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Automobilhandel Service und Mobilitätsangebote – Werkstattservice kaufmännisch koordinieren

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Automobilhandel Service und Mobilitätsangebote – Werkstattservice kaufmännisch koordinieren

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Automobilhandel Service und Mobilitätsangebote – Werkstattservice kaufmännisch koordinieren

Kurzbeschreibung: In diesem aiMOOC koordinierst Du einen Werkstattservice kaufmännisch – vom Termin über den Auftrag bis zur Leistungsfreigabe. Du trainierst kurze Kundengespräche, vergleichst Mobilitätsangebote, rechnest mit fiktiven Preisen und entscheidest, wann ein Auftrag weiterlaufen darf und wann eine neue Freigabe nötig ist.

Zielgruppe: Ausbildung im Automobilhandel, besonders Automobilkaufleute sowie kaufmännisch orientierte Lernende im Kfz-Service.

Lernziel: Du kannst einen Werkstatttermin strukturiert vorbereiten, einen Auftrag kaufmännisch erfassen, Zusatzarbeiten wirtschaftlich bewerten, eine Kundenfreigabe dokumentieren und passende Mobilitätsangebote begründet auswählen.

Datenschutz-Hinweis: Alle Personen-, Fahrzeug-, Unternehmens-, Preis-, Adress-, Steuer- und Auftragsdaten in diesem Kurs sind vollständig fiktiv und dienen ausschließlich Lernzwecken.

Modellannahme Rechtsstand: Deutschland, Stand 11.10.2026. Für regulär steuerpflichtige Werkstattleistungen wird im Modell mit 19 % Umsatzsteuer gerechnet. Für B2B-Rechnungen gelten seit 2025 die E-Rechnungsregeln des § 14 UStG mit Übergangsfristen. Diese Angaben sind keine Rechtsberatung und müssen bei realen Fällen erneut geprüft werden.


Ausbildungsfall: Autohaus Mobilstern

Du arbeitest im fiktiven Betrieb Autohaus Mobilstern GmbH, Werkstraße 12, 00000 Beispielstadt. Die Auszubildende Nora Klein betreut gemeinsam mit Serviceberater Emil Brandt einen Werkstattauftrag.

Kundin: Lina Sommer, Beispielweg 8, 00000 Beispielstadt. Fahrzeug: fiktiver Kompaktwagen „Mova C1“, 48.200 km. Kundenwunsch: Inspektion, Warnleuchte prüfen, Fahrzeug am selben Tag zurück. Budgetfreigabe bei Annahme: maximal 320,00 € brutto. Wunsch zur Mobilität: möglichst günstig, Weg zur Arbeit 7 km.

Position Modellpreis netto Rechenbasis Brutto bei 19 %
Inspektion 134,40 € 1,2 Std. × 112,00 € 159,94 €
Öl- und Filterpaket 86,00 € Paketpreis 102,34 €
Diagnose 35,00 € Pauschale 41,65 €
Summe Erstauftrag 255,40 € 303,93 €

Der Erstauftrag liegt damit innerhalb der Freigabe von 320,00 € brutto.


Lernstation 1: Termin koordinieren

Ein Werkstatttermin ist mehr als eine Uhrzeit. Kaufmännisch wichtig sind Kundenwunsch, Fahrzeugdaten, Zeitbedarf, Teileverfügbarkeit, Werkstattkapazität, Mobilitätsbedarf und Rückgabetermin.

Mini-Prozess: Anfrage → Bedarf klären → Kapazität prüfen → Mobilität abstimmen → Termin bestätigen → Daten dokumentieren.

Gesprächsmedium: Termintelefonat Gute Formulierung
Bedarf „Welche Arbeiten sollen wir einplanen und welche Warnmeldung sehen Sie?“
Zeit „Wann benötigen Sie das Fahrzeug spätestens zurück?“
Mobilität „Benötigen Sie für die Werkstattzeit eine Ersatzmobilität?“
Abschluss „Ich fasse Termin, Umfang und Rückgabezeit kurz zusammen.“

Basisaufgabe: Nenne drei Informationen, die Nora vor einer Terminbestätigung benötigt.

Begründetes Feedback: Eine tragfähige Antwort nennt z. B. Arbeitsumfang, Fahrzeugdaten und Rückgabezeit. Diese Angaben beeinflussen Kapazitätsplanung, Zeitbedarf und Kundenversprechen.

