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Authentizität digitaler Inhalte prüfen

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Authentizität digitaler Inhalte prüfen




Authentizität digitaler Inhalte prüfen

Digitale Bilder, Videos, Audios und Texte können dokumentieren, erklären, unterhalten – oder täuschen. Besonders durch generative KI lassen sich heute überzeugend wirkende synthetische Medien herstellen. Gleichzeitig kann auch ein völlig echtes Foto irreführen, wenn es mit einer falschen Bildunterschrift, einem falschen Datum oder in einem falschen Zusammenhang verbreitet wird.

In diesem Lernkurs lernst Du deshalb nicht, nach einem angeblich sicheren „KI-Merkmal“ zu suchen. Stattdessen prüfst Du Herkunft, Kontext, Quelle und Belege. Dein Ziel ist ein begründetes Urteil wie: „gut belegt“, „unklar“ oder „widersprochen“ – und Du kannst erklären, wie Du dazu gekommen bist.

Datei:Deepfake.jpg

Wichtig: „synthetisch“ bedeutet nicht automatisch „falsch“. Eine klar gekennzeichnete KI-Illustration kann korrekt und sinnvoll sein. Umgekehrt kann ein echtes Foto durch einen falschen Kontext täuschen. Entscheidend ist, welche Behauptung mit einem Inhalt verbunden wird und welche Belege dafür sprechen.


Lernziele

Nach etwa ein bis zwei Unterrichtsstunden kannst Du digitale Inhalte systematisch prüfen. Du sollst am Ende nicht nur „echt“ oder „fake“ raten, sondern nachvollziehbare Kriterien anwenden, passende Werkzeuge auswählen, Belege gegeneinander abwägen und Unsicherheit offen benennen.

Kompetenz Das kannst Du am Ende
Quellenkritik Du unterscheidest Urheber oder Ursprung, veröffentlichendes Konto, Primärquelle und unabhängige Bestätigung.
Medienkompetenz Du prüfst, ob Bild, Video, Audio oder Text im richtigen zeitlichen, räumlichen und sachlichen Kontext verwendet wird.
Informatik Du verstehst, was Metadaten und technische Herkunftsnachweise leisten können und wo ihre Grenzen liegen.
Künstliche Intelligenz Du setzt KI unterstützend ein, überlässt ihr aber nicht das Urteil über die Glaubwürdigkeit.
Ethik Du behandelst Darstellungen realer Personen respektvoll und verbreitest problematische Inhalte nicht weiter.
Argumentation Du begründest Dein Urteil mit konkreten Belegen und kennzeichnest offene Fragen.


Unterrichtsplanung für 45 bis 90 Minuten

Phase Kurzpfad etwa 45 bis 60 Minuten Vertiefung bis etwa 90 Minuten
Aktivierung 5 Minuten Diagnose 5 Minuten Diagnose
Einführung 10 Minuten Grundprinzipien 15 Minuten mit Medienbeispielen
Werkzeugtraining 10 Minuten Prüfkette 20 Minuten Prüflabor
Anwendung 15 Minuten PISA-nahe Situation 25 Minuten Gruppenprojekt
Selbstkontrolle und Reflexion 5 bis 10 Minuten 10 bis 15 Minuten


Aktivierung und Diagnose

Stell Dir vor, in einem Klassenchat taucht ein kurzer Clip auf. Darin scheint eine bekannte Person etwas Überraschendes zu sagen. Überlege zuerst allein: Würdest Du den Clip sofort teilen, sofort als Fälschung bezeichnen oder zunächst offenlassen, was stimmt?

  1. Schnellentscheidung: Formuliere in einem Satz, was Du im Moment weißt – und was Du nur vermutest.
  2. Belegfrage: Nenne einen Beleg, der Deine Einschätzung wirklich verändern würde.
  3. Selbsteinschätzung: Bewerte Dich mit „sicher“, „teilweise sicher“ oder „noch unsicher“ bei der Frage, wie Du die ursprüngliche Quelle eines Bildes oder Videos findest.

Diagnose-Regel: Eine schnelle Vermutung ist noch kein Prüfergebnis. Gute Medienkritik beginnt damit, zwischen Beobachtung, Behauptung und Beleg zu unterscheiden.


Was bedeutet Authentizität?

Bei digitalen Inhalten gibt es mehrere Ebenen von „Echtheit“. Diese Ebenen solltest Du nicht vermischen.

