestbau. Bei Elefanten ist die Reintegration besonders sozial: Ältere Waisenelefanten verbringen immer mehr Zeit in natürlicher Umgebung und können Kontakte zu wilden Elefanten aufbauen.[2][4]


Warum werden Jungtiere zu Waisen?

Es gibt verschiedene Ursachen. Bei Orang-Utans können Waldverlust, Waldbrände, illegale Jagd und illegaler Tierhandel eine Rolle spielen. Bei Elefanten gehören unter anderem Wilderei, Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren, Verlust oder Zerschneidung von Lebensräumen sowie Dürren zu den Gefahren. Der Film konzentriert sich auf gerettete Einzeltiere, aber hinter jeder Rettung steht die größere Frage: Wie können Menschen Lebensräume so schützen, dass weniger Tiere überhaupt gerettet werden müssen?

Der Borneo-Orang-Utan wird auf der Roten Liste der IUCN als vom Aussterben bedroht geführt. Der Afrikanische Savannenelefant wird als stark gefährdet geführt.[5][6]


Wenn Wald verschwindet

Orang-Utans brauchen zusammenhängende Wälder mit Bäumen, Nahrung und Schlafplätzen. Werden Wälder gerodet oder stark zerschnitten, verlieren Tiere Wege, Futter und Rückzugsorte. Auf Borneo ist die Umwandlung von Wald in andere Nutzflächen, darunter Palmölplantagen, ein wichtiges Naturschutzthema.

Das bedeutet nicht, dass ein einzelnes Produkt allein „schuld“ ist. Entscheidend sind Anbauweise, Flächenplanung, Schutzgebiete, Lieferketten und unser Konsum. Für Kinder ist die wichtigste Idee: Naturschutz funktioniert besser, wenn ganze Lebensräume erhalten bleiben.


Wenn Wege verschwinden

Elefanten brauchen große Gebiete und sichere Wege zwischen Futter- und Wasserstellen. Straßen, Siedlungen oder Zäune können solche Wege unterbrechen. Dann können Konflikte entstehen, wenn Menschen und Elefanten dieselben Flächen nutzen wollen. Schutz bedeutet deshalb auch, gute Lösungen für Menschen vor Ort zu finden.


Tierverhalten vergleichen

Frage Orang-Utan Elefant
Wo bewegt sich das Tier viel? In Bäumen und im Wald Am Boden durch große Landschaften
Wie wichtig ist die Mutter? Sehr wichtig; das Jungtier lernt über viele Jahre Sehr wichtig; zusätzlich helfen weitere Familienmitglieder beim sozialen Lernen
Wie lebt das Tier sozial? Erwachsene Tiere meist eher einzeln als in festen Großgruppen Weibchen und Jungtiere häufig in Familienverbänden
Welche Fähigkeit ist besonders sichtbar? Klettern, Nahrung finden, Nestbau Rüsselgebrauch, Kommunikation, Wege lernen, Zusammenleben
Was muss eine Schutzstation fördern? Waldkompetenz und Selbstständigkeit Gesundheit, Sozialverhalten und schrittweise Reintegration

Der Vergleich zeigt: Gute Tierpflege sieht nicht für jede Art gleich aus. Eine Schutzstation muss sich am natürlichen Verhalten der jeweiligen Tierart orientieren.


Filmsehen mit Forscherblick

Beim nächsten Ansehen kannst Du wie eine kleine Forscherin oder ein kleiner Forscher beobachten. Achte nicht nur darauf, was passiert, sondern auch darauf, wie der Film es zeigt.

  1. Kamera: Ist die Kamera nah am Tier oder zeigt sie die ganze Landschaft?
  2. Ton: Hörst Du Tierlaute, Musik oder die Erzählerstimme?
  3. Schnitt: Wechselt der Film zwischen Borneo und Kenia?
  4. Gefühl: Welche Szene macht Dich neugierig, fröhlich oder nachdenklich?
  5. Information: Welche Aussage kannst Du in einem Tierlexikon oder bei einer Naturschutzorganisation überprüfen?


Warum zeigt der Film niedliche Jungtiere so oft?

Jungtiere wecken bei vielen Menschen Aufmerksamkeit und Mitgefühl. Das kann helfen, Interesse am Naturschutz zu wecken. Trotzdem ist wichtig: Wildtiere sind keine Kuscheltiere für Menschen. Das Ziel von Rettung und Rehabilitation ist möglichst viel arttypisches Verhalten und, wenn es verantwortbar ist, ein Leben in geeigneter Natur.


Eine Schutzstation als Lernmodell

Stell Dir vor, ein verwaistes Jungtier kommt in eine Schutzstation. Gute Entscheidungen beantworten immer mehrere Fragen gleichzeitig: Ist das Tier gesund? Was würde es in der Natur von seiner Mutter oder Gruppe lernen? Welche Fähigkeiten fehlen? Wie kann es diese Fähigkeiten üben? Ist ein geeigneter Lebensraum vorhanden? Wie lässt sich nach der Auswilderung feststellen, ob es zurechtkommt?

