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Auf Goldgrund - Meyer, Conrad Ferdinand - Gedichtanalyse

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Auf Goldgrund - Meyer, Conrad Ferdinand - Gedichtanalyse

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Auf Goldgrund - Meyer, Conrad Ferdinand - Gedichtanalyse

Kurzbeschreibung: Im Gedicht „Auf Goldgrund“ besucht ein Mensch ein Museum. Danach sieht er Menschen bei der Getreideernte. Das goldene Abendlicht verbindet die Kunst mit der Arbeit auf dem Feld.

Autor: Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898)

Epoche: Poetischer Realismus

Zielgruppe: Klassen 9–10, mit Vertiefungen für Klassen 11–13

Umfang: 16 Verse, vier Strophen

Lernziele: Du untersuchst das lyrische Sprechen, den Aufbau, den Klang, die Bilder und die Bedeutung des Gedichts. Du lernst, Deutungen mit genauen Verszitaten zu begründen.

Bereits vorhandene Gedichtseite: Gedicht – Auf Goldgrund – Meyer, Conrad Ferdinand

Der vorhandene Gedichttext bleibt als eigene Textseite erhalten. Dieser aiMOOC ist ein Lernkurs zur Analyse und keine zusätzliche Gedichttextseite.

Conrad Ferdinand Meyer. Historische Fotografie von Camille Ruf, vor 1898. Gemeinfrei. Quelle und Rechte.


Quellen und Textfassungen

Wichtig: Von „Auf Goldgrund“ sind unterschiedliche Wortfassungen belegt. Der Erstdruck von 1882 beginnt mit „Durch den Bildersaal“. Die hier gewünschte Lesefassung beginnt mit „Ins Museum“. Es handelt sich nicht nur um Unterschiede in der Rechtschreibung.

Für die Analyse verwenden wir die Lesefassung L. Wenn wir die Ausgabe von 1882 vergleichen, nennen wir sie Quellfassung Q. Die Versnummern gelten immer innerhalb der jeweiligen Fassung.


Quellfassung Q: Erstdruck von 1882

Quelle: Conrad Ferdinand Meyer: Gedichte. Erste Auflage, H. Haessel, Leipzig 1882, Seite 54. Die Wikisource-Transkription ist anhand des historischen Drucks korrekturgelesen.

Auf Goldgrund.

Durch den Bildersaal bin ich gegangen
In der letzten Stunde noch, der späten,
Wo, von schimmernd goldnem Grund umfangen,
Heil’ge mit gehobnen Händen beten.

Dann durchs blache Feld bin ich geschritten
Letzter Sommerabendgluth entgegen,
Und die heut das reife Korn geschnitten,
Sah ich Garben auf die Wagen legen.

Rasch gedieh das Werk der braunen Arme,
Um den Schnitter und die dunkle Garbe
Floß das Abendlicht, das glühend warme,
Mit der wunderbaren Goldesfarbe.

Unter Bürden schwankende Gestalten
Lautlos in der stillen Feierstunde!
Müder Arme unermüdlich Walten,
Auch auf schimmernd heilig-goldnem Grunde!

Quellenhinweis: Die alte Schreibweise ist bewusst erhalten. Diese Fassung ist kein modernisierter Abdruck der folgenden Lesefassung.


Lesefassung L: „Ins Museum bin zu später“

Die folgende belegte Textgestalt wird für alle Hauptaufgaben verwendet. Sie ist unter anderem im Beitrag der Universität Zürich von 2024 und bei LiederNet nachzulesen.

Eine genaue historische Erstveröffentlichung dieser abweichenden Textgestalt wird hier nicht behauptet.

Auf Goldgrund

1 Ins Museum bin zu später
2 Stunde heut ich noch gegangen,
3 Wo die Heilgen, wo die Beter
4 Auf den goldnen Gründen prangen.

5 Dann durchs Feld bin ich geschritten
6 Heißer Abendglut entgegen,
7 Sah, die heut das Korn geschnitten,
8 Garben auf die Wagen legen.

9 Um die Lasten in den Armen,
10 Um den Schnitter und die Garbe
11 Floß der Abendglut, der warmen,
12 Wunderbare Goldesfarbe.