Anwendungsaufgabe: Die Kundin braucht das Fahrzeug um 16:30 Uhr. Begründe, warum die Werkstatt die Diagnose bereits bei der Terminplanung berücksichtigen sollte.

Begründetes Feedback: Eine Diagnose bindet Arbeitszeit und kann Zusatzarbeiten auslösen. Wird sie nicht eingeplant, steigt das Risiko, dass der zugesagte Rückgabetermin nicht gehalten wird.

Transferaufgabe: Formuliere eine Terminbestätigung in maximal vier Sätzen, die Termin, Auftrag, Mobilität und Rückgabe enthält.

Begründetes Feedback: Gute Bestätigungen sind knapp, eindeutig und überprüfbar. Sie vermeiden Missverständnisse und schaffen eine dokumentierbare Grundlage für die Annahme.


Lernstation 2: Auftrag sauber eröffnen

Ein Werkstattauftrag sollte so konkret sein, dass Werkstatt, Service und Kunde dasselbe Verständnis haben. Statt „Warnleuchte reparieren“ ist zunächst besser: „Warnleuchte laut Kundenangabe seit zwei Tagen aktiv; Ursache diagnostizieren; Reparatur nur nach Freigabe.“

Merksatz: Kundenbeanstandung dokumentieren – Prüfauftrag formulieren – vereinbarten Leistungsumfang und Preisrahmen festhalten.

Auftragsfeld Fiktiver Eintrag
Kundenaussage „Gelbe Warnleuchte seit zwei Tagen aktiv.“
Vereinbarter Auftrag Inspektion, Öl-/Filterpaket, Diagnose
Preisrahmen Bis 320,00 € brutto freigegeben
Zusatzarbeiten Nur nach Rücksprache und dokumentierter Freigabe
Rückgabe Ziel 16:30 Uhr

Basisaufgabe: Unterscheide Kundenbeanstandung und Werkstattdiagnose.

Begründetes Feedback: Die Kundenbeanstandung beschreibt die beobachtete Erscheinung. Die Diagnose ist die fachliche Ermittlung der Ursache. Beides darf nicht vermischt werden.

Anwendungsaufgabe: Verbessere den unklaren Auftrag „Auto checken und alles machen“.

Begründetes Feedback: Eine bessere Formulierung grenzt Prüf- und Reparaturumfang ein und enthält eine Freigabegrenze. So bleibt erkennbar, was beauftragt wurde.

Transferaufgabe: Entwickle vier Pflichtfelder für ein digitales Annahmeformular und begründe jedes Feld.

Begründetes Feedback: Sinnvolle Felder betreffen Identifikation, Kundenwunsch, Freigaberahmen und Termin. Die Begründung sollte zeigen, welches Prozessrisiko das jeweilige Feld reduziert.


Lernstation 3: Mobilitätsangebote vergleichen

Die folgenden Angebote sind reine fiktive Lernprodukte des Autohauses Mobilstern.

Angebot Fiktiver Preis brutto Geeignet für Kaufmännischer Hinweis
Shuttle 0,00 € bis 10 km kurze planbare Strecke feste Fahrzeiten
Werkstattfahrrad 5,00 € pro Tag kurze Wege wetterabhängig
Ersatzwagen „City“ 34,51 € pro Tag flexible Fahrten Verfügbarkeit und Bedingungen prüfen
ÖPNV-Gutschein 8,00 € gute Linienanbindung Fahrplan beachten

Entscheidung im Fall: Bei 7 km Arbeitsweg und starkem Kostenfokus passt der kostenlose Shuttle, sofern die Fahrzeiten mit Arbeitsbeginn und Abholung vereinbar sind.

Basisaufgabe: Welches Angebot ist rein nach Preis am günstigsten?

Begründetes Feedback: Der Shuttle kostet im Modell 0,00 €. Preis allein reicht aber nicht für eine gute Empfehlung.

Anwendungsaufgabe: Die Kundin muss während des Tages spontan zwei Außentermine wahrnehmen. Welches Angebot ist nun plausibler?

Begründetes Feedback: Der Ersatzwagen ist trotz höherer Kosten flexibler. Die Entscheidung verbindet Bedarf und Wirtschaftlichkeit statt nur den niedrigsten Preis zu wählen.

Transferaufgabe: Entwirf eine Entscheidungsmatrix mit den Kriterien Preis, Flexibilität, Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit.