Diese Fragen verbinden Biologie, Tiermedizin, Verhaltensforschung, Geographie, Naturschutz und verantwortungsvolle Entscheidungen.


Quellen und weiterführende Informationen

Die Filmdaten und die Angaben zu den Schutzprogrammen stützen sich auf Informationen von IMAX, der Orangutan Foundation International, dem Sheldrick Wildlife Trust sowie der Roten Liste der IUCN. Die Wikimedia-Commons-Medien besitzen jeweils eigene freie Lizenzangaben auf ihrer Dateiseite.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche zwei Tiergruppen stehen im Mittelpunkt von Born to Be Wild 3D? (Orang-Utans und Elefanten) (!Pinguine und Eisbären) (!Delfine und Haie) (!Wölfe und Bären)




Wo spielt der Orang-Utan-Teil des Films? (Auf Borneo) (!In Grönland) (!In Australien) (!In der Antarktis)




Wo spielt der Elefanten-Teil des Films? (In Kenia) (!In Kanada) (!In Japan) (!In Island)




Welche Fähigkeit brauchen Orang-Utans für einen sicheren Schlafplatz? (Nestbau) (!Schlittschuhlaufen) (!Höhlenmalerei) (!Segeln)




Wie leben weibliche Elefanten mit ihren Jungtieren häufig? (In Familienverbänden) (!Immer ganz allein) (!Nur in Vogelschwärmen) (!Nur unter der Erde)




Was ist ein wichtiges Ziel einer Schutzstation für Wildtiere? (Natürliches Verhalten und Selbstständigkeit fördern) (!Tiere zu Haustieren machen) (!Tiere Kunststücke für Besucher lernen lassen) (!Tiere dauerhaft an Menschen binden)




Was bedeutet Auswilderung? (Ein Tier wird vorbereitet in einen geeigneten natürlichen Lebensraum zurückgebracht) (!Ein Tier bekommt ein größeres Spielzeug) (!Ein Tier zieht in ein Klassenzimmer) (!Ein Tier wird in einem Film verkleidet)




Wozu kann ein Elefant seinen Rüssel benutzen? (Zum Riechen Greifen und Tasten) (!Zum Fliegen wie mit einem Flügel) (!Zum Schreiben mit Kreide) (!Zum Atmen unter der Erde)




Warum ist Lebensraumschutz für Orang-Utans wichtig? (Weil sie Wald mit Nahrung Bäumen und Schlafplätzen brauchen) (!Weil sie nur auf Eis leben können) (!Weil sie ausschließlich im Meer fressen) (!Weil sie Häuser aus Beton bauen)




Was solltest Du bei einem Dokumentarfilm zusätzlich zum Inhalt beachten? (Wie Kamera Ton Musik und Auswahl die Geschichte gestalten) (!Nur die Farbe des Kinostuhls) (!Nur die Länge des Abspanns) (!Nur die Anzahl der Buchstaben im Titel)





Memory

Orang-Utan Baumkronen
Elefant Familienverband
Regenwald Borneo
Savanne Kenia
Rüssel Greiforgan
Nestbau Schlafplatz
Schutzstation Rehabilitation
Auswilderung Wildnis





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Rettung Sicherheit
Gesundheitscheck Untersuchung
Aufzucht Fürsorge
Wildnistraining Überlebensfähigkeiten
Auswilderung Selbstständigkeit






Kreuzworträtsel

Regenwald Welcher feuchte Lebensraum ist für Borneo-Orang-Utans besonders wichtig?
Savanne Wie heißt ein offener Lebensraum, in dem viele Elefanten in Kenia unterwegs sind?
Rüssel Welches Körperteil nutzt ein Elefant zum Riechen, Greifen und Tasten?
Nestbau Welche Fähigkeit brauchen Orang-Utans für einen Schlafplatz im Baum?
Auswilderung Wie heißt die vorbereitete Rückkehr eines Wildtiers in einen natürlichen Lebensraum?
Schutzstation Wie heißt ein Ort, an dem gerettete Wildtiere fachgerecht versorgt werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Born to Be Wild 3D ist ein

über gerettete junge Wildtiere.
Der Orang-Utan-Teil führt auf die Insel

.
Der Elefanten-Teil spielt in

.
Orang-Utans bewegen sich viel in den

.
Für die Nacht bauen Orang-Utans ein

.
Junge Elefanten lernen viel im sozialen

.
Der Elefant benutzt seinen

zum Riechen, Greifen und Tasten.
Eine Schutzstation fördert möglichst natürliches

.
Vor einer Auswilderung ist ein

wichtig.
Die Rückkehr eines vorbereiteten Tieres in einen geeigneten Lebensraum heißt

.
Für Orang-Utans ist der Schutz des

besonders wichtig.
Ein Dokumentarfilm wird durch Kamera, Ton und

gestaltet.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Tierbeobachtung: Suche im Film eine Szene mit einem Orang-Utan und beschreibe drei Bewegungen, die Du beobachten kannst.
  2. Elefantenrüssel: Zeichne einen Elefanten und markiere mindestens vier Dinge, die er mit seinem Rüssel tun kann.
  3. Lebensraum-Collage: Gestalte aus Papier oder digitalen Bildern eine Regenwald- und eine Savannenseite und ordne die beiden Tierarten passend zu.
  4. Gefühlsdetektiv: Wähle eine Filmszene und erkläre, wie Bild, Musik oder Tierlaute Deine Stimmung beeinflussen.


