Beschaffung Einkauf und Lieferanten – Angebote auf Vergleichbarkeit prüfen
Beschaffung Einkauf und Lieferanten – Angebote auf Vergleichbarkeit prüfen
Interaktiver Lernkurs für die kaufmännische Ausbildung
Kurzbeschreibung: Du lernst, Lieferantenangebote anhand von Leistungsumfang, Lieferbedingungen und Nebenkosten vergleichbar zu machen. Mit einem fiktiven Einkaufsfall, Produktvergleichen, Gesprächssimulationen, Lernvideos, Rechenaufgaben und begründetem Feedback.
| Kursmerkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Zielgruppe | Kaufmännische Ausbildung, insbesondere Büromanagement, Groß- und Außenhandelsmanagement und Einzelhandel |
| Niveau | Ausbildung – Grundlagen bis Anwendung und Transfer |
| Lernzeit | Ca. 60–90 Minuten einschließlich Übungen |
| Lernformat | Sechs kurze Lerneinheiten, Praxisfälle, Videos, Rollenspiele und interaktive Aufgaben |
| Vorkenntnisse | Grundrechenarten und Prozentrechnung |
| Lernprodukt | Angebotsvergleich mit Bezugskalkulation und begründeter Lieferantenentscheidung |
Datenhinweis: Alle Unternehmen, Lieferanten, Personen, Angebote, Preise, Termine und Geschäftsvorgänge dieses Kurses sind ausdrücklich fiktiv. Reale Fotografien und Lernvideos dienen ausschließlich zur Veranschaulichung und zeigen keine Beteiligten des Ausbildungsfalls.
Rechts- und Quellenstand: 11. Oktober 2026. Modellannahmen werden besonders gekennzeichnet.
Einleitung
Ein Angebot ist nicht automatisch mit einem anderen vergleichbar.
Ein niedriger Stückpreis kann täuschen: Die angebotene Ware kann abweichen, Transport kann zusätzlich kosten oder ein wichtiger Liefertermin kann nicht eingehalten werden.
Dein Ziel ist eine nachvollziehbare Lieferantenauswahl.

Bild: Axisadman, CC BY-SA 3.0.
Deine Leitfrage: Welches Angebot erfüllt den betrieblichen Bedarf und ist unter Berücksichtigung aller Bedingungen wirtschaftlich sinnvoll?
Lernziele
Nach dem Kurs kannst Du:
- Leistungsbeschreibung: Produktmerkmale, Mengen und enthaltene Leistungen prüfen.
- Angebotsvergleich: Vergleichbare und nicht vergleichbare Angebote unterscheiden.
- Bezugskalkulation: Rabatt, Skonto und Bezugskosten richtig berechnen.
- Lieferbedingungen: Transportkosten, Liefertermine und offene Vertragsfragen erkennen.
- Lieferantenbewertung: Eine Entscheidung sachlich und kaufmännisch begründen.
- Geschäftskommunikation: Fehlende Angaben in einem Lieferantengespräch klären.
Der Ausbildungsfall
Dein Auftrag
Du absolvierst Deine Ausbildung bei der fiktiven Lernwerkstatt Nordlicht GmbH.
Die Auszubildende Mira erhält von ihrer fiktiven Ausbilderin Toni einen Beschaffungsauftrag:
Toni: „Wir brauchen neues Kopierpapier. Drei Angebote liegen vor. Bitte prüfe zuerst, ob wir überhaupt dieselbe Leistung vergleichen. Danach berechnest Du die Gesamtkosten und empfiehlst einen Lieferanten.“
Modellannahme: Die Bestellung erfolgt am 10. November 2026. Die Ware muss spätestens am 18. November 2026 im fiktiven Lager eintreffen.
Die verbindlichen Anforderungen im Übungsfall

Foto: Dean Hochman, CC BY 2.0. Symbolfoto.
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Produkt | Weißes Kopierpapier |
| Format | DIN A4 |
| Grammatur | 80 g/m² |
| Packungsinhalt | 500 Blatt |
| Bestellmenge | 100 Packungen |
| Gesamtmenge | 50.000 Blatt |
| Eignung | Für die vorhandenen Bürogeräte geeignet |
| Liefertermin | Spätestens 18.11.2026 |
| Lieferort | Fiktives betriebliches Zentrallager in Deutschland |
Merke: Zuerst muss die Leistung passen. Erst danach ist ein Preisvergleich sinnvoll.