Begründetes Feedback: Eine gute Matrix macht Zielkonflikte sichtbar und ermöglicht nachvollziehbare Empfehlungen. Gewichtungen sollten zum Kundenbedarf passen.


Lernstation 4: Zusatzarbeit und Leistungsfreigabe

Bei der Diagnose stellt die Werkstatt im Lernfall verschlissene vordere Bremsbeläge fest. Die Zusatzarbeit kostet fiktiv:

Zusatzposition Netto Brutto bei 19 %
Bremsbeläge 118,00 € 140,42 €
Arbeitszeit 89,60 € 106,62 €
Zusatzarbeit gesamt 207,60 € 247,04 €

Neuer Gesamtbetrag: 463,00 € netto = 550,97 € brutto. Damit wird die ursprüngliche Freigabe von 320,00 € überschritten. Die Zusatzarbeit darf im Modell nicht einfach ausgeführt werden. Es ist eine neue Freigabe einzuholen und zu dokumentieren.

Nach § 649 BGB muss der Unternehmer eine erwartete wesentliche Überschreitung eines zugrunde gelegten Kostenanschlags unverzüglich anzeigen. Für den Unterricht gilt zusätzlich die Prozessregel: Keine Erweiterung außerhalb der Freigabe ohne dokumentierte Rücksprache.

Gesprächsmedium: Freigabeanruf Formulierung
Befund „Bei der Prüfung haben wir zusätzlich verschlissene vordere Bremsbeläge festgestellt.“
Konsequenz „Ohne diese Zusatzarbeit bleibt der ursprünglich vereinbarte Auftrag bestehen.“
Preis „Die Zusatzarbeit kostet in unserem Lernfall 247,04 € brutto.“
Gesamt „Damit läge der Gesamtbetrag bei 550,97 € brutto.“
Entscheidung „Dürfen wir die Zusatzarbeit zu diesem Betrag ausführen?“

Dokumentationsbeispiel fiktiv: 11.10.2026, 11:12 Uhr – Telefonat mit Lina Sommer – Zusatzarbeit Bremsbeläge erläutert – Gesamtpreis 550,97 € brutto genannt – Freigabe erteilt – Rückgabeziel 16:30 Uhr bestätigt – dokumentiert durch Nora Klein.

Basisaufgabe: Warum ist die ursprüngliche Freigabe nicht ausreichend?

Begründetes Feedback: Der neue Gesamtbetrag überschreitet den vereinbarten Preisrahmen. Die Werkstatt benötigt für den erweiterten Umfang eine neue Zustimmung.

Anwendungsaufgabe: Die Kundin ist telefonisch nicht erreichbar. Entscheide, wie Nora handeln sollte.

Begründetes Feedback: Zusatzarbeit stoppen beziehungsweise nicht beginnen, Kontaktversuche dokumentieren und den freigegebenen Auftrag getrennt weiterführen, soweit technisch und organisatorisch möglich. Eine Freigabe darf nicht erfunden oder unterstellt werden.

Transferaufgabe: Entwickle einen betrieblichen Freigabestandard für Telefon, E-Mail und Kundenportal.

Begründetes Feedback: Ein guter Standard enthält Identität, Leistungsbeschreibung, Preis, Gesamtwirkung, Zeitpunkt, Kommunikationskanal und dokumentierte Zustimmung. So wird der Ablauf nachvollziehbar.


Lernstation 5: Rechnung und Übergabe kaufmännisch prüfen

Für Rechnungen über 250 € brutto sind insbesondere vollständige Namen und Anschriften, Steuernummer oder USt-IdNr., Ausstellungsdatum, eindeutige Rechnungsnummer, Art und Umfang der Leistung, Leistungszeitpunkt, Entgelt sowie Steuersatz und Steuerbetrag relevant. Für den Modellfall wird mit dem Regelsteuersatz von 19 % gerechnet.

Fiktive Rechnungsdaten: Rechnung MS-2026-1011-047; Leistungsdatum 11.10.2026; Autohaus Mobilstern GmbH; DE000000000 nur als ungültiger Platzhalter.

