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BK5 - Bild und Schrift verbinden

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BK5 - Bild und Schrift verbinden




BK5 - Bild und Schrift verbinden


Einleitung

Bilder und Schrift begegnen Dir jeden Tag: auf Plakaten, Comics, Buchcovern, Verpackungen, Webseiten, Spielen, Zeitschriften und in sozialen Medien. Meist wirken Bild und Text nicht getrennt. Sie bilden gemeinsam eine Botschaft. Genau darum geht es in diesem aiMOOC für Klasse 5.

Du untersuchst, wie Gestalterinnen und Gestalter den Blick lenken. Dabei lernst Du vier besonders wichtige Mittel kennen: Größenhierarchie, Platzierung, Kontrast und das Zusammenspiel von Text und Bild. Du analysierst Beispiele, vergleichst verschiedene Lösungen und entwirfst anschließend eigene Layouts.

Ein gutes Layout beantwortet für die Betrachterin oder den Betrachter schnell vier Fragen: Was sehe ich zuerst? Was ist wichtig? Was gehört zusammen? Welche Stimmung entsteht?


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie Schriftgestaltung und Bilder zusammenwirken. Du kannst wichtige Elemente in einem Layout erkennen, ihre Wirkung beschreiben und selbst Bild und Schrift bewusst anordnen.

Niveau Das kannst Du am Ende
G – Grundniveau Du erkennst Überschrift, Bild, Zusatztext und Blickfang und benennst Größenunterschiede, Platzierungen und Kontraste.
M – Mittleres Niveau Du erklärst, warum bestimmte Elemente zuerst auffallen und wie Text und Bild gemeinsam eine Aussage erzeugen.
E – Erweitertes Niveau Du vergleichst unterschiedliche Layoutlösungen, begründest ihre Wirkung und entwickelst selbst eine passende Gestaltung für eine bestimmte Zielgruppe.


Was bedeutet Layout?

Das Layout ist die Anordnung von Bild, Schrift, Flächen und freien Bereichen auf einer Seite oder Fläche. Ein Layout kann sehr ruhig, sehr laut, sehr ordentlich oder absichtlich überraschend wirken.

Wenn alle Elemente gleich groß, gleich stark und gleich auffällig sind, weiß das Auge oft nicht, wo es beginnen soll. Deshalb gestalten Designerinnen und Designer eine visuelle Hierarchie. Das bedeutet: Manche Elemente wirken wichtiger als andere.

Ein Layout ist also nicht bloß Dekoration. Es steuert, in welcher Reihenfolge Du Informationen wahrnimmst.

Beobachtungsauftrag: Achte im Video darauf, wodurch eine Überschrift auf einem Plakat deutlich wichtiger wirken kann als ein kleiner Informationstext.


Größenhierarchie – groß bedeutet oft wichtig

Die Größenhierarchie entsteht, wenn Elemente unterschiedlich groß gestaltet werden. Eine große Überschrift wird meist vor einem kleinen Untertitel gelesen. Ein großes Bild kann zum Mittelpunkt werden. Ein kleines Logo kann dagegen eine ergänzende Rolle haben.

Wichtig ist: Größe allein macht ein Layout noch nicht gut. Ein großes Element sollte auch zur Aussage passen.

Beispiel: Auf einem Plakat für ein Schulfest könnte SCHULFEST sehr groß stehen. Datum, Uhrzeit und Ort könnten kleiner erscheinen. So erkennt man zuerst das Thema und danach die Einzelheiten.

Medienauftrag: Schau Dir das Plakat genau an. Welche Schrift oder Form bemerkst Du zuerst? Welche Information würdest Du erst später entdecken? Begründe Deine Reihenfolge mit Größe, Form oder Farbe.


Platzierung – wo etwas steht, verändert seine Wirkung

Die Platzierung beschreibt, an welcher Stelle ein Element erscheint. Ein Element in der Mitte wirkt oft besonders wichtig. Ein Element oben kann wie eine Überschrift gelesen werden. Ein Element am Rand kann ergänzend wirken oder Spannung erzeugen.

Auch die Nähe ist wichtig. Dinge, die dicht beieinanderstehen, werden oft als zusammengehörig wahrgenommen. Deshalb sollten zum Beispiel ein Bild und seine Bildunterschrift nicht weit voneinander entfernt stehen.