Drei fiktive Lieferantenangebote
| Angebotsmerkmal | A – Blattfuchs | B – Papierlotse | C – Faserinsel |
|---|---|---|---|
| Menge | 100 Packungen | 100 Packungen | 100 Packungen |
| Format | A4 | A4 | A4 |
| Inhalt je Packung | 500 Blatt | 500 Blatt | 500 Blatt |
| Grammatur | 80 g/m² | 80 g/m² | 75 g/m² |
| Preis je Packung netto | 4,80 € | 4,60 € | 4,20 € |
| Mengenrabatt | 5 % | 0 % | 10 % |
| Skonto | 2 % | 3 % | Kein Skonto |
| Skontofrist | 10 Tage | 7 Tage | Entfällt |
| Transport netto | 18,00 € | 28,00 € | 15,00 € |
| Verpackung netto | 6,00 € | 12,00 € | Im Preis enthalten |
| Zugesagte Lieferung | 17.11.2026 | 13.11.2026 | 16.11.2026 |
Gemeinsame Modellannahmen: Alle Preise sind Nettopreise. Die Produkt- und Termineigenschaften gelten im Fall als schriftlich zugesagt. Skonto wird nur auf den um den Mengenrabatt verminderten Warenwert gewährt, nicht auf gesonderte Transport- oder Verpackungskosten. Beide Skontofristen können eingehalten werden. Die Rechnungen betreffen regulär mit 19 % besteuerte Inlandsumsätze.
Erste Entscheidung: Angebot C ist für den Auftrag nicht gleichwertig. Es bietet 75 g/m² statt der verlangten 80 g/m². Der günstigste Listenpreis macht dieses Angebot nicht geeignet.
Lerneinheit 1: Leistungsumfang prüfen
Lernzeit: ca. 5 Minuten
Ein Angebot muss an der betrieblichen Anforderung gemessen werden.
| Prüffeld | Deine Frage |
|---|---|
| Produktqualität | Entspricht das Produkt der Spezifikation? |
| Menge | Wird die benötigte Menge geliefert? |
| Einheit | Sind Packungsinhalte und Mengeneinheiten identisch? |
| Zusatzleistungen | Sind Verpackung, Service und Zubehör enthalten? |
| Nachweise | Sind wichtige Eigenschaften nachvollziehbar bestätigt? |
| Verfügbarkeit | Kann der Bedarf rechtzeitig gedeckt werden? |
Beispiel: 100 Packungen mit jeweils 250 Blatt enthalten nur 25.000 Blatt. Du darfst diese Menge nicht ohne Umrechnung mit 100 Packungen zu jeweils 500 Blatt vergleichen.
Basisaufgabe: Markiere im Ausbildungsfall die Produktabweichung bei Angebot C. Erkläre, warum der niedrige Preis allein keine ausreichende Entscheidung begründet.
Feedback: Die Grammatur ist eine ausdrücklich verlangte Produkteigenschaft. Ohne Freigabe einer geänderten Spezifikation darf das Angebot nicht als gleichwertig behandelt werden.
Lerneinheit 2: Preise vergleichbar machen
Lernzeit: ca. 8 Minuten
Der Bezugspreis ist entscheidend – nicht allein der Listenpreis.
Lernvideo: „Die Bezugskalkulation“, Prozubi. Beobachtungsauftrag: Notiere die Reihenfolge der Rechenschritte.
Die Bezugskalkulation
| Rechenschritt | Bedeutung |
|---|---|
| Listeneinkaufspreis | Ausgangswert der Ware |
| − Lieferantenrabatt | Preisnachlass |
| = Zieleinkaufspreis | Preis nach Rabatt |
| − Lieferantenskonto | Nachlass bei vereinbarter rechtzeitiger Zahlung |
| = Bareinkaufspreis | Preis nach den berücksichtigten Nachlässen |
| + Bezugskosten | Beispielsweise Fracht und Verpackung |
| = Bezugspreis | Kalkulierter Einstandspreis |
Lernvideo: „Rabatte und Skonto richtig buchen“, BildungInteraktiv. Achte auf den Unterschied zwischen Rabatt und Skonto.
Rechenbeispiel: Angebot A
| Position | Rechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Listeneinkaufspreis | 100 × 4,80 € | 480,00 € |
| − Rabatt | 5 % von 480,00 € | −24,00 € |
| = Zieleinkaufspreis | 456,00 € | |
| − Skonto | 2 % von 456,00 € | −9,12 € |
| = Bareinkaufspreis | 446,88 € | |
| + Transport | 18,00 € | |
| + Verpackung | 6,00 € | |
| = Bezugspreis netto | 470,88 € |
Der kalkulierte Bezugspreis beträgt 470,88 € für 100 Packungen, entsprechend 4,7088 € je Packung.
Modellannahme: Das Skonto wird tatsächlich genutzt. Ohne rechtzeitige Zahlung beträgt der kalkulierte Nettobezugspreis 480,00 €.
Produkt- und Preisvergleich A gegen B
| Position | Angebot A | Angebot B |
|---|---|---|
| Listenpreis gesamt | 480,00 € | 460,00 € |
| − Rabatt | 24,00 € | 0,00 € |
| Zieleinkaufspreis | 456,00 € | 460,00 € |
| − Skonto | 9,12 € | 13,80 € |
| Bareinkaufspreis | 446,88 € | 446,20 € |
| + Bezugskosten | 24,00 € | 40,00 € |
| Bezugspreis netto | 470,88 € | 486,20 € |
Ergebnis: Angebot A ist im Modell um 15,32 € günstiger als Angebot B.
