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BK5 - Ein eigenes Icon gestalten

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BK5 - Ein eigenes Icon gestalten



BK5 - Ein eigenes Icon gestalten


Einleitung

Icons begegnen Dir jeden Tag: auf dem Smartphone, auf Webseiten, an Türen, auf Geräten, auf Verkehrszeichen und in öffentlichen Gebäuden. Gute Icons erklären eine Funktion oder eine Information mit möglichst wenigen Formen. Sie sollen schnell verständlich, deutlich und wiedererkennbar sein.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie aus einer ausführlichen Idee Schritt für Schritt ein stark vereinfachtes Bildzeichen wird. Dabei trainierst Du vor allem eine wichtige Fähigkeit des Grafikdesigns: die Reduktion. Du entscheidest, welche Merkmale unbedingt gebraucht werden und welche Details verschwinden können.

Am Ende entwickelst Du ein eigenes Icon für eine Funktion, einen Ort, eine Regel oder eine Handlung. Dein Ziel lautet: So wenig wie möglich – aber so viel wie nötig.

Du lernst:

  1. Piktogramme, Icons, Symbole und Verkehrszeichen zu untersuchen.
  2. wichtige von unwichtigen Bildmerkmalen zu unterscheiden.
  3. Gegenstände in einfache Linien, Flächen und Grundformen zu zerlegen.
  4. eine Idee in mehreren Schritten zu reduzieren.
  5. die Verständlichkeit eines Icons durch Tests zu überprüfen.
  6. ein eigenes Icon zu gestalten und zu überarbeiten.


Was ist ein Icon?

Ein Icon ist ein kleines Bildzeichen. Besonders häufig findest Du Icons auf digitalen Benutzeroberflächen. Ein Haus kann dort zum Beispiel für eine Startseite stehen, eine Lupe für die Suche und ein Briefumschlag für Nachrichten oder E-Mail.

Ein Piktogramm vermittelt eine Information durch eine vereinfachte grafische Darstellung. Piktogramme werden zum Beispiel in Leitsystemen, auf Schildern, in Gebrauchsanweisungen und im Straßenverkehr eingesetzt. Ein Icon kann also ähnlich wie ein Piktogramm funktionieren. Entscheidend ist nicht der Name allein, sondern die Aufgabe des Zeichens.

Ein Symbol muss dem Gemeinten nicht unbedingt ähnlich sehen. Seine Bedeutung kann gelernt oder vereinbart sein. Deshalb ist ein Zeichen nicht automatisch überall auf der Welt gleich verständlich. Auch der Zusammenhang, in dem Du es siehst, spielt eine Rolle.

Das Haus besteht nur aus wenigen Formen. Trotzdem erkennen viele Menschen darin schnell die Idee „Zuhause“ oder „Startseite“. Genau dieses Prinzip brauchst Du für Dein eigenes Icon.


Icons auf dem Smartphone

Auf einem Smartphone muss ein Zeichen auch dann funktionieren, wenn es nur klein angezeigt wird. Viele digitale Icons greifen deshalb auf einfache, bekannte Gegenstände zurück.

Beim Betrachten kannst Du eine wichtige Frage stellen: Welcher Teil sorgt dafür, dass ich die Bedeutung erkenne? Bei einer Lupe sind es vor allem Kreis und Griff. Bei einer Kamera reichen oft Gehäuse und Objektiv. Kleine Schrauben, Glanzstellen oder Materialstrukturen helfen für die Grundbedeutung kaum.


Piktogramme und Verkehrszeichen

Piktogramme müssen häufig aus einiger Entfernung verstanden werden. Deshalb arbeiten sie meist mit klaren Formen und deutlichen Kontrasten.

Beim Notausgangszeichen werden Mensch, Tür und Bewegung stark vereinfacht. Trotzdem bleibt die Handlung erkennbar.