13 Auch des Tages letzte Bürde,
14 Auch der Fleiß der Feierstunde
15 War umflammt von heilger Würde,
16 Stand auf schimmernd goldnem Grunde.

So zitierst Du: „Heißer Abendglut“ (L, V. 6) ist ein Zitat aus der Lesefassung. „Lautlos“ (Q, V. 14) stammt dagegen aus dem Erstdruck.


Übersetzung und einfache Inhaltsübertragung

Übersetzung: Das Original ist deutsch. Eine Übersetzung in eine andere Sprache ist für diesen Kurs nicht nötig.

In einfaches Deutsch übertragen: Ein Mensch betrachtet religiöse Bilder mit goldenem Hintergrund. Später sieht er Menschen bei der Ernte. Das Abendlicht taucht die Arbeit in Gold. Dadurch erscheint ihm die tägliche Arbeit besonders wertvoll.

Diese kurze Erklärung ist keine zweite Gedichtfassung und kein wörtliches Zitat.


Gedichtanalyse


Inhalt und lyrisches Sprechen

Das lyrische Ich berichtet von eigenen Erlebnissen. Das zeigen „bin ich“ (L, V. 1–2 und V. 5) und „Sah“ (L, V. 7).

Zuerst betrachtet das Ich Kunst im Museum. Danach beobachtet es Menschen auf dem Feld. Es spricht die Erntenden nicht direkt an.

Deutung: Das Ich erkennt eine Verbindung zwischen den religiösen Bildern und der alltäglichen Arbeit.


Erste Strophe: Das Museum

Im Museum sieht das Ich religiöse Figuren auf goldenen Bildhintergründen. Die Wörter „Heilgen“ und „Beter“ (L, V. 3) verweisen auf die Religion.

Ein Goldgrund ist ein goldener Hintergrund in der Kunst. Er kann Heiligkeit, Licht und besondere Würde sichtbar machen.

Vergleichsbild: Religiöse Tafelmalerei mit Goldgrund, Musei Capitolini in Rom. Foto: Wilfredor, CC0 1.0. Quelle und Lizenz. Es ist keine nachgewiesene Vorlage des Gedichts.

Bildfrage: Welche Wirkung hat der goldene Hintergrund auf die dargestellten Personen?


Zweite Strophe: Die Ernte

Das Ich verlässt das Museum und geht über ein Feld. Es sieht Menschen, die Getreide geschnitten haben. Die Ernte wird auf Wagen geladen (L, V. 5–8).

Eine Garbe ist ein Bündel aus abgeschnittenen Getreidehalmen.

Jean-François Millet: „Die Ährenleserinnen“, 1857, Musée d’Orsay. Gemeinfreies Kunstwerk, Public Domain Mark. Quelle und Rechte. Das Gemälde ist ein Vergleichsbild, keine Illustration von Meyers Gedicht.

Vergleichsfrage: Wie werden arbeitende Menschen in dem Gemälde dargestellt? Was betont das Gedicht zusätzlich?


Dritte Strophe: Das goldene Licht

Der goldene Hintergrund der Bilder findet eine Entsprechung in der Natur. Das Ich beobachtet die „Wunderbare Goldesfarbe“ (L, V. 12).

Das Licht verbindet Menschen, Getreide und Landschaft. Die alltägliche Szene wirkt dadurch besonders.

Vincent van Gogh: „Sheaves of Wheat“, 1890, Dallas Museum of Art. Gemeinfrei, Public Domain Mark. Quelle und Rechte. Eigenständiges Vergleichsbild aus der Malerei, keine Vorlage des Gedichts.

Animation eines Sonnenuntergangs: Sooraj nk, CC BY-SA 4.0. Quelle und Lizenz.

Beobachte: Wie verändert Licht die Farben und Deine Wahrnehmung einer Landschaft?


Vierte Strophe: Die Würde der Arbeit

Am Ende nennt das Gedicht „Fleiß“ (L, V. 14) und „Würde“ (L, V. 15).

Die Menschen leisten schwere Arbeit. Trotzdem beschreibt das Ich die Szene in einem feierlichen Licht.