Begründung: B hat zwar den niedrigeren Listenpreis und nach Skonto sogar einen geringfügig niedrigeren Bareinkaufspreis. Durch seine höheren Bezugskosten ist B insgesamt teurer.
Lerneinheit 3: Lieferbedingungen und Nebenkosten
Lernzeit: ca. 6 Minuten

Foto: Tyler, CC BY-SA 2.0.
Bezugskosten können unter anderem aus Transport, Verpackung, Transportversicherung und zusätzlichen Umschlagleistungen entstehen.
Lieferklauseln richtig lesen
| Begriff | Prüffrage |
|---|---|
| Frei Haus | Welche Kosten bis zur vereinbarten Empfangsstelle trägt der Lieferant? |
| Ab Werk | Welche Abhol- und Transportkosten trägt der Käufer? |
| Verpackungspauschale | Ist sie bereits im Warenpreis enthalten? |
| Lieferfrist | Bis wann trifft die Ware verbindlich ein? |
| Teillieferung | Entstehen zusätzliche Kosten oder organisatorische Probleme? |
| Palettentausch | Sind Rückgabe oder zusätzliche Kosten vereinbart? |
Wichtig: Handelsübliche Formulierungen wie „frei Haus“ ersetzen keine Prüfung der konkreten Vereinbarung. Kostentragung und Gefahrübergang sind getrennt zu betrachten.

Foto: Klaus Mueller, gemeinfrei.
Bildfrage: Welche zusätzlichen Kosten können durch Paletten, Entladung oder Rücktransport entstehen?
Exkurs: Incoterms 2020
Die Incoterms der Internationalen Handelskammer regeln bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung unter anderem Transportpflichten, Kostenverteilung und Gefahrübergang.
EXW bedeutet im Grundsatz Bereitstellung der Ware am benannten Ort. DAP bedeutet Lieferung am benannten Bestimmungsort, bereit zur Entladung. Die genaue Ortsangabe und die vereinbarte Fassung sind wichtig.
Lernvideo: „Incoterms 2020 einfach erklärt“, Gebrüder Weiss.
Beachte: Die Incoterms sind kein automatischer Bestandteil jedes Einkaufsvertrags. Der Ausbildungsfall verwendet keine ausdrücklich vereinbarte Incoterms-Klausel. Maßgeblich sind seine angegebenen Kosten und Lieferzusagen.
Kurze Anwendungsaufgabe
Fiktiver Zusatzfall:
Lieferant D bietet Waren für 300,00 € netto an. Hinzu kommen 25,00 € Transport und 10,00 € Verpackung. Weitere Rabatte gibt es nicht.
Deine Aufgabe: Berechne den Nettobezugspreis.
Hilfen:
- Stufe 1: Überlege, welche Beträge noch zum Warenpreis hinzukommen.
- Stufe 2: Addiere Transport und Verpackung als Bezugskosten.
- Stufe 3: Verwende die Rechnung 300,00 € + 25,00 € + 10,00 €.
Begründetes Feedback: Der Bezugspreis beträgt 335,00 € netto. Ein Vergleich nur mit 300,00 € würde die zusätzlichen Kosten übersehen.
Lerneinheit 4: Das Lieferantengespräch
Lernzeit: ca. 6 Minuten
Ein gutes Lieferantengespräch klärt fehlende Informationen sachlich und dokumentiert die Antworten.
Gesprächsmedium: Telefonische Rückfrage
Fiktives Rollenspiel – zwei Personen, keine echten Kontaktdaten
| Person | Gespräch |
|---|---|
| Mira – Einkauf | Guten Tag. Wir prüfen Ihr Angebot C. Können Sie uns das Papier auch mit 80 g/m² anbieten? |
| Sam – Lieferant | Das bisher angebotene Produkt hat nur 75 g/m². Eine andere Variante müsste ich neu kalkulieren. |
| Mira | Bleiben bei der passenden Variante Liefertermin, Mengenrabatt und Verpackungskosten gleich? |
| Sam | Das kann ich noch nicht bestätigen. |
| Mira | Bitte senden Sie uns ein aktualisiertes schriftliches Angebot mit sämtlichen Kosten und einem konkreten Liefertermin. |
| Sam | Ich werde die Angaben prüfen und eine überarbeitete Fassung vorbereiten. |
Deine Gesprächsaufgabe: Spiele den Dialog mit einer zweiten Person, zeichne ihn selbst als kurze Audioaufnahme auf oder gestalte einen vierteiligen Chatverlauf.