Ebene Leitfrage Beispiel
Technische Herkunft Woher kommt die Datei und wie wurde sie verändert? Eine Datei enthält nachvollziehbare Bearbeitungsschritte.
Identität Ist wirklich die behauptete Person oder Organisation beteiligt? Ein Konto verwendet Name und Logo einer Institution, gehört ihr aber nicht.
Kontext Passen Ort, Zeit und Anlass? Ein echtes Hochwasserfoto wird Jahre später einem neuen Ereignis zugeordnet.
Aussage Stimmt die Behauptung, die mit dem Medium verbunden wird? Ein echtes Video wird mit einer falschen Zusammenfassung verbreitet.
Einwilligung und Fairness Wird eine reale Person angemessen und mit ihren Rechten berücksichtigt? Ein Bild wird ohne Zustimmung manipuliert und zur Bloßstellung verbreitet.


Synthetische Medien sind nicht automatisch Desinformation

Das Bild oben zeigt ein künstlich erzeugtes Gesicht. Ein solcher Inhalt kann als Beispiel für generative KI völlig legitim sein, wenn klar ist, dass keine reale Aufnahme behauptet wird. Problematisch wird es, wenn synthetische Inhalte absichtlich als Beleg für ein reales Ereignis oder als echte Aussage einer realen Person ausgegeben werden.

Ein Deepfake ist ein realistisch wirkender, künstlich erzeugter oder veränderter Medieninhalt, häufig mit Bezug zu Personen. Dazu können Bilder, Videos und Audioaufnahmen gehören. Entscheidend ist für Deine Prüfung aber nicht nur, wie etwas erzeugt wurde, sondern was damit behauptet wird.


Digitale Manipulation gab es schon vor generativer KI

Fotografien und andere Medien konnten schon lange retuschiert, zugeschnitten, montiert oder mit neuer Beschriftung versehen werden. Für die historische Quellenkritik ist daher eine alte Grundfrage weiterhin aktuell: Woher stammt eine Quelle, wer hat sie erstellt, wann entstand sie und zu welchem Zweck wurde sie überliefert?

Generative KI erweitert die technischen Möglichkeiten, ersetzt aber nicht die klassische Quellenkritik.


Die Prüfkette: vom ersten Eindruck zum begründeten Urteil

Nutze die folgende Prüfkette. Sie ist wichtiger als das Suchen nach einem einzelnen Bildfehler.

Schritt Deine Frage Typische Handlung
STOPP Muss ich sofort reagieren oder teilen? Nicht weiterleiten, Behauptung zunächst notieren.
BEHAUPTUNG Was genau soll hier wahr sein? Einen prüfbaren Satz formulieren.
HERKUNFT Wo ist der früheste auffindbare Ursprung? Ursprünglichen Beitrag, Datei oder Primärquelle suchen.
KONTEXT Passen Ort, Zeit, Anlass und Bildunterschrift zusammen? Frühere Veröffentlichungen und Begleitinformationen vergleichen.
QUELLE Wer veröffentlicht das und mit welcher Verantwortung? Impressum, Autorenschaft, institutionelle Zuständigkeit und bisherige Berichterstattung prüfen.
BELEGE Welche unabhängigen Belege bestätigen oder widersprechen der Behauptung? Mehrere voneinander unabhängige Quellen heranziehen.
TECHNIK Gibt es verwertbare Metadaten oder Herkunftsnachweise? Technische Informationen als zusätzlichen Beleg prüfen.
URTEIL Was ist mit den vorhandenen Belegen gerechtfertigt? „gut belegt“, „unklar“ oder „widersprochen“ mit Begründung festhalten.
DOKUMENTATION Kann jemand meinen Weg nachvollziehen? Quellen, Suchbegriffe, Fundstellen und Unsicherheiten protokollieren.


Systematische Werkzeugwahl

Nicht jedes Werkzeug beantwortet dieselbe Frage. Wähle deshalb zuerst die Prüffrage und erst danach das Werkzeug.

Prüffrage Passendes Werkzeug Was Du damit herausfinden kannst Grenze
Wurde dieses Bild schon früher veröffentlicht? Rückwärtssuche für Bilder Frühere Fundstellen, andere Bildunterschriften und mögliche Originalquellen Ein früher Treffer beweist allein noch nicht, welche Beschreibung korrekt ist.
Stammt ein Videoteil aus einem älteren Clip? Einzelbilder oder Keyframes plus Rückwärtssuche Frühere Verwendungen einzelner Szenen Stark geschnittene oder neu erzeugte Sequenzen können schwer auffindbar sein.
Was verrät die Datei über Kamera oder Bearbeitung? Metadatenanzeige Technische Angaben wie Gerät, Zeitstempel oder Software, sofern vorhanden Metadaten können fehlen, entfernt, verändert oder fehlerhaft sein.
Gibt es einen dokumentierten technischen Herkunftsweg? Prüfer für standardisierte Herkunftsnachweise Signierte Angaben zu Erstellung oder Bearbeitung, wenn solche Angaben vorhanden sind Fehlende Nachweise bedeuten nicht automatisch „fake“; vorhandene Nachweise beweisen nicht automatisch, dass jede inhaltliche Aussage wahr ist.
Berichten unabhängige Stellen über dasselbe Ereignis? Suchmaschine, Nachrichtenarchive, Primärquellen Übereinstimmung oder Widerspruch zwischen voneinander unabhängigen Quellen Viele Kopien derselben Meldung sind keine vielen unabhängigen Belege.
Passt eine Aussage zu einem Dokument? Originaldokument, Transkript, Fundstelle Ob ein Zitat vollständig und im richtigen Zusammenhang wiedergegeben wird Ein automatisch erzeugtes Transkript kann Fehler enthalten.
Welche Suchbegriffe könnten helfen? Sprachmodell oder andere KI als Assistenz Synonyme, Übersetzungen, mögliche Suchpfade KI kann Quellen erfinden oder falsche Sicherheit erzeugen und ist selbst kein Beleg.