Mögliche Hauptaussage: Auch gewöhnliche, körperliche Arbeit verdient Achtung.


Form, Reim und Klang

Das Gedicht besitzt vier Strophen mit jeweils vier Versen.

Die Lesefassung verwendet in allen vier Strophen einen Kreuzreim: abab. Ein Beispiel bilden „Bürde“ und „Würde“ sowie „Feierstunde“ und „Grunde“ (L, V. 13–16).

Die Verse haben einen oft regelmäßig wirkenden Sprechrhythmus. Bei der genauen Betonung gibt es aber Unterschiede. Besonders „Museum“ zeigt, warum man das Metrum beim lauten Lesen überprüfen sollte, statt ein starres Muster zu behaupten.

Die Wiederholung von „Auch“ (L, V. 13–14) ist eine Anapher. Sie betont, dass die körperliche Mühe und der Fleiß zusammengehören.

Hörvergleich: Höre die folgende Naturaufnahme. Welche Geräusche könntest Du Dir auf einem Feld vorstellen? Vergleiche das mit „Lautlos“ in der älteren Quellfassung (Q, V. 14).

Tonaufnahme einer Feldgrille, nicht aus dem Gedicht: Baudewijn Odé, CC BY-SA 4.0. Quelle und Lizenz.


Bildsprache und Deutungsmöglichkeiten

Gold verbindet Museum und Natur. In der ersten Strophe gehört es zu religiösen Bildern. Später umgibt es die arbeitenden Menschen.

Deutung 1 – Anerkennung: Die Erntenden erscheinen würdevoll. Die Kunst hilft dem Ich, ihren Wert zu erkennen.

Deutung 2 – Idealisierung: Das schöne Licht kann auch die Härte der Arbeit überdecken. Die Wörter „Bürde“ und „Fleiß“ (L, V. 13–14) zeigen aber, dass die Mühe nicht ganz verschwindet.

Beide Deutungen sind möglich, wenn Du sie mit Versen begründest.


Epochenkontext: Poetischer Realismus

Realismus bezeichnet eine wichtige Literaturepoche des 19. Jahrhunderts, ungefähr zwischen 1848 und 1890.

Im poetischen Realismus wird die beobachtbare Wirklichkeit künstlerisch gestaltet. Meyer beschreibt eine alltägliche Ernte. Durch das Goldmotiv erhält sie zugleich eine besondere Bedeutung.

Merksatz: Das Gedicht zeigt reale Arbeit und deutet sie durch poetische Bilder.

Video: „Literaturepochen im Überblick“, musstewissen Deutsch, funk, 2019. Achte auf den Abschnitt zum Realismus. YouTube-Einbettung; keine freie Nachnutzungslizenz behauptet.

Video: „Versmaß, Kadenzen und Reimschema erkennen“, Die Merkhilfe, 2016. Übe anschließend den Kreuzreim am Gedicht. YouTube-Einbettung; keine freie Nachnutzungslizenz behauptet.


Gestufte Hilfen

Hilfe 1 – Begriffe: Ein lyrisches Ich ist die Stimme im Gedicht. Eine Garbe ist gebündeltes Getreide. Würde bedeutet, dass ein Mensch oder seine Tätigkeit Achtung verdient.

Hilfe 2 – Textstellen finden: Für das Museum lies L, V. 1–4. Für die Ernte lies L, V. 5–8. Für die Bedeutung der Arbeit lies L, V. 13–16.

Hilfe 3 – Einen Deutungssatz schreiben: „Das Wort ‚…‘ (L, V. …) zeigt … . Dadurch wirkt die Arbeit … .“

Vertiefung für Klassen 11–13: Prüfe, ob die feierliche Darstellung körperlicher Arbeit eher eine Anerkennung oder eine Beschönigung ist. Vergleiche dazu mindestens zwei genaue Textstellen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Beziehe die Fragen auf die Lesefassung L, soweit nicht ausdrücklich Q genannt wird.

