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BK5 - Ein digitales Kunstwerk für MOOCwiki gestalten

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BK5 - Ein digitales Kunstwerk für MOOCwiki gestalten



Einleitung

BK5 - Ein digitales Kunstwerk für MOOCwiki gestalten zeigt Dir, wie aus einer Idee ein kleines digitales Kunstprodukt für einen Lernkurs wird. Du lernst dabei nicht nur, wie man mit Zeichnung, Fotografie, digitaler Malerei, Animation und Audio gestaltet, sondern auch, wie Medien sinnvoll erklärt, barrierearm eingebunden und mit korrekten Quellen- und Lizenzangaben veröffentlicht werden.

Das Bild oben zeigt, wie aus sichtbaren Bildpunkten eine bewusst gestaltete Pixel-Art-Darstellung entsteht. Ein digitales Kunstwerk kann aber sehr unterschiedlich aussehen: Es kann ein gezeichnetes Bild, eine bearbeitete Fotografie, eine digitale Malerei, eine kurze Animation, eine Klangspur oder eine Verbindung aus mehreren Medien sein. Entscheidend ist, dass Gestaltungsmittel wie Farbe, Form, Linie, Kontrast, Rhythmus, Bildausschnitt oder Klang absichtlich eingesetzt werden.

Dein Ziel ist ein kleines MOOCwiki-Kunstprodukt: eine digitale Kunstkarte mit dem Arbeitstitel „Farbklang-Wesen“. Sie soll eine Stimmung oder kleine Geschichte vermitteln und in einem Lernkurs einen sinnvollen Zweck erfüllen, zum Beispiel als Einstieg, Merkhilfe, Erklärbild, Aufgabenimpuls oder motivierender Abschluss.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was ein digitales Kunstwerk ausmacht, verschiedene digitale Medien unterscheiden, ein eigenes Motiv planen und gestalten, eine passende Datei für MOOCwiki vorbereiten, einfache Animationen oder Klänge ergänzen und fremde Medien nur dann verwenden, wenn ihre Nutzung erlaubt ist. Außerdem kannst Du eine Quellenangabe nach der OER-Praxis erstellen und begründen, warum Bildrechte, Persönlichkeitsrechte und Lizenzen wichtig sind.


G/M/E-Differenzierung

G – Grundniveau: Du gestaltest eine übersichtliche digitale Kunstkarte aus eigener Zeichnung oder eigener Fotografie, nutzt mindestens drei bewusst gewählte Farben und dokumentierst Deine Quelle.

M – Mittleres Niveau: Du kombinierst mindestens zwei Gestaltungstechniken, zum Beispiel Fotografie und digitale Malerei oder Zeichnung und Pixel-Art. Zusätzlich gestaltest Du eine kleine Veränderung, einen Vorher-Nachher-Vergleich oder eine einfache Animation.

E – Erweitertes Niveau: Du verbindest Bild, Bewegung und optional selbst aufgenommenen Klang zu einer kleinen medialen Erzählung. Du begründest Deine Gestaltungsentscheidungen, formulierst einen Alternativtext und dokumentierst alle verwendeten Quellen und Lizenzen so, dass andere Dein Werk nachvollziehen und – falls die Lizenz es erlaubt – weiterverwenden können.


Was ist ein digitales Kunstwerk?

Digitale Kunst umfasst Kunst, bei der digitale Technik für die Entstehung, Bearbeitung, Speicherung oder Präsentation wesentlich ist. Ein digitales Bild besteht häufig aus Pixeln oder aus mathematisch beschriebenen Formen einer Vektorgrafik. Digitale Kunst kann jedoch auch Klänge, Animationen, Video, Text oder interaktive Elemente einbeziehen.

Bei einem Rasterbild wie PNG oder JPG wird das Bild aus vielen einzelnen Bildpunkten aufgebaut. Beim starken Vergrößern können diese Pixel sichtbar werden. Eine Vektorgrafik beschreibt Formen durch Linien, Kurven und Flächen und lässt sich deshalb oft ohne sichtbaren Qualitätsverlust vergrößern.