Metadaten: nützlich, aber kein Wahrheitsstempel

Metadaten sind Daten über Daten. Bei einem Bild können sie beispielsweise Informationen zu Dateiformat, Aufnahmegerät oder Bearbeitung enthalten. Solche Angaben können Hinweise liefern. Sie sind aber nicht unfehlbar: Zeitstempel können falsch sein, Plattformen können Metadaten entfernen und Informationen können verändert werden.

Merksatz: Metadaten sind eine Spur. Eine Spur wird erst zusammen mit weiteren Belegen überzeugend.


Herkunftsnachweise und Content Credentials

Offene technische Standards können Informationen über die Herkunft und Bearbeitung digitaler Dateien kryptografisch signieren. Solche Herkunftsnachweise können helfen, eine dokumentierte Entstehungs- oder Bearbeitungskette zu prüfen.

Dabei gilt eine wichtige Unterscheidung:

Technische Aussage Was daraus folgt
Ein Herkunftsnachweis ist gültig. Bestimmte beigefügte Herkunfts- oder Bearbeitungsangaben lassen sich technisch überprüfen.
Ein Herkunftsnachweis fehlt. Es ist zunächst nur bekannt, dass kein solcher Nachweis verfügbar ist.
Ein Inhalt ist technisch sauber dokumentiert. Die dokumentierte Herkunft kann vertrauenswürdiger nachvollzogen werden.
Eine Behauptung im Inhalt ist wahr. Dafür brauchst Du weiterhin sachliche Belege und Quellenprüfung.


Warum „KI erkennen an Händen, Augen oder Stimme“ nicht reicht

Manchmal haben synthetische Medien sichtbare Fehler: unplausible Details, seltsame Schrift, unnatürliche Übergänge oder unstimmige Lippenbewegungen. Solche Auffälligkeiten können ein Anlass zur weiteren Prüfung sein. Sie sind aber kein zuverlässiger Echtheitstest.

  1. Technischer Fortschritt: Fehler, die heute häufig vorkommen, können morgen seltener sein.
  2. Kompression: Auch echte Bilder und Videos können durch schlechte Qualität merkwürdige Artefakte erhalten.
  3. Bearbeitung: Echte Medien können stark retuschiert oder zusammengeschnitten sein.
  4. Kontexttäuschung: Ein technisch echtes Medium kann mit einer falschen Geschichte verbreitet werden.
  5. Falsche Sicherheit: Wer nur nach typischen „KI-Fehlern“ sucht, kann überzeugende Fälschungen übersehen oder echte Inhalte fälschlich verdächtigen.

Bessere Regel: Nicht „Sieht das nach KI aus?“, sondern „Welche überprüfbare Herkunft, welcher Kontext und welche unabhängigen Belege liegen vor?“


Quellenprüfung und laterales Lesen

Beim lateralen Lesen bleibst Du nicht nur auf der Seite, die eine Behauptung aufstellt. Du öffnest weitere Quellen und prüfst, wie andere verlässliche Stellen die Quelle, die Person oder die Behauptung einordnen.

Eine nützliche Reihenfolge ist:

  1. Quelle untersuchen: Wer steht hinter dem Beitrag?
  2. Bessere Berichterstattung finden: Gibt es fachlich zuständige oder journalistisch verantwortliche Quellen?
  3. Zum Ursprung zurückgehen: Findest Du das Originaldokument, die vollständige Rede, die erste Veröffentlichung oder das unbearbeitete Material?
  4. Kontext vergleichen: Stimmen Datum, Ort, Anlass und Zitat?

Achtung: Auch Checklisten sind keine automatische Wahrheitssuchmaschine. Du brauchst ein begründetes Gesamturteil.


Mensch und KI: sinnvolle Arbeitsteilung

KI kann Recherche unterstützen, aber die Verantwortung für Bewertung und Weitergabe bleibt bei Dir.