Feedback: Die Rückfrage klärt nicht nur das Produkt, sondern auch die Folgen für Preis, Nebenkosten und Lieferzeit. Solange keine neue Zusage vorliegt, darfst Du die früheren Bedingungen nicht einfach übertragen.
Gesprächscheck: Drei wichtige Fragen
- Produktqualität: Entspricht die angebotene Variante genau unserer Spezifikation?
- Bezugskosten: Welche Zusatzkosten fallen bei unserer konkreten Bestellmenge an?
- Liefertermin: Können Sie den gewünschten Ankunftstermin schriftlich zusagen?
Kommunikationsregel: Offene Punkte dokumentieren und geänderte Konditionen schriftlich bestätigen lassen.
Lerneinheit 5: Kaufmännisch entscheiden
Lernzeit: ca. 6 Minuten
Nicht jede Lieferantenentscheidung ist ausschließlich eine Preisentscheidung.
| Quantitative Kriterien | Qualitative Kriterien |
|---|---|
| Bezugspreis | Produktqualität |
| Transportkosten | Liefertreue |
| Verpackungskosten | Flexibilität |
| Mengenrabatt | Service |
| Skonto | Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit |
Lernvideo: „Die Nutzwertanalyse bei Lieferantenauswahl“, erklaerung-und-mehr. Beobachtungsauftrag: Warum können unterschiedliche Gewichtungen zu unterschiedlichen Entscheidungen führen?
Entscheidung im Ausbildungsfall
Preisvergleich: A ist 15,32 € günstiger als B.
Terminvergleich: B liefert laut fiktivem Angebot vier Kalendertage früher als A. Beide halten den Bedarfstermin ein.
Leistungsvergleich: A und B erfüllen die vorgegebenen Produktmerkmale. C erfüllt die Grammatur nicht.
Begründete Empfehlung: Unter den festgelegten Modellannahmen ist A die wirtschaftlich günstigere Wahl. Ein besonderer Zeitdruck könnte eine andere Entscheidung rechtfertigen, müsste aber ausdrücklich begründet werden.
Transferfall: Geänderte Bezugskosten
Neue Modellannahme: Noch vor Vertragsabschluss wird für Angebot A eine zusätzliche Frachtpauschale von 20,00 € schriftlich angeboten. Alle übrigen Bedingungen bleiben gleich.
Deine Aufgabe: Prüfe erneut A gegen B und begründe die Entscheidung.
Gestufte Hilfen:
- Stufe 1: Vergleiche nicht erneut die Listenpreise.
- Stufe 2: Ändere nur den betroffenen Bestandteil des Bezugspreises von A.
- Stufe 3: Rechne 470,88 € + 20,00 € und vergleiche das Ergebnis mit 486,20 €.
Begründetes Feedback: A kostet nun 490,88 € netto. B bleibt bei 486,20 € und ist damit um 4,68 € günstiger. Dies zeigt, dass neue Nebenkosten eine Einkaufsentscheidung verändern können. In der Praxis müsste außerdem geprüft werden, ob und wie die geänderte Kondition vereinbart wird.
Lerneinheit 6: Recht, Umsatzsteuer und Dokumentation
Lernzeit: ca. 5 Minuten

Symbol: Font Awesome, CC BY 4.0.
Angebote und Rechnungen unterscheiden
Für den betrieblichen Angebotsvergleich werden insbesondere Leistungsbeschreibung, Menge, Preis, Nachlässe, Nebenkosten, Termine, Gültigkeit und Zahlungsbedingungen erfasst. Das ist eine kaufmännische Prüfliste und keine allgemeine gesetzliche Pflichtangabenliste für jedes Angebot.
Nach § 145 BGB ist ein Vertragsangebot grundsätzlich bindend, wenn die Bindung nicht ausgeschlossen wurde. Prüfe daher beispielsweise Gültigkeitsfristen und Formulierungen wie „freibleibend“.
Eine ordnungsgemäße Rechnung unterliegt anderen Anforderungen. Zu den regelmäßigen Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG gehören:
- Vollständiger Name und Anschrift der leistenden und der empfangenden Partei.
- Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der leistenden Partei.
- Ausstellungsdatum und eindeutige fortlaufende Rechnungsnummer.
- Menge und Art der Leistung sowie Leistungs- beziehungsweise Lieferdatum.
- Entgelt, vereinbarte Entgeltminderungen, anzuwendender Steuersatz und Steuerbetrag beziehungsweise Befreiungshinweis.
Einordnung: Für bestimmte Fälle gelten abweichende oder zusätzliche Regeln, beispielsweise bei Kleinbetragsrechnungen bis 250 € gemäß § 33 UStDV. Diese Ausnahme betrifft nicht die Rechnungsgröße unseres Hauptfalls.
Umsatzsteuer im Modell
Nach § 12 Abs. 1 UStG beträgt der deutsche Regelsteuersatz 19 %. Für bestimmte Umsätze gelten andere Sätze oder Steuerbefreiungen.