L, V. 1–2: Welchen Ort besucht das lyrische Ich? (Das Museum) (!Den Bahnhof) (!Das Theater) (!Eine Schule)




L, V. 3: Wer erscheint in den Bildern? (Heilige und Betende) (!Soldaten und Könige) (!Bauern und Händler) (!Lehrer und Schüler)




L, V. 4: Welche Farbe prägt den Hintergrund der Bilder? (Gold) (!Blau) (!Grün) (!Schwarz)




L, V. 5: Wohin geht das lyrische Ich nach dem Museumsbesuch? (Auf ein Feld) (!An einen See) (!In einen Wald) (!In eine Kirche)




L, V. 6: Welche Tageszeit legt „Abendglut“ nahe? (Den Abend) (!Den frühen Morgen) (!Die Mittagszeit) (!Die Nacht)




L, V. 7–8: Welche Tätigkeit wird beschrieben? (Die Getreideernte) (!Der Hausbau) (!Die Fischerei) (!Die Weinlese)




L, V. 11–12: Was umgibt den Schnitter und die Garbe? (Goldenes Abendlicht) (!Dichter Nebel) (!Kaltes Mondlicht) (!Starker Regen)




L, V. 13–16: Welche Reimform bilden „Bürde“, „Feierstunde“, „Würde“ und „Grunde“? (Kreuzreim) (!Paarreim) (!Umarmender Reim) (!Reimlose Form)




L, V. 13–14: Welches Wort wird am Versanfang wiederholt? (Auch) (!Gold) (!Feld) (!Museum)




L, V. 15: Welche Deutung unterstützt der Ausdruck „heilger Würde“? (Die Arbeit der Menschen wird besonders gewürdigt) (!Die Ernte wird als wertlos dargestellt) (!Das lyrische Ich verurteilt die Erntenden) (!Das Museum wird zerstört)





Memory

Finde die sechs passenden Begriffspaare.

Lyrisches Ich Sprechende Stimme des Gedichts
Goldgrund Goldener Bildhintergrund
Garbe Bündel aus Getreidehalmen
Kreuzreim Reimfolge abab
Anapher Wiederholter Versanfang
Realismus Literarische Gestaltung beobachtbarer Wirklichkeit





Drag and Drop

Ordne die Begriffe den passenden Bedeutungen zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Museum Kunstort
Feld Arbeitsort
Abendglut Lichtstimmung
Garbe Getreidebündel
Würde Achtung





Kreuzworträtsel

Museum Welchen Ort besucht das lyrische Ich zu Beginn der Lesefassung?
Garbe Wie heißt ein Bündel aus abgeschnittenem Getreide?
Realismus Welcher Literaturepoche wird Meyers Gedicht zugeordnet?
Kreuzreim Welche Reimform liegt mit der Folge abab vor?
Abendglut Welches Wort in Vers 6 bezeichnet das Licht am späten Tag?
Würde Welches Wort in Vers 15 bezeichnet den besonderen Wert der Arbeit?





LearningApps

Suche nach bereits vorhandenen Lernspielen zum Gedicht und zu seinem Autor.


Lückentext

Vervollständige die Sätze zur Lesefassung.
Das lyrische Ich besucht zuerst ein

.
Danach geht es über ein

.
Dort sieht es die Ernte und das Aufladen der

.
Die Szene spielt in der

.
Der goldene Farbeindruck heißt im Gedicht

.
Die Reimfolge abab nennt man

.
Die Arbeit erscheint in der letzten Strophe von besonderer

umgeben.
Die literarische Epoche heißt

.
Die Quellfassung von 1882 beginnt mit einem Besuch im

.




Offene Aufgaben

Bearbeite eine der drei Schreibaufgaben. Die jeweils vier Arbeitsschritte helfen Dir bei der Planung und Überarbeitung.


Leicht: Schreibaufgabe 1 – Eine Postkarte vom Feld

  1. Kreatives Schreiben: Schreibe aus Sicht des lyrischen Ichs eine Postkarte mit vier bis sechs Sätzen über den Museumsbesuch und das Feld.
  2. Bildbeschreibung: Beschreibe die Farben und die Menschen, die das Ich beobachtet.
  3. Textbeleg: Baue ein kurzes, genaues Zitat aus der Lesefassung mit Versnummer ein.
  4. Textüberarbeitung: Lies Deine Postkarte laut vor und prüfe, ob Museum, Feld und Abendlicht deutlich werden.