Aufgabe Mensch KI als mögliche Assistenz
Prüffrage festlegen entscheidet, was wirklich überprüft werden muss kann beim Formulieren einer klaren Frage helfen
Suchstrategie planen wählt vertrauenswürdige Suchräume und Primärquellen kann Synonyme und Suchbegriffe vorschlagen
Quellen lesen prüft Autor, Kontext, Belege und Widersprüche kann lange Texte strukturieren, muss aber am Original kontrolliert werden
Belege bewerten entscheidet über Relevanz, Unabhängigkeit und Qualität darf nicht als alleiniger Wahrheitsrichter eingesetzt werden
Reale Personen schützen entscheidet über Einwilligung, Fairness und Nicht-Weiterverbreitung soll keine täuschenden Darstellungen realer Personen erzeugen
Urteil formulieren begründet und übernimmt Verantwortung kann bei sprachlicher Überarbeitung helfen, wenn die Belege bereits feststehen

Transparenzregel: Wenn KI einen wichtigen Arbeitsschritt unterstützt hat, dokumentiere kurz, wofür Du sie genutzt und wie Du das Ergebnis überprüft hast.


Projektsteuerung im Prüflabor

Für Gruppenarbeit hilft eine klare Rollenverteilung. Eine Person muss nicht alles gleichzeitig tun.

Rolle Auftrag
Quellen-Scout Sucht Primärquellen und unabhängige Bestätigungen.
Medien-Analyst Prüft frühere Bild- oder Videoverwendungen, Metadaten und Kontextspuren.
Gegenprüfer Sucht gezielt nach Belegen, die der ersten Vermutung widersprechen könnten.
Dokumentation Hält Suchbegriffe, Fundstellen, Unsicherheiten und Zwischenergebnisse fest.
Urteilsmoderation Achtet darauf, dass Beobachtung, Interpretation und Schlussfolgerung getrennt bleiben.

Setzt nach etwa der Hälfte der Arbeitszeit einen Prüfpunkt: Welche Behauptung prüfen wir genau? Haben wir mindestens zwei wirklich unabhängige Belege? Welche offene Frage könnte unser Urteil noch verändern?


Darstellungen realer Personen: Sicherheit, Fairness und Verantwortung

Bei Bildern, Stimmen oder Videos realer Menschen geht es nicht nur um Technik. Es geht auch um Persönlichkeitsrecht, Würde, Einwilligung, Sicherheit und mögliche Schäden.

  1. Nicht weiterverbreiten: Teile verdächtige, bloßstellende oder sexualisierte Manipulationen nicht „zur Prüfung“ im Klassenchat.
  2. Keine Imitation ohne Einwilligung: Erzeuge keine täuschend echte Stimme, kein Gesichts- oder Körperbild einer Mitschülerin, eines Mitschülers, einer Lehrkraft oder einer anderen realen Person.
  3. Sichere Übungsbeispiele: Nutze im Unterricht fiktive, freigegebene oder eindeutig als Lernmaterial gekennzeichnete Beispiele.
  4. Hilfe holen: Wenn eine reale Person angegriffen, erpresst, sexualisiert oder gemobbt wird, beziehe eine Lehrkraft, Vertrauensperson oder andere geeignete erwachsene Ansprechperson ein und nutze vorgesehene Meldewege.
  5. Privatsphäre schützen: Lade private Fotos, Stimmen oder vertrauliche Dateien nicht ohne Zustimmung in unbekannte Prüfdienste hoch.

In Deutschland ist die Verbreitung oder öffentliche Zurschaustellung von Bildnissen grundsätzlich an rechtliche Regeln gebunden; Ausnahmen sind vom Kontext abhängig. Für den Unterricht gilt deshalb als sichere Grundregel: Respektiere Einwilligung und Persönlichkeitsrechte und erzeuge keinen täuschenden Inhalt über reale Menschen.


Fächerübergreifende Bezüge

Fach Verbindung zum Thema Mögliche Leitfrage
Informatik Generative Modelle, Metadaten, digitale Signaturen, Datenherkunft Welche technischen Informationen kann eine Datei tragen?
Deutsch Argumentation, Zitatprüfung, sprachliche Rahmung, Quellenangaben Welche Behauptung macht ein Beitrag genau und wie wird sie sprachlich inszeniert?
Mathematik Unsicherheit, Häufigkeiten, unabhängige Belege, Fehler bei Schlussfolgerungen Sind zwanzig Kopien derselben Meldung wirklich zwanzig Belege?
Technik Bildbearbeitung, Kompression, Dateiformate, Verarbeitungsketten Welche Bearbeitung kann ein Medium verändert haben, ohne dass es dadurch „falsch“ wird?
Geschichte Quellenkritik, Provenienz, Überlieferung und historische Bildmanipulation Wie lässt sich die Herkunft einer Quelle rekonstruieren?
Kunst Montage, Inszenierung, Fotografie, kreative und dokumentarische Absichten Wann verändert Bearbeitung die ästhetische Wirkung und wann die Aussage?
Ethik Würde, Einwilligung, Fairness, Verantwortung und Schadensvermeidung Darf technisch Machbares auch ohne Zustimmung veröffentlicht werden?
Gemeinschaftskunde Öffentlichkeit, Demokratie, politische Kommunikation und Desinformation Warum ist überprüfbare Information für demokratische Entscheidungen wichtig?
Wirtschaft Aufmerksamkeit, Werbeanreize, Klickmodelle, Betrug und Reputationsschäden Welche wirtschaftlichen Anreize können irreführende Inhalte begünstigen?