Prüffrage vor Übergabe Zweck
Stimmen Auftrag und Rechnung überein? Nur beauftragte/freigegebene Leistungen abrechnen
Ist die Freigabe dokumentiert? Nachvollziehbarer Prozess
Ist der Endbetrag rechnerisch plausibel? Fehler vermeiden
Sind Leistung und Leistungszeitpunkt konkret bezeichnet? Rechnungsqualität sichern
Ist die Mobilitätsleistung korrekt berücksichtigt? Zusatzleistungen transparent abrechnen

Hinweis E-Rechnung 2026: Seit 01.01.2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich E-Rechnungen empfangen können. Für die Ausstellung gelten Übergangsregelungen: Bis 31.12.2026 können Rechnungsaussteller grundsätzlich noch sonstige Rechnungen verwenden; bei Vorjahresumsatz bis 800.000 € verlängert sich die Übergangsfrist unter den gesetzlichen Voraussetzungen bis Ende 2027. B2C-Umsätze sind von der umsatzsteuerlichen E-Rechnungspflicht grundsätzlich nicht erfasst.

Basisaufgabe: Nenne vier Angaben, die Du auf einer regulären Rechnung prüfen würdest.

Begründetes Feedback: Gute Antworten nennen z. B. Leistungserbringer/-empfänger, Rechnungsnummer, Leistungsdatum, Leistungsbeschreibung, Nettoentgelt, Steuersatz und Steuerbetrag.

Anwendungsaufgabe: Auf der Rechnung steht nur „Service 463 € netto“. Was ist problematisch?

Begründetes Feedback: Die Leistungsbeschreibung ist zu ungenau. Eine Rechnung sollte Art und Umfang der Leistung nachvollziehbar ausweisen.

Transferaufgabe: Prüfe, wie ein Betrieb seinen Prozess auf E-Rechnungen ausrichten müsste, ohne die Kundengruppe B2C und B2B zu vermischen.

Begründetes Feedback: Entscheidend ist zuerst die Einordnung des Rechnungsempfängers und des Umsatzes. Danach werden Format, Übermittlungsweg und Übergangsregel geprüft.


Gestufte Hilfen

Stufe Hilfe
Hilfe 1 Markiere im Fall zuerst Kundenwunsch, Preisrahmen, Termin und Mobilitätsbedarf.
Hilfe 2 Prüfe bei jeder Änderung: Ändern sich Preis, Zeit oder Leistungsumfang?
Hilfe 3 Wenn ja, formuliere die Änderung als klare Entscheidungsfrage an den Kunden.
Hilfe 4 Dokumentiere anschließend Wer? Was? Wie viel? Wann? Über welchen Kanal? Welche Entscheidung?


Produktvergleich: Servicepakete im Lernbetrieb

Alle folgenden Pakete sind fiktiv. Sie dienen nur der kaufmännischen Übung.

Paket Inhalt Fiktiver Preis brutto Lernziel
Basis Inspektion + Öl/Filter 262,28 € Grundauftrag kalkulieren
Plus Basis + Diagnosepauschale 303,93 € Freigabegrenze prüfen
Mobil Plus + Ersatzwagen City 338,44 € Zusatznutzen und Budget abwägen

Kaufmännischer Fall: Eine Kundin setzt eine Grenze von 320,00 € brutto. Welches Paket ist ohne neue Freigabe maximal möglich? Begründe mit Preis und Kundenbedarf.

Begründetes Feedback: Das Paket Plus liegt mit 303,93 € unter dem Budget. Das Paket Mobil liegt darüber. Eine Empfehlung muss zusätzlich prüfen, ob Mobilität überhaupt benötigt wird.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was muss vor einer verbindlichen Terminbestätigung kaufmännisch geklärt werden? (Kundenwunsch und Kapazität) (!Nur die Fahrzeugfarbe) (!Nur der Name des Mechanikers) (!Nur die Zahlungsart)




Was beschreibt eine gute Kundenbeanstandung? (Die vom Kunden beobachtete Erscheinung) (!Die endgültige technische Ursache) (!Die bereits ausgeführte Reparatur) (!Die Rechnungsnummer)




Wie hoch ist der im Lernfall freigegebene Bruttobetrag bei Annahme? (320,00 Euro) (!255,40 Euro) (!463,00 Euro) (!550,97 Euro)




Wie hoch ist der Erstauftrag im Lernfall brutto? (303,93 Euro) (!247,04 Euro) (!320,00 Euro) (!550,97 Euro)




Was ist bei einer Zusatzarbeit außerhalb der Freigabe zuerst nötig? (Eine neue dokumentierte Freigabe) (!Eine automatische Ausführung) (!Eine neue Fahrzeugzulassung) (!Eine sofortige Barzahlung)




Welches Mobilitätsangebot ist im fiktiven Vergleich preislich am günstigsten? (Shuttle) (!Ersatzwagen City) (!Werkstattfahrrad) (!ÖPNV Gutschein)