Modellannahme: Die fiktive Lernwerkstatt ist vollständig zum Vorsteuerabzug berechtigt und bezieht regulär mit 19 % besteuerte Ware. Deshalb erfolgt die wirtschaftliche Bezugskalkulation in diesem Übungsfall mit Nettopreisen.
Für Angebot A ergibt sich bei realisiertem Skonto rechnerisch:
| Position | Betrag |
|---|---|
| Nettobetrag nach den Modellannahmen | 470,88 € |
| 19 % Umsatzsteuer | 89,47 € |
| Rechnerischer Bruttobetrag | 560,35 € |
Wichtig: Die Darstellung ist eine vereinfachte Endbetrachtung nach tatsächlich genutztem Skonto. In der realen Rechnungsabwicklung sind die Auswirkungen einer nachträglichen Skontozahlung auf die Umsatzsteuer beziehungsweise den Vorsteuerabzug zu berücksichtigen.
Elektronische Rechnungen im Jahr 2026
Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich den Empfang von E-Rechnungen ermöglichen. Für die Ausstellung im inländischen B2B-Bereich gelten Übergangsregelungen: Bis zum 31. Dezember 2026 dürfen grundsätzlich noch sonstige Rechnungen ausgestellt werden. Für bestimmte Aussteller und Verfahren reichen Übergangsregelungen bis Ende 2027.
Eine gewöhnliche PDF-Datei ist nicht allein deshalb eine E-Rechnung im steuerrechtlichen Sinne.
Quellen: § 145 BGB, § 14 UStG, Umsatzsteuergesetz, § 33 UStDV und BMF: E-Rechnung, Stand März 2026.
Interaktive Aufgaben
Bearbeite zuerst die Basisfragen, danach die Anwendungsfälle und schließlich den Transfer.
Quiz: Teste Dein Wissen
Genau 10 Fragen – vom grundlegenden Verständnis bis zur kaufmännischen Entscheidung.
1. Was prüfst Du vor dem Preisvergleich? (Ob die angebotenen Produkte den geforderten Leistungsumfang erfüllen) (!Ob der Lieferant das schönste Logo besitzt) (!Ob der Listenpreis bereits der Endpreis ist) (!Ob das Angebot besonders lang formuliert ist)
2. Welches Angebot erfüllt die geforderte Grammatur nicht? (Angebot C) (!Angebot A) (!Angebot B) (!Angebot A und Angebot B)
3. Warum darf Angebot C nicht unmittelbar als gleichwertig bewertet werden? (Weil die angebotene Grammatur abweicht) (!Weil keine Verpackungskosten ausgewiesen sind) (!Weil der Liefertermin vor dem Bedarfstermin liegt) (!Weil ein Mengenrabatt gewährt wird)
4. Was zählt im Ausbildungsfall zu den Bezugskosten? (Transportkosten und Verpackungskosten) (!Nur der ursprüngliche Stückpreis) (!Nur der Mengenrabatt) (!Nur der Skontobetrag)
5. Wie hoch ist der Zieleinkaufspreis von Angebot A? (456,00 Euro) (!480,00 Euro) (!446,88 Euro) (!470,88 Euro)
6. Wie hoch ist der mögliche Skontobetrag bei Angebot A? (9,12 Euro) (!24,00 Euro) (!18,00 Euro) (!15,32 Euro)
7. Wie hoch ist der Nettobezugspreis von Angebot A bei genutztem Skonto? (470,88 Euro) (!446,88 Euro) (!456,00 Euro) (!480,00 Euro)
8. Wie hoch ist der Nettobezugspreis von Angebot B bei genutztem Skonto? (486,20 Euro) (!446,20 Euro) (!460,00 Euro) (!500,00 Euro)
9. Welches Angebot ist im Transferfall mit dem zusätzlichen Frachtbetrag rechnerisch günstiger? (Angebot B) (!Angebot A) (!Angebot C) (!Alle Angebote sind gleich teuer)
10. Welches Merkmal gehört zur qualitativen Lieferantenbewertung? (Lieferzuverlässigkeit) (!Listenpreis) (!Skontobetrag) (!Rechnerische Bezugskosten)
Begründetes Quiz-Feedback
Prüfe Deine Antworten erst nach dem Quiz.
- Frage 1: Vergleichbarkeit beginnt mit der Leistung. Preise unterschiedlicher Produkte dürfen nicht ungeprüft gleichgesetzt werden.
- Frage 2: C bietet nur 75 g/m² und verfehlt damit die geforderte Grammatur von 80 g/m².
- Frage 3: Die Abweichung ist ein sachliches Ausschlusskriterium, solange der Bedarf nicht ausdrücklich verändert wird.
- Frage 4: Transport und Verpackung können den wirtschaftlichen Einkaufspreis erhöhen.
- Frage 5: 480,00 € − 24,00 € Rabatt ergeben 456,00 €.