Mathematik des Vertrauens: viele Treffer sind nicht viele Belege

Angenommen, dieselbe Behauptung erscheint auf zwanzig Konten. Wenn alle Konten denselben ursprünglichen Beitrag kopieren, hast Du nicht zwanzig unabhängige Bestätigungen, sondern möglicherweise einen Ursprung mit neunzehn Wiederholungen.

Für eine einfache Belegmatrix kannst Du jede Quelle nach drei Fragen beurteilen:

Kriterium Schwach Mittel Stark
Nähe zum Ereignis Hörensagen indirekte Dokumentation überprüfbare Primärquelle
Unabhängigkeit kopiert dieselbe Quelle teilweise eigenständig eigenständige Recherche oder eigener Datensatz
Nachvollziehbarkeit keine Belege einzelne Belege klare Fundstellen und überprüfbare Dokumente

Die Matrix liefert keine mathematische Wahrheit und keine Prozentwahrscheinlichkeit. Sie hilft Dir aber, Belege strukturiert zu vergleichen und Scheingenauigkeit zu vermeiden.


Desinformation arbeitet oft mit mehr als einer Technik

Datei:Infografik zu Desinformation und Fake News.pdf

Irreführende Kommunikation kann zum Beispiel Quellen aus dem Zusammenhang reißen, falsche Gegensätze erzeugen, Unsicherheit übertreiben oder gezielt emotionale Reaktionen ansprechen. Prüfe deshalb nicht nur einzelne Pixel, sondern auch die Argumentationsweise und den größeren Kontext.


PISA-nahe Anwendungssituation: Der angebliche Bus-Ausfall

Situation: Im Klassenchat erscheint am Abend ein 18-sekündiger Clip. Eine Sprecherin vor dem Logo der fiktiven Stadt Sonnenfeld scheint zu sagen: „Ab morgen fallen wegen der Brückensperrung alle Buslinien aus.“ Der Beitrag stammt vom Konto „Sonnenfeld-Info24“, das erst seit kurzem aktiv ist. Mehrere Mitschülerinnen und Mitschüler wollen die Nachricht sofort weiterleiten.

Du sollst innerhalb von zwölf Minuten entscheiden, welche Handlung verantwortbar ist.

Belegkarten für die Übung:

Karte Information
A Auf der offiziellen Seite der fiktiven Stadt Sonnenfeld findet sich keine Meldung über einen vollständigen Bus-Ausfall.
B Das Verkehrsunternehmen meldet eine Umleitung für genau eine Linie und veröffentlicht einen aktuellen Fahrplan.
C Eine Rückwärtssuche nach einem Standbild führt zu einem sechs Monate alten Informationsvideo der Stadt mit derselben Hintergrundszene.
D Zwei regionale Nachrichtenangebote berichten unabhängig voneinander nur über die Umleitung einer Linie.
E Eine automatische KI-Analyse behauptet ohne Quellenangabe, der Clip sei „zu 93 Prozent ein Deepfake“.


Arbeitsauftrag zur Anwendungssituation

  1. Behauptung präzisieren: Formuliere die Behauptung des Clips in einem einzigen überprüfbaren Satz.
  2. Werkzeug wählen: Begründe, warum Rückwärtssuche und Primärquellen hier sinnvoller sind als ein bloßer Blick auf Gesicht oder Stimme.
  3. Belege gewichten: Ordne die Karten danach, wie stark sie für die Frage nach dem Busverkehr sind, und erkläre Deine Reihenfolge.
  4. KI-Ausgabe prüfen: Erkläre, warum Karte E ohne nachvollziehbare Belege nicht entscheidend sein darf.
  5. Urteil formulieren: Entscheide zwischen „gut belegt“, „unklar“ und „widersprochen“ und nenne mindestens drei Belege.
  6. Handlung entscheiden: Formuliere eine verantwortbare Chat-Antwort, ohne den fraglichen Clip weiterzuverbreiten.