Eine Gestaltung kann symmetrisch und ruhig sein. Sie kann aber auch asymmetrisch sein und dadurch lebendiger wirken.

Medienauftrag: Suche auf der Bauhaus-Postkarte eine Stelle, an der die Platzierung Deinen Blick lenkt. Beschreibe, ob die Gestaltung eher ruhig, bewegt, geordnet oder überraschend wirkt.


Kontrast – Unterschiede machen sichtbar

Kontrast bedeutet Unterschied. In einem Layout kann Kontrast auf verschiedene Arten entstehen: hell gegen dunkel, groß gegen klein, dicke gegen dünne Schrift, bunt gegen grau, rund gegen eckig oder dicht gefüllt gegen freie Fläche.

Ein starker Kontrast zieht Aufmerksamkeit an. Ein schwacher Kontrast kann ruhiger wirken, darf aber wichtige Informationen nicht unleserlich machen.

Ein besonders wichtiger Punkt ist der Hell-Dunkel-Kontrast. Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund oder helle Schrift auf dunklem Hintergrund ist häufig gut lesbar. Stehen ähnliche Farbtöne übereinander, kann das Lesen schwieriger werden.

Medienauftrag: Finde mindestens zwei Kontraste. Entscheide anschließend, welcher Kontrast am stärksten zur Blickführung beiträgt.


Typografie – Schrift hat eine Stimme

Typografie bezeichnet die Gestaltung mit Schrift. Dazu gehören Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Zeichenabstand, Ausrichtung und Hervorhebung.

Schrift kann freundlich, streng, verspielt, sachlich, altmodisch oder modern wirken. Deshalb sollte eine Schrift zur Aussage passen. Für einen Gruselcomic wäre eine völlig andere Schriftwirkung passend als für einen Fahrplan.

Zu viele unterschiedliche Schriftarten können ein Layout unruhig machen. Oft reichen wenige, gut unterscheidbare Schriftgrößen und Schriftschnitte aus.

Mini-Auftrag G: Nenne zwei Unterschiede, durch die Schrift auffälliger werden kann.

Mini-Auftrag M: Erkläre, warum eine riesige Überschrift und ein kleiner Zusatztext gemeinsam eine Hierarchie bilden.

Mini-Auftrag E: Erfinde zwei unterschiedliche Schriftwirkungen für denselben Titel, zum Beispiel einmal freundlich und einmal bedrohlich. Beschreibe, wie Du Größe, Form und Kontrast verändern würdest.


Text und Bild auf dem Plakat

Ein Plakat muss oft in kurzer Zeit verstanden werden. Deshalb braucht es eine klare Blickführung. Häufig gibt es einen Blickfang, eine große Überschrift und kleinere Zusatzinformationen.

Bild und Text können auf verschiedene Weise zusammenarbeiten. Das Bild kann zeigen, worum es geht. Die Schrift kann das Bild erklären. Manchmal entsteht die eigentliche Bedeutung aber erst aus der Verbindung beider Teile.

Ein Bild von einem Skateboard sagt zum Beispiel noch nicht, ob es um einen Wettbewerb, ein Geschäft oder eine Sicherheitsregel geht. Erst die Schrift kann die Richtung festlegen.

Analysefrage: Wenn Du alle Texte abdecken würdest, was könntest Du noch verstehen? Wenn Du dagegen nur den Text ohne Bild sehen würdest, welche Wirkung ginge verloren?


Text und Bild auf dem Buchcover

Ein Buchcover soll neugierig machen, den Titel lesbar zeigen und eine Vorstellung vom Inhalt oder von der Stimmung geben. Die wichtigsten Elemente sind oft Titel, Name der Autorin oder des Autors und eine Illustration oder Fotografie.

Bei diesem historischen Buchcover wird der Titel besonders deutlich hervorgehoben. Bild und Schrift bilden gemeinsam eine Einheit. Die Figuren erzeugen Neugier, während der Titel das Thema eindeutig benennt.

Layout-Detektiv: Zeige mit dem Finger zuerst auf das Element, das Du als Erstes wahrnimmst, dann auf das zweite und schließlich auf das dritte. Diese Reihenfolge nennt man Blickführung.