- Frage 6: 2 % von 456,00 € sind 9,12 €. Berechnet wird nicht vom ursprünglichen Listenpreis.
- Frage 7: 456,00 € − 9,12 € + 24,00 € ergeben 470,88 €.
- Frage 8: 460,00 € − 13,80 € + 40,00 € ergeben 486,20 €.
- Frage 9: Nach dem zusätzlichen Frachtbetrag kostet A 490,88 €. B kostet weiterhin 486,20 €.
- Frage 10: Lieferzuverlässigkeit beschreibt die Qualität einer Lieferantenleistung und wird nicht allein durch einen Geldbetrag ausgedrückt.
Memory
Basisaufgabe: Finde die passenden Fachbegriffe und Erklärungen.
| Leistungsbeschreibung | Festlegung der verlangten Produkteigenschaften |
| Mengenrabatt | Preisnachlass abhängig von vereinbarten Konditionen |
| Lieferantenskonto | Nachlass bei fristgerechter Bezahlung |
| Bezugskosten | Zusätzliche Aufwendungen für die Beschaffung |
| Liefertermin | Zugesagter Zeitpunkt der Warenlieferung |
| Grammatur | Flächenbezogene Masse des Papiers |
| Einstandspreis | Ergebnis der Bezugskalkulation |
Drag and Drop
Anwendungsaufgabe: Ordne den kaufmännischen Begriff der richtigen Beschreibung zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Beschreibung |
|---|---|
| Listeneinkaufspreis | Ausgangspreis vor Abzügen |
| Zieleinkaufspreis | Warenwert nach dem Lieferantenrabatt |
| Bareinkaufspreis | Warenwert nach Berücksichtigung des Skontos |
| Frachtkosten | Aufwand für den Transport der Ware |
| Qualitativer Angebotsvergleich | Beurteilung von Qualität und Zuverlässigkeit |
| Quantitativer Angebotsvergleich | Rechnerische Gegenüberstellung der Bezugspreise |
Feedback: Die Zuordnung folgt dem Kalkulationsschema. Die qualitativen Kriterien ergänzen die reine Preisrechnung um die Eignung des Produkts und die Leistungsfähigkeit des Lieferanten.
Kreuzworträtsel
Basiswissen: Löse die sechs kaufmännischen Begriffe.
| Rabatt | Wie heißt der Preisnachlass auf den Listenpreis? |
| Skonto | Wie heißt der Nachlass bei vereinbarter fristgerechter Zahlung? |
| Fracht | Wie nennt man die Kosten für den Gütertransport? |
| Grammatur | Wie bezeichnet man die flächenbezogene Masse von Papier? |
| Lieferfrist | Wie heißt der vereinbarte Zeitraum für die Lieferung? |
| Bezugspreis | Wie heißt das Ergebnis der Bezugskalkulation? |
LearningApps
Suche ergänzende Übungen zu Beschaffung, Einkauf und Angebotsvergleich.
Hinweis: Dies ist eine thematische Suchfunktion und keine vorab geprüfte Einzelübung. Prüfe gefundene Apps vor dem Einsatz auf fachliche Richtigkeit und Nutzungsrechte.
Lückentext
Anwendungsaufgabe: Ergänze in jedem Satz den fehlenden Fachbegriff oder Zahlenwert. Verwende die Begriffe aus dem Kurs.
Interaktiver Praxisfall: Verpackungseinheiten

Illustration: MdeVicente, CC0 1.0.
Fiktiver Fall: Du benötigst 30.000 Blatt Kopierpapier.
| Lieferant | Einheit | Preis je Einheit netto |
|---|---|---|
| X | 500 Blatt | 5,00 € |
| Y | 250 Blatt | 2,80 € |
Modellannahmen: Gleiche Papierqualität, keine Preisnachlässe und keine zusätzlichen Bezugskosten. Beide Lieferanten können jede erforderliche Menge liefern.
Basis: Ermittle, wie viele Packungen Du jeweils benötigst.
Anwendung: Berechne die Gesamtkosten.
Transfer: Erkläre, weshalb der Preis je Packung keine ausreichende Vergleichsgröße ist.
Gestufte Hilfen:
- Stufe 1: Die Gesamtzahl der Blatt ist bei beiden Angeboten gleich.
- Stufe 2: Teile 30.000 durch die Blattzahl je Packung.
- Stufe 3: Multipliziere die ermittelte Packungszahl mit dem jeweiligen Preis.
Begründetes Feedback:
| Ergebnis | X | Y |
|---|---|---|
| Packungszahl | 60 | 120 |
| Gesamtkosten netto | 300,00 € | 336,00 € |
X ist um 36,00 € günstiger. Der niedrige Packungspreis von Y täuscht, weil jede Packung nur halb so viele Blatt enthält.
