Auf dem Segeberg - Storm, Theodor - Gedichtanalyse
Auf dem Segeberg - Storm, Theodor - Gedichtanalyse
Einleitung
Thema: Auf dem Segeberg von Theodor Storm
Zielgruppe: Klasse 7–8
Kurzbeschreibung: In dem Gedicht „Auf dem Segeberg“ blickt eine lyrische Stimme von einem Felsen auf Landschaft, Natur und Familie. Sorgen treten zurück. Die beiden Kinder werden am Schluss mit Hoffnung und Zukunft verbunden. Das Gedicht umfasst 38 Verse.
Wichtig: Theodor Storm ist der Autor. Das lyrische Ich ist die Stimme im Gedicht. Es darf nicht automatisch mit Storm gleichgesetzt werden. Aussagen über Gefühle und Gedanken der lyrischen Stimme müssen am Text belegt werden.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du den Inhalt des Gedichts in kurzen Abschnitten wiedergeben, wichtige sprachliche Bilder erklären und eine einfache Gedichtanalyse mit Zitaten schreiben. Du kannst außerdem zwischen Textbeleg, Deutung und Vermutung unterscheiden.
Der Ort: Segeberg und der Kalkberg
Der Titel nennt einen konkreten Ort: den Segeberger Kalkberg bei Bad Segeberg. Ein hoher Standpunkt passt zum Gedicht, denn das lyrische Ich schaut auf eine Landschaft hinunter.



Historische Textgrundlage
Dieser aiMOOC bezieht sich auf die von Dir genannte historische Ausgabe:
Theodor Storm: Gedichte. Ausgabe 1885, Erstes Buch, „Auf dem Segeberg“.
Quellennachweis: Zeno.org: Auf dem Segeberg, Ausgabe 1885
Zum Gegenlesen wurde außerdem eine gemeinfreie spätere Druckfassung herangezogen: Projekt Gutenberg-DE: Auf dem Segeberg
Hinweis zur Textarbeit: Die Quellfassung bewahrt ältere Schreibweisen. Die Lesefassung unten modernisiert nur einzelne Schreibungen. Sie ist keine Übersetzung und keine neue Dichtung. Inhalt und Reihenfolge der Verse bleiben erhalten.
Quellfassung
Hier stand auch einer Frauen Wiege,
Die Wiege einer deutschen Frau;
Die schaut mich an mit Augen blau,
Und auf dem Felsen, drauf ich liege,
Schließt sie mich plötzlich an die Brust.
Da werd ich mir des Glücks bewußt;
Ich seh die Welt so unvergänglich,
Voll Schönheit mir zu Füßen ruhn;
Und alle Sorgen, die so bänglich
Mein Herz bedrängten, schweigen nun.
Musik! Musik! Die Lerchen singen,
Aus Wies' und Wäldern steigt Gesang,
Die Mücken in den Lüften schwingen
Den süßen Sommerharfenklang.
Und unten auf besonnter Flur
Seh ich des Kornes Wellen treiben,
In blauen Wölkchen drüber stäuben
Ein keusch Geheimnis der Natur. –
Da tauchen an des Berges Seite
Zwei Köpfchen auf aus dem Gestein;
Zwei Knaben steigen durchs Gekräute;
Und sie sind unser, mein und dein.
Sie jauchzen auf, die Felsen klingen;
Mein Bursche schlank, mein Bursche klein!
Schau, wie sie purzeln, wie sie springen,
Und jeder will der erste sein.
In Kinderlust die Wangen glühen;
Die Welt, die Welt, o wie sie lacht!
Nun hängen sie an deinen Knieen,
Nun an den meinen unbedacht;
Der Große hier, und hier der Kleine,
Sie halten mich so eng umfaßt,
Daß in den Thymian der Steine
Mich hinzieht die geliebte Last.
Die Schatten, die mein Auge trübten,
Die letzten, scheucht der Kindermund;
Ich seh der Heimat, der geliebten,
Zukunft in dieser Augen Grund.
Lesefassung
In dieser Lesefassung werden nur einige ältere Schreibungen an die heutige Rechtschreibung angepasst.
Hier stand auch einer Frauen Wiege,
die Wiege einer deutschen Frau;
die schaut mich an mit Augen blau,
und auf dem Felsen, drauf ich liege,
schließt sie mich plötzlich an die Brust.