Beim gemeinsamen Fuß- und Radweg werden Mensch und Fahrrad nicht naturgetreu gezeichnet. Entscheidend sind die typischen Merkmale, die beide Motive unterscheidbar machen.

Beim Stoppschild trägt nicht nur der Schriftzug zur Wiedererkennung bei. Auch die achteckige Außenform und die starke Farbwirkung gehören zum Zeichen. Verkehrszeichen zeigen deshalb gut, dass Form, Farbe, Bild und Konvention gemeinsam Bedeutung erzeugen können.


Zeichen können Regeln vermitteln

Ein Zeichen kann nicht nur einen Gegenstand darstellen, sondern auch eine Handlung erlauben, verbieten oder empfehlen.

Beim Verbotszeichen wird die eigentliche Darstellung mit einem zusätzlichen Zeichen kombiniert. Der rote Kreis mit Schrägbalken verändert die Aussage.

Auch dieses Zeichen arbeitet mit einer stark vereinfachten menschlichen Figur und einer gut erkennbaren Kreisform. Du kannst daran untersuchen, welche wenigen Merkmale für die Aussage entscheidend sind.


Die Kunst der Reduktion

Reduktion bedeutet beim Icon-Gestalten nicht, wahllos Teile zu löschen. Du entfernst gezielt alles, was für die Bedeutung nicht gebraucht wird. Gleichzeitig behältst Du die Merkmale, die den Gegenstand oder die Handlung unverwechselbar machen.

Stell Dir vor, Du möchtest einen Rucksack als Icon zeichnen. Eine genaue Zeichnung könnte Stoffstruktur, Reißverschlusszähne, Markenlogo, Nähte, Schatten, Falten, Schnallen und Glanzstellen zeigen. Für ein Icon wäre das meist zu viel. Entscheidend könnten dagegen die kompakte Außenform und die Tragegurte sein.

Ein guter Reduktionsweg kann so aussehen:

  1. Botschaft klären: Schreibe in höchstens drei Wörtern auf, was Dein Icon sagen soll.
  2. Typische Merkmale suchen: Markiere zwei bis vier Dinge, ohne die das Motiv leicht verwechselt werden könnte.
  3. Grundformen finden: Übersetze das Motiv in Kreis, Rechteck, Dreieck, Bogen oder einfache Linien.
  4. Details streichen: Entferne Muster, Schatten, winzige Teile und Dekoration.
  5. Silhouette prüfen: Frage Dich, ob die Außenform schon etwas über das Motiv verrät.
  6. Klein testen: Verkleinere Deinen Entwurf deutlich.
  7. Andere testen lassen: Zeige das Icon ohne Erklärung und frage, was verstanden wird.
  8. Überarbeiten: Verändere nur das, was die Erkennung verbessert.


Vom Bild zur Grundform

Viele Dinge lassen sich aus wenigen geometrischen Formen aufbauen. Ein Fahrrad braucht zum Beispiel zwei deutlich erkennbare Räder. Ein Briefumschlag braucht eine rechteckige Grundform und Linien, die an eine gefaltete Klappe erinnern.

Beim Reduzieren helfen Dir drei Fragen:

  1. Was ist typisch? Welches Merkmal unterscheidet den Gegenstand von ähnlichen Dingen?
  2. Was ist nur Schmuck? Welche Einzelheit sieht interessant aus, trägt aber nicht zur Bedeutung bei?
  3. Was bleibt bei kleiner Darstellung sichtbar? Sehr feine Einzelheiten verschwinden schnell.


Linie, Fläche und Kontrast

Ein Icon kann als Linienzeichen oder als Flächenzeichen gestaltet sein. Wichtig ist, dass die gewählte Formensprache zusammenpasst. Wenn ein Icon aus kräftigen Flächen besteht, sollte nicht plötzlich ein winziges, sehr dünnes Detail die Hauptaussage tragen.

