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BK6 - Bewegte Bilder auf Objekte projizieren

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BK6 - Bewegte Bilder auf Objekte projizieren




BK6 - Bewegte Bilder auf Objekte projizieren


Einleitung

Stell Dir vor, ein einfacher weißer Karton beginnt zu leuchten, seine Kanten wandern, eine Tür scheint sich zu öffnen oder ein Muster läuft scheinbar um die Ecke. Genau darum geht es bei Projektionsmapping: Ein bewegtes Bild wird nicht nur auf eine rechteckige Leinwand geworfen, sondern gezielt an die Form einer realen Oberfläche angepasst. So treffen Animation, Licht, Form, Raum und Medienkunst aufeinander.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie ein Projektor Bilder auf Gegenstände überträgt, wie sich die Form eines Objekts auf ein projiziertes Bild auswirkt und wie Du selbst eine kurze Animation für eine einfache Oberfläche gestaltest. Du untersuchst dabei besonders die Beziehung zwischen Bild und Objekt: Was passiert mit einer Form, wenn sie auf eine schräge Fläche trifft? Welche Rolle spielen Kanten, Farbe, Material, Blickwinkel und Helligkeit? Und wann wirkt eine Projektion so, als gehöre sie wirklich zum Gegenstand?

Bei großen Projektionen können ganze Fassaden zur Bildfläche werden. Im Unterricht arbeitest Du zunächst kleiner: mit Papier, Karton, Schachteln, Würfeln oder einfachen gebauten Objektmodellen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was eine Projektion und was Projektionsmapping ist. Du kannst eine einfache Oberfläche untersuchen, eine kurze Animation entwerfen, sie auf ein Objekt projizieren und die Wirkung beschreiben. Außerdem kannst Du auf den Niveaus G, M und E zunehmend selbstständig mit Form, Bewegung, Perspektive, Maskierung und räumlicher Wirkung arbeiten.


Was Du für das Praxisprojekt brauchst

Für ein einfaches Klassenprojekt genügen ein Computer oder Tablet, ein Projektor, eine möglichst helle und matte Projektionsfläche sowie ein einfaches Objektmodell aus Papier oder Karton. Besonders geeignet sind weiße oder sehr helle Flächen, weil Farben und Kontraste dort gut sichtbar werden. Eine einfache Animations- oder Präsentationssoftware reicht aus; wichtig ist nicht das Programm, sondern die bewusste Gestaltung.

Sicherheit: Schaue niemals direkt in das Licht des Projektors. Stelle Gerät und Objekt standsicher auf. Verlege Kabel so, dass niemand darüber stolpert. Projektionen auf Personen dürfen nicht in die Augen gerichtet sein. Für Arbeiten an Wänden oder Gebäuden brauchst Du die Erlaubnis der Verantwortlichen.


Grundlagen: Vom Bild zur Projektion


Was ist eine Projektion?

Ein Projektor erzeugt ein Lichtbild und wirft dieses auf eine Oberfläche. Auf einer ebenen, frontal stehenden Fläche bleibt eine Form meist gut erkennbar. Trifft dasselbe Bild auf eine schräge, geknickte oder gewölbte Fläche, verändert sich seine sichtbare Form. Ein Kreis kann zum Beispiel wie eine Ellipse wirken, eine gerade Linie kann an einer Kante scheinbar abknicken und ein bewegter Punkt kann beim Übergang von einer Fläche zur nächsten seine Richtung scheinbar verändern.

Das ist für die Gestaltung entscheidend: Ein digitales Bild ist zunächst zweidimensional. Das reale Objekt besitzt dagegen Höhe, Breite und Tiefe. Erst wenn Du beides aufeinander abstimmst, entsteht eine überzeugende räumliche Wirkung.


Was ist Projektionsmapping?

Beim Projektionsmapping wird ein Bild oder Video so vorbereitet, dass es zu einer bestimmten Oberfläche passt. Bereiche, die beleuchtet werden sollen, werden gezielt gestaltet. Andere Bereiche können schwarz bleiben und dadurch weitgehend unsichtbar wirken. Dadurch lässt sich die Projektion an Kanten, Fenster, Flächen oder einzelne Objektteile anpassen.