Muster für ein starkes Urteil: „Die Behauptung eines vollständigen Bus-Ausfalls ist durch die vorliegenden Belege widersprochen. Das zuständige Verkehrsunternehmen meldet nur eine Umleitung, unabhängige Berichte bestätigen dies, und das Videobild stammt offenbar aus älterem Material. Deshalb teile ich den Clip nicht weiter und verweise auf die aktuellen Originalinformationen.“


Prüflabor: ein nachvollziehbares Belegprotokoll

Nutze für eine eigene Untersuchung dieses Schema:

Feld Eintrag
Prüffrage Was soll genau überprüft werden?
Ausgangsquelle Wo ist mir der Inhalt begegnet?
Möglicher Ursprung Welches ist die früheste oder primäre Quelle?
Kontext Welche Angaben zu Zeit, Ort und Anlass sind bestätigt?
Beleg 1 Quelle, Fundstelle und Aussage
Beleg 2 unabhängige Quelle, Fundstelle und Aussage
Gegenbeleg Was spricht gegen meine bisherige Vermutung?
Technische Spur Metadaten, frühere Bildverwendung oder Herkunftsnachweis
KI-Unterstützung Wofür wurde KI genutzt und wie wurde ihre Ausgabe kontrolliert?
Urteil gut belegt, unklar oder widersprochen
Restunsicherheit Was weiß ich noch nicht?


Selbstkontrolle: Ist mein Urteil nachvollziehbar?

Bevor Du etwas als „echt“, „falsch“ oder „unklar“ bezeichnest, prüfe Deinen Arbeitsweg.

  1. Prüffrage: Habe ich die konkrete Behauptung formuliert?
  2. Ursprung: Habe ich nach der ursprünglichen oder zuständigen Quelle gesucht?
  3. Kontext: Habe ich Datum, Ort und Anlass geprüft?
  4. Unabhängigkeit: Stammen meine Belege wirklich aus voneinander unabhängigen Quellen?
  5. Werkzeugwahl: Passt das verwendete Werkzeug zur Prüffrage?
  6. KI-Kontrolle: Habe ich KI-Ausgaben am Original oder an überprüfbaren Quellen kontrolliert?
  7. Unsicherheit: Sage ich offen, was noch unklar ist?
  8. Fairness: Schützt mein Vorgehen reale Personen vor unnötiger Bloßstellung oder Weiterverbreitung?

Wenn Du mehrere Fragen nicht beantworten kannst, ist „unklar – noch nicht teilen“ oft verantwortbarer als ein vorschnelles Urteil.


Reflexion und Transfer

  1. Reflexion über Sicherheit: Welche Prüfstrategie schützt Dich am besten vor falscher Sicherheit?
  2. Reflexion über Technik: Warum kann ein fehlender Herkunftsnachweis kein Beweis für eine Fälschung sein?
  3. Reflexion über Menschen: Welche zusätzlichen Regeln brauchst Du, sobald eine reale Person betroffen ist?
  4. Transfer: Übertrage die Prüfkette auf eine Werbeanzeige, einen historischen Bildpost, einen politischen Kurzclip oder ein angebliches Produktfoto.
  5. Human Agency: Benenne einen Schritt, bei dem Du die Entscheidung bewusst nicht an KI delegieren würdest.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Ein echtes Foto wird mit einem falschen Ort und Datum verbreitet. Was ist das wichtigste Prüfproblem? (Der Kontext muss überprüft werden) (!Das Foto muss deshalb KI-generiert sein) (!Die Bildqualität muss erhöht werden) (!Die Anzahl der Likes entscheidet)




Du entdeckst in einem Video eine merkwürdige Hand. Welche Schlussfolgerung ist am besten begründet? (Das Detail ist ein Hinweis und sollte weitere Prüfung auslösen) (!Das Video ist sicher ein Deepfake) (!Das Video ist sicher echt) (!Metadaten sind nun überflüssig)




Für eine Datei sind keine standardisierten Herkunftsnachweise vorhanden. Was folgt daraus? (Allein daraus lässt sich weder Echtheit noch Fälschung beweisen) (!Die Datei ist sicher manipuliert) (!Die Datei ist sicher authentisch) (!Die Quelle ist automatisch unglaubwürdig)




Ein Metadatenfeld nennt eine Aufnahmezeit. Wie solltest Du damit umgehen? (Als technische Spur, die mit weiteren Belegen abgeglichen wird) (!Als endgültigen Beweis für den Zeitpunkt) (!Als bedeutungslose Information, die immer ignoriert wird) (!Als Ersatz für Quellenprüfung)




Ein manipulierter Clip stellt eine reale Mitschülerin bloß. Was ist die verantwortbarste erste Handlung? (Nicht weiterverbreiten und eine geeignete erwachsene Ansprechperson einbeziehen) (!Den Clip zur Prüfung an möglichst viele Personen schicken) (!Eine zweite Version als Gegenwitz erzeugen) (!Die Person öffentlich zur Rede stellen)