Kontrast hilft beim Erkennen. Ein schwarzes Zeichen auf weißem Grund ist zum Beispiel deutlich voneinander getrennt. Für Deinen ersten Entwurf ist Schwarz-Weiß deshalb besonders praktisch. Farbe kannst Du später gezielt ergänzen.

Das Recyclingzeichen zeigt außerdem, dass eine Idee durch eine wiederholte, klare Grundform vermittelt werden kann. Die Pfeile sind wichtiger als Oberflächen, Schatten oder realistische Materialien.


Negativraum: Auch die leere Fläche gestaltet mit

Der Raum zwischen zwei Formen heißt im Design oft Negativraum. Wenn Abstände zu eng werden, können Formen beim Verkleinern zusammenlaufen. Sind Abstände zu groß, kann ein Zeichen auseinanderfallen.

Achte deshalb nicht nur darauf, was Du zeichnest. Prüfe auch die Zwischenräume. Ein klares Loch, ein gut sichtbarer Abstand oder eine freie Innenfläche kann für die Erkennung genauso wichtig sein wie die schwarze Form.


Die Silhouette als Schnelltest

Die Silhouette ist die Außenform eines Gegenstands oder einer Figur. Wenn Du einen Entwurf komplett schwarz ausfüllst, kannst Du prüfen, ob die Grundform eindeutig bleibt.

Für Klasse 5 ist dieser Test besonders hilfreich: Decke beim Entwurf alle Innenlinien ab und betrachte nur die Außenkontur. Kann jemand noch ungefähr erkennen, worum es geht? Wenn nicht, brauchst Du vielleicht ein typisches Merkmal in der Außenform.


Reduktionslabor G: Was darf weg?

G = Grundniveau. Du arbeitest mit einem bekannten Gegenstand und bekommst klare Entscheidungshilfen.

Stell Dir einen Rucksack vor. Ordne die Details danach, ob sie für ein einfaches Rucksack-Icon wichtig sind.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Entscheidung
Außenkontur behalten
Tragegurte behalten
Stoffmuster weglassen
Lichtreflex weglassen
einzelne Nähte weglassen
markanter Verschluss prüfen




Die Aufgabe zeigt: Nicht jedes sichtbare Detail ist auch ein wichtiges Merkmal.


Reduktionslabor M: Von genau zu einfach

M = mittleres Niveau. Du entscheidest selbstständiger.

Wähle einen Gegenstand aus dem Schulalltag, zum Beispiel Schere, Trinkflasche, Turnschuh, Buch, Pinsel oder Kopfhörer. Zeichne ihn viermal. Jede neue Zeichnung muss einfacher werden.

  1. Version A: Zeichne den Gegenstand noch relativ genau.
  2. Version B: Entferne Muster, Licht und Materialoberflächen.
  3. Version C: Baue den Gegenstand vor allem aus Grundformen.
  4. Version D: Lasse nur die Merkmale stehen, die für die Erkennung notwendig sind.

Danach mischst Du die vier Versionen. Eine andere Person soll sie von „sehr genau“ bis „stark reduziert“ ordnen und erklären, ab welcher Stufe die Bedeutung unsicher wird.


Reduktionslabor E: Eine abstrakte Idee sichtbar machen

E = erweitertes Niveau. Du gestaltest nicht nur einen Gegenstand, sondern eine Idee oder Handlung.

Wähle einen Begriff wie Ruhezone, Hilfe, Teilen, Treffpunkt, Materialausgabe oder leise arbeiten. Beginne mit mehreren Bildideen. Prüfe dann, welche Darstellung am wenigsten Erklärung braucht.

Deine Herausforderung lautet: Das fertige Icon darf keinen Text benötigen. Es soll in kleiner Darstellung funktionieren und darf höchstens drei Grundelemente enthalten.


Drei Unterrichtstests für Dein Icon

Ein Icon ist nicht fertig, nur weil es Dir gefällt. Es muss auch von anderen verstanden werden. Nutze deshalb kleine Tests.