Transferfall: Unvollständige Lieferantenauskunft
Fiktive Gesprächsnachricht:
Lieferant: „Unser Papier kostet 4,30 € pro Paket. Die Verpackung ist inklusive. Versandkosten teilen wir Ihnen später mit.“
Dein Auftrag: Verfasse eine kurze Rückfrage, die einen fairen Vergleich ermöglicht.
Hilfe 1: Prüfe, welche Kostenangabe fehlt.
Hilfe 2: Prüfe zusätzlich Packungsinhalt, Grammatur und Liefertermin.
Hilfe 3: Fordere eine vollständige schriftliche Bestätigung für die konkrete Bestellmenge.
Begründetes Musterfeedback: Ein endgültiger Bezugspreis kann ohne Versandkosten nicht zuverlässig berechnet werden. Auch fehlende Produktspezifikationen oder Lieferzusagen können die Vergleichbarkeit verhindern.
Offene Aufgaben
Arbeite allein oder im Team. Verwende ausschließlich fiktive Geschäftsdaten. Bei Audio-, Foto- oder Videoprojekten nutzt Du eigene Darstellungen oder rechtlich freigegebene Materialien.
Leicht
- Leistungsbeschreibung: Gestalte eine bildgestützte Checkliste mit sechs Merkmalen, die Du bei der Beschaffung von Büromaterial überprüfst.
- Produktvergleich: Erstelle zwei fiktive Produktkarten für Kopierpapier und markiere drei gemeinsame sowie zwei unterschiedliche Merkmale.
- Bezugskosten: Zeichne eine einfache Infografik, die zeigt, wie Transport und Verpackung den Einkaufspreis verändern.
- Geschäftskommunikation: Verfasse einen Dialog mit vier Sprechbeiträgen, in dem Du fehlende Versandkosten erfragst.
Standard
- Bezugskalkulation: Erstelle eine Tabellenkalkulation mit Formeln für die Angebote A und B und kontrolliere die Ergebnisse anhand der Musterrechnung.
- Angebotsvergleich: Entwerfe drei fiktive Lieferantenangebote für ein einheitliches Produkt und lasse ein anderes Team Unterschiede entdecken.
- Lieferantengespräch: Produziere mit einer zweiten Person eine kurze Audio- oder Videoaufnahme, in der eine unklare Verpackungspauschale geklärt wird.
- Lieferantenbewertung: Entwickle eine Bewertungsmatrix mit Preis, Qualität, Lieferzeit und Nachhaltigkeit. Begründe die Gewichtung.
Schwer
- Nutzwertanalyse: Vergleiche A und B unter selbst festgelegten, nachvollziehbaren Gewichtungen. Untersuche, wann B trotz höherer Kosten vorzuziehen wäre.
- Beschaffungsrisiko: Entwickle einen Notfallplan für eine verspätete Lieferung mit möglichen wirtschaftlichen Folgen und Alternativen.
- Vertragsgestaltung: Untersuche die Unterschiede zwischen ausdrücklich vereinbarten Transportkosten und einer passenden Incoterms-Klausel. Verwende überprüfbare Fachquellen und kennzeichne die Grenzen der Vergleichbarkeit.
- Einkaufsentscheidung: Erstelle einen vollständigen fiktiven Beschaffungsvermerk mit Anforderungsprofil, Vergleichstabelle, Kalkulation, Gesprächsprotokoll, Entscheidung und kritischer Reflexion.


Lernkontrolle
Bearbeite mindestens fünf Aufgaben. Entscheidend ist nicht nur das Ergebnis, sondern Deine kaufmännische Begründung.
- Anforderungsanalyse: Zwei Papierangebote sind gleich teuer, aber unterschiedlich schwer und unterschiedlich geeignet. Entwickle eine Reihenfolge der Prüfungen und begründe, warum Du sie so anordnest.
- Kostenvergleich: Ein Lieferant verlangt einen höheren Listenpreis, gewährt aber Rabatt und übernimmt den Versand. Erkläre anhand eines selbst entwickelten Zahlenbeispiels, warum er trotzdem günstiger sein kann.
- Risikobewertung: Das preisgünstigste Angebot hat eine unsichere Lieferzeit. Analysiere mögliche Auswirkungen auf den Betriebsablauf und formuliere eine bedingte Empfehlung.
- Gesprächsführung: Ein Lieferant antwortet ausweichend auf Fragen nach Nebenkosten. Entwickle eine sachliche Gesprächsstrategie und dokumentiere, welche Informationen für Deine Entscheidung zwingend fehlen.
- Veränderungsanalyse: Ein neuer Transportzuschlag verändert den Bezugspreis. Berechne die Auswirkungen auf die Lieferantenauswahl und erkläre, weshalb die Entscheidung erneut überprüft werden muss.
- Qualitative Bewertung: Der teurere Lieferant bietet nachweislich zuverlässigere Lieferungen. Erkläre, unter welchen betrieblichen Voraussetzungen der Mehrpreis wirtschaftlich vertretbar sein kann.