Da werd ich mir des Glücks bewusst;
ich seh die Welt so unvergänglich,
voll Schönheit mir zu Füßen ruhn;
und alle Sorgen, die so bänglich
mein Herz bedrängten, schweigen nun.
Musik! Musik! Die Lerchen singen,
aus Wies' und Wäldern steigt Gesang,
die Mücken in den Lüften schwingen
den süßen Sommerharfenklang.
Und unten auf besonnter Flur
seh ich des Kornes Wellen treiben,
in blauen Wölkchen drüber stäuben
ein keusch Geheimnis der Natur. –
Da tauchen an des Berges Seite
zwei Köpfchen auf aus dem Gestein;
zwei Knaben steigen durchs Gekräute;
und sie sind unser, mein und dein.
Sie jauchzen auf, die Felsen klingen;
mein Bursche schlank, mein Bursche klein!
Schau, wie sie purzeln, wie sie springen,
und jeder will der erste sein.
In Kinderlust die Wangen glühen;
die Welt, die Welt, o wie sie lacht!
Nun hängen sie an deinen Knien,
nun an den meinen unbedacht;
der Große hier, und hier der Kleine,
sie halten mich so eng umfasst,
dass in den Thymian der Steine
mich hinzieht die geliebte Last.
Die Schatten, die mein Auge trübten,
die letzten, scheucht der Kindermund;
ich seh der Heimat, der geliebten,
Zukunft in dieser Augen Grund.
Schwierige Wörter
- bänglich: ängstlich oder sorgenvoll
- Flur: offene Landschaft oder Feld
- Gekräute: dichtes Pflanzenwachstum
- Thymian: niedrig wachsende, stark duftende Pflanze
- Kindermund: hier die Stimmen und Worte der Kinder

Was geschieht im Gedicht?
Das Gedicht lässt sich in drei Sinnabschnitte teilen.
- Verse 1–10: Eine Frau ist bei der lyrischen Stimme. Nähe und Landschaft lassen die Sorgen ruhiger werden.
- Verse 11–18: Naturgeräusche und Landschaft werden wie Musik erlebt. Lerchen, Wälder, Mücken und Korn bilden ein lebendiges Sommerbild.
- Verse 19–38: Zwei Jungen kommen hinzu. Ihre Bewegung und Freude verändern die Stimmung weiter. Am Ende verbindet die lyrische Stimme die Kinder mit der Zukunft der Heimat.
Gestufte Hilfe: Inhalt verstehen
Hilfe 1: Markiere zuerst nur Personen, Tiere und Orte.
Hilfe 2: Unterstreiche Wörter, die Freude zeigen, zum Beispiel „Glück“, „jauchzen“ oder „lacht“.
Hilfe 3: Suche danach Wörter, die Sorgen zeigen, zum Beispiel „Sorgen“ oder „Schatten“.
Hilfe 4: Frage Dich: Was verändert sich vom Anfang bis zum Schluss?
Natur hören
Im Vers 11 heißt es: „Musik! Musik! Die Lerchen singen“. Die Natur wird nicht nur gesehen, sondern auch gehört.

Kleine Höraufgabe
Höre die Feldlerche an. Lies danach die Verse 11–14 noch einmal. Erkläre in zwei Sätzen, warum das Wort „Musik“ für die Wahrnehmung der lyrischen Stimme passt.
Bildhafte Sprache
Storms Text verbindet Natur und Gefühle.
„des Kornes Wellen“ ist ein sprachliches Bild. Korn ist kein Wasser. Die Bewegung des Getreides erinnert aber an Wellen.
„Sommerharfenklang“ verbindet das Summen der Insekten mit dem Klang eines Musikinstruments.
„Die Welt, die Welt, o wie sie lacht!“ gibt der Welt eine menschliche Eigenschaft. Das kann als Personifikation gelesen werden.
„Die Schatten, die mein Auge trübten“ können wörtlich Schatten bedeuten. Im Zusammenhang mit den vorher genannten Sorgen liegt aber auch eine übertragene Bedeutung nahe.
Merksatz: Eine Deutung ist besonders überzeugend, wenn Du zuerst zitierst und dann erklärst, was das Zitat im Zusammenhang zeigen kann.
Gestufte Hilfe: Ein Stilmittel erklären
Hilfe 1: Nenne das genaue Wort oder den kurzen Vers.
Hilfe 2: Sage, was man sich dabei vorstellen kann.