  1. Kleinformat-Test: Verkleinere Dein Icon ungefähr auf die Größe eines App-Symbols. Bleiben die wichtigen Formen sichtbar?
  2. Schnellblick-Test: Zeige das Icon einer Person nur sehr kurz. Welche Bedeutung nennt sie zuerst?
  3. Verwechslungstest: Frage zusätzlich, womit das Zeichen verwechselt werden könnte.
  4. Schwarz-Weiß-Test: Entferne vorübergehend alle Farben. Funktioniert die Form trotzdem?
  5. Abstandstest: Betrachte das Zeichen aus einigen Schritten Entfernung.

Diese Tests sind keine Prüfung Deiner Zeichenkunst. Sie helfen Dir herauszufinden, ob die visuelle Botschaft funktioniert.


Wiedererkennbarkeit ist wichtiger als Dekoration

Beim Icon-Design ist eine besonders schöne Einzelheit wertlos, wenn sie die Bedeutung unklar macht. Ein einfacher Entwurf kann deshalb erfolgreicher sein als eine aufwendige Zeichnung.

Vergleiche zum Beispiel eine Suchlupe mit einer echten Lupe. Für die Funktion „Suchen“ genügen meist Kreis und Griff. Holzmaserung, Spiegelung im Glas und Schrauben am Griff würden zwar realistischer wirken, aber die Information nicht schneller machen.

Merksatz: Ein Detail bleibt nur dann, wenn es beim Verstehen hilft.


Ein Icon-Set braucht einen gemeinsamen Stil

Wenn mehrere Icons zusammengehören, sollten sie wie Mitglieder derselben Familie wirken. Dafür kannst Du Regeln festlegen.

  1. Verwende ähnliche Strichstärken.
  2. Entscheide Dich überwiegend für Linie oder Fläche.
  3. Nutze vergleichbare Rundungen und Ecken.
  4. Halte ähnliche Größen und Abstände ein.
  5. Verwende Farben nach einem gemeinsamen Prinzip.
  6. Nutze ein einfaches Raster, damit die Zeichen ähnlich aufgebaut sind.

Untersuche die drei Zeichen: Obwohl sie unterschiedliche Dinge darstellen, kannst Du überlegen, wie Du sie durch gleiche Strichstärken, gleiche Flächenwirkung oder ein gemeinsames Format noch stärker zu einem Set verbinden würdest.


Vom Entwurf zum eigenen Icon

Dein Gestaltungsauftrag lautet:

Gestalte ein Icon für einen Ort, eine Handlung, eine Funktion oder eine Regel aus Deinem Schulalltag. Reduziere die Idee so weit, dass sie schnell verstanden und wiedererkannt werden kann.

Mögliche Themen sind zum Beispiel Fundbüro, Bücherei, Ruhebereich, Trinkwasser, Materialausgabe, Schulgarten, Gruppenarbeit, Kopfhörer benutzen oder Aufräumen.

Arbeite in dieser Reihenfolge:

  1. Formuliere Deine Botschaft in höchstens drei Wörtern.
  2. Sammle mindestens drei verschiedene Bildideen.
  3. Entscheide Dich für die verständlichste Grundidee.
  4. Zeichne eine erste genaue Version.
  5. Reduziere sie in mehreren Schritten.
  6. Erstelle eine Schwarz-Weiß-Version.
  7. Teste sie mit mindestens zwei Personen.
  8. Notiere Missverständnisse.
  9. Überarbeite Form, Abstand oder ein wichtiges Merkmal.
  10. Zeichne Deine Endfassung sauber.