Welche Aufgabe eignet sich am ehesten für KI-Unterstützung bei einer Recherche? (Suchbegriffe und Synonyme vorschlagen lassen) (!Das endgültige Wahrheitsurteil vollständig an KI delegieren) (!Eine Quellenangabe erfinden lassen) (!Eine reale Person ohne Einwilligung imitieren lassen)




Wofür ist eine Rückwärtssuche bei einem Bild besonders nützlich? (Frühere Veröffentlichungen und andere Kontexte zu finden) (!Die Absicht des Urhebers sicher zu beweisen) (!Jede KI-Bearbeitung automatisch zu erkennen) (!Die Wahrheit einer Bildunterschrift direkt zu berechnen)




Zwanzig Konten teilen dieselbe Meldung aus derselben Ursprungsquelle. Was bedeutet das für die Beleglage? (Viele Wiederholungen sind nicht automatisch viele unabhängige Belege) (!Die Behauptung ist wegen der Menge automatisch wahr) (!Die Behauptung ist wegen der Menge automatisch falsch) (!Eine Primärquelle ist jetzt nicht mehr wichtig)




Welche Formulierung zeigt ein gutes Prüfurteil bei widersprüchlichen Belegen? (Die Lage ist unklar und die offenen Widersprüche werden benannt) (!Ich entscheide nach meinem ersten Gefühl) (!Der professionellste Bildstil muss stimmen) (!Die Mehrheit der Kommentare entscheidet)




Was ist bei einem technisch gültigen Herkunftsnachweis weiterhin nötig? (Die inhaltliche Behauptung mit sachlichen Quellen und Kontext zu prüfen) (!Keine weitere Prüfung, weil Technik Wahrheit garantiert) (!Nur die Zahl der Aufrufe zu vergleichen) (!Den Inhalt automatisch weiterzuleiten)





Memory

Herkunft frühester nachvollziehbarer Ursprung
Kontext Zeit Ort Anlass und Zusammenhang
Primärquelle ursprüngliche zuständige Veröffentlichung
Rückwärtssuche frühere Verwendungen eines Bildes finden
Metadaten technische Informationen zu einer Datei
Herkunftsnachweis dokumentierte signierte Entstehungskette
Gegenprüfung gezielte Suche nach widersprechenden Belegen
Belegprotokoll nachvollziehbare Dokumentation des Prüfwegs





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Rückwärtssuche Frühere Bildveröffentlichungen finden
Metadatenanzeige Technische Dateiinformationen untersuchen
Primärquellensuche Zuständige ursprüngliche Veröffentlichung finden
Laterales Lesen Andere Quellen zur Einordnung öffnen
Keyframe-Prüfung Einzelbilder eines Videos getrennt untersuchen
Belegprotokoll Rechercheweg und Unsicherheiten dokumentieren




...


Kreuzworträtsel

Herkunft Welcher Begriff bezeichnet den nachvollziehbaren Ursprung eines digitalen Inhalts?
Kontext Wie heißt der Zusammenhang aus Zeit Ort Anlass und Umgebung einer Aussage?
Metadaten Wie heißen technische Zusatzinformationen über eine Datei?
Quelle Wie nennt man die Stelle von der eine Information stammt?
Beleg Wie heißt eine überprüfbare Stütze für eine Behauptung?
Einwilligung Welcher Begriff bezeichnet die Zustimmung einer betroffenen Person?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Bei einer Medienprüfung solltest Du zuerst die konkrete

formulieren. Ein echtes Foto kann durch einen falschen

irreführend werden. Mit einer Rückwärtssuche kannst Du frühere

eines Bildes finden. Technische Zusatzinformationen zu Dateien heißen

. Sie sind nützliche Spuren, aber kein automatischer

. Mehrere voneinander unabhängige Quellen können eine Aussage besser

. Ein standardisierter Herkunftsnachweis dokumentiert technische

. KI kann bei Suchbegriffen helfen, doch das begründete

bleibt eine menschliche Aufgabe. Bei Darstellungen realer Personen sind Einwilligung und

besonders wichtig.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Behauptung und Beleg trennen: Nimm einen neutralen Online-Beitrag aus einem von der Lehrkraft bereitgestellten Beispielset und markiere, welche Aussage behauptet wird und welche Belege tatsächlich gezeigt werden.
  2. Kontextdetektiv: Vergleiche zwei unterschiedliche Bildunterschriften zum selben freigegebenen Foto und erkläre, wie sich die Wirkung verändert.
  3. Werkzeugkarte: Gestalte eine Karte mit drei Prüffragen und jeweils einem passenden Werkzeug samt Grenze.
  4. Fairnessregel: Formuliere fünf Klassenregeln für den verantwortungsvollen Umgang mit Bildern, Stimmen und Videos realer Personen.