Für Klasse 6 genügt bereits eine einfache Form des Mappings: Du projizierst eine Animation auf eine Schachtel oder eine gefaltete Fläche und passt Größe, Lage und Bewegung so an, dass Bild und Objekt sichtbar zusammenarbeiten.


Bild und Objekt: eine Beziehung

Das projizierte Bild verändert nicht den Gegenstand selbst, sondern nur seine sichtbare Erscheinung. Trotzdem kann der Eindruck sehr stark sein. Besonders wichtig sind diese Zusammenhänge:

Merkmal des Objekts Wirkung auf die Projektion Gestalterische Frage
Kante kann Bewegungen teilen oder umlenken Soll die Animation an der Kante stoppen, umknicken oder weiterlaufen?
Neigung kann Formen verzerren Muss die Grafik gestreckt oder gedreht werden?
Farbe mischt sich optisch mit dem projizierten Licht Ist die Oberfläche hell genug für klare Farben?
Material matte Flächen streuen Licht anders als glänzende Flächen Wo ist das Bild gut lesbar?
Tiefe erzeugt räumliche Unterschiede Welche Fläche liegt näher am Projektor?
Schatten unterbricht die Projektion Was passiert, wenn eine Hand oder ein Gegenstand in den Lichtweg kommt?


Von der Fläche zum Körper

Ein Würfel zeigt besonders gut, dass ein Objekt aus mehreren Flächen besteht. Eine Animation, die nur auf der Vorderseite funktioniert, kann an einer Seitenkante plötzlich abbrechen. Wird sie bewusst über zwei Flächen geplant, kann die Kante Teil der Gestaltung werden.

Ein digitales Objektmodell hilft dabei, Flächen und Kanten vor der Projektion zu erkennen. Du musst dafür noch kein kompliziertes 3D-Programm beherrschen. Oft reicht eine Skizze oder ein Foto aus der Position des Projektors.


Gestaltungsmittel


Bewegung

Eine Animation besteht aus aufeinanderfolgenden Bildern. Schon wenige Veränderungen können Bewegung erzeugen: Ein Punkt wandert, ein Kreis wächst, eine Linie dreht sich oder eine Farbfläche wechselt ihre Helligkeit. Für eine erste Projektion sind klare, langsame Bewegungen besser geeignet als sehr viele kleine Details.

Eine kurze Schleife, ein sogenannter Loop, ist besonders praktisch. Die Animation beginnt nach wenigen Sekunden wieder von vorn. So kannst Du die Projektion mehrmals beobachten und verbessern.


Form und Kontur

Einfache geometrische Formen lassen sich gut an reale Flächen anpassen. Rechtecke passen zu Kartonflächen, Linien können Kanten betonen und Kreise machen Verzerrungen leicht sichtbar.

Je einfacher die Form ist, desto leichter erkennst Du, ob sie richtig ausgerichtet ist.


Farbe, Helligkeit und Kontrast

Ein Projektor sendet Licht auf eine Oberfläche. Helle Flächen reflektieren meist mehr davon als dunkle Flächen. Ein weißer Karton zeigt Farben daher oft klarer als ein schwarzer. Auch das Umgebungslicht spielt eine Rolle: In einem hellen Raum wirkt eine Projektion schwächer als in einem abgedunkelten Raum.

Nutze für den Einstieg deutliche Hell-Dunkel-Unterschiede. Schwarze Bildbereiche können als einfache Maske dienen, während helle Formen deutlich sichtbar bleiben.


Perspektive und Blickwinkel

Die Position des Projektors ist Teil der Gestaltung. Verschiebst Du ihn, passt eine zuvor exakt ausgerichtete Grafik oft nicht mehr zum Objekt. Deshalb sollte der Projektor während der Arbeit möglichst an derselben Stelle bleiben.

Bei großen Gebäuden ist die Anpassung aufwendiger, das Grundprinzip bleibt aber gleich: Die Form der realen Fläche bestimmt, wie das digitale Bild vorbereitet werden muss.


Projektionsexperimente


Experiment 1: Kreis oder Ellipse?

Projiziere einen deutlich sichtbaren Kreis zuerst auf eine frontal stehende weiße Fläche. Drehe die Fläche anschließend schräg. Beobachte, wie sich die sichtbare Form verändert. Zeichne beide Situationen in Dein Heft und erkläre, warum dasselbe digitale Bild unterschiedlich aussieht.