Standard: Schreibaufgabe 2 – Bild und Gedicht vergleichen

  1. Bildanalyse: Beschreibe, wie die Arbeit in Millets Gemälde dargestellt wird.
  2. Gedichtvergleich: Vergleiche das Bild mit der Ernteszene in L, V. 5–12.
  3. Interpretation: Schreibe einen zusammenhängenden Vergleich von ungefähr 150 Wörtern und verwende mindestens zwei genaue Versbelege.
  4. Argumentation: Begründe am Ende, ob das Bild oder das Gedicht die körperliche Anstrengung stärker zeigt.


Schwer: Schreibaufgabe 3 – Würde oder Verklärung?

  1. Interpretationshypothese: Formuliere die These, dass Meyer die Arbeit der Erntenden würdigt.
  2. Kritische Interpretation: Entwickle die Gegenthese, dass das schöne Goldlicht die Mühe der Menschen beschönigen könnte.
  3. Textanalyse: Verfasse einen deutenden Text von ungefähr 250 bis 350 Wörtern mit mindestens drei genauen Versbelegen aus der Lesefassung.
  4. Textvergleich: Vergleiche abschließend eine Stelle mit der Quellfassung von 1882 und erkläre, wie der abweichende Wortlaut die Wirkung verändert.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Perspektivenwechsel: Erkläre, wie das Gedicht wirken würde, wenn eine erntende Person statt eines Museumsbesuchers sprechen würde.
  2. Bildsprache: Übertrage das Goldgrundmotiv auf eine heutige Alltagsszene und begründe, welche Bedeutung es dort haben könnte.
  3. Literatur und Gesellschaft: Erkläre, warum die Anerkennung körperlicher Arbeit zum poetischen Realismus passen kann.
  4. Interpretationsvergleich: Prüfe mit zwei Versbelegen, ob das Gedicht eher die Schönheit der Natur oder die Würde menschlicher Arbeit betont.
  5. Textkritik: Vergleiche die Anfangs- und Schlussverse beider belegten Textfassungen. Beschreibe mindestens einen Unterschied und seine mögliche Wirkung.


Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du das Gedicht selbstständig untersuchen kannst.

  1. Textverständnis: Du beschreibst den Weg vom Museum zum Feld und erklärst den Zusammenhang.
  2. Gedichtanalyse: Du erkennst Strophen, Kreuzreim, Klang und zentrale sprachliche Bilder.
  3. Lyrisches Ich: Du erklärst, wer spricht und wie sich die Wahrnehmung verändert.
  4. Interpretation: Du formulierst eine nachvollziehbare Deutung mit mindestens drei korrekten Versbelegen.
  5. Quellenkritik: Du unterscheidest die Fassung von 1882 von der verwendeten Lesefassung.
  6. Epochenwissen: Du begründest den Zusammenhang zwischen Alltagsschilderung und poetischem Realismus.




OERs zum Thema

Originaltext und Textvergleich:

Wikisource: Auf Goldgrund – Quellfassung von 1882

LiederNet: Auf Goldgrund – belegte andere Textgestalt

Universität Zürich: Heilige auf Goldgrund – wissenschaftlicher Beitrag

Weiterführende Informationen:

Conrad Ferdinand Meyer – Wikipedia

Realismus in der Literatur – Wikipedia


Quellen, Lizenzen und Mediennachweise

Gedicht: Conrad Ferdinand Meyer, gestorben 1898; gemeinfreies Werk. Die Quellfassung beruht auf dem Erstdruck von 1882. Die im Kurs verwendete Lesefassung folgt dem oben verlinkten belegten Wortlaut. Die Unterschiede wurden nicht als bloße Rechtschreibänderungen ausgegeben.

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YouTube: Die beiden vorhandenen Lernvideos werden lediglich eingebettet. Sie sind nicht als frei lizenzierte OER ausgezeichnet. Urheberrechte verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.

Verwendungshinweis: Gemälde, Sonnenuntergangsanimation und Grillenton sind Vergleichsmedien. Sie zeigen keine nachgewiesenen Originalvorlagen oder historischen Tonaufnahmen zum Gedicht. Es wurden keine neuen Medien erzeugt.


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