G/M/E-Differenzierung

Niveau Auftrag Hilfen Erfolgskriterium
G – Grundniveau Gestalte ein Icon für einen gut sichtbaren Gegenstand oder einen bekannten Ort. Nutze eine Vorlage, Grundformen und eine vorgegebene Reduktionsfolge. Das Motiv wird schnell erkannt und enthält kaum unnötige Details.
M – mittleres Niveau Gestalte ein Icon für eine Handlung oder eine schulische Funktion. Entwickle mehrere Skizzen und entscheide selbst über typische Merkmale. Das Icon funktioniert klein und ohne erklärenden Text.
E – erweitertes Niveau Gestalte ein Icon für eine abstraktere Idee und entwickle zwei Alternativen. Begründe Deine Formwahl und führe einen Verwechslungs- sowie Schwarz-Weiß-Test durch. Das Icon ist eigenständig, klar reduziert und nach Tests gezielt überarbeitet.

Du darfst auch auf einem höheren Niveau arbeiten, wenn Du eine zusätzliche Herausforderung möchtest.


Feedback mit drei Fragen

Zeige Deinen Entwurf einer Person, ohne vorher zu verraten, was er bedeutet. Stelle genau diese Fragen:

  1. Was glaubst Du, bedeutet das Zeichen?
  2. Welches Detail hat Dir beim Erkennen geholfen?
  3. Welches Detail könnte ich noch entfernen oder verändern?

Nimm Feedback nicht automatisch an. Prüfe zuerst, ob die Änderung die Aussage wirklich klarer macht.


Typische Fehler beim Reduzieren

Zu viele Details: Das Icon wirkt wie eine kleine Illustration und wird in kleiner Größe unruhig.

Zu wenige typische Merkmale: Die Darstellung ist zwar einfach, aber nicht mehr eindeutig.

Text als Rettung: Wenn das Icon nur mit einem erklärenden Wort funktioniert, solltest Du die Bildidee noch einmal prüfen.

Uneinheitliche Formen: Sehr dicke und sehr dünne Linien, unterschiedliche Perspektiven oder zufällige Ecken können ein Icon-Set unruhig machen.

Dekoration vor Funktion: Schatten, Muster und Farbverläufe können spannend aussehen, lösen aber nicht automatisch das Verständlichkeitsproblem.


Medienimpuls: Zeichen und Grafik

Das folgende Video behandelt Zeichen, Piktogramme, Icons, Logos und weitere Formen visueller Kommunikation. Nutze besonders die Abschnitte zu Piktogrammen und Icons.


Medienimpuls: Verkehrszeichen und Symbole

Dieses englischsprachige Video zeigt Verkehrszeichen und Symbole für Kinder. Beobachte nicht nur die Bedeutung, sondern auch die starke Vereinfachung der Bildformen.


Medienimpuls E: Icon-Design als Gestaltungsprozess

Für die Vertiefung kannst Du beobachten, wie aus Grundformen zusammenhängende App-Icons entwickelt werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel eines guten Icons? (Es soll schnell verständlich und wiedererkennbar sein) (!Es soll möglichst viele Details enthalten) (!Es soll immer wie ein Foto aussehen) (!Es soll möglichst viel Text enthalten)




Was bedeutet Reduktion beim Icon-Gestalten? (Unwichtige Details gezielt weglassen) (!Alle Formen zufällig löschen) (!Möglichst viele Farben ergänzen) (!Den Gegenstand vollständig beschreiben)




Was ist eine Silhouette? (Die Außenform eines Gegenstands oder einer Figur) (!Ein langer Erklärungstext) (!Eine Farbliste für Apps) (!Eine Sammlung von Schriftarten)




Welches Merkmal hilft einer Suchlupe besonders bei der Wiedererkennung? (Kreis mit Griff) (!Holzmaserung) (!Glanzpunkt) (!Schatten unter dem Griff)




Warum wird ein Icon klein getestet? (Um zu prüfen ob die wichtigen Formen sichtbar bleiben) (!Um mehr Details hinzufügen zu können) (!Um die Zeichnung realistischer zu machen) (!Um den Namen des Icons zu verlängern)