G: Beschreibe die sichtbare Veränderung mit einfachen Fachwörtern.

M: Vergleiche zwei verschiedene Neigungswinkel und formuliere eine Regel.

E: Verändere die digitale Form so, dass der projizierte Kreis auf der schrägen Fläche wieder möglichst kreisförmig erscheint.


Experiment 2: Die Kantenfänger-Linie

Baue aus zwei weißen Kartonflächen eine Ecke. Projiziere eine helle Linie so, dass sie genau auf einer Kante liegt. Verschiebe den Projektor wenige Zentimeter und beobachte die Abweichung.

G: Markiere, wo die Linie nach der Verschiebung liegt.

M: Erkläre den Zusammenhang zwischen Projektorposition und Ausrichtung.

E: Finde eine neue digitale Position der Linie, mit der Du die Verschiebung ausgleichst.


Experiment 3: Hell, dunkel, farbig

Lege nacheinander weißes, graues, schwarzes und farbiges Papier in denselben Projektionsbereich. Projiziere dieselbe Farbfläche auf alle Papiere. Vergleiche Leuchtkraft, Farbwahrnehmung und Lesbarkeit.

G: Sortiere die Flächen nach Sichtbarkeit.

M: Erkläre, warum die Projektion nicht auf jedem Material gleich wirkt.

E: Entwickle eine Farbwahl, die trotz farbiger Oberfläche möglichst deutlich bleibt.


Experiment 4: Schatten als Eingriff

Bewege Deine Hand langsam zwischen Projektor und Objekt. Beobachte, wie der Schatten die Animation unterbricht. Probiere anschließend, den Schatten absichtlich als Teil einer kleinen Bildidee zu verwenden, etwa als Figur, die eine projizierte Form berührt.

G: Beschreibe, wo der Schatten entsteht.

M: Plane eine kurze Wechselwirkung zwischen Schatten und Animation.

E: Entwickle eine Szene, in der reale Bewegung und projizierte Bewegung zeitlich aufeinander abgestimmt sind.


Experiment 5: Projektion zum Anfassen

Bei interaktiven Projektionen verändert eine Handlung der Betrachtenden das sichtbare Bild oder die Wirkung im Raum. Auch ohne Sensoren kannst Du dieses Prinzip untersuchen: Bewege ein kleines weißes Objekt langsam durch eine feste Projektion und beobachte, wie sich das Bild über verschiedene Flächen verteilt.

Eine echte interaktive Installation kann Sensoren oder Kameras verwenden. Für Dein Experiment reicht zunächst die Frage: Wie verändert ein bewegtes reales Objekt die Wirkung eines festen projizierten Bildes?


Praxisprojekt: Eine kurze Animation auf einer einfachen Oberfläche


Aufgabe

Gestalte eine 5 bis 10 Sekunden lange Animation für eine einfache Oberfläche. Geeignet sind eine weiße Karte, eine Kartonfläche, eine Schachtel oder ein kleiner Würfel. Deine Animation soll nicht nur irgendwo auf dem Objekt erscheinen, sondern mindestens ein Merkmal des Objekts bewusst nutzen: eine Kante, eine Ecke, eine Fläche, eine Öffnung oder einen Farbunterschied.


Schritt 1: Oberfläche auswählen und untersuchen

Stelle Dein Objekt dort auf, wo es später projiziert wird. Lege die Position des Projektors fest. Betrachte das Objekt aus der Richtung des Projektors und mache, wenn möglich, ein Foto. Markiere in einer Skizze Kanten, Flächen und Bereiche, die Du verwenden möchtest.


Schritt 2: Idee als Storyboard planen

Plane eine sehr kurze Abfolge. Ein einfaches Beispiel ist Die wandernde Kante:

Bildphase Animation Bezug zum Objekt
Start ein heller Punkt erscheint Punkt liegt auf der Vorderfläche
Bewegung 1 Punkt wandert zur Kante Bewegung führt sichtbar auf die Objektkante zu
Bewegung 2 Punkt wird zu einer Linie Linie sitzt genau auf der Kante
Bewegung 3 Linie klappt scheinbar auf die Seitenfläche reale Ecke wird Teil der Illusion
Ende Linie wird kleiner und verschwindet Animation kann als Loop neu beginnen


Schritt 3: Animation erstellen

Erstelle mehrere Einzelbilder oder Keyframes. Verändere pro Schritt nur wenig: Position, Größe, Drehung, Helligkeit oder Farbe. Halte den Hintergrund möglichst schwarz, wenn nur einzelne Formen sichtbar sein sollen. Exportiere Deine Animation als Video oder animierte Bilddatei, sofern Deine Software das unterstützt.