Hilfe 3: Verbinde das Bild mit der Stimmung.
Beispiel: „des Kornes Wellen“ macht die Landschaft beweglich. Dadurch wirkt die Natur lebendig.
Lyrische Stimme und Autor
Theodor Storm hat das Gedicht geschrieben. Er ist der Autor.
Das lyrische Ich ist die sprechende Stimme im Gedicht.
Wenn im Gedicht „ich“ steht, darfst Du deshalb nicht automatisch schreiben: „Storm fühlt ...“
Besser ist: „Das lyrische Ich beschreibt ...“ oder „Die lyrische Stimme wirkt ...“
Biografische Informationen können eine Interpretation ergänzen. Sie ersetzen aber keinen Textbeleg.
Form
Das Gedicht hat 38 Verse. In der hier verwendeten Druckgestalt stehen sie als zusammenhängender Gedichttext. Inhaltlich lassen sich trotzdem mehrere Abschnitte erkennen.
Beim Reim gibt es wechselnde Verbindungen. Für Klasse 7–8 ist wichtiger, zuerst sicher zu erkennen, welche Verse klanglich zusammengehören, statt vorschnell ein kompliziertes Gesamtschema festzulegen.
Achte auch auf Ausrufe wie „Musik! Musik!“ und „Mein Bursche schlank, mein Bursche klein!“. Sie machen die Sprache lebendig und emotional.
Entwicklung der Stimmung
Am Anfang sind noch Sorgen vorhanden. Die Landschaft und die Nähe zur Frau führen zu Ruhe.
In der Mitte wird Natur als Klang und Bewegung dargestellt.
Mit dem Auftreten der Kinder wird die Szene besonders lebhaft. Verben wie „jauchzen“, „purzeln“ und „springen“ zeigen Bewegung.
Am Ende werden die vorherigen „Schatten“ verdrängt. Der Schluss verbindet Kinder mit „Zukunft“.
Mögliche Deutung: Familie und Natur geben der lyrischen Stimme Hoffnung.
Wichtig: Das ist eine Interpretation. Sie stützt sich auf die Wörter „Sorgen“, „Schatten“ und „Zukunft“.
Zitiergestütztes Lesequiz
Beantworte die Fragen zuerst mit dem Gedicht vor Dir. Nenne bei offenen Antworten immer einen kurzen Textbeleg.
- Welches Wort in Vers 6 benennt direkt ein positives Gefühl?
- Welche zwei Naturbereiche werden in Vers 12 genannt?
- Welches sprachliche Bild steht in Vers 16?
- Welche Personen erscheinen ab Vers 19 neu?
- Welche Bewegungsverben findest Du in den Versen 25 und 26?
- Welches Wort in Vers 35 erinnert an eine dunkle oder belastende Stimmung?
- Wer vertreibt nach Vers 36 die letzten Schatten?
- Welches Wort im letzten Verspaar weist in die Zukunft?
- Suche ein Ausrufezeichen und erkläre seine Wirkung.
- Zeige mit zwei Zitaten, wie sich die Stimmung vom sorgenvollen zum hoffnungsvollen Zustand verändert.
Medien zur Vertiefung
Historisches und heutiges Bild vergleichen


Vergleiche die Bilder. Sie zeigen nicht genau denselben Zeitpunkt und nicht exakt dieselbe Perspektive. Deshalb darfst Du aus ihnen keine direkte Aussage über Storms konkreten Blick ableiten. Du kannst aber erkennen, wie stark sich der Ort verändert hat.
Animation als Zusatzmedium

So schreibst Du eine kurze Gedichtanalyse
Eine einfache Analyse kann aus vier Teilen bestehen.
- Einleitung: Titel, Autor, Textart und Thema nennen.
- Inhalt: Die Entwicklung in wenigen Sätzen wiedergeben.
- Sprache: Zwei oder drei wichtige Textstellen zitieren und erklären.
- Deutung: Zeigen, wie Natur, Familie, Sorgen und Hoffnung zusammenhängen.
Schreibgerüst
Einleitung: Das Gedicht „Auf dem Segeberg“ von Theodor Storm zeigt ...
Inhalt: Zuerst ... Danach ... Am Ende ...
Beleg: In Vers ... steht „...“.
Erklärung: Das kann zeigen, dass ...
Schluss: Insgesamt entsteht der Eindruck, dass ...