Was beschreibt Kontrast? (Einen deutlichen Unterschied zwischen Bildbereichen) (!Eine besonders genaue Perspektive) (!Eine lange Bildbeschreibung) (!Eine zufällige Formänderung)




Welche Gestaltung passt gut zu einem zusammengehörigen Icon-Set? (Ähnliche Strichstärken und Formen) (!Jedes Icon in einem völlig anderen Stil) (!Möglichst viele verschiedene Perspektiven) (!Jedes Icon mit einer anderen Schrift)




Was sollte bei einer guten Reduktion erhalten bleiben? (Die typischen Merkmale des Motivs) (!Jede sichtbare Naht) (!Jeder Schatten) (!Jede Oberflächenstruktur)




Wozu dient ein Test mit anderen Personen? (Um Missverständnisse beim Erkennen zu finden) (!Um das Icon größer auszudrucken) (!Um mehr Dekoration auszuwählen) (!Um die Zeichenzeit zu verlängern)




Wann ist ein Detail für ein Icon besonders sinnvoll? (Wenn es beim Verstehen oder Unterscheiden hilft) (!Wenn es nur Platz füllt) (!Wenn es möglichst kompliziert ist) (!Wenn es nur in starker Vergrößerung sichtbar ist)





Memory

Reduktion Unnötige Details weglassen
Silhouette Außenform eines Zeichens
Kontrast Deutlicher Hell-Dunkel-Unterschied
Icon Kleines Bildzeichen einer Funktion
Piktogramm Vereinfachte grafische Information
Raster Ordnungsnetz für gleiche Größen
Wiedererkennung Bedeutung schnell erfassen
Negativraum Freie Fläche zwischen Formen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Entscheidung beim Rucksack-Icon
Außenkontur behalten
Tragegurte behalten
Stoffmuster weglassen
Lichtreflex weglassen
Ziernaht weglassen
Hauptform behalten
Schattenverlauf weglassen
markanter Verschluss prüfen




...


Kreuzworträtsel

Piktogramm Wie heißt ein vereinfachtes Bildzeichen zur Vermittlung einer Information?
Kontrast Wie heißt ein deutlicher Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildbereichen?
Silhouette Wie nennt man die erkennbare Außenform einer Figur oder eines Gegenstands?
Raster Welches Ordnungsnetz hilft beim gleichmäßigen Aufbau eines Icon-Sets?
Reduktion Wie heißt das gezielte Weglassen unwichtiger Details?
Icon Wie heißt ein kleines Bildzeichen auf einer digitalen Benutzeroberfläche?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein vereinfachtes Bildzeichen zur Vermittlung einer Information heißt oft

.
Beim gezielten Weglassen unwichtiger Einzelheiten spricht man von

.
Die erkennbare Außenform eines Motivs nennt man

.
Ein deutlicher Unterschied zwischen Bildbereichen erzeugt

.
Unwichtige

werden beim Reduzieren entfernt.
Ein

kann beim einheitlichen Aufbau mehrerer Icons helfen.
Ein gutes Icon muss auch

noch deutlich erkennbar sein.
Durch

mit anderen Personen findest Du mögliche Missverständnisse.
Vor dem Zeichnen klärst Du zuerst die

Deines Icons.
Das Ziel ist eine schnelle

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Icon-Safari: Fotografiere oder skizziere fünf Icons aus Schule oder Alltag und schreibe jeweils auf, was sie bedeuten.
  2. Grundformen entdecken: Suche drei Icons und markiere Kreis, Rechteck, Dreieck oder Linie, aus denen sie aufgebaut sind.
  3. Reduktionsreihe: Zeichne einen Alltagsgegenstand dreimal und entferne in jeder neuen Version weitere unwichtige Details.
  4. Schwarz-Weiß-Icon: Gestalte ein einfaches Icon für Buch, Schere oder Trinkflasche nur mit Schwarz und Weiß.