Schritt 4: Projizieren und anpassen

Spiele die Animation über den Projektor ab. Verändere zunächst Größe und Position. Prüfe danach, ob die animierte Form wirklich dort sitzt, wo Du sie geplant hast. Wenn sie an einer Kante vorbeiläuft oder verzerrt erscheint, korrigiere die digitale Vorlage statt ständig den Projektor zu bewegen.


Schritt 5: Wirkung untersuchen

Vergleiche Deine Animation zuerst auf einer flachen weißen Fläche und danach auf Deinem Objekt. Beantworte dabei diese Fragen: Was verändert sich? Welche Bewegung wirkt auf dem Objekt stärker? Wo entsteht eine räumliche Illusion? Wo stört die Objektform? Welche Anpassung macht Bild und Objekt zu einer gestalterischen Einheit?


Differenzierung G/M/E

G = grundlegendes Niveau, M = mittleres Niveau, E = erweitertes Niveau. Du kannst dasselbe Projekt auf unterschiedlichen Anspruchsniveaus bearbeiten.

Bereich G M E
Oberfläche eine ebene Fläche zwei verbundene Flächen oder eine Schachtel mehrere Flächen, Kanten oder ein komplexeres Objektmodell
Animation eine Form mit einfacher Bewegung zwei Gestaltungsmittel, z.B. Bewegung und Größenänderung bewusst geplante Illusion mit mehreren Phasen
Anpassung Größe und Position passend einstellen Kanten gezielt treffen und Bildbereiche maskieren Verzerrung oder Perspektive bewusst ausgleichen
Untersuchung Wirkung beschreiben flache Fläche und Objekt vergleichen Zusammenhänge begründen und aus Tests Gestaltungsregeln ableiten
Dokumentation Foto und kurze Beschreibung Storyboard, Foto und Auswertung systematische Versuchsreihe mit begründeten Verbesserungen


Gebäude, Modelle und Medienkunst

Projektionsmapping kann sehr klein oder sehr groß sein. Künstlerinnen und Künstler nutzen Schachteln, Skulpturen, Bühnenräume oder ganze Fassaden. Entscheidend ist immer die Verbindung von digitalem Inhalt und realer Form.

Untersuche bei solchen Beispielen nicht nur, was projiziert wird, sondern warum genau diese Oberfläche gewählt wurde. Gute Projektionen reagieren auf ihre Umgebung.


Fachbegriffe

  1. Projektion: Ein Bild wird mit Licht auf eine Oberfläche übertragen.
  2. Projektionsmapping: Bild oder Video wird gezielt an Form und Lage einer Oberfläche angepasst.
  3. Animation: Eine Folge veränderter Einzelbilder erzeugt den Eindruck von Bewegung.
  4. Loop: Eine kurze Animation wiederholt sich ohne sichtbares Ende.
  5. Maske: Bestimmte Bildbereiche werden sichtbar oder unsichtbar gemacht.
  6. Perspektive: Der Blickwinkel beeinflusst, wie Formen räumlich erscheinen.
  7. Kontrast: Ein deutlicher Unterschied, etwa zwischen hell und dunkel, verbessert die Erkennbarkeit.
  8. Objektmodell: Ein vereinfachtes reales oder digitales Modell eines Gegenstands oder Gebäudes.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Projektionsmapping? (Ein Bild oder Video wird an eine bestimmte Oberfläche angepasst) (!Ein Bild wird nur ausgedruckt) (!Ein Gegenstand wird vollständig bemalt) (!Ein Projektor wird in ein Modell eingebaut)




Welche Oberfläche eignet sich für erste Projektionsversuche besonders gut? (Eine helle matte Fläche) (!Eine spiegelnde dunkle Fläche) (!Eine vollständig durchsichtige Scheibe) (!Eine stark leuchtende Lampe)