Standard

  1. Nestbau-Modell: Baue aus kleinen Zweigen, Papierstreifen oder Naturmaterialien ein Modell eines Orang-Utan-Nests und erkläre, was Stabilität bedeutet.
  2. Schutzstation-Rollenspiel: Spielt in einer Gruppe Rettung, Tiermedizin, Pflege und Auswilderungsplanung nach. Begründet bei jedem Schritt, was das Tier braucht.
  3. Lebensraumvergleich: Erstelle ein Plakat mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Regenwald auf Borneo und Lebensräumen von Elefanten in Kenia.
  4. Filmforscher: Untersuche eine Minute des Films. Notiere, wann Nahaufnahme, Landschaftsbild, Musik und Erzählerstimme eingesetzt werden und welche Wirkung das hat.


Schwer

  1. Auswilderungsplan: Entwickle Kriterien, die erfüllt sein sollten, bevor ein Orang-Utan oder Elefant ausgewildert wird. Begründe jedes Kriterium.
  2. Interview zum Artenschutz: Befrage mit Unterstützung eine Person aus Zoo, Wildpark, Naturschutzverein oder Biologieunterricht dazu, wie man Wildtiere schützt, ohne sie an Menschen zu gewöhnen.
  3. Lebensraum-Projekt: Untersuche ein Produkt aus dem Alltag und frage, welche Rohstoffe darin stecken und wie verantwortungsvoller Einkauf zum Schutz von Lebensräumen beitragen kann.
  4. Mini-Dokumentarfilm: Produziere einen kurzen Film über ein heimisches Wildtier. Zeige Verhalten und Lebensraum, verwende sachliche Informationen und erkläre am Ende, wie Dein Filmschnitt die Wirkung beeinflusst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Verhaltensvergleich: Ein junges Tier kann gut fressen, aber noch nicht sicher klettern oder ein Nest bauen. Erkläre, warum die Auswilderung eines Orang-Utans trotzdem zu früh sein könnte.
  2. Soziales Lernen: Ein Elefantenkalb ist körperlich gesund. Begründe, warum Kontakte zu anderen Elefanten für seine weitere Entwicklung trotzdem wichtig sein können.
  3. Lebensraum und Schutz: Ein Schutzprogramm rettet viele Tiere, aber der Lebensraum wird immer kleiner. Erkläre, warum Rettung allein das Problem nicht lösen kann.
  4. Medienwirkung: Der Film zeigt ein Jungtier in Nahaufnahme und legt ruhige Musik darunter. Erkläre, wie diese Gestaltung Deine Gefühle beeinflussen kann, ohne dass die Szene erfunden sein muss.
  5. Entscheidung zur Auswilderung: Zwei Tiere sind gleich alt, aber eines findet selbst Nahrung und meidet Menschen, während das andere stark nach menschlicher Nähe sucht. Begründe, warum beide nicht automatisch am selben Tag ausgewildert werden sollten.
  6. Transfer zum Heimattier: Wähle ein heimisches Wildtier und überlege, welche Fähigkeiten, Lebensräume und Schutzmaßnahmen für dieses Tier wichtig wären. Vergleiche mindestens einen Punkt mit Orang-Utan oder Elefant.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Born to Be Wild 3D solltest Du zeigen, dass Du Zusammenhänge erklären kannst. Wichtig sind:

  1. Du kannst den Film als Naturdokumentarfilm einordnen und Borneo sowie Kenia als zentrale Schauplätze nennen.
  2. Du kannst mindestens drei typische Verhaltensweisen von Orang-Utans erklären.
  3. Du kannst mindestens drei typische Verhaltensweisen oder soziale Merkmale von Elefanten erklären.
  4. Du kannst Regenwald und Savanne beziehungsweise offene afrikanische Landschaften als unterschiedliche Lebensräume vergleichen.
  5. Du kannst erklären, welche Aufgaben eine Schutzstation übernimmt.
  6. Du kannst die Schritte von Rettung, Rehabilitation und Auswilderung in eigenen Worten beschreiben.
  7. Du kannst begründen, warum nicht jedes gerettete Tier sofort ausgewildert werden kann.
  8. Du kannst erklären, warum Tier- und Lebensraumschutz zusammengehören.
  9. Du kannst an einem Beispiel zeigen, wie Kamera, Ton oder Schnitt die Wirkung eines Dokumentarfilms beeinflussen.




OERs zum Thema

Zum Film existiert ein englischsprachiger Wikipedia-Artikel:

Zu den Tierarten findest Du deutschsprachige Wikipedia-Artikel:



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