Zeichnung: Von der Handidee zum digitalen Motiv

Eine Skizze ist ein schneller Entwurf. Sie hilft Dir, die wichtigsten Formen, Proportionen und Bildbereiche zu planen, bevor Du am Computer oder Tablet weiterarbeitest. Eine Papierzeichnung kann fotografiert oder eingescannt und anschließend digital weitergestaltet werden.

Achte beim Skizzieren zuerst auf große Formen. Details kommen später. Für Klasse 5 ist ein Motiv mit klarer Silhouette besonders geeignet: Fantasiewesen, Pflanze, Gegenstand, Symboltier oder erfundene Maschine.


Fotografie: Ausschnitt, Licht und Perspektive

Fotografie ist mehr als „draufhalten“. Du gestaltest bereits durch Standort, Kamerahöhe, Nähe, Bildausschnitt, Licht und Schärfe. Für Dein Kunstprodukt kannst Du zum Beispiel eine selbst fotografierte Struktur verwenden: Papier, Holz, Stein, Blätter, Stoff oder eine interessante Schattenform.

Fotografiere möglichst selbst. Vermeide erkennbare Personen, private Daten, fremde Kunstwerke, Logos oder geschützte Figuren, wenn Du keine passende Erlaubnis für die Veröffentlichung hast.


Digitale Malerei: Farbe als Stimmung

Beim digitalen Malen nutzt Du Werkzeuge wie Pinsel, Radierer, Füllwerkzeug, Ebenen und Auswahlwerkzeuge. Der Computer entscheidet aber nicht automatisch, was gut aussieht: Komposition, Farbwirkung und Ausdruck bleiben Deine gestalterischen Entscheidungen.

Untersuche das Beispiel: Welche Bereiche wirken hell oder dunkel? Welche Farben ziehen den Blick an? Welche Stimmung entsteht? Übertrage eine dieser Ideen auf Dein eigenes Motiv, ohne das Bild einfach zu kopieren.


Pixel-Art: Wenige Bildpunkte, klare Entscheidungen

Bei Pixel Art wird die Rasterstruktur bewusst sichtbar gelassen. Dadurch wird jede gesetzte Farbe wichtig. Für ein kleines MOOCwiki-Kunstprodukt eignet sich Pixel-Art besonders gut, weil sich Formen klar vereinfachen lassen.

Das Video „Pixel art mit GIMP“ zeigt einen möglichen Arbeitsweg mit dem freien Bildbearbeitungsprogramm GIMP. Du kannst aber auch ein anderes geeignetes Zeichen- oder Malprogramm verwenden.


Animation: Aus Einzelbildern wird Bewegung

Eine Animation entsteht, wenn mehrere leicht unterschiedliche Bilder nacheinander gezeigt werden. Schon zwei Zustände können genügen: Auge offen – Auge geschlossen, Lampe aus – Lampe an oder Figur links – Figur rechts.

Für Klasse 5 gilt: Lieber eine kurze, gut lesbare Bewegung als eine lange, unübersichtliche Animation. Animation soll im Lernkurs etwas verdeutlichen oder Aufmerksamkeit sinnvoll lenken.


Audio: Ein Kunstwerk kann auch klingen

Klang kann eine Bildidee verstärken. Ein leises Rascheln, ein selbst gesprochenes Wort, ein selbst erzeugter Rhythmus oder ein kurzer Geräuschklang kann zu einer Szene passen. Für Dein Produkt reicht ein sehr kurzer Klang.

Die eingebettete Audiodatei ist ein Beispiel für einen frei nutzbaren Klang. Für Dein eigenes Werk ist eine selbst aufgenommene Tonspur oft noch einfacher: Klatschen, Fingerschnipsen, Papierknistern oder ein selbst gesprochenes Geräuschwort. Nimm keine fremde Musik aus Streamingdiensten, Spielen, Filmen oder sozialen Netzwerken, wenn Du nicht sicher weißt, dass Du sie veröffentlichen darfst.


Gestaltungsmittel bewusst einsetzen

Ein gutes Kunstprodukt entsteht nicht dadurch, dass möglichst viele Effekte vorkommen. Wichtiger ist eine klare Idee. Nutze wenige Gestaltungsmittel gezielt.

Linie kann ruhig, hektisch, weich, eckig oder energisch wirken. Form kann geometrisch oder organisch sein. Farbe kann Bereiche verbinden oder trennen. Hell-Dunkel-Kontrast hilft, Wichtiges sichtbar zu machen. Größenkontrast zeigt, was besonders wichtig ist. Wiederholung erzeugt Rhythmus. Bildraum entsteht durch Überdeckung, Größenunterschiede oder Vordergrund und Hintergrund. Bei Audio erzeugen Lautstärke, Pausen, Wiederholung und Klangfarbe eine eigene Wirkung.


Mini-Analyse: Was soll Dein Bild sagen?

Bevor Du gestaltest, formuliere einen Satz: „Mein Kunstwerk soll ... wirken, weil ...“ Ein Beispiel wäre: „Mein Farbklang-Wesen soll neugierig wirken, weil sein Auge sehr groß ist und der Hintergrund aus zwei starken Kontrastfarben besteht.“ Dieser Satz hilft Dir später bei der Auswahl von Farben, Formen und Medien.


Das Kunstprodukt: MOOCwiki-Kunstkarte „Farbklang-Wesen“

Du entwickelst ein kleines digitales Kunstwerk, das in einem Lernkurs verwendet werden kann. Es besteht aus einem klaren Hauptmotiv und einer kleinen Lernfunktion. Dein Farbklang-Wesen kann zum Beispiel eine Stimmung darstellen, eine Farbe erklären, als Kapitelzeichen dienen oder eine Frage an die Lernenden stellen.


Schritt 1: Idee und Skizze

Zeichne drei winzige Entwürfe. Jeder Entwurf soll nur aus Hauptform, Blickpunkt und Hintergrund bestehen. Entscheide Dich anschließend für den Entwurf, der auch in kleiner Darstellung gut erkennbar ist.


Schritt 2: Eigenes Ausgangsmaterial erstellen

Erstelle entweder eine eigene Zeichnung, eine eigene Fotografie oder eine eigene digitale Grundform. Wenn Du fotografierst, wähle möglichst Gegenstände, Naturformen oder selbst hergestellte Materialien. So vermeidest Du viele Rechteprobleme und behältst die gestalterische Kontrolle.


Schritt 3: Digital gestalten

Arbeite mit Ebenen, wenn Dein Programm sie unterstützt. Trenne zum Beispiel Hintergrund, Hauptfigur und Details. Beschränke Deine Farbpalette zunächst auf drei bis fünf Hauptfarben. Prüfe zwischendurch, ob Dein Motiv auch verkleinert verständlich bleibt.


Schritt 4: Bewegung oder Klang ergänzen

Für M oder E kannst Du zwei bis vier Bildzustände zu einer kurzen Animation verbinden. Alternativ oder zusätzlich kannst Du bei E einen selbst erzeugten Klang aufnehmen. Der Klang sollte kurz sein und zur Bildaussage passen.


Schritt 5: Lernfunktion festlegen

Dein Kunstwerk soll nicht nur schmücken. Lege fest, was es im MOOCwiki-Lernkurs tut: Es kann eine Frage eröffnen, einen Begriff visualisieren, einen Arbeitsschritt zeigen, eine Stimmung zum Thema erzeugen oder als Merkhilfe dienen.


Schritt 6: Exportieren

Für unbewegte Bilder ist PNG oft geeignet, wenn klare Flächen, Schrift oder Transparenz wichtig sind. JPG kann für Fotografien mit vielen Farbabstufungen sinnvoll sein. GIF kann einfache kurze Animationen enthalten. OGG kann für freie Audioinhalte verwendet werden. Prüfe vor dem Hochladen Dateiname, Lesbarkeit und Dateigröße.


Schritt 7: In MOOCwiki einbauen

Ein eigenes Bild kann nach dem Hochladen zum Beispiel so eingebunden werden:

[[Datei:Mein_Farbklang_Wesen.png|500px|rahmenlos|center|alt=Digitales Kunstwerk mit einer violetten Fantasiefigur vor gelbem Hintergrund]]

Eine Animation kann entsprechend als GIF eingebunden werden:

[[Datei:Mein_Farbklang_Wesen.gif|500px|rahmenlos|center|alt=Die Fantasiefigur öffnet und schließt ihr Auge]]

Ein Alternativtext beschreibt knapp, was für das Verständnis wichtig ist. Er ist keine lange Bildinterpretation, sondern hilft Menschen, die das Bild nicht oder nicht vollständig sehen können.


Rechte, Lizenzen und Quellen

Ein Kunstwerk kann technisch schnell kopiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass jede Kopie erlaubt ist. Für eine Veröffentlichung im Lernkurs brauchst Du eine passende rechtliche Grundlage.


Eigene Werke

Wenn Du Zeichnung, Foto, Grafik und Audio selbst erstellt hast und dabei keine fremden geschützten Inhalte übernommen wurden, kannst Du Deine eigene Urheberschaft angeben. Bei Fotos oder Aufnahmen von Personen können zusätzlich Persönlichkeitsrechte eine Rolle spielen. Für ein Schulprojekt ist es deshalb besonders einfach, ohne erkennbare Personen zu arbeiten oder vor einer Veröffentlichung eine geeignete Einwilligung einzuholen.


Fremde Werke

Ein Bild aus einer Suchmaschine ist keine automatische Nutzungserlaubnis. Suche lieber in Sammlungen mit klaren Lizenzangaben, zum Beispiel Wikimedia Commons. Dort steht auf jeder Dateibeschreibungsseite, unter welcher Lizenz die konkrete Datei angeboten wird. Prüfe immer genau diese Dateiseite.


Creative Commons einfach erklärt

CC0 bedeutet, dass die Rechteinhaberin oder der Rechteinhaber das Werk soweit wie möglich ohne Bedingungen zur Nutzung freigegeben hat. Eine freiwillige Quellenangabe bleibt für schulisches Arbeiten trotzdem sinnvoll.

CC BY erlaubt Nutzung und Bearbeitung, verlangt aber eine angemessene Namensnennung und den Lizenzhinweis.

CC BY-SA verlangt zusätzlich, dass eine Bearbeitung unter derselben oder einer kompatiblen Lizenz weitergegeben wird.

Bei jeder freien Lizenz gilt: Lies die konkrete Lizenzangabe der Datei. Auch andere Rechte können eine Rolle spielen, zum Beispiel Persönlichkeitsrechte oder Markenrechte.

Das Video von Kijufi – Landesverband Kinder & Jugendfilm Berlin führt in Urheberrecht und Creative Commons bei Musik, Fotos und Videos ein.


Die TULLU-Regel für Quellenangaben

Die TULLU-Regel ist eine praktische Eselsbrücke für offen lizenzierte Materialien. Sie erinnert Dich an Titel, Urheberin oder Urheber, Lizenz, Link zur Lizenz und Ursprungsort. Bei einer Bearbeitung ergänzt Du außerdem einen Hinweis darauf, was Du verändert hast.

Ein Quellenhinweis kann zum Beispiel so aufgebaut sein:

„DIGITAL PAINTING.jpg“ – LeeyaSaraJohnson7 – CC BY-SA 4.0 – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ – Quelle: Wikimedia Commons – Bearbeitung: keine.

Für Bilder aus Wikipedia oder Wikimedia Commons kann außerdem der Lizenzhinweisgenerator von Wikimedia Deutschland helfen.


Rechte-Ampel für Klasse 5

Grün: selbst erstellte Medien ohne fremde geschützte Inhalte sowie sorgfältig geprüfte CC0-, CC-BY- oder CC-BY-SA-Medien mit erfüllten Lizenzbedingungen.

Gelb: Medien mit unklarer Herkunft, unbekannter Lizenz, sichtbaren Personen, Logos, Kunstwerken im Bild oder schwer verständlichen Nutzungsbedingungen. Erst prüfen und im Zweifel nicht veröffentlichen.

Rot: einfach kopierte Bilder aus Suchmaschinen, Film- oder Spielscreenshots, fremde Musik, Social-Media-Posts oder bekannte Figuren und Logos ohne geeignete Erlaubnis. Solche Inhalte gehören nicht einfach in Dein veröffentliches MOOCwiki-Kunstprodukt.


Medienbeispiele und geprüfte Quellen

Die folgenden Medien sind in diesem aiMOOC eingebunden. Ihre Dateiseiten enthalten die jeweils maßgeblichen Lizenzinformationen.

  1. Pixel Art Cat with Zoom-in Detail.svg: Original ReffPixels, Vektorfassung OmegaFallon, CC BY-SA 4.0, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pixel_Art_Cat_with_Zoom-in_Detail.svg
  2. Pencil Apple Drawing.jpg: Themystifying, CC0 1.0, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pencil_Apple_Drawing.jpg
  3. Sunset by myself.jpg: Oo Uui, CC0 1.0, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sunset_by_myself.jpg
  4. DIGITAL PAINTING.jpg: LeeyaSaraJohnson7, CC BY-SA 4.0, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DIGITAL_PAINTING.jpg
  5. The GIMP-pixelize example.png: Soeb, Public Domain, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_GIMP-pixelize_example.png
  6. Pixel art monster timelapse 2.gif: Drummyfish, CC0 1.0, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pixel_art_monster_timelapse_2.gif
  7. Art animation.gif: Albin Olsson, CC BY-SA 3.0, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Art_animation.gif
  8. Sound Effects - Applause after a concert.ogg: Amada44, CC0 1.0, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sound_Effects_-_Applause_after_a_concert.ogg
  9. Pixel art mit GIMP: YouTube-Video, Kanal „Bildnerische Erziehung, Werken und digitale Bildung“, Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZtRxJc9BEoI
  10. Urheberrecht, Creative Commons & Co: Verwendung von Musik, Fotos und Videos: YouTube-Video, Kijufi – Landesverband Kinder & Jugendfilm Berlin, Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=YAoNy2wbXIg


Qualitätscheck vor dem Veröffentlichen

Frage Dich vor dem Hochladen: Ist das Hauptmotiv sofort erkennbar? Unterstützen Farben und Formen die gewünschte Wirkung? Ist eine Animation kurz und sinnvoll? Ist ein Klang selbst erstellt oder eindeutig frei nutzbar? Sind fremde Medien mit Quelle und Lizenz dokumentiert? Werden keine privaten Daten gezeigt? Ist der Alternativtext verständlich? Kann jemand erkennen, welche Teile von Dir stammen und welche aus anderen Quellen?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was kennzeichnet ein digitales Kunstwerk? (Digitale Technik ist für Entstehung Bearbeitung Speicherung oder Präsentation wesentlich) (!Es muss immer mit künstlicher Intelligenz erzeugt sein) (!Es darf nur aus Fotografien bestehen) (!Es muss auf Papier ausgedruckt werden)




Welche Quelle ist für ein veröffentlichtes Schulprojekt besonders gut geeignet? (Ein selbst erstelltes Medium oder ein geprüft frei lizenziertes Medium) (!Ein beliebiges Bild aus einer Suchmaschine) (!Ein Screenshot aus einem aktuellen Kinofilm) (!Ein fremder Social Media Post ohne Erlaubnis)




Was verlangt CC BY grundsätzlich? (Eine angemessene Namensnennung und den Lizenzhinweis) (!Dass das Werk niemals verändert werden darf) (!Dass nur Lehrkräfte das Werk verwenden dürfen) (!Dass das Werk nach einem Tag gelöscht wird)




Was kommt bei CC BY-SA zusätzlich hinzu? (Bearbeitungen müssen unter derselben oder einer kompatiblen Lizenz weitergegeben werden) (!Das Werk darf nur schwarzweiß gezeigt werden) (!Die Datei muss immer ein GIF sein) (!Der Urhebername darf nicht genannt werden)




Wofür steht die TULLU-Regel? (Für eine Merkhilfe zu wichtigen Angaben bei offenen Lizenzen) (!Für eine Regel zur Auswahl von Pinselgrößen) (!Für eine Methode zum Fotografieren bei Nacht) (!Für eine Dateigrößenberechnung)




Was ist ein Pixel? (Ein einzelner Bildpunkt eines Rasterbildes) (!Eine Tonspur) (!Eine Papiergröße) (!Eine Kameralinse)




Was ist für einen guten Alternativtext wichtig? (Er beschreibt knapp die für das Verständnis wichtigen Bildinhalte) (!Er nennt nur den Dateinamen) (!Er besteht immer aus mindestens hundert Wörtern) (!Er enthält möglichst viele Emojis)




Wie entsteht eine einfache Animation? (Mehrere leicht unterschiedliche Bilder werden nacheinander gezeigt) (!Ein einzelnes Foto wird nur größer gespeichert) (!Eine Tondatei wird in ein Bild umbenannt) (!Ein Bild wird ausschließlich ausgedruckt)




Welche Audiospur ist für Dein eigenes MOOCwiki-Kunstprodukt besonders unkompliziert? (Ein von Dir selbst erzeugtes und aufgenommenes Geräusch) (!Ein Ausschnitt aus einem aktuellen Popsong) (!Die Musik aus einem Computerspiel) (!Der Ton aus einem Streamingfilm)




Was solltest Du vor dem Veröffentlichen zuletzt prüfen? (Ob Gestaltung Quellen Lizenzen und Datenschutz stimmen) (!Ob möglichst viele Effekte eingebaut wurden) (!Ob Du fremde Logos eingefügt hast) (!Ob die Datei einen besonders langen Namen hat)





Memory

Pixel Bildpunkt
Vektor Kurvenform
TULLU Quellenmerkhilfe
CC0 Freigabe
GIF Animation
PNG Rasterformat
OGG Audioformat
Attribution Namensnennung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Skizze Planung
Fotografie Aufnahme
Digitale Malerei Pinselwerkzeug
Animation Einzelbilderfolge
Audio Klangspur





Kreuzworträtsel

Pixel Wie heißt ein einzelner Bildpunkt eines Rasterbildes?
Lizenz Welcher Begriff regelt erlaubte Formen der Nutzung eines Werkes?
Quelle Welcher Begriff nennt den Ursprungsort eines Mediums?
Animation Wie heißt eine sichtbare Bewegung aus aufeinanderfolgenden Bildern?
Fotografie Welche Kunstform gestaltet mit Kamera Licht und Bildausschnitt?
Urheber Wie heißt die Person die ein Werk geschaffen hat?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein schneller Entwurf vor der digitalen Gestaltung heißt

.
Ein Rasterbild besteht aus vielen einzelnen

.
Ein deutlicher Unterschied zwischen hell und dunkel ist ein

.
Eine freie Freigabe mit besonders wenigen Bedingungen ist

.
Bei CC BY ist die

wichtig.
Die Eselsbrücke für Titel Urheber Lizenz Link und Ursprungsort heißt

.
Mehrere nacheinander gezeigte Einzelbilder ergeben eine

.
Eine aufgenommene Klangspur ist ein

.
Eine kurze Beschreibung wichtiger Bildinhalte nennt man

.
Vor der Veröffentlichung fremder Medien prüfst Du die

.
Der Fundort eines verwendeten Mediums gehört in die

.
Ein Kunstwerk für einen Lernkurs braucht zusätzlich eine sinnvolle

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Farbpalette: Wähle drei bis fünf Farben für eine bestimmte Stimmung und gestalte damit ein kleines abstraktes Digitalbild. Begründe Deine Auswahl in zwei Sätzen.
  2. Drei-Minuten-Skizze: Zeichne drei kleine Entwürfe für Dein Farbklang-Wesen und markiere jeweils den wichtigsten Blickpunkt.
  3. Struktur-Fotojagd: Fotografiere drei selbst gefundene Oberflächen oder Schattenformen und entscheide, welche davon als Hintergrund für einen Lernkurs geeignet ist.
  4. Rechte-Ampel: Sammle fünf typische Medienquellen aus Deinem Alltag und ordne sie begründet in Grün Gelb oder Rot ein.


Standard

  1. MOOCwiki-Kunstkarte: Gestalte eine fertige Kunstkarte aus eigener Zeichnung oder eigener Fotografie und digitaler Bearbeitung. Formuliere eine Lernfunktion dazu.
  2. Mini-Pixel-Animation: Erzeuge eine kurze Animation mit zwei bis vier Zuständen, die eine kleine Veränderung verständlich macht.
  3. Klangzeichen: Nimm ein eigenes Geräusch auf und erkläre, warum es die Bildwirkung Deines Kunstwerks unterstützt.
  4. Quellencheck: Suche ein frei lizenziertes Zusatzmedium auf Wikimedia Commons und dokumentiere Titel Urheber Lizenz Lizenzlink und Ursprungsort.


Schwer

  1. Lizenzkonformer Remix: Kombiniere ein eigenes Element mit einem frei lizenzierten Element und kennzeichne deutlich, was Du verändert hast und welche Lizenzbedingungen gelten.
  2. Mikro-Erzählung: Entwickle eine kurze Verbindung aus Bild Bewegung und selbst erzeugtem Klang, die in höchstens zehn Sekunden eine Stimmung oder Handlung vermittelt.
  3. Peer-Feedback: Erstelle vier Kriterien für verständliche digitale Kunst in einem Lernkurs, teste damit zwei Arbeiten aus der Klasse und formuliere konkrete Verbesserungsvorschläge.
  4. OER-Kunststation: Entwirf einen kleinen MOOCwiki-Abschnitt, in dem Dein Kunstwerk, eine Lernfrage, ein Alternativtext und ein sauberer Quellenblock zusammen eine eigenständige Lernstation bilden.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Wirkung vergleichen: Vergleiche eine Bleistiftskizze mit einer digital gemalten Fassung desselben Motivs. Erkläre, welche Wirkung sich durch Farbe und digitale Werkzeuge verändert und welche Bildidee gleich bleibt.
  2. Fallentscheidung: Eine Mitschülerin findet ein schönes Bild im Internet ohne erkennbare Lizenzangabe. Entwickle einen sicheren Handlungsweg, bevor das Bild in MOOCwiki veröffentlicht wird.
  3. Formatwahl: Begründe, welches Dateiformat Du für eine Fotografie, eine Grafik mit Transparenz, eine einfache Animation und eine Tonspur wählen würdest.
  4. Zugänglichkeit verbessern: Formuliere zu einem erfundenen Kunstwerk einen passenden Alternativtext und erkläre, welche Bilddetails Du bewusst nennst oder weglässt.
  5. Blickführung: Entwirf zwei unterschiedliche Anordnungen für dasselbe Hauptmotiv. Erkläre, wie Größe Position und Kontrast den Blick der Lernenden verändern.
  6. Weiterverwendung planen: Beschreibe, welche Informationen eine andere Klasse benötigt, damit sie Dein Werk rechtssicher und nachvollziehbar weiterverwenden kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind wichtig:

  1. Eine eigene Idee mit Skizze und kurzer Wirkungsabsicht
  2. Ein selbst gestaltetes digitales Kunstprodukt mit erkennbarer Lernfunktion
  3. Die zum gewählten Niveau passenden G M oder E Anforderungen
  4. Eine begründete Auswahl von Farbe Form Bildausschnitt Bewegung oder Klang
  5. Ein verständlicher Alternativtext für das Hauptbild
  6. Eine klare Trennung zwischen eigenen und fremden Bestandteilen
  7. Vollständige Quellen- und Lizenzangaben bei verwendeten Fremdmedien
  8. Eine kurze Reflexion darüber was gut funktioniert hat und was Du beim nächsten Mal verbessern würdest




OERs zum Thema

Weitere sinnvolle Lernwege sind Digitales Malen, Pixel Art, Fotografie, Animation, Creative Commons, Wikimedia Commons, Open Educational Resources und Urheberrecht.

Hilfreiche freie Werkzeuge und Informationen:

  1. Lizenzhinweisgenerator von Wikimedia Deutschland
  2. OERinfo: TULLU-Regel
  3. Creative Commons: CC BY-SA 4.0 verständlich erklärt


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