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wie viele Verse hat „Auf dem Segeberg“? (38) (!28) (!48) (!58)
Wer ist der Autor des Gedichts? (Theodor Storm) (!Heinrich Heine) (!Friedrich Schiller) (!Erich Kästner)
Was ist mit dem lyrischen Ich gemeint? (Die sprechende Stimme im Gedicht) (!Der Verlag des Gedichts) (!Immer der Autor selbst) (!Der Leser des Gedichts)
Welches Tier wird ausdrücklich genannt? (Lerche) (!Adler) (!Rabe) (!Schwan)
Welche Stimmung wird durch das Wort Sorgen sichtbar? (Belastung) (!Langeweile) (!Wut) (!Übermut)
Welche Personen kommen ab Vers 19 hinzu? (Zwei Knaben) (!Zwei Soldaten) (!Zwei Lehrer) (!Zwei Händler)
Welches Bild beschreibt bewegtes Getreide? (Kornes Wellen) (!Blaue Augen) (!Kindermund) (!Felsen klingen)
Was geschieht mit den letzten Schatten am Ende? (Sie werden durch den Kindermund vertrieben) (!Sie werden größer) (!Sie verdecken die Landschaft) (!Sie verwandeln sich in Wolken)
Welches Wort steht im letzten Verspaar für einen Blick nach vorn? (Zukunft) (!Wiege) (!Gestein) (!Sommer)
Welche Aussage ist für eine Gedichtanalyse besonders wichtig? (Eine Deutung wird mit Textstellen begründet) (!Jede Deutung ist automatisch richtig) (!Das lyrische Ich ist immer der Autor) (!Zitate sind in einer Analyse unnötig)
Memory
| lyrisches Ich | sprechende Stimme |
| Personifikation | menschliche Eigenschaft für Nichtmenschliches |
| Kornes Wellen | Bild für bewegtes Getreide |
| Lerche | hörbares Naturmotiv |
| Zukunft | Hoffnung am Gedichtende |
| Gekräute | dichtes Pflanzenwachstum |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Sorgen | Anfangsstimmung |
| Naturmusik | Mittelteil |
| Knaben | neue Personen |
| Kindermund | vertreibt die Schatten |
| Zukunft | Schlussgedanke |
Kreuzworträtsel
| Storm | Wer schrieb das Gedicht? |
| Lerche | Welcher Vogel singt im Gedicht? |
| Zukunft | Welcher Begriff steht im Schlussvers für das Kommende? |
| Thymian | Welche Pflanze wird auf den Steinen genannt? |
| Schatten | Was trübte das Auge der lyrischen Stimme? |
| Heimat | Wessen Zukunft sieht die lyrische Stimme in den Augen der Kinder? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Wortschatz: Erkläre die Wörter „bänglich“, „Flur“, „Gekräute“ und „Thymian“ mit eigenen Worten. Hilfe: Nutze die Worterklärungen im aiMOOC.
- Stimmung: Markiere drei Wörter für eine belastete und drei Wörter für eine positive Stimmung. Hilfe: Suche besonders am Anfang und am Ende.
- Naturbild: Zeichne die Landschaft, die Du Dir nach den Versen 11–18 vorstellst. Schreibe zwei passende Verse an den Rand. Hilfe: Achte auf Geräusche, Korn und Bewegung.
- Vorlesen: Lies die Verse 11–18 laut vor und nimm Dich freiwillig als Audio auf. Erkläre danach, welche Wörter Du besonders betont hast. Hilfe: Beachte Ausrufezeichen und Wiederholungen.
Standard
- Textbeleg: Schreibe einen Absatz zur Veränderung der Stimmung und verwende zwei kurze Zitate. Hilfe: Beginne mit „Zuerst ... Am Ende ...“.
- Sprachliches Bild: Erkläre „des Kornes Wellen“ in drei bis fünf Sätzen. Hilfe: Nenne zuerst die wörtliche Bedeutung und dann die Wirkung.
- Lyrisches Ich: Formuliere fünf Sätze über das Gedicht, ohne den Autor mit dem lyrischen Ich gleichzusetzen. Hilfe: Nutze „die lyrische Stimme“ oder „das lyrische Ich“.
- Bildvergleich: Vergleiche das historische Bild des Kalkbergs mit einem heutigen Foto. Nenne drei Unterschiede. Hilfe: Trenne Beobachtung und Vermutung.