Text und Bild im Comic

Im Comic sind Bild und Text besonders eng verbunden. Figuren werden gezeichnet, Handlungen werden in Bildfeldern gezeigt und Sprache erscheint häufig in Sprechblasen. Geräusche können als Lautwörter wie „Krach“, „Zisch“ oder „Peng“ gestaltet werden.

Die Form der Schrift kann dabei selbst zum Bild werden. Ein riesiges, gezacktes „KRACH!“ wirkt lauter als ein kleines, ordentliches Wort.

Medienauftrag: Untersuche, wo Text in der Comicdarstellung auftaucht. Überlege, wie sich die Wirkung verändern würde, wenn alle Texte außerhalb des Bildes stünden.


Text und Bild auf Verpackungen

Verpackungsdesign muss mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Es kann einen Produktnamen zeigen, Informationen ordnen, Aufmerksamkeit erzeugen und eine bestimmte Wirkung auf Käuferinnen und Käufer auslösen.

Bei Verpackungen stehen oft besonders wichtige Wörter groß auf der Vorderseite. Zusätzliche Angaben werden kleiner gesetzt. Bilder oder Illustrationen können zeigen, was enthalten ist oder welche Stimmung mit dem Produkt verbunden werden soll.

Medienauftrag: Welche Information ist hier am größten? Welche Rolle spielt das Bild der Flasche? Würde die Gestaltung ohne die Schrift noch eindeutig funktionieren?

Vergleichsauftrag: Vergleiche die Süßigkeitenschachtel mit der Ketchup-Gestaltung. Wo ist mehr Schmuck? Wo ist die Schrift dominanter? Welche Verpackung wirkt für Dich stärker geordnet?

Transfer: Suche auf den Verpackungen nach einer möglichen Hierarchie: Was ist Marke oder Produktname, was ist Bild, was ist Zusatzinformation? Nicht jede Verpackung löst diese Aufgaben gleich.


Werbung – Bild und Text wollen überzeugen

Werbung nutzt Bild, Schrift, Farbe, Größenunterschiede und Platzierung besonders gezielt. Ein Blickfang soll Aufmerksamkeit erzeugen. Eine kurze Aussage kann eine bestimmte Vorstellung vom Produkt oder Angebot wecken.

Deshalb ist es wichtig, Werbung nicht nur schön oder hässlich zu finden. Du kannst genauer fragen: Welche Wirkung soll entstehen? Welche Gestaltungsmittel erzeugen sie? Welche Information ist besonders auffällig, welche eher unauffällig?


Vier Prüffragen für jedes Layout

Wenn Du ein Plakat, ein Cover, einen Comic oder eine Verpackung untersuchst, kannst Du immer mit diesen vier Fragen beginnen:

Prüffrage Worauf Du achtest
1. Was sehe ich zuerst? Größenhierarchie, Blickfang, Kontrast
2. Wo stehen die Elemente? Mitte, Rand, oben, unten, Nähe, Abstand
3. Was unterscheidet sich deutlich? Hell-Dunkel, groß-klein, dick-dünn, bunt-grau
4. Was leisten Bild und Text gemeinsam? erklären, ergänzen, verstärken, überraschen oder widersprechen


Freie Fläche ist auch Gestaltung

Nicht nur das Sichtbare ist wichtig. Auch freie Bereiche zwischen Texten und Bildern gestalten die Wirkung. Solche Flächen werden oft als Weißraum bezeichnet, auch wenn sie gar nicht weiß sein müssen.

Weißraum kann ein Layout ruhiger und übersichtlicher machen. Wenn dagegen jedes Stück der Fläche mit Text oder Bildern gefüllt ist, kann das Layout unruhig und schwer lesbar werden.


Bild und Text können sich ergänzen, verstärken oder widersprechen

Beim Zusammenspiel von Bild und Schrift gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

  1. Ergänzung: Das Bild zeigt etwas, der Text liefert zusätzliche Informationen.
  2. Verstärkung: Bild und Text betonen dieselbe Aussage und machen sie besonders deutlich.
  3. Widerspruch: Bild und Text passen scheinbar nicht zusammen. Dadurch kann eine überraschende oder humorvolle Wirkung entstehen.
  4. Erklärung: Der Text hilft, ein mehrdeutiges Bild genauer zu verstehen.

Besonders interessant wird Gestaltung dann, wenn Du nicht nur erkennst, was dargestellt ist, sondern auch wie die Wirkung entsteht.