Was kann passieren, wenn ein Kreis auf eine schräge Fläche projiziert wird? (Er kann verzerrt und oval wirken) (!Er wird automatisch dreidimensional) (!Er verschwindet immer vollständig) (!Er wird zu einem Ton)




Warum sollte der Projektor während des Mappings möglichst an derselben Stelle bleiben? (Weil die Ausrichtung des Bildes von seiner Position abhängt) (!Weil sonst die Animation gelöscht wird) (!Weil ein Projektor nur eine Minute laufen darf) (!Weil die Objektfarbe sonst wechselt)




Was ist ein Loop? (Eine Animation, die sich wiederholt) (!Eine besonders helle Projektorlampe) (!Eine feste Kartonkante) (!Ein digitales Foto ohne Bewegung)




Wozu kann eine schwarze Fläche in der Bilddatei dienen? (Sie kann unerwünschte Projektionsbereiche weitgehend ausblenden) (!Sie macht den Projektor lauter) (!Sie vergrößert automatisch das Objekt) (!Sie ersetzt die Projektionsfläche)




Welche reale Eigenschaft kann eine Animation bewusst aufgreifen? (Eine Kante des Objekts) (!Nur den Dateinamen) (!Nur die Lautstärke des Computers) (!Nur die Uhrzeit)




Was untersucht der Vergleich zwischen flacher Fläche und Objekt? (Wie die Form des Untergrunds die Wirkung des Bildes verändert) (!Wie schnell ein Computer startet) (!Wie schwer ein Projektor ist) (!Wie viele Dateien auf einem Tablet liegen)




Was ist beim Arbeiten mit einem Projektor wichtig? (Nicht direkt in das Projektorlicht schauen) (!Das Objekt während jeder Sekunde verschieben) (!Alle Kabel über Laufwege legen) (!Die Linse mit Papier abdecken)




Welche Gestaltung eignet sich besonders für einen ersten Mapping-Versuch? (Eine klare Form mit langsamer kurzer Bewegung) (!Viele winzige Texte mit schnellen Farbwechseln) (!Ein vollständig schwarzes Bild ohne Formen) (!Eine zufällige Folge ohne Bezug zum Objekt)





Memory

Projektor wirft ein Lichtbild auf eine Oberfläche
Mapping passt Bildbereiche an eine reale Form an
Animation erzeugt durch Bildfolgen den Eindruck von Bewegung
Maske blendet ausgewählte Bereiche aus
Kontrast macht Unterschiede zwischen hell und dunkel deutlich
Perspektive beschreibt die Wirkung eines bestimmten Blickwinkels
Loop wiederholt eine kurze Bewegungsfolge
Objektkante kann zur sichtbaren Grenze oder Führung einer Bewegung werden





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Projektion Lichtbild trifft auf eine Oberfläche
Mapping Bild wird an eine reale Form angepasst
Animation Einzelbilder erzeugen den Eindruck von Bewegung
Maskierung unerwünschte Bildbereiche bleiben dunkel
Perspektive ein Winkel verändert die sichtbare Form
Kontrast deutlicher Hell-Dunkel-Unterschied verbessert die Sichtbarkeit






Kreuzworträtsel

Mapping Wie heißt die Anpassung eines Bildes an eine reale Oberfläche?
Beamer Welches Gerät wirft ein digitales Bild als Licht auf eine Fläche?
Animation Wie heißt eine Bildfolge, die Bewegung sichtbar macht?
Kontrast Welcher Begriff bezeichnet einen deutlichen Unterschied zwischen hell und dunkel?
Perspektive Welcher Begriff beschreibt die Wirkung eines bestimmten Blickwinkels?
Maske Wie heißt ein Mittel zum Ausblenden unerwünschter Bildbereiche?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Beim

wird ein digitales Bild gezielt an eine reale Oberfläche angepasst.
Eine Folge veränderter Einzelbilder nennt man

.
Eine helle matte

eignet sich besonders gut für erste Versuche.
Eine reale

kann Teil der Bewegung oder Illusion werden.
Wird der Projektor verschoben, kann sich die

des Bildes verändern.
Schwarze Bildbereiche können als einfache

dienen.
Der Vergleich zwischen einer flachen Fläche und einem Körper zeigt den Einfluss der