Schwer
- Gedichtanalyse: Schreibe eine kurze Analyse mit Einleitung, Inhalt, zwei sprachlichen Beobachtungen und Schlussdeutung. Hilfe: Nutze das Schreibgerüst.
- Interpretation: Prüfe die Aussage „Die Kinder stehen im Gedicht für Hoffnung“. Finde mindestens drei passende Textstellen und auch eine Stelle, die nicht direkt dazu gehört. Hilfe: Unterscheide Beleg und Deutung.
- Quellenvergleich: Vergleiche die Quellfassung mit der Lesefassung. Liste nur echte Schreibänderungen auf und erkläre, warum der Inhalt gleich bleibt. Hilfe: Achte auf „bewußt/bewusst“, „umfaßt/umfasst“ und „daß/dass“.
- Medienkritik: Wähle ein Commons-Bild aus diesem aiMOOC. Erkläre, was es zum Verständnis beiträgt und was es nicht beweisen kann. Hilfe: Beachte Aufnahmejahr, Ort und Perspektive.


Lernkontrolle
- Stimmungsentwicklung: Erkläre, wie sich die Stimmung vom Anfang zum Ende verändert. Nutze mindestens zwei Textbelege.
- Natur und Gefühl: Zeige an einem Beispiel, wie eine Naturbeobachtung mit einem Gefühl verbunden wird.
- Familie und Zukunft: Erkläre, warum die beiden Kinder für den Schluss wichtig sind.
- Text und Biografie: Begründe, warum man das lyrische Ich nicht ohne Beleg mit Theodor Storm gleichsetzen darf.
- Medienkompetenz: Erkläre, warum ein heutiges Foto des Kalkbergs hilfreich sein kann, aber kein Beweis für die genaue Landschaft des Jahres 1885 ist.
- Transfer: Wähle ein heutiges Foto eines Ortes, der Dir wichtig ist. Schreibe vier poetische Zeilen dazu und markiere anschließend, welche Stelle Naturbeschreibung und welche Stelle persönliche Deutung ist.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen können, dass Du den Inhalt des Gedichts sicher verstehst, kurze Zitate korrekt verwendest, lyrische Stimme und Autor unterscheidest, mindestens zwei sprachliche Bilder erklärst und die Entwicklung von Sorge zu Hoffnung begründet beschreibst.
Besonders wichtig ist die Regel: Beobachtung zuerst, Deutung danach.
Quellen und Medienrechte
Textquelle: Zeno.org – Theodor Storm, Gedichte, Ausgabe 1885, „Auf dem Segeberg“
Gegenlesefassung: Projekt Gutenberg-DE – Theodor Storm, Sämtliche Werke, Gedichte
Wikimedia Commons:
- Theodor Storm 1886.JPG – gemeinfrei
- Kalkberg Segeberg.jpg – Wusel007, CC BY-SA 3.0 / GFDL
- Kalkberg Bad Segeberg 1895.jpg – Fritz Stoltenberg, gemeinfrei
- Großer-Segeberg-See2.jpg – Wikimedia Commons
- 20180505Thymus serpyllum2.jpg – AnRo0002, CC0
- Alauda arvensis.jpg – Wilhelm von Wright, gemeinfrei
- XN Alauda arvensis.ogg – Guido Gerding, CC BY-SA / GFDL
- Kalkbergstadion Bad Segeberg 03.jpg – H. Helmlechner, CC BY-SA 4.0
- Wheat.gif – USGS-Material, Public Domain in den USA
Hinweis: Die Commons-Dateiseite ist jeweils die maßgebliche Stelle für Urheber, Lizenz und eventuelle weitere Bedingungen. Bei Wiederverwendung außerhalb von Wikimedia müssen die dort genannten Lizenzbedingungen eingehalten werden.
YouTube: Die eingebetteten Videos werden extern von YouTube geladen. Die Rechte liegen bei den jeweiligen Kanälen und Rechteinhabern. Sie sind keine OER-Bestandteile dieses aiMOOC.
OERs zum Thema
Verknüpfte Lernbereiche
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs


aiMOOC Projekte


MOOCwiki · Deutsch
Nach dem Lernen ist vor dem Lernen
Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.
Zur MOOCwiki-HauptseiteMediathek
Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...
Keine passenden Inhalte gefunden. Bitte ändere Suche oder Filter.
NEWSLernweltNOAH fragen