Standard

  1. Mini-Faktencheck: Prüfe eine von der Lehrkraft ausgewählte harmlose Behauptung mit mindestens einer Primärquelle und einer unabhängigen zweiten Quelle und dokumentiere Deinen Weg.
  2. Metadatenlabor: Untersuche die Metadaten eines selbst aufgenommenen oder frei lizenzierten Bildes und erkläre, welche Schlüsse zulässig und welche nicht zulässig sind.
  3. Mensch-KI-Protokoll: Nutze KI ausschließlich zur Planung von Suchbegriffen, führe die eigentliche Quellenprüfung selbst durch und dokumentiere die Arbeitsteilung.
  4. Fächerbrücke: Vergleiche digitale Quellenkritik mit der Quellenkritik im Geschichtsunterricht und finde mindestens drei Gemeinsamkeiten sowie einen Unterschied.


Schwer

  1. Belegmatrix: Entwickle eine Bewertungsmatrix für Unabhängigkeit, Nähe zum Ereignis und Nachvollziehbarkeit und teste sie an drei von der Lehrkraft ausgewählten Quellen.
  2. Desinformationsanalyse: Untersuche einen ungefährlichen, bereits didaktisch aufbereiteten Fall auf sprachliche Rahmung, Kontextverschiebung und technische Manipulation, ohne problematische Originalinhalte weiterzuverbreiten.
  3. Bürgercheck: Entwirf für eine fiktive Kommune einen Ablaufplan, wie vor einer wichtigen öffentlichen Entscheidung ein viraler Clip geprüft und transparent eingeordnet werden sollte.
  4. Audit eines KI-Assistenten: Stelle einer KI drei Fragen zur Herkunft eines bekannten frei lizenzierten Medienbeispiels, überprüfe jede Quellenangabe selbst und analysiere mögliche Fehler oder erfundene Angaben.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferfall Werbeanzeige: Eine Anzeige zeigt ein spektakuläres Produktbild und behauptet eine technische Leistung. Entwickle einen Prüfplan, der Bildherkunft, Anbieterquelle und unabhängige Belege verbindet.
  2. Transferfall Geschichte: Ein historisches Foto wird mit einer aktuellen politischen Aussage geteilt. Erkläre, wie Du Herkunft, ursprüngliche Bildbeschreibung und heutigen Verwendungskontext trennen würdest.
  3. Transferfall Stimme: Eine Audionachricht scheint von einer bekannten Person zu stammen. Begründe, warum Stimmklang allein nicht genügt und welche Quellen Du stattdessen prüfen würdest.
  4. Widersprüchliche Quellen: Zwei seriös wirkende Quellen widersprechen sich. Entwickle drei Kriterien, mit denen Du die Differenz untersuchst, ohne vorschnell eine Seite zu wählen.
  5. KI und Verantwortung: Entwirf eine Mensch-KI-Arbeitsteilung für einen Faktencheck und begründe, welche Entscheidungen zwingend beim Menschen bleiben sollten.
  6. Urteil mit Unsicherheit: Formuliere ein begründetes Prüfurteil zu einem Fall, bei dem ein starker Beleg fehlt, und zeige, wie Du Restunsicherheit transparent machst.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis ist nicht entscheidend, wie schnell Du „echt“ oder „fake“ sagst. Bewertet wird, ob Dein Prüfweg nachvollziehbar und verantwortungsvoll ist.

Bereich Erwartung
Prüffrage Die konkrete Behauptung ist klar formuliert.
Werkzeugwahl Die eingesetzten Werkzeuge passen zu den jeweiligen Prüffragen.
Quellen Primärquelle und mindestens eine unabhängige weitere Quelle werden sinnvoll genutzt.
Kontext Zeit, Ort, Anlass und ursprüngliche Verwendung werden berücksichtigt.
Belegqualität Wiederholungen derselben Information werden nicht mit unabhängigen Belegen verwechselt.
Mensch-KI-Arbeitsteilung KI-Unterstützung wird transparent gemacht und am Original überprüft.
Verantwortung Reale Personen, Privatsphäre und mögliche Schäden werden berücksichtigt.
Urteil Das Ergebnis ist mit Belegen begründet und Restunsicherheit wird benannt.




OERs zum Thema

  1. Bundeszentrale für politische Bildung: Quelle Künstliche Intelligenz?
  2. Bundeszentrale für politische Bildung: Trust-Checking
  3. klicksafe: Deepfakes
  4. Deep Fake. Deep Impact. – Material für die pädagogische Praxis
  5. C2PA: offener Standard für Herkunft und Authentizitätsinformationen
  6. Gesetz betreffend Bildnisse: § 22 KunstUrhG

Die ältere Infografik „How to Spot Fake News“ kann als Gesprächsanlass dienen. Nutze sie nicht als automatische Erkennungsmaschine, sondern vergleiche ihre Hinweise mit der in diesem Kurs verwendeten Herkunfts-, Kontext- und Belegprüfung.


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