Standard

  1. Schul-Icon: Entwickle ein Icon für Fundbüro, Bücherei, Materialausgabe oder Trinkwasser und teste es mit zwei Personen.
  2. Icon-Set: Gestalte drei zusammengehörige Icons mit gleicher Strichstärke, ähnlichen Ecken und einem gemeinsamen Format.
  3. Verwechslungsanalyse: Zeige Deinen Entwurf mehreren Personen, sammle falsche Deutungen und verbessere gezielt ein Merkmal.
  4. App-Symbol: Entwirf ein Symbol für eine erfundene Schul-App und teste, ob es auch sehr klein funktioniert.


Schwer

  1. Abstrakte Idee: Entwickle ein Icon für Ruhe, Hilfe, Zusammenarbeit oder Fairness ganz ohne Schrift.
  2. Reduktionsvergleich: Erstelle fünf Reduktionsstufen eines Motivs und begründe, an welcher Stelle die beste Balance zwischen Einfachheit und Erkennbarkeit entsteht.
  3. Leitsystem: Plane ein kleines Leitsystem mit mindestens vier Icons für einen Bereich Deiner Schule und begründe gemeinsame Gestaltungsregeln.
  4. Icon-Forschung: Führe mit mindestens fünf Testpersonen einen Schnellblick-Test durch, dokumentiere die Antworten und überarbeite Dein Icon auf Grundlage der Ergebnisse.




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Lernkontrolle

  1. Reduktionsanalyse: Vergleiche eine detailreiche Gegenstandszeichnung mit einem stark vereinfachten Icon. Begründe, welche Details verschwinden dürfen und welche für die Erkennung notwendig bleiben.
  2. Icon verbessern: Ein Icon für eine Schultasche wird häufig für einen Koffer gehalten. Entwickle zwei Änderungen, die die Verwechslung verringern könnten, und begründe sie.
  3. Kontextwechsel: Ein Haus-Symbol wird einmal auf einer App und einmal auf einem Stadtplan verwendet. Erkläre, warum dasselbe Bildzeichen je nach Zusammenhang unterschiedlich verstanden werden kann.
  4. Kleinformatproblem: Ein Icon funktioniert groß, aber nicht mehr klein. Analysiere mögliche Ursachen bei Linien, Abständen und Details und schlage Verbesserungen vor.
  5. Gestaltungsregeln: Drei Icons sollen zu einem Set gehören. Formuliere vier gemeinsame Regeln und erkläre, wie sie die Zusammengehörigkeit sichtbar machen.
  6. Transferaufgabe: Entwickle für die Regel „Hier leise arbeiten“ mindestens zwei unterschiedliche Bildideen. Vergleiche ihre Verständlichkeit und entscheide begründet, welche Idee Du weiter reduzieren würdest.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur ein fertiges Bild zeigst, sondern auch Deinen Gestaltungsweg nachvollziehbar machst.

  1. Du kannst den Unterschied zwischen detailreicher Darstellung und reduziertem Icon erklären.
  2. Du kannst typische und unwichtige Merkmale eines Motivs unterscheiden.
  3. Du dokumentierst mehrere Skizzen oder Reduktionsstufen.
  4. Du kannst begründen, warum bestimmte Formen erhalten oder entfernt wurden.
  5. Dein fertiges Icon bleibt auch in kleiner Darstellung verständlich.
  6. Du führst mindestens einen Verständlichkeitstest mit anderen Personen durch.
  7. Du nutzt Rückmeldungen für eine gezielte Überarbeitung.
  8. Bei einem Icon-Set achtest Du auf gemeinsame Gestaltungsregeln.
  9. Du kannst mögliche Missverständnisse benennen und Deine Lösung begründen.




OERs zum Thema

  1. Wikimedia Commons: Piktogramme
  2. Wikimedia Commons: Icons
  3. Piktogramm
  4. Grafikdesign
  5. Visuelle Kommunikation
  6. Symbol
  7. Verkehrszeichen
  8. Grafische Benutzeroberfläche



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