.
Ein kurzer wiederholter Bewegungsablauf wird als

bezeichnet.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Formen beobachten: Fotografiere drei Gegenstände im Klassenraum und markiere Flächen, Kanten und Ecken, die sich für eine Projektion eignen.
  2. Projektionsskizze: Zeichne eine Schachtel und entwirf darauf drei einfache Lichtformen, die zur Form der Schachtel passen.
  3. Mini-Animation: Erstelle eine kurze Animation mit nur einer Form, die sich bewegt, wächst oder dreht.
  4. Materialtest: Vergleiche dieselbe Projektion auf weißem, grauem und farbigem Papier und dokumentiere Deine Beobachtung.


Standard

  1. Kantenanimation: Gestalte eine Bewegung, die genau auf eine reale Kante zuläuft und dort sichtbar ihre Richtung verändert.
  2. Storyboard: Plane eine fünf- bis zehnsekündige Projektionsidee in mindestens fünf Bildphasen.
  3. Fläche und Körper vergleichen: Projiziere dieselbe Animation auf eine flache Fläche und auf eine Schachtel und erkläre mindestens drei Unterschiede.
  4. Schatten-Interaktion: Entwickle eine kurze Szene, in der eine Hand oder ein kleiner Gegenstand mit einer projizierten Form zusammenspielt.


Schwer

  1. Zwei-Flächen-Mapping: Passe eine Animation so an, dass sie über zwei unterschiedlich ausgerichtete Flächen läuft.
  2. Optische Illusion: Gestalte eine Animation, durch die eine reale Fläche scheinbar aufklappt, einsinkt oder pulsiert.
  3. Versuchsreihe Perspektive: Teste mindestens drei Projektorpositionen und leite daraus eine Regel für die Bildanpassung ab.
  4. Projektionsinstallation: Entwickle im Team ein kleines Objektmodell mit mehreren Flächen, Animation, Präsentation und begründeter gestalterischer Idee.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Bild und Objekt vergleichen: Erkläre anhand eines selbst gewählten Beispiels, warum dieselbe Animation auf einer Wand anders wirkt als auf einer Schachtel.
  2. Fehleranalyse: Eine Linie sollte genau auf einer Objektkante liegen, erscheint aber daneben. Nenne mögliche Ursachen und entwickle eine sinnvolle Reihenfolge zur Korrektur.
  3. Gestaltungsentscheidung: Begründe, welche Kombination aus Form, Bewegung und Farbe Du für eine dunkle, leicht schräge Oberfläche wählen würdest.
  4. Transfer auf Architektur: Übertrage die Erfahrungen mit einer Kartonschachtel auf eine Gebäudefassade. Welche Probleme bleiben gleich und welche werden größer?
  5. Interaktion entwickeln: Plane eine Projektion, bei der eine reale Bewegung der Betrachtenden die Bildwirkung verändert. Erkläre, wie die Wechselwirkung entsteht.
  6. Wirkung beurteilen: Bewerte eine Projektion danach, ob Bild und Objekt wirklich zusammenarbeiten oder ob das Video nur zufällig auf dem Gegenstand liegt. Begründe Dein Urteil mit Fachbegriffen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können, dass Du nicht nur eine Animation abspielen, sondern die Beziehung zwischen Bild und Objekt bewusst gestalten und erklären kannst.

  1. Du dokumentierst eine eigene kurze Animation und ihre Projektion auf eine einfache Oberfläche.
  2. Du zeigst, wie Du mindestens eine reale Eigenschaft des Objekts gestalterisch nutzt.
  3. Du verwendest grundlegende Fachbegriffe wie Projektion, Animation, Mapping, Kante, Perspektive und Kontrast passend.
  4. Du vergleichst die Wirkung auf einer flachen Fläche mit der Wirkung auf einem räumlichen Objekt.
  5. Du beschreibst mindestens einen Anpassungsprozess und begründest Deine Entscheidung.
  6. Du hältst die Sicherheitsregeln beim Arbeiten mit dem Projektor ein.
  7. Auf M- und E-Niveau dokumentierst Du zusätzliche Tests, Korrekturen oder eine komplexere räumliche Wirkung.




OERs zum Thema

Wikimedia Commons: Projection mapping



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