Welcher Umsatzsteuersatz wird im Modellfall für reguläre Werkstattleistungen verwendet? (19 Prozent) (!7 Prozent) (!0 Prozent) (!25 Prozent)




Was gehört zu einer nachvollziehbaren Freigabedokumentation? (Leistung Preis Zeitpunkt und Zustimmung) (!Nur der Vorname des Kunden) (!Nur das Kennzeichen) (!Nur die Uhrzeit)




Was ist 2026 bei inländischen B2B E Rechnungen zu beachten? (Es gelten E Rechnungsregeln mit Übergangsfristen) (!E Rechnungen sind gesetzlich verboten) (!Nur Privatkunden dürfen E Rechnungen erhalten) (!Jede Rechnung muss handschriftlich sein)




Welche Aussage passt zur kaufmännischen Werkstattkoordination? (Preis Zeit Umfang und Freigabe müssen zusammenpassen) (!Nur der niedrigste Preis zählt) (!Zusatzarbeiten brauchen nie Rücksprache) (!Dokumentation ist überflüssig)





Memory

Termin Kapazität
Auftrag Leistungsumfang
Freigabe Zustimmung
Mobilität Ersatzlösung
Diagnose Ursachenprüfung
Rechnung Leistungsabrechnung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bedarf klären Terminvorbereitung
Auftrag dokumentieren Annahme
Diagnose bewerten Werkstattprozess
Freigabe einholen Auftragserweiterung
Rechnung prüfen Fahrzeugübergabe





Kreuzworträtsel

Auftrag Wie heißt die dokumentierte Vereinbarung über auszuführende Leistungen?
Termin Welcher Begriff bezeichnet den vereinbarten Zeitpunkt für die Werkstattannahme?
Freigabe Wie heißt die Zustimmung zu einer zusätzlichen Leistung?
Diagnose Wie heißt die systematische Ermittlung einer technischen Ursache?
Rechnung Wie heißt das Dokument zur Abrechnung einer Leistung?
Mobilität Welcher Begriff fasst Ersatzwagen Shuttle Fahrrad oder ÖPNV Lösung zusammen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Vor einer Terminbestätigung wird der konkrete

geklärt. Ein Werkstattauftrag beschreibt den vereinbarten

. Zusatzarbeiten außerhalb des Preisrahmens benötigen eine neue

. Die Zustimmung sollte nachvollziehbar

werden. Für regulär steuerpflichtige Werkstattleistungen wird im Modell mit

Umsatzsteuer gerechnet. Eine Mobilitätslösung sollte zum Bedarf des

passen. Bei einer Rechnung müssen Leistung und

nachvollziehbar sein. Im B2B Bereich gelten 2026 Regeln zur

mit Übergangsfristen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Terminvereinbarung: Erstelle eine Checkliste mit sechs Fragen für ein Werkstatttelefonat.
  2. Werkstattauftrag: Formuliere drei klare Auftragspositionen aus dem Ausbildungsfall.
  3. Mobilitätsangebot: Vergleiche Shuttle, Fahrrad und Ersatzwagen in einer kleinen Tabelle.
  4. Kundengespräch: Spiele zu zweit ein zweiminütiges Annahmegespräch und gebt Euch Feedback zur Verständlichkeit.


Standard

  1. Kalkulation: Rechne für zwei selbst gewählte fiktive Zusatzarbeiten Netto-, Steuer- und Bruttobetrag aus.
  2. Leistungsfreigabe: Entwickle eine Gesprächskarte für einen Freigabeanruf bei Mehrkosten.
  3. Prozessanalyse: Zeichne den Weg vom Erstkontakt bis zur Fahrzeugübergabe als Ablaufdiagramm.
  4. Produktvergleich: Entwickle drei eigene fiktive Mobilitätspakete und begründe Zielgruppe und Preislogik.