- Rechnungskontrolle: Entwirf anhand fiktiver Daten ein Prüfschema, mit dem Du Bestellung, Wareneingang und Rechnung abgleichst. Begründe, warum ein korrekter Angebotsvergleich die spätere Rechnungsprüfung erleichtert.
Bewertungskriterien und Feedback
| Kriterium | Erwartete Leistung |
|---|---|
| Fachliche Richtigkeit | Passende Begriffe, korrektes Kalkulationsschema und nachvollziehbare Rechnungen |
| Vergleichbarkeit | Einheitliche Produktmerkmale, Mengen und Preisbasis |
| Wirtschaftlichkeit | Vollständige Berücksichtigung der angegebenen Kosten |
| Argumentation | Begründung der Entscheidung anhand der Anforderungen |
| Transfer | Anpassung der Entscheidung bei veränderten Rahmenbedingungen |
| Dokumentation | Nachvollziehbare fiktive Daten, Quellen und Modellannahmen |
Feedbackregel: Eine rechnerisch richtige Lösung reicht nicht aus, wenn die Produkte nicht gleichwertig sind. Umgekehrt ist eine teurere Lösung nicht automatisch falsch, wenn ein wichtiger zusätzlicher Nutzen sachlich begründet wird.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis erstellst Du eine digitale Beschaffungsmappe mit folgenden Bestandteilen:
- Anforderungsprofil: Dokumentation von Produktqualität, Mengen, Packungsgrößen und Liefertermin.
- Vergleichstabelle: Gegenüberstellung aller fiktiven Lieferantenangebote.
- Vergleichbarkeitsprüfung: Kennzeichnung der abweichenden und noch ungeklärten Bedingungen.
- Bezugskalkulation: Vollständige Rechnung mit Rabatt, Skonto, Transport und Verpackung.
- Entscheidungsvermerk: Empfehlung mit mindestens drei sachlichen Argumenten.
- Gesprächsnachweis: Selbst entwickeltes fiktives Gesprächsprotokoll oder Rollenspiel.
- Transfernachweis: Neue Berechnung bei veränderten Kosten oder Anforderungen.
- Quellen- und Mediennachweis: Nachvollziehbare Fachquellen und Lizenzangaben.
- Reflexion: Kurze Erklärung, welche Fehler Du beim nächsten Angebotsvergleich vermeiden würdest.
Mindestanforderung: Die Berechnungen müssen korrekt, die Leistungsanforderungen berücksichtigt und die Entscheidung nachvollziehbar begründet sein.
Datenschutz: Keine echten Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Kontaktdaten, Steuernummern oder realen Geschäftsunterlagen in die Lernmappe aufnehmen.
OERs zum Thema
Wikipedia: Angebotsvergleich
Wikipedia: Beschaffung
Fachlich geprüfte Grundlagen und Unterrichtsressourcen
- Bürgerliches Gesetzbuch – § 145: Bindung an den Vertragsantrag.
- Umsatzsteuergesetz: Rechtsgrundlage für Umsatzsteuer und Rechnungsangaben, insbesondere §§ 12 und 14.
- Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung – § 33: Vereinfachte Anforderungen für Kleinbetragsrechnungen.
- Bundesfinanzministerium: Fragen und Antworten zur E-Rechnung, Stand März 2026.
- ICC Germany: Offizielle Informationsangebote und Hinweise zu den Incoterms 2020.
- HubbS – Lernsituation zum quantitativen Angebotsvergleich: Unterrichtsressource des bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung.
- Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Übungslösung mit quantitativem Angebotsvergleich und Bezugskalkulation.
- Wikipedia – Angebotsvergleich: Ergänzende Übersicht zu quantitativen und qualitativen Vergleichskriterien.
Lizenzhinweis: Die verlinkten Fachquellen und Unterrichtsmaterialien besitzen unterschiedliche Nutzungsbedingungen. Ein frei lesbares Unterrichtsmaterial ist nicht automatisch eine frei lizenzierte OER. Beachte vor einer Weiterverwendung die Rechte der jeweiligen Anbieter.
Medienrechte und Bildnachweise
Alle eingebundenen Bilddateien wurden anhand ihrer Wikimedia-Commons-Dateibeschreibungen ausgewählt. Urheber und dort ausgewiesene Lizenzen:
| Wikimedia-Commons-Datei | Urheber | Lizenz |
|---|---|---|
| Modern warehouse with pallet rack storage system.jpg | Axisadman | CC BY-SA 3.0 |
| Copy paper | Dean Hochman | CC BY 2.0 |
| Cardboard boxes and their usage besides shipping.jpg | Tyler | CC BY-SA 2.0 |
| EUR Palette Stapel.jpg | Klaus Mueller | Gemeinfrei |
| Boxes cardboard.svg | MdeVicente | CC0 1.0 |
| File-invoice-solid.svg | Font Awesome | CC BY 4.0 |
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