Ein Gestaltungsweg für eigene Arbeiten

Wenn Du selbst Bild und Schrift verbinden möchtest, hilft Dir ein einfacher Ablauf. Beginne nicht sofort mit Dekoration, sondern kläre zuerst die Aussage.

  1. Botschaft: Formuliere in einem Satz, was die Betrachterin oder der Betrachter verstehen soll.
  2. Blickfang: Entscheide, welches Element zuerst gesehen werden soll.
  3. Hierarchie: Lege fest, was groß, mittel und klein erscheinen soll.
  4. Platzierung: Ordne Bild, Überschrift und Zusatztext auf der Fläche an.
  5. Kontrast: Prüfe, ob wichtige Informationen deutlich erkennbar und lesbar sind.
  6. Zusammenspiel: Kontrolliere, ob Bild und Text wirklich zusammen eine stärkere Aussage bilden.
  7. Reduktion: Entferne Dinge, die nur ablenken.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Größenhierarchie in einem Layout? (Wichtige und weniger wichtige Elemente werden durch unterschiedliche Größen geordnet) (!Alle Elemente sind gleich groß) (!Alle Texte werden an den Rand gesetzt) (!Nur Bilder dürfen groß sein)




Welche Platzierung lässt ein Element häufig besonders wichtig wirken? (Eine auffällige Position in der Mitte oder an einem klaren Blickpunkt) (!Eine zufällige Position außerhalb der Seite) (!Eine möglichst versteckte Stelle) (!Eine Position unter allen anderen Elementen ohne Kontrast)




Was ist ein Kontrast? (Ein deutlicher Unterschied zwischen Gestaltungselementen) (!Eine unsichtbare Hilfslinie) (!Eine besonders lange Textstelle) (!Eine Regel, nach der alle Farben gleich sein müssen)




Wozu dient eine visuelle Hierarchie? (Sie zeigt, was zuerst, danach und später wahrgenommen werden soll) (!Sie macht alle Informationen gleich wichtig) (!Sie verhindert die Verwendung von Bildern) (!Sie schreibt die Reihenfolge der Farben vor)




Warum kann freie Fläche in einem Layout wichtig sein? (Sie kann Übersicht schaffen und wichtige Elemente hervorheben) (!Sie muss immer vollständig gefüllt werden) (!Sie macht jede Schrift automatisch größer) (!Sie ersetzt den Inhalt eines Bildes)




Was beschreibt Typografie? (Die Gestaltung und Anordnung von Schrift) (!Nur das Zeichnen von Figuren) (!Nur das Fotografieren von Produkten) (!Das Falten einer Verpackung)




Welche Aufgabe kann Text neben einem Bild übernehmen? (Er kann das Bild erklären, ergänzen oder in eine bestimmte Richtung deuten) (!Er kann niemals die Bedeutung eines Bildes verändern) (!Er muss immer länger als das Bild sein) (!Er darf nur unter dem Bild stehen)




Was ist in einem Comic besonders typisch für die Verbindung von Bild und Schrift? (Sprechblasen und gestaltete Lautwörter) (!Fußnoten auf jeder Seite) (!Unsichtbare Überschriften) (!Nur Tabellen ohne Bilder)




Was sollte bei einem Plakat besonders schnell erkennbar sein? (Die wichtigste Botschaft oder Information) (!Jedes Detail gleichzeitig) (!Nur der kleinste Text) (!Nur der Seitenrand)




Wann funktioniert Bild und Schrift besonders gut zusammen? (Wenn beide gemeinsam eine verständliche und passende Wirkung erzeugen) (!Wenn Bild und Text immer exakt dasselbe wiederholen müssen) (!Wenn Schrift unleserlich ist) (!Wenn alle Elemente gleich stark auffallen)





Memory

Größenhierarchie Wichtiges größer gestalten
Platzierung Position eines Elements auf der Fläche
Kontrast Deutlicher Unterschied
Blickführung Reihenfolge des Wahrnehmens
Typografie Gestaltung von Schrift
Sprechblase Gesprochener Text im Comic
Blickfang Element mit starker Aufmerksamkeit
Weißraum Freie Fläche für Übersicht





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Gestaltung
Größenhierarchie Eine Überschrift ist deutlich größer als der Zusatztext
Platzierung Ein Bild steht bewusst in der Mitte
Kontrast Helle Schrift steht auf einer dunklen Fläche
Blickführung Das Auge wandert zuerst zum Titel und danach zum Bild
Weißraum Um ein wichtiges Element bleibt bewusst freie Fläche





Interaktive Layoutaufgabe: Was wirkt zuerst?

Ordne die richtige Gestaltungsentscheidung zu. Wirkung
Sehr große Überschrift Der Titel wird zum ersten Blickfang
Kleiner Zusatztext Die Information wird später gelesen
Starker Hell-Dunkel-Kontrast Ein Element hebt sich deutlich ab
Großer Abstand Zwei Bereiche wirken stärker getrennt
Geringer Abstand Zwei Elemente wirken eher zusammengehörig





Interaktive Layoutaufgabe: Text und Bild kombinieren

Ordne die passende Lösung zu. Aufgabe
Überschrift über dem Bild Thema schnell benennen
Bildunterschrift direkt am Bild Bildinformation eindeutig zuordnen
Sprechblase neben der Figur Gesprochenen Text einer Figur zuordnen
Produktname groß auf der Vorderseite Verpackung schnell erkennbar machen
Freie Fläche um den Blickfang Aufmerksamkeit bündeln





Kreuzworträtsel

Kontrast Wie nennt man einen deutlichen Unterschied zwischen zwei Gestaltungselementen?
Hierarchie Wie heißt die Rangordnung wichtiger und weniger wichtiger Elemente?
Platzierung Wie heißt die bewusste Position eines Elements auf einer Fläche?
Typografie Wie nennt man die Gestaltung mit Schrift?
Sprechblase Wie heißt der Bereich im Comic, in dem gesprochener Text stehen kann?
Blickfang Wie nennt man ein Element, das besonders schnell Aufmerksamkeit erhält?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Anordnung von Bild, Schrift und freien Flächen nennt man

. Durch unterschiedliche Größen entsteht eine visuelle

. Ein deutlich sichtbarer Unterschied zwischen zwei Elementen heißt

. Die bewusste Position eines Bildes oder Textes nennt man

. Die Gestaltung von Schrift wird als

bezeichnet. Ein besonders auffälliges Element kann als

wirken. Im Comic verbindet die

Sprache direkt mit einer Figur. Freie Bereiche in einer Gestaltung können als

bezeichnet werden. Bild und Text können sich gegenseitig erklären, ergänzen oder

. Eine gute Gestaltung lenkt den Blick in einer bewussten

.




Offene Aufgaben


Leicht – G

  1. Layout-Safari: Suche in Deiner Umgebung drei Beispiele, in denen Bild und Schrift gemeinsam auftreten, zum Beispiel ein Plakat, ein Buchcover und eine Verpackung. Fotografiere oder skizziere sie und markiere jeweils den ersten Blickfang.
  2. Größenleiter: Gestalte den Satz „Unser Klassenfest“ dreimal mit derselben Schrift, aber mit drei unterschiedlichen Größenhierarchien. Entscheide, welche Variante am deutlichsten wirkt.
  3. Kontrast-Test: Erstelle vier kleine Schriftproben mit unterschiedlichen Hell-Dunkel-Kontrasten. Ordne sie von gut lesbar bis schlecht lesbar und begründe Deine Entscheidung.
  4. Cover-Detektiv: Untersuche ein Buchcover aus der Schulbibliothek. Markiere Titel, Autorinnen- oder Autorenname, Bild und weitere Texte und beschreibe die Reihenfolge, in der Du sie wahrnimmst.


Standard – M

  1. Plakat-Remix: Gestalte zwei Versionen eines Plakats für einen Pausenhof-Flohmarkt. Verwende in beiden dieselben Informationen, aber ändere Größenhierarchie und Platzierung. Vergleiche die Wirkung.
  2. Comic-Sound: Zeichne drei kleine Comicfelder mit demselben Geräuschwort. Verändere Schriftgröße, Schriftform und Position so, dass das Geräusch leise, mittel und extrem laut wirkt.
  3. Verpackungsanalyse: Wähle zwei Verpackungen aus derselben Produktgruppe. Vergleiche Produktname, Bild, Farbe, Platzierung und Kontrast. Erkläre, welche Zielgruppe jeweils angesprochen werden könnte.
  4. Bild-Text-Wechsel: Nimm ein frei nutzbares Bild und kombiniere es mit drei verschiedenen Überschriften. Beschreibe, wie jede Überschrift die Bedeutung des Bildes verändert.


Schwer – E

  1. Zielgruppen-Plakat: Entwirf dasselbe Veranstaltungsplakat einmal für Kinder und einmal für Erwachsene. Verändere Bildauswahl, Typografie, Größenhierarchie und Kontrast und begründe jede Entscheidung.
  2. Layout-Kritik: Suche ein überladenes Layout und entwickle eine verbesserte Version. Reduziere Elemente, schaffe Weißraum und erkläre, warum Deine Neugestaltung übersichtlicher ist.
  3. Werbevergleich: Untersuche zwei Werbeanzeigen auf Blickfang, Hierarchie, Platzierung und Zusammenspiel von Bild und Text. Formuliere anschließend eine begründete Bewertung ihrer Wirkung.
  4. Design-Projekt: Entwickle eine eigene Verpackung für ein erfundenes Produkt. Erstelle Vorderseite und Rückseite. Lege fest, was zuerst, zweitens und drittens gesehen werden soll, und dokumentiere Deine Gestaltungsentscheidungen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Blickführung erklären: Du siehst ein Layout mit einer sehr großen roten Überschrift oben, einem mittelgroßen Bild in der Mitte und einem kleinen Text unten. Beschreibe die wahrscheinliche Blickführung und erkläre, wodurch sie entsteht.
  2. Layout verbessern: Ein Plakat enthält fünf gleich große Überschriften, drei Bilder und fast keine freien Flächen. Entwickle drei konkrete Verbesserungen und begründe sie mit Fachbegriffen.
  3. Bild und Text deuten: Ein Bild zeigt einen sonnigen Strand, die Überschrift lautet aber „Gefahr am Meer“. Erkläre, wie der Text die Bedeutung des Bildes verändert und warum dieser Gegensatz Aufmerksamkeit erzeugen kann.
  4. Zielgruppe übertragen: Ein Buchcover soll statt für Kinder nun für Erwachsene gestaltet werden. Erkläre, welche Änderungen bei Typografie, Bildauswahl, Kontrast und Platzierung sinnvoll sein könnten.
  5. Verpackung beurteilen: Auf einer Verpackung ist der Produktname sehr klein, ein unwichtiges Muster dagegen riesig. Erkläre das Problem und entwickle eine bessere Hierarchie.
  6. Comic gestalten: Eine Figur flüstert und eine andere ruft. Erkläre, wie Du die beiden Sprechblasen und die Schrift unterschiedlich gestalten würdest, ohne die Wörter „leise“ oder „laut“ zu verwenden.
  7. Vergleich begründen: Zwei Plakate enthalten dieselben Informationen. Plakat A ist sehr symmetrisch, Plakat B arbeitet mit schrägen Formen und starken Größenunterschieden. Erkläre, welche unterschiedlichen Wirkungen entstehen können.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Fachbegriffe kennst, sondern Gestaltung erkennen, erklären und anwenden kannst.

  1. Du erkennst Größenhierarchie, Platzierung, Kontrast und Blickführung in verschiedenen Medien.
  2. Du beschreibst, welche Elemente zuerst und welche später wahrgenommen werden.
  3. Du erklärst das Zusammenspiel von Bild und Text.
  4. Du kannst zwischen Plakat, Comic, Buchcover und Verpackung passende Gestaltungsentscheidungen unterscheiden.
  5. Du verwendest Fachbegriffe wie Typografie, Layout, Blickfang und Weißraum korrekt.
  6. Du entwickelst ein eigenes Layout mit klarer Hierarchie.
  7. Du begründest Deine Gestaltung passend zur Botschaft und zur Zielgruppe.
  8. Auf E-Niveau vergleichst Du mehrere Lösungen und bewertest ihre Wirkung nachvollziehbar.




OERs zum Thema


Freie Medien zum Weiterforschen

Die im aiMOOC verwendeten Bildbeispiele stammen aus Wikimedia Commons und eignen sich besonders gut, um unterschiedliche historische und moderne Formen der visuellen Gestaltung zu untersuchen. Achte bei eigenen Projekten immer auf die Lizenz eines Bildes und gib die Quelle korrekt an.


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