Schwer

  1. Serviceprozess: Analysiere drei mögliche Fehlerstellen zwischen Termin, Auftrag und Rechnung und entwickle Kontrollen.
  2. Kundenkommunikation: Produziere ein kurzes Video mit einem fiktiven Freigabegespräch und werte es anhand eigener Qualitätskriterien aus.
  3. E-Rechnung: Recherchiere auf aktuellen Behörden- oder Kammerseiten, welche Übergangsregel 2026 für einen fiktiven B2B-Betrieb gilt, und dokumentiere Quelle und Abrufdatum.
  4. Werkstattsteuerung: Entwickle einen Mini-Fall mit Kapazitätsengpass, Zusatzarbeit und Mobilitätsbedarf und lasse eine andere Lerngruppe eine Entscheidung treffen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Auftragsgrenze: Begründe, warum eine technisch sinnvolle Zusatzarbeit kaufmännisch trotzdem gestoppt werden kann.
  2. Kundenorientierung: Entscheide zwischen zwei Mobilitätsangeboten für einen neuen fiktiven Kundenfall und begründe Deine Kriterien.
  3. Prozesssicherheit: Entwickle eine Kontrollfrage für jede Phase Termin, Auftrag, Freigabe und Rechnung.
  4. Kommunikationsqualität: Überarbeite eine unklare Mitteilung „Es wird teurer“ zu einer vollständigen, kundenorientierten Freigabeanfrage.
  5. Wirtschaftlichkeit: Erkläre, wie Kapazitätsplanung, Teileverfügbarkeit und Rückgabeversprechen wirtschaftlich zusammenhängen.
  6. Recht und Praxis: Trenne in einem Beispiel gesetzliche Pflicht, betriebliche Prozessregel und kundenorientierte Empfehlung.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du einen vollständigen fiktiven Werkstattfall selbstständig koordinieren kannst. Dazu gehören: Terminbedarf aufnehmen, Kapazität und Mobilität abstimmen, Auftrag eindeutig dokumentieren, eine Kalkulation prüfen, bei Abweichungen eine nachvollziehbare Freigabe einholen, Auftrag und Rechnung abgleichen und Deine Entscheidung kundenorientiert begründen. Zusätzlich sollst Du Quellen zu Rechts- und Steuerfragen mit Datum angeben und Modellannahmen klar kennzeichnen.


Quellen- und Mediencheck

Fachliche Quellen, geprüft am 11.10.2026:

  1. Umsatzsteuer: § 12 UStG nennt für regulär steuerpflichtige Umsätze den Regelsteuersatz von 19 %. Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__12.html
  2. Rechnung: § 14 UStG regelt Rechnungen und Pflichtangaben. Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html
  3. E-Rechnung: BMF FAQ, Stand März 2026, erläutert B2B-E-Rechnung und Übergangsfristen. Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html
  4. Kostenanschlag: § 649 BGB behandelt die erwartete wesentliche Überschreitung eines Kostenanschlags. Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__649.html
  5. Werkvertrag: § 631 BGB beschreibt die Pflichten beim Werkvertrag. Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html
  6. Automobilkaufmann: BERUFENET beschreibt Kundendienst, Wartungs- und Reparaturaufträge als Tätigkeitsfeld. Quelle: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/6619

Medienrechte: Die eingebundenen Wikimedia-Commons-Dateien wurden auf ihren Dateiseiten geprüft. Verwendet werden frei lizenzierte bzw. als CC0 bereitgestellte Medien. Lizenz- und Urheberangaben bleiben auf Wikimedia Commons nachvollziehbar. YouTube-Videos werden ausschließlich über den vorgesehenen eingebetteten Player verlinkt; sie werden nicht kopiert oder neu veröffentlicht.

Verifizierte Wikimedia-Commons-Medien:

  1. Car lift in an auto repair shop with vehicles and tools present.jpg – CC BY 2.0
  2. BP service desk.jpg – CC BY-SA 4.0
  3. Car workshop.jpg – freie Creative-Commons-Lizenz laut Dateiseite
  4. Car dealership.webp – CC0 1.0
  5. Young mechanic with laptop doing car diagnostic at automobile repair shop close.jpg – Creative-Commons-Lizenz laut Dateiseite
  6. Diagnostic auto.jpg – Creative-Commons-Lizenz laut Dateiseite

Verifizierte YouTube-Medien:

  1. „Ausbildung zum Automobilkaufmann – Allrounder im Autohaus“ – Ausbildung.de – https://www.youtube.com/watch?v=kpc9op7X8ag
  2. „Ausbildung zum Automobilkaufmann/-frau: Das musst du wissen!“ – Produktion im Auftrag der DIHK-Bildungs-gGmbH – https://www.youtube.com/watch?v=HaKRtiJv6hs
  3. „Ausbildung und Beruf als Kfz-Mechatroniker“ – Ausbildung.de – https://www.youtube.com/watch?v=DA4